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Autor: Online-Redaktion
Die Angebotsvielfalt von Skateboards ist groĂ â immerhin unterscheiden sich die Modelle nicht nur nach Farben, Formen und LĂ€ngen, sondern sind auch fĂŒr die BedĂŒrfnisse unterschiedlicher Fahrer ausgelegt. In unserem Kaufberater informieren wir Sie ĂŒber die unterschiedlichen Modelle und deren Eigenschaften. So finden Sie schnell das passende Skateboard fĂŒr Ihre Anforderungen.
Beherzigen Sie beim Kauf eines passenden Skateboards vor allem folgende Tipps:
Das Skateboardfahren ist nur auf Gehwegen erlaubt.
GemÀà der StraĂenverkehrsordnung §24 Abs. 1 gilt das Skateboard nicht als Fahrzeug, sondern als ein Fortbewegungsmittel Ă€hnlich einem Rollstuhl. FĂŒr solche Fortbewegungsmittel gelten in Deutschland die straĂenverkehrsrechtlichen Vorschriften fĂŒr FuĂgĂ€nger. Demnach dĂŒrfen Skateboards auf Fahrbahnen nicht genutzt werden, da diese den Fahrzeugen vorbehalten sind. Beim Skateboardfahren sind Sie demnach verpflichtet, den Gehweg zu nutzen.
Skateboards können Sie sowohl nach Ihrem fahrerischen Können als auch nach dem jeweiligen Einsatzbereich auswÀhlen.
Folgende Modelle lassen sich unterscheiden:
Da Skateboards sehr viele unterschiedliche Eigenschaften aufweisen, ist es besonders wichtig, das fĂŒr Sie passende Board zu finden.Â
Um Ihnen die Wahl zu erleichtern, haben wir die wichtigsten Informationen ĂŒber die unterschiedlichen Könnerstufen fĂŒr Sie zusammengefasst. Von den Kinder- bis zu den Profi-Skateboards â so können Sie herausfinden, welcher Gruppe Sie angehören.Â
Kinder sollten das Fahren auf einem Kinder-Skateboard lernen. Gerade wenn es um das Erlernen von Tricks geht, kann ein zu groĂes Board schnell enttĂ€uschen. Skateboards fĂŒr Kinder sind kleiner. Statt 80 cm besitzen diese eine LĂ€nge von ca. 50 cm.Â
FĂŒr den Nachwuchs ist das Skateboardfahren tendenziell ab einem Alter von ca. 4 Jahren interessant. Ab einem Alter von ca. 9 - 12 Jahren empfiehlt sich der Kauf eines hochwertigeren Skateboards.
Bei Kinder-Skateboards handelt es sich eher um Spielzeug als um SportgerĂ€te. Daher werden sie von den Herstellern oftmals auch als Funboards bezeichnet. Dies macht sich vor allem an den einzelnen Bestandteilen bemerkbar â Kunststoffachsen sind hierbei keine Seltenheit. Kinder-Skateboards besitzen daher oftmals keine optimalen Fahreigenschaften. Dennoch können Sie hiermit schon frĂŒh erkennen, wie gut der Gleichgewichtssinn Ihres Kindes ist.Â
Der fĂŒr die Herstellung verwendete Kunststoff ist fĂŒr Kinder zwar nicht so gefĂ€hrlich, aber qualitativ weniger wertig. Achten Sie deshalb beim Kauf darauf, dass die Achsen aus Materialen wie Aluminium oder Magnesium gefertigt sind. Ein hochwertiges Kugellager und gute Rollen sind ebenso wichtig.
Mehr zum Thema Schutzbekleidung und Skateboard-Zubehör finden Sie in unserem Kaufberater in der Rubrik Zubehör.
Sicherheit geht vor!
GrundsÀtzlich sollte Ihr Kind beim Skaten immer Schutzkleidung und einen Helm tragen.
Mit einem Skateboard fĂŒr AnfĂ€nger können Sie das sichere Fahren erlernen und testen, ob der Sport fĂŒr Sie als Hobby geeignet ist.Â
Boards fĂŒr AnfĂ€nger und Einsteiger sind gĂŒnstiger als Profi-Skateboards. Trotzdem sollten Sie auf eine gute Verarbeitung Wert legen. Denn eine minderwertigere QualitĂ€t wirkt sich auf die Fahreigenschaften aus. Im schlimmsten Fall könnten Sie den SpaĂ am Skateboardfahren verlieren.
FĂŒr AnfĂ€nger eignet sich am besten ein Komplett-Board. Hierbei sind die einzelnen Bestandteile wie Rollen und Kugellager bereits fest verbaut. Somit bleibt Ihnen jeglicher Montageaufwand erspart und Ihr Skateboard wird Ihnen einsatzbereit geliefert.Â
WÀhlen Sie am besten ein Skateboard im mittleren Preissegment zwischen 90 und 160 ⏠und lesen Sie sich die Kundenrezessionen dazu aufmerksam durch. Diese können Ihnen die Kaufentscheidung ebenfalls erheblich erleichtern.
Sie beherrschen die Fahrtechnik und probieren regelmĂ€Ăig neue Tricks aus? Dann wird es Zeit fĂŒr ein Skateboard, das auf Ihre BedĂŒrfnisse abgestimmt ist.Â
Als professioneller Skateboarder sollten Sie besonders viel Wert auf hochwertige Komponenten und Materialien legen.Â
FĂŒr die AusfĂŒhrung von Tricks und das Fahren in der Halfpipe eignen sich breite, bruchfeste Boards. Oftmals besitzen diese Decks einen Karbon-Kern und sind so noch stabiler und robuster.Â
Mehr ĂŒber Skateboard-Rollen und  Komponenten erfahren Sie in unserem Kaufberater.
FĂŒr Profis empfiehlt es sich:
Die Skateboard-Typen lassen sich hinsichtlich ihrer Bauart unterscheiden. Diese ist fĂŒr unterschiedliche Einsatzzwecke optimiert. Denn je nach Anwendungsgebiet ist grundsĂ€tzlich ein anderer Skateboard-Typ von Vorteil. Sie sollten sich daher genau ĂŒberlegen, wofĂŒr Sie Ihr Rollbrett benötigen und welcher der folgenden Board-Typen fĂŒr Ihre Anforderungen infrage kommt.
Wenn von einem Skateboard gesprochen wird, ist damit meistens ein Trick-Skateboard gemeint. Wie der Name schon sagt, können Sie hiermit Tricks und SprĂŒnge ausfĂŒhren. Denn diese Decks sind aus mehrschichtigem Holz (im Allgemeinen Ahorn) gefertigt und besitzen oft einen Karbon- oder Fiberglas-Kern. Dieser verleiht dem Deck noch mehr StabilitĂ€t und verhindert, dass es allzu schnell bricht. Â
Sie und Ihr Brett gehören auf die StraĂe? Dann eignet sich ein Streetstyle-Board fĂŒr Sie
Streetstyle-Boards bestehen aus folgenden Komponenten:
Die Rolleneigenschaften betragen oftmals 50 mm â 53 mm, ab 100 A (weichere Rollen).Â
Sie sind am liebsten im Skatepark unterwegs und befahren auch gerne mal kleine Rampen und Bowls? Das Skaten auf der StraĂe und in der Halfpipe möchten Sie trotzdem nicht ausschlieĂen? Dann bietet sich das Miniramp-Board fĂŒr Sie an.
Was sind Pools und Bowls? Â
Beim Poolskaten werden leere Schwimmbecken befahren. Diese Art des Skateboardings ist vor allem in den USA sehr beliebt. Anders als bei uns sind die ĂbergĂ€nge der Schwimmbecken dort abgerundet und gut zu befahren. In einigen Skateparks wurden diese Vertiefungen sogar extra integriert.
FĂŒr diese Disziplin eignen sich folgende Board-Komponenten:
Schockpads ĂŒben eine dĂ€mpfende Wirkung auf das Board aus und sorgen dafĂŒr, dass SprĂŒnge und Unebenheiten im Boden noch besser abgefedert werden.
Sie sind ein wahrer Adrenalin-Junkie und skaten am liebsten auf der Halfpipe?
Hier eignen sich vor allem Skateboards mit den folgenden Merkmalen:
In unserem FAQ-Bereich haben wir Ihnen alle nennenswerten Skateboard-Tricks aufgelistet und verstÀndlich erklÀrt. Sie finden diese unter der Frage: Was bedeuten die gÀngigen Skateboard-Begriffe?
