Strandkörbe (140 Ergebnisse aus 24 Shops)
























Optisch ähnliche Angebote

Leider konnten wir zu Ihrem ausgewählten Artikel keine ähnlichen Angebote finden.

6 1 5
1
3 4 5 6
...

Anzahl pro Seite:

Ratgeber Strandkörbe


Aktualisiert: 15.05.2018 | Autor: Magnus Raab

Wissen kompakt

Für die meisten Menschen steht der Strandkorb sinnbildlich für die erholsame Urlaubsatmosphäre an der Ost- oder Nordsee. Schließlich können Sie im Strandkorb ganz entspannt die Füße hochlegen, ein schönes Buch lesen und die Seele baumeln lassen. Außerdem lassen sich darin die persönlichen Sachen einschließen und die Kinder haben stets einen festen Orientierungspunkt und Rückzugsort, zu dem sie nach dem Spielen am Strand zurückkehren können.

Dabei ist es ganz egal, ob Sie ein Feriendomizil am Wasser Ihr Eigen nennen oder das Urlaubsgefühl im eigenen Garten erleben möchten: Ein Strandkorb bieten Ihnen einen gemütlichen Platz zum Entspannen und schützt Sie dabei noch vor Wind, Sand und Sonne. 

Wissenswert

Der erste Strandkorb wurde im Jahre 1882 vom deutschen Korbmacher Wilhelm Bartelmann erfunden.

Der Entstehungsgeschichte nach hat Korbmachermeister aus Rostock den ersten Strandkorb konstruiert, damit eine an Rheuma erkrankte Dame namens Elfriede von Maltzahn ihren Sommeraufenthalt in Warnemünde trotz Krankheit genießen konnte. Auf ihren Wunsch hin schuf der Korbmacher die schützende Sitzgelegenheit für den Strand, die von den Stränden an Nord- und Ostsee heute kaum mehr wegzudenken ist.

Heutzutage gibt es viele verschiedene Strandkorb-Varianten: Es sind beispielsweise Modelle in verschiedenen Größen vorhanden, eher kantige Nordsee-Strandkörbe oder eher geschwungene Ostsee-Strandkörbe sowie Halblieger- oder Volllieger-Strandkörbe.

Doch welcher Strandkorb ist nun der richtige? Um Ihnen die Kaufentscheidung zu erleichtern, haben wir im Folgenden alle wichtigen Informationen rund um das Thema Strandkörbe für Sie zu zusammengefasst.


Kaufberater

Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Strandkörbe auf dem Markt – zum Teil mit großen Qualitätsunterschieden. Was Sie daher beim Kauf unbedingt beachten sollten, erfahren Sie im nachfolgenden Kaufberater.

Bedenken Sie für den Kauf eines idealen Strandkorbes vor allem folgende Gesichtspunkte:

  • Strandkörbe können sich in ihrer Form und der möglichen Liegeposition unterscheiden.
    Sie haben die Wahl zwischen Modellen mit geschwungenen oder eckigen Kanten. Eine echte Liegeposition erreichen Sie mit sogenannten Vollliegern, Halblieger-Strandkörbe klappen Sie nur bis zu einem bestimmten Winkel nach hinten.

  • Überlegen Sie sich, wie viele Personen Platz im Strandkorb finden sollen.
    Ein Strandkorb kann Platz für 1 oder mehrere Personen bieten. In einem Einsitzer findet nur 1 Person Platz, die klassische Variante hingegen ist der Zweisitzer. Mittlerweile werden aber auch große Strandkorb-Modelle mit bis zu 3 Sitzen angeboten.

  • Auf das richtige Material kommt es an.
    Große Qualitätsunterschiede zwischen den einzelnen Strandkorb-Modellen gibt es vor allem im Material. Wer lange etwas von seinem neuen Strandkorb haben will, sollte daher darauf achten, dass das Produkt aus qualitativ hochwertigen Naturmaterialien oder Kunststoff besteht.

  • Achten Sie auf die Ausstattung.
    Ein guter Strandkorb hat wetterfeste und gepolsterte Sitze, ausziehbare Fußstützen, eine stufenverstellbare Rückenlehne und gegebenenfalls eine Sonnenmarkise für den optimalen Sonnenschutz. Ein Strandkorb für 2 oder mehrere Personen sollte über individuell verstellbare Rückenlehnen verfügen. Ein Klapptisch kann zudem hilfreich sein, um darauf Getränke oder Snacks abzustellen.

  • Ausgewähltes Zubehör kann den Liegekomfort erhöhen.
    Strandkörbe sind zum Teil mit diversen Extras ausgestattet, durch die das Liegen und Entspannen noch angenehmer sein kann. Dazu zählen etwa spezielle Kissen für Nacken und Rücken sowie für die Kniekehlen. Meist verfügen die Kissen über abziehbare Hüllen, so dass sie sich problemlos reinigen lassen. Praktisch sind auch seitliche Taschen, um dort Zeitschriften und Bücher unterzubringen. Im Inneren des Korbes gibt es häufig weitere Fächer, um dort persönliche Gegenstände zu verstauen. Rollen und Gleiter erleichtern den Transport.


Strandkorb-Modelle

Strandkörbe bestehen grundsätzlich aus einem Holzgestell mit Korbgeflecht, das im oberen Teil des Strandkorbes eine überdachte Sitznische bildet und in verschiedene Liegepositionen absenkbar ist. Im unteren Teil des Strandkorbes befinden sich eine Sitzbank, meist ausziehbare Fußkästen und ein Klapptisch. Im Inneren ist der Strandkorb mit wetterfestem Stoff ausgekleidet.

