Kategorien

Pavillons (744 Ergebnisse aus 70 Shops)

Beliebte Filter
Alle Filter anzeigen
Preis
Marke
Produkttyp
Alle anzeigen
Form
Alle anzeigen
Länge
Breite
Bespannungsmaterial
Bespannungsmaterial

Die Bespannung eines Pavillons dient als Schattenspender und Wetterschutz sowie als Sichtschutz. Häufig verwendete Materialien für transportable Pavillons sind Stoff, Polyester oder Polyethylen. Statische Pavillons können mit Stegplatten bespannt sein.

Alle anzeigen
Gesamtbewertung
  • 0 Sterne & mehr
Alle Filter anzeigen
Interessantes
Produkttyp
Sommerzeit ist Gartenzeit. Pavillons offerieren den optimalen Schutz vor Regen und Sonne und sind eine optische Bereicherung für jeden Garten. Es lassen sich hierbei unterschiedliche Produkttypen feststellen, die sich hinsichtlich der Form, Abmessung, Material und des Gestänges unterscheiden.
Der Faltpavillon ist der Klassiker unter den Festzelten. Durch die schnelle und unkomplizierte Montage eignet sich dieser Bautyp für jeden Anlass. Der Pavillon beeindruckt mit einem hohen Mobilitätsfaktor, was vor allem bei Freiluft-Aktivitäten sowie unternehmerischen Zwecken sehr praktisch ist. Mit diesem Zelttyp ist man auf alle Eventualitäten gut vorbereitet und absolut flexibel.
Eine hochwertigere Alternative zu Faltzelten ist der Gartenpavillon. Dieser ist in zwei verschiedenen Varianten erhältlich. Die fest in den Boden integrierte Bauweise eignet sich vor allem, wenn ein speziell dafür vorgesehener Platz vorliegt. Bei der Befestigung und Verankerung gilt allerdings grundsätzlich zu beachten, dass das Konstrukt den ganzjährigen Witterungsverhältnissen trotzen muss. Mobile Pavillons sind eine praktische Lösung für spontane Feste im heimischen Garten. Viele Gartenpavillons beindrucken zusätzlich mit einem eleganten, hochwertigen Look. Helle Stoffe werten das äußere Erscheinungsbild optisch auf und bilden einen schönen Kontrast zum Gestell.
Für größere Anlässe mit vielen Gästen eignet sich ein Partyzelt. Je nach Größe und Form bietet dieser Zelttyp ausreichend Platz für eine größere Personengruppe. Das Partyzelt lässt sich jederzeit durch die Entfernung der Seitenwände zum Pavillon umfunktionieren. Die Fenster an den Seitenflächen dienen einerseits als Lichtquelle und ermöglichen andererseits auch bei Regen einen Blick nach draußen.

Form
Bei der Form des Pavillons besteht hinsichtlich der immensen Vielfalt die Qual der Wahl. Neben extravaganten Designs wie 6-eckig, 8-eckig und rund überzeugen die traditionellen Formen wie quadratisch und rechteckig.
Rechteckige Pavillons sind die beliebtesten Modelle bei den Käufern. Die quadratische Variante eignet sich ebenso gut. Hier sollte man sich an die jeweiligen räumlichen Bedingungen orientieren.

Material
Je nach Bauweise beziehungsweise Produkttyp ist die richtige Wahl des Materials sehr wichtig. Die Differenzierung zwischen festintegriert oder mobil ist in dieser Hinsicht ein entscheidender Faktor. Polyester ist wegen seiner Pflegeleichtigkeit das meistgenutzte Material. Die Vorzüge sind, dass PET im Verhältnis zu anderen Materialen sehr leicht ist und relativ schnell trocknet. Für den optimalen Schutz gegen Nässe empfiehlt sich eine Imprägnierung des Materials. Weitere Eigenschaften sind Stabilität und eine lange Lebensdauer.
PVC eignet sich vor allem für echte Grillfans, denn Feuer überträgt sich nur sehr langsam auf das Material. Außerdem überzeugt PVC durch seine Wetterbeständigkeit.

Gestänge
Die Gestänge sollte man unbedingt an den Verwendungszweck anpassen. Ein Ganzjahres-Pavillon ist ständig wechselnden Witterungsverhältnissen ausgesetzt und dementsprechend stabil sollte das Gestänge sein. Stahl, Aluminium und Metall sind besonders robust, sodass auch stärkere Böen die Stabilität des Pavillons nicht beeinflusst.

Zubehör
Ein willkommenes Zubehör sind Seitenteile. Je nach Belieben können die Seitenwände schnell auf- und wieder abgebaut werden. Ein Moskitonetz bietet vor allem an lauen Sommernächten einen wohltuenden Schutz vor lästigen Moskitostichen.
Produktfamilien

Sie sind auf der Suche nach einem Pavillon für Garten oder Terrasse?

Unser Ratgeber unterstützt Sie bei der Auswahl eines passenden Pavillons.

Zum Ratgeber

Filtern
Sortieren nach:
  • Ansicht:


Optisch ähnliche Angebote

Leider konnten wir zu Ihrem ausgewählten Artikel keine ähnlichen Angebote finden.


31 1 10
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
...

Anzahl pro Seite:
Ratgeber



Wissen Kompakt

Grillen, feiern oder relaxen Sie vor Wind, Sonne oder Regen geschützt unter einem gemütlichen Pavillon. Für eine beschauliche Feier im Garten, ein zünftiges Oktoberfest, als romantischer Hingucker oder idealer Gemeinschaftstreffpunkt beim Camping – ein Pavillon bietet Schutz und Behaglichkeit

Das sind überdachte, freistehende und leichte Bauwerke, die nach allen Seiten offen sind. Aus vielen Parkanlagen oder Gärten sind sie kaum wegzudenken. Aber auch als schnell auf- und abgebaute zeltähnliche Überdachung finden sie überall Einsatz. 
 

Wissenswert

Der Name Pavillon leitet sich vom lateinischen Wort papilio ab und bezeichnet ein römisches Zelt aus Leder. Ins Deutsche übersetzt bedeutet der Begriff Schmetterling, da das Flattern der leichten Stoffe an dessen Flügelschlag erinnert. 

In barocken Gärten lag er häufig abgeschieden und schuf so Privatsphäre – das verschleierte, stoffverhangene Bauwerk ist deshalb auch als Lustzelt bekannt. Als Teehäuschen boten sie aber auch Platz für gesellige Zusammenkünfte.


Ihre Funktion als Rückzugsort bzw. Raum für Festlichkeiten haben Pavillons nach wie vor: Mit Gartenpavillons richten Sie sich im Grünen eine stilvolle und nützliche Überdachung ein, z. B. für Ihre Lounge oder den Grillplatz. Als Festzelt schützen sie Sie und Ihre Gäste bei einer großen Feier im Freien. An besonders heißen Sommertagen sind sie ein schnell aufgestellter Schattenspender, beispielsweise auch über dem Sandkasten oder Planschbecken. Mit einem bunten Aufdruck oder dem Firmenlogo fällt er beispielsweise auf Messen oder Ausstellungen gut auf und unterstützt Sie als Werbefläche und Wetterschutz zugleich. Sie können sie auch als Lagerplatz nutzen.

Pavillons finden Sie in unterschiedlichsten Ausführungen und Größen sowie aus leichten oder sehr massiven Materialien. Im nachfolgenden Kaufberater unterstützen wir Sie mit ausführlichen Informationen dabei, Ihre ideale Ausführung zu finden.
 



Kaufberater

Pavillons sind in diversen Ausführungen erhältlich. Es gibt sie als schnell auf- und abgebaute Faltvariante oder als robustes Gartendach, das ganzjährig im Freien steht, als Event-Location oder auch in der Größe eines 6-Mann-Zeltes. Unser Kaufberater hilft Ihnen, das passende Modell für Ihre Bedürfnisse auszuwählen.
 

Erfahren Sie in unserem Kaufberater mehr zu den Themen
 


 

Bedenken Sie für den Kauf eines idealen Pavillons vor allem folgende Gesichtspunkte:
 

  • Möchten Sie den Pavillon ortsunabhängig aufbauen oder ganzjährig draußen stehen lassen?
    Pavillons unterscheiden sich danach, ob sie mobil oder festinstalliert sind. Ausschlaggebend sind auch die Stellfläche und die Bodenbeschaffenheit.

  • Wofür möchten Sie den Pavillon nutzen? 
    Pavillons gibt es in unterschiedlichen Kapazitäten und Abmessungen: Wählen Sie die passende Größe danach aus, ob er beispielsweise viele Gäste beherbergen soll oder Sie eher einen gemütlichen Ort für Zweisamkeit haben möchten.

  • Das Material ist entscheidend für die Lebensdauer Ihres Pavillons und dessen Mobilität.
    Einige Materialien sind besonders leicht und dennoch robust – das ist ideal für den schnellen Auf- und Abbau. Für Modelle, die bei jedem Wetter im Freien stehen, sollten Sie besonders witterungsbeständige Werkstoffe wählen.

  • Ausstattung und Zubehör tragen zur angenehmen Atmosphäre bei und erweitern die Nutzungsmöglichkeiten.
    Vorhänge, Seitenwände oder Moskitonetze sind nützlich, um bei Wind und Wetter weiterhin gemütlich und geschützt unter dem Pavillon zu verweilen. Mit Verbindern schaffen Sie im Handumdrehen ein großes und stabiles Festzelt.


 



 

Pavillon-Typen

Alle Varianten besitzen in der Regel Standfüße und ein Dach. Einzelne Modelle können je nach Einsatzort und -zweck anders beschaffen sein. Grundlegend lassen sich faltbare Pavillons und feststehende Pavillons unterscheiden. 

Einen Überblick über die hervorstechendsten Eigenschaften dieser Pavillon-Typen bietet die nachfolgende Tabelle:
 

Faltbare Pavillons Feststehende Pavillons
Einfacher Aufbau + -
Transportierbar + -
Robust - +
Ganzjährig witterungsbeständig - +
Preisgünstig + -




 

Faltbare Pavillons

Faltbare Modelle zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie schnell sowie flexibel einsatzbereit sind: Je nach Bedarf können Sie ihn aufstellen und so eine praktische Überdachung schaffen. Meist gestaltet sich der Aufbau besonders einfach, etwa mit Hilfe eines Falt- oder Stecksystems. 

