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Laminat Bodenbeläge (1 - 24 von 4.412)

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Die Nutzungsklasse von Laminat gibt Auskunft über die Belastbarkeit des Materials. Man unterscheidet dabei zwischen privaten Gebrauch (21-23) und gewerblichen Gebrauch (31-33). Je höher die Nutzungsklasse umso belastbarer ist das Laminat.

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Stärke
Die Stärke eines Laminats wird für gewöhnlich in Millimeter bemessen. Je stärker das Laminat ausfällt, desto höher ist entsprechend auch die Beanspruchbarkeit. Auf dem Markt ist die geringste Stärke 6 mm. Für eine normale Belastung ist eine Stärke ab 7 mm empfehlenswert.

Trittschalldämmung
Bei Laminat ist es ratsam auf ein Modell mit Trittschalldämmung zu setzen. Dies reduziert die Lärmbelästigung.

Es wird bei Trittschalldämmung zwischen verschiedenen Dämmgraden unterschieden, welche auf der Rückseite des Laminats angebracht sind. Zumeist werden unter dem Laminat weitere Dämmstoffe angebracht. Dadurch werden Unebenheiten des Bodens ausgeglichen. Außerdem wirkt eine Trittschallunterlage immer besser als der integrierte Trittschall.

Das Problem bei einer integrierten Trittschalldämmung ist außerdem, dass diese dann bei der Entfernung in den Sondermüll kommen muss.

Fußbodenheizung geeignet
Ist eine Fußbodenheizung in der Wohnung vorhanden, so sollte entsprechend darauf geachtet werden, dass das Laminat dann entsprechend als Fussbodenheizung geeignet deklariert ist. Man muss sich darüber im Klaren sein, dass die Wärmeleitfähigkeit natürlich geringer ist als bei Parkett.

Nutzungsklasse
Die Nutzungsklasse gibt Aussage über den Abrieb des Laminat-Dekors. Für private Wohnungen sind die Klassen NK 21-23 angedacht. Für den gewerblichen Bereich sind die Klassen NK 31-33 konzipiert. Die Klasse NK 21 weist entsprechend die geringste Stabilität auf. Entsprechend sollte dieses Laminat nur in leicht frequentierten Räumen genutzt werden. Die Stufe NK 23 sollte entsprechend nur in sehr stark beanspruchten Räumen verlegt werden, wie beispielsweise in der Küche. Auch die Klasse NK 31 wird in solchen Wohnungsbereichen von Experten empfohlen.

Designs
Bezüglich des Designs sind alle nur erdenklichen Ausführungen möglich. Gerade Holz-Imitationen sind besonders beliebt. Diese sind zumeist vom Original kaum zu unterscheiden. Selbst Poren und natürliche Holzmaserung werden gut nachgeahmt.

Ahorn Laminat hat charakteristisch eine helle Farbgebung und dezente Maserung. Auch Buche Imitationen sind besonders hell. Hier sind die dunkeln Strahlen jedoch etwas auffallender. Eichen Laminat ist in der Farbgebung graugelb bis gelbbraun. Alle hellen Holzimitate sorgen entsprechend für eine warme Atmosphäre. Ein besonderes Highlight sind darunter auch die Lärche Imitationen. Hier ist eine rötlich-braune Farbgebung charakteristisch. Teak Lamitat gilt als besonders edel. Dieses hat zumeist mittel- und goldbraune Farbgebung.

Wer es lieber dunkler mag, für den könnte Nussbaum Laminat interessant sein. Dieses weißt eine ungleichmäßige hell- bis schwarzbraune Färbung auf. Entsprechend ist dieses eher für einen rustikalen Einrichtungsstil empfehlenswert.

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Ratgeber

Wissen Kompakt

Laminat ist in den letzten Jahren zu einem der beliebtesten Bodenbeläge geworden. Zu Recht, denn ein Laminatboden bietet eine große Auswahl an Dekoren und Oberflächenstrukturen. Der Vorteil des Laminats liegt auch darin, dass der Bodenbelag z.B. in Holz-Optik kaum von echtem Holzboden zu unterscheiden ist, dabei aber wesentlich günstiger und leichter zu verlegen ist.

 

Ob bei der Renovierung eines alten Bodenbelags oder beim Bau eines neuen Zuhauses, ein Laminat-Bodenbelag bietet eine große Vielfalt an Möglichkeiten, Ihren Wohntraum zu gestalten. 

