Skateboards

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Ratgeber Skateboards


Aktualisiert: 20.06.2018 | Autor: Online-Redaktion

Wissen kompakt

Für viele Skater ist das Board schon lange nicht mehr nur ein Beförderungsmittel oder ein Sportgerät. Skaten ist für sie eine Lebensphilosophie. Das einzigartige Gefühl, mit dem Board zu einer Einheit zu verschmelzen, kann wohl nur der nachvollziehen, der schon selbst einmal auf einem Brett stand. Skateboarding – das bedeutet für viele: Freiheit, Geschwindigkeit und jede Menge Spaß.

Zwischen 1959 und 1965 verbreitete sich das Skateboarding besonders an der Ost- und Westküste der USA. Aus dem damaligen Spielzeug wurde dank der industriellen Entwicklung ein Sportgerät. 

Skateboards gingen 1962 erstmals in Serie und wurden anschließend in einem Surf-Shop im Norden Hollywoods verkauft. Von da an erfreute sich der Sport immer größerer Beliebtheit – zahlreiche Skater stellten ihr Können erstmals zur Schau, Profis wurden von verschiedenen Skate-Firmen gesponsert und mit Ausrüstung (Equipment) ausgestattet. Zudem entstanden mit der Zeit neue Disziplinen wie das Halfpipe-Skaten. 

Wissenswert
Der US-Amerikaner Tony Hawk ist der erfolgreichste Skateboarder weltweit. 
Kein anderer Skateboarder hat mehr Wettbewerbe gewonnen. Außerdem erfand er über 85 Skateboard-Tricks wie zum Beispiel den Stalefish, den Airwalk und den 900°. 
Bedenken Sie

Das Skateboardfahren ist nur auf Gehwegen erlaubt.

Gemäß der Straßenverkehrsordnung §24 Abs. 1 gilt das Skateboard nicht als Fahrzeug, sondern als ein Fortbewegungsmittel ähnlich einem Rollstuhl. Für solche Fortbewegungsmittel gelten in Deutschland die straßenverkehrsrechtlichen Vorschriften für Fußgänger. Demnach dürfen Skateboards auf Fahrbahnen nicht genutzt werden, da diese den Fahrzeugen vorbehalten sind. Beim Skateboardfahren sind Sie demnach verpflichtet, den Gehweg zu nutzen.

Skateboarding verbessert Motorik, Koordination und Bewegungsabläufe. Beim Skaten wird der gesamte Bewegungsapparat trainiert und der Gleichgewichtssinn gefördert.

Damit Sie trotz der großen Auswahl das optimale Skateboard finden, haben wir in unserem nachfolgenden Kaufberater wichtige Informationen und kaufentscheidende Aspekte für Sie zusammengestellt.


Kaufberater

Die Angebotsvielfalt von Skateboards ist groß – immerhin unterscheiden sich die Modelle nicht nur nach Farben, Formen und Längen, sondern sind auch für die Bedürfnisse unterschiedlicher Fahrer ausgelegt. In unserem Kaufberater informieren wir Sie über die unterschiedlichen Modelle und deren Eigenschaften. So finden Sie schnell das passende Skateboard für Ihre Anforderungen.

Beherzigen Sie beim Kauf eines passenden Skateboards vor allem folgende Tipps:

  • Wichtig für die Wahl Ihres Skateboards sind Ihre Schuhgröße und Ihr Gewicht.
    Als Fahrer ist eine angenehme Standposition wichtig. Haben Sie große Füße? Dann eignet sich ein breiteres Board für Sie. Umgekehrt ist ein Penny-Board oder ein Mini-Longboard für Menschen mit kleineren Füßen gut geeignet. 

  • Ihr Körpergewicht ist für den richtigen Flex (die Biegefähigkeit des Skatebords) entscheidend.
    Auch Ihr Körpergewicht spielt bei der Wahl eines Skateboards eine entscheidende Rolle. Je schwerer das auf das Board wirkende Gewicht ist, desto höher sollte dessen Flex-Grad sein. 
  • Achten Sie beim Skateboard-Kauf auf qualitativ hochwertiges Holz.
    Das Holz, aus dem das Skateboard-Deck besteht, sollte stabil und langlebig sein. Die meisten Skateboards sind aus Ahornholz gefertigt. Weil dieses sehr stabil ist, hat es sich als Standard durchgesetzt.

Skateboard-Typen

Skateboards können Sie sowohl nach Ihrem fahrerischen Können als auch nach dem jeweiligen Einsatzbereich auswählen.

Folgende Modelle lassen sich unterscheiden:

Skateboard-Typen nach Zielgruppe

Da Skateboards sehr viele unterschiedliche Eigenschaften aufweisen, ist es besonders wichtig, das für Sie passende Board zu finden. 

Um Ihnen die Wahl zu erleichtern, haben wir die wichtigsten Informationen über die unterschiedlichen Könnerstufen für Sie zusammengefasst. Von den Kinder- bis zu den Profi-Skateboards – so können Sie herausfinden, welcher Gruppe Sie angehören. 

Auf den Punkt!
  • Kinder-Skateboards gelten eher als Spielzeug statt als Sportgerät. Viele Bestandteile bestehen aus Kunststoff, daher sind sie nicht für die Fahrten auf Profi-Rampen oder in Parks ausgelegt.
  • Anfänger-Skateboards eignen sich zum Ausprobieren und Erlernen der Sportart. Sie sind günstiger als Profi-Modelle, besitzen jedoch bessere Fahreigenschaften als Kinder-Skateboards.
  • Profi-Skateboards sind dafür ausgelegt, Tricks und Stunts damit auszuführen. Sie bestehen aus hochwertigen und stabilen Bestandteilen, weshalb sie kostspieliger sind als Anfänger-Skateboards. 
Kinder-Skateboards

Kinder sollten das Fahren auf einem Kinder-Skateboard lernen. Gerade wenn es um das Erlernen von Tricks geht, kann ein zu großes Board schnell enttäuschen. Skateboards für Kinder sind kleiner. Statt 80 cm besitzen diese eine Länge von ca. 50 cm

Für den Nachwuchs ist das Skateboardfahren tendenziell ab einem Alter von ca. 4 Jahren interessant. Ab einem Alter von ca. 9 - 12 Jahren empfiehlt sich der Kauf eines hochwertigeren Skateboards.

Bei Kinder-Skateboards handelt es sich eher um Spielzeug als um Sportgeräte. Daher werden sie von den Herstellern oftmals auch als Funboards bezeichnet. Dies macht sich vor allem an den einzelnen Bestandteilen bemerkbar – Kunststoffachsen sind hierbei keine Seltenheit. Kinder-Skateboards besitzen daher oftmals keine optimalen Fahreigenschaften. Dennoch können Sie hiermit schon früh erkennen, wie gut der Gleichgewichtssinn Ihres Kindes ist. 

Der für die Herstellung verwendete Kunststoff ist für Kinder zwar nicht so gefährlich, aber qualitativ weniger wertig. Achten Sie deshalb beim Kauf darauf, dass die Achsen aus Materialen wie Aluminium oder Magnesium gefertigt sind. Ein hochwertiges Kugellager und gute Rollen sind ebenso wichtig.

Mehr zum Thema Schutzbekleidung und Skateboard-Zubehör finden Sie in unserem Kaufberater in der Rubrik Zubehör.

Bedenken Sie

Sicherheit geht vor!

Grundsätzlich sollte Ihr Kind beim Skaten immer Schutzkleidung und einen Helm tragen.

Anfänger-Skateboards

Mit einem Skateboard für Anfänger können Sie das sichere Fahren erlernen und testen, ob der Sport für Sie als Hobby geeignet ist. 

Boards für Anfänger und Einsteiger sind günstiger als Profi-Skateboards. Trotzdem sollten Sie auf eine gute Verarbeitung Wert legen. Denn eine minderwertigere Qualität wirkt sich auf die Fahreigenschaften aus. Im schlimmsten Fall könnten Sie den Spaß am Skateboardfahren verlieren.

Shopping Tipp

Für Anfänger eignet sich am besten ein Komplett-Board. Hierbei sind die einzelnen Bestandteile wie Rollen und Kugellager bereits fest verbaut. Somit bleibt Ihnen jeglicher Montageaufwand erspart und Ihr Skateboard wird Ihnen einsatzbereit geliefert. 

Wählen Sie am besten ein Skateboard im mittleren Preissegment zwischen 90 und 160 € und lesen Sie sich die Kundenrezessionen dazu aufmerksam durch. Diese können Ihnen die Kaufentscheidung ebenfalls erheblich erleichtern.

Profi-Skateboards

Sie beherrschen die Fahrtechnik und probieren regelmäßig neue Tricks aus? Dann wird es Zeit für ein Skateboard, das auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist. 

Als professioneller Skateboarder sollten Sie besonders viel Wert auf hochwertige Komponenten und Materialien legen. 

Für die Ausführung von Tricks und das Fahren in der Halfpipe eignen sich breite, bruchfeste Boards. Oftmals besitzen diese Decks einen Karbon-Kern und sind so noch stabiler und robuster. 

Mehr über Skateboard-Rollen und  -Komponenten erfahren Sie in unserem Kaufberater.

Shopping Tipp

Für Profis empfiehlt es sich:

  • Ein Komplett-Board aus dem höheren Preissegment zu wählen und die Einzelteile im Laufe der Zeit auszutauschen.