Grundsätzlich gibt es 2 verschiedene Strandkorb-Modelle: den Nordsee-Strandkorb und den Ostsee-Strandkorb. Der wesentliche Unterschied zwischen diesen Modellen ist ihre äußere Form. Da sich dies in keiner Weise auf den Komfort oder den Funktionsumfang der Körbe auswirkt, können Sie diese Entscheidung allein nach Ihren persönlichen optischen Vorlieben wählen:

Neben den Nordsee- und Ostsee-Strandkörben finden Sie auch weitere Modelle, die Sie zum gemütlichen Entspannen am Strand oder im Garten nutzen können. Beispielsweise gibt es korbähnliche Einsitzer, Muscheln oder Sonneninseln. Letztere sind Loungemöbel mit einer runden Grundfläche, über die eine Art Textildach gespannt ist. Muscheln besitzen ein Dach, das sich vollständig schließen lässt. Weitere Informationen zu diesen Varianten Sie auch auf unserem Portal in der Rubrik Loungemöbel.

Ostsee-Strandkorb

Der Ostsee-Strandkorb zeichnet sich durch eher geschwungene und runde Formen aus. So hat er gewölbte Seitenteile und meist eine abgerundete Haube. Diese Strandkorb-Modelle finden Sie hauptsächlich an der Ostsee. 

Wissenswert

Die ersten Strandkörbe der Geschichte wurden an der Ostsee gebaut und geflochten. Die klassische abgerundete Form ist bis heute erhalten geblieben. 

Auf dem Markt finden Sie Ostsee-Strandkörbe in der Regel zu einem Preis zwischen 300 € und 800 €. Je nach Ausstattung und Modell kann der Preis aber auch deutlich über 1.000 € liegen.

Nordsee-Strandkorb

Der Nordsee-Strandkorb zeichnet sich durch seine klare und gerade Form aus. Besonders die obere Kante der Seitenteile ist grundsätzlich immer gerade geschnitten und die Haube kantig. Typisch ist dieses Strandkorb-Modell – dem Namen entsprechend – für die Strände der Nordsee und insbesondere für die Insel Sylt. 

Wissenswert

Heute kann der Nordsee-Strandkorb auf eine mehr als 100-jährige Geschichte zurückblicken.

Damit ist er allerdings etwas jünger als der Ostsee-Strandkorb. Korbmacher an der Nordsee veränderten den klassischen Ostsee-Strandkorb und prägten damit nachhaltig das Erscheinungsbild vieler Strände an der Nordsee. Erzählungen zufolge soll der raue Charakter der Nordsee die geraden und kantigen Formen der Nordsee-Strandkörbe hervorgebracht haben.

Die Preise für diese Strandkörbe liegen in der Regel zwischen 300 € und 600 €, Nordsee-Strandkörbe können je nach Ausstattung aber auch deutlich mehr kosten.


Bauarten

Hinsichtlich der Bauart lassen sich Strandkörbe in 2 Arten unterteilen in sogenannte Halb- und Volllieger.

Halblieger

Grundsätzlich können Sie die meisten Halblieger-Strandkörbe in einem Winkel von bis zu ca. 45° nach hinten klappen. Durch das Zurückklappen des sogenannten Oberkorbs entsteht eine angenehme und entspannte Sitzposition. Eine vollständige Liegeposition ist jedoch mit diesen Modellen nicht möglich.

Volllieger

Mit einem Volllieger-Strandkorb können Sie generell einen höheren Liegekomfort erreichen und diesen an unterschiedliche Bedürfnisse anpassen. Den Oberkorb des Vollliegers können Sie für verschiedene Sitz- und Liegepositionen verstellen – bis hin zur vollständigen Horizontalen (180°). Zur Stabilisation des Oberkorbs ist an dessen Rückwand eine ausklappbare Stütze montiert. 


Größen

Ein wichtiger Faktor für die Wahl des richtigen Strandkorbes ist natürlich dessen Größe. Strandkörbe haben in der Regel eine Höhe von 155–170 cm und eine Tiefe von 80–100 cm. Die konkrete Breite variiert insbesondere nach Anzahl der Sitzplätze im Strandkorb.

Die meisten Modelle bieten heutzutage Platz für 1-2 Personen, mittlerweile sind auch Varianten für bis zu 3 Personen erhältlich:

  • Einsitzer
    Ein Einsitzer, auch Single-Strandkorb genannt, ist für 1 Person ausgelegt. Er ist eine sinnvolle Lösung für Menschen, die gern allein ein wenig Entspannung genießen möchten und dabei etwas Ruhe haben möchten. Heutzutage bieten die meisten Hersteller ihre Modelle auch als Einsitzer-Variante an. Die Modelle sind meist 85–100 cm breit.
  • Zweisitzer
    Der Zweisitzer ist der traditionelle Strandkorb und bietet Platz für 2 Personen. In der Mitte kann sich auch eine weitere kleine Sitzfläche befinden, auf der ein Kleinkind sitzen kann. Typische Zweisitzer sind 115–145 cm breit.
  • Dreisitzer
    XXL-Strandkorb-Modelle besitzen 3 Sitzplätze. So können etwa im Garten des Einfamilienhauses gleich mehrere Personen darin Platz nehmen. Dreisitzer haben meist eine Breite von 155–160 cm.
Tipp

Möchten Sie den Strandkorb an einem bestimmten Ort aufstellen, sollten Sie den maximal verfügbaren Platz ausmessen. Dies ist besonders wichtig, falls Sie Ihren Strandkorb auf dem Balkon oder auf der Terrasse platzieren wollen. Planen Sie dabei vor allem in der Tiefe ca. 30–40 cm mehr ein, um auch die Fußstützen ausklappen zu können. Für Volllieger sollten Sie zudem die Abmessungen der Liegefläche beachten, diese beträgt meist bis zu 2 m.

Neben diesen Modellen finden sich seltener auch Varianten für Kinder. Kinder-Strandkörbe haben deutlich geringeren Abmessungen: Sie sind etwa 80 cm hoch, 50 cm breit und 40 cm tief. 