Was Sie hier an Gewicht sparen, gewinnen Sie bei diversen Tricks wieder an Höhe.
Riserpads bzw. Schockpads sind kleine Pads, die das Deck abdĂ€mpfen. AuĂerdem beugen die Pads den ungeliebten Wheelbites (dem Schleifen der Rollen am Deck) vor, indem sie das Deck etwas erhöhen.
Das Verletzungsrisiko ist besonders beim Halfpipe-Skaten sehr hoch!
Achten Sie besonders beim Befahren der groĂen Rampen auf eine gute SchutzausrĂŒstung. Diese beinhaltet Helm, Handschoner, Ellenbogenschoner und Knieschoner.
Qualitativ hochwertige Komplettboards, die bereits alle Komponenten enthalten, liegen in einer Preisspanne von ca. 150 ⏠- 350 âŹ.
Auch das Vert-Skateboard fĂŒr die Halfpipe bietet eine Reihe von Vor- und Nachteilen.
Diese haben wir hier fĂŒr Sie aufgelistet:
FlexibilitĂ€t und MobilitĂ€t sind Ihnen besonders wichtig? Dann können Sie zu einem Mini-Skateboard greifen.Â
Diese Boards sind als âkleine Fahrzeugeâ perfekt geeignet, um lĂ€ngere Strecken zurĂŒckzulegen. Ihre Rolleneigenschaften sind wie beim Longboard auf das bequeme Befahren von StraĂen ausgelegt.Â
Tricks fallen mit den kleinen Brettern allerdings schwerer als mit einem herkömmlichen Skateboard.Â
Mini-Skateboards gibt es auch mit LED-Rollen.
Die groĂen, weichen PU-RĂ€der werden bei der entstehenden Reibung auf dem Boden von LEDs beleuchtet. Auf diese Weise sieht man Ihr Board auch im Dunkeln.
Die kleinen wendigen Mini-Skateboards, die unter anderem auch Penny-Boards und Mini-Cruiser genannt werden, haben meist eine LĂ€nge ab 55 cm und eine Breite von 16 cm. FĂŒr Skater, die zuvor ein gröĂeres Board hatten, mag das kleine Board im ersten Moment gewöhnungsbedĂŒrftig sein. Jedoch ist es aufgrund seiner kompakten Form leichter zu lenken, zu tragen und zu verstauen.Â
Penny-Boards besitzen meist kein Griptape, um ein Wegrutschen der FĂŒĂe auf dem Board zu verhindern, sondern eine geriffelte OberflĂ€che, die fĂŒr einen sicheren Stand sorgt.
PrĂŒfen Sie, ob Ihr Wunsch-Mini-Board mit einem Griptape ausgestattet ist. Falls nicht, können Sie das Griptape auch nachtrĂ€glich bestellen. Auf unserem Portal finden Sie eine groĂe Auswahl verschiedener Griptapes.
Die Mini-Cruiser werden gerne fĂŒr das entspannte Fahren genutzt und sind fĂŒr hohe Rampen weniger geeignet. Generell lassen sich die kleinen Flitzer aufgrund der weichen Rollen gut in der Stadt und auf geraden Strecken fahren.
Zur Grundausstattung eines Mini-Skateboards gehören:
Die Vor- und Nachteile der kleinen Boards haben wir Ihnen nachfolgend gegenĂŒbergestellt:
Zum reinen Fahren und Cruisen sind Longboards sehr beliebt. Das Board zeichnet sich durch seine LĂ€nge aus, die in der Regel 90 - 150 cm betrĂ€gt. Auch die Rollen haben andere Eigenschaften als klassische Skateboards. Sie sind leiser und wendiger.Â
Da das Longboard fĂŒr das reine Fahren ausgelegt ist, haben die Rollen folgende Eigenschaften:
Den HÀrtegrad und die damit verbundene Wendigkeit der Rollen können Sie bei einem guten Board immer selbst einstellen und korrigieren.
Auch die Stellung der Achsen eines Longboards ist speziell: Sie stehen viel weiter auseinander als die eines klassischen Skateboards und ermöglichen so einen sicheren Stand. Das erhöht zusĂ€tzlich die FahrstabilitĂ€t bei hohen Geschwindigkeiten.Â
Das Longboard bringt das Surf-Feeling auf die StraĂe.
Surfer haben das Longboard entwickelt â sie brachten Rollen an ihren Surfboards an. Dadurch konnten sie auf der StraĂe ebenfalls SpaĂ auf ihren Bretten haben. Die Form einiger Longboards, vor allem Pintails, erinnert daher oftmals noch an ein Surfbrett.
Da Longboards im Vergleich zu Trick-Skateboards in der Regel nicht allzu viele StĂŒrze aushalten mĂŒssen, bestehen viele Decks unter anderem aus folgenden gĂ€ngigen Materialen:
Folgende Longboard-Typen sind erhÀltlich:
Das Cruiser-Longboard ist das meist verbreitete Longboard ĂŒberhaupt. Weil es fĂŒr das reine Fahren ideal ist, eignet es sich fĂŒr AnfĂ€nger sowie fĂŒr fortgeschrittene Fahrer. Generell wird der Cruiser besonders gerne in der Stadt gefahren.Â
Dieses Longboard Ă€hnelt einem verlĂ€ngerten Skateboard und lĂ€sst sich dank des etwas kĂŒrzeren Abstands zwischen den Achsen (Wheelbase) leicht lenken und steuern.
Vielleicht kennen Sie den Begriff âCarvingâ bereits vom Skisport â er bezeichnet das ausschweifende und gleichmĂ€Ăige Ausfahren von Kurven auf einer abschĂŒssigen Strecke â genau darum geht es auch beim Carving-Longboard.Â
Das Ziel des Fahrstils ist, sich möglichst tief in die Kurven zu legen. Profis sprechen hierbei auch gerne von extrem tiefen âTurnsâ. Um diese zu erreichen, gehen erfahrene Skater tief in die Hocke. Dadurch entsteht das Carven.
Mit einem Carving-Longboard können Sie nicht allzu hohe Geschwindigkeiten erreichen. Trotzdem können Sie damit bequem durch die Stadt fahren. Daher eignet sich das Carving-Longboard auch fĂŒr AnfĂ€nger sehr gut.Â
Carving-Longboards besitzen folgende Merkmale:
Ein Downhill-Longboard ist fĂŒr fortgeschrittene Fahrer geeignet. Es ist fĂŒr rasante Abfahrten von HĂŒgeln und Bergen ausgelegt. Das Downhill-Longboard kann Geschwindigkeiten von 100 km/h erreichen.Â
Weil dieses Longboard einen deutlich tieferen Schwerpunkt hat, lĂ€uft es auch bei höheren Geschwindigkeiten noch ruhig auf der StraĂe. Durch das spezielle Kugellager werden die Rollen nicht so schnell abgenutzt. FĂŒr sehr kurvige Strecken ist das Downhill Longboard jedoch nicht geeignet.Â
Das Downhill-Fahren ist fĂŒr AnfĂ€nger ungeeignet.Â
Beim Downhill werden hohe Geschwindigkeiten erreicht. Deshalb sollten Sie grundsĂ€tzlich auf eine komplette SchutzausrĂŒstung â bestehend aus Helm und Schonern â Wert legen.
Das Mountain-Board können Sie auch fernab von befestigten StraĂen fahren: Optisch sieht es aus wie ein Skateboard mit sehr groĂen Reifen. Diese sind nötig, um rasant ĂŒber HĂ€nge, WĂ€lder und VorsprĂŒnge zu fahren. Die Reifen gleichen Unebenheiten aus.
Im Sommer stellt das Mountain-Board eine gute Alternative fĂŒr Snowboarder dar. Dieses Funsport-GerĂ€t, das auch Allterrain-Board genannt wird, lĂ€sst sich beinahe auf allen UntergrĂŒnden fahren.Â
Um höher zu springen, können Sie das Board auch mit einem Segel fahren. Eine Bindung stellt wie beim Snowboard sicher, dass das Board bei SprĂŒngen mit Ihren FĂŒĂen verbunden bleibt.
Snowboarder haben Anfang der 1990er-Jahre in den USA das Allterrain-Board entwickelt. Dazu kombinierten sie die Bauart von Snowboards und Skateboards.