Wissenswert
Laminat ist nicht nur ein Bodenbelag.
Die Bezeichnung „Laminat“ leitet sich vom lateinischen Wort „lamina“ ab, was so viel wie Schicht bedeutet. Somit besteht Laminat aus mindestens 2 verschiedenen Schichten, die großflächig miteinander verbunden werden. 
Im Prinzip handelt es sich also bei versiegelten Dokumenten wie z.B. den alten Personalausweis, Sperrholz und manche Stahlarten auch um „Laminat“.
Auf welche Kriterien Sie auf der Suche nach Ihrem optimalen Laminat-Bodenbelag achten sollten, haben wir für Sie in unserem Kaufberater zusammengestellt.


Kaufberater

Das Angebot an verschiedenen Laminat-Bodenbelägen ist groß. Seien es Holzdekore, Steindekore oder auch Designermuster – der Fantasie sind fast keine Grenzen gesetzt. Allerdings ist die Optik nicht das einzige ausschlaggebende Auswahlkriterium, auf das Sie beim Kauf eines neuen Laminat-Bodenbelags achten sollten.
Erfahren Sie in unserem Kaufberater mehr zu den Themen
Bedenken Sie für den Kauf eines idealen Laminat-Bodenbelags vor allem folgende Gesichtspunkte:
 

 

  • Der Untergrund zum Verlegen von Laminat ist ein wichtiger Faktor.
    Nicht jeder Untergrund ist zum Verlegen von Laminat geeignet. Teppichböden sind zu flexibel und müssen daher vorher entfernt werden. Estrich, vollflächig verklebte PVC-Böden, ebene Holzböden und ebene Stein- und Fliesenböden hingegen eignen sich ideal zum Verlegen von Laminat.

 

  • Laminat-Bodenbeläge unterscheiden sich hinsichtlich der Verlege-Art.
    Sind Sie handwerklich geschickt und möchten Ihren neuen Laminat-Bodenbelag selbst verlegen, dann sollten Sie sich auf die Klick-Laminat-Bodenbeläge beschränken. Sollten Sie allerdings einen Profi-Handwerker mit dem Verlegen beauftragen, so können Sie sowohl das Verleimen als auch das Klick-System wählen. 

 

  • Die Nutzungsklasse sollte zum Raum passen.
    Wichtig bei der Auswahl des Laminat-Bodenbelags ist die Beanspruchung des Raumes. Die sogenannte Nutzungsklasse eines Bodenbelages gibt an, wie robust das Material ist und wie schnell es sich abnutzt. So können Sie z.B. für Räume wie das Schlafzimmer die Nutzugsklasse 21 verwenden. Bei höherer Beanspruchung des Raumes, wie beispielsweise im Wohnzimmer oder in der Küche sollten Sie  mindestens Nutzungsklasse 23 wählen. Im gewerblichen Bereich werden meist Nutzungsklassen 31 bis 33 verlegt.
Grundsätzlich besteht ein Laminatboden aus mehreren Schichten, die von Hersteller zu Hersteller variieren.

In der Regel bestehen Laminatböden aus mindestens 3 Schichten:
 
  • Deckschicht
    Die Deckschicht wird auch Overlay genannt und ist ein gehärtetes Melaminharz.
  • Trägerschicht
    Unter dem Dekor und der Deckschicht befindet sich eine Spanplatte. Je nach Hersteller wird entweder eine MDF (Mitteldichte Holzfaserplatte) oder eine HDF (Hochdichte Holzfaserplatte) dafür verwendet, wobei eine Trägerschicht aus HDF robuster ist als eine aus MDF.
  • Gegenzug
    Der Gegenzug besteht aus einem imprägnierten Papier oder Kunststoff und dient dem Spannungsausgleich zum Overlay. Zusätzlich sorgt der Gegenzug auch dafür, dass die Trägerschicht vor Feuchtigkeit geschützt wird.

Laminat lässt sich auf 2 verschiedene Arten verlegen, entweder durch Verleimen oder Klicken. Je nach Vorgehensweise handelt es sich um Paneele mit Nut-Feder-Verbindung oder mit Klick-System.

Weiterhin ist zu unterscheiden, ob der Bodenbelag fest mit dem Untergrund verklebt oder schwimmend verlegt wird. Die schwimmende Verlegung von Laminat ist die gängigste Variante. Das Verkleben hingegen eignet sich nur bedingt. Laminat hat eine geringere Lebensdauer als z.B. Parkett, somit wäre der Austausch eines verklebten Laminatbodens wesentlich aufwendiger. Ein Vorteil des vollflächigen Verklebens ist aber, dass Sie  auf eine Trittschalldämmung verzichten können.
Achtung!
Der Untergrund muss eben, sauber und trocken sein.
Sollte Ihr Untergrund diese Anforderungen nicht erfüllen, kann Ihr neuer Bodenbelag an der Nut-Feder-Verbindung brechen, aufspringen oder aufquellen.

