Pavillons

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Ratgeber Pavillons


Aktualisiert: 01.10.21 | Autor: Daniela Dietz

Wissen kompakt

Grillen, feiern oder relaxen Sie vor Wind, Sonne oder Regen geschützt unter einem gemütlichen Pavillon. Für eine beschauliche Gartenparty, ein zünftiges Oktoberfest, als romantischer Hingucker oder idealer Gemeinschaftstreffpunkt beim Camping – ein Pavillon bietet Schutz und Behaglichkeit.

Pavillons sind überdachte, freistehende und leichte Bauwerke, die nach allen Seiten offen sind. Aus vielen Parkanlagen oder Gärten sind sie kaum wegzudenken. Aber auch als schnell auf- und abgebaute zeltähnliche Überdachung finden sie vielfach Einsatz.

Schon zu früheren Zeiten diente der Pavillon als Rückzugsort. Diese Funktion haben Pavillons nach wie vor: Mit Gartenpavillons richten Sie sich im Grünen eine stilvolle und nützliche Überdachung ein, z. B. für Ihre Lounge, Ihre Gartenmöbel oder den Grillplatz. Als Festzelt schützen sie Sie und Ihre Gäste bei einer großen Feier im Freien. An besonders heißen Sommertagen sind sie ein schnell aufgestellter Sonnenschutz und Schattenspender.

Pavillons finden Sie in unterschiedlichsten Ausführungen und Größen sowie aus leichten oder massiven Materialien.

In der nachfolgenden Tabelle haben wir Ihnen übersichtlich die verschiedenen Pavillon-Modelle, die Bauarten und Einsatzmöglichkeiten sowie deren ungefähre Preisspannen zusammengestellt:

Pavillon-Typen Bauart Einsatzort Circa-Preise
Klassische Faltpavillons Faltbar Straßenfeste, Garten, Strand, Hochzeiten 50–600 €
Partyzelte Faltbar Größere Feste, Partyraum im Freien 60–2.000 €
Eventpavillons Faltbar Camping, Festivals, Messen 100–400 €
Weidezelte Faltbar Landwirtschaft 100–1.300 €
Gartenpavillons Feststehend Garten, Terrasse 100–3.000 €
Grillpavillons Feststehend Garten, Terrasse 100–300 €
Rosenpavillons Feststehend Garten, Park 100–3.000 €

Bedenken Sie für den Kauf eines Pavillons vor allem folgende Gesichtspunkte:

  • Die Bauart entscheidet darüber, wie flexibel Sie den Aufstellort wählen können.
    Pavillons unterscheiden sich danach, ob sie mobil oder festinstalliert sind. Ausschlaggebend sind auch die Stellfläche und die Bodenbeschaffenheit.
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  • Passen Sie die Größe an Ihre Bedürfnisse an.
    Pavillons gibt es in unterschiedlichen Kapazitäten und Abmessungen: Wählen Sie die passende Größe danach aus, ob er beispielsweise viele Gäste beherbergen soll oder Sie eher einen gemütlichen Ort für Zweisamkeit haben möchten.
    Mehr zu den Größen

  • Das Material ist entscheidend für die Lebensdauer Ihres Pavillons und dessen Mobilität.
    Einige Materialien sind besonders leicht und dennoch robust – das ist ideal für den schnellen Auf- und Abbau. Für Modelle, die bei jedem Wetter im Freien stehen, sollten Sie besonders witterungsbeständige Werkstoffe wählen.
    Mehr zu den Materialien

  • Stimmen Sie das Design mit der Stilrichtung der Umgebung ab.
    Steht Ihnen viel Platz zur Verfügung, könnte bereits die Form des Daches zum besonderen Hingucker werden. Strahlt Ihr Garten eine ganz bestimmte Atmosphäre aus, können Sie diese mit einem passenden Pavillon noch unterstreichen.
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Kaufberater

Unser Kaufberater hilft Ihnen dabei, das passende Modell für Ihre Bedürfnisse auszuwählen.

Pavillon-Typen

Alle Varianten besitzen in der Regel Standfüße und ein Dach. Einzelne Modelle können je nach Einsatzort und -zweck anders beschaffen sein. Grundlegend lassen sich faltbare Pavillons und feststehende Pavillons unterscheiden. 

Einen Überblick über die hervorstechendsten Eigenschaften bietet die nachfolgende Tabelle:

Faltbare Pavillons Feststehende Pavillons
Einfacher Aufbau + -
Transportierbar + -
Robust - +
Ganzjährig witterungsbeständig - +
Preisgünstig + -
Faltbare Pavillons

Ein faltbares Modell zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass es schnell sowie flexibel einsatzbereit ist: Je nach Bedarf können Sie es aufstellen und so eine praktische Überdachung schaffen. Meist gestaltet sich der Aufbau besonders einfach, etwa mit Hilfe eines Falt- oder Stecksystems.

Nach der Benutzung können Sie Faltvarianten direkt wieder abbauen, sodass sie nicht dauerhaft im Freien stehen. Sowohl für die Bespannung als auch für das Gestänge kommen leichte Materialien zum Einsatz. Dadurch lassen sie sich nach Gebrauch platzsparend zusammenfalten und einfach transportieren.

Mit diesen mobilen Ausführungen schaffen Sie beispielsweise eine ideale Event-Location, in der Ihre Gäste, Ihre Verkaufsartikel, Ihr Buffet oder auch die Musik-Anlage nicht gleich allen Wetterlagen ausgesetzt ist.

Achtung!

Faltbare Pavillons bieten Sonnen- und Regenschutz, sind jedoch kein geeigneter Unterschlupf bei Unwetter. Bei besonders windigem Wetter, Hagel oder Gewitter bauen Sie mobile Pavillons besser ab: Wer bei Gewittern unter Konstruktionen aus Metallstreben verweilt, setzt sich einer erhöhten Gefahr eines Blitzeinschlags aus. Starker Wind kann die leichten Konstruktionen zudem davontragen und es können Schäden entstehen.

Faltbare Ausführungen des Sonnenschutzes gibt es in verschiedenen Varianten, die sich hauptsächlich in ihrer Kapazität, Bauform und Ausstattung unterscheiden und sich somit für bestimmte Anwendungsbereiche eignen. In den nachfolgenden Kapiteln beschreiben wir Ihnen diese ausführlich.

Klassische Faltpavillons 

Ein klassischer Faltpavillon besitzt meist eine rechteckige oder quadratische Grundfläche. Er besteht aus 4 Stangen, die sich in der Mitte treffen und so die Spitze bilden, und einer Textilplane als Bespannung.

Sie bestechen durch ihre besonders unkomplizierte Montage. Zusätzliche Werkzeuge benötigen Sie für den Aufbau in der Regel nicht.

Es gibt 2 typische Varianten:

  • Stecksystem
    Ein Stecksystem bauen Sie auf, indem Sie die Stangen zusammenstecken und so die Längsstreben und den Rahmen für das Dach bilden. Anschließend ziehen Sie die Bespannung darüber.
  • Scherensystem 
    Das Grundgestell mit dem Dach ist bereits vormontiert. Sie ziehen den Pavillon lediglich auseinander. Dieser entfaltet sich dann ähnlich einem Regenschirm. Anschließend bringen Sie die Außenpfosten an. Einen noch angenehmeren Aufbau gewährleisten dabei höhenverstellbare Pfosten, denn diese sind bereits am übrigen Gestell montiert.

Leichte und wasserabweisende Materialien ermöglichen eine flexible Nutzung im Innen- und Außenbereich zu verschiedenen Anlässen und einen einfachen Transport des Falt-Modells. Hersteller liefern häufig eine passende Tasche zur Aufbewahrung mit. So nutzen Sie den Pavillon als Unterstand beim Straßenfest, als Schattenspender im Garten oder am Strand oder auch als eine Art Baldachin für eine Hochzeit.