Auch das Freeride-Longboarding hat sich zu einer populĂ€ren Disziplin entwickelt. Die speziellen Longboards sind unter anderem fĂŒr das AusfĂŒhren von Tricks und SprĂŒngen ausgelegt.
Freeride-Decks sind, Àhnlich wie Downhill-Decks, auf das Fahren mit hoher Geschwindigkeit ausgelegt. Sie sind symmetrisch gebaut, sodass es keine Spitze (Nose) und kein Ende (Tail) gibt. Dies ist vor allem bei vielen Slides (z.B. beim Gleiten mit dem Deck auf einem Rail/GelÀnder) von Vorteil.
Das Freeride-Longboard eignet sich gut als Einsteigerboard fĂŒr all diejenigen, die spĂ€ter auf das Downhill-Fahren umsteigen möchten.
Freeride-Longboards besitzen folgende Eigenschaften:
Das Longboard ist Ihnen zu groĂ und zu sperrig? Dann greifen Sie doch zum Mini-Longboard. Dieses eignet sich zum Befahren von StraĂen und flachen Strecken. Daher ist es zum Cruisen in der Stadt ideal. Mini-Longboards sind weicher, leiser, schneller und wendiger als normale Skateboards.Â
Mini-Longboards besitzen Ă€hnliche Fahreigenschaften wie Longboards, sind jedoch kĂŒrzer. Mit den kleinen Boards kommen Sie schnell und wendig von A nach B. Vor allem das Lenken, Tragen und Verstauen fĂ€llt besonders leicht.
Im Vergleich zum Mini-Skateboard bietet das Mini-Longboard eine besonders breite Board-FlĂ€che von ca. 20 cm, statt 16 cm. Als Fahrer haben Sie auf diese Weise einen besseren Halt auf dem Board und laufen weniger Gefahr, daneben zu treten. AuĂerdem richten sich die Mini-Longboards ebenso wie die Mini-Skateboards an kleinere Fahrer bzw. Fahrer mit kleineren FĂŒĂen.Â
Mini-Longboards werden auch auĂerhalb der Skater-Szene immer beliebter.Â
Die kleinen Boards sind inzwischen nicht nur bei Kindern beliebt. Mit den kleinen Boards können Sie schnell und wendig Wege zurĂŒcklegen.
Durch ihre LĂ€nge ab 60 cm und ihr Gewicht von 3,5 - 5 kg sind Mini-Longboards leichter zu handeln als herkömmliche Longboards. Auch beim Fahren mit Zug oder StraĂenbahn können Sie die Modelle problemlos im Rucksack verstauen.
Das Mini-Longboard eignet sich hervorragend als Zweitbrett, wenn Sie auf ein groĂes Longboard nicht verzichten möchten.
Zur Grundausstattung eines Mini-Longboards gehören:
Hier finden Sie die Vor- und Nachteile der Mini-Longboards auf einen Blick:
Zu den Exoten unter den Skateboard-Typen gehören folgende Funsport-GerÀte:
Das Flow-Board ahmt die Fahreigenschaften eines Snowboards auf dem Asphalt nach und bietet so ein besonderes Fahrerlebnis durch das Ausfahren von SchwĂŒngen (Carven). 14 Rollen (je 7 eng nebeneinander angeordnete Rollen vorne und hinten) ermöglichen diese spezielle Fahrweise. Das Deck des Flowboards sieht aus wie das eines normalen Skateboards.
Doch worin unterscheidet sich das Flow-Board vom Mountain-Board? Das Mountain-Board ist fĂŒr Wiesen, WĂ€lder und das GelĂ€nde â das Flow-Board fĂŒr die StraĂe konstruiert.Â
Dank des 14-Rollen-Systems erreicht das Flow-Board einen Neigungswinkel von 45°. Ein normales Skateboard neigt sich vergleichsweise nur bis zu 25° zur StraĂe hin.
Da das Deck eines Flow-Boards ebenfalls sehr stabil ist, können hiermit problemlos auch Tricks ausgefĂŒhrt werden.Â
Die Vor- und Nachteile des Flow-Boards haben wir Ihnen in der Tabelle gegenĂŒbergestellt:
Auch das Wave-Board gehört zu den Funsport-GerĂ€ten. Dem Skateboard Ă€hnelt es jedoch nur entfernt.Â
Es unterscheidet sich durch das Deck, das aus 2 Kunststoffplatten besteht, die durch einen Drehstab verbunden sind. Der Drehstab ermöglicht eine Schwenkbewegung der beiden Platten gegeneinander.Â
Das Wave-Board besitzt 2 Rollen: 1 befindet sich hinten und 1 vorne. Da das Board einspurig ist, sind bei der Geradeausfahrt hohe Geschwindigkeiten möglich. Kleinere Schwenks, enge Kurven und auch das Driften gelingen mit dem Wave-Board spielend.Â
So funktioniert das Bremsen:
Da das Wave-Board anders als das Snake-Board keine Bindungen (Halterungen fĂŒr die FĂŒĂe) besitzt, können Sie im Notfall einfach abspringen. Das Board fĂ€llt dann sofort um, anstatt davonzurollen.
Der gröĂte Unterschied zum Skateboard zeigt sich im Schwungholen. Denn letzteres entfĂ€llt mit dem Wave-Board völlig. Hier mĂŒssen Sie sich nicht stĂ€ndig mit dem FuĂ abstoĂen (puschen), sondern bleiben stets mit beiden Beinen auf dem Board stehen. Schwung erzeugen Sie durch das gezielte Einsetzen von Gleichgewicht und Gewichtsverlagerung. Auf diese Weise können Sie sogar Steigungen hinauffahren. Das Wave-Board zu fahren, mag zwar sehr kompliziert aussehen, aber mit etwas Ăbung können Sie auch hier schnelle Erfolge erzielen.Â
Die Vor- und Nachteile eines Wave-Boards finden Sie in folgender Tabelle:
Ein Snake-Board besteht aus 3 Segmenten, die sich völlig frei gegeneinander verdrehen lassen. Unter dem vorderen und dem hinteren Segment befindet sich jeweils 1 Achse, an der die LaufrĂ€der befestigt sind. Die FĂŒĂe des Fahrers stehen ĂŒber den Achsen auf den Endsegmenten.Â
Indem die FĂŒĂe rhythmisch zueinander und wieder voneinander weg bewegt werden, nimmt das Board schnell Fahrt auf. Die nötige Gewichtsverlagerung und Balance sind hierfĂŒr wichtig und gelingen mit etwas Ăbung. Ohne dass die FĂŒĂe den Boden berĂŒhren, können auf diese Weise relativ hohe Geschwindigkeiten erreicht werden.Â
FĂŒr spezielle Tricktechniken sind separate Bindungen erhĂ€ltlich, ĂŒber die die FĂŒĂe des Fahrers mit dem Board verbunden sind wie bei einem Snowboard.Â
Auch das Snake-Board bietet einige Vor- und Nachteile:
Elektro-Skateboards bieten ein völlig neues FahrgefĂŒhl. Sie bewegen sich ohne Muskelkraft. Das heiĂt, Sie können mit dem Board fahren, ohne es stĂ€ndig anschieben (pushen) zu mĂŒssen â auch bergauf. Der Schub des Elektro-Antriebs erinnert dabei an das Wellenreiten mit einem Surfboard und das Kurvenfahren einer Tiefschnee-Abfahrt mit einem Snowboard.
Ăber Ihre Gewichtsverlagerung können Sie das Board lenken und ĂŒber eine Fernbedienung den Elektromotor beschleunigen und bremsen.
Die meisten Elektro-Skateboards erreichen eine Geschwindigkeit von ca. 35 km/h und besitzen in der Regel eine Reichweite von ca. 15 km bei einer Akkulaufzeit von ca. 1 h.Â
E-Skateboards bewegen sich in einem Preisrahmen von ca. 270 ⏠- 1.800 âŹ.
Fahren Sie nicht zu schnell und beachten Sie die StraĂenverkehrsordnung!
Bedenken Sie, dass Sie im Notfall rechtzeitig bremsen mĂŒssen. Passen Sie Ihre Geschwindigkeit dahingehend an.
Ein Elektro-Skateboard ist in Deutschland nicht fĂŒr den öffentlichen StraĂenverkehr zugelassen.Â
Mittlerweile sind beinahe alle Skateboard-Typen mit elektrischem Antrieb erhĂ€ltlich.Â
Die Vor- und Nachteile eines Elektro-Skateboards haben wir fĂŒr Sie zusammengetragen:
Informationen zur Nutzung eines E-Skateboards erhalten Sie im FAQ-Bereich unter der Frage Wo darf ich mit einem Elektro-Skateboard fahren?