  • Das Skateboard von Anfang an selbst aus frei wählbaren Komponenten zusammenzustellen. Auf diese Weise können Sie Ihr Skateboard am besten auf Ihre Bedürfnisse anpassen.
Skateboard-Typen nach Bauart

Die Skateboard-Typen lassen sich hinsichtlich ihrer Bauart unterscheiden. Diese ist für unterschiedliche Einsatzzwecke optimiert. Denn je nach Anwendungsgebiet ist grundsätzlich ein anderer Skateboard-Typ von Vorteil. Sie sollten sich daher genau überlegen, wofür Sie Ihr Rollbrett benötigen und welcher der folgenden Board-Typen für Ihre Anforderungen infrage kommt.

Auf den Punkt!
  • Skateboards werden oft auch Trick-Skateboards genannt und sind für Tricks und Sprünge in der Halfpipe oder im Skate-Park geeignet. Durch ihren Karbon- oder Fiberglas-Kern sind sie sehr stabil.
  • Mini-Skateboards sind klein und handlich. Sie sind perfekt für die Stadt geeignet, um schnell von A nach B zu kommen. Vor allem das Lenken, Tragen und Verstauen fällt hier besonders leicht. 
  • Longboards eignen sich zum Fahren und Cruisen in der Stadt sowie zum Fahren mit hohen Geschwindigkeiten auf langen Strecken und Straßen. Longboards sind weicher, leiser und schneller als Skateboards. Das lange Brett ermöglicht einen sicheren Stand.
  • Mini-Longboards sind ebenso für die Stadt ausgelegt. Sie besitzen die gleichen Vorzüge wie Longboards, sind aber kürzer und somit flexibel transportierbar. Im Vergleich zu den Mini-Skateboards bietet das Mini-Longboard besseren Halt, da es breiter ist. 
  • Funsport-Modelle wurden aus dem traditionellen Skateboard entwickelt. Unter anderem gehören moderne Elektro-Skateboards und sehr kleine und wendige Freeline-Driftskates zu diesen Modellen.
Skateboards – die Klassiker

Wenn von einem Skateboard gesprochen wird, ist damit meistens ein Trick-Skateboard gemeint. Wie der Name schon sagt, können Sie hiermit Tricks und Sprünge ausführen. Denn diese Decks sind aus mehrschichtigem Holz (im Allgemeinen Ahorn) gefertigt und besitzen oft einen Karbon- oder Fiberglas-Kern. Dieser verleiht dem Deck noch mehr Stabilität und verhindert, dass es allzu schnell bricht.  

Auf den Punkt!
  • Streetstyle-Boards werden vor allem auf der Straße gefahren.
  • Miniramp-Boards eignen sich zum Befahren von kleineren Rampen. Zudem ist das Skaten auf der Straße und in der Halfpipe damit möglich.
  • Vert-Boards ermöglichen das Befahren von großen Halfpipes, Pools (Schwimmbecken) und Bowls (Schalen).
Streetstyle-Boards

Sie und Ihr Brett gehören auf die Straße? Dann eignet sich ein Streetstyle-Board für Sie

Streetstyle-Boards bestehen aus folgenden Komponenten:

  • Schmalere Decks (7,5 - 8,0 “ (Zoll))
    Da sie sich besonders leicht flippen (um die Längsachse drehen) lassen, sind sie besonders gut für Fahrten auf der Straße geeignet.
  • Low- oder Mid-Achsen sind hier besonders empfehlenswert 
    Diese gibt es ebenfalls mit ausgebohrtem Kingpin (große Schraube) oder Achs-Stift, der dann ans Deck geschraubt werden kann.

Die Rolleneigenschaften betragen oftmals 50 mm – 53 mm, ab 100 A (weichere Rollen). 

Miniramp-Boards

Sie sind am liebsten im Skatepark unterwegs und befahren auch gerne mal kleine Rampen und Bowls? Das Skaten auf der Straße und in der Halfpipe möchten Sie trotzdem nicht ausschließen? Dann bietet sich das Miniramp-Board für Sie an.

Wissenswert

Was sind Pools und Bowls?  

Beim Poolskaten werden leere Schwimmbecken befahren. Diese Art des Skateboardings ist vor allem in den USA sehr beliebt. Anders als bei uns sind die Übergänge der Schwimmbecken dort abgerundet und gut zu befahren. In einigen Skateparks wurden diese Vertiefungen sogar extra integriert.

Für diese Disziplin eignen sich folgende Board-Komponenten:

  • Ein Deck mit einer Breite von 7,75 - 8,5 “ 
  • Mid oder High Achsen für Fahrten auf unterschiedlichen Untergründen   
  • Rollen-Durchmesser mit 53 mm - 56 mm, ab 98 A (weichere Rollen)
Shopping Tipp

Schockpads üben eine dämpfende Wirkung auf das Board aus und sorgen dafür, dass Sprünge und Unebenheiten im Boden noch besser abgefedert werden.

Vert-Boards

Sie sind ein wahrer Adrenalin-Junkie und skaten am liebsten auf der Halfpipe?

Hier eignen sich vor allem Skateboards mit den folgenden Merkmalen:

  • Ein Deck mit einer Breite von 8,0 “ aufwärts
    Diese Decks gibt es in den unterschiedlichsten Varianten und Formen (Shapes). 
  • Mid- oder High-Achsen
    Beide Achsen-Arten erleichtern Sprünge sowie Tricks und sorgen dabei für hohe Geschwindigkeiten. Außerdem bieten Sie vor allem bei der Landung auf dem Board ein hohes Maß an Stabilität.
  • Rollen-Durchmesser von 53 mm - 56 mm, ab 98 A (weichere Rollen) 
    Weiche Rollen sorgen hier für zusätzlichen Grip (Bodenhaftung). Die Rollen sollten einen Durchmesser von 53 mm - 56 mm haben, ab 98 A (weichere Rollen). 
  • ​Riserpads und Rails 
    Riserpads und Rails werden oftmals unterstützend verbaut. Rails sind Plastikschienen, die das Gleiten auf Kanten ermöglichen.

In unserem FAQ-Bereich haben wir Ihnen alle nennenswerten Skateboard-Tricks aufgelistet und verständlich erklärt. Sie finden diese unter der Frage: Was bedeuten die gängigen Skateboard-Begriffe?

Wissenswert

Was Sie hier an Gewicht sparen, gewinnen Sie bei diversen Tricks wieder an Höhe.

Riserpads bzw. Schockpads sind kleine Pads, die das Deck abdämpfen. Außerdem beugen die Pads den ungeliebten Wheelbites (dem Schleifen der Rollen am Deck) vor, indem sie das Deck etwas erhöhen.

Achtung!

Das Verletzungsrisiko ist besonders beim Halfpipe-Skaten sehr hoch!

Achten Sie besonders beim Befahren der großen Rampen auf eine gute Schutzausrüstung. Diese beinhaltet Helm, Handschoner, Ellenbogenschoner und Knieschoner.

Qualitativ hochwertige Komplettboards, die bereits alle Komponenten enthalten, liegen in einer Preisspanne von ca. 150 € - 350 €.

Auch das Vert-Skateboard für die Halfpipe bietet eine Reihe von Vor- und Nachteilen.

Diese haben wir hier für Sie aufgelistet:

Vorteile
  • Hervorragend für Tricks geeignet
  • Hohe Stabilität
  • Für das Fahren auf der Halfpipe geeignet
       
Nachteile
  • Aufgrund der Rolleneigenschaften nicht für das Cruisen geeignet
  • Lenkung ist eher starr 
Mini-Skateboards – die Alltagstauglichen

Flexibilität und Mobilität sind Ihnen besonders wichtig? Dann können Sie zu einem Mini-Skateboard greifen. 

Diese Boards sind als „kleine Fahrzeuge“ perfekt geeignet, um längere Strecken zurückzulegen. Ihre Rolleneigenschaften sind wie beim Longboard auf das bequeme Befahren von Straßen ausgelegt. 

Tricks fallen mit den kleinen Brettern allerdings schwerer als mit einem herkömmlichen Skateboard. 

Wissenswert

Mini-Skateboards gibt es auch mit LED-Rollen.

Die großen, weichen PU-Räder werden bei der entstehenden Reibung auf dem Boden von LEDs beleuchtet. Auf diese Weise sieht man Ihr Board auch im Dunkeln.

Die kleinen wendigen Mini-Skateboards, die unter anderem auch Penny-Boards und Mini-Cruiser genannt werden, haben meist eine Länge ab 55 cm und eine Breite von 16 cm. Für Skater, die zuvor ein größeres Board hatten, mag das kleine Board im ersten Moment gewöhnungsbedürftig sein. Jedoch ist es aufgrund seiner kompakten Form leichter zu lenken, zu tragen und zu verstauen. 

Penny-Boards besitzen meist kein Griptape, um ein Wegrutschen der Füße auf dem Board zu verhindern, sondern eine geriffelte Oberfläche, die für einen sicheren Stand sorgt.

Prüfen Sie, ob Ihr Wunsch-Mini-Board mit einem Griptape ausgestattet ist. Falls nicht, können Sie das Griptape auch nachträglich bestellen. Auf unserem Portal finden Sie eine große Auswahl verschiedener Griptapes.

Die Mini-Cruiser werden gerne für das entspannte Fahren genutzt und sind für hohe Rampen weniger geeignet. Generell lassen sich die kleinen Flitzer aufgrund der weichen Rollen gut in der Stadt und auf geraden Strecken fahren.