Nach der Benutzung können Sie Faltvarianten direkt wieder abbauen, sodass sie nicht dauerhaft im Freien stehen. Sowohl für die Bespannung als auch für das Gestänge kommen leichte Materialien zum Einsatz. Dadurch lassen sie sich nach Gebrauch platzsparend zusammenfalten und einfach transportieren.

Mit diesen mobilen Ausführungen schaffen Sie beispielsweise eine ideale Event-Location, in der Ihre Gäste, Ihre Verkaufsartikel, Ihr Buffet oder auch die Musik-Anlage nicht gleich allen Wetterlagen ausgesetzt ist. 
 

Achtung!

Faltbare Pavillons bieten Sonnen- und Regenschutz, sind jedoch kein geeigneter Unterschlupf bei Unwetter.

Bei besonders windigem Wetter, Hagel oder Gewitter bauen Sie mobile Pavillons besser ab: Wer bei Gewittern unter Konstruktionen aus Metallstreben verweilt, setzt sich einer erhöhten Gefahr eines Blitzeinschlags aus. Starker Wind kann die leichten Konstruktionen zudem davontragen und es können Schäden entstehen.


Faltbare Pavillons gibt es in verschiedenen Varianten, die sich hauptsächlich in ihrer Kapazität, Bauform und Ausstattung unterscheiden und sich somit für bestimmte Anwendungsbereiche eignen.
 

Auf den Punkt!
  • Klassische Faltpavillons sind der schnelle und flexible Typ für allerlei Gelegenheiten.

  • Eventpavillons haben eine praktische Form und ideale Eigenschaften für den Einsatz unterwegs.

  • In Partyzelten finden Sie und Ihre Gäste viel Platz und Wetterschutz während großer Feierlichkeiten.

  • Lagerzelte bieten Ihnen reichlich Stauraum, beispielsweise für Gartengeräte oder Baumaterialien.



 

Klassische Faltpavillons 

Ein klassischer Faltpavillon besitzt meist eine rechteckige oder quadratische Grundfläche. Er besteht aus 4 Stangen, die sich in der Mitte treffen und so die Spitze bilden, und einer Textilplane als Bespannung.

Sie bestechen durch ihre besonders unkomplizierte Montage. Zusätzliche Werkzeuge benötigen Sie für den Aufbau in der Regel nicht. Es gibt 2 typische Varianten: 

  • Stecksystem
    Ein Stecksystem bauen Sie auf, indem Sie die Stangen zusammenstecken und so die Längsstreben und den Rahmen für das Dach bilden. Anschließend ziehen Sie die Bespannung darüber.

  • Scherensystem 
    Das Grundgestell mit dem Dach ist bereits vormontiert. Sie ziehen den Pavillon lediglich auseinander und bringen anschließend die Außenpfosten an. Einen angenehmen Aufbau gewährleisten dabei höhenverstellbare Pfosten.


 

Leichte und wasserabweisende Materialien ermöglichen eine flexible Nutzung im Innen- und Außenbereich und einen einfachen Transport des Falt-Modells. Hersteller liefern häufig eine passende Tasche zur Aufbewahrung mit. So nutzen Sie ihn als Unterstand beim Straßenfest, als Schattenspender im Garten oder am Strand oder auch als eine Art Baldachin für eine Hochzeit.

Klassische Faltpavillons erhalten Sie für rund 20–500 €. Der Preis richtet sich nach Montagevariante, Material, Verarbeitung und Kapazität.




 

Eventpavillons 

Eventpavillons werden auch als Iglupavillons bezeichnet: Diese mobilen Modelle sind halbrund bzw. kuppelförmig und erinnern dadurch ein wenig an die traditionellen Wohnräume der Arktis-Bewohner. 

Die kuppelförmige Bauweise verleiht ihnen Stabilität. An den abgeschrägten Seitenstreben gleiten Wind und Regen gut ab. Teilweise sind die Modelle mit einem Boden und Seitenwänden ausgestattet. 

Die Montage ähnelt dem Aufbau eines Igluzeltes: Sie erfolgt, indem Stangen zusammengesteckt und in die Bespannung eingehängt oder eingeschoben werden. 

Eventpavillons sind aus flexiblem Gestänge und leichten Obermaterialien gefertigt. Letztere sind in der Regel wasserabweisend, UV-beständig und reflektieren das Sonnenlicht. Dadurch heizt es sich darunter weniger stark auf.

Dank ihrer hohen Witterungsbeständigkeit und dem einfachen Aufbau eignen sie sich besonders für Camping- und Outdoor-Aktivitäten. Große Ausführungen mit massivem Gestänge kommen zudem auf Festivals und Messen zum Einsatz.

Die Preise für Eventpavillons betragen je nach Material und Kapazität rund 85–300 €. Luxusmodelle in ausgefallenem Design können allerdings auch bis zu 1.500 € kosten.




 

Partyzelte

Party- bzw. Festzelte sind Pavillons in Form eines großen Zeltes. Sie verfügen über Längs- und Querstreben. Letztere stabilisieren das Gestänge sowohl am Dach als auch am Boden, sodass es besonders standfest ist. Zur Standardausstattung dieser Zelte gehören Seitenwände, die Sie nach Bedarf flexibel ein- und aushängen können. Oftmals verfügen sie auch über Fenster. 

Stecksysteme erleichtern Ihnen das Aufstellen der Partyzelte. Die Montage nimmt allerdings etwas mehr Zeit in Anspruch, da Sie für das Gestell sehr viele Komponenten sorgfältig zusammenfügen müssen. 

Festzelte bestehen aus festen Planen und stabilem Gestänge.

Große Feiern im Freien sind mit einem Party- bzw. Festzelt kein Problem: Es bietet einen Partyraum, in dem viele Gäste Platz finden und ist zugleich Sonnen-, Wind- und Regenschutz.

Die Preise für Festzelte schwanken erheblich je nach Kapazität und Material: Sie können mit Preisen von 40–1.300 € rechnen.



 

Lagerzelte

Zu den faltbaren Ausführungen zählen auch Lagerzelte, je nach Nutzung auch Gartenzelte oder Industriezelte genannt. Die Lagerräume haben die Form eines Zeltes und sind stets mit Seitenwänden versehen, die in der Regel keine Fenster haben.

Ein kleineres Gartenzelt können Sie dank einfacher Steck- und Schraubsysteme leicht selbst aufbauen. Für große hallenartige Zelte gestaltet sich die Montage komplexer und sollte mit fachmännischer Hilfe durchgeführt werden.

Lagerzelte bestehen aus besonders robusten Materialien: Die Gestänge sind massiv und korrosionsgeschützt, für Industriezelte geben die Hersteller Garantie auf deren Statik. Die Plane ist meist besonders reiß- sowie feuerfest. 

Diese Zelte eignen sich für eine durchgängige, ganzjährige Nutzung, können aber auf- und abgebaut werden. So eignen sie sich optimal für die Lagerung von Waren und Gütern, etwa als Unterstand für Gartengeräte, Baumaschinen, Fahrzeuge oder Baumaterialien. Im Agrarbereich können sie sogar zeitweise als Stall für Nutztiere oder als Scheune Einsatz finden. In der Forstwirtschaft dienen sie der wettergeschützten Lagerung von Holz.

Kleinere Lagerzelte mit Nutzflächen von 6–40 m² erhalten Sie für rund 250–650 €. Große Industriepavillons mit Lagerflächen von 50–280 m² und bis zu 4 m Höhe erhalten Sie zu Preisen von 6.000–15.000 €.



 

Feststehende Pavillons

Feststehende Varianten müssen Sie lediglich einmal aufbauen, denn dank stabiler Bauweise und robuster Werkstoffe verweilen diese Modelle dann ganzjährig bei Wind und Wetter draußen. Sie sind aufwendiger gestaltet als faltbare Modelle. Dadurch nimmt der Aufbau oft mehr Zeit in Anspruch. 

Da feststehende Pavillons für die dauerhafte Nutzung konstruiert sind, können sie etwas preisintensiver sein als faltbare Modelle.

Einzelne Produkttypen der festinstallierten Varianten unterscheiden sich je nach Anwendungsbereich in ihrer Bauform. 


 

Auf den Punkt!
  • Gartenpavillons dienen als gemütliche Rückzugsorte und schützende Dächer im heimischen Grün. 

  • Unter Grillpavillons können Sie wettergeschützt Essen zubereiten.

  • Rankpavillons geben Kletterpflanzen Halt, die das zumeist offene Gestänge anstelle einer Bespannung bedecken.

  • Kinderpavillons sind stabil und bestehen aus robusten Werkstoffen. So können sie optimal beim Spielen vor Sonne, Wind oder Regen schützen.


 

Für festinstallierte Pavillons können unter Umständen kommunale Auflagen gelten. Daher sollten Sie sich über bauliche Genehmigungen in Ihrem Bundesland bzw. Ihrer Gemeinde sowie zu Abständen zur Grundstücksgrenze Ihres Nachbarn informieren.
 

Einige Hinweise zum Thema Standort finden Sie in unserem FAQ-Bereich: Wo darf ich einen Pavillon aufbauen?



 

Gartenpavillons

Unter Gartenpavillons lassen sich besonders vielfältige Bauformen und Designs zusammenfassen. Typisch sind stabile Standfüße und ein großes Dach. Zusätzlich sind oft dekorative und praktische Vorhänge an den Seiten angebracht, die Sie bei Bedarf einfach zuziehen können. 

Die Montage ist aufwendiger und kann etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen, da Gestell und Dach schwerer sind als die Komponenten faltbarer Ausführungen und Sie diese zudem fest verschrauben müssen. Garten-Modelle sollten bevorzugt auf einem ebenen Untergrund stehen, da die Standfüße häufig nicht verstellbar sind. 