Eine Weiterentwicklung des Elektro-Skateboards ist das Hover-Board. Es wird auch Mini-Segway oder Self-Balancing-Board genannt.
Ăhnlich wie bei den Segways handelt es sich bei den Hover-Boards um elektrisch angetriebene Beförderungsmittel. Der Fahrer steht auf 2 TrittflĂ€chen, die ĂŒber eine Achse verbunden sind. Hover-Boards kommen ohne Lenkstange aus. Das Board besitzt ein StabilitĂ€tssystem, das es in Balance hĂ€lt. Die Steuerung des Hover-Boards funktioniert Ă€hnlich wie bei einem Segway ĂŒber die Verlagerung des eigenen Körpergewichts.
Hover-Boards können eine Geschwindigkeit von etwa 20 km/h erreichen. Die Reichweite des Akkus betrĂ€gt ca. 15 km. Â
Mittlerweile gibt es die Boards in den unterschiedlichsten Farben und Designs. Die Hover-Boards bewegen sich in einem Preisrahmen von ca. 400 - 2.000 âŹ.Â
Die Hover-Boards stammen aus den USA.
Der Name âHover Boardâ geht auf den Film âZurĂŒck in die Zukunftâ aus den 1980er-Jahren zurĂŒck. Darin nutze die Filmfigur Marty McFly ein ĂŒber dem Boden schwebendes Skateboard â das sogenannte âHover-Boardâ.
So funktioniert die Technik:Â
FĂŒr ein Hover-Board benötigen Sie eine Fahrerlaubnis.
Hover-Boards dĂŒrfen Sie nicht im öffentlichen StraĂenverkehr nutzen. Sie gelten vor dem Gesetz als Kleinkraftfahrzeuge, da sie schneller als 6 km/h fahren. Sie können Sie daher nur auf privatem GelĂ€nde nutzen.
In der folgenden Tabelle finden Sie die Vor- und Nachteile des Hover-Boards:
Freeline-Driftskates erinnern optisch an ein halbiertes Skateboard bzw. Inline-Skates ohne Schuhe. Sie bestehen aus 2 quadratischen Aluminium-Decks. Auf der Unterseite sind die Achsen mit jeweils 2 Rollen diagonal angebracht.Â
Die Fahrweise Ă€hnelt der des Snake-Boards. Denn mit Freeline-Driftskates bewegen Sie die FĂŒĂe seitlich und in wellenförmigen Bewegungen voneinander weg und anschlieĂend wieder aufeinander zu.
Besonders praktisch: Diese Skates können Sie einfach in die Tasche oder den Rucksack packen, ĂŒberallhin mitnehmen und so jederzeit spontan nutzen.Â
Dieser neue Skate-Trend stammt aus Japan und gewinnt auch in Deutschland immer mehr an PopularitÀt.
Nachfolgend haben wir die Vor- und Nachteile der Driftskates fĂŒr Sie gegenĂŒbergestellt:
Die Anschaffungskosten fĂŒr Freeline-Driftskates liegen in einem Preisrahmen von 40 - 200 âŹ.Â
Lassen Sie sich von möglichen ersten Fehlversuchen nicht abhalten. Viele Forennutzer berichten ebenfalls immer wieder davon, dass sie einige Wochen Ăbung gebraucht haben, um richtig losrollen zu können.
Sich das Skateboard selbst aus Einzelteilen zusammenzustellen, kann unter UmstĂ€nden auch eine geeignete Wahl sein. Nur so lassen sich alle Komponenten auf den eigenen Fahrstil abstimmen. Dies eignet sich besonders fĂŒr erfahrene und professionelle Skater. Auf diese Weise ist es möglich, das Skateboard StĂŒck fĂŒr StĂŒck an die eigenen BedĂŒrfnisse anzupassen.
Die grundlegenden Bestandteile eines Skateboards sind:
Bei dem Deck handelt es sich um das Brett, auf dem Sie beim Fahren stehen.
Es lÀsst sich in 3 Bereiche aufteilen:
Der Flex gibt darĂŒber Auskunft, wie biegsam das Deck ist.
Je schwerer die Person ist, desto hÀrter sollte der Flex demnach sein.
Bei der Wahl des Decks sollten Sie mehrere Aspekte beachten:
Die LĂ€nge eines klassischen Skateboard-Decks betrĂ€gt in der Regel zwischen 28 und 33 â (Zoll). Bei der Wahl der geeigneten Deck-GröĂe ist jedoch die Breite entscheidend. Deshalb werden in Produktbeschreibungen oftmals nur GröĂen-Angaben zur Deck-Breite gemacht â meist liegt sie zwischen 7 und 10 â.
1 â (Zoll) entspricht 2,54 cm.
Wesentliche Faktoren fĂŒr die Wahl der passenden Breite Ihres Decks sind:Â
Um sich fĂŒr die ideale Deck-Breite zu entscheiden, sollten Sie berĂŒcksichtigen, wo und wie Sie Ihr Skateboard nutzen möchten.
FĂŒr das Street-Skaten eignet sich zum Beispiel eine andere Breite als fĂŒr die Halfpipe:
Die Breite der Achsen sollten Sie auf das Deck abstimmen.
FĂŒr Kinder bis zu einer KörpergröĂe von 1,30 m empfiehlt sich ein Kinder-Skateboard mit einer Breite von höchstens 7,5â.
Decks sind in unterschiedlichen Formen â Shapes genannt â erhĂ€ltlich. Diese sind fĂŒr die jeweiligen Anforderungen an die Skateboard-Typen ausgelegt.
Doch hinter welchem Fachbegriff verbirgt sich welches Deck?
Betrachtet man ein Skateboard-Deck im Querschnitt: LĂ€sst sich durch die jeweilige Wölbung ein zentraler Tiefpunkt erkennen. Das sogenannte Concave (die Wölbung des Decks) ist fĂŒr die jeweilige Board-FĂŒhrung besonders wichtig. Wie stark diese Wölbung ist, wird anhand des Begriffs angegeben.
Unterschieden wird zwischen folgenden Concaves:Â
Die Achsen sind vorne und hinten an der Unterseite des Skateboards angebracht. Sie verbinden Deck und Rollen. Die Breite der Achsen sollte dabei an die des Decks angepasst sein.
Benötigen Sie Low- Mid- oder High- Achsen? Optisch unterscheiden sich die verschiedenen Achsen-Arten kaum, jedoch sind die Feinheiten hier entscheidend. Hier kommt es vor allem auf die persönlichen Vorlieben und die GröĂe der Rollen an.
Damit Sie die richtige Wahl treffen und die passenden Komponenten finden, sehen Sie hier eine Ăbersicht der unterschiedlichen Achsen-GröĂen:
Low-Achsen sind, wie der Name schon sagt, flach. Dadurch liegt das Deck tiefer, was das Fahrverhalten des Decks zusĂ€tzlich stabilisiert. AuĂerdem sind Low-Achsen oft leichter als Mid- oder High-Achsen. Aufgrund ihres sicheren Fahrverhaltens greifen oft auch AnfĂ€nger gerne zu den tieferen Achsen.
Bei weicher Einstellung und unsauberen Landungen ist die Gefahr von Wheelbites (Schleifen der Rollen am Deck) jedoch relativ hoch. Daher sollten Sie Low-Achsen mit kleinen Rollen (48 mm - 51 mm) kombinieren.
Um das Schleifen der RĂ€der am Deck zu vermeiden, verwenden Sie am besten Shock-, bzw. Riserpads.
Viele unserer Partner-Shops bieten eine Vielzahl an Skateboard-Zubehör an.
Die Low-Achsen werden generell besonders gerne fĂŒr Fahrten auf der Miniramp oder in der Halfpipe genutzt. Die tiefen Achsen sind hier besonders gut fĂŒr Tricks und SprĂŒnge geeignet und bieten besonders beim Landen auf dem Board einen guten und stabilen Halt.Â
Die Vor- und Nachteile der niedrigeren Achsen finden Sie hier:
Mid-Achsen haben sich als Standard etabliert. Sie sind fĂŒr das Allround-Skateboarding geeignet.Â
Können Sie sich zwischen den High- und den Low- Achsen nicht entscheiden? Dann bieten die Mid-Achsen den perfekten Kompromiss. Denn Sie können diese Achsen fĂŒr nahezu alle Einsatzgebiete nutzen. Sie eignen sich fĂŒr Einsteiger und auch Allrounder, die sowohl im Park als auch in der Stadt fahren möchten.Â
Die Standart-Achsen sind zwischen 52 - 56 mm breit.