Zur Grundausstattung eines Mini-Skateboards gehören:

  • Ein Brett mit den Maßen 55 cm x 15 cm
    Das kleine Brett eignet sich besonders gut zum Transportieren und lässt sich problemlos im Rucksack verstauen. 
  • Stabile Alu-Achsen und Kugellager
    Die Achsen sind meist gut verarbeitet, leicht und ermöglichen eine weiche Lenkung des Boards.
  • Große, weiche PU-Rollen
    Die breiten Rollen des Mini-Skateboards sind robust und gewährleisten eine sichere Fahrweise im Stadtverkehr.  

Die Vor- und Nachteile der kleinen Boards haben wir Ihnen nachfolgend gegenübergestellt:

Vorteile
  • Weiche Lenkung 
  • Erreicht hohe Geschwindigkeiten
  • Kompakt
  • Gute Rolleneigenschaften auf der Straße
Nachteile
  • Für Rampen und Tricks ungeeignet
  • Meist ohne Griptape  
Longboards – die Cruiser

Zum reinen Fahren und Cruisen sind Longboards sehr beliebt. Das Board zeichnet sich durch seine Länge aus, die in der Regel 90 - 150 cm beträgt. Auch die Rollen haben andere Eigenschaften als klassische Skateboards. Sie sind leiser und wendiger. 

Da das Longboard für das reine Fahren ausgelegt ist, haben die Rollen folgende Eigenschaften:

  • Groß
  • Breit
  • Weich
Tipp

Den Härtegrad und die damit verbundene Wendigkeit der Rollen können Sie bei einem guten Board immer selbst einstellen und korrigieren.

Auch die Stellung der Achsen eines Longboards ist speziell: Sie stehen viel weiter auseinander als die eines klassischen Skateboards und ermöglichen so einen sicheren Stand. Das erhöht zusätzlich die Fahrstabilität bei hohen Geschwindigkeiten. 

Wissenswert

Das Longboard bringt das Surf-Feeling auf die Straße.

Surfer haben das Longboard entwickelt – sie brachten Rollen an ihren Surfboards an. Dadurch konnten sie auf der Straße ebenfalls Spaß auf ihren Bretten haben. Die Form einiger Longboards, vor allem Pintails, erinnert daher oftmals noch an ein Surfbrett.

Da Longboards im Vergleich zu Trick-Skateboards in der Regel nicht allzu viele Stürze aushalten müssen, bestehen viele Decks unter anderem aus folgenden gängigen Materialen:

  • Ahorn

  • Bambus
  • Mahagoni
  • Esche
  • Pappel 
  • Kunststoff 
  • Aluminium
Folgende Longboard-Typen sind erhältlich:
Cruiser-Longboard

Das Cruiser-Longboard ist das meist verbreitete Longboard überhaupt. Weil es für das reine Fahren ideal ist, eignet es sich für Anfänger sowie für fortgeschrittene Fahrer. Generell wird der Cruiser besonders gerne in der Stadt gefahren. 

Dieses Longboard ähnelt einem verlängerten Skateboard und lässt sich dank des etwas kürzeren Abstands zwischen den Achsen (Wheelbase) leicht lenken und steuern.

Carving-Longboard

Vielleicht kennen Sie den Begriff „Carving“ bereits vom Skisport – er bezeichnet das ausschweifende und gleichmäßige Ausfahren von Kurven auf einer abschüssigen Strecke – genau darum geht es auch beim Carving-Longboard. 

Das Ziel des Fahrstils ist, sich möglichst tief in die Kurven zu legen. Profis sprechen hierbei auch gerne von extrem tiefen „Turns“. Um diese zu erreichen, gehen erfahrene Skater tief in die Hocke. Dadurch entsteht das Carven.

Mit einem Carving-Longboard können Sie nicht allzu hohe Geschwindigkeiten erreichen. Trotzdem können Sie damit bequem durch die Stadt fahren. Daher eignet sich das Carving-Longboard auch für Anfänger sehr gut. 

Carving-Longboards besitzen folgende Merkmale:

  • Einen hohen Flex-Grad (Biegefähigkeit) am Deck
  • Aussparungen an den Rollen, um Wheelbites (das Schleifen der Rollen am Deck) zu vermeiden.
  • Oftmals eine asymmetrische Wölbung (Concave) des Decks

Downhill-Longboard

Ein Downhill-Longboard ist für fortgeschrittene Fahrer geeignet. Es ist für rasante Abfahrten von Hügeln und Bergen ausgelegt. Das Downhill-Longboard kann Geschwindigkeiten von 100 km/h erreichen. 

Weil dieses Longboard einen deutlich tieferen Schwerpunkt hat, läuft es auch bei höheren Geschwindigkeiten noch ruhig auf der Straße. Durch das spezielle Kugellager werden die Rollen nicht so schnell abgenutzt. Für sehr kurvige Strecken ist das Downhill Longboard jedoch nicht geeignet. 

Achtung!

Das Downhill-Fahren ist für Anfänger ungeeignet. 

Beim Downhill werden hohe Geschwindigkeiten erreicht. Deshalb sollten Sie grundsätzlich auf eine komplette Schutzausrüstung – bestehend aus Helm und Schonern – Wert legen.

Mountain-Board

Das Mountain-Board können Sie auch fernab von befestigten Straßen fahren: Optisch sieht es aus wie ein Skateboard mit sehr großen Reifen. Diese sind nötig, um rasant über Hänge, Wälder und Vorsprünge zu fahren. Die Reifen gleichen Unebenheiten aus.

Im Sommer stellt das Mountain-Board eine gute Alternative für Snowboarder dar. Dieses Funsport-Gerät, das auch Allterrain-Board genannt wird, lässt sich beinahe auf allen Untergründen fahren. 

Um höher zu springen, können Sie das Board auch mit einem Segel fahren. Eine Bindung stellt wie beim Snowboard sicher, dass das Board bei Sprüngen mit Ihren Füßen verbunden bleibt.

Wissenswert

Snowboarder haben Anfang der 1990er-Jahre in den USA das Allterrain-Board entwickelt. Dazu kombinierten sie die Bauart von Snowboards und Skateboards.

Freeride-Longboard

Auch das Freeride-Longboarding hat sich zu einer populären Disziplin entwickelt. Die speziellen Longboards sind unter anderem für das Ausführen von Tricks und Sprüngen ausgelegt.

Freeride-Decks sind, ähnlich wie Downhill-Decks, auf das Fahren mit hoher Geschwindigkeit ausgelegt. Sie sind symmetrisch gebaut, sodass es keine Spitze (Nose) und kein Ende (Tail) gibt. Dies ist vor allem bei vielen Slides (z.B. beim Gleiten mit dem Deck auf einem Rail/Geländer) von Vorteil.

Auf den Punkt!

Das Freeride-Longboard eignet sich gut als Einsteigerboard für all diejenigen, die später auf das Downhill-Fahren umsteigen möchten.

Freeride-Longboards besitzen folgende Eigenschaften:

  • Breitere, gelenkigere Achsen 
  • Größere, weichere Rollen 
  • Unterschiedliche Flex-Stufen 
Mini-Longboards – die Flexiblen 

Das Longboard ist Ihnen zu groß und zu sperrig? Dann greifen Sie doch zum Mini-Longboard. Dieses eignet sich zum Befahren von Straßen und flachen Strecken. Daher ist es zum Cruisen in der Stadt ideal. Mini-Longboards sind weicher, leiser, schneller und wendiger als normale Skateboards. 

Mini-Longboards besitzen ähnliche Fahreigenschaften wie Longboards, sind jedoch kürzer. Mit den kleinen Boards kommen Sie schnell und wendig von A nach B. Vor allem das Lenken, Tragen und Verstauen fällt besonders leicht.

Im Vergleich zum Mini-Skateboard bietet das Mini-Longboard eine besonders breite Board-Fläche von ca. 20 cm, statt 16 cm. Als Fahrer haben Sie auf diese Weise einen besseren Halt auf dem Board und laufen weniger Gefahr, daneben zu treten. Außerdem richten sich die Mini-Longboards ebenso wie die Mini-Skateboards an kleinere Fahrer bzw. Fahrer mit kleineren Füßen. 

Wissenswert

Mini-Longboards werden auch außerhalb der Skater-Szene immer beliebter. 

Die kleinen Boards sind inzwischen nicht nur bei Kindern beliebt. Mit den kleinen Boards können Sie schnell und wendig Wege zurücklegen.

Durch ihre Länge ab 60 cm und ihr Gewicht von 3,5 - 5 kg sind Mini-Longboards leichter zu handeln als herkömmliche Longboards. Auch beim Fahren mit Zug oder Straßenbahn können Sie die Modelle problemlos im Rucksack verstauen.

Shopping Tipp

Das Mini-Longboard eignet sich hervorragend als Zweitbrett, wenn Sie auf ein großes Longboard nicht verzichten möchten.

Zur Grundausstattung eines Mini-Longboards gehören:

  • Ein Brett von ca. 60cm x 20cm
    Auch dieses kleine Board eignet sich gut zum Transportieren und lässt sich problemlos im Rucksack verstauen. Außerdem bietet das vergleichsweise breite Board mehr Sicherheit durch einen stabileren Stand. 
  • Stabile Alu-Achsen und Kugellager
    Die Achsen sind gut verarbeitet, leicht und ermöglichen eine weiche Lenkung des Boards.
  • Große, weiche PU-Rollen
    Die breiten Rollen des Mini-Longboards gewährleisten ebenfalls eine robuste und sichere Fahrweise im Stadtverkehr.
  • Das Griptape
    Im Gegensatz zu den meisten Penny-Boards sind die Mini-Longboards mit einem Griptape ausgestattet und verhindern so das Abrutschen vom Board.