Klassische Faltpavillons erhalten Sie für rund 50–600 Euro. Der Preis richtet sich nach Montagevariante, Material, Verarbeitung und Kapazität.

Partyzelte

Party- bzw. Festzelte sind Pavillons in Form eines großen Zeltes. Sie verfügen über Längs- und Querstreben. Letztere stabilisieren das Gestänge sowohl am Dach als auch am Boden, sodass es besonders standfest ist. Zur Standardausstattung dieser Zelte gehören Seitenwände, die Sie nach Bedarf flexibel ein- und aushängen können. Oftmals verfügen sie auch über Fenster.

Stecksysteme erleichtern Ihnen das Aufstellen der Partyzelte. Die Montage nimmt allerdings etwas mehr Zeit in Anspruch, da Sie für das Gestell sehr viele Komponenten sorgfältig zusammenfügen müssen.

Festzelte bestehen aus festen Planen und stabilem Gestänge.

Ein Anlass, wie etwa eine große Feier im Freien, sind mit einem Party- bzw. Festzelt kein Problem: Es bietet einen Partyraum, in dem viele Gäste Platz finden und ist zugleich Sonnen-, Wind- und Regenschutz.

Die Preise für Festzelte schwanken erheblich je nach Kapazität und Material: Sie können mit Preisen von 60–2.000 Euro rechnen.

Eine Untergruppe der Partyzelte stellen die sogenannten Eventpavillons oder Iglupavillons. Diese mobilen Modelle sind halbrund bzw. kuppelförmig und erinnern dadurch ein wenig an die traditionellen Wohnräume der Arktis-Bewohner.

Die kuppelförmige Bauweise verleiht ihnen Stabilität. An den abgeschrägten Seitenstreben gleiten Wind und Regen gut ab. Teilweise sind die Modelle mit einem Boden und Seitenwänden ausgestattet.

Dank ihrer hohen Witterungsbeständigkeit und einem einfachen Aufbau eignen sie sich besonders für Camping- und Outdoor-Aktivitäten. Große Ausführungen mit massivem Gestänge kommen zudem auf Festivals und Messen zum Einsatz.

Die Preise für Eventpavillons betragen je nach Material und Kapazität rund 100–400 Euro.

Weidezelte

Zu den faltbaren Ausführungen zählen auch Weidezelte, zuweilen auch Lagerzelte genannt. Die Lagerräume haben die Form einer Hütte. Sie haben also Seitenwände, jedoch meist keine Fenster und sind nach vorne hin offen. Es gibt aber auch Ausführungen, die weder eine Rück- noch eine Vorderwand haben und kuppelartig gestaltet sind.

In der Regel können Sie ein Weidezelt dank einfacher Steck- und Schraubsysteme leicht selbst aufbauen.

Weidezelte bestehen aus besonders robusten Materialien: Die Gestänge sind massiv und korrosionsgeschützt. Die Plane ist meist besonders reiß- sowie feuerfest.

Diese Zelte eignen sich für eine durchgängige, ganzjährige Nutzung, können aber auf- und abgebaut werden. So eignen sie sich optimal für die Lagerung von Waren und Gütern, etwa als Unterstand für Gartengeräte, Baumaschinen, Fahrzeuge oder Baumaterialien. Im Agrarbereich können sie sogar zeitweise als Stall für Nutztiere oder als Scheune Einsatz finden. In der Forstwirtschaft dienen sie der wettergeschützten Lagerung von Holz.

Weidezelte mit Nutzflächen von 3–40 Quadratmetern (m²) erhalten Sie für rund 100–1.300 Euro.

Feststehende Pavillons

Feststehende Varianten müssen Sie lediglich einmal aufbauen, denn dank stabiler Bauweise und robuster Werkstoffe bleiben diese Modelle dann ganzjährig bei Wind und Wetter draußen. Sie sind aufwendiger gestaltet als faltbare Modelle. Dadurch nimmt der Aufbau oft mehr Zeit in Anspruch.

Da feststehende Pavillons für die dauerhafte Nutzung konstruiert sind, können sie etwas teurer sein als faltbare Modelle.

Einzelne Produkttypen der festinstallierten Varianten unterscheiden sich je nach Anwendungsbereich in ihrer Bauform.

Für festinstallierte Pavillons können unter Umständen kommunale Auflagen gelten. Daher sollten Sie sich über bauliche Genehmigungen in Ihrem Bundesland bzw. Ihrer Gemeinde sowie zu Abständen zur Grundstücksgrenze Ihres Nachbarn informieren.

Einige Hinweise zum Thema Standort finden Sie in unserem FAQ-Bereich: Wo darf ich einen Pavillon aufbauen?

Gartenpavillons

Unter dem Begriff Gartenpavillons lassen sich besonders vielfältige Bauformen und Designs zusammenfassen. Typisch sind stabile Standfüße und ein großes Dach. Zusätzlich sind oft dekorative und praktische Vorhänge an den Seiten angebracht, die Sie bei Bedarf einfach zuziehen können.

Die Montage ist aufwendiger und kann etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen, da Gestell und Dach schwerer sind als die Komponenten faltbarer Ausführungen und Sie diese zudem fest verschrauben müssen. Garten-Modelle sollten bevorzugt auf einem ebenen Untergrund stehen, da die Standfüße häufig nicht verstellbar sind.

Neben einer Stoffbespannung kommen für das Dach vorrangig feste, wasserdichte Materialien zum Einsatz. Je nach Material des Gerüsts lässt sich dieser Produkttyp oft in Holzpavillons und Metallpavillons unterscheiden.

Bedenken Sie

Achten Sie auf die Witterungsbeständigkeit der Materialien. Einige Anbieter weisen explizit darauf hin, wenn der Gartenpavillon nicht wetterfest ist oder beispielsweise Vorhänge unter bestimmten Voraussetzungen abgehängt werden müssen.

Diese Varianten nutzen Sie in erster Linie als praktische und auch dekorative Überdachung für die Terrasse oder für ein Gartenmöbel-Set mitten auf dem Grundstück.

Gartenpavillons kosten 100–3.000 Euro. Die Preise variieren je nach Bauform, verwendeten Materialien sowie Abmessungen.

Sie sind auf der Suche nach Gartenpavillons aus massiven Baumaterialen und mit Dachschindeln? Auf unserem Portal können Sie in der Kategorie Gartenlauben fündig werden.

Grillpavillons

Unter einem Grillpavillon ist Ihre kleine Gartenküche auch bei Regen ideal geschützt. Feste Dachplatten oder eine feuerfeste Bespannung sorgen dafür, dass Sie entspannt weitergrillen können, auch wenn es mal etwas nieselt.

Grillpavillons besitzen meist eine kleinere Grundfläche als jene, unter denen mehrere Personen Platz finden. Stattdessen sind sie etwas höher und teilweise mit praktischen Ablagen ausgestattet, auf denen Sie Grillutensilien platzieren können.

Zur Montage müssen Sie in der Regel das Gestell verschrauben und Tisch- sowie Dachplatten daran befestigen.

Festinstallierte Grillpavillons kosten je nach Abmessungen und Material 100–300 Euro.

Rosenpavillons

Mit pflanzenberankten Durchgängen wirkt ein Garten verwunschener und gemütlich: Rosen- bzw. Rankpavillons setzen Sie dazu einfach als Rankhilfe für Kletterpflanzen ein.