Materialien

Ein wichtiges Entscheidungskriterium für den Kauf sind die Materialien, die für die Anfertigung eines Strandkorbes verwendet wurden. Hieraus resultieren qualitative Unterschiede und verschiedene Eigenschaften des Strandkorbes. Grundlegend unterscheiden sich die Materialien nach den jeweiligen Komponenten:

Gestell

Die gängigsten Materialien für das Korbgeflecht des Strandkorbgestells sind Kunststoff, insbesondere der industriell hergestellte Kunststoff Polyethylen, Holz und Rattan. Diese unterscheiden sich maßgeblich durch ihre unterschiedliche Optik, Robustheit und Wetterfestigkeit. Oftmals sind die verschiedenen Materialien auch kombiniert.

Nachfolgend haben wir die wichtigsten Eigenschaften der verschiedenen Materialien für Sie aufgeführt.

Auf den Punkt!
  • Holz wirkt optisch ansprechend. Wer sich für einen Strandkorb aus Holz entscheidet, sollte darauf achten, dass dieser aus hochwertigem und wetterfestem Holz gefertigt ist.
  • Kunststoff ist sehr robust, langlebig und äußerst pflegeleicht. Zudem kommt ein feines Kunststoffgeflecht dem Original aus Naturrattan zum Teil äußerlich sehr nahe.
  • Rattan ist ein natürlicher Rohstoff, der aus der Rattan-Palme gewonnen wird und für seine rohrförmige Optik bekannt ist. Als Holz ist Rattan besonders flexibel und strapazierfähig. Allerdings ist es nicht so wetterfest wie Kunststoff.
Holz

Ein Strandkorb aus Holz wirkt besonders natürlich. Holz kann allerdings weniger robust und wetterfest sein als Kunststoff. Je nach Holzart können sich die Widerstandsfähigkeit gegenüber Witterung und Schädlingen sowie auch der Pflegeaufwand unterscheiden. 

Folgende Holzarten finden hauptsächlich für Strandkörbe Verwendung:

  • Akazie
    Akazie wird als Handelsname für das Holz der Robinie genutzt. Dieses Holz stammt aus Süd- und Osteuropa oder Nordamerika. Akazienholz ist sehr hart, gleichzeitig jedoch biegsam und lässt sich optimal bearbeiten. Das Material dunkelt nach und erhält dann eine goldbraune Farbe. Es kann auch ohne Imprägnierung im Außenbereich sowohl Feuchtigkeit als auch Schädlings- und Schimmelbefall widerstehen.
  • Mahagoni
    Mahagoni ist ein Tropenholz, das entweder aus Mittel- und Südamerika oder den tropischen Regionen Afrikas stammt. Es ist besitzt eine hohe Festigkeit und ist widerstandsfähig gegenüber Feuchtigkeit sowie Insekten- oder Pilzbefall. Die typisch braune bis rötliche Färbung der Strandkörbe aus Mahagoni können Sie durch einen regelmäßigen Anstrich, idealerweise mit einer Holzlasur, erneuern. Allerdings stammen nicht alle Mahagonihölzer aus einer verantwortungsvollen Waldwirtschaft.
  • Pinie
    Pinie ist ein Nadelholz aus dem Mittelmeerraum. Es handelt sich um ein weicheres, aber sehr stabiles Holz. Strandkörbe aus Pinienholz haben eine helle Farbe. Allerdings müssen Sie das Holz regelmäßig mit Lacken oder Lasuren behandeln, da es vergleichsweise anfällig für Insekten und Pilze ist.
  • Teak
    Teak ist ebenso wie Mahagoni ein Tropenholz und wächst vorrangig in den südostasiatischen Tropen. In Teakholz kann Feuchtigkeit von außen nicht oder nur schlecht eindringen, da es sich hierbei um ein von Natur aus abweisendes Material handelt: Es hat einen hohen Öl- und Kautschuckgehalt. Teak-Strandkörbe sind besonders robust und behalten auch bei hochsommerlichen Temperaturen ihre Form. Die Oberfläche kann leicht ergrauen, da sich darauf mit der Zeit Schimmelpilze ansiedeln können. Dies verringert aber kaum die Lebensdauer des Holzes. Sie können die silbrige Schicht allerdings auch jährlich mit einem Schwamm entfernen und das Holz mit Teakholz-Öl behandeln. Wie alle Tropenhölzer kann auch Teakholz aus nicht nachhaltiger Forstwirtschaft stammen.
Vorteile
  • Natürliche Optik
  • Hart und robust
Nachteile
  • Hoher Pflegeaufwand
  • Tropenhölzer teilweise nicht nachhaltig
Kunststoff

Ein Strandkorb aus Kunststoff ist besonders robust, wetterfest und langlebig. Für Strandkörbe wird in der Regel der robuste Kunststoff Polyethylen (PE) eingesetzt. 

Der Kunststoff ist sehr witterungsbeständig, überaus farbecht und hat eine hohe Lebensdauer. Optisch ist das Kunststoffgeflecht darüber hinaus den Modellen aus Naturmaterialien sehr ähnlich, da es diesen nachempfunden ist. Geflechte aus PE werden unter dem Sammelbegriff Polyrattan zusammengefasst. Diese besitzen zwar nicht die typische Haptik der Naturmaterialien, Polyrattan-Strandkörbe sind jedoch äußerst pflegeleicht – Sie können sie einfach mit einem feuchten Tuch abwischen oder sie abbürsten.

Vorteile
  • Sehr robust und witterungsbeständig
  • Langlebig
  • Geringer Pflegeaufwand
Nachteile
  • Trotz holzähnlicher Optik keine vergleichbare Haptik
Rattan

Rattan ist eine Holzart und damit ein Naturmaterial. Damit es als Korbgeflecht dienen kann, werden einzelne Stränge aus den faserigen Stämmen der Rattan-Palme gewonnen. Vor allem ist Rattan für seine röhrenförmige Optik bekannt. Als Geflecht wird es gerne für Möbel im Außenbereich verwendet. Es ist so stabil wie Holz, jedoch besonders flexibel und strapazierfähig.