Hier finden Sie die Vor- und Nachteile der Standart- Achsen:Â
High-Achsen sind, wie der Name bereits sagt, höher als andere Achsen. Das bedeutet, dass das Brett auch einen höheren Abstand zum Boden hat als bei tieferen Achsen. Als Fahrer stehen Sie demnach erhöht auf dem Board. Wenn Sie High-Achsen fahren möchten, sollten Sie daher bereits Skate-Erfahrung besitzen und sich auch auf einem höheren Board sicher fĂŒhlen.Â
Das Brett richtet sich beim Poppen (das Aufrichten des Boards fĂŒr einen Trick) steiler auf und auch Tricks wie der Ollie (Sprung mit dem Board) können höher ausgefĂŒhrt werden. Die Gefahr von Wheelbites (das Schleifen der Rollen am Deck) wird mit diesen Achsen stark minimiert, weil die Rollen mehr Abstand zum Deck haben.Â
Die Achse ist jedoch schwerer und das Board wird beim Fahren aufgrund des höheren Einschlagwinkels der Achse instabiler.Â
Auch die hohen Achsen bieten unterschiedliche Vor- und Nachteile:
Die Lenkgummis, die in Fachkreisen auch Bushings genannt werden, sind fĂŒr die feineren Einstellungen der Achsen zustĂ€ndig. Sie bilden das HerzstĂŒck einer jeden Skateboard-Achse, da die Gummis das spĂ€tere Lenkverhalten des Skateboards stark beeinflussen.Â
Die Bushings sind aus Polyurethan gefertigt und in unterschiedlichen HÀrtegraden und Formen erhÀltlich.
Die verschiedenen Eigenschaften der Lenkgummis sind:
FĂŒr den Schutz der Lenkgummis können zusĂ€tzlich sogenannte âWasherâ (Unterlegscheiben) verbaut werden.
Aufgrund ihrer Form haben die kleinen Unterlegscheiben oftmals auch Einfluss auf die spĂ€teren Fahreigenschaften. Der Durchmesser der Lenkgummis sollte in etwa mit dem der Unterlegscheiben ĂŒbereinstimmen.
Die Bushings sind in unterschiedlichen Formen erhÀltlich.
Die Standard-Formen nennen sich:Â
Die Langlebigkeit der Lenkgummis (Bushings) hĂ€ngt sowohl von den Unterlegscheiben (Washer) als auch von Ihrem Fahrstil ab.Â
Stimmen Sie die Höhe der Washer und die der Bushings aufeinander ab. Um BeschĂ€digungen zu vermeiden, achten Sie darauf, dass das Gewinde der Schraube niemals mit dem Lenkgummi in BerĂŒhrung kommt.Â
Auf unserem Preisvergleich finden Sie eine groĂe Auswahl an unterschiedlichen Skateboard-Bushings.
Die Skateboard-Rollen werden allgemein in 2 Modelle unterteilt:
Skateboard-Rollen sind in unterschiedlichen GröĂen und HĂ€rtegraden erhĂ€ltlich â fĂŒr jeden Fahrertyp gibt es ist das passende Modell. Die wichtigsten Unterschiede bestehen im HĂ€rtegrad und der GröĂe der Skateboard-Rollen.
WĂ€hrend sich beim Rollen-Material eine Polyurethan-Mischung weitestgehend durchgesetzt hat, sind die Rollen dennoch in unterschiedlichen HĂ€rtegraden erhĂ€ltlich. Diese haben Einfluss auf die Fahreigenschaften und die AusfĂŒhrung verschiedener Tricks.Â
Die HĂ€rte der Rollen wird durch eine Zahl und einen Buchstaben angegeben.Â
A = Hier handelt es sich um gummiartiges Polyurethan.
B = Das Material kommt Hartplastik gleich.
Die angegebene Zahl gibt den HÀrtegrad an. Je höher die Zahl, desto höher ist der HÀrtegrad, bzw. desto hÀrter sind die Rollen. In der Regel werden die HÀrtegrade in einer Spanne von 60 - 110 angegeben. Weiche Rollen haben zum Beispiel Werte von 70 A bis 90 A.
HĂ€rtere Rollen liegen im HĂ€rtebereich von 95 - 110 und eignen sich besonders gut fĂŒr Tricks und hohe Geschwindigkeiten. Die Rollen eignen sich zwar nicht fĂŒr das Befahren lĂ€ngerer Strecken, sind aber besonders gut fĂŒr Skate-Parks und Tricks geeignet.
Weiche Rollen liegen im HĂ€rtebereich von 70 - 90 und bieten mehr Griffigkeit. Sie ermöglichen ein geschmeidigeres Fahren. Daher eignen sich diese Rollen besonders gut fĂŒr das Fahren auf geraden, lĂ€ngeren Strecken.Â
Der Rollendurchmesser beeinflusst das gesamte Fahrverhalten. Je gröĂer eine Rolle ist, desto höhere Geschwindigkeiten können mit dem Skateboard erreicht werden. Gleichzeitig verliert das Fahrverhalten jedoch an StabilitĂ€t. Bei kleineren Rollen ist der direktere Bodenkontakt dagegen besser, der gerade fĂŒr Vert-Style und Miniramp-Fahrer (fĂŒr Skateboard-Tricks) wichtig ist.Â
Rollen mit dem Durchmesser von 54 mm und dem HĂ€rtegrad 95 - 100 A sind echte Allrounder.
Ăberlegen Sie sich vor dem Kauf, wie und wo Sie Ihr Skateboard zukĂŒnftig nutzen wollen:Â
Haben Sie sich im Vorfeld fĂŒr niedrige Achsen entschieden? Bei der Wahl der Rollen sollten Sie die Höhe der Achsen berĂŒcksichtigen, um Wheelbites (das BerĂŒhren von Deck und Rollen) zu vermeiden: Â
Je weicher die Skateboard-Achsen eingestellt sind, desto höher sollte der Spielraum zwischen dem Deck und denÂ
Rollen sein, da auch hier Wheelbites auftreten können.
Damit Sie auf einen Blick sehen, welchen Rollen-Durchmesser Sie fĂŒr Ihren Einsatzzweck benötigen, haben wir Ihnen eine Ăbersicht erstellt:Â
Zu den Rollen gehören auch gute Kugellager. Die GröĂe der Kugellager ist in der Regel genormt â so passt jedes Kugellager in jede handelsĂŒbliche Skateboard-Rolle. Kugellager unterscheiden sich hauptsĂ€chlich in der PrĂ€zision der Herstellung. Die Bezeichnung ABEC gibt die QualitĂ€t eines Kugellagers an.Â
Die QualitĂ€t der Lager wird vom Normenausschuss Annular Bearing Engineering Committee (ABEC) in den USA beurteilt.Â
Die Bezeichnung ABEC wird mittlerweile von den meisten Skateboard- und Inliner-Herstellern genutzt.
Ein Kugellager besteht aus einem gröĂeren AuĂen- und einem kleineren Innenring. Um die Rollen in Bewegung zu bringen, sind zwischen den beiden Ringen meist kleine Stahlkugeln angebracht. Damit diese Kugeln in Position bleiben, liegen sie in einem sogenannten Ball-Cage (Kugel-KĂ€fig).Â
Sie können zwischen geschlossenen und halb geschlossenen Lagern wĂ€hlen: Der Unterschied liegt darin, dass halb geschlossene Lager ĂŒber nur eine Abdeckscheibe verfĂŒgen. Das macht sie zwar etwas empfindlicher, gleichzeitig aber auch schneller.
Auch die Materialien der Kugeln unterscheiden sich, wobei die Standard-Kugellager Stahlkugeln verwenden. Generell bestehen gute Kugellager aus hochwertigem Stahl wie zum Beispiel Titanium oder Chrom.
Kugellager aus Keramik werden zum Erzielen hoher Geschwindigkeiten verwendet.Â
Keramik-Kugellager rosten seltener und sind dadurch haltbarer als Stahl-Kugellager. Zudem sind Kugellager aus Keramik leichter und speziell auf StabilitÀt und Schnelligkeit ausgelegt.
