Herren-Sweatjacken

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Ratgeber Herren-Sweatjacken


Ratgeber Herren-Sweatjacken


Seit Langem erfreut sich der Kapuzenpullover großer Beliebtheit. Seine Geschichte begann bereits 1930. Inspiriert wurde er von einer speziellen Form formeller Mönchsbekleidung, der Gugel. Später etablierte er sich als Arbeitsbekleidung amerikanischer Arbeiter in Tiefkühllagern. Von dort aus breitete er sich zunehmend in den Alltagsbereich hinein aus. Besonders als Sport- und Straßenkleidung wird er gern getragen. Viele verschiedene Schnitte und Farben ließen ihn zum individuellen Modeaccessoire avancieren. Optisch ansprechende Logos trugen zum Erfolg namhafter Hersteller bei. Bei der Auswahl gilt es aus diesem Grunde, einiges zu beachten. Im Folgenden soll ein kurzer Überblick über die verschiedenen Besonderheiten der Herren Shirtjacke gegeben werden. Neben den besonderen Eigenschaften sollen auch verschiedene Pflegehinweise im Vordergrund stehen.

Besonderheiten einer Sweatjacke

Unter einem Sweatshirt im eigentlichen Sinn versteht man eine Art Pullover, der vorwiegend im Sport getragen wird. Die Besonderheit dabei ist ein spezieller Stoff. Durch diesen ist das Sweatshirt einerseits nicht dicker als ein T-Shirt, andererseits aber auch angedickt und somit wärmend. Ermöglicht wird dies durch die Arbeit mit Rundstrickmaschinen. Auf der Rückseite des Grundstrickgarns wird ein besonderer Futterfaden mitgeführt. Dieser ist weicher als die sichtbare Vorderseite. Seine flauschige Qualität erhält die Innenseite während der Textilveredelung. Im Laufe des Herstellungsprozesses wird sie aufgeraut. Aufgrund dieser Eigenschaft erhält sie die Bezeichnung Futterware.

Durch die maschinelle Herstellung und normale Konfektionsgrößen ist die Herstellung von Sweatshirts vergleichsweise günstig. Der Vorteil der flauschigen und wärmenden Eigenschaften lässt allerdings mit der Zeit nach. Dies hängt mit der besonderen Produktionsart zusammen. Durch starke materielle Beanspruchung im Rahmen der Herstellung werden die Fasern des weichen Futterfadens beschädigt. Nach einiger Zeit wird die Innenseite aus diesem Grund hart und verfilzt. Der zunehmende Bruch der Fasern sorgt schließlich dafür, dass das Sweatshirt seine besonderen Wärmeeigenschaften mit der Zeit verliert.

Der Herren Zip Hoody

Der Hoody ist ein Pullover oder ein Sweatshirt mit einer eingenähten Kapuze. Der Zip Hoody (auch Kapu oder Schlumpf genannt) verfügt neben dieser auch über einen Reißverschluss und eine schlauchartige Bauchtasche mit zwei getrennten Kammern. Die Kapuze ist in der Regel von einer Kordel durchzogen und kann so bei windigem Wetter zusammengezogen werden. Die Materialien des Innenfutters und der Außenseite variieren häufig im Polyester- und Baumwollgehalt. Besonderer Blickfang ist bei vielen Herren Shirtjacken ein großer Logoaufdruck. Dieser kann sich über den ganzen Oberkörper erstrecken, auf dem Rücken, der Brust oder dem Ärmel befinden. Die meisten Herren Zip Hoodies haben elastische Bünde als Arm- und Hüftabschluss. Dank der Rippstrickweise wird Wärme zuverlässig gespeichert.

Die Materialien Polyester und Baumwolle

Herren Zip Hoodies gibt es in verschiedenen Ausführungen. Die meisten bestehen überwiegend oder vollständig aus Baumwolle. Das zweite Hauptmaterial ist Polyester. Zwischen 20% und 100% enthalten verschiedene Modelle. Bei der Auswahl spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Baumwolle ist ein Naturprodukt, Polyester eine Chemiefaser. Verschiedene Vor- und Nachteile sollten bei der Auswahl einer Herren Shirtjacke deshalb berücksichtigt werden. Unter Kostengründen kann Polyester klare Stärken aufzuweisen. Es kann günstig hergestellt und somit auch günstig erworben werden. Nicht nur beim Einkauf erfordert Polyester einen geringen Aufwand. Auch bei der Pflege zeigt es seine Vorzüge. Die Fasern sind sehr pflegeleicht und müssen in der Regel nach dem Waschen nur aufgehängt werden. Bügeln ist nicht notwendig.