Hier finden Sie die Vor- und Nachteile der Mini-Longboards auf einen Blick:

Vorteile
  • Kompakt 
  • Für die Stadt geeignet
  • Gute Rolleneigenschaften 
  • Weiche Lenkung
  • Langlebig
  • Sicherer Stand durch breiteres Board 
Nachteile
  • Langsamer als ein Longboard
  • Für Rampen und Tricks ungeeignet
Funsport-Skateboards
Zu den Exoten unter den Skateboard-Typen gehören folgende Funsport-Geräte:
Flow-Board 

Das Flow-Board ahmt die Fahreigenschaften eines Snowboards auf dem Asphalt nach und bietet so ein besonderes Fahrerlebnis durch das Ausfahren von Schwüngen (Carven). 14 Rollen (je 7 eng nebeneinander angeordnete Rollen vorne und hinten) ermöglichen diese spezielle Fahrweise. Das Deck des Flowboards sieht aus wie das eines normalen Skateboards.

Doch worin unterscheidet sich das Flow-Board vom Mountain-Board? Das Mountain-Board ist für Wiesen, Wälder und das Gelände – das Flow-Board für die Straße konstruiert. 

Dank des 14-Rollen-Systems erreicht das Flow-Board einen Neigungswinkel von 45°. Ein normales Skateboard neigt sich vergleichsweise nur bis zu 25° zur Straße hin.

Da das Deck eines Flow-Boards ebenfalls sehr stabil ist, können hiermit problemlos auch Tricks ausgeführt werden. 

Die Vor- und Nachteile des Flow-Boards haben wir Ihnen in der Tabelle gegenübergestellt:

Vorteile
  • Einzigartiges Fahrgefühl
  • Für Tricks geeignet
  • Neigungswinkel von 45° möglich
Nachteile
  • Für Anfänger ungeeignet
  • Gewöhnungsbedürftig (Fahrweise)
Wave-Board 

Auch das Wave-Board gehört zu den Funsport-Geräten. Dem Skateboard ähnelt es jedoch nur entfernt. 

Es unterscheidet sich durch das Deck, das aus 2 Kunststoffplatten besteht, die durch einen Drehstab verbunden sind. Der Drehstab ermöglicht eine Schwenkbewegung der beiden Platten gegeneinander. 

Das Wave-Board besitzt 2 Rollen: 1 befindet sich hinten und 1 vorne. Da das Board einspurig ist, sind bei der Geradeausfahrt hohe Geschwindigkeiten möglich. Kleinere Schwenks, enge Kurven und auch das Driften gelingen mit dem Wave-Board spielend. 

Wissenswert

So funktioniert das Bremsen:

Da das Wave-Board anders als das Snake-Board keine Bindungen (Halterungen für die Füße) besitzt, können Sie im Notfall einfach abspringen. Das Board fällt dann sofort um, anstatt davonzurollen.

Der größte Unterschied zum Skateboard zeigt sich im Schwungholen. Denn letzteres entfällt mit dem Wave-Board völlig. Hier müssen Sie sich nicht ständig mit dem Fuß abstoßen (puschen), sondern bleiben stets mit beiden Beinen auf dem Board stehen. Schwung erzeugen Sie durch das gezielte Einsetzen von Gleichgewicht und Gewichtsverlagerung. Auf diese Weise können Sie sogar Steigungen hinauffahren. Das Wave-Board zu fahren, mag zwar sehr kompliziert aussehen, aber mit etwas Übung können Sie auch hier schnelle Erfolge erzielen. 

Die Vor- und Nachteile eines Wave-Boards finden Sie in folgender Tabelle:

Vorteile
  • Hohe Geschwindigkeit möglich
  • Zum reinen Fahren geeignet
  • Mit etwas Übung auch für Anfänger geeignet
  • Fahren ohne abzusteigen
Nachteile
  • Ungewohnte Bewegungsart  
  • Für aufwendige Tricks ungeeignet
Snake-Board 

Ein Snake-Board besteht aus 3 Segmenten, die sich völlig frei gegeneinander verdrehen lassen. Unter dem vorderen und dem hinteren Segment befindet sich jeweils 1 Achse, an der die Laufräder befestigt sind. Die Füße des Fahrers stehen über den Achsen auf den Endsegmenten. 

Indem die Füße rhythmisch zueinander und wieder voneinander weg bewegt werden, nimmt das Board schnell Fahrt auf. Die nötige Gewichtsverlagerung und Balance sind hierfür wichtig und gelingen mit etwas Übung. Ohne dass die Füße den Boden berühren, können auf diese Weise relativ hohe Geschwindigkeiten erreicht werden. 

Für spezielle Tricktechniken sind separate Bindungen erhältlich, über die die Füße des Fahrers mit dem Board verbunden sind wie bei einem Snowboard. 

Auch das Snake-Board bietet einige Vor- und Nachteile:

Vorteile
  • Zum reinen Fahren geeignet
  • Mit etwas Übung auch für Anfänger geeignet
  • Fahren, ohne abzusteigen
Nachteile
  • Nicht für aufwendige Tricks geeignet
Elektro-Skateboard

Elektro-Skateboards bieten ein völlig neues Fahrgefühl. Sie bewegen sich ohne Muskelkraft. Das heißt, Sie können mit dem Board fahren, ohne es ständig anschieben (pushen) zu müssen – auch bergauf. Der Schub des Elektro-Antriebs erinnert dabei an das Wellenreiten mit einem Surfboard und das Kurvenfahren einer Tiefschnee-Abfahrt mit einem Snowboard.

Über Ihre Gewichtsverlagerung können Sie das Board lenken und über eine Fernbedienung den Elektromotor beschleunigen und bremsen.

Die meisten Elektro-Skateboards erreichen eine Geschwindigkeit von ca. 35 km/h und besitzen in der Regel eine Reichweite von ca. 15 km bei einer Akkulaufzeit von ca. 1 h. 

E-Skateboards bewegen sich in einem Preisrahmen von ca. 270 € - 1.800 €.

Achtung!

Fahren Sie nicht zu schnell und beachten Sie die Straßenverkehrsordnung!

Bedenken Sie, dass Sie im Notfall rechtzeitig bremsen müssen. Passen Sie Ihre Geschwindigkeit dahingehend an.

Ein Elektro-Skateboard ist in Deutschland nicht für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen. 

Mittlerweile sind beinahe alle Skateboard-Typen mit elektrischem Antrieb erhältlich. 

Die Vor- und Nachteile eines Elektro-Skateboards haben wir für Sie zusammengetragen:

Vorteile
  • Perfekt für Surfer & Snowboarder, die das Fahrgefühl vermissen
  • Zum reinen Fahren geeignet
  • Bequemes Gleiten, ohne Schwung holen zu müssen
  • Fahren ohne Unterbrechung
Nachteile
  • Meist kostspielig 
  • Akku muss regelmäßig aufgeladen werden
  • Fahrverbot im Straßenverkehr und auf Gehwegen

Informationen zur Nutzung eines E-Skateboards erhalten Sie im FAQ-Bereich unter der Frage Wo darf ich mit einem Elektro-Skateboard fahren?

Hover-Board 

Eine Weiterentwicklung des Elektro-Skateboards ist das Hover-Board. Es wird auch Mini-Segway oder Self-Balancing-Board genannt.

Ähnlich wie bei den Segways handelt es sich bei den Hover-Boards um elektrisch angetriebene Beförderungsmittel. Der Fahrer steht auf 2 Trittflächen, die über eine Achse verbunden sind. Hover-Boards kommen ohne Lenkstange aus. Das Board besitzt ein Stabilitätssystem, das es in Balance hält. Die Steuerung des Hover-Boards funktioniert ähnlich wie bei einem Segway über die Verlagerung des eigenen Körpergewichts.

Hover-Boards können eine Geschwindigkeit von etwa 20 km/h erreichen. Die Reichweite des Akkus beträgt ca. 15 km.  

Mittlerweile gibt es die Boards in den unterschiedlichsten Farben und Designs. Die Hover-Boards bewegen sich in einem Preisrahmen von ca. 400 - 2.000 €

Wissenswert

Die Hover-Boards stammen aus den USA.

Der Name „Hover Board“ geht auf den Film „Zurück in die Zukunft“ aus den 1980er-Jahren zurück. Darin nutze die Filmfigur Marty McFly ein über dem Boden schwebendes Skateboard – das sogenannte „Hover-Board“.

So funktioniert die Technik: 

  1. Der Neigungswinkel wird durch ein elektronisches Gyroskop gemessen. Gleichzeitig balanciert sich der Elektro-Scooter mit Hilfe eines dynamischen Stabilitätssystems selbst aus. 
  2. Die Lagesensoren in den Trittflächen erfassen, wann sich der Fahrer nach vorne, hinten oder zur Seite neigt. Diese Sensoren übermitteln die Information als Steuerbefehl an die Nabenmotoren unter den Trittflächen. 
  3. Die Nabenmotoren treiben schließlich die seitlich angebrachten Räder an. Bei einer Kurve dreht sich ein Rad schneller als das andere.
Achtung!

Für ein Hover-Board benötigen Sie eine Fahrerlaubnis.

Hover-Boards dürfen Sie nicht im öffentlichen Straßenverkehr nutzen. Sie gelten vor dem Gesetz als Kleinkraftfahrzeuge, da sie schneller als 6 km/h fahren. Sie können Sie daher nur auf privatem Gelände nutzen.