Neben einer Stoffbespannung kommen für das Dach vorrangig feste, wasserdichte Materialien zum Einsatz. Je nach Material des Gerüsts lässt sich dieser Produkttyp oft in Holzpavillons und Metallpavillons unterscheiden.


 

Bedenken Sie

Achten Sie auf die Witterungsbeständigkeit der Materialien. Einige Anbieter weisen explizit darauf hin, wenn der Gartenpavillon nicht wetterfest ist oder beispielsweise Vorhänge unter bestimmten Voraussetzungen abgehängt werden müssen.


 

Diese Pavillons nutzen Sie in erster Linie als praktische und auch dekorative Überdachung für die Terrasse oder ein Gartenmöbel-Set mitten auf dem Grundstück.

Gartenpavillons kosten 40–2.400 €. Die Preise variieren je nach Bauform, verwendeten Materialien sowie Abmessungen.


 

Shopping Tipp

Sie sind auf der Suche nach Gartenpavillons aus massiven Baumaterialen und mit Dachschindeln? Auf unserem Portal können Sie in der Kategorie Gartenlauben fündig werden.



 

Grillpavillons

Grillen Sie gern im Freien, ist ein Regenschauer besonders ungünstig. Unter einem Grillpavillon hingegen ist Ihre kleine Gartenküche ideal geschützt. Feste Dachplatten oder eine feuerfeste Bespannung sorgen dafür, dass Sie entspannt weitergrillen können, auch wenn es mal etwas nieselt.

Grillpavillons besitzen meist eine kleinere Grundfläche als jene, unter denen mehrere Personen Platz finden. Stattdessen sind sie etwas höher und teilweise mit praktischen Ablagen ausgestattet, auf denen Sie Grillutensilien platzieren können. 

Zur Montage müssen Sie in der Regel das Gestell verschrauben und Tisch- sowie Dachplatten daran befestigen.

Festinstallierte Grillpavillons kosten je nach Abmessungen und Material 150–400 €.


 

Shopping Tipp

Sie benötigen einen Grillpavillon für unterwegs? Grilldächer gibt es nicht nur als festinstallierte Varianten. Einige Hersteller bieten Faltpavillons aus speziellem, feuerfesten PVC an. Diese kosten etwa 80–130 €.



 

Rankpavillons

Mit pflanzenberankten Durchgängen wirkt ein Garten verwunschener und gemütlich: Rankpavillons setzen Sie dazu einfach als Rankhilfe für Kletterpflanzen oder Rosen ein. Daher stammt auch die Bezeichnung Rosenpavillon für diesen Typ.

Rank- oder Rosenpavillons besitzen häufig eine runde Form, also kreisförmig angeordnete Längsstreben mit einer Kuppel. Das Gestänge liegt frei und ist nicht mit einer Plane bespannt. Stattdessen finden sich besonders an romantisch designten Modellen zu Verzierungen und Ornamenten gearbeitete Stangen und Streben. Die Bespannung übernehmen die Rank- und Kletterpflanzen und schaffen so ein idyllisches Plätzchen. 

Viele Rosenpavillons sind bereits zu ihrer endgültigen Form verschweißt, seltener bauen Sie sie mit Steck- und Schraubsystemen selbst auf. Je nach Ausführung zementieren Sie die Standfüße ein oder vergraben sie bis zu einer bestimmten Höhe in der Erde. Anschließend können Sie die Pflanzen um das Bogenbauwerk drapieren.


 

Bedenken Sie

Eine Bepflanzung sollte gleichmäßig erfolgen. 

Damit der Rankpavillon nicht einseitig belastet wird, sollten Sie die Pflanzen so verteilen, dass sie gleichmäßig nach oben klettern können. Informieren Sie sich zudem über die Standortverträglichkeit der Pflanzen und deren Beschnitt.


Rankpavillons bestehen in der Regel aus Metall, seltener aus Holz. Sie erhalten sie zu Preisen von 100–1.500 €. Mischformen aus Garten- und Rankpavillon besitzen ein stabiles Dach und kosten 3.000–5.000 €. 



 

Kinderpavillons 

Es gibt spezielle Modelle für Kinder, die ganzjährig einen Ort zum Spielen im Freien schaffen. Oft handelt es sich dabei um Holzpavillons mit kleineren Grundflächen und geringerer Höhe. Sie können neben einem Dach über einen Tisch und, teilweise klappbare, Bänke verfügen. 

Typisch sind auch Sandkastenpavillons, die aus einem Holzgestell mit einer robusten Textilplane bestehen. Sie lassen sich direkt mit dem Sandkasten verbinden oder sind als Kombination aus Sandkasten und Pavillon erhältlich. Einige Modelle besitzen auch Seitenwände.

Kinderpavillons müssen Sie entweder einmalig aufbauen oder Sie erhalten die Ware bereits vormontiert.

Damit Kinder beim Spielen im Sandkasten nicht die ganze Zeit der Sonne ausgesetzt sind oder ganz für sich kleine Teegesellschaften veranstalten können, ist ein Kinderpavillon ideal. 

Sie kosten zwischen 130-180 €.


 



 

Größen

Pavillons gibt es in unterschiedlichen Größen. Die Wahl der passenden Abmessungen richtet sich nach Ihrem Verwendungszweck: Wollen Sie ein schattiges Plätzchen für 2 Personen, eine weitläufige, überdachte Garten-Lounge oder ein geräumiges Festzelt, um viele Gäste zu beherbergen? 

Kalkulieren Sie für die optimale Größe sowohl die Anzahl der Personen als auch die Abmessungen der Gegenstände ein, die darunter Platz finden sollen. Es sollte dabei ausreichend Bewegungsfreiheit im und um den Pavillon herum gegeben sein.


 

Beispiel

Feiern Sie in einem Partyzelt mit 40 Gästen, benötigen Sie beispielsweise 5 Bankett-Tische für je 8 Personen. Die Tische haben etwa 150 cm Durchmesser. Hinzu kommen Stühle mit einer Breite und Tiefe von je ca. 45 cm. Mit 75 cm Durchgangs- und Bewegungsfreiheit zwischen den bestuhlten Tischen benötigen Sie insgesamt eine Fläche von gut 22 m². Hinzu kommen zusätzlich Platz am Zelteingang, ein großer Mittelgang, eine Tanzfläche oder Raum für Musikanlage oder Buffet.


Legen Sie besonderen Wert auf die Abmessungen der Nutzfläche sowie auf die Höhe.



 

Nutzfläche

Die Nutzfläche ergibt sich aus den Abmessungen des Grundrisses, also aus Länge mal Breite bzw. bei runden Modellen aus dem Durchmesser. 

Die häufigsten Grundrisse sind:

  • Quadratisch
  • Rechteckig
  • Vieleckig
  • Rund


 

Wissenswert

Die ursprüngliche Bauform eines Pavillons ist die eines Rondells. Vieleckige Ausführungen nähern sich diesem typischen kreisförmigen Ursprung an. Modelle mit 4 Ecken besitzen häufig eine Dachspitze in der Mitte.


Hersteller geben die Abmessungen wie Länge und Breite oder den Durchmesser für eckige bzw. runde Modelle jeweils in cm oder m an. Seltener weisen sie die Größe der Nutzfläche in m² aus. 

Je nach Pavillon-Typ kann sich die Kapazität unterscheiden. Die nachfolgende Tabelle bietet einen Überblick: 
 

Pavillon-Typ Breite x Länge bzw. Durchmesser Nutzfläche
Faltpavillon 1,8 x 1,8 m – 3 x 6 m 4 m² – 18 m²
Eventpavillon 3 x 3 m – 4,6 x 4,6 m 9 m² – 21 m²
Partyzelt 3 x 2 m – 6 x 12 m 6 m² – 72 m²
Lagerzelt 3 x 2 m – 8 x 32 m 6 m² – 256 m²
Gartenpavillon 2,4 x 3 m – 3 x 4 m 7m² – 12 m²
Grillpavillon 1,5 x 2,2 m –1,8 x 3 m 3,3 m² – 5,4 m²
Rankpavillon 2 m – 5,5 m 3 m² – 16 m²
Kinderpavillon 1,5 x 1,5 m – 2 x 2 m 2,2 m² – 4 m²




 

Höhe

Zur Höhe geben Hersteller unterschiedliche Maße an, die Werte weisen Sie in m oder cm aus. Manche Modelle verfügen über verstellbare Stangen, mit denen Sie die jeweilige Höhe variieren können.

Typisch sind die folgenden Höhenangaben:

  • Gesamthöhe
    Die Gesamthöhe, auch Firsthöhe genannt, gibt den Abstand zwischen Boden und höchstem Punkt des Daches an. Sie unterscheidet sich je nach Dachform. Der First ist der höchste Punkt eines Daches, z. B. der Scheitelpunkt beim Spitzdach oder die oberste waagerechte Kante eines Satteldaches. Die Gesamthöhe beträgt je nach Modell meist zwischen 2–5 m.

  • Durchgangshöhe
    Die Durchgangshöhe misst den Abstand zwischen Boden und dem höchsten Punkt des Durchgangs. Der Wert variiert je nach Modell: Manche Pavillonzelte lassen sich vorn bis zur Firsthöhe öffnen, an den Seiten jedoch nur bis zur nutzbaren Höhe. Typische Durchgangshöhen liegen zwischen 1,90–2,30 m.

  • Nutzbare Höhe
    Die nutzbare Höhe, auch Traufhöhe genannt, ist der Abstand zwischen Boden bis zum Beginn des Daches. In der Regel wird die Entfernung zwischen Boden und tiefstem Punkt des Daches angegeben. Anbieter weisen teils Durchschnittswerte aus und wählen einen Punkt von der mittleren Höhe des Daches bis zum Grund. Oft entspricht der Wert der Durchgangshöhe. Bei Lagerzelten kann die nutzbare Höhe bis zu 4 m betragen.



Materialien

Das Material wirkt sich auf dessen Stabilität, Funktionalität, Pflegeaufwand sowie Langlebigkeit aus. Ein zuverlässiges Dach sollte beispielsweise nicht wegwehen, ein Leck bekommen oder einreißen.