Echtes Naturrattan hält allerdings vor allem im unbehandelten Zustand den unterschiedlichen Witterungsbedingungen kaum lange stand: Es kann ergrauen und spröde werden. Damit Sie Strandkörbe aus echtem Rattan draußen nutzen können, wird das Geflecht häufig gewachst oder mit einer Dickschichtlasur behandelt, so dass das Regenwasser abperlen kann und sich somit die Lebensdauer des Strandkorbs erhöht. Die Lasur sollten Sie regelmäßig erneuern, denn auch bereits vorbehandeltes Rattan hält Feuchtigkeit nicht lange stand. Rattan-Strandkörbe müssen Sie zudem des Öfteren mit etwas Sprühwachs imprägnieren, damit das Flechtwerk elastisch bleibt.

Vorteile
  • Stabil und gleichzeitig flexibel
  • Strapazierfähig
  • Klassische Strandkorb-Optik und -Haptik
Nachteile
  • Unbehandeltes Naturrattan ist nicht wetterfest, kann schnell ergrauen und spröde werden
  • Hoher Pflegeaufwand
Bezug

Für den Bezug der Strandkörbe verwenden Hersteller zum Teil verschiedene Materialien, dazu werden in der Regel Kunstfasern eingesetzt. Dadurch sind die Bespannung, Polster und Auflagen der Strandkörbe sehr robust sowie unempfindlich gegenüber extremen Temperaturen, der UV-Strahlung und Feuchtigkeit. Dadurch erhöht sich die Lebensdauer der Stoffe und auch der Pflegeaufwand ist äußerst gering. 

Für den Bezug von Strandkörben finden folgende Materialien Verwendung:

  • Polyacryl
    Polyacryl ist eine flauschige, wollartige Kunstfaser. Gewebe aus Polyacryl wirken zugleich weich und wärmend. Polyacryl-Bezüge sind sehr UV-beständig, langlebig und trocknen außerordentlich schnell. 
  • Polyester
    Polyester ist ein sehr formstabiler Kunststoff. Gewebe aus Polyesterfasern dehnen sich nur wenig und knittern nicht. Strandkorb-Bezüge aus diesen Kunstfasern sind sehr reißfest, strapazierfähig, nehmen kaum Feuchtigkeit auf und weisen eine hohe Beständigkeit gegen UV-Strahlen auf – dadurch sind sie besonders farbecht.
  • Baumwolle
    Auch Baumwolle kommt für Bezüge oder Polster zum Einsatz. Baumwolle ist sehr reißfest, langlebig, hitzebeständig und strapazierfähig. Damit jedoch der Bezug jedoch nicht zu viel Feuchtigkeit aufnimmt, reißt oder auch ausbleicht, ist zusätzlich meist Polyester verwoben – es handelt sich also stets um Mischgewebe aus den natürlichen und künstlichen Fasern. Dadurch erhöht sich die Feuchtigkeits- und UV-Resistenz des Bezugs.
Bedenken Sie

Helle Farben werden relativ schnell schmutzig während dunkle Farben unter Sonneneinstrahlung leicht ausbleichen. Wenn Sie den Strandkorb regelmäßig abdecken und ihn richtig pflegen, können Sie diese Verfärbungen meist vermeiden. 


Ausstattung

Strandkörbe besitzen grundsätzlich eine Vielzahl unterschiedlicher Ausstellungsmerkmale. Sie können für die optimale Entspannung im Strandstuhl enorm wichtig sein.

Die wichtigsten Elemente, die einen guten Strandkorb ausmachen, haben wir im Folgenden aufgeführt:

  • Aufbewahrungsfächer
    An vielen Strandkörben sind seitliche Taschen angebracht, die Sie beispielsweise zur Aufbewahrung von Büchern oder Zeitschriften nutzen können. Im Inneren des Korbes bieten weitere Fächer viel Platz für das Mobilfunktelefon oder Sonnenschutzcreme.
  • Fußbänkchen
    Fußbänkchen gehören zur Standardausstattung heutiger Strandstühle. Sie können sie meist ausklappen oder aber nach dem Schubladenprinzip ausziehen. An einem guten Strandkorb sollten Fußstützen mit entsprechender Polsterung in keinem Fall fehlen.
  • Polsterung
    Die Sitz- und Liegeflächen sollten in jedem Fall gut gepolstert sein. Dabei ist eine Polsterung von wenigstens 6 cm und mehr empfehlenswert. Achten Sie beim Kauf des Strandkorbs darauf, dass die Polster entnehmbar sind. Denn bei längerer Nichtbenutzung sollten Sie diese im Haus lagern, um das Material vor Witterungseinflüssen zu schützen.
  • Rückholfeder
    Eine spezielle Rückholfeder erleichtert das Aufrichten der Rückenlehne enorm und schont die Kräfte. Mittlerweile sind auch Strandkörbe mit einer modernen Gasdruckfederung ausgestattet, mit denen sich der Korb mühelos in jede Position bringen lässt.
  • Schwenkbare Markise
    Um einen optimalen Sonnenschutz zu gewährleisten, ist ein Strandkorb meist mit einer schwenkbaren Markise ausgestattet. Diese sollte leicht in der Handhabung und vielseitig verstellbar sein. Auf diese Weise können Sie sich effektiv vor direkter Sonneneinstrahlung schützen.
  • Tischplatten
    Strandkörbe besitzen in der Regel eine ausklappbare Tischplatte an beiden Seiten des Strandkorbes. Darauf können Sie bequem und einfach Getränke, Bücher und andere Gegenstände ablegen. Eher selten sind Strandkörbe mit größeren Tischplatten ausgestattet, die sich über beide Sitze eines Zweisitzers erstrecken.
  • Tragegriffe
    Um den schweren und unhandlichen Strandkorb bewegen zu können, ist er idealerweise rechts und links mit einem Tragegriff ausgestattet. So können 2 Personen das Modell ganz einfach transportieren und an den richtigen Platz bringen.
  • Verstellbare Rückenlehne
    Eine verstellbare Rückenlehne ermöglicht bequemes Sitzen und optimalen Liegekomfort. Viele Strandkörbe bieten die Möglichkeit, die Rückenlehne in verschiedenen Stufen zu kippen und auf diese Weise eine Vielzahl an Sitz- oder Liegepositionen zu ermöglichen. Meist können Sie die Rückenlehne entweder um 45° nach hinten kippen oder aber in eine fast waagerechte Position bringen. An manchen Modellen ist es zudem möglich, Rückenlehnen individuell bzw. getrennt voneinander zu verstellen.