Rank- oder Rosenpavillons besitzen häufig eine runde Form, also kreisförmig angeordnete Längsstreben mit einer Kuppel. Das Gestänge liegt frei und ist nicht mit einer Plane bespannt. Stattdessen finden sich besonders an romantisch designten Modellen zu Verzierungen und Ornamenten gearbeitete Stangen und Streben. Die Überdachung übernehmen die Rank- und Kletterpflanzen und schaffen so ein idyllisches und naturnahes Plätzchen.

Viele Rosenpavillons sind bereits zu ihrer endgültigen Form verschweißt, seltener bauen Sie sie mit Steck- und Schraubsystemen selbst auf. Je nach Ausführung zementieren Sie die Standfüße ein oder vergraben sie bis zu einer bestimmten Höhe in der Erde. Anschließend können Sie die Pflanzen um das Bogenbauwerk drapieren.

Bedenken Sie

Eine Bepflanzung sollte gleichmäßig erfolgen. 

Damit der Rankpavillon nicht einseitig belastet wird, sollten Sie die Pflanzen so verteilen, dass sie gleichmäßig nach oben klettern können. Informieren Sie sich zudem über die Standortverträglichkeit der Pflanzen und deren Beschnitt.

Rosenpavillons bestehen in der Regel aus Metall, seltener aus Holz. Sie erhalten sie zu Preisen von 100–3.000 Euro.

Größen

Pavillons gibt es in unterschiedlichen Größen. Die Wahl der passenden Abmessungen richtet sich nach ihrem Verwendungszweck: Möchten Sie ein schattiges Plätzchen für 2 Personen, eine weitläufige, überdachte Garten-Lounge oder ein geräumiges Festzelt, um viele Gäste zu beherbergen?

Kalkulieren Sie für die optimale Größe sowohl die Anzahl der Personen als auch die Abmessungen der Gegenstände ein, die darunter Platz finden sollen. Es sollte dabei ausreichend Bewegungsfreiheit im und um den Pavillon herum gegeben sein.

Beispiel

Feiern Sie in einem Partyzelt mit 40 Gästen, benötigen Sie beispielsweise 5 Bankett-Tische für je 8 Personen. Die Tische haben etwa 150 Zentimeter (cm) Durchmesser. Hinzu kommen Stühle mit einer Breite und Tiefe von je ca. 45 cm. Mit 75 cm Durchgangs- und Bewegungsfreiheit zwischen den bestuhlten Tischen benötigen Sie insgesamt eine Fläche von gut 22 Quadratmeter (m²). Hinzu kommen zusätzlich Platz am Zelteingang, ein großer Mittelgang, eine Tanzfläche oder Raum für Musikanlage oder Buffet.

Legen Sie besonderen Wert auf die Abmessungen der Nutzfläche sowie auf die Höhe.

Nutzfläche

Die Nutzfläche ergibt sich aus den Abmessungen des Grundrisses, also aus Länge mal Breite bzw. bei runden Modellen aus dem Durchmesser.

Die häufigsten Grundrisse sind:

  • Quadratisch
  • Rechteckig
  • Vieleckig
  • Rund
Wissenswert

Die ursprüngliche Bauform eines Pavillons ist die eines Rondells. Vieleckige Ausführungen nähern sich diesem typischen kreisförmigen Ursprung an. Modelle mit 4 Ecken besitzen häufig eine Dachspitze in der Mitte.

Hersteller geben die Abmessungen wie Länge und Breite oder den Durchmesser für eckige bzw. runde Modelle jeweils in cm oder Meter (m) an. Seltener weisen sie die Größe der Nutzfläche in m² aus.

Je nach Pavillon-Typ kann sich die Kapazität unterscheiden.

Die nachfolgende Tabelle bietet einen Überblick: 

Pavillon-Typ Breite x Länge bzw. Durchmesser Nutzfläche
Faltpavillon 1,8 x 1,8 – 3 x 6 m 4 – 18 m²
Partyzelt 3 x 2 – 6 x 12 m 6 – 72 m²
Eventpavillon 3 x 3 – 4,6 x 4,6 m 9 – 21 m²
Weidezelt 3 x 2 – 8 x 32 m 6 – 256 m²
Gartenpavillon 2,4 x 3 – 3 x 4 m 7 – 12 m²
Grillpavillon 1,5 x 2,2 –1,8 x 3 m 3,3 – 5,4 m²
Rosenpavillon 2 – 5,5 m 3 – 16 m²
Höhe

Zur Höhe geben Hersteller unterschiedliche Maße an, die Werte weisen sie in m oder cm aus. Manche Modelle verfügen über verstellbare Stangen, mit denen Sie die jeweilige Höhe variieren können.

Typisch sind die folgenden Höhenangaben:

  • Gesamthöhe
    Die Gesamthöhe, auch Firsthöhe genannt, gibt den Abstand zwischen Boden und höchstem Punkt des Daches an. Sie unterscheidet sich je nach Dachform. Der First ist der höchste Punkt eines Daches, z. B. der Scheitelpunkt beim Spitzdach oder die oberste waagerechte Kante eines Satteldaches. Die Gesamthöhe beträgt je nach Modell meist zwischen 2–5 m.
  • Durchgangshöhe
    Die Durchgangshöhe misst den Abstand zwischen Boden und dem höchsten Punkt des Durchgangs. Der Wert variiert je nach Modell: Manche Pavillonzelte lassen sich vorn bis zur Firsthöhe öffnen, an den Seiten jedoch nur bis zur nutzbaren Höhe. Typische Durchgangshöhen liegen zwischen 1,90–2,30 m.
  • Nutzbare Höhe
    Die nutzbare Höhe, auch Traufhöhe genannt, ist der Abstand zwischen Boden bis zum Beginn des Daches. In der Regel wird die Entfernung zwischen Boden und tiefstem Punkt des Daches angegeben. Anbieter weisen teils Durchschnittswerte aus und wählen einen Punkt von der mittleren Höhe des Daches bis zum Grund. Oft entspricht der Wert der Durchgangshöhe. Bei Lagerzelten kann die nutzbare Höhe bis zu 4 m betragen.

Materialien

Das Material wirkt sich auf die Stabilität, Funktionalität, Pflegeaufwand sowie Langlebigkeit aus. Ein zuverlässiges Dach sollte beispielsweise nicht wegwehen, ein Leck bekommen oder einreißen.

Shopping Tipp

Ein TÜV- oder GS-Siegel ist ein Qualitätskriterium. GS steht für „geprüfte Sicherheit“. Technische Überwachungsvereine (TÜV) vergeben dieses Siegel oder ein eigenes Zertifikat, wenn das Produkt geltenden Normen und Sicherheitsstandards entspricht. Die Prüfung beinhaltet Tests zur Standfestigkeit und Stabilität sowie zu den Materialeigenschaften.

Für Gestell und Bespannung können unterschiedliche Materialien zum Einsatz kommen.

Gestell

Ein Pavillongestell muss sowohl stabil als auch witterungsbeständig sein.
Besondere Stabilität und Biegefestigkeit bieten Gestelle mit folgenden Merkmalen:

  • Verstärktes Stecksystem
    Zusätzlich verstärktes Material am Stecksystem hilft, dass das Gestänge sicher miteinander verbunden ist.
  • Hohe Wandstärke
    Stangen mit großem Durchmesser und einer verhältnismäßig hohen Wandstärke, also der Dicke des Materials um den Stangen-Hohlkörper, gelten als verwindungssteif und somit stabiler.