 

Shopping Tipp

Einige Hersteller weisen explizit darauf hin, wenn ein Pavillon sich nicht für die Benutzung bei Unwetter eignet.

Ein TÜV- oder GS-Siegel kann ebenfalls ein Qualitätskriterium sein. GS steht für „geprüfte Sicherheit“. Technische Überwachungsvereine (TÜV) vergeben dieses Siegel oder ein eigenes Zertifikat, wenn das Produkt geltenden Normen und Sicherheitsstandards entspricht. Die Prüfung beinhaltet Tests zur Standfestigkeit und Stabilität sowie zu den Materialeigenschaften.


 

Für Gestell und Bespannung können unterschiedliche Materialien zum Einsatz kommen.




Gestell

Ein Pavillongestell muss sowohl stabil als auch witterungsbeständig sein. Besondere Stabilität und Biegefestigkeit bieten Gestelle mit folgenden Merkmalen:

  • Verstärktes Stecksystem
    Zusätzlich verstärktes Material am Stecksystem hilft, dass das Gestänge sicher miteinander verbunden ist.

  • Hohe Wandstärke
    Stangen mit großem Durchmesser und einer verhältnismäßig hohen Wandstärke, also der Dicke des Materials um den Stangen-Hohlkörper, gelten als verwindungssteif und somit stabiler.


Die gängigsten für Gestelle verwendeten Materialien sind:

  • Aluminium
    Aluminium ist sehr stabil, kaum korrosionsanfällig und ein vergleichsweise leichter Werkstoff. Entsprechend gut eignet sich Aluminium für das Gestänge von Faltpavillons oder Gartenzelten, da diese Modelle dadurch einfach zu transportieren und zu montieren sind. 

  • Eisen
    Viele Garten- und Rankpavillons bestehen aus Eisen. Wenn diese ganzjährig im Freien verbleiben, ist das hohe Gewicht des Metalls optimal, da er auch bei Stürmen recht sicher auf dem Boden steht. Allerdings sollte das verarbeitete Eisen in diesem Fall feuerverzinkt sein, da es andernfalls leicht korrodiert. 

  • Fiberglas
    Für Outdoor- oder Camping-Aktivitäten ist ein Gestell aus Fiberglas ideal, da dieses Material aus Glasfasern besteht. Es ist besonders leicht und außerdem flexibel – perfekt für einen simplen Transport und Aufbau. Es hält jedoch nicht starkem Wind stand. Der Werkstoff ist recycelbar und vergleichsweise günstig.

  • Nadelhölzer
    Holzpavillons können aus den heimischen Nadelbaumhölzern Kiefer, Fichte oder Douglasie bestehen. Ausführungen aus diesem Material müssen Sie regelmäßig, ca. alle 2 Jahre, mit Anstrichen vor der Witterung schützen, da es anfällig für Feuchtigkeit sowie Pilz- und Schädlingsbefall ist. Sind die heimischen Hölzer kesseldruckimprägniert, trotzen sie Wind und Wetter besser. Heimische Nadelhölzer können auch zu Leimholz verarbeitet sein: Es handelt sich um geschichtete Bretter, die besonders stabil sind und so starken statischen Beanspruchungen standhalten, etwa der Last eines massiven Daches.

  • Polyrattan
    Ein natürliches Aussehen und dennoch eine gewisse Wetterfestigkeit besitzt ein Modell, das aus Polyrattan gefertigt ist. Der Grundstoff ist Polyethylen. Er ist fest und dennoch dehnbar, weshalb er sich als Geflecht verarbeiten lässt. Polyrattan ist zudem vollständig recycelbar. Allerdings ist der Kunststoff nicht allzu stabil, daher wird Polyrattan zugunsten der Statik oft um Aluminiumstangen geflochten. Es nimmt kaum Wasser auf. Die UV- und Hitzebeständigkeit des Materials ist größer, wenn dem Polyrattan chemische Stabilisatoren beigemischt sind – dadurch haben Sie länger Freude an Ihrem Pavillon.

  • Stahl
    Stahl ist der günstigste Metallwerkstoff für das Gestänge. Er ist vergleichsweise schwer. Dadurch verleiht ein Stahlgestell einem Pavillon hohe Stabilität. Für mobile Modelle ist das Material deshalb jedoch weniger geeignet. Stahl ist korrosionsbeständig. Pulverbeschichtungen oder Verzinkungen erhöhen seine Korrosionsbeständigkeit und Lebensdauer zusätzlich.

  • Tropenhölzer
    Als tropische Hölzer finden Teak- oder Bangkirai-Hölzer Einsatz. Beide sind besonders witterungsbeständig und weniger pflegeaufwendig als viele heimische Holzarten. Sie besitzen von Natur aus einen hohen Öl- und Kautschukanteil, der das Eindringen von Feuchtigkeit verhindert. Dadurch sind sie kaum anfällig gegenüber Schimmel, Pilzen oder Schädlingen. Eine Behandlung mit Holzöl erhält die typisch dunkle Farbe.


 

Bedenken Sie

Die Gewinnung von Tropenhölzern ist aus ökologischer Perspektive nur in seltenen Fällen tatsächlich nachhaltig, da diese Hölzer in guter Qualität hauptsächlich im Regenwald reifen. Der Regenwald muss für die Rohstoffgewinnung gerodet werden. 




 

Bespannung

Die Bespannung bildet das Dach des Pavillons und kann zusätzlich als Seitenteil dienen. Daher sind Witterungsbeständigkeit und Strapazierfähigkeit des dafür verwendeten Materials entscheidend. Textile Materialien eignen sich grundlegend besser für schnell auf- und abbaubare Pavillons, sind aber anfälliger für Umwelteinflüsse. Feste Dachmaterialien vertragen Kälte und Frost besser. 


Für die Witterungsbeständigkeit sind zudem folgende Eigenschaften relevant:

  • Wasserdurchlässigkeit
    Regensichere und wasserdichte Textilien haben eine hohe Wassersäule: Dieser Wert wird in mm angegeben und sagt aus, wie hoch der Wasserdruck ist, dem das Material standhält. Wesentlich ist dafür dessen Gewebedichte. Wasserdicht ist beispielsweise eine Bespannung mit einer Dichte von rund 230–250 g/m³ und einer Wassersäule von ca. 330 mm. Regelmäßig imprägnierte Flächen sind zudem weniger wasserdurchlässig. Auch versiegelte oder verschweißte Nähte sowie verblendete Reißverschlüsse schützen vor eindringendem Regenwasser.

  • UV-Schutz
    Einige Kunststoffe bringen von sich aus eine hohe Beständigkeit gegen das ultraviolette Sonnenlicht mit. Zusätzliche Beschichtungen oder der Einsatz von Stabilisatoren im Material können ebenso UV-Schutz gewährleisten. Verfügen die verwendeten Stoffe über einen Schutz vor ultravioletter Sonneneinstrahlung, so geben die Hersteller – ähnlich wie bei Sonnencreme – den Lichtschutzfaktor an, z. B. UV-Schutz 50+. Nichtimprägniertes Holz ist UV-empfindlich: Es trocknet aus, verbleicht und wird dadurch spröde. 


Achten Sie zudem auf verstärktes Material – besonders an Punkten, die stark beansprucht werden. An Stellen, wo Gestänge und Stoff aufeinandertreffen, vermeiden beispielsweise Reibungsschutzflächen eine starke Materialabnutzung.


Die gängigsten Werkstoffe für eine Pavillonbespannung sind:

  • Holz
    Holz ist ein robuster und schwerer Werkstoff. Hölzerne Dach- und Seitenteile benötigen ca. alle 2 Jahre einen komplett neuen Anstrich mit einer Schutzlasur, andernfalls sind sie anfällig gegenüber Sonne, Feuchtigkeit und auch Moos oder Algen. 

  • Naturfasern
    Eine Bespannung aus Naturfasern besteht häufig aus Baumwolle, seltener aus Hanf. Die Fasern sind elastisch, aber knitteranfällig. Naturstoffe sind besonders atmungsaktiv, jedoch empfindlich gegenüber Mikroorganismen. Es kann sich also Schimmel bilden. Naturfasern nehmen Feuchtigkeit schnell auf und trocknen langsam. Der UV-Schutz ist gering. Mit einer Imprägnierung erhöhen Sie die Witterungsbeständigkeit der Naturfasern. Imprägnieren müssen Sie regelmäßig.

  • Polyamid (Nylon)
    Nylonfasern sind besonders elastisch, knitterresistent und trocknen schnell. Sie sind reißfest und gleichzeitig sehr dünn. Daher besitzen Pavillons mit Nylon-Bespannung ein geringes Gewicht und eignen sich für den häufigen Transport.

  • Polycarbonat (PC)
    Der feste Kunststoff ist sehr robust. Beschichtet mit zusätzlichen Lacken kann er zudem UV-beständig, selbstreinigend und auch wasserabweisend sein. So ist er auch sehr pflegeleicht.

  • Polyesterfasern (PES)
    Polyesterfasern sind ähnlich wie Nylon sehr elastisch, knitter- sowie feuchtigkeitsresistent und trocknen schnell. 

  • Polyethylen (PE)
    PE-Fasern sind elastisch und gleichzeitig robust. Allerdings sollte der Werkstoff zusätzlich mit chemischen Stabilisatoren für eine erhöhte UV-Beständigkeit versehen sein.

  • Polyurethan (PU)
    Polyurethan setzen Hersteller hauptsächlich als Beschichtungsmaterial ein, seltener als komplette Textilfaser. Eine Beschichtung mit Polyurethan wirkt imprägnierend und verleiht der Bespannung eine höhere Reißfestigkeit und Witterungsbeständigkeit.

  • Polyvinylchlorid (PVC)
    PVC ist robust und feuerfest sowie UV- und witterungsbeständig. Ursprünglich ist PVC ein fester Grundstoff. Elastizität erhält der Werkstoff nur durch Weichmacher, die bei Ausdünstung unter Umständen gesundheitsschädlich wirken. Achten Sie in diesem Zusammenhang auf Schadstoffhinweise des Herstellers.