Im Gegensatz zum Verkleben, benötigen Sie  bei schwimmend verlegtem Boden eine geeignete Unterlage.

Ausführlichere Informationen zu benötigtem Zubehör zum Verlegen von Laminatböden finden Sie in unserem Kaufberater.
Auf den Punkt!
  • Laminat-Bodenbeläge mit Nut-Feder-Verbindung eignen sich besonders gut, um die Fugen vor Feuchtigkeit zu schützen. Der Bodenbelag kann durch das Verleimen weniger verrutschen und schwingen, allerdings können Sie ihn auch nicht nachträglich ausbauen und wiederverwenden.
  • Laminat mit Klick-System ist mittlerweile die beliebteste Variante und kann auch von Hobby-Handwerkern verlegt werden. Sie können ihn jederzeit ausbauen neu verlegen. Der Bodenbelag kann sich jedoch leichter aus der Klick-Verbindung lösen. 
Nut-Feder-Verbindung
Die Laminatpaneele besitzen eine entlang der Längsseite ausgefräste Vertiefung (Nut). Um zwei Paneele zu verbinden, stecken Sie diese  in eine passende Erhöhung (Feder) des zweiten Paneels
Wissenswert

Das Verkleben von Nut und Feder ist die älteste Variante zum Verlegen von Laminat, die bereits in den 1970ern erschienen ist.

Diese Steckverbindung verhindert eine Verschiebung der Paneele in der Höhe. Zur Fixierung der Paneele aneinander wird Leim verwendet.

Bedenken Sie
Bereits verklebter Laminatboden lässt sich nicht wiederverwenden.
Wenn Sie zur Miete wohnen, ist das Verleimen Ihres Bodens nicht empfehlenswert. Sie können den Laminatboden bei Auszug nicht wieder entfernen und mitnehmen. Im Vorfeld müssen Sie sich mit Ihrem Vermieter absprechen. 

Wenn Sie sich für die Variante mit Nut-und-Feder-Verbindung entscheiden, dann empfiehlt es sich, das Verlegen einem professionellen Handwerker zu überlassen.


Der Preis für einen Laminatboden mit Nut-Feder-Verbindung liegt zwischen ca. 9 € und 40 € pro m² (Quadratmeter).
 

Die Vor- und Nachteile eines Laminatbodens mit Nut-Feder-Verbindung haben wir Ihnen im Folgenden zusammengestellt:

Pro
  • Sichere Verbindung der Paneele
  • Guter Schutz der Fugen vor Feuchtigkeit
Contra
  • Das Verlegen ist aufwendiger als das Klick-System
  • Benötigt speziellen Leim zum Verlegen
  • Verleimter Laminatboden ist  nicht wiederverwendbar 
Klick-System

Die beliebteste und am weitesten verbreitete Art einen Laminatboden zu verlegen ist das Klick-System. Im Prinzip besteht Laminat mit Klick-System auch aus einer Nut-Feder-Verbindung. Dieses System ist aber raffinierter ausgefräst und rastet fest ineinander ein.


Diese Variante bietet den Vorteil, dass Sie den Bodenbelag mit etwas Geschick auch selbst verlegen können. Ein weiterer Vorteil ist auch, dass Sie den Belag relativ schnell und ohne Rückstände wieder entfernen können. 


Durch das Klick-System geht das Verlegen schnell von der Hand, so können Sie je nach Raumgröße bereits an einem Tag ein Zimmer mit Laminatboden auslegen. 


Der Preis für einen Laminatboden mit Klick-System liegt zwischen ca. 5 € und 40 € pro m².
 

Die Vor- und Nachteile eines Laminatbodens mit Klick-System haben wir für Sie im Folgenden zusammengestellt:

Pro
  • Kann von einem Hobby-Handwerker selbst verlegt werden
  • Das Verlegen ist wesentlich schneller und einfacher als das Verleimen
  • Sehr viele Dekore und Qualitätsstufen zur Auswahl
  • Kann bei Umzug mitgenommen und neu verlegt werden

Contra
  • Fugen sind meist anfälliger für Feuchtigkeit als die verleimte Variante


Design

Grundsätzlich gilt: Helle Farben vergrößern, dunkle Farben verkleinern den Raum. Das gilt genauso für die Auswahl der passenden Optik des Laminat-Bodenbelags. Wenn Sie sich für einen hellen Boden für ein kleines Zimmer entscheiden, dann wirkt dieser Raum optisch größer. Genauso verhält sich das umgekehrt und ein dunkler Bodenbelag kann einen größeren Raum kleiner und gemütlicher erscheinen lassen.