Zubehör

Für Strandkorb gibt es unterschiedliches Zubehör, mit dem Sie diesen ergänzen oder erweitern können. Die wichtigsten Zubehörartikel haben wir nachfolgend für Sie zusammengetragen:

  • Kissen
    Kissen oder Nackenrollen sorgen für zusätzlichen Komfort. Manche Strandkörbe können diese im Lieferumfang enthalten, Sie können sie meist auch passend zu Ihrem Modell hinzukaufen.
  • Rollen
    Spezielle Rollen oder auch Stuhlgleitern können Sie auf der Unterseite des Strandkorbes anbringen. So bewegen Sie das schwere Möbelstück leicht von einem Standort zum anderen – ohne es dafür direkt anheben zu müssen. Dadurch hat der Strandkorb auch keinen direkten Kontakt zum Boden, wodurch seine Unterseite vor Bodenfeuchtigkeit und Schmutz geschützt ist.
  • Schutzhülle
    Bei längerer Nichtbenutzung eines Strandkorbes ist es ratsam, ihn mithilfe einer speziellen Strandkorbhülle zu schützen. Denn auch ein robuster Strandkorb kann den Witterungsbedingungen und Wetterverhältnissen nicht unbegrenzt standhalten. Die passende Abdeckung ist daher ein Muss für jeden Korb. Für optimalen Schutz besteht die Hülle aus robustem Polyestergewebe und ist meist innen und außen beschichtet, wasserdicht und mit versiegelten Nähten versehen. Durch Lüftungsschlitze an den Seiten der Hülle wird die Bildung von Schimmel vermieden.
  • Schutzgitter
    Ein Schutzgitter können Sie an den Strandkorb montieren, um diesen vor Tieren und ungebetenen Gästen, d. h. auch vor Diebstahl, zu schützen. Mit verschlossenem Schutzgitter ist der Zugang zum Inneren des Strandkorbs nicht möglich.
  • Sektkühler
    Um Sekt oder andere Getränke zu kühlen, können Sie an der Seite des Korbes ein Sektkühler anbringen.
  • Vordach
    Dieses Zubehörprodukt ist eine Variante der klassischen Schutzhülle. Sie enthält noch ein zusätzliches Vordach bzw. -zelt, das sich ausklappen und aufstellen lässt. Auf diese Weise können Sie auch bei Regen im Strandkorb sitzen und sich und den Korb optimal vor der Witterung schützen.
Shopping Tipp

Eine andere Möglichkeit zum Schutz des Strandkorbes vor Witterungseinflüssen ist der Kauf eines Komplett-Sets, das auch die passende Schutzhülle enthält.


Häufige Fragen

Die wichtigsten Fragen rund um das Thema Strandkörbe haben wir im Folgenden für Sie beantwortet. Die Fragen basieren hierbei auf dem Wissensbedarf anderer Kaufinteressenten.

Aufbau

Wie baue ich einen Strandkorb auf?

Strandkörbe werden entweder im Ganzen geliefert oder aber in Einzelteilen, die Sie vor der ersten Benutzung erst einmal aufbauen müssen.

Shopping Tipp

Wenn der Strandkorb beispielsweise im Garten aufgestellt werden soll, muss er auch durch die Gartentür passen. Praktisch ist deshalb vor allem, wenn das Stück kompakt genug ist, damit Sie es im Ganzen durch entsprechende Türen transportieren können.

Für den Aufbau benötigen Sie zunächst das richtige Werkzeug. Dazu gehört ein stabiler Kreuzschlitz-Schraubendreher oder ein Akkuschrauber mit Kreuzschlitz-Bits. Im Lieferumfang ist häufig ein kleiner Bohrer enthalten, mit dem Sie gegebenenfalls Löcher im Strandkorb vergrößern können. 

Im Strandkorb-Set sind üblicherweise die folgenden Teile enthalten:

  • Bockteile
  • Leisten
  • Fußrasten-Einzelteile
  • Gestell-Seitenteile 
  • Gestell-Rückenteil
  • Hauben-Seitenteile 
  • Hauben-Rückenteile
  • Dach
  • Markise
  • Abschlusszierkanten
  • Kissengarnitur und Polster
  • Rollen oder Gleiter
  • Holztischzubehör
  • Sektkühler 
  • Metallteile und Schrauben
Tipp

Holen Sie sich zum Aufbau Hilfe von einer zweiten Person. Das geht nicht nur schneller, es erleichtert auch das Fixieren der schweren Einzelteile. 