Polyester ist auch für all diejenigen interessant, denen die Farbe ihrer Kleidung wichtig ist. Da die Kleidung chemisch gefärbt wird, ist sie sehr lang haltbar. Jahrelanges Waschen und Tragen sind kein Problem. Für die Baumwolle spricht vor allem ihre Naturbelassenheit. Besonders bei der Entsorgung macht sich dies bemerkbar. Baumwolle kann biologisch abgebaut werden, während Polyester wie Kunststoff zu behandeln ist. Baumwolle ist erheblich atmungsaktiver als Polyester. Gerade an heißen Sommertagen nimmt sie Schweiß zuverlässig auf und leitet ihn nach außen.

Der Tragekomfort ist ein weiteres Charakteristikum der Naturwolle. Aufgrund des biologischen Anbaus ist sie grundlegend frei von Schadstoffen wie zum Beispiel giftigen Farbstoffen und Pflanzenschutzmitteln. Dies macht sich in ihrer Weichheit bemerkbar. Baumwolle passt sich angenehm der Haut an. Ein kleiner Nachteil ist, dass manche Sorten zum Knittern neigen. Entgegengewirkt werden kann diesem aber zum Beispiel durch die Auswahl gestrickter Kleidung. Textilmischungen aus Baumwolle und Polyester profitieren von den Vorteilen beider Arten. So gibt eine Baumwoll-Polyester-Mischung Feuchtigkeit besser ab als reine Baumwolle und ist zudem günstiger.

Kauf und Pflege

Wenn man sich einen Herren-Zip-Hoody bestellt, sollte man besonders auf die Größe achten. Mitunter fallen Größen wie L oder XL nämlich unterschiedlich aus. Viele Hersteller bieten auf ihren Seiten eine Größentabelle an. Dieser kann man entnehmen, wie Schulterbreite, Armlänge, Brustumfang und Taille im konkreten Fall geschnitten sind. Mit einem Maßband können Sie dann ihre eigenen Maße aufnehmen und genau bestimmen, welche die richtige Größe für sie ist. Manche Hersteller bieten eher breit geschnittene Modelle an. Dem eigenen Kleidungsgeschmack kann man so bei der Auswahl individuell Rechnung tragen.

Wichtig ist zudem ein stabiler Reißverschluss. Da er täglich verwendet wird, sollte hier auf keinem Fall am Material gespart sein. Die Eingriffstaschen sollten eine angemessene Tiefe haben, um auch mal etwas darin verstauen zu können. Verstärkte Ränder zeugen ebenfalls von Qualität. Die meisten Hoodies können in der Maschine gewaschen werden. Ein weißes Etikett im Nackenbereich bietet hierzu eine Anleitung. Reine Baumwolle kann mit bis zu 60°C gewaschen werden, ohne einzulaufen. Polyester wird ebenfalls bei bis zu 60°C gewaschen und weder ausgewrungen noch geschleudert. Polyester kommt nicht in den Trockner, sondern wird nass aufgehängt. Bügeln ist nicht notwendig. Bei Mischgeweben hängt die Temperatur vom jeweiligen Anteil der Stoffe und von der Art der Färbung ab. Viele Modelle werden am besten im Schonwaschgang bei 30-40°C gewaschen. Modelle mit Lederapplikationen erfordern unter Umständen besondere Pflege. Über 30°C sind in jedem Fall nicht zu empfehlen, da es so zu Ausbleichen und Schrumpfen kommen kann.

Preise und Hersteller

Bei der Auswahl eines guten Kapuzenpullovers kann man in der Regel zwischen 70 und 140 EUR einplanen. Einen Einfluss auf den Preis haben neben dem Material auch die Dicke des Stoffes und die Qualität des Gewebes, des Reißverschlusses und der Taschen. Bekannte Hersteller sind Fox, Joker, Vans, Quicksilver oder Burton. Einen besonderen Kaufanreiz bieten bei diesen Herstellern vor allem die liebevoll ausgearbeiteten Logos, die vor allem einen ästhetischen Mehrwert bieten.

Bei der Auswahl sollte sich der Preis nach dem individuellen Bedarf richten. Modelle aus preisintensiveren dicken Stoffen bieten sich als Alltagswinterkleidung oder allgemein im Wintersport an. Atmungsaktive Stoffe rechtfertigen den Preis hier ebenso. Als Sport- und Alltagskleidung im Sommer sind durchaus preisgünstigere, dünnere Modelle empfehlenswert. Modelle von namhaften Herstellern wie Joker oder Vans sind prinzipiell etwas teurer, zeichnen sich aber dafür durch eine sehr ansprechende optische Komponente aus. Neben dem Schnitt betrifft dies vor allem das für den Pullover zentrale Logo.
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