Shopping Tipp

Viele Hersteller bieten eine kostenlose und unverbindliche Bestellung von mehreren Laminaten in Mustergrößen an. So können Sie zu Hause in Ruhe Farbe und Qualität auswählen.

Zusätzlich zu den Farben und Designs gibt es auch Laminatböden mit Fugen-Optik. Diese Paneele sind so bearbeitet, dass der Eindruck einer echten Fuge entsteht. Holz-Designs wirken dadurch wie echte Holzdielen und Stein-Designs z.B. wie echte Fliesen.

 

Wenn Sie Ihren Raum komplett neu einrichten möchten, wählen Sie den Laminatboden passend zu Ihrem geplanten Einrichtungsstil. Bei Austausch Ihres Bodenbelags in einem bereits eingerichteten Raum sollten Sie das Design nach Ihrem bestehenden Mobiliar aussuchen.
Auf den Punkt!
  • Laminat-Bodenbeläge in Holz-Design ähneln Parkettböden, sind jedoch günstiger als ein echter Holzboden. Sie schaffen Wohnlichkeit.
  • Stein-Design besitzt eine vergleichbare Optik wie Marmor oder Schiefer, ist jedoch günstiger und leichter zu verlegen. Es verleiht dem Wohnraum eine elegante Optik.
  • Ein Spezial-Design kann die unterschiedlichsten Optiken besitzen. In der Regel ist die Herstellung teurer, gibt dem Raum jedoch das gewisse Etwas.

 

Holz-Design
Am gängigsten und beliebtesten sind Laminatböden in Holzoptik. Dabei gibt es die verschiedensten Holzarten, von Ahorn bis Zedernholz ist alles möglich. 
Wissenswert
Holzboden hat Tradition
Bereits um das 13. Jahrhundert wurden rohe, dicke Holzbretter als Bodenbelag für die reiche Oberschicht ausgelegt. Meist bestanden diese Bretter aus heimischen Hölzern wie Fichte, Kiefer und Tanne.

Helles Holz als Bodenbelag wirkt freundlich, offen und natürlich. Hierzu passen sowohl weitere helle Holzmöbel als auch dunklere Stücke als Akzente. 
 
Bevorzugen Sie den gemütlichen Landhausstil, den minimalistischen skandinavischen oder den schnörkellosen puristischen Einrichtungsstil, dann eignen sich helle Holzarten besonders gut.
 
Dunkles Holz wirkt meist edel, gedeckt und schwerer im Vergleich zum hellen Holz.
 
Wenn Sie den edlen kolonialen Einrichtungsstil bevorzugen, dann eignen sich dunkle Hölzer ideal. Ebenso gilt das für den geradlinigen asiatischen als auch natürlichen mediterranen Einrichtungsstil. 
 
Nachfolgend haben wir Ihnen eine Übersicht über die gängigsten Holzarten zusammengestellt:
 
Helle Holzarten Dunkle Holzarten
Ahorn
Nussbaum
Buche Kirsche
Birke Mahagoni
Eiche
Esche
Fichte
Kiefer
Lärche
Pinie
 
Neben den natürlichen Farbgebungen der Holzarten bieten die Hersteller auch eine Vielzahl verschiedener Holzarten an, die bearbeitet wirken sollen. So z.B. gekälkte Eiche, geölte Fichte und Räuchereiche. 
 
Zusätzlich zu den Farben und Designs gibt es auch Paneele, die die Maserung der Holzarten nachahmen. Dies wird durch feine Rillen und Vertiefungen erreicht. Dadurch entsteht ein natürlicher Eindruck von Holz bezüglich Optik und Haptik.
 
Stein-Design
Nicht ganz so weit verbreitet wie die Holzoptik ist der Laminat-Bodenbelag in Steinoptik. Dieser Belag erzeugt z.B. den Look von Fliesen mit Fugen. Daneben gibt es auch ganzheitliche Oberflächen wie beispielsweise Schieferoptik. 
 