 

Shopping Tipp

Oberflächen mit feuerfester Beschichtung entflammen nicht so leicht. Wer gern in der Nähe des Pavillons ein Lagerfeuer macht oder grillt, greift besser auf solch feuerresistente Stoffe zurück.


Die Materialien haben einen unterschiedlich hohen Pflegeaufwand. Eine Übersicht über Lebensdauer und Pflegeaufwand bietet die nachfolgende Tabelle:

Bespannungsmaterial Lebensdauer Pflegeaufwand
Pflegeaufwand lang hoch
Naturfasern (meist Baumwolle) mittel hoch
Polyamid (Nylon) mittel gering
Polycarbonat lang gering
Polyesterfasern (PES) mittel gering
Polyethylen (PE) mittel gering
Polyurethan (PU-Beschichtung) lang gering
Polyvinylchlorid (PVC) lang gering



 

Design

Pavillons finden Sie in diversen Gestaltungsformen. Besonders wenn Sie einen Pavillon als festinstalliertes Element in Ihrem Garten nutzen möchten, spielt dessen Optik eine entscheidende Rolle. 

Sie können in der Regel zwischen verschiedenen Dachformen sowie Stilrichtungen wählen.



 

Dachformen

Die unterschiedlichen Dachformen bestimmen maßgeblich das Aussehen eines Pavillons. Zudem unterscheiden sich die Dächer darin, wie gut Regenwasser abfließen kann. Dächer werden durch eine zusätzliche Firstkappe gekrönt. Typische Dachvarianten sind:

  • Bogendach
    Bogendächer haben eine halbrunde, gewölbte Form. Der Unterbau des Daches besteht aus gebogenen Querstreben. Diese Form findet sich oft an Lagerzelten oder Grillpavillons. Bogendächer können auch leicht geneigt sein. Regenwasser läuft daran ohne Probleme zu beiden Seiten hinab.

  • Flachdach
    Das Dach ergibt eine gerade Fläche. Flachdächer bieten keine zusätzliche Angriffsfläche für Wind. Regenwasser kann sich darauf jedoch schneller stauen, daher sollten Flachdächer auf einem Pavillon stets ein wenig geneigt sein. 

  • Pagodendach
    Pagodendächer sind einer typisch chinesischen Bauform nachempfunden. Markant ist eine Spitze und hervorstehende Dachsimse, die an faltbaren Pavillons oft durch Stoffborten gestaltet sind. Es kann eine oder mehrere Dachspitzen geben sowie mehrere Dachetagen. Die Dachflächen sind konkav gewölbt. Zeltpavillons mit Pagodendächern sollten Sie gut abspannen, da sich andernfalls insbesondere in den Wölbungen Regenwasser sammeln kann.

  • Pultdach
    Ist das Gestell des Pavillons hinten kürzer als vorn, entsteht ein Flachdach mit starker Neigung. Diese Form des Pultdaches ist praktisch, wenn der Pavillon an der Hauswand aufgebaut ist: Zur geneigten Seite fließt Wasser leichter ab.

  • Satteldach
    Am Sattel- oder Giebeldach treffen 2 geneigte Dachflächen aufeinander. Die dadurch entstehende höchste Kante heißt Firstkante. Sie ist für viele Party- oder Gartenzelte typisch. Die Dachschrägen erleichtern das Ablaufen von Regenwasser.

  • Spitzdach
    Je nach Grundriss laufen mehrere geneigte Dachflächen zu einer Spitze zusammen. Durch eine quadratische Grundfläche kann eine Pyramidenform entstehen. Diese Form ist typisch für Faltpavillons. Ist ein runder Grundriss vorhanden und besteht das Dach nicht aus einzelnen Dachflächen, wird dies auch als Kegeldach bezeichnet. Regenwasser kann optimal abfließen.

  • Walmdach
    Die Dachfläche der Giebel ist bei Walmdächern nach innen geneigt. Diese schrägen Giebelflächen werden als Walm bezeichnet. Sie ist typisch für Partyzelte. Da ein Walmdach etwas aerodynamischer geformt ist, ist die Angriffsfläche für Wind geringer. Wasser läuft leicht zu allen Seiten ab.




 

Stilrichtungen

Einige typische Stilrichtungen stellen wir Ihnen im Folgenden vor, damit Sie das passende Modell für Ihren Garten oder Ihren Anlass finden:

  • Fernöstlich
    Chinesische, koreanische und japanische Gartenkunst ähnelt sich. Viele fernöstliche Gärten symbolisieren kontrollierte und unkontrollierte Natur in Harmonie und sind exakt geplante Abbilder idealer Landschaften im Kleinen. Während seines Aufenthalts entdeckt der Gartenbesucher immer wieder Neues und findet gleichsam Rückzugsorte für Meditation und Entspannung. Pavillons im fernöstlichen Stil haben meist eine quadratische oder runde Grundfläche. Sie sind aus Holz, idealerweise Kiefer, Stein oder Metall gefertigt. Zudem zeichnen sie sich durch klare Formen und ein einfach oder mehrfach gestuftes Spitzdach oder ein Pagodendach aus.

  • Mediterran
    Das Mittelmeer-Feeling in Ihrem Garten erreichen Sie durch die Verwendung von viel Naturstein und typisch mediterranen Gewächsen wie Rosmarin, Lavendel oder auch Sanddorn. Passend dazu sind Pavillons dieses Designs mit Metallstangen und einfachen Dächern in warmen Farben wie rostrot, gelb oder terracotta gestaltet. Vorhänge an den Seiten unterstützen die mediterrane Gemütlichkeit.

  • Modern
    Ein moderner Gartenstil zeichnet sich vorrangig durch eine Gestaltung aus, in der grafisch-künstlerische Elemente im Kontrast zur Natur stehen. Pavillons im zeitgenössischen Stil haben besonders klare, geometrische Formen und Bogen-, Flach- oder Pultdächer. Metallische Elemente und Farben unterstreichen den Gegensatz zu idyllischem Grün und Blütenpracht. 

  • Romantisch
    Romantische Gärten zeigen sich verwunschen, ursprünglich und üppig bewachsen. Viele Sträucher, Bäume und Blumenbeete schaffen ein fülliges, naturnahes Bild. Gleichzeitig sorgen geometrische Elemente dafür, dass der Garten einer inneren Ordnung folgt und nicht chaotisch wirkt. Romantisch gestaltete Pavillons sind in der Regel rund oder vieleckig und besitzen mit Ornamenten verzierte Rundbögen. Sie können sie als Rankhilfe nutzen. Diese sind oft etwas kleiner, um eher als Rückzugsort zu dienen. Sie besitzen meist Spitz- und Kegeldächer.

  • Rustikal
    Gärten im rustikalen Stil erinnern an das Landleben. Apfelbäume, Rasenflächen, natürliche Wegverläufe und heimische Sträucher sowie üppige Staudenbeete sind für diese Gärten kennzeichnend. Pavillons im Landhausstil bestehen aus Holz und besitzen geschwungene Formen. Typisch sind auch Zierborten oder Rüschen am Stoffüberhang. 

  • Skandinavisch
    Ein klarer, kühler Charme macht einen nordischen Garten aus. Dezente Farben, Holz und Stein dominieren sein Ambiente. Typische Pavillons sind eher geschlossen und aus Holz. Sie haben meist die Farben Falun- bzw. Schwedenrot oder Friesenblau.



 



 

Ausstattung

Zusätzliche Elemente an einem Pavillon sorgen für erhöhten Schutz vor der Witterung und gewährleisten ein gutes Klima. Gängige Ausstattungselemente sind beispielsweise:



 

Seitenteile

Zur beliebten und besonders praktischen Ausstattung eines Pavillons gehören Seitenteile. Sie verbannen Wind und Regen aus dem Inneren und schützen gleichzeitig vor Wärme, Kälte und Insekten. Dabei umschließen sie nicht dauerhaft alle Seiten, sondern Sie können die Wände nach Wunsch öffnen oder schließen. 

Seitenteile können gewebte Textilien sein, die Sie offen schmuckvoll als Vorhänge nutzen und einfach zur Seite schieben können. Auch robuste PVC-Planen sind als Seitenteile erhältlich, die Sie einfach auf- und abwickeln. Hochwertiger und daher etwas kostenintensiver sind Seitenwände aus Holz. 

Durch Seitenteile gelangt weniger Tageslicht in den Pavillon, daher können sie auch über Fenster verfügen. Dabei handelt es sich meist um durchsichtige Kunststoffplanen.


 

Bedenken Sie

Seitenteile bestehen meist aus witterungsbeständigen Materialien. Nutzen Sie den Pavillon in den kalten Wintermonaten nicht, sollten Sie die Vorhänge jedoch im Trockenen lagern. Das erhöht deren Lebensdauer.




 

Dachlüftungen

Eine gute Durchlüftung des Pavillons ist bei jedem Wetter sinnvoll: Damit sich bei hoher Sonneneinstrahlung die Wärme nicht unter dem Dach staut, verfügen einige Modelle über eine Dachlüftung. An der Dachspitze befinden sich seitliche Luftschlitze unter der Firstkappe, die den Regen abhält. Wenn Sie die Seitenteile des Pavillons aufgrund eines Regenschauers schließen, kann die Luft dennoch zirkulieren.




Moskitonetze

Wer in der warmen Jahreszeit gern noch abends unter einem Pavillon verweilen möchte, sollte auf Moskitonetze Wert legen. Wärme und Licht ziehen Insekten an. Engmaschige Netze an den Seitenteilen des Pavillons schützen Sie vor Mücken. Die Netze wickeln Sie beispielsweise von den Seiten zur Mitte oder von der Decke herab, anschließend fixieren Sie diese mit Haken und Ösen, Klett- oder Reißverschlüssen. Der Pavillon behält dadurch dennoch eine offene, luftige Atmosphäre.