In Bezug auf den Kaufpreis sind QualitĂ€t und Kosten eng miteinander verbunden. Keramik-Kugellager bewegen sich in einer Preisspanne von ca. 100 - 250 âŹ.
Die Kugellager sollten bestmöglich an die Achsen angepasst werden:
FĂŒr 10-mm-Achsen stehen z.B. 10-mm-Kugellager zur VerfĂŒgung.
Achten Sie beim Kauf Ihres Skateboard-Decks besonders auf das Material: Weil Ahorn extrem robust und widerstandsfÀhig ist, bestehen Skateboard-Decks in der Regel aus diesem Holz. Meistens wird baltischer oder kanadischer Ahorn verwendet. Steht also in der Produktbeschreibung: Ahornholz (englisch: maple), ist das ein gutes Zeichen.
Bei qualitativ hochwertigen Decks werden 7 Schichten Holz unter hohem Druck zusammengepresst und mit einem speziellen Harz verklebt. Epoxidharzkleber hat sich dabei als einwandfreies Bindemittel bewĂ€hrt. Diese Technologie wird von Herstellern als âResin7â bezeichnet. Der Begriff kennzeichnet ein besonders robustes und langlebiges Brett.
ZusÀtzlich zu den Holzdecks gibt es auch Boards, die aus Materialen wie Plastik oder Aluminium gefertigt sind.
Seien Sie sich aber im Klaren darĂŒber, dass selbst das beste Deck bei einer sehr unglĂŒcklichen Landung brechen kann.
Um den Bruch des Decks zu verhindern, gibt es Hersteller, die das Holz mit Schichten aus Fiberglas, Aluminium und/oder Karbon verstĂ€rken. Diese Schichten erhöhen die StabilitĂ€t des Decks. Somit wird die Lebensdauer des Boards um ein Vielfaches erhöht. Diese Technologien haben oft auch den Effekt, dass das Board insgesamt leichter ist. Da diese Skateboard-Decks jedoch noch ziemlich kostspielig sind, werden sie meist nur von professionellen Skateboardern gekauft. Der Kaufpreis eines solchen Decks variiert in einem Preisrahmen von 150 ⏠- 500 âŹ.
Diese neuartigen Techniken finden Sie unter folgenden Begriffen:
Der Flex-Grad kennzeichnet, wie elastisch und flexibel ein Skateboard-Deck ist. Je schwerer die Person ist, desto hÀrter sollte der Flex sein.
Folgende Unterschiede gibt es:
Um die Sicherheit beim Skateboarden zu erhöhen und das Board an die eigenen BedĂŒrfnisse anpassen zu können, ist spezielles Zubehör erhĂ€ltlich:
Das Griptape ist im Grunde nichts anderes als Schleifpapier, das auf die Oberseite des Skateboard-Decks geklebt wird. Es soll den FĂŒĂen des Fahrers einen besseren Halt bieten.Â
Das Standard-Griptape ist in der Regel schwarz. Zudem gibt es Griptapes in verschiedenen HĂ€rtegraden, Farben und Mustern auf dem Markt. Ein Unterschied zwischen den einzelnen AusfĂŒhrungen ist beim Fahren jedoch kaum zu bemerken.
Meist sind die Komplett-Boards bereits mit einem Griptape ausgestattet. Sie können es jedoch im Nachhinein problemlos nachbestellen und austauschen.
Eine Anleitung dazu, wie Sie Ihr Griptape selbst wechseln können, finden Sie in unserer FAQ-Rubrik unter der Frage: Wie erneuere ich mein Griptape?
Vor allem beim Downhill- und Freeride-Longboarding sind sogenannte Slide-Handschuhe im Einsatz. Sie ermöglichen es, sich bei Slides (dem Rutschen quer zur Fahrtrichtung) auf der Fahrbahn abzustĂŒtzen.
Slidegloves besitzen einen verstÀrkten Fingerbereich sowie einen sogenannten Slide-Puck, der mit Klett auf der HandflÀche befestigt ist. Das ermöglicht es, ihn einfach auszutauschen, sollte er abgenutzt sein. Oftmals bestehen Slidegloves aus Neopren oder Leder.
Gerade bei waghalsigen SprĂŒngen und Stunts ist die Verletzungsgefahr sehr hoch. Daher ist das Tragen von Schutzbekleidung beim Skaten unerlĂ€sslich. Achten Sie also unbedingt auf einen umfassenden Schutz.
Gerade fĂŒr AnfĂ€nger ist ein qualitativ hochwertiger Schutz unbedingt empfehlenswert.
Dieser umfasst unter anderem:
Eine groĂe Auswahl an unterschiedlichen Schonern, SchĂŒtzern und Helmen finden Sie auf unsrem Preisvergleich.
Mit einem Skate-Tool können Sie die einzelnen Komponenten Ihres Skateboards austauschen, auseinandernehmen und einstellen. Beispielsweise können Sie ĂŒber die Einstellung der Achsen die Lenkung an Ihre BedĂŒrfnisse anpassen und sie hĂ€rter oder weicher einstellen. Dabei ist das Tool so handlich, dass Sie es jederzeit mitnehmen können.
Informationen zum Kauf und zur Nutzung von Skateboards haben wir an dieser Stelle fĂŒr Sie zusammengefasst. Unsere FAQ-Sammlungen basieren hierbei auf dem Wissensbedarf anderer KĂ€ufer von Skateboards.
Erhalten Sie in unserem FAQ-Bereich wichtige Antworten zu den Themenbereichen
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Achsen
Worin unterscheiden sich High- und Low-Achsen?
Â
Bauart
Wo ist die Spitze und wo das Ende eines Skateboards?
Â
Eignung
Welche Vorteile hat ein Mini-Skateboard?
Welche Vorteile hat ein Mini-Longboard?
Ab welchem Alter dĂŒrfen Kinder mit dem Fahren beginnen?
Â
Elektro-Skateboard
Wo darf ich mit einem Elektro-Skateboard fahren?
Â
Fahrtechnik
Wie fahre ich ein Elektro-Skateboard?
Â
Kauf
Was muss ich beim Skateboard-Kauf beachten?
Welches Board eignet sich fĂŒr AnfĂ€nger?
Â
LĂ€rm
Warum verursacht mein Skateboard beim Fahren LĂ€rm?
Â
Montage
Wie erneuere ich mein Griptape?
Wie baue ich die Rollen ein?
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Pflege
Wie pflege ich Kugellager richtig?
Wie halte ich mein Skateboard in Schuss?
Â
Rechtlich
Skateboard-Fachbegriffe
Was bedeuten die gÀngigen Skateboard-Begriffe?
Â
Snow-Skate
Was ist ein Snow-Skateboard?
Â
VerschleiĂ
Ist nasser StraĂenbelag schĂ€dlich fĂŒr mein Skateboard?
Wie lange kann ich mein Skateboard-Deck nutzen?
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Zubehör
Worin unterscheiden sich High- und Low-Achsen?
In der Fahrpraxis macht sich der Achsen-Unterschied wie folgt bemerkbar:
Eine kurze GegenĂŒberstellung finden Sie in folgender Tabelle:
Low-Achsen |
High-Achsen |
FĂŒr AnfĂ€nger gut geeignet |
FĂŒr erfahrene Skateboarder gut geeignet |
Stabiler Halt auf dem Brett |
Vorteile beim AusfĂŒhren von Tricks |
Noch mehr zum Thema High- und Low-Achsen finden Sie in unserem Kaufberater in der Rubrik Achsen.
Wo ist die Spitze und wo das Ende eines Skateboards?
Das Board ist in 3 Bereiche aufgeteilt:Â
Um herauszufinden, wo vorne und hinten ist, sollten Sie sich Ihr Board etwas genauer ansehen. Die Nose ist etwas gröĂer als das Tail.Â
Achten Sie auf die Grafik: Diese befindet sich in der Regel an der Unterseite des Decks und ist zur Spitze des Skateboards hin ausgerichtet. So erkennen Sie ganz einfach, wo vorne und wo hinten ist.
Welche Vorteile hat ein Mini-Skateboard?
Diese Boards sind perfekt als kleine Fahrzeuge geeignet. Ihre Rolleneigenschaften sind wie beim Longboard auf das bequeme Befahren von StraĂen ausgelegt.
Die Vorteile der kleinen Bretter haben wir hier fĂŒr Sie zusammengetragen:
Noch mehr Wissenswertes zu den handlichen Skateboards finden Sie in unserem Kaufberater unter der Rubrik Mini-Skateboards.