In der folgenden Tabelle finden Sie die Vor- und Nachteile des Hover-Boards:

Vorteile
  • Tragbar
  • Für längere Strecken geeignet
  • Tolles Fahrgefühl
  • Das Laden des Akkus ist oft über eine App möglich
Nachteile
  • Kostspielig 
  • Akku muss regelmäßig aufgeladen werden
  • Fahrverbot im Straßenverkehr und auf Gehwegen
Freeline-Driftskates 

Freeline-Driftskates erinnern optisch an ein halbiertes Skateboard bzw. Inline-Skates ohne Schuhe. Sie bestehen aus 2 quadratischen Aluminium-Decks. Auf der Unterseite sind die Achsen mit jeweils 2 Rollen diagonal angebracht. 

Die Fahrweise ähnelt der des Snake-Boards. Denn mit Freeline-Driftskates bewegen Sie die Füße seitlich und in wellenförmigen Bewegungen voneinander weg und anschließend wieder aufeinander zu.

Besonders praktisch: Diese Skates können Sie einfach in die Tasche oder den Rucksack packen, überallhin mitnehmen und so jederzeit spontan nutzen. 

Wissenswert

Dieser neue Skate-Trend stammt aus Japan und gewinnt auch in Deutschland immer mehr an Popularität.

Nachfolgend haben wir die Vor- und Nachteile der Driftskates für Sie gegenübergestellt:

Vorteile
  • Extrem leicht und handlich
  • Tolles Fahrgefühl
  • Für Tricks geeignet
Nachteile
  • Anfangs ungewohnt und nicht ganz einfach zu fahren

Die Anschaffungskosten für Freeline-Driftskates liegen in einem Preisrahmen von 40 - 200 €

Tipp

Lassen Sie sich von möglichen ersten Fehlversuchen nicht abhalten. Viele Forennutzer berichten ebenfalls immer wieder davon, dass sie einige Wochen Übung gebraucht haben, um richtig losrollen zu können.


Komponenten

Sich das Skateboard selbst aus Einzelteilen zusammenzustellen, kann unter Umständen auch eine geeignete Wahl sein. Nur so lassen sich alle Komponenten auf den eigenen Fahrstil abstimmen. Dies eignet sich besonders für erfahrene und professionelle Skater. Auf diese Weise ist es möglich, das Skateboard Stück für Stück an die eigenen Bedürfnisse anzupassen.

Die grundlegenden Bestandteile eines Skateboards sind:

Shopping Tipp
  • Beinahe jedes Skateboard-Modell ist auch als Komplettboard erhältlich. Dadurch ersparen Sie sich die Montage, da das Board bereits einsatzbereit zu Ihnen nach Hause geliefert wird.  
  • Die komplett montierten Skateboards sind besonders für Anfänger gut geeignet, die sich noch nicht mit den einzelnen Bauteilen vertraut gemacht haben. Die einzelnen Komponenten können auch nachträglich noch ausgetauscht werden.
Deck

Bei dem Deck handelt es sich um das Brett, auf dem Sie beim Fahren stehen.

Es lässt sich in 3 Bereiche aufteilen:

  • Nose (Spitze)
  • Wheelbase (Abstand zwischen den Achsen)
  • Tail (Ende)
Bedenken Sie

Der Flex gibt darüber Auskunft, wie biegsam das Deck ist.

Je schwerer die Person ist, desto härter sollte der Flex demnach sein.

Bei der Wahl des Decks sollten Sie mehrere Aspekte beachten:

Größe
Die Länge eines klassischen Skateboard-Decks beträgt in der Regel zwischen 28 und 33 “ (Zoll). Bei der Wahl der geeigneten Deck-Größe ist jedoch die Breite entscheidend. Deshalb werden in Produktbeschreibungen oftmals nur Größen-Angaben zur Deck-Breite gemacht – meist liegt sie zwischen 7 und 10 “.
Beispiel

1 “ (Zoll) entspricht 2,54 cm.

Wesentliche Faktoren für die Wahl der passenden Breite Ihres Decks sind: 
  • Das Einsatzgebiet
  • Ihre Körpergröße
  • Ihre Schuhgröße 
  • Ihr individuelles Empfinden auf dem Board
  • Ihr Fahrkönnen

Um sich für die ideale Deck-Breite zu entscheiden, sollten Sie berücksichtigen, wo und wie Sie Ihr Skateboard nutzen möchten.

Für das Street-Skaten eignet sich zum Beispiel eine andere Breite als für die Halfpipe:

  • Schmale Decks (7,5 – 8 “):
    Schmalere Decks eignen sich für das Street-Skaten. Sie bieten unter anderem Vorteile beim Ausführen von technischen Sprüngen und Tricks.
  • Breite Decks (8 – 8,25 “) Befahren von Half Pipes und größeren Rampen:
    Breite Decks sind für das Fahren in Halfpipes und Rampen geeignet. Diese bieten mehr Stabilität und Halt durch ihre größere Standfläche. Das erleichtert das Landen auf dem Brett bei Sprüngen und Tricks.
Shopping Tipp

Die Breite der Achsen sollten Sie auf das Deck abstimmen.

Für Kinder bis zu einer Körpergröße von 1,30 m empfiehlt sich ein Kinder-Skateboard mit einer Breite von höchstens 7,5“.

Shape

Decks sind in unterschiedlichen Formen – Shapes genannt – erhältlich. Diese sind für die jeweiligen Anforderungen an die Skateboard-Typen ausgelegt.

Doch hinter welchem Fachbegriff verbirgt sich welches Deck?

  • Classic Shape 
    Diese Decks sind die meist verbreiteten Skateboard-Shapes. Sie besitzen eine gleichmäßige, gerade Form. Die Nose ist hier ein wenig breiter als das Tail. 
  • Symmetrical Shape  
    Auf den ersten Blick entsprechen diese Decks ebenfalls dem Standard-Shape. Sie besitzen jedoch eine identisch aussehende Vorder- (Nose) und Rückseite (Tail).
  • Old School Shape 
    Dieses Deck gibt es bereits seit den 1980er Jahren. Die Nose ist hier flacher und spitzer als das Tail. Die Wölbung (Concave) ist ebenfalls sehr flach. Streng genommen können Sie mit diesen Decks auch alle Tricks ausführen. Inzwischen wird das Old-School-Deck allerdings zum einfachen Fahren (Cruisen) bevorzugt.
  • Shaped Deck
    Bei den Shaped-Decks ist die Nose etwas spitzer als das Tail.
Wölbung

Betrachtet man ein Skateboard-Deck im Querschnitt: Lässt sich durch die jeweilige Wölbung ein zentraler Tiefpunkt erkennen. Das sogenannte Concave (die Wölbung des Decks) ist für die jeweilige Board-Führung besonders wichtig. Wie stark diese Wölbung ist, wird anhand des Begriffs angegeben.

Unterschieden wird zwischen folgenden Concaves: 

  • Mellow-Concave = wenig gebogen
    Die flachste Ausführung ermöglicht die größtmögliche Standfläche. Diese Wölbung ist besonders für hohe Sprünge und Tricks gut geeignet, da die Landung einfacher ist.
  • Medium/Standard-Concave = mittel gebogen
    Diese Wölbung ist besonders für Einsteiger geeignet. Medium-Concave bietet einen guten Mittelwert und ist daher ein echter Allrounder. Die Mittelbiegung ermöglicht gute Lenkverhältnisse und einen guten Halt auf dem Board. 
  • High-Concave = stark gebogen
    High-Concave bringt mit seiner starken Wölbung ein intensiveres Gefühl für das Board mit sich. Die höhere Wölbung überträgt mehr Druck auf die Kanten des Boards, was wiederum die Lenkung und das Ausführen von Flips verbessert.
Achsen (Trucks)

Die Achsen sind vorne und hinten an der Unterseite des Skateboards angebracht. Sie verbinden Deck und Rollen. Die Breite der Achsen sollte dabei an die des Decks angepasst sein.

Benötigen Sie Low- Mid- oder High- Achsen? Optisch unterscheiden sich die verschiedenen Achsen-Arten kaum, jedoch sind die Feinheiten hier entscheidend. Hier kommt es vor allem auf die persönlichen Vorlieben und die Größe der Rollen an.

Damit Sie die richtige Wahl treffen und die passenden Komponenten finden, sehen Sie hier eine Übersicht der unterschiedlichen Achsen-Größen:

Low-Achsen

Low-Achsen sind, wie der Name schon sagt, flach. Dadurch liegt das Deck tiefer, was das Fahrverhalten des Decks zusätzlich stabilisiert. Außerdem sind Low-Achsen oft leichter als Mid- oder High-Achsen. Aufgrund ihres sicheren Fahrverhaltens greifen oft auch Anfänger gerne zu den tieferen Achsen.

Bei weicher Einstellung und unsauberen Landungen ist die Gefahr von Wheelbites (Schleifen der Rollen am Deck) jedoch relativ hoch. Daher sollten Sie Low-Achsen mit kleinen Rollen (48 mm - 51 mm) kombinieren.

Tipp

Um das Schleifen der Räder am Deck zu vermeiden, verwenden Sie am besten Shock-, bzw. Riserpads.

Viele unserer Partner-Shops bieten eine Vielzahl an Skateboard-Zubehör an.

Die Low-Achsen werden generell besonders gerne für Fahrten auf der Miniramp oder in der Halfpipe genutzt. Die tiefen Achsen sind hier besonders gut für Tricks und Sprünge geeignet und bieten besonders beim Landen auf dem Board einen guten und stabilen Halt. 