Standfüße

Dünne Stangen sinken leicht in den Erdboden ein oder können auf Steinböden leicht kippen. Standfüße vergrößern die Oberfläche, auf der ein Pavillon steht, sodass sein Gewicht besser verteilt ist. Das verleiht ihm mehr Stabilität. Dazu können die Füße mit Fußplatten aus Metall oder Kunststoff versehen sein. Alternativ können Metallstreben Winkel bilden. Für die Befestigung auf weichen Böden sind teilweise Bohrlöcher in die Fußplatten eingelassen, in die Sie Erdnägel stecken können. 

Einige Standfüße sind höhenverstellbar. Ist der Untergrund nicht eben, ist dies ein sehr praktisches Ausstattungsmerkmal: Den Pavillon können Sie optimal an den Untergrund anpassen, sodass er einen sicheren Stand hat.


 

Bedenken Sie

Große Lager- oder Partyzelte besitzen mit Standfüßen weniger Halt. 

Achten Sie daher beim Kauf darauf, dass das Zelt über einen Bodenrahmen verfügt. Dadurch wird die gesamte Unterkonstruktion stabiler und belastbarer: Das Gewicht lastet so auf dem Querrahmen statt auf einzelnen Längsstangen.



 

Zubehör

Mit nützlichem Zubehör erweitern, erneuern oder schützen Sie Ihren Pavillon. Regen, Kälte oder Sonneneinstrahlung setzen ihm zu. Mit den richtigen Utensilien machen Sie den Pavillon wetterfest oder erweitern seine Anwendungsmöglichkeiten.


 

Shopping Tipp

Ersatzteile und zusätzliche Komponenten können Sie in der Regel nachbestellen. Viele passende Produkte finden Sie auch auf unserem Portal unter Zubehör für Pavillons.


 

Praktische Zubehörartikel sind:

  • Bodenplane
    Nehmen Sie den Pavillon oft mit zum Campen, kann eine passende Bodenplane nützlich sein. Bodenplanen sind aus robusten Materialien, die auch Nässe gut abhalten. So sitzen Sie beispielsweise auch ohne Stühle trocken.

  • Ersatzdach
    Das Dach eines Pavillons wird von der Witterung besonders beansprucht: Sowohl Regen als auch Sonneneinstrahlung ermüden das Material auf Dauer. Es wird porös oder bleicht aus. Auf mancher Bespannung bilden Laub, Ausscheidungen von Vögeln sowie Regen Flecken, die Sie nicht mehr reinigen können. Einige Hersteller liefern deshalb ein passendes Ersatzdach direkt mit. Sie können es aber auch nachträglich erwerben. 

  • Gewichte
    Pavillons mit einfachem Gestänge und Polyesterbespannung sind meist sehr leicht. Damitsie bei Wind und Wetter einigermaßen stabil stehen, können Sie spezielle Gewichte erwerben. Es handelt sich meist um eine Art Tasche, die Sie mit Hilfe von Schnüren oder Klettverschlüssen an den Pavillonstangen befestigen, oder sie stellen die Stangen in die Taschen hinein. Anschließend befüllen Sie die Taschen mit Wasser oder Sand. Besonders geeignet sind die zusätzlichen Gewichte, wenn Sie Pavillons am Strand oder auf großen Freiflächen aufstellen. Sie können sie aber auch als Alternative zu Verankerungen im Boden nutzen, beispielsweise zum Aufstellen auf einer Stein- oder Holzterrasse.

  • Firstkappe
    Eine Firstkappe schützt den Dachfirst von Spitzdächern, also die höchste Stelle des Daches. Diese wird durch Gebrauch und Witterung besonders beansprucht, da hier der Mittelpunkt des Daches liegt und die Bespannung dort besonders straff sitzt. Die Kappe schützt das Material und erhöht so die Lebensdauer. Firstkappen sind häufig verziert und können so auch ein zusätzliches Schmuckelement sein. 

  • Pavillonverbinder
    Möchten Sie 2 Pavillons ähnlicher Größe miteinander verbinden, können Sie Pavillonverbinder nutzen. Diese bestehen aus 2 flachen Metallteilen mit Auswölbungen für die Pavillonstangen. Eine Schraube hält beide Metallteile in der Mitte zusammen. Damit können Sie den Verbinder passend zum Stangendurchmesser einstellen und die Stangen fixieren. Sie erhalten meist mehrere Verbinder im Set.

  • Regenrinne
    Ungleichmäßig vom Zeltdach fließendes Wasser durchnässt den umliegenden Boden und gefährdet die Stabilität des Zeltes. Staut sich Wasser an einer Stelle, dringt es leichter in den Pavillon ein. Für Partyzelte – insbesondere, wenn Sie mehrere Faltpavillons miteinander verbinden – gibt es deshalb Kunststoff-Regenrinnen, die Sie mit Ösen oder Klettverschlüssen am Zeltdach befestigen. In den 2–12 m langen Rinnen läuft das Regenwasser gezielt und gleichmäßig ab.

  • Sturmsicherung
    Mit Sturmsicherungen verankern Sie Stangen und Bespannung sicher im Boden. Der Wind findet so keine Angriffsfläche unterm Pavillon. Sturmsicherungen bestehen aus Schnüren und Heringen, die Sie in passenden Ösen oder Schlaufen befestigen – dies gilt insbesondere für kleinere Faltpavillons. Für große Fest- oder Lagerzelte können Sie Sturmsicherungssets mit reißfesten Spanngurten und massiven Erdnägeln erwerben.


 

Tipp

Befestigen Sie die Sturmsicherung in einem leicht schrägen Winkel und straffen Sie die Bespannung. So kann Regenwasser leichter ablaufen und Wind besser abgleiten.


 

  • Tragetasche
    Wer den Faltpavillon oft auf Messen oder als Flohmarktstand braucht oder das Partyzelt bis zur nächsten Feierlichkeit sicher aufbewahren möchte, kann passende Tragetaschen nutzen. In der Tasche ist die Bespannung zudem besser vor Sonne oder Feuchtigkeit geschützt. Sie befindet sich entweder im Lieferumfang oder kann zusätzlich erworben werden.

  • Wetterschutzumhang
    Für festinstallierte Pavillons, besonders jene aus heimischen Hölzern, lohnt sich die Anschaffung eines Wetterschutzumhangs: Vor allem in der kalten Jahreszeit oder in regenreichen Monaten können Sie so Schäden an den Seitenteilen reduzieren. Die Umhänge bestehen in der Regel aus Kunststoffplanen, die Sie recht einfach mit Haken, Schlaufen oder Klettverschlüssen am Pavillon befestigen können.
     


 

Nachgefragt von A-Z – Sie fragen, wir antworten.

In unserer FAQ-Sammlung finden Sie weitere Informationen zum Kauf sowie zur Verwendung von Pavillons. Sie beruht auf dem Wissensbedarf anderer Käufer von Pavillons.


 




 

Aufbau

Wie baue ich einen Faltpavillon auf?

Der Aufbau eines Faltpavillons ist vergleichsweise einfach. Der Hersteller erläutert die Montage Ihres konkreten Modells in der Regel in der mitgelieferten Bedienungsanleitung.


Häufig funktioniert der Aufbau eines Faltpavillons wie folgt:

  1. Stecken Sie den unteren, viereckigen Rahmen für das Dach zusammen.
  2. Befestigen Sie für das Spitzdach 4 weitere Stangen diagonal am Dachrahmen. 
  3. Verbinden Sie die 4 diagonalen Stangen in der Mitte.
  4. Drehen Sie das Pavillondach, sodass es im rechten Winkel zum Boden steht.
  5. Befestigen Sie die Außenpfosten und Standfüße am Dachrahmen des Pavillons.
  6. Stellen Sie den Pavillon auf seine Standfüße. 
  7. Ziehen Sie die Bespannung über den Pavillon.
  8. Stecken Sie die Ösen der seitlichen Bespannung in die Außenpfosten des Pavillons.
  9. Sichern Sie den Pavillon mit Schnüren und Heringen im Boden.


Noch einfacher bauen Sie Faltpavillons mit Scherenmechanismus auf: Sie ziehen sie einfach auseinander, stellen die passende Höhe ein und sichern Gestell und Bespannung mit Schnüren und Haken in der Erde. 


 

Ausführliche Informationen zu Faltpavillons haben wir in unserem Kaufberater zusammengestellt.




Wie lange dauert es, einen Pavillon aufzubauen?

Wie schnell Ihr Pavillon steht, ist stark abhängig vom Modell. Einen typischen Faltpavillon, den Sie beim Campen nutzen, können Sie meist innerhalb von 5 min aufbauen. Für einen aufwendigen Gartenpavillon mit Metallgestänge, Stegplatten für das Dach und Seitenteilen aus Stoff müssen Sie deutlich mehr Zeit für die Montage einplanen – rund 30 min mindestens. Immerhin soll ein solcher Pavillon über einen längeren Zeitraum sicher im Freien stehen. Rankpavillons können schon vormontiert sein.


 

Tipp

Nehmen Sie sich genügend Zeit für einen sicheren und vorschriftsmäßigen Aufbau: So übersehen Sie keine wichtigen Hinweise des Herstellers und können nach einer gewissen Zeit nochmals die Zuverlässigkeit der Bodenverankerung prüfen.




 

Bedarf

Wozu kann ich einen Pavillon verwenden?

Ein Pavillon bietet Ihnen ein schützendes Dach für Ihre Sitzecke oder Terrasse im Freien, einen Ort der Abgeschiedenheit und Ruhe im Garten oder Platz für Veranstaltungen. Sie dienen auch als Rankhilfe für Kletterpflanzen oder als Verkaufstand, beispielsweise auf Flohmärkten. Beim Camping sind sie ein idealer Treffpunkt. Sie können auch Kinder beim Spielen vor Regen und Sonne schützen oder lassen sich als Lagerraum verwenden.


 

In unserem Kaufberater stellen wir Ihnen die verschiedenen Pavillon-Typen und deren Einsatzbereiche genauer vor.




 

Welcher Pavillon eignet sich für die Terrasse?