Auch hier gilt, je kleiner der Raum, desto heller sollte der Bodenbelag ausfallen. Laminat-Bodenbeläge in Stein-Design eignen sich besonders gut in Bereichen wie Küchen, Bädern und Fluren.
Achtung!
Nicht jedes Laminat ist für Feuchträume geeignet.
Laminat kann man mittlerweile auch in Feuchträumen wie dem Bad verlegen. Vergewissern Sie sich allerdings zuvor, ob der Belag für feuchte Räume geeignet ist. Diese Information finden Sie in den Herstellerangaben.
Doch auch in Wohnräumen kann ein Laminatboden im Stein-Design eine willkommene Abwechslung darstellen. Durch die große Vielfalt an verschiedenen Stein-Arten können Sie je nach Einrichtungsstil eine passende Optik auswählen.

 

Laminat in z.B. Beton-Optik wirkt gut in industriell eingerichteten Räumen, ebenso Schiefer-Optik oder auch Laminat im Estrich-Design. 

 

Bei Laminat in Fliesen-Look wird der Effekt von echten Fliesen durch Fugen erreicht. Somit können Sie auf günstigere und einfachere Art und Weise Ihre Räume verändern.
 
Spezial-Design
Falls Ihnen der Sinn nach etwas anderem als Holz, Stein oder Fliesen steht, dann sind Laminatböden im Spezial-Design das Richtige für Sie. 

 

Durch verschiedene Muster und Farben können Sie z.B. Ihre Lieblingsecke besonders gut zur Geltung bringen. Spezielle Designs beinhalten unter anderem bunte Farben, geometrische Figuren und sogar Laminat in Rasen-Optik. 
Shopping Tipp

Manche Hersteller bieten ab einer gewissen Anzahl von m² sogar Laminatböden nach Ihren Wünschen an. Sie können sich selbst Muster und Farben für Ihren Boden designen.

Spezial-Designs eignen sich besonders für kreative und individuelle Menschen, die Wert auf einen ausgefallenen Einrichtungsstil legen.


Dielenstärke

Ein wesentlicher Aspekt bezüglich der Qualität eines Laminatbodens ist die Dielenstärke. Laminat wird in den Stärken 6 bis 12 mm angeboten. Je dicker die Dielen sind, desto strapazierfähiger, langlebiger und auch robuster ist das Laminat. Ebenso wirkt sich die Stärke der Dielen auch auf den Preis aus.
 
Ein guter Richtwert für den Wohnbereich mit normaler Beanspruchung sind Laminatdielen mit einer Stärke von 7 mm. 
 
Laminate in der Dielenstärke von 7 mm bekommen Sie bereits ab ca. 5 € pro m².


Nutzungsklassen

Ein weiteres wichtiges Kriterium für den Kauf von Laminat sind Nutzungsklassen. Diese bezeichnen die Abriebfestigkeit des Materials. Je nach Beanspruchung des Laminatbodens benötigen Sie die passende Nutzungsklasse. 
 

Bei der Unterteilung der Nutzungsklassen wird zwischen privater und gewerblicher Nutzung unterschieden. 
 
Im privaten Bereich reichen Nutzungsklassen 21–23 aus, für gewerbliche Räume, die stark beansprucht werden, benötigen Sie die Nutzungsklassen 31–33.
 

Nachfolgend haben wir Ihnen eine Übersicht der Nutzungsklassen und der entsprechenden Räume erstellt:

Nutzungsklassen im privaten Bereich  Räume 
21 Mäßige private Beanspruchung (z.B. Schlafzimmer)
22 Normale private Beanspruchung (z.B. Wohnzimmer)
23 Starke private Beanspruchung (z.B. Flur)


 

Nutzungsklassen im gewerblichen Bereich
Räume 
31 Mäßige gewerbliche Beanspruchung (z.B. Konferenzraum)
32 Normale gewerbliche Beanspruchung (z.B. Büro)
33 Starke gewerbliche Beanspruchung (z.B. Verkaufsraum)


 


Zubehör

Zum Verlegen eines Laminatbodens benötigen Sie unterschiedliches Zubehör. 

Verlegen Sie Ihren Laminatboden auf mineralischem Untergrund (z.B. Estrich, Beton oder Zement), dann müssen Sie eine Dampfsperre und einen Trittschall als Unterlage auslegen. Beim Verlegen von Laminat auf Holz oder Fliesen reicht eine Trittschalldämmung als Unterlage aus. Der bereits verlegte Holzboden oder die verlegten Fliesen schützen den Bodenbelag ausreichend vor Feuchtigkeit.
 
