Self Balancing Scooter (191 Ergebnisse aus 33 Shops)

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Ratgeber Self Balancing Scooter


Self Balancing Scooter

Fahrrad fahren und Skateboarden war gestern, heutzutage cruist man auf einem zweirädrigen Brett durch die Gegend – die Rede ist von den Self Balance Boards. Diese neue Erfindung erinnert an die Hoverboards aus „Zurück in die Zukunft“ und ist eine Mischung aus motorbetriebenen Waveboard und Segway ohne Lenkstange. Man stellt sich auf die zwei miteinander verbundenen Plattformen und bewegt das Board per Gewichtsverlagerung. Je weiter man sich nach vorne lehnt, desto schneller wird das Gerät – andersrum bremst das elektrische Zweirad, wenn man sich nach hinten lehnt.

Durch den Balance Akt wird das Gerät sowohl vorwärts und rückwärts gefahren sowie auch gelenkt. Ein gewisses Balance-Gefühl ist daher für die Nutzung eines Hoverboards vorteilhaft. Die Self Balance Scooter sind jedoch mit ein wenig Übung von jedermann zu bedienen. Mit dem Gedanken „ Ich rolle jetzt vorwärts“ lehnt man sich meist unbewusst ein klein wenig nach vorne und fährt los. Für Kurven dreht man seinen Oberkörper leicht nach links oder rechts, wichtig ist jedoch, dass man keine hektischen oder zu groben Bewegungen macht, da man so leicht vom Board stürzen könnte.

Smart Scooter fahren generell schneller als 6 Stundenkilometer, manche Modelle sogar bis zu 20 Kilometer pro Stunde. Wer sich auf solch ein rasantes Hoverboard stellt, sollte – neben ausreichend Übung – auch einen Helm und Schutzbekleidung tragen. Hierfür eignen sich Ellenbogen- und Knieschützer aus dem Inlinesport-Bereich. Wer sich das erste Mal auf einen Self Balancing Scooter stellt, sollte dies am besten auf einer freien Fläche mit glattem Boden tun. Übung macht den Meister – so macht die Fahrt auf dem Self Balance Board Spaß und gute Laune.

Ein E-Street Board wirkt ziemlich futuristisch, und im Inneren verstecken sich feine Sensoren, die die Bewegung des Fahrers erfassen. Die Bewegung wird dann über die Sensoren an den Nabenmotor weitergeleitet, welcher wiederum die Räder antreibt. Technisch gesehen arbeiten die Räder bei einer Rechtskurve links stärker, da das linke Rad schneller drehen muss. Neben den Sensoren und dem Motor besitzt jedes Hoverboard einen Lithium Ionen Akku, der geladen werden muss.

Der zusätzliche Funken von Zukunftsmusik wird durch die blinkenden LEDs auf den Trittflächen vermittelt. Diese werden über eine Platine gesteuert, die unter dem Board befestigt ist. Simpel aber genial – schon Marty McFly nutzte in den 1980er Jahren in dem beliebten Film „ Zurück in die Zukunft“ solch eine Konstruktion und flog mit seinem Skateboard über die Straßen. Was damals noch undenkbar war, ist heute schon fast die Realität – Balanceboards erobern den Freizeitmarkt und lassen klassische Fahrräder und Inline Skates in den Hintergrund rücken.

Vor der Fahrt sollte man einige Dinge beachten

Smart Scooter sind grundsätzlich für sportlich interessierte Menschen geeignet, die ein bestimmtes Maximalgewicht nicht überschreiten. In der Regel sind die meisten Modelle für bis zu 100 Kilogramm ausgelegt, sollte sich also jemand deutlich schwereres auf solch ein Gerät stellen, kann es passieren, dass die Sensoren falsche Signale senden und das Board ungenau auf Bewegungen reagiert oder gar unerwartet beschleunigt oder ins Schlingern gerät. Bei einer Überlastung kann es auch dazu kommen, dass der Motor zu heiß läuft und nicht mehr funktioniert.

Weiter sollte man vor der Fahrt checken, ob der Akku ausreichend geladen ist. Sollte der Akku mitten in der Fahrt ausfallen, so kann das Hoverboard abrupt stoppen und der Fahrer fällt unsanft auf die Nase. Am besten fährt man mit den elektronischen Zweirädern auf ebenen, trockenen Böden. Holperige Straßen, Kopfsteinpflaster oder auch einfach Unkraut, welches sich den Weg durch ungepflegte Grundstücke bahnt, können ungeübte Fahrer aus der Balance bringen und zum Sturz führen. Generell sollten die Boards nur bei trockenem Wetter und trockenen Straßen genutzt werden, da die Dichtungen nicht für Nässe ausgelegt sind. Kurzschlüsse oder verrostete Anschlüsse könnten ansonsten die Folge sein. Eine spaßige Pfützenfahrt ist daher mit den Self Balancing Scootern zu vermeiden.

Nicht für deutsche Straßen geeignet

Hoverboards machen enorm viel Spaß beim Fahren und sind eine tolle Freizeitbeschäftigung, doch für den Weg zur Arbeit sollte man die Geräte nicht nutzen, da sie auf deutschen Straßen nicht erlaubt sind. Die E Street Boards fahren grundsätzlich schneller als 6 Stundenkilometer und benötigen daher laut Straßenverkehrsordnung eine Zulassung – diese gibt es jedoch noch nicht für die futuristischen Modelle, sodass die Benutzung im Straßenverkehr bis dato verboten ist. Auch Fußgängerwege oder öffentliche Parkplätze werden hierbei eingeschlossen – daher ist es ratsamer, die amüsanten Geräte auf dem eigenen Grundstück zu nutzen, wenn genügend Platz vorhanden ist.

Weitere Informationen

Neben den klassischen Hoverboards mit zwei Rädern gibt es mittlerweile auch motorisierte Einräder, die ebenfalls über die Balance gesteuert werden und Airwheels genannt werden. Das Prinzip ist hier dasselbe: Man lehnt sich vor oder zurück um die Geschwindigkeit zu steuern und lehnt sich nach links oder rechts, um Kurven nehmen zu können.

Wer sich für einen Smart Scooter entscheidet, sollte diesen auch pfleglich behandeln, um lange etwas von den modernen Geräten zu haben. Sogenannte Hoverboard-Schutzhüllen schützen das Board vor Kratzern und Macken und dämpfen Stürze oder Zusammenstöße sanft ab. So wird nicht nur die Außenhülle des Self Balancing Boards geschützt, sondern auch die Sonden und der Motor.

Da die Geräte nicht für den Gebrauch bei Nässe geeignet sind, sollte man sie auch zum Putzen niemals nass spritzen. Ein angefeuchteter Lappen und etwas Reinigungsmittel reichen meist völlig aus, um das Gerät von Schmutz oder Fliegen zu befreien. Hoverboards sollten von Kindern nur unter Aufsicht verwendet werden und niemals ohne Schutzkleidung. Beachtet man diese Punkte, kann man auf den futuristischen Boards viel Spaß haben, seine Balance schulen und schnell von A nach B cruisen. Es ist davon auszugehen, dass die Self Balancing Boards in naher Zukunft auch auf den Straßen erlaubt sind – sparsamer und unterhaltsamer kann man dann kaum zur Arbeit oder in die Stadt fahren. Umweltschonend mal anders – ein Hoch auf die zukunftsweisenden Techniken.
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