So bauen Sie Ihren Strandkorb zusammen:

  1. Bauen Sie den Bock des Strandkorbs zusammen: Verbinden Sie dazu zunächst das Gestell-Rückenteil mithilfe der Leisten mit dem vorderen Bockteil.
  2. Schrauben Sie die Gestell-Seitenteile an den Bock.
  3. Fügen Sie die Einzelteile der Fußrasten zusammen.
  4. Schieben Sie die Fußrasten in die vorgesehenen Aussparungen im unteren Teil des Strandkorbes.
  5. Legen Sie nun die Polster auf die Fußrasten. 
    ⇒ Der ist der Bock ist nun fertig.
  6. Befestigen Sie – falls vorhanden – Rollen oder Gleiter an der Unterseite des Strandkorbes bzw. des Bocks.
  7. Verbinden Sie die einzelnen Hauben-Rückenteile.
  8. Verschrauben Sie das nun komplette Hauben-Rückenteil mit den entsprechenden Hauben-Seitenteilen. 
  9. Befestigen Sie das Dach inklusive Markise an der Haube. 
  10.   Montieren Sie das Dach auf den Bock.
  11.   Befestigen Sie die Abschlusszierkanten an den Seitenteilen.
  12.   Bringen Sie – falls vorhanden – Klapptische und Sektkühler an.
  13.   Legen Sie Polster und Kissengarnitur in den Strandkorb hinein.
Bedenken Sie

Damit Sie alle Einzelteile richtig miteinander verbinden, sollten Sie in jedem Fall in die mitgelieferte Anleitung schauen. Denn die Arbeitsschritte unterscheiden sich bei den unterschiedlichen Strandkorb-Modellen gegebenenfalls voneinander.


Wo soll der Strandkorb stehen?

Wo Sie Ihren neuen Strandkorb aufstellen, ist letztendlich Ihnen selbst überlassen. Sie können bei der Wahl des Standortes also vor allem darauf achten, dass Sie von dort aus einen schönen Ausblick haben und der Strandkorb auch optisch gut zum Aufstellungsort – beispielsweise im Garten neben dem Teich – passt. 

Achtung!

Feuchtigkeit und Nässe können den Strandkorb von unten angreifen.

Grundsätzlich sollte ein Strandkorb – egal aus welchem Material er besteht – nie direkt auf dem Boden stehen, da das Bodenmaterial durch Feuchtigkeit aufweichen und beschädigt werden kann. 

Mithilfe von Rollen oder Gleitern, die vorrangig zum Bewegen des Strandkorbes dienen, kann ein direkter Bodenkontakt vermieden werden. Es gibt auch spezielle Rasenunterlagen, mit deren Hilfe Sie Ihren Strandkorb auch auf Rasenflächen abstellen können, ohne eine Verwitterung des Unterbodens durch Feuchtigkeit befürchten zu müssen. Provisorisch können Sie Ihren Strandkorb auch auf Ziegelsteine stellen.

Erfindung

Seit wann gibt es den Strandkorb?

Den Strandkorb, ähnlich seiner heutigen Form, gibt es bereits seit über 130 Jahren. Der Rostocker Korbmacher Wilhelm Bartelmann erfand ihn, nachdem ihn eine an Rheuma erkrankte Dame darum gebeten hatte. Sie wollte ihren Sommeraufenthalt in Warnemünde trotz Krankheit fortsetzen und den Strand – geschützt vor Wind und Wetter – in einem korbähnlichen Stuhl genießen. So schuf der Korbmacher für sie die schützende Sitzgelegenheit für den Strand. Der Strandkorb ist inzwischen ein echtes Kultobjekt und eine deutsche Erfindung.

Gewicht

Wie viel wiegt ein Strandkorb?

Strandkörbe können je nach Modell und Größe zwischen 40 und 100 kg schwer sein. Ein typischer Zweisitzer-Strandkorb wiegt etwa 60 kg.

Herstellung

Wie entsteht eigentlich ein Strandkorb?

Strandkörbe werden in den Fabriken und Werkstätten generell zum Großteil in Handarbeit hergestellt. Daher nennen sich viele der Strandkorbhersteller auch Manufakturen. 

Zwar laufen diverse Arbeitsabläufe völlig automatisiert ab und es wird zum Teil auch auf vorgefertigte Einzelteile zurückgegriffen. Die Hauptarbeit bei der Herstellung eines Strandkorbes besteht aber nicht in der Produktion des Gestells, sondern im mühevollen Flechten. Das Flechten ist so aufwändig, dass es nicht von Maschinen übernommen werden kann. Die Hersteller greifen dennoch auf das Flechtwerk zurück, weil es einen guten Wind- und Wetterschutz bietet und zugleich für eine angenehme Durchlüftung des Korbes sorgt.

Und so läuft der Fertigungsprozess eines Strandkorbes ab:

  1. Zunächst werden in der Tischlerei die Rahmenteile des Korbes sowie auch die Kleinteile für die Tischchen und Fußstützen hergestellt und geschliffen.
  2. Anschließend werden die Holzteile lasiert, witterungsfest imprägniert und zum Teil auch lackiert.
  3. Daraufhin werden verzinkte Bleche für die Schienen, Beschläge und Aufhängungen gestanzt und gebohrt.
  4. Es folgt der Hauptteil der Arbeit: In der Flechterei werden die Rahmenteile umflochten.
  5. In der Polsterei werden im Anschluss die Markisenstoffe zugeschnitten, die Sitzflächen und Fußrasten gepolstert und die Seitenteile mit Stoff bezogen.
  6. Schließlich erfolgt der Zusammenbau von Korpus, Geflecht und Polstern – und der Strandkorb ist fertig.

Kauf

Wofür benötige ich einen Strandkorb?

Es gibt viele Gründe dafür, sich einen eigenen Strandkorb zu kaufen. So ermöglicht dieser es Ihnen einerseits, sommerliches Urlaubsflair in den Garten, auf die Terrasse oder den Balkon zu holen. Außerdem können Sie in einem Strandkorb ganz entspannt die Füße hochlegen, ein Buch lesen und die Seele baumeln lassen. Und schließlich bietet Ihnen dieser idealen Schutz vor Wind, Sand und Sonne.


Wo kann ich einen Strandkorb kaufen?

Einen Strandkorb können Sie ganz bequem online kaufen. Der Kauf eines Strandkorbes über das Internet bietet Ihnen hierbei gleich mehrere Vorteile: Sie finden eine große Anzahl passender Produkte in den unterschiedlichsten Farben, Größen und Materialien. Die Auswahl übersteigt hierbei das Angebot der Einzelhändler bei weitem. 