Die Vor- und Nachteile der niedrigeren Achsen finden Sie hier:

Vorteile
  • Sicheres Fahrverhalten
  • Leichteres Gewicht 
  • Gute Bodenhaftung 
Nachteile
  • Gefahr von Wheelbites (Das Schleifen der Rollen am Deck) 
Mid-Achsen 

Mid-Achsen haben sich als Standard etabliert. Sie sind für das Allround-Skateboarding geeignet. 

Können Sie sich zwischen den High- und den Low- Achsen nicht entscheiden? Dann bieten die Mid-Achsen den perfekten Kompromiss. Denn Sie können diese Achsen für nahezu alle Einsatzgebiete nutzen. Sie eignen sich für Einsteiger und auch Allrounder, die sowohl im Park als auch in der Stadt fahren möchten. 

Die Standart-Achsen sind zwischen 52 - 56 mm breit.

Hier finden Sie die Vor- und Nachteile der Standart- Achsen: 

Vorteile
  • Für alle Einsatzgebiete geeignet
  • Geringere Gefahr von Wheelbites
Nachteile
  • Die Pluspunkte von High- und Low- Achsen werden nicht vollends erreicht
High-Achsen

High-Achsen sind, wie der Name bereits sagt, höher als andere Achsen. Das bedeutet, dass das Brett auch einen höheren Abstand zum Boden hat als bei tieferen Achsen. Als Fahrer stehen Sie demnach erhöht auf dem Board. Wenn Sie High-Achsen fahren möchten, sollten Sie daher bereits Skate-Erfahrung besitzen und sich auch auf einem höheren Board sicher fühlen. 

Das Brett richtet sich beim Poppen (das Aufrichten des Boards für einen Trick) steiler auf und auch Tricks wie der Ollie (Sprung mit dem Board) können höher ausgeführt werden. Die Gefahr von Wheelbites (das Schleifen der Rollen am Deck) wird mit diesen Achsen stark minimiert, weil die Rollen mehr Abstand zum Deck haben. 

Die Achse ist jedoch schwerer und das Board wird beim Fahren aufgrund des höheren Einschlagwinkels der Achse instabiler. 

Auch die hohen Achsen bieten unterschiedliche Vor- und Nachteile:

Vorteile
  • Höherer Ollie (Sprung mit dem Board)
  • Steilere Tricks
  • Erhöhter Stand
  • Keine Wheelbites 
Nachteile
  • Höheres Gewicht
  • Unsicherer Stand 
  
Lenkgummis (Bushings)

Die Lenkgummis, die in Fachkreisen auch Bushings genannt werden, sind für die feineren Einstellungen der Achsen zuständig. Sie bilden das Herzstück einer jeden Skateboard-Achse, da die Gummis das spätere Lenkverhalten des Skateboards stark beeinflussen. 

Die Bushings sind aus Polyurethan gefertigt und in unterschiedlichen Härtegraden und Formen erhältlich.

Die verschiedenen Eigenschaften der Lenkgummis sind:

  • Lean
    Lean beschreibt das Eintauchen in die eigentliche Lenkbewegung. Diese Lenkbewegung bzw. der Neigungswinkel des Boards hängt dann von der Verformbarkeit des Bushings ab.
  • Rebound
    Rebound bezeichnet die Rückstellkräfte, mit denen das Bushing versucht, in die Ausgangsform zurückzukommen.
  • Härte
    Wie bei den Skateboard-Rollen werden die Härtegrade der Lenkgummis auch in A bis D angegeben – zum Beispiel 90 A. Je höher die Zahl, desto härter ist das Gummi.
Wissenswert

Für den Schutz der Lenkgummis können zusätzlich sogenannte „Washer“ (Unterlegscheiben) verbaut werden.

Aufgrund ihrer Form haben die kleinen Unterlegscheiben oftmals auch Einfluss auf die späteren Fahreigenschaften. Der Durchmesser der Lenkgummis sollte in etwa mit dem der Unterlegscheiben übereinstimmen.

Die Bushings sind in unterschiedlichen Formen erhältlich.

Die Standard-Formen nennen sich: 

  • Cone 
    Cone hat die Form eines Kegelstumpfs und ist besonders bei Fahrern beliebt, die gerne enge Kurven fahren und ein agiles Lenkverhalten bevorzugen. Diese Lenkgummis eigenen sich besonders gut zum Carven (dem Ausfahren von Kurven), da durch die Form wenig Material während des Fahrens verformt werden muss.
  • Barrel 
    Lenkgummis, welche unter dem Namen Barrel (Tonne) laufen, besitzen die Form eines Zylinders. Da hier während der Lenkbewegung viel Material verformt wird, besitzen die Barrel-Bushings deutlich mehr Rückfederung und gleichzeitig sehr viel Stabilität. Vor allem bei den Downhill-Fahrern ist diese Lenkgummi-Art sehr beliebt.
Die Langlebigkeit der Lenkgummis (Bushings) hängt sowohl von den Unterlegscheiben (Washer) als auch von Ihrem Fahrstil ab. 
Shopping Tipp

Stimmen Sie die Höhe der Washer und die der Bushings aufeinander ab. Um Beschädigungen zu vermeiden, achten Sie darauf, dass das Gewinde der Schraube niemals mit dem Lenkgummi in Berührung kommt. 

Auf unserem Preisvergleich finden Sie eine große Auswahl an unterschiedlichen Skateboard-Bushings.

Rollen
Die Skateboard-Rollen werden allgemein in 2 Modelle unterteilt:
  • Classic/Non-Core-Wheels
    Diese Rollen bestehen vollständig aus Polyurethan. 
  • Core-Wheels
    Die Core Wheels besitzen zusätzlich einen Kunststoffkern.

Skateboard-Rollen sind in unterschiedlichen Größen und Härtegraden erhältlich – für jeden Fahrertyp gibt es ist das passende Modell. Die wichtigsten Unterschiede bestehen im Härtegrad und der Größe der Skateboard-Rollen.

Härtegrade
Während sich beim Rollen-Material eine Polyurethan-Mischung weitestgehend durchgesetzt hat, sind die Rollen dennoch in unterschiedlichen Härtegraden erhältlich. Diese haben Einfluss auf die Fahreigenschaften und die Ausführung verschiedener Tricks. 
Wissenswert

Die Härte der Rollen wird durch eine Zahl und einen Buchstaben angegeben. 

A = Hier handelt es sich um gummiartiges Polyurethan.

B = Das Material kommt Hartplastik gleich.

Die angegebene Zahl gibt den Härtegrad an. Je höher die Zahl, desto höher ist der Härtegrad, bzw. desto härter sind die Rollen. In der Regel werden die Härtegrade in einer Spanne von 60 - 110 angegeben. Weiche Rollen haben zum Beispiel Werte von 70 A bis 90 A.

Härtere Rollen

Härtere Rollen liegen im Härtebereich von 95 - 110 und eignen sich besonders gut für Tricks und hohe Geschwindigkeiten. Die Rollen eignen sich zwar nicht für das Befahren längerer Strecken, sind aber besonders gut für Skate-Parks und Tricks geeignet.

Vorteile
  • Gut für Trick-Skateboards und auf der Halfpipe geeignet
  • Geeignet für aggressiveren Fahrstil
  • Nehmen höhere Geschwindigkeiten auf
  • Weniger Verschleiß
       
Nachteile
  • Wenig Fahrkomfort
  • Weniger Bodenhaftung als bei weichen Rollen
  • Sind etwas lauter beim Fahren (Fahrgeräusche) 
Weiche Rollen
Weiche Rollen liegen im Härtebereich von 70 - 90 und bieten mehr Griffigkeit. Sie ermöglichen ein geschmeidigeres Fahren. Daher eignen sich diese Rollen besonders gut für das Fahren auf geraden, längeren Strecken. 
Vorteile
  • Bieten einen hohen Fahrkomfort
  • Mehr Bodenhaftung 
  • Eignen sich für gerade, längere Strecken
  • Angenehmere Landung nach hohen Sprüngen
Nachteile
  • Nutzen sich schneller ab
  • Erreichen nicht ganz so hohe Geschwindigkeiten
Größe

Der Rollendurchmesser beeinflusst das gesamte Fahrverhalten. Je größer eine Rolle ist, desto höhere Geschwindigkeiten können mit dem Skateboard erreicht werden. Gleichzeitig verliert das Fahrverhalten jedoch an Stabilität. Bei kleineren Rollen ist der direktere Bodenkontakt dagegen besser, der gerade für Vert-Style und Miniramp-Fahrer (für Skateboard-Tricks) wichtig ist. 

Shopping Tipp
Rollen mit dem Durchmesser von 54 mm und dem Härtegrad 95 - 100 A sind echte Allrounder.
  • Kaufen Sie nur Rollen, bei denen der Härtegrad angegeben ist.
  • Größe und Durchmesser lassen sich notfalls nachmessen.
Überlegen Sie sich vor dem Kauf, wie und wo Sie Ihr Skateboard zukünftig nutzen wollen: 
  • Für das Fahren auf geraden Strecken eignen sich große Rollen.
    Große Skateboard-Rollen eignen sich für hohe Geschwindigkeiten. Sie werden allerdings fast ausschließlich zum Fahren auf geraden Strecken genutzt und kommen beispielsweise beim Longboard zum Einsatz.
  • Für das Befahren von Parks und Rampen eignen sich mittelgroße Räder.
    Mittelgroße Rollen sind ungefähr zwischen 50 und 70 mm groß.
  • Für Tricks eignen sich kleinere Räder.
    So sind zum Beispiel kleine Rollen in Halfpipes von Vorteil, da sie besser beschleunigen, leichter und wendiger sind.
Haben Sie sich im Vorfeld für niedrige Achsen entschieden? Bei der Wahl der Rollen sollten Sie die Höhe der Achsen berücksichtigen, um Wheelbites (das Berühren von Deck und Rollen) zu vermeiden:  
  • Bei flachen Achsen (Low) sollten Ihre Rollen einen Durchmesser von 54 mm nicht überschreiten.
  • Bei mittleren Achsen (Mid) sollte der Rollen-Durchmesser nicht über 56 mm hinausgehen. 
Wissenswert
Je weicher die Skateboard-Achsen eingestellt sind, desto höher sollte der Spielraum zwischen dem Deck und den 
Rollen sein, da auch hier Wheelbites auftreten können.