Eine Terrasse besitzt in der Regel einen Stein- oder Holzboden. In erster Linie muss der Pavillon auf diesen Böden sicher stehen, also aus massiven Materialien und verstärkten Standfüßen bestehen. Ideal eignen sich daher feststehende Gartenpavillons. Nutzen Sie das praktische Terrassendach ganzjährig, sollten die Materialien wetterfest sein. Pavillondächer aus festen Werkstoffen wie Polycarbonat oder Holz haben eine längere Lebensdauer als Dächer mit einer Bespannung aus Textilien. 



 

Befestigung

Wie befestige ich einen Pavillon?

Verfügt der Pavillon nicht schon von sich aus über eine hohe Standfestigkeit, befestigen Sie ihn mit Erdnägeln oder beschweren ihn mit Gewichten. Erdnägel stecken Sie in vorgefertigte Löcher in den Standfüßen. Gewichte schnüren Sie an die Außenpfosten bzw. stecken Sie die Pfosten in Gewichtstaschen. 

Die Bespannung verfügt in der Regel über Ösen, in die Sie Heringe zum Befestigen stecken können. Beispielsweise Partyzelte lassen sich so abspannen. Pavillondächer aus leichten Textilien sichern Sie meist mit Schnüren: Dazu ziehen Sie die Schnüre durch vorgefertigte Ösen und verankern diese anschließend mit Heringen im Boden.



 

Wie verwende ich Pavillongewichte?

Gewichte bringen Sie am Pavillon an, damit das Gestell auch bei stärkerem Wind sicher auf dem Boden verbleibt. Besonders auf Steinflächen, auf feuchten Böden oder am Strand, wo Sie den Pavillon nicht mit Erdnägeln im Boden verankern können, geben Gewichte den notwendigen Halt. Gewichte sind als Textil- oder Kunststoff-Tonnen bzw. -Taschen erhältlich. 

Je nach Modell umwickeln Sie die Außenpfosten des Pavillons nach dem Aufbau mit den Gewichten oder Sie stellen die Pfosten in Behälter, die Sie anschließend mit Wasser oder Sand befüllen. Zum Abbau entfernen Sie die Gewichte von den Stangen und leeren die Behälter wieder aus. Im leeren Zustand können Sie die Gewichte sehr viel einfacher transportieren.



 

Definition

Was ist ein Pavillon?

Ein Pavillon ist in erster Linie ein Bauwerk, welches einzeln beispielsweise im Garten, auf der Wiese oder im Park steht. Es ist typischerweise überdacht und zu allen Seiten hin offen. Die Seiten können Sie je nach Modell mit Seitenteilen oder Vorhängen schließen. Ein Pavillon kann aus unterschiedlich massiven Materialien bestehen. Aus diesem Grund tragen einige Formen von Gartenlauben aus massiven Baustoffen ebenso wie große Festzelte aus leichten Materialien den Namen Pavillon.




Warum wird ein Faltzelt als Pavillon bezeichnet?

Ein Faltzelt ist einem Pavillon ähnlich und findet sich daher in derselben Produktgruppe: Beide haben ein Gestell und eine Stoffbespannung als Dach, das Schutz vor Wind und Wetter verspricht. 

Mit Falt-, Garten- oder Partyzelten sind mobile, also schnell auf- und abbaubare, Pavillons gemeint, die zusätzlich über Seitenteile verfügen. Da sich die Seiten flexibel öffnen lassen, entsteht auch im Partyzelt das typische Pavillon-Gefühl. Der Name Faltzelt ergibt sich aus der Art des Aufbaus: Das Gestänge eines Faltzeltes stecken Sie vor Gebrauch zusammen, anschließend falten Sie die Bespannung auseinander und befestigen diese an den Stangen.




 

Ersatzdach

Kann ich das Dach eines Pavillons ersetzen?

Das Dach eines Pavillons wird besonders stark beansprucht: Es kann sich durch Witterung abnutzen bzw. durch mechanische Einwirkung reißen oder brechen. Ein kaputtes Pavillondach können Sie einfach austauschen. Einige Hersteller liefern das Ersatzdach direkt mit oder Sie bestellen es zusätzlich. Pavillondächer finden Sie auch als Universalausführungen. 


 

Shopping Tipp

In unserer Kategorie Zubehör für Pavillons können Sie ein passendes Ersatzdach finden. 




 

Kauf

Wie viel kostet ein Pavillon?

Wie viel Sie für einen Pavillon ausgeben, hängt davon ab, für welchen Typ Sie sich entscheiden. Zudem haben auch Größe, Material und Ausstattung Auswirkungen auf den Preis. 

Die folgende Tabelle bietet einen Überblick über gängige Preisspannen:
 

Pavillon-Typ Preisspanne
Faltpavillons 20–500 €
Eventpavillons 85–300 €
Partyzelte 40–1.300 €
Lagerzelte 250–15.000 €
Gartenpavillons 40–2.400 €
Grillpavillons 150–400 €
Rankpavillons 100–1.500 €
Kinderpavillons 130–180 €


 

Erfahren Sie mehr über die unterschiedlichen Pavillon-Typen und Materialien in unserem Ratgeber.




 

Wo kann ich günstig einen Pavillon kaufen?

Möchten Sie Ihr Wunschmodell zu einem günstigen Preis erwerben, empfiehlt sich ein Preisvergleich der einzelnen Anbieter – beispielsweise im Internet. Dabei finden Sie schnell und gezielt heraus, welcher Anbieter Ihren favorisierten Pavillon aktuell preisgünstig verkauft.


 

Shopping Tipp

Über unser Preisvergleichsportal können Sie außerdem Ihren Pavillon direkt, bequem und zuverlässig bestellen.




 

Nutzung

Wie heize ich einen Pavillon im Winter?

Um einen Pavillon zu beheizen, nutzen Sie beispielsweise einen Heizstrahler oder einen kleinen Ofen. Heizstrahler gibt es als mobile oder festinstallierte Varianten. Beachten Sie dabei, dass zu brennbaren Materialien ein ausreichender Sicherheitsabstand gewahrt bleibt. Auch mit geschlossenen Seitenteilen sollten Sie besonders vorsichtig sein: Heizstrahler benötigen oft eine bestimmte Mindestraumgröße und ausreichend Luftzufuhr, um sicher zu arbeiten.


 

Shopping Tipp

Sie suchen eine geeignete Heizung für den Pavillon? Stöbern Sie einmal in der Kategorie Heizstrahler




 

Wie lange hält ein Pavillon?

Die Lebensdauer eines Pavillons hängt maßgeblich von der Beschaffenheit seiner Materialien, von seinem Standort und der Pflege ab. Pulverbeschichte Metallgestelle sind eher vor äußeren Beschädigungen und Korrosion geschützt. Bestimmte Bespannungsmaterialien vertragen Sonnenlicht, Frost oder sauren Regen besser als andere. 

Preisgünstige Faltpavillons, die Sie häufig zusammen- und auseinanderbauen, halten manchmal lediglich 5–10 Anwendungen stand. Hochwertigere Modelle nutzen Sie hingegen mehrjährig. Einfache feststehende Pavillons halten vielleicht 1 oder 2 Saisons, an hochpreisigen, robusten Varianten haben Sie meist mehrere Jahre lang Freude.



 

Pflege

Wie reinige ich einen Pavillon?

Eine regelmäßige Reinigung erhöht die Lebensdauer des Pavillons. Beachten Sie zur Pflege des Pavillons die Bedienungsanleitung: Hersteller geben darin wichtige Hinweise, welche Art der Reinigung optimal ist. Nachfolgend erhalten Sie von uns einige Reinigungstipps.

Das Pavillongestell besteht meist aus Holz oder Metall: Holzbestandteile können Sie abbürsten oder mit einem leicht feuchten Tuch abwischen. Gegebenenfalls müssen Sie den Anstrich des Holzes mit einem Schutz-Öl oder einer Schutz-Lasur erneuern, damit das Material witterungsbeständig bleibt. Metallgestelle wischen Sie mit einem feuchten Tuch und etwas Spülmittel ab. Rost können Sie mit Rostlöser entfernen. 


 

Achtung!

Scheuermittel oder aggressive Reiniger beschädigen die Metalloberfläche und zerkratzen selbst eine solide Pulverbeschichtung.


 

Pavillons mit festem Dach fegen Sie idealerweise regelmäßig ab, damit Blätter oder andere organische Substanzen das Dach nicht beschweren. Moos können Sie oft leicht von Dachschindeln ablösen. Feste Kunststoffdächer reinigen Sie vorsichtig mit einem Brause-Wasserstahl mit wenig Druck und wischen mit einem feuchten Tuch nach.


So säubern Sie textile Dächer und Seitenwände:

  1. Nehmen Sie – falls möglich – die Bespannung ab. Alternativ verstellen Sie die Höhe der Außenpfosten oder nutzen Sie eine stabile Leiter, sodass Sie optimal an das Dach herankommen.
  2. Wischen Sie die Textilien mit reichlich Wasser, Spülmittel und einem Putzlappen. 
  3. Befreien Sie den Stoff von allen Substanzen, die leicht zu Schimmel führen, etwa Laub- und Blütenstaubreste oder Vogel-Kot. 
  4. Sollte dies nicht genügen, weichen Sie das Dach und die Seitenteile in lauwarmem Seifenwasser ein, beispielsweise in der Badewanne oder einer großen Kunststoffwanne. 
  5. Entfernen Sie mit einem Schwamm oder einer weichen Bürste hartnäckigen Schmutz. 
  6. Bringen Sie die Stoffe zum Trocknen wieder am Pavillon an oder hängen Sie sie über eine Wäscheleine.
  7. Imprägnieren Sie die Bespannung nach dem Trocknen zum Schutz gegen Schmutz, Regen und UV-Strahlung mit einem Imprägnier-Spray.
    ⊳ Sprühen Sie die Fläche dabei ausgiebig und gleichmäßig ein, damit ein Schutz für alle Fasern gewährleistet ist.



 

Wie lagere ich einen Pavillon?