Zweitens haben Sie beim Online-Kauf auch eine höhere Preistransparenz und die Ware wird Ihnen anschließend gleich frei Haus geliefert. 

Unterstützend stehen Ihnen online zudem zahlreiche Produktbewertungen zur Verfügung, die Ihnen beim Kauf helfen können.

Shopping Tipp

Auf unserem Portal finden Sie eine breite Auswahl unterschiedlicher Modelle und Ausführungen. Hier können Sie auch gezielt nach bestimmten Typen, verschiedenen Ausstattungsmerkmalen und dem besten Angebot suchen. Sie können die Preise zahlreicher Anbieter vergleichen und sich für Ihren idealen Strandkorb entscheiden.


Wie viel kostet ein Strandkorb?

Durch den aufwändigen Herstellungsprozess und das Material sind Strandkörbe in der Regel sehr hochwertig. Für einen herkömmlichen Strandkorb mit den grundlegenden Ausstattungsmerkmalen können Sie Preise zwischen etwa 300 € und 800 € erwarten. Je nach Material und Zusatzausstattung können einige Strandkörbe sogar deutlich über 1.000 € kosten.

Modelle

Was ist der Unterschied zwischen Nordsee- und Ostsee-Strandkörben?

Strandkörbe werden generell in 2 verschiedene Typen unterteilt: die sogenannten Nordsee und Ostsee-Strandkörbe. Beide Strandkorb-Typen unterscheiden sich in ihrer Form und dem Design, weniger in ihrer Funktionalität:

  • Der Nordsee-Strandkorb kennzeichnet sich durch seine klaren und geraden Formen. 
    So ist die obere Kante des Seitenteils bei einem Nordsee-Strandkorb stets gerade geschnitten und auch die Haube ist eher kantig. Typisch ist diese Variante – wie der Name schon sagt – an den Stränden der Nordsee und insbesondere am Strand der Insel Sylt.
  • Der Ostsee-Strandkorb besitzt geschwungene und runde Formen.
    Die Seitenteile eines Ostsee-Strandkorbes sind meist halbrund geschnitten und auch die Haube ist bei dieser Variante abgerundet. Typisch ist der Ostsee-Strandkorb entsprechend für die Strände der Ostsee.

Weitere Informationen finden Sie in unserer Themenrubrik Strandkorb-Modelle.


Was ist der Unterschied zwischen einem Halb- und Volllieger-Strandkorb?

Der Unterschied zwischen diesen beiden Bauarten besteht in der maximalen Neigung des Oberkorbes: Während Sie diesen an einem Volllieger vollständig in die waagerechte Liegeposition bringen können, lässt er sich an einem Halblieger-Strandkorb nur bis etwa 45° nach hinten neigen.

Mehr über die Bauarten eines Strandkorbes können Sie im gleichnamigen Kapitel unseres Kaufberaters nachlesen.


Wie ist ein hochwertiger Strandkorb ausgestattet?

Hochwertige Strandkorb-Modelle haben ein feines Korbgeflecht aus Polyrattan oder wetterfestem, meist vorbehandeltem Holz. Die Sitznische ist tief und großzügig überdacht. Die Rückenlehne ist an einem solchen Modell meist in mehreren Stufen verstellbar und lässt so verschiedene Liegepositionen zu. 

Im unteren Teil sind gute Strandkörbe mit ausziehbaren, gepolsterten Fußbänken und Aufbewahrungsfächern ausgestattet. Außerdem verfügen Sie über einen ausziehbaren Klapptisch, auf denen Sie Getränke oder Bücher ablegen können. Darüber hinaus besitzt ein hochwertiger Strandkorb gepolsterte Sitz- und Liegeflächen und eine schwenkbare Markise. Für den einfachen Transport sind zudem Tragegriffe an den Seiten des Gestells angebracht.

Pflege

Was ist für die Pflege von Strandkörben zu beachten?

Damit Sie lange etwas von Ihrem neuen Strandkorb haben, sollten Sie darauf achten, diesen regelmäßig zu pflegen. Die richtige Pflege ist dabei allerdings vom Material abhängig. Nachfolgend erläutern wir Ihnen, wie Sie Strandkörbe aus unterschiedlichen Werkstoffen und die verschiedenen Komponenten richtig reinigen bzw. pflegen:

Ausführliche Informationen zu den verschiedenen Materialien der Strandkörbe finden Sie in der gleichnamigen Rubrik dieses Ratgebers.

Strandkörbe aus Kunststoff

Ein Strandkorb mit Geflecht bzw. Außenmaterial aus Kunststoff gehört grundsätzlich zu den witterungsbeständigsten Modellen. Die künstlichen Polyethylen-Fasern machen einen Strandkorb sehr wetterfest und robust – dennoch benötigt er etwas Pflege, damit er nicht zu stark verschmutzt oder gar verwittert. Kunststoff-Strandkörbe sind allerdings äußerst einfach zu reinigen und zu pflegen.

Verwenden Sie zur Pflege etwas Neutralreiniger, warmes Wasser, einen Schwamm und eine Bürste.

So reinigen Sie einen Kunststoff-Strandkorb:

  1. Schrubben Sie den Strandkorb von allen Seiten ab. 
    ⇒ Als eine gute und schonende Alternative erweist sich zudem ein Dampfreiniger. Bei sehr starker Verschmutzung können Sie auch auf einen Kunststoffreiniger zurückgreifen.
  2. Duschen Sie den Korb mit dem Gartenschlauch ab.
  3. Lassen Sie den Korb danach gut trocknen.
Achtung!

Von einem Hochdruckreiniger zur Reinigung ist abzuraten.

Dieser kann auch auf niedrigster Stufe den Strandkorb bzw. das Material des Korbes beschädigen.