Damit Sie auf einen Blick sehen, welchen Rollen-Durchmesser Sie für Ihren Einsatzzweck benötigen, haben wir Ihnen eine Übersicht erstellt: 

Rollen-Durchmesser Einsatzgebiet Eigenschaften
50mm bis 53mm Straße
Niedrige Höchstgeschwindigkeit
Gute Kontrolle bei Grinds
Stabilitätsvorteile bei Flip-Tricks
Höhere Beschleunigung
Ab 60mm Downhill Sehr hohe Geschwindigkeit 
54mm bis 59mm Halpipe/Tricks
Höchstgeschwindigkeit  
Vorteile für Allrounder
Kugellager
Zu den Rollen gehören auch gute Kugellager. Die Größe der Kugellager ist in der Regel genormt – so passt jedes Kugellager in jede handelsübliche Skateboard-Rolle. Kugellager unterscheiden sich hauptsächlich in der Präzision der Herstellung. Die Bezeichnung ABEC gibt die Qualität eines Kugellagers an. 
Wissenswert

Die Qualität der Lager wird vom Normenausschuss Annular Bearing Engineering Committee (ABEC) in den USA beurteilt. 

Die Bezeichnung ABEC wird mittlerweile von den meisten Skateboard- und Inliner-Herstellern genutzt.

Ein Kugellager besteht aus einem größeren Außen- und einem kleineren Innenring. Um die Rollen in Bewegung zu bringen, sind zwischen den beiden Ringen meist kleine Stahlkugeln angebracht. Damit diese Kugeln in Position bleiben, liegen sie in einem sogenannten Ball-Cage (Kugel-Käfig). 

Shopping Tipp

Sie können zwischen geschlossenen und halb geschlossenen Lagern wählen: Der Unterschied liegt darin, dass halb geschlossene Lager über nur eine Abdeckscheibe verfügen. Das macht sie zwar etwas empfindlicher, gleichzeitig aber auch schneller.

Auch die Materialien der Kugeln unterscheiden sich, wobei die Standard-Kugellager Stahlkugeln verwenden. Generell bestehen gute Kugellager aus hochwertigem Stahl wie zum Beispiel Titanium oder Chrom.

Wissenswert

Kugellager aus Keramik werden zum Erzielen hoher Geschwindigkeiten verwendet. 

Keramik-Kugellager rosten seltener und sind dadurch haltbarer als Stahl-Kugellager. Zudem sind Kugellager aus Keramik leichter und speziell auf Stabilität und Schnelligkeit ausgelegt.

In Bezug auf den Kaufpreis sind Qualität und Kosten eng miteinander verbunden. Keramik-Kugellager bewegen sich in einer Preisspanne von ca. 100 - 250 €.

Beispiel

Die Kugellager sollten bestmöglich an die Achsen angepasst werden:

Für 10-mm-Achsen stehen z.B. 10-mm-Kugellager zur Verfügung.


Materialien

Achten Sie beim Kauf Ihres Skateboard-Decks besonders auf das Material: Weil Ahorn extrem robust und widerstandsfähig ist, bestehen Skateboard-Decks in der Regel aus diesem Holz. Meistens wird baltischer oder kanadischer Ahorn verwendet. Steht also in der Produktbeschreibung: Ahornholz (englisch: maple), ist das ein gutes Zeichen.

Bei qualitativ hochwertigen Decks werden 7 Schichten Holz unter hohem Druck zusammengepresst und mit einem speziellen Harz verklebt. Epoxidharzkleber hat sich dabei als einwandfreies Bindemittel bewährt. Diese Technologie wird von Herstellern als „Resin7“ bezeichnet. Der Begriff kennzeichnet ein besonders robustes und langlebiges Brett.

Zusätzlich zu den Holzdecks gibt es auch Boards, die aus Materialen wie Plastik oder Aluminium gefertigt sind.

Bedenken Sie

Seien Sie sich aber im Klaren darüber, dass selbst das beste Deck bei einer sehr unglücklichen Landung brechen kann.

Um den Bruch des Decks zu verhindern, gibt es Hersteller, die das Holz mit Schichten aus Fiberglas, Aluminium und/oder Karbon verstärken. Diese Schichten erhöhen die Stabilität des Decks. Somit wird die Lebensdauer des Boards um ein Vielfaches erhöht. Diese Technologien haben oft auch den Effekt, dass das Board insgesamt leichter ist. Da diese Skateboard-Decks jedoch noch ziemlich kostspielig sind, werden sie meist nur von professionellen Skateboardern gekauft. Der Kaufpreis eines solchen Decks variiert in einem Preisrahmen von 150 € - 500 €.

Diese neuartigen Techniken finden Sie unter folgenden Begriffen:

  • Armor Light
    Hier befindet sich ein Karbonkern im Inneren des Decks.

  • Eternal Life
    Bietet gar Aluminium- und Fiberglasschichten, die ins Deck eingearbeitet sind, und die Lebensdauer sowie den Pop (Deck-Spannung) verbessern sollen.
  • Die Technologie "Pro 2" (P2)
    Durch eine ovale Schicht aus Kevlar wird das Board gerade bei harten Landungen optimal geschützt.
  • Impact
    Besitzt mehrere Schichten Carbon und Fiberglas, wodurch nicht nur das Risiko von Rissen im Deck beinahe verschwunden ist, sondern ebenfalls der Montagepunkt der Achsen unterstützt wird.

Flex

Der Flex-Grad kennzeichnet, wie elastisch und flexibel ein Skateboard-Deck ist. Je schwerer die Person ist, desto härter sollte der Flex sein.

Folgende Unterschiede gibt es:

  • Weicher Flex
    Ein weicher Flex eignet sich zum Cruisen und zum Carven. Zudem erhöht er den Komfort während des Fahrens. Bei höherer Geschwindigkeit kann ein weicher Flex jedoch instabiler sein als ein harter Flex.
  • Harter Flex
    Ein harter Flex ist für einen aggressiven Fahrstil und das Ausführen von Tricks ausgelegt. Für Fahrten mit hohen Geschwindigkeiten ist ein härterer Flex besser geeignet, da er für Stabilität sorgt.

Zubehör 

Um die Sicherheit beim Skateboarden zu erhöhen und das Board an die eigenen Bedürfnisse anpassen zu können, ist spezielles Zubehör erhältlich:

Griptape

Das Griptape ist im Grunde nichts anderes als Schleifpapier, das auf die Oberseite des Skateboard-Decks geklebt wird. Es soll den Füßen des Fahrers einen besseren Halt bieten. 

Das Standard-Griptape ist in der Regel schwarz. Zudem gibt es Griptapes in verschiedenen Härtegraden, Farben und Mustern auf dem Markt. Ein Unterschied zwischen den einzelnen Ausführungen ist beim Fahren jedoch kaum zu bemerken.

Meist sind die Komplett-Boards bereits mit einem Griptape ausgestattet. Sie können es jedoch im Nachhinein problemlos nachbestellen und austauschen.

Eine Anleitung dazu, wie Sie Ihr Griptape selbst wechseln können, finden Sie in unserer FAQ-Rubrik unter der Frage: Wie erneuere ich mein Griptape?

Slide-Handschuhe

Vor allem beim Downhill- und Freeride-Longboarding sind sogenannte Slide-Handschuhe im Einsatz. Sie ermöglichen es, sich bei Slides (dem Rutschen quer zur Fahrtrichtung) auf der Fahrbahn abzustützen.

Slidegloves besitzen einen verstärkten Fingerbereich sowie einen sogenannten Slide-Puck, der mit Klett auf der Handfläche befestigt ist. Das ermöglicht es, ihn einfach auszutauschen, sollte er abgenutzt sein. Oftmals bestehen Slidegloves aus Neopren oder Leder.

Protektoren

Gerade bei waghalsigen Sprüngen und Stunts ist die Verletzungsgefahr sehr hoch. Daher ist das Tragen von Schutzbekleidung beim Skaten unerlässlich. Achten Sie also unbedingt auf einen umfassenden Schutz.

Gerade für Anfänger ist ein qualitativ hochwertiger Schutz unbedingt empfehlenswert.

Dieser umfasst unter anderem:

  • Knieschoner
  • Ellenbogen- und Handschoner
  • Helm

Eine große Auswahl an unterschiedlichen Schonern, Schützern und Helmen finden Sie auf unsrem Preisvergleich.

Tool

Mit einem Skate-Tool können Sie die einzelnen Komponenten Ihres Skateboards austauschen, auseinandernehmen und einstellen. Beispielsweise können Sie über die Einstellung der Achsen die Lenkung an Ihre Bedürfnisse anpassen und sie härter oder weicher einstellen. Dabei ist das Tool so handlich, dass Sie es jederzeit mitnehmen können.