  • Dampfsperre
    Eine Dampfsperre ist meist eine Folie, die den Bodenbelag vor Feuchtigkeit schützt. Manchmal wird die Dampfsperre auch Dampfbremse genannt.
  • Trittschall 
    Der Trittschall dient der Dämmung von lauten Geräuschen, sowohl im Raum selbst als auch in den angrenzenden Räumen. Eine Trittschalldämmung besteht meist aus geräuschabsorbierenden Materialien wie Kork oder Vlies.
Shopping Tipp
Viele Hersteller bieten mittlerweile Kombiprodukte an, die Dampfsperre und Trittschall in einem vereinen.
Einige Hersteller bieten Laminat auch mit integriertem Trittschall an. Die unterste Schicht besteht dann bereits aus einem Material, das den Trittschall dämmt. Eine Dampfsperre ist aber auch bei integriertem Trittschall notwendig.
Für einen runden Abschluss zur Wand benötigen Sie beim Verlegen von Laminat Sockelleisten und Leistenclips. 
 
  • Sockelleisten
    Sockelleisten dienen zur Abdeckung der Dehnungsfuge zwischen Laminat und Wand. Sie bekommen sie in verschiedenen Designs. Entweder farblich passend zum Laminatboden oder in klassischen Farben wie weiß oder schwarz. 
  • Leistenclips 
    Zum Anbringen der Sockelleisten eignen sich Leistenclips. Diese befestigen Sie an der Wand und bringen anschließend die Sockelleisten an.
Shopping Tipp

Damit Sie Ihren Laminatboden richtig verlegen können, benötigen Sie das passende Zubehör. Dieses finden Sie auf unserer Seite in der Kategorie Bodenbelag Zubehör.


Nachgefragt von A-Z – Sie fragen, wir antworten.

Weitere wissenswerte Informationen und Fragen, die andere Käufer von Laminat-Bodenbelägen stellten, haben wir für Sie in unserer FAQ-Sammlung zusammengestellt: 

Bestandteile 

Ein Laminatboden besteht aus mindestens 3 Schichten, die unter hohem Druck zusammengepresst wurden:
 
  • Deckschicht
    Die oberste Schicht eines Laminatbodens besteht aus einem strapazierfähigen Melaminharz. Diese Schicht wird auch Overlay genannt.
     
  • Trägerschicht
    Die Trägerschicht ist der Kern eines Laminatbodens. Sie besteht entweder aus einer mitteldichten Holzfaserplatte (MDF) oder einer hochdichten Holzfaserplatte (HDF). Auf dieser Trägerschicht befindet sich das Dekor des Laminatbodens.
     
  • Gegenzug
    Bei dem Gegenzug handelt es sich um die unterste Schicht eines Laminatbodens. Sie besteht entweder aus einem imprägnierten Papier oder Kunststoff und dient dazu, die Trägerschicht vor Feuchtigkeit zu schützen. Diese Schicht wird Gegenzug genannt, weil sie die Spannung der Deckschicht ausgleicht.
     

Entsorgung

Je nach Menge Ihres alten Laminates haben Sie folgende Möglichkeiten zur Entsorgung:
 
  • Restmüll
    Kleinere Mengen Laminat lassen sich über den Hausmüll in der Restmülltonne entsorgen.
  • Recycling-Hof
    Größere Mengen Laminat können Sie meist kostenlos auf den örtlichen Recycling-Hof bringen. Informieren Sie sich im Voraus über Menge und Konditionen bei Ihrer Kommune. Für besonders große Mengen verlangen manche Recycling-Höfe eine Entsorgungsgebühr.
  • Sperrmüll
    Wenn auch etwas in die Jahre gekommen, ist die Sperrmüll-Abholung auch eine Alternative zur Entsorgung Ihres alten Laminates. Diese Variante eignet sich besonders, wenn Sie viele Sperrmüll-Artikel auf einmal abholen lassen möchten. 
     

Kosten

Die Kosten für einen Laminatboden variieren je nach Hersteller, nach Qualität und auch nach Bezugsquelle.
 
Als groben Richtwert können Sie aber mit ca. 5–30 € pro m² rechnen.
 
Handwerkerkosten sind ebenso wie Laminatpreise sehr unterschiedlich. In der Regel gilt: Je mehr m² Sie verlegen lassen, desto günstiger werden die Kosten pro m².
Tipp

Lassen Sie sich Kostenvoranschläge von verschiedenen Handwerkern geben. Auf diese Art können Sie die Preise miteinander vergleichen. Kostenvoranschläge sind unverbindlich und Sie müssen sie nicht annehmen. 

Lebensdauer

Die Lebensdauer eines Laminat-Bodens hängt immer von seiner Beanspruchung, der Qualität und verschiedenen äußerlichen Einflüssen ab.
 
Im Durchschnitt hält ein Laminatboden um die 15 Jahre. 
 