Die gängigsten für Gestelle verwendeten Materialien sind:

  • Aluminium
    Aluminium ist sehr stabil, kaum korrosionsanfällig und ein vergleichsweise leichter Werkstoff. Entsprechend gut eignet sich Aluminium für das Gestänge von Faltpavillons oder Gartenzelten, da diese Modelle dadurch einfach zu transportieren und zu montieren sind.
  • Eisen
    Viele Garten- und Rosenpavillons bestehen aus Eisen. Wenn diese ganzjährig im Freien verbleiben, ist das hohe Gewicht des Metalls optimal, denn es bietet auch bei Stürmen eine hohe Standsicherheit. Allerdings sollte das verarbeitete Eisen in diesem Fall feuerverzinkt sein, da es andernfalls leicht korrodiert.
  • Fiberglas
    Für Outdoor- oder Camping-Aktivitäten ist ein Gestell aus Fiberglas ideal, da dieses Material aus Glasfasern besteht. Es ist besonders leicht und außerdem flexibel – perfekt für einen simplen Transport und Aufbau. Es hält jedoch starkem Wind nicht stand. Der Werkstoff ist recycelbar und vergleichsweise günstig.
  • Polyrattan
    Ein natürliches Aussehen und dennoch eine gewisse Wetterfestigkeit besitzt ein Modell, das aus Polyrattan gefertigt ist. Der Grundstoff ist Polyethylen. Er ist fest und dennoch dehnbar, weshalb es sich als Geflecht verarbeiten lässt. Polyrattan ist zudem vollständig recycelbar. Allerdings ist der Kunststoff nicht allzu stabil, daher wird Polyrattan zugunsten der Statik oft um Aluminiumstangen geflochten. Es nimmt kaum Wasser auf. Die UV- und Hitzebeständigkeit des Materials ist größer, wenn dem Polyrattan chemische Stabilisatoren beigemischt sind – dadurch haben Sie länger Freude an Ihrem Pavillon.
  • Stahl
    Stahl ist der günstigste Metallwerkstoff für das Gestänge. Er ist vergleichsweise schwer. Dadurch verleiht ein Stahlgestell einem Pavillon hohe Stabilität. Für mobile Modelle ist das Material deshalb jedoch weniger geeignet. Stahl ist korrosionsbeständig. Pulverbeschichtungen oder Verzinkungen erhöhen seine Korrosionsbeständigkeit und Lebensdauer zusätzlich.
Bespannung

Die Bespannung bildet das Dach des Pavillons und kann zusätzlich als Seitenteil dienen. Daher sind Witterungsbeständigkeit und Strapazierfähigkeit des dafür verwendeten Materials entscheidend. Textile Materialien eignen sich grundlegend besser für schnell auf- und abbaubare Ausführungen, sind aber anfälliger für Umwelteinflüsse. Feste Dachmaterialien vertragen Kälte und Frost besser.

Für die Witterungsbeständigkeit sind zudem folgende Eigenschaften relevant:

  • Wasserdurchlässigkeit
    Regensichere und wasserdichte Textilien haben eine hohe Wassersäule: Dieser Wert wird in Millimeter (mm) angegeben und sagt aus, wie hoch der Wasserdruck ist, dem das Material standhält. Wesentlich dafür ist dessen Gewebedichte. Wasserdicht ist beispielsweise eine Bespannung mit einer Dichte von rund 230–250 Gramm pro Kubikmeter (g/m³) und einer Wassersäule von ca. 330 mm. Regelmäßig imprägnierte Flächen sind zudem weniger wasserdurchlässig. Auch versiegelte oder verschweißte Nähte sowie verblendete Reißverschlüsse schützen vor eindringendem Regenwasser.
  • UV-Schutz
    Einige Kunststoffe bringen eine hohe Beständigkeit gegen ultraviolettes Sonnenlicht mit. Zusätzliche Beschichtungen oder der Einsatz von Stabilisatoren im Material können ebenso UV-Schutz gewährleisten. Verfügen die verwendeten Stoffe über einen Schutz vor ultravioletter Sonneneinstrahlung, so geben die Hersteller – ähnlich wie bei Sonnencreme – den Lichtschutzfaktor an, z. B. UV-Schutz 50+.

Achten Sie zudem auf verstärktes Material – besonders an Punkten, die stark beansprucht werden. An Stellen, wo Gestänge und Stoff aufeinandertreffen, vermeiden beispielsweise Reibungsschutzflächen eine starke Materialabnutzung.

Die gängigsten Werkstoffe für eine Pavillonbespannung sind:

  • Naturfasern
    Eine Bespannung aus Naturfasern besteht häufig aus Baumwolle, seltener aus Hanf. Die Fasern sind elastisch, aber knitteranfällig. Naturstoffe sind besonders atmungsaktiv, jedoch empfindlich gegenüber Mikroorganismen. Es kann sich also Schimmel bilden. Naturfasern nehmen Feuchtigkeit schnell auf und trocknen langsam. Der UV-Schutz ist gering. Mit einer Imprägnierung erhöhen Sie die Witterungsbeständigkeit der Naturfasern. Imprägnieren müssen Sie regelmäßig.
  • Polyamid (Nylon)
    Nylonfasern sind besonders elastisch, knitterresistent und trocknen schnell. Sie sind reißfest und gleichzeitig sehr dünn. Daher besitzen Modelle mit Nylon-Bespannung ein geringes Gewicht und eignen sich für den häufigen Transport.
  • Polycarbonat (PC)
    Der feste Kunststoff ist sehr robust. Beschichtet mit zusätzlichen Lacken kann er zudem UV-beständig, selbstreinigend und auch wasserabweisend sein. So ist er auch sehr pflegeleicht.
  • Polyesterfasern (PES)
    Polyesterfasern sind ähnlich wie Nylon sehr elastisch, knitter- sowie feuchtigkeitsresistent und trocknen schnell.
  • Polyethylen (PE)
    PE-Fasern sind elastisch und gleichzeitig robust. Allerdings sollte der Werkstoff zusätzlich mit chemischen Stabilisatoren für eine erhöhte UV-Beständigkeit versehen sein.
  • Polyurethan (PU)
    Polyurethan setzen Hersteller hauptsächlich als Beschichtungsmaterial ein, seltener als komplette Textilfaser. Eine Beschichtung mit Polyurethan wirkt imprägnierend und verleiht der Bespannung eine höhere Reißfestigkeit und Witterungsbeständigkeit.
  • Polyvinylchlorid (PVC)
    PVC ist robust und feuerfest sowie UV- und witterungsbeständig. Ursprünglich ist PVC ein fester Grundstoff. Elastizität erhält der Werkstoff nur durch Weichmacher, die bei Ausdünstung unter Umständen gesundheitsschädlich wirken. Achten Sie in diesem Zusammenhang auf Schadstoffhinweise des Herstellers.
Shopping Tipp

Oberflächen mit feuerfester Beschichtung entflammen nicht so leicht. Wer gern in der Nähe des Pavillons ein Lagerfeuer macht oder grillt, greift besser auf solch feuerresistente Stoffe zurück.

Die Materialien haben einen unterschiedlich hohen Pflegeaufwand.

Eine Übersicht über Lebensdauer und Pflegeaufwand bietet die nachfolgende Tabelle:

Bespannungsmaterial Lebensdauer Pflegeaufwand
Naturfasern (meist Baumwolle) mittel hoch
Polyamid (Nylon) mittel gering
Polycarbonat lang gering
Polyesterfasern (PES) mittel gering
Polyethylen (PE) mittel gering
Polyurethan (PU-Beschichtung) lang gering
Polyvinylchlorid (PVC) lang gering

Design

Den unkomplizierten Sonnen- und Regenschutz finden Sie in diversen Gestaltungsformen. Besonders wenn Sie ihn als festinstalliertes Element in Ihrem Garten nutzen möchten, spielt dessen Optik eine entscheidende Rolle.

Sie können in der Regel zwischen verschiedenen Dachformen sowie Stilrichtungen wählen.