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Welche Vorteile hat ein Mini-Longboard?
Mini-Longboards sind wie Longboards fĂŒr das Befahren von StraĂen und ebenen Strecken, z.B. in der Stadt, ausgelegt. Sie besitzen die gleichen VorzĂŒge wie Longboards, sind aber kĂŒrzer und somit flexibel transportierbar. Â
Die Mini-Longboards haben folgende Vorteile:
Weitere Informationen zum Thema Mini-Longboards haben wir in unserem Kaufberater fĂŒr Sie zusammengetragen.
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Ab welchem Alter dĂŒrfen Kinder mit dem Fahren beginnen?
In der Regel ist das Skateboardfahren fĂŒr Kinder ab dem 4. Lebensjahr interessant. Â
Dies ist allerdings eine stark verallgemeinerte SchÀtzung. Generell hÀngt es immer vom Kind selbst und dessen Motivation ab, wann es mit dem Skateboard-Fahren beginnen möchte.
Da das Skateboarding besonders viel Gleichgewichtssinn erfordert, sollten Kleinkinder nicht allzu frĂŒh damit beginnen.Â
Weitere Informationen zum Thema Kinder-Skateboards erhalten Sie in unserem Kaufberater.
Wie ist das Skateboarding entstanden?
Um auch an wellenarmen Tagen trainieren zu können, erfanden Surfer an der kalifornischen SĂŒdkĂŒste in den USA in den frĂŒhen 1950er-Jahren das Skateboard: Sie befestigten die Rollen eines Rollschuhs unter einem Holzbrett und schufen so den sogenannten âAsphalt-Surferâ.Â
Auch auf Hawaii fanden sich Àhnliche Konstruktionen. So gelten Hawaii und Kalifornien als Entstehungsorte des Skateboards.
Die wichtigsten Fortschritte erfolgten mit Erfindung der:
Wo darf ich mit einem Elektro-Skateboard fahren?
Da das Elektro-Skateboard ein motorisiertes Fortbewegungsmittel ist, das schneller als 6 km/h fĂ€hrt, mĂŒsste es laut (StVZO) mit RĂŒcklichtern, Klingel und Reflektoren ausgestattet sein. Da dies nicht der Fall ist, gibt es fĂŒr das E-Skateboard leider keine StraĂenzulassung.
Weil es selbststĂ€ndig eine Geschwindigkeit von ĂŒber 6 km/h erreicht, ist das Fahren auf dem Gehweg ebenso verboten.
Wie fahre ich Skateboard?
Wichtig ist zuerst einmal eine vorrausschauende Fahrweise. SchĂ€tzen Sie Ihr eigenes Können ein und gleichen Sie Ihre Fahrtgeschwindigkeit daran an. Steigern Sie sich lieber langsam. So vermeiden Sie ungewollte StĂŒrze.Â
So funktioniert das Fahren:
FĂŒr den Bremsvorgang lassen Sie den hinteren FuĂ mit der Sohle ĂŒber den Boden schleifen. Das erfordert jedoch Ăbung. Haben Sie keine Zeit mehr und mĂŒssen eine Notbremsung machen? Dann springen Sie rechtzeitig vom Board, bevor Sie fallen.
Wenn Sie die Kontrolle wĂ€hrend der Fahrt verlieren, hilft es meist nur noch, sich mithilfe einer Judo-Rolle seitlich abzurollen. Dies sollten Sie allerdings zuvor auf einem Rasen oder einer Turnmatte ĂŒben.
Der Fahrstil unterscheidet sich je nach Vorliebe:
Goofy: Der rechte FuĂ steht beim Fahren vorne.
Regular: Der linke FuĂ steht vorne.
Lassen Sie niemals die FuĂspitzen am Rand des Decks ĂŒberstehen!
Damit Ihr Board nicht nach vorne oder hinten ĂŒberkippen kann, sollten Sie den Rand des Skateboard-Decks nicht ĂŒbertreten. Vermeiden Sie StĂŒrze, indem Sie sich an den vorderen und hinteren Schrauben orientieren. Â
Lassen Sie sich am besten auf die Knieschoner fallen, wenn Sie beim Schwung holen das Gleichgewicht verlieren. Denken Sie vor allem als AnfÀnger und Halfpipe-Fahrer an Schutzkleidung wie Knie-, Ellenbogen-, Handgelenk-Schoner und Helm.
Wie fahre ich ein Elektro-Skateboard?
Damit Sie beim Starten nicht mit einem Ruck vom Board fallen, sollten Sie erst einmal manuell Schwung holen. Ist Ihr Elektro-Board einmal in Fahrt, können Sie vorsichtig den Motor hinzuschalten.Â
Machen Sie Ihre ersten Fahrversuche in der NĂ€he einer Wand. Da es zu Beginn noch nicht so einfach ist, das Gleichgewicht zu halten, stĂŒtzen Sie sich hierzu am besten an einer Mauer oder Wand ab.
Auf wikihow.com finden Sie eine Anleitung dazu, wie das Skateboard-Fahren funktioniert.
Das Tragen eines Sturzhelms verringert die Verletzungsgefahr.Â
Da Elektro-Skateboards sowie Hover-Boards Geschwindigkeiten von bis zu 20 km/h erreichen, ist das Tragen eines Helms und zusÀtzlicher Protektoren empfehlenswert.
Was muss ich beim Skateboard-Kauf beachten?
ZunĂ€chst sollten Sie sich fragen, fĂŒr welche Einsatzzwecke Sie das Board nutzen wollen und welches fahrerische Können Sie bereits mitbringen.Â
Ăberlegen Sie sich wo und wie Sie Ihr Skateboard nutzen möchten:
Weitere Informationen zu den unterschiedlichen Skateboard-Typen sowie den Komponenten finden Sie in unserem Kaufberater.
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Welches Board eignet sich fĂŒr AnfĂ€nger?
Sie sind neu in der Skateboard-Szene? Als Newcomer möchten Sie wahrscheinlich zuerst einmal austesten, ob der Sport Sie begeistern kann. Deshalb sollte das neue Board nicht allzu teuer sein. Es sollte aber auch nicht so preiswert sein, dass Sie aufgrund der mangelnden QualitĂ€t Ihres Boards vom Fahren abgeschreckt werden.Â
Am besten eignet sich fĂŒr den Einstieg ein sogenanntes Komplett-Board. Diese Skateboards werden fahrbereit zu Ihnen nach Hause geliefert und bewegen sich in einem Preisrahmen von ca. 40 - 350 âŹ.
Weitere Informationen zu AnfĂ€nger-Skateboards haben wir in unserem Kaufberater fĂŒr Sie aufbereitet.
Warum verursacht mein Skateboard beim Fahren LĂ€rm?
Wenn die Nachbarn Sie schon aus groĂen Entfernungen herbeirollen hören, sind auf Ihrem Board definitiv zu harte Rollen montiert. Achten Sie darauf, dass Ihre Rollen nicht aus Hartplastik, sondern aus Polyurethan bestehen. Denn bei Skateboard-Rollen wird zwischen harten und weichen Rollen unterschieden.Â
Weiche Rollen bieten mehr Griffigkeit und ermöglichen ein geschmeidigeres Fahren. Wenn es Ihnen um das reine Befahren von lĂ€ngeren Strecken und StraĂen geht, eignen sich weiche Rollen aus Polyurethan am besten. Diese sind mit Werten von 70 A - 90 A gekennzeichnet.
HĂ€rtere Rollen sind fĂŒr das Befahren von Skateboard-Rampen und Tricks ausgelegt. Die hĂ€rteren Rollen finden Sie unter den Kennzeichnungen 95 A  - 110 A.
Sie haben bereits die passenden Rollen montiert, aber Ihr Board ist beim Fahren immer noch sehr laut? Dann sollten Sie Ihre Kugellager und Achsen ölen. Teflon-Fett eignet sich sehr gut zum Behandeln der Skateboard-Unterseite.
Wie erneuere ich mein Griptape?