Menge

Zur Ermittlung der benötigten Materialmenge sollten Sie mit ca. 10 % Verschnitt rechnen. Möchten Sie nur einen einzelnen Raum mit Laminat auslegen, reichen bereits 5–7 % Verschnitt aus. Hierfür rechnen Sie zur Grundfläche des Raumes noch den Verschnittwert dazu. Verschnitt bedeutet, dass Sie die abgesägten Laminatstücke nicht mehr verwenden können, da sie z.B. zu klein sind.
Beispiel
Sie möchten einen rechteckigen Raum mit Laminat auslegen. 
Grundfläche: Raumlänge 3,50 m * Raumbreite 4,50 m = 15,75 m²
Verschnitt 10 %: 15,75 m² / 100 * 10 = 1,58 m²
Benötigte Materialmenge: 15,75 m² + 1,58 m² = 17,33 m²

Nutzungsklassen

Was bedeuten die Nutzungsklassen beim Laminatboden?

Die Nutzungsklassen des Laminats geben dem Käufer Auskunft über die Strapazierfähigkeit des Bodenbelags. Für den privaten Bereich verwendet man meist die Nutzungsklassen 21–23. Für Gewerbliche Bereiche, die stark beansprucht werden, benötigen Sie die Nutzungsklassen 31–33.
Ausführlichere Informationen zu den einzelnen Nutzungsklassen können Sie in unserem Kaufberater nachlesen.

Reinigung und Pflege

Wie reinige ich meinen Laminatboden?

Laminat ist im Vergleich zum echten Holzboden, Teppichboden oder zu Fliesen ein recht pflegeleichter Bodenbelag. Die Deckschicht aus Melaminharz sorgt für eine strapazierfähige Versiegelung des Laminatbodens und somit auch für Stabilität und Abriebfestigkeit. Durch diese Eigenschaften müssen Sie bei der Reinigung und Pflege nur wenige Punkte beachten.


Groben Schmutz entfernen Sie ganz leicht mit einem Besen oder Staubsauger. Verwenden Sie beim Staubsaugen einen Aufsatz mit Borsten, um Kratzer auf der Oberfläche zu vermeiden. 

Zum feuchten Wischen können Sie einen herkömmlichen Allzweckreiniger verwenden. Wichtig ist dabei, dass Sie nur feucht und nicht nass wischen. Durch zu viel Feuchtigkeit kann Ihr Laminat aufquellen. 

Möchten Sie Ihren Laminatboden besonders pflegen, so können Sie auf spezielle Laminatreiniger zurückgreifen.
 
Kleben Sie Filzleiter unter Ihre Möbel wie z.B. Stühle, um Kratzer in Ihrem Laminat zu verhindern. Sollten dennoch Kratzer entstehen, dann gibt es spezielle Reparatursets, mit denen Sie oberflächliche Kratzer beseitigen können.
 
Wachse und Polituren eignen sich nicht zur Pflege von Laminatböden, da sie dessen Oberflächeneigenschaften verändern. Durch Wachsen oder Polieren kann die Optik schmierig und fleckig wirken.

Die Deckschicht des Laminates ist bereits sehr strapazierfähig. Ihre Oberfläche ist dank des Melaminharzes je nach Ausführung matt oder glänzend. Wenn Sie sich mehr Glanz für Ihren Laminatboden wünschen, dann können Sie auf spezielle Laminatpfleger zurückgreifen. 
Shopping Tipp

Spezielle Laminatpflege finden Sie auf unserem Portal. 

Verlegen

Da Laminat zum Großteil aus Holz besteht, ist es wichtig, dass Sie den Bodenbelag vor dem Verlegen 48 h in dem Raum lagern, in dem Sie ihn verlegen möchten. Holz ist ein Naturwerkstoff und passt sich der Temperatur sowie der Luftfeuchtigkeit der Umgebung an. Je höher die Temperatur ist, desto weiter dehnt sich das Holz auch aus. Durch das Lagern in dem zu verlegenden Raum kann sich das Holz akklimatisieren.
 
Mit einigen Tipps und Tricks gelingt das Verlegen eines Laminats mit Klick-System auch einem Hobby-Handwerker.
 
Eine feste Regel zur Verlege-Richtung von Laminat gibt es nicht. Dennoch empfiehlt es sich, Ihren Laminatboden längs zum Lichteinfall zu verlegen. Diese Variante streckt den Raum optisch. Bei mehreren Lichtquellen oder in verwinkelten Räumen, können Sie nach Geschmack entscheiden, welche Verlege-Richtung Ihnen eher zusagt.
Bevor Sie einen Laminatboden verlegen können, müssen Sie darauf achten, dass der Untergrund sauber, trocken und eben ist.