Dachformen

Die unterschiedlichen Dachformen bestimmen maßgeblich das Aussehen eines Pavillons. Zudem unterscheiden sich die Dächer darin, wie gut Regenwasser abfließen kann. Dächer werden durch eine zusätzliche Firstkappe gekrönt.

Typische Dachvarianten sind:

  • Bogendach
    Bogendächer haben eine halbrunde, gewölbte Form. Der Unterbau des Daches besteht aus gebogenen Querstreben. Diese Form findet sich oft an Lagerzelten oder Grillpavillons. Bogendächer können auch leicht geneigt sein. Regenwasser läuft daran ohne Probleme zu beiden Seiten hinab.
  • Flachdach
    Das Dach ergibt eine gerade Fläche. Flachdächer bieten keine zusätzliche Angriffsfläche für Wind. Regenwasser kann sich darauf jedoch schneller stauen, daher sollten Flachdächer stets ein wenig geneigt sein.
  • Pagodendach
    Pagodendächer sind einer typisch chinesischen Bauform nachempfunden. Markant ist eine Spitze und hervorstehende Dachsimse, die an faltbaren Pavillons oft durch Stoffborten gestaltet sind. Es kann eine oder mehrere Dachspitzen geben sowie mehrere Dachetagen. Die Dachflächen sind konkav gewölbt. Zeltpavillons mit Pagodendächern sollten Sie gut abspannen, da sich andernfalls insbesondere in den Wölbungen Regenwasser sammeln kann.
  • Pultdach
    Ist das Gestell hinten kürzer als vorn, entsteht ein Flachdach mit starker Neigung. Diese Form des Pultdaches ist praktisch, wenn der Pavillon an der Hauswand aufgebaut ist: Zur geneigten Seite fließt Wasser leichter ab.
  • Satteldach
    Am Sattel- oder Giebeldach treffen 2 geneigte Dachflächen aufeinander. Die dadurch entstehende höchste Kante heißt Firstkante. Sie ist für viele Party- oder Gartenzelte typisch. Die Dachschrägen erleichtern das Ablaufen von Regenwasser.
  • Spitzdach
    Je nach Grundriss laufen mehrere geneigte Dachflächen zu einer Spitze zusammen. Durch eine quadratische Grundfläche kann eine Pyramidenform entstehen. Diese Form ist typisch für Faltpavillons. Ist ein runder Grundriss vorhanden und besteht das Dach nicht aus einzelnen Dachflächen, wird dies auch als Kegeldach bezeichnet. Regenwasser kann optimal abfließen.
  • Walmdach
    Die Dachfläche der Giebel ist bei Walmdächern nach innen geneigt. Diese schrägen Giebelflächen werden als Walm bezeichnet. Sie ist typisch für Partyzelte. Da ein Walmdach etwas aerodynamischer geformt ist, ist die Angriffsfläche für Wind geringer. Wasser läuft leicht zu allen Seiten ab.
Stilrichtungen

Einige typische Stilrichtungen stellen wir Ihnen im Folgenden vor, damit Sie das passende Modell für Ihren Garten oder Ihren Anlass finden:

  • Fernöstlich
    Chinesische, koreanische und japanische Gartenkunst ähnelt sich. Viele fernöstliche Gärten symbolisieren kontrollierte und unkontrollierte Natur in Harmonie und sind exakt geplante Abbilder idealer Landschaften im Kleinen. Während seines Aufenthalts entdeckt der Gartenbesucher immer wieder Neues und findet gleichsam Rückzugsorte für Meditation und Entspannung. Pavillons im fernöstlichen Stil haben meist eine quadratische oder runde Grundfläche. Zudem zeichnen sie sich durch klare Formen und ein einfach oder mehrfach gestuftes Spitzdach oder ein Pagodendach aus.
  • Mediterran
    Das Mittelmeer-Feeling in Ihrem Garten erreichen Sie durch die Verwendung von viel Naturstein und typisch mediterranen Gewächsen wie Rosmarin, Lavendel oder auch Sanddorn. Passend dazu sind Pavillons dieses Designs mit Metallstangen und einfachen Dächern in warmen Farben wie rostrot, gelb oder terracotta gestaltet. Vorhänge an den Seiten unterstützen die mediterrane Gemütlichkeit.
  • Modern
    Ein moderner Gartenstil zeichnet sich vorrangig durch eine Gestaltung aus, in der grafisch-künstlerische Elemente im Kontrast zur Natur stehen. Pavillons im zeitgenössischen Stil haben besonders klare, geometrische Formen und Bogen-, Flach- oder Pultdächer. Metallische Elemente und Farben unterstreichen den Gegensatz zu idyllischem Grün und Blütenpracht.
  • Romantisch
    Romantische Gärten zeigen sich verwunschen, ursprünglich und üppig bewachsen. Viele Sträucher, Bäume und Blumenbeete schaffen ein fülliges, naturnahes Bild. Gleichzeitig sorgen geometrische Elemente dafür, dass der Garten einer inneren Ordnung folgt und nicht chaotisch wirkt. Romantisch gestaltete Pavillons sind in der Regel rund oder vieleckig und besitzen mit Ornamenten verzierte Rundbögen. Sie können sie als Rankhilfe nutzen. Diese sind oft etwas kleiner, um eher als Rückzugsort zu dienen. Sie haben Spitz- und Kegeldächer.

Ausstattung

Zusätzliche Elemente an einem Pavillon sorgen für erhöhten Schutz vor der Witterung und gewährleisten ein gutes Klima.

Gängige Ausstattungselemente sind beispielsweise:

  • Seitenteile
    Zur beliebten und besonders praktischen Ausstattung eines Pavillons gehören Seitenteile. Sie verbannen Wind und Regen aus dem Inneren und schützen gleichzeitig vor Wärme, Kälte und Insekten. Dabei umschließen sie nicht dauerhaft alle Seiten, sondern Sie können die Wände nach Wunsch öffnen oder schließen. Seitenteile können gewebte Textilien sein, die Sie offen schmuckvoll als Vorhänge nutzen und einfach zur Seite schieben können. Auch robuste PVC-Planen sind als Seitenteile erhältlich, die Sie einfach auf- und abwickeln. Durch Seitenteile gelangt weniger Tageslicht hinein, daher können sie auch über Fenster verfügen. Dabei handelt es sich meist um durchsichtige Kunststoffplanen.
  • Dachlüftungen
    Eine gute Durchlüftung ist bei jedem Wetter sinnvoll: Damit sich bei hoher Sonneneinstrahlung die Wärme nicht unter dem Dach staut, verfügen einige Modelle über eine Dachlüftung. An der Dachspitze befinden sich seitliche Luftschlitze unter der Firstkappe, die den Regen abhält. Wenn Sie die Seitenteile des Pavillons aufgrund eines Regenschauers schließen, kann die Luft dennoch zirkulieren.
  • Moskitonetze
    Wer in der warmen Jahreszeit gern noch abends unter einem Pavillon verweilen möchte, sollte auf Moskitonetze Wert legen. Wärme und Licht ziehen Insekten an. Engmaschige Netze an den Seitenteilen schützen Sie vor Mücken. Die Netze wickeln Sie beispielsweise von den Seiten zur Mitte oder von der Decke herab, anschließend fixieren Sie diese mit Haken und Ösen, Klett- oder Reißverschlüssen. Der Pavillon behält dadurch dennoch eine offene, luftige Atmosphäre.
  • Standfüße
    Dünne Stangen sinken leicht in den Erdboden ein oder können auf Steinböden leicht kippen. Standfüße vergrößern die Oberfläche, auf der ein Pavillon steht, sodass sein Gewicht besser verteilt ist. Das verleiht ihm mehr Stabilität. Dazu können die Füße mit Fußplatten aus Metall oder Kunststoff versehen sein. Alternativ können Metallstreben Winkel bilden. Für die Befestigung auf weichen Böden sind teilweise Bohrlöcher in die Fußplatten eingelassen, in die Sie Erdnägel stecken können. Einige Standfüße sind höhenverstellbar. Ist der Untergrund nicht eben, ist dies ein sehr praktisches Ausstattungsmerkmal: Den Pavillon können Sie optimal an den Untergrund anpassen, sodass er einen sicheren Stand hat. Große Lager- oder Partyzelte besitzen mit Standfüßen weniger Halt. Achten Sie daher beim Kauf darauf, dass das Zelt über einen Bodenrahmen verfügt. Dadurch wird die gesamte Unterkonstruktion stabiler und belastbarer: Das Gewicht lastet so auf dem Querrahmen statt auf einzelnen Längsstangen.
  • Tragetasche
    Wer den Faltpavillon oft auf Messen oder als Flohmarktstand braucht oder das Partyzelt bis zur nächsten Feierlichkeit sicher aufbewahren möchte, kann passende Tragetaschen nutzen. In der Tasche ist die Bespannung zudem besser vor Sonne oder Feuchtigkeit geschützt. Sie befindet sich entweder im Lieferumfang oder kann zusätzlich erworben werden.