Durch den regelmĂ€Ăigen Gebrauch verschleiĂt das Griptape mit der Zeit, daher muss es immer mal wieder erneuert werden.Â
Da die Montage des Griptapes recht einfach ist, können Sie diese bedenkenlos selbst durchfĂŒhren:Â
Wie baue ich die Rollen ein?Â
Der eigentliche Einbau der Skateboard-Rollen geht leicht von der Hand: Sie stecken die RĂ€der einfach auf die Achsen und fixieren Sie mit einer Mutter. ZusĂ€tzlich empfiehlt es sich, sogenannte Speed-Rings zu verwenden. Diese platzieren Sie ebenfalls auf die Achsstifte.Â
Der Speed-Ring fĂ€ngt einen Teil der Reibung ab, sodass die Kugellager besser geschĂŒtzt sind und im Idealfall eine lĂ€ngere Lebensdauer aufweisen.
Wie pflege ich Kugellager richtig?
Wenn Ihnen Wind und Wetter nichts anhaben und Sie auch gerne durch den Regen âcruisenâ wollen, sollten Sie folgende Tipps beachten:
Sie setzen auf beste QualitĂ€t und sind auch bereit, ein wenig mehr fĂŒr Kugellager zu zahlen? Dann sind Teflon-Kugellager eine Alternative. Diese eigenen sich am besten fĂŒr Fahrten bei Regen. Diese mĂŒssen zwar auch ausgetauscht werden, halten der NĂ€sse jedoch etwas lĂ€nger stand als gĂŒnstigere Lager.Â
Mehr zu den Themen: Skateboard-Achsen, Kugellager und Rollen finden Sie in unserem Kaufberater.
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Wie halte ich mein Skateboard in Schuss?
Sie möchten lange Freude an Ihrem neuen Skateboard haben? Dann haben wir hier die passenden Pflege- und Reinigungstipps fĂŒr Sie.
Da das Skateboard ein Fahrzeug ist, sollte es regelmĂ€Ăig gewartet werden.Â
ĂberprĂŒfen Sie am besten vor jeder Fahrt:
Wo darf ich skaten?
GemÀà der StraĂenverkehrsordnung §24 Abs. 1 gilt das Skateboard nicht als Fahrzeug, sondern als ein Fortbewegungsmittel auf derselben rechtlichen Grundlage wie ein Rollstuhl und ein Rodelschlitten. FĂŒr solche Fortbewegungsmittel gelten in Deutschland die straĂen-verkehrsrechtlichen Vorschriften fĂŒr FuĂgĂ€nger.Â
Daraus folgt, dass Skateboards auf Fahrbahnen nicht benutzt werden dĂŒrfen, da diese den Fahrzeugen vorbehalten sind. Beim Skateboardfahren sind Sie also verpflichtet, den Gehweg zu benutzen.
Trotzdem gibt es immer wieder Skateboarder, die sich ĂŒber diese Regeln hinwegsetzen und auf der StraĂe/Fahrbahn fahren. Bedenken Sie bitte, dass dieses Verhalten das Unfall- und somit gleichzeitig das Verletzungsrisiko immens erhöht. Halten Sie sich an die Regeln und fahren Sie immer vorsichtig und vorrausschauend.
Was bedeuten die gÀngigen Skateboard-Begriffe?
Jede Sportart hat ihre ganz eigene Fachsprache. Ob FuĂball, Basketball oder Squash â ĂŒberall gibt es Begriffe, die AnfĂ€nger nicht gleich verstehen. Gerade in der Skateboard-Szene sind im Laufe der Jahre zahlreiche Fachbegriffe hinzugekommen.Â
Damit Sie von Anfang an mitreden können und die Skateboard-Sprache verstehen, haben wir Ihnen die gÀngigsten Fachbegriffe aufgelistet:
Der Kick-Flip ist der wichtigste Flip-Trick schlechthin.Â
Der Kick-Flip stellt neben dem Ollie die wichtigste Basis fĂŒr unzĂ€hlige weitere Tricks dar. Beim Kick-Flip dreht sich das Board einmal um seine LĂ€ngsachse.
Was ist ein Snow-Skateboard?
Skateboarding funktioniert auch im Schnee. HierfĂŒr gibt es das sogenannte Snow-Skateboard, auch Snow-Glide genannt. Anders als beim Snowboard steht der Fahrer hier ohne Bindung auf dem Board. Die Unterseiten der Snow-Skates â die Kufen â sind mit lĂ€ngs verlaufenden Rillen, sogenannten Channels, versehen. Diese sorgen dafĂŒr, dass das Board im Schnee geradeaus fĂ€hrt.
Ist nasser StraĂenbelag schĂ€dlich fĂŒr mein Skateboard?
FĂŒr die Kugellager Ihres Skateboards ist NĂ€sse genauso schĂ€dlich wie Staub.Â
Bei Regen kommt noch erschwerend hinzu, dass die Kugellager mit der Zeit rosten. Dann kann es sogar passieren, dass die Rollen sich nicht mehr durchdrehen lassen und die Lager kratzen. Auch das Holz-Deck zieht bei Regen Feuchtigkeit und verliert dadurch seinen Pop (die Spannung des Decks).
Der Pop des Decks ermöglicht Ihnen hohe SprĂŒnge, wie z.B. bei Tricks wie dem Ollie. Wenn Ihr Deck also einmal richtig nass geworden ist, hat es höchstwahrscheinlich den GroĂteil seines Pops verloren. AuĂerdem leidet auch das Griptape immens unter Fahrten bei Regen und NĂ€sse. Das Tape kann sich bei Regenfahrten nach und nach ablösen und bietet nicht mehr den gewohnten Abrutsch-Schutz der FĂŒĂe. Daher sollten Sie, Ihrem Board zuliebe auf Regenfahrten verzichten.Â
Wie Sie Ihre Kugellager vor NĂ€sse schĂŒtzen können, erfahren Sie in unserer Rubrik: Pflege der Kugellager.
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Wie lange kann ich mein Skateboard-Deck nutzen?
Die Lebensdauer eines Skateboard-Decks ist begrenzt, da es aus Holz besteht. Besonders bei Profi-Skateboardern ist der VerschleiĂ aufgrund der hohen Belastung durch Tricks und SprĂŒnge sehr hoch. Hier kann bereits eine fehlerhafte FuĂstellung zum Deck-Bruch fĂŒhren.Â
Bei Skateboardern, die auf waghalsige Stunts auf der Halfpipe verzichten und stattdessen ĂŒberwiegend auf geraden Strecken unterwegs sind, halten die Decks etwas lĂ€nger.Â
Die Lebensdauer eines Skateboard-Decks hĂ€ngt vor allem von der jeweiligen Beanspruchung und vom individuellen Fahrstil ab. Je wilder Sie auf Ihrem Brett unterwegs sind, desto mehr VerschleiĂ ist bemerkbar.   Â
Weitere Informationen zum Schutz und zur Pflege Ihres Skateboards finden Sie in unserem FAQ-Bereich unter der Frage: Ist nasser StraĂenbelag schĂ€dlich fĂŒr mein Skateboard?
Das Deck kann durch NĂ€sse aufweichen.Â
Um die Lebensdauer Ihres Decks zu verlĂ€ngern, sollten Sie es vor Wasser schĂŒtzen. Da Holzprodukte beim Kontakt mit NĂ€sse aufweichen, wĂŒrde auch das Skateboard-Deck an Spannung (Pop) verlieren. Â
Worauf muss ich beim Kauf von Rampen oder Rails achten?
Obwohl Halfpipes und auch kleinere Rampen (Mini-Ramps) fĂŒr Privatpersonen zu kostspielig sind, gibt es mittlerweile auch gĂŒnstigere Alternativen. Kleinere Rampen und auch Rails (GelĂ€nder oder Stangen) sind jedoch oftmals zu einem guten Preis erhĂ€ltlich.Â
ZusĂ€tzlich zu den Rails gibt es spezielle Gleitschienen fĂŒr das Skateboard. Diese werden von unten an das Deck geschraubt und ermöglichen ein Gleiten auf GelĂ€ndern oder anderen kantigen GegenstĂ€nden.Â
Seien Sie beim Kauf Ihrer eigenen Skateboard-Rampe aufmerksam.Â
Auf dem Markt gibt es auch einige schlechte Modelle, die kaum StabilitÀt bieten. Achten Sie hierbei auf die Bedienungsanleitung, um UnfÀlle zu vermeiden.

Unser Team besteht aus RedakteurInnen, deren umfangreiches Wissen auf jahrelanger journalistischer Erfahrung im E-Commerce beruht. Wir recherchieren mit Begeisterung alle Informationen zu den unterschiedlichsten Themen und fassen diese fĂŒr Sie ĂŒbersichtlich in unseren Ratgebern zusammen.