Wie Sie den Pavillon oder dessen Bestandteile richtig aufbewahren, hängt unter anderem vom Typ ab: Faltpavillons oder Partyzelte sollten Sie ausschließlich zusammenpacken und einlagern, wenn diese komplett trocken sind. Auf feuchten Materialien bilden sich leicht Stoff- und Schimmelflecken. Zum Lagern können Sie eine praktische Aufbewahrungstasche nutzen. In der Tasche verwahren Sie alle Teile, die Sie zum Aufbau des Pavillons brauchen, sicher an einem Ort. 

Die textile Bespannung eines Gartenpavillons übersteht Frost, Kälte und Schnee deutlich besser, wenn sie sicher eingelagert ist. Auch diese sollten Sie erst verstauen, wenn sie nicht mehr feucht ist. Wählen Sie zudem einen trockenen Ort für die Lagerung. Decken Sie die Textilien mit alten Laken oder luftigen Planen ab, um sie vor Staub und Sonne zu schützen. Nutzen Sie dazu keine Folie, damit die Bespannung während der Lagerung ausreichend belüftet wird.


 

Shopping Tipp

Bleibt ein Pavillon ständig im Freien, können Sie ihn mit einem praktischen Wetterschutzumhang schützen. Das robuste Material schirmt ihn bei Nässe und Kälte etwas ab.




 

Sicherheit

Wie sicher ist ein Pavillon?

Ein Pavillon bietet in diversen Wind- und Wetterlagen einen gemütlichen Rückzugsort. Wie sicher Sie sich darunter fühlen, bemisst sich an mehreren Faktoren:

  • Biegefestigkeit
    Das Gestänge sollte aus massivem Material bestehen und einen optimalen Stangendurchmesser sowie stabilisierende Winkelstreben besitzen. So verbiegt es sich bei starkem Wind nicht so leicht.

  • Materialbeständigkeit
    Ein regenfestes Material besitzt eine hohe Wassersäule und hält somit einem Schauer länger stand. PVC ist feuerresistenter als viele andere Bespannungskunststoffe – ein Grill oder eine Feuerstelle in der Nähe stellen so eine geringere Gefahr dar.

  • Standsicherheit 
    Ist ein Pavillon richtig befestigt, etwa mit zusätzlichen Abspannseilen, Gewichten oder massiven Standfüßen, kippt er nicht so leicht um. Eine mit Schnüren gesicherte Bespannung reißt ein starker Wind nicht so schnell mit sich. Ungünstig sind sehr feuchte Untergründe, also beispielsweise Sümpfe oder ein durchnässter Erdboden. Erdnägel haben in dieser Umgebung nicht genügend Halt, breite oder beschwerte Standfüße sinken schneller ein.


 

Achtung!

Schützen Sie sich bei Unwetter und Gewittern besser in Gebäuden oder im Auto, nicht unter einem Pavillon.

Fassen Sie bei Gewitter keinesfalls die Metallteile des Pavillons an. Meiden Sie diese weiträumig, um Unfällen durch Blitzeinschläge zu entgehen.




 

Wie viel Wind hält ein Pavillon aus?

Wie windsicher der Pavillon ist, hängt vom Modell und den verwendeten Materialien ab. Hersteller machen dazu in der Regel Angaben in der Gebrauchsanleitung des Pavillons. 

Ein Eventpavillon mit Fiberglas-Stangen und dünnem Polyesterbezug ist einem massiven Metallmodell bei hohen Windstärken deutlich unterlegen. Durch seine Form gleitet allerdings der Wind gut ab, ähnlich wie bei einem Igluzelt. Einige Hersteller geben an, dass professionelle Party-Zelte einer Windgeschwindigkeit von etwa 60–70 km/h standhalten. 

Für eine hohe Standsicherheit bei Wind sorgen mehrere Gewichte und feste Verankerungen mit Abspannseilen und Erdnägeln im Boden. Es gibt auch professionelle Sturmsicherungssets für große Festzelte. Vor einem Sturm sollten Sie leichtere Pavillons abbauen, damit diese sich nicht plötzlich losreißen und Schaden anrichten. 


 

Recherche Tipp

Prüfen Sie die voraussichtliche Windstärke für die Zeit der Nutzung. So wissen Sie, ob Sie den Pavillon zusätzlich verankern oder besser abbauen sollten. Eine hilfreiche Übersicht, um die Windstärke in der Umgebung abschätzen zu können, liefert zum Beispiel das Portal Wetterkontor.




 

Wieso sollte ich unter einem Pavillon nicht grillen?

Unter einem Pavillon mit Stoff- oder Textilbespannung zu grillen oder gar ein offenes Feuer zu schüren, kann gefährlich werden: Gelangt Glut auf die Bespannung, steht womöglich kurze Zeit später der Pavillon in Flammen. Dies gilt zumindest für Modelle, die nicht mit feuerresistenten Stoffen ausgestattet sind. Wählen Sie für Ihren Grill oder eine Feuerstelle daher stets einen Ort mit ausreichend Abstand zum Pavillon.


 

Unter speziellen Grillpavillons besteht in der Regel keine Brandgefahr. Informieren Sie sich über diese Modelle in der gleichnamigen Rubrik unseres Kaufberaters.




 

Wie ist ein Pavillon versichert?

Ob ein Pavillon als Hausrat gilt oder als Teil des Wohngebäudes anerkannt und somit versichert ist, hängt von den jeweiligen Versicherungsbedingungen ab. Einige Anbieter versichern Pavillons in der Hausratversicherung mit, ähnlich wie Gartenmöbel: Wenn sich der Pavillon auf einer direkt am Haus angebauten Terrasse befindet, kommt die Versicherung für Schäden am Pavillon auf. Dies gilt zumeist für Hausratversicherungen, denen die Allgemeinen Hausratsversicherungsbedingungen (VHB) nach dem Jahr 2000 zugrunde liegen. In älteren VHB sind Pavillons meist nicht im Versicherungsschutz inbegriffen. 

Der Versicherer zahlt nicht, wenn der Pavillon frei auf dem Grundstück steht. Möglich ist eine gesonderte Vereinbarung. Sprechen Sie dazu mit Ihrem Versicherungsfachmann. Besonders Elementarschäden sind nicht automatisch mitversichert. Für Schäden, die Dritten beispielweise dadurch entstehen, dass der Pavillon nicht ausreichend gegen Wind gesichert war, kommt in der Regel die Haftpflichtversicherung auf.



 

Standort

Wie groß darf ein Pavillon sein?

Für einen Faltpavillon gelten in der Regel wenig Beschränkungen hinsichtlich seiner Größe. Er passt idealerweise an den vorgesehenen Standort, den sie zuvor ausmessen sollten. Beachten Sie dabei Auflagen Ihrer Kommune für den Abstand zu Grundstücksgrenzen Ihres Nachbarn. Manche Festival- oder Ausstellungsbetreiber beschränken die Abmessungen der Pavillons auf ihrem Gelände.

Für feststehende, gemauerte Objekte benötigen Sie meist eine Baugenehmigung.


 

Über die Nutzfläche typischer Pavillon-Typen informieren wir Sie ausführlich im Kapitel Größen unseres Kaufratgebers.




 

Wie hoch ist ein Pavillon?

Unter fast allen Pavillons können Sie bequem stehen. Je nach Kapazität und Pavillon-Typ weicht die Höhe ab. Große Partyzelte haben in der Regel eine Gesamthöhe von ca. 2,5 m. Typische Gartenpavillons sind bis zu 2,7 m hoch. Pavillons, die nur zum Spielen für Kinder gedacht sind oder als Abdeckung für den Sandkasten, haben eine Höhe von ca. 1,6–1,8 m.




Wo darf ich einen Pavillon aufbauen?

Einen Pavillon dürfen Sie auf Ihrem Grundstück überall aufstellen. Für feststehende Pavillons sollten Sie jedoch die Vorgaben Ihrer Kommune zu Abständen zum Nachbarsgrundstück beachten. Für fremde Grundstücke oder Gemeindeplätze gelten die jeweiligen Auflagen. Wenn Sie am Strand einen kleineren Camping-Pavillon aufbauen, stört das in der Regel niemanden. 

Wichtig für den optimalen Standort ist, dass der Pavillon dort sicher steht. Er sollte also über die notwendige Standfestigkeit bei jeder Witterung verfügen. Faltbare Pavillons müssen sie gegebenenfalls bei Unwetter abbauen.




Wie viel Meter Abstand zur Grundstücksgrenze muss ein Pavillon haben?

Nicht immer dürfen Sie einen Pavillon direkt an der Grundstücksgrenze zum Nachbarn errichten. Für kurzfristig aufgestellte Festzelte oder faltbare Pavillons müssen Sie darauf weniger Rücksicht nehmen. Wenn Sie ein Pavillonzelt mit großen Abmessungen als ganzjähriges Lager nutzen, informieren Sie sich vorab bei Ihrer Kommune, wo Sie es auf Ihrem Grundstück aufstellen dürfen.

Für feststehende Pavillons gelten gesetzliche Auflagen, die den Standort zur Grundstücksgrenze betreffen. Da die Baugesetze sich auf der Ebene der Länder und Kommunen unterscheiden, ist eine generelle Aussage zur Abstandsregelung nicht möglich. Viele Länder orientieren sich an der Musterbauordnung (MBO), wonach an der Grundstücksgrenze eine mittlere Wandhöhe von 3 m und maximal eine Gesamtlänge von 9 m je Seite des Bauwerks erlaubt sind. Bei Feuerstätten und Aufenthaltsräumen muss laut MBO ein Abstand von mindestens 3 m eingehalten werden. Weitere länderspezifische Sonderregelungen betreffen Abweichungen in der Gesamthöhe oder -länge, Dachneigungen oder Belichtungsverhältnisse.


 

Tipp

Damit es nicht zu unnötigen Streitigkeiten kommt, erkundigen Sie sich nicht nur nach geltenden Regelungen. Weihen Sie am besten Ihren Nachbarn vorab in Ihr Vorhaben ein.

Nutzer die nach "Pavillons" gesucht haben, interessierten sich auch für:
Nach oben