Zubehör

Mit nützlichem Zubehör erweitern, erneuern oder schützen Sie Ihren Pavillon. Regen, Kälte oder Sonneneinstrahlung setzen ihm zu. Mit den richtigen Utensilien machen Sie ihn wetterfest oder erweitern seine Anwendungsmöglichkeiten.

Ersatzteile und zusätzliche Komponenten können Sie in der Regel nachbestellen. Viele passende Produkte finden Sie auch auf unserem Portal unter Zubehör für Pavillons.

Praktische Zubehörartikel sind:

  • Bodenplane
    Nehmen Sie den Pavillon oft mit zum Campen, kann eine passende Bodenplane nützlich sein. Bodenplanen sind aus robusten Materialien, die auch Nässe gut abhalten. So sitzen Sie beispielsweise auch ohne Stühle trocken.
  • Ersatzdach
    Das Dach wird von der Witterung besonders beansprucht: Sowohl Regen als auch Sonneneinstrahlung ermüden das Material auf Dauer. Es wird porös oder bleicht aus. Auf mancher Bespannung bilden Laub, Ausscheidungen von Vögeln sowie Regen Flecken, die Sie nicht mehr reinigen können. Einige Hersteller liefern deshalb ein passendes Ersatzdach direkt mit. Sie können es aber auch nachträglich kaufen.
  • Gewichte
    Pavillons mit einfachem Gestänge und Polyesterbespannung sind meist sehr leicht. Damit sie bei Wind und Wetter einigermaßen stabil stehen, können Sie sich spezielle Gewichte anschaffen. Es handelt sich meist um eine Art Tasche, die Sie mit Hilfe von Schnüren oder Klettverschlüssen an den Pavillonstangen befestigen, oder Sie stellen die Stangen in die Taschen hinein. Anschließend befüllen Sie die Taschen mit Wasser oder Sand. Besonders geeignet sind die zusätzlichen Gewichte, wenn Sie Pavillons am Strand oder auf großen Freiflächen aufstellen. Sie können sie aber auch als Alternative zu Verankerungen im Boden nutzen, beispielsweise zum Aufstellen auf einer Stein- oder Holzterrasse.
  • Firstkappe
    Eine Firstkappe schützt den Dachfirst von Spitzdächern, also die höchste Stelle des Daches. Diese wird durch Gebrauch und Witterung besonders beansprucht, da hier der Mittelpunkt des Daches liegt und die Bespannung dort besonders straff sitzt. Die Kappe schützt das Material und erhöht so die Lebensdauer. Firstkappen sind häufig verziert und können so auch ein zusätzliches Schmuckelement sein.
  • Pavillonverbinder
    Möchten Sie 2 Pavillons ähnlicher Größe miteinander verbinden, nutzen Sie Pavillonverbinder. Diese bestehen aus 2 flachen Metallteilen mit Auswölbungen für die Pavillonstangen. Eine Schraube hält beide Metallteile in der Mitte zusammen. Damit können Sie den Verbinder passend zum Stangendurchmesser einstellen und die Stangen fixieren. Sie erhalten meist mehrere Verbinder im Set.
  • Regenrinne
    Ungleichmäßig vom Zeltdach fließendes Wasser durchnässt den umliegenden Boden und gefährdet die Stabilität des Zeltes. Staut sich Wasser an einer Stelle, dringt es leichter in den Pavillon ein. Für Partyzelte – insbesondere, wenn Sie mehrere Faltpavillons miteinander verbinden – gibt es deshalb Kunststoff-Regenrinnen, die Sie mit Ösen oder Klettverschlüssen am Zeltdach befestigen. In den 2–12 m langen Rinnen läuft das Regenwasser gezielt und gleichmäßig ab.
  • Sturmsicherung
    Mit Sturmsicherungen verankern Sie Stangen und Bespannung sicher im Boden. Der Wind findet so keine Angriffsfläche unterm Pavillon. Sturmsicherungen bestehen aus Schnüren und Heringen, die Sie in passenden Ösen oder Schlaufen befestigen – dies gilt insbesondere für kleinere Faltpavillons. Für große Fest- oder Lagerzelte können Sie Sturmsicherungssets mit reißfesten Spanngurten und massiven Erdnägeln erwerben. Befestigen Sie die Sturmsicherung in einem leicht schrägen Winkel und straffen Sie die Bespannung. So kann Regenwasser leichter ablaufen und Wind besser abgleiten.

Häufige Fragen

In unserer FAQ-Sammlung finden Sie weitere Informationen zum Kauf sowie zur Verwendung von Pavillons. Sie beruht auf dem Wissensdurst anderer KäuferInnen.

Aufbau

Wie lange dauert es, einen Pavillon aufzubauen?

Wie schnell Ihr Pavillon steht, ist stark abhängig vom Modell. Einen typischen Faltpavillon, den Sie beim Campen nutzen, können Sie meist innerhalb von 5 Minuten (min) aufbauen. Für einen aufwendigen Gartenpavillon mit Metallgestänge, Stegplatten für das Dach und Seitenteilen aus Stoff müssen Sie deutlich mehr Zeit für die Montage einplanen – rund 30 min mindestens. Immerhin soll ein solches Modell über einen längeren Zeitraum sicher im Freien steht. Rosenpavillons können schon vormontiert sein.

Tipp

Nehmen Sie sich genügend Zeit für einen sicheren und vorschriftsmäßigen Aufbau: So übersehen Sie keine wichtigen Hinweise des Herstellers und können nach einer gewissen Zeit nochmals die Zuverlässigkeit der Bodenverankerung prüfen.

Bedarf

Wozu kann ich einen Pavillon verwenden?

Ein Pavillon bietet Ihnen einen Sonnenschutz für Ihre Sitzecke oder Terrasse im Freien, einen Ort der Abgeschiedenheit und Ruhe im Garten oder Platz für Veranstaltungen aus unterschiedlichem Anlass. Sie dienen auch als Rankhilfe für Kletterpflanzen oder als Verkaufstand, beispielsweise auf Flohmärkten. Beim Camping sind sie ein idealer Treffpunkt.

In unserem Kaufberater stellen wir Ihnen die verschiedenen Pavillon-Typen und deren Einsatzbereiche genauer vor.

Welcher Pavillon eignet sich für die Terrasse?