Bei mineralischen Untergründen benötigen Sie spezielle Unterlagen, die Sie vor dem Verlegen auslegen müssen.

Weitere Informationen zu den verschiedenen Unterlagen und weiterem Zubehör finden Sie in unserem Kaufratgeber.

Teppichböden sind als Untergrund zu flexibel. Daher müssen Sie alte Teppichböden vor dem Verlegen von Laminat entfernen. 
Zusätzlich zum fest verbauten Zubehör wie Dampfsperre, Trittschall und Sockelleisten, benötigen Sie zum Verlegen von Laminat mit Klick-System einige Zubehörteile, die Ihnen die Arbeit erleichtern:
 
  • Säge
    Zum Zuschneiden der Laminatpaneele eignen sich spezielle Laminat-Schneider oder Tischkreissägen. Mit einer einfachen Stichsäge gelingt das Zuschneiden ebenso.
  • Winkel
    Mit einem Winkel können Sie ganz einfach gerade Linien für den Zuschnitt anzeichnen.
  • Hammer und Schlagklotz
    Je nach Klick-System kann es notwendig sein, dass Sie die Laminatpaneele mit Hammer und Schlagklotz fest verbinden.
  • Abstandskeile
    Da sich ein Laminatboden nach dem Verlegen noch ausdehnt, benötigen Sie eine Dehnungsfuge zwischen Wand und Laminat. Um diesen Abstand gleichmäßig zu halten, eignen sich sogenannte Abstandskeile.
     
Wellenbildung im Laminatboden kann verschiedene Ursachen haben. Die gängigsten sind:
 
  • Ungeeigneter Untergrund
    Ist Ihr Untergrund uneben, feucht oder beschmutzt, kann das zu Wellen im Bodenbelag führen. Die Laminatdielen passen sich dem unebenen Untergrund an und werfen dadurch Wellen. Feuchtigkeit aus dem Untergrund kann in die Trägerschicht eindringen und diese ungleichmäßig verziehen. Wenn Sie gröbere Schmutzreste unter Ihrem Laminat verlegt haben, dann passt sich das Laminat mit der Zeit auch an die Konturen des Schmutzes an, was ebenfalls zu Wellenbildung führen kann.
  • Keine Dehnungsfuge
    Da Laminat zum größten Teil aus Holz besteht, das sich je nach Raumklima ausdehnt und ausweitet, ist eine Dehnungsfuge von ca. 10 mm zu den Wänden wichtig. Ist die Dehnungsfuge zu klein, so führt es dazu, dass das Laminat zu wenig Platz zum Ausdehnen hat und Wellen wirft. Zum Einhalten des Abstandes zur Wand können Sie sogenannte Abstandskeile verwenden.
  • Falsche Reinigung
    Nasse Reinigung des Laminats kann auch zu Wellenbildung führen. Durch die Feuchtigkeit quillt der Bodenbelag auf und es entstehen Wellen.

Um der Ursache auf den Grund zu gehen, müssen Sie den Laminatboden entfernen und eventuell neu verlegen oder die Paneele kürzen.


Vor- und Nachteile

Wer großen Wert auf einen pflegeleichten Bodenbelag legt, für den ist Laminat die richtige Wahl. Laminat ist in verschiedenen Designs erhältlich  und lässt sich schnell und einfach verlegen. Ein ganz entscheidender Vorteil im Vergleich zu Echtholz oder Fliesen ist vor allem der günstige Preis. 

Für Menschen, die gerne auf Naturmaterialien in ihren Wohnräumen setzen, ist Laminat nicht die erste Wahl. Laminat ist im Vergleich zu einem Echtholzboden fußkalt. Ein weiterer Minuspunkt im Vergleich zu Echtholz ist die fehlende Möglichkeit der Aufbereitung. Während Sie einen  Holzboden bei Mängeln abschleifen und ölen können, müssen Sie den ganzen Laminat-Bodenbelag austauschen.

In der folgenden Tabelle haben wir für Sie die wichtigsten Vor- und Nachteile zusammengefasst:
Pro
  • Große Auswahl
  • Robust und pflegeleicht
  • Geringe Aufbauhöhe
  • Preiswerte Alternative zu Echtholzparkett
  • Schnelles und einfaches Verlegen dank Klick-System
  • Klick-Laminat kann beim Umzug mitgenommen werden
Contra
  • Kein Naturmaterial
  • Laminat lässt sich nicht abschleifen
  • Fußkalt
  • Empfindlich gegen Feuchtigkeit
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