Strandkörbe aus Holz 

Strandkörbe aus Holz sind in der Regel pflegeintensiver als die Kunststoff-Varianten. Zwar werden die Holzteile an Ihrem neuen Strandkorb im Werk meistens schon imprägniert und mit speziellem Holzschutz versehen, Sonnenlicht und Witterungsbedingungen können allerdings trotzdem Spuren hinterlassen und das Material ausbleichen oder ergrauen lassen.

Reinigen Sie Strandkörbe aus Holz daher wie folgt:

  1. Verwenden Sie zur Reinigung lediglich etwas warmes Wasser und einen weichen Schwamm. 
    ⇒ Verzichten Sie auf Seifen, Bürsten sowie raue Schwämme. 
  2. Waschen Sie das Holz mit Wasser ab. 
  3. Falls sich ein Grauschleier gebildet hat, entfernen Sie diesen mit einem Schwamm. 
  4. Streichen Sie das Holz 1-mal pro Jahr mit einer Lasur, einem speziellen Holzöl oder einer Lackierung und schützen Sie es so vor Witterungseinflüssen, Schimmel und Schädlingen. 
    ⇒ Die Holzpflegemittel können Sie auch anwenden, um verblasste Farben zu erneuern. Sogar bereits ergrautes Teakholz lässt sich problemlos reinigen und mit Teakholz-Öl wiederauffrischen.
Strandkörbe aus Rattan

Naturrattan ist vergleichsweise pflegeintensiv, da das Material bei Feuchtigkeit und auch sehr starker Trockenheit an Stabilität verliert. Dadurch müssen Sie diese Modelle sehr regelmäßig behandeln.

Beachten Sie folgende Pflegeschritte für Rattan-Strandkörbe:

  1. Reinigen Sie den Strandkorb etwa alle 2 Monate mit einem feuchten Lappen. 
  2. Imprägnieren Sie den Korb anschließend mit Sprühwachs.
  3. Streichen Sie 1-mal im Jahr das Korbgeflecht mit einer Lasur, um das Material vor der Witterung zu schützen.
Polster und Stoffe

Auch die Polster und Stoffe im und am Strandkorb benötigen von Zeit zu Zeit etwas Pflege oder müssen gereinigt werden. Zwar sind vor allem die Markisenstoffe schon vorbehandelt, doch im Laufe der Zeit lässt die Wirkung nach. 

Grundsätzlich können Sie die Polster- und Stoffteile Ihres neuen Strandkorbes wie jede Art von Textilien reinigen: 

  1. Entfernen Sie kleinere Flecken auf den Stoffen mit Neutralseife oder einer milden Seifenlauge.
  2. Nutzen Sie bei stärkeren Verschmutzungen einen Textilreiniger. 
  3. Imprägnieren Sie regelmäßig die Markise, damit deren Material weiterhin vor Feuchtigkeit und UV-Strahlung geschützt ist. 
  4. Schützen Sie Kissengarnituren und Polster mit einer atmungsaktiven Schutzhaube, wenn Sie diese gerade nicht nutzen.
    ⇒ Entnehmen Sie Kissen und Polster im Winter und lagern Sie diese trocken.
Shopping Tipp

Um lange etwas vom eigenen Strandkorb zu haben, bietet es sich an, Modelle mit entnehmbaren Stoffteilen zu kaufen. Dies erleichtert die Reinigung der Stoffe und Polster und Sie erreichen auch die sonst nur schwer zugänglichen Holzstellen des Korbes. Zudem können Sie die Stoffbezüge nach einiger Zeit austauschen. Polster und Stoffe können Sie in der Regel einfach beim Hersteller nachbestellen.


Wie mache ich meinen Strandkorb winterfest?

Trotz ihres speziellen, witterungsbeständigen Materials sind die wenigsten Strandkörbe dafür geeignet, dass sie den Winter im Außenbereich überdauern. Die im Winter auftretende Feuchtigkeit durch Schnee und Frost kann die Materialien mit der Zeit schädigen.

Deshalb sollten Sie daran denken, Ihren Strandkorb rechtzeitig winterfest zu machen.

So können Sie vorgehen:

  1. Finden Sie einen sicheren, trockenen Platz für Ihren Strandkorb – etwa im Keller, im Garten oder auch im Wintergarten.
    ⇒ Wenn Sie den Strandkorb im Freien oder auf der Erde, stellen Sie ihn beispielsweise mithilfe von Rollen oder Gleitern erhöht auf, damit keine Bodenfeuchte an die Unterseite gelangt.
  2. Behandeln Sie Holz- und Rattan-Strandkörbe mit Holzpflegemittel, um das Material zusätzlich zu schützen.
  3. Umhüllen Sie Ihren Strandkorb mit einer Schutzhülle. 
    ⇒ Dies gilt insbesondere, wenn Sie diesen nur draußen lagern können.
  4. Nehmen Sie Polster und Kissen ab und lagern Sie diese im Trockenen.
    ⇒ So schützen Sie den Bezug vor Feuchtigkeit und dies vermeidet mögliche Stockflecken.

Transport

Wofür werden Strandkorb-Rollen benötigt?

Spezielle Rollen können Sie an der Unterseite Ihres Strandkorbes anbringen, um diesen möglichst einfach von einem zum anderen Standort bewegen zu können – ohne ihn dabei anheben zu müssen. 

Zudem hat der Strandkorb durch die Rollen keinerlei Kontakt zum Boden, wodurch die Unterseite optimal vor Einwirkungen durch Nässe, Feuchtigkeit und Schmutz geschützt wird.

Erfahren Sie mehr über die Ausstattung und mögliches Zubehör eines Strandkorbes in unserem Kaufberater.


Über Magnus Raab

Neben meinem theoretisch veranlagten Politik- und Wirtschaftsstudium haben mich immer schon Praxisthemen interessiert, vor allem Verbraucherthemen. Seit 2016 schreibe ich deshalb für billiger.de und unterstütze Sie mit hilfreichen Informationen beim Kauf.


Nach oben