Eine Terrasse besitzt in der Regel einen Stein- oder Holzboden. In erster Linie muss der Pavillon auf diesen Böden sicher stehen, also aus massiven Materialien und verstärkten Standfüßen bestehen. Ideal eignen sich daher feststehende Gartenpavillons. Nutzen Sie das praktische Terrassendach ganzjährig, sollten die Materialien wetterfest sein. Pavillondächer aus festen Werkstoffen wie Polycarbonat haben eine längere Lebensdauer als Dächer mit einer Textil-Bespannung.

Befestigung

Wie befestige ich einen Pavillon?

Verfügt der Pavillon nicht schon von sich aus über eine hohe Standfestigkeit, befestigen Sie ihn mit Erdnägeln oder beschweren ihn mit Gewichten. Erdnägel stecken Sie in vorgefertigte Löcher in den Standfüßen. Gewichte schnüren Sie an die Außenpfosten bzw. stecken die Pfosten in Gewichtstaschen.

Die Bespannung verfügt in der Regel über Ösen, in die Sie Heringe zum Befestigen stecken können. Beispielsweise Partyzelte lassen sich so abspannen. Pavillondächer aus leichten Textilien sichern Sie meist mit Schnüren: Dazu ziehen Sie die Schnüre durch vorgefertigte Ösen und verankern diese anschließend mit Heringen im Boden.


Wie verwende ich Pavillongewichte?

Gewichte bringen Sie am Pavillon an, damit das Gestell auch bei stärkerem Wind sicher auf dem Boden verbleibt. Besonders auf Steinflächen, auf feuchten Böden oder am Strand, wo Sie ihn nicht mit Erdnägeln im Boden verankern können, geben Gewichte den notwendigen Halt. Gewichte sind als Textil- oder Kunststoff-Tonnen bzw. -Taschen erhältlich.

Je nach Modell umwickeln Sie die Außenpfosten nach dem Aufbau mit den Gewichten oder Sie stellen die Pfosten in Behälter, die Sie anschließend mit Wasser oder Sand befüllen. Zum Abbau entfernen Sie die Gewichte von den Stangen und leeren die Behälter wieder aus. Im leeren Zustand können Sie die Gewichte sehr viel einfacher transportieren.

Definition

Was ist ein Pavillon?

Ein Pavillon ist in erster Linie ein Bauwerk, welches einzeln beispielsweise im Garten, auf der Wiese oder im Park steht. Es ist typischerweise überdacht und zu allen Seiten hin offen. Die Seiten können Sie je nach Modell mit Seitenteilen oder Vorhängen schließen. Er kann aus unterschiedlich massiven Materialien bestehen. Idealerweise setzen Sie ihn als Sonnenschutz ein.

Warum wird ein Faltzelt als Pavillon bezeichnet?

Ein Faltzelt ist einem Pavillon ähnlich und findet sich daher in derselben Produktgruppe: Beide haben ein Gestell und eine Stoffbespannung als Dach, das Schutz vor Wind und Wetter verspricht.

Mit Faltzelten sind mobile, also schnell auf- und abbaubare, Ausführungen gemeint, die zusätzlich über Seitenteile verfügen. Da sich die Seiten flexibel öffnen lassen, entsteht auch im Partyzelt das typische Pavillon-Gefühl. Der Name Faltzelt ergibt sich aus der Art des Aufbaus: Das Gestänge eines Faltzeltes stecken Sie vor Gebrauch zusammen, anschließend falten Sie die Bespannung auseinander und befestigen diese an den Stangen.

Ersatzdach

Kann ich das Dach eines Pavillons ersetzen?

Das Dach wird besonders stark beansprucht: Es kann sich durch Witterung abnutzen bzw. durch mechanische Einwirkung reißen oder brechen. Ein kaputtes Pavillondach können Sie einfach austauschen. Einige Hersteller liefern das Ersatzdach direkt mit oder Sie bestellen es zusätzlich. Pavillondächer finden Sie auch als Universalausführungen.

In unserer Kategorie Zubehör für Pavillons können Sie ein passendes Ersatzdach finden. 

Kauf


Wo kann ich günstig einen Pavillon kaufen?

Möchten Sie Ihr Wunschmodell zu einem günstigen Preis erwerben, empfiehlt sich ein Preisvergleich der einzelnen Anbieter – beispielsweise im Internet. Dabei finden Sie schnell und gezielt heraus, welcher Anbieter Ihren favorisierten Pavillon aktuell preisgünstig verkauft.

Shopping Tipp

Über unser Preisvergleichsportal können Sie außerdem Ihren Pavillon direkt, bequem und zuverlässig bestellen.

Nutzung

Wie heize ich einen Pavillon im Winter?

Um einen Pavillon zu beheizen, nutzen Sie beispielsweise einen Heizstrahler oder einen kleinen Ofen. Heizstrahler gibt es als mobile oder festinstallierte Varianten. Beachten Sie dabei, dass zu brennbaren Materialien ein ausreichender Sicherheitsabstand gewahrt bleibt. Auch mit geschlossenen Seitenteilen sollten Sie besonders vorsichtig sein: Heizstrahler benötigen oft eine bestimmte Mindestraumgröße und ausreichend Luftzufuhr, um sicher zu arbeiten.

Sie suchen eine geeignete Heizung für den Pavillon? Stöbern Sie einmal in der Kategorie Heizstrahler


Wie lange hält ein Pavillon?

Die Lebensdauer eines Pavillons hängt maßgeblich von der Beschaffenheit seiner Materialien, von seinem Standort und der Pflege ab. Pulverbeschichte Metallgestelle sind eher vor äußeren Beschädigungen und Korrosion geschützt. Bestimmte Bespannungsmaterialien vertragen Sonnenlicht, Frost oder sauren Regen besser als andere.

Möchten Sie mehr über die Materialien von Pavillons erfahren, lesen Sie gerne die gleichnamige Rubrik unseres Ratgebers.

Preisgünstige Faltpavillons, die Sie häufig zusammen- und auseinanderbauen, halten manchmal lediglich 5–10 Anwendungen stand. Hochwertigere Modelle nutzen Sie hingegen mehrjährig. Einfache feststehende Pavillons halten vielleicht 1 oder 2 Saisons, an hochpreisigen, robusten Varianten haben Sie meist mehrere Jahre lang Freude.

Pflege

Wie reinige ich einen Pavillon?

Eine regelmäßige Reinigung erhöht die Lebensdauer. Beachten Sie zur Pflege des die Bedienungsanleitung: Hersteller geben darin wichtige Hinweise, welche Art der Reinigung optimal ist. Nachfolgend erhalten Sie von uns einige Reinigungstipps.

Das Pavillongestell besteht meist aus Metall: Wischen Sie es mit einem feuchten Tuch und etwas Spülmittel ab. Rost können Sie mit Rostlöser entfernen.

Pavillons mit festem Dach fegen Sie idealerweise regelmäßig ab, damit Blätter oder andere organische Substanzen das Dach nicht beschweren. Feste Kunststoffdächer reinigen Sie vorsichtig mit einem Brause-Wasserstahl mit wenig Druck und wischen mit einem feuchten Tuch nach.

So säubern Sie textile Dächer und Seitenwände:

  1. Nehmen Sie – falls möglich – die Bespannung ab. Alternativ verstellen Sie die Höhe der Außenpfosten oder nutzen Sie eine stabile Leiter, sodass Sie optimal an das Dach herankommen.
  2. Wischen Sie die Textilien mit reichlich Wasser, Spülmittel und einem Putzlappen. 
  3. Befreien Sie den Stoff von allen Substanzen, die leicht zu Schimmel führen, etwa Laub- und Blütenstaubreste oder Vogel-Kot. 
  4. Sollte dies nicht genügen, weichen Sie das Dach und die Seitenteile in lauwarmem Seifenwasser ein, beispielsweise in der Badewanne oder einer großen Kunststoffwanne. 
  5. Entfernen Sie mit einem Schwamm oder einer weichen Bürste hartnäckigen Schmutz. 
  6. Bringen Sie die Stoffe zum Trocknen wieder am Pavillon an oder hängen Sie sie über eine Wäscheleine.
  7. Imprägnieren Sie die Bespannung nach dem Trocknen zum Schutz gegen Schmutz, Regen und UV-Strahlung mit einem Imprägnier-Spray.
    ⇒ Sprühen Sie die Fläche dabei ausgiebig und gleichmäßig ein, damit ein Schutz für alle Fasern gewährleistet ist.
Achtung!

Scheuermittel oder aggressive Reiniger beschädigen die Metalloberfläche und zerkratzen selbst eine solide Pulverbeschichtung.


Wie lagere ich einen Pavillon?

Wie Sie den Pavillon oder dessen Bestandteile richtig aufbewahren, hängt unter anderem vom Typ ab: Faltpavillons oder Partyzelte sollten Sie ausschließlich zusammenpacken und einlagern, wenn diese komplett trocken sind. Auf feuchten Materialien bilden sich leicht Stoff- und Schimmelflecken. Zum Lagern können Sie eine praktische Aufbewahrungstasche nutzen. In der Tasche verwahren Sie alle Teile, die Sie zum Aufbau des Pavillons brauchen, sicher an einem Ort.

Die textile Bespannung eines Gartenpavillons übersteht Frost, Kälte und Schnee deutlich besser, wenn sie sicher eingelagert ist. Auch diese sollten Sie erst verstauen, wenn sie nicht mehr feucht ist. Wählen Sie zudem einen trockenen Ort für die Lagerung. Decken Sie die Textilien mit alten Laken oder luftigen Planen ab, um sie vor Staub und Sonne zu schützen. Nutzen Sie dazu keine Folie, damit die Bespannung während der Lagerung ausreichend belüftet wird.

Shopping Tipp

Bleibt ein Pavillon ständig im Freien, können Sie ihn mit einem praktischen Wetterschutzumhang schützen. Das robuste Material schirmt ihn bei Nässe und Kälte etwas ab.

Sicherheit

Wie sicher ist ein Pavillon?

Ein Pavillon bietet in diversen Wind- und Wetterlagen einen gemütlichen Rückzugsort.

Wie sicher Sie sich darunter fühlen, bemisst sich an mehreren Faktoren:

  • Biegefestigkeit
    Das Gestänge sollte aus massivem Material bestehen und einen optimalen Stangendurchmesser sowie stabilisierende Winkelstreben besitzen. Ein Stahlgestell ist hier von Vorteil. So verbiegt es sich bei starkem Wind nicht so leicht.
  • Materialbeständigkeit
    Ein regenfestes Material besitzt eine hohe Wassersäule und hält somit einem Schauer länger stand. PVC ist feuerresistenter als viele andere Bespannungskunststoffe – ein Grill oder eine Feuerstelle in der Nähe stellen so eine geringere Gefahr dar.
  • Standsicherheit 
    Ist ein Pavillon richtig befestigt, etwa mit zusätzlichen Abspannseilen, Gewichten oder massiven Standfüßen, kippt er nicht so leicht um. Eine mit Schnüren gesicherte Bespannung reißt ein starker Wind nicht so schnell mit sich. Ungünstig sind sehr feuchte Untergründe, also beispielsweise ein durchnässter Erdboden. Erdnägel haben in dieser Umgebung nicht genügend Halt, breite oder beschwerte Standfüße sinken schneller ein. Rank- oder Rosenpavillons etwa werden zusätzlich durch ein Fundament im Boden verankert.
Achtung!

Schützen Sie sich bei Unwetter und Gewittern besser in Gebäuden oder im Auto, nicht unter einem Pavillon.

Fassen Sie bei Gewitter keinesfalls die Metallteile des Pavillons an. Meiden Sie diese weiträumig, um Unfällen durch Blitzeinschläge zu entgehen.


Wie viel Wind hält ein Pavillon aus?

Wie windsicher der Pavillon ist, hängt vom Modell und den verwendeten Materialien ab. Hersteller machen dazu in der Regel Angaben in der Gebrauchsanleitung.

Ein Eventpavillon mit Fiberglas-Stangen und dünnem Polyesterbezug ist einem massiven Metallmodell bei hohen Windstärken deutlich unterlegen. Durch seine Form gleitet allerdings der Wind gut ab, ähnlich wie bei einem Igluzelt. Einige Hersteller geben an, dass professionelle Party-Zelte einer Windgeschwindigkeit von etwa 60–70 Kilometer pro Stunde (km/h) standhalten.

Für eine hohe Standsicherheit bei Wind sorgen mehrere Gewichte und feste Verankerungen mit Abspannseilen und Erdnägeln im Boden. Es gibt auch professionelle Sturmsicherungssets für große Festzelte. Vor einem Sturm sollten Sie leichtere Modelle abbauen, damit diese sich nicht plötzlich losreißen und Schaden anrichten.

Prüfen Sie die voraussichtliche Windstärke für die Zeit der Nutzung. So wissen Sie, ob Sie den Pavillon zusätzlich verankern oder besser abbauen sollten. Eine hilfreiche Übersicht, um die Windstärke in der Umgebung abschätzen zu können, liefert zum Beispiel das Portal Wetterkontor.


Wieso sollte ich unter einem Pavillon nicht grillen?

Unter einem Pavillon mit Stoff- oder Textilbespannung zu grillen oder gar ein offenes Feuer zu schüren, kann gefährlich werden: Gelangt Glut auf die Bespannung, steht womöglich kurze Zeit später der ganze Pavillon in Flammen. Dies gilt zumindest für Modelle, die nicht mit feuerresistenten Stoffen ausgestattet sind. Wählen Sie für Ihren Grill oder eine Feuerstelle daher stets einen Ort mit ausreichend Abstand.

Unter speziellen Grillpavillons besteht in der Regel keine Brandgefahr. Informieren Sie sich über diese Modelle in der gleichnamigen Rubrik unseres Kaufberaters.

Standort


Wie hoch ist ein Pavillon?

Unter fast allen Pavillons können Sie bequem stehen. Je nach Kapazität und Pavillon-Typ weicht die Höhe ab. Große Partyzelte haben in der Regel eine Gesamthöhe von ca. 2,5 m. Typische Gartenpavillons sind bis zu 2,7 m hoch. Varianten, die nur zum Spielen für Kinder gedacht sind oder als Abdeckung für den Sandkasten, haben eine Höhe von ca. 1,6–1,8 m.

Weitere Information zu den Größen von Pavillons erhalten Sie im gleichnamigen Kapitel unseres Ratgebers.


Wo darf ich einen Pavillon aufbauen?

Einen Pavillon dürfen Sie auf Ihrem Grundstück überall aufstellen. Für feststehende Modelle sollten Sie jedoch die Vorgaben Ihrer Kommune zu Abständen zum Nachbargrundstück beachten. Für fremde Grundstücke oder Gemeindeplätze gelten die jeweiligen Auflagen. Wenn Sie am Strand einen kleineren Camping-Pavillon aufbauen, stört das in der Regel niemanden.

Wichtig für den optimalen Standort ist, dass der Pavillon dort sicher steht. Er sollte also über die notwendige Standfestigkeit bei jeder Witterung verfügen. Faltbare Pavillons müssen Sie gegebenenfalls bei Unwetter abbauen.


Ursprünglich aus der Verlagsbranche kommend, bin ich seit 2008 für billiger.de tätig. 2012 begann ich, Online-Texte zu schreiben und zu redigieren. Seither sehe ich es als persönliche Herausforderung an, jedem Thema alles Wissenswerte zu entlocken und es für Sie interessant und verständlich aufzubereiten.


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