Häufige Fragen

Informationen zum Kauf und zur Nutzung von Skateboards haben wir an dieser Stelle für Sie zusammengefasst. Unsere FAQ-Sammlungen basieren hierbei auf dem Wissensbedarf anderer Käufer von Skateboards.

Achsen

In der Fahrpraxis macht sich der Achsen-Unterschied wie folgt bemerkbar:
  • Low- Achsen
    Sind vergleichsweise flacher. Dies bedeutet, dass Sie durch den geringeren Abstand zwischen Deck und Boden einen besseren Halt und mehr Kontrolle über Ihr Board erzielen können. Der große Nachteil dieser Achsen besteht darin, dass Sie bei einer weichen Lenkung schnell mit dem Deck an die Rollen stoßen können. Dabei kommt es zu sogenannten Wheelbites.
  • High- Achsen
    Entscheiden Sie sich jedoch für High-Achsen, stehen Sie höher auf Ihrem Board. Durch den höheren Stand sind Sie etwas weiter vom jeweiligen Untergrund entfernt. Das kann unter Umständen dazu führen, dass Sie etwas wackelig auf Ihrem Board stehen. Daher sollten Sie die High-Achsen nur wählen, wenn Sie bereits etwas Fahrerfahrung gesammelt haben. Für Tricks eignen sich die hohen Achsen besonders gut, da sich das Board beim Hoch-Poppen mit dem Fuß steiler aufrichtet. Wheelbites kommen hier so gut wie gar nicht vor. Jedoch besitzen diese Achsen ein höheres Gewicht als Low-Achsen.
Eine kurze Gegenüberstellung finden Sie in folgender Tabelle:
Low-Achsen High-Achsen
Für Anfänger gut geeignet Für erfahrene Skateboarder gut geeignet
Stabiler Halt auf dem Brett Vorteile beim Ausführen von Tricks

Noch mehr zum Thema High- und Low-Achsen finden Sie in unserem Kaufberater in der Rubrik Achsen.

Bauart

Das Board ist in 3 Bereiche aufgeteilt: 
  • Nose (Spitze)
  • Wheelbase (Mitte)
  • Tail (Ende)
Um herauszufinden, wo vorne und hinten ist, sollten Sie sich Ihr Board etwas genauer ansehen. Die Nose ist etwas größer als das Tail. 
Tipp

Achten Sie auf die Grafik: Diese befindet sich in der Regel an der Unterseite des Decks und ist zur Spitze des Skateboards hin ausgerichtet. So erkennen Sie ganz einfach, wo vorne und wo hinten ist.

Eignung

Diese Boards sind perfekt als kleine Fahrzeuge geeignet. Ihre Rolleneigenschaften sind wie beim Longboard auf das bequeme Befahren von Straßen ausgelegt.

Die Vorteile der kleinen Bretter haben wir hier für Sie zusammengetragen:

  • Erreichen relativ hohe Geschwindigkeiten
    Sehr handlich und leicht
  • Besitzen meist eine sehr weiche, angenehme Lenkung
    Weisen meist sehr gute Rolleneigenschaften auf Straßen auf
  • Langlebigkeit

Noch mehr Wissenswertes zu den handlichen Skateboards finden Sie in unserem Kaufberater unter der Rubrik Mini-Skateboards.
 

Mini-Longboards sind wie Longboards für das Befahren von Straßen und ebenen Strecken, z.B. in der Stadt, ausgelegt. Sie besitzen die gleichen Vorzüge wie Longboards, sind aber kürzer und somit flexibel transportierbar.  

Die Mini-Longboards haben folgende Vorteile:

  • Das Deck ermöglicht Ihnen durch seine breitere Board-Fläche einen sicheren Stand und guten Halt
  • Das Mini-Longboard erreicht ebenso relativ hohe Geschwindigkeiten
  • Wie das Penny-Board ist dieses Board handlich 
  • Langlebigkeit
  • Mini-Longboards besitzen große, weiche Rollen, die für das Befahren von Straßen geeignet sind
  • Eine weiche, angenehme Lenkung ist bereits montiert

Weitere Informationen zum Thema Mini-Longboards haben wir in unserem Kaufberater für Sie zusammengetragen.
 

In der Regel ist das Skateboardfahren für Kinder ab dem 4. Lebensjahr interessant.  

Dies ist allerdings eine stark verallgemeinerte Schätzung. Generell hängt es immer vom Kind selbst und dessen Motivation ab, wann es mit dem Skateboard-Fahren beginnen möchte.

Da das Skateboarding besonders viel Gleichgewichtssinn erfordert, sollten Kleinkinder nicht allzu früh damit beginnen. 

Weitere Informationen zum Thema Kinder-Skateboards erhalten Sie in unserem Kaufberater.

Entstehung

Um auch an wellenarmen Tagen trainieren zu können, erfanden Surfer an der kalifornischen Südküste in den USA in den frühen 1950er-Jahren das Skateboard: Sie befestigten die Rollen eines Rollschuhs unter einem Holzbrett und schufen so den sogenannten „Asphalt-Surfer“. 

Auch auf Hawaii fanden sich ähnliche Konstruktionen. So gelten Hawaii und Kalifornien als Entstehungsorte des Skateboards.

Die wichtigsten Fortschritte erfolgten mit Erfindung der:

  • Kicktails
    Am hinteren Ende des Boards ragte ein Stück über die Hinterachse hinaus, so ließ sich das Brett während der Fahrt besser manövrieren.
  • Polyurethan-Rollen
    Rollen aus diesem Material ermöglichten erstmals besseren Halt und bessere Rolleneigenschaften.

Elektro-Skateboard

Da das Elektro-Skateboard ein motorisiertes Fortbewegungsmittel ist, das schneller als 6 km/h fährt, müsste es laut (StVZO) mit Rücklichtern, Klingel und Reflektoren ausgestattet sein. Da dies nicht der Fall ist, gibt es für das E-Skateboard leider keine Straßenzulassung.

Weil es selbstständig eine Geschwindigkeit von über 6 km/h erreicht, ist das Fahren auf dem Gehweg ebenso verboten.

Fahrweise

Wichtig ist zuerst einmal eine vorrausschauende Fahrweise. Schätzen Sie Ihr eigenes Können ein und gleichen Sie Ihre Fahrtgeschwindigkeit daran an. Steigern Sie sich lieber langsam. So vermeiden Sie ungewollte Stürze. 

So funktioniert das Fahren:

  1. Stellen Sie den Fuß, mit dem Sie Ihr Board führen wollen, mit den Fußspitzen bis an die vorderen Schrauben des Decks (die Nose).
  2. Holen Sie mit Ihrem anderen Fuß Schwung. 
    ⇒ Achten Sie darauf, den Fuß nicht seitlich, sondern nach vorne abzustoßen (zu pushen). Das Körpergewicht sollte auf dem vorderen Fuß liegen.
  3. ​Rollt das Skateboard, stellen Sie Ihren „Schwungfuß“ seitlich in Fahrtrichtung auf das Hinterteil des Boards (das Tail).
    ⇒ Achten Sie darauf, Ihren Fuß nicht allzu weit nach hinten zu stellen.
    Im Zweifel, stellen Sie Ihn in die hintere Mitte des Boards. So vermeiden Sie, dass das Board ungewollt nach hinten kippt. 
  4. Sobald der hintere Fuß sicher auf dem Board steht, drehen Sie den vorderen Fuß über ein leichtes Rutschen auf dem Griptape ebenfalls seitlich zur Fahrtrichtung. 
    ⇒ Beide Fußspitzen sollten hierbei mit dem äußeren Rand des Decks abschließen. 

Für den Bremsvorgang lassen Sie den hinteren Fuß mit der Sohle über den Boden schleifen. Das erfordert jedoch Übung. Haben Sie keine Zeit mehr und müssen eine Notbremsung machen? Dann springen Sie rechtzeitig vom Board, bevor Sie fallen.

Wenn Sie die Kontrolle während der Fahrt verlieren, hilft es meist nur noch, sich mithilfe einer Judo-Rolle seitlich abzurollen. Dies sollten Sie allerdings zuvor auf einem Rasen oder einer Turnmatte üben.

Wissenswert

Der Fahrstil unterscheidet sich je nach Vorliebe:

Goofy: Der rechte Fuß steht beim Fahren vorne.

Regular: Der linke Fuß steht vorne.

Achtung!

Lassen Sie niemals die Fußspitzen am Rand des Decks überstehen!

Damit Ihr Board nicht nach vorne oder hinten überkippen kann, sollten Sie den Rand des Skateboard-Decks nicht übertreten. Vermeiden Sie Stürze, indem Sie sich an den vorderen und hinteren Schrauben orientieren.  

Lassen Sie sich am besten auf die Knieschoner fallen, wenn Sie beim Schwung holen das Gleichgewicht verlieren. Denken Sie vor allem als Anfänger und Halfpipe-Fahrer an Schutzkleidung wie Knie-, Ellenbogen-, Handgelenk-Schoner und Helm.

Damit Sie beim Starten nicht mit einem Ruck vom Board fallen, sollten Sie erst einmal manuell Schwung holen. Ist Ihr Elektro-Board einmal in Fahrt, können Sie vorsichtig den Motor hinzuschalten. 
Tipp

Machen Sie Ihre ersten Fahrversuche in der Nähe einer Wand. Da es zu Beginn noch nicht so einfach ist, das Gleichgewicht zu halten, stützen Sie sich hierzu am besten an einer Mauer oder Wand ab.

Recherche Tipp

Auf wikihow.com finden Sie eine Anleitung dazu, wie das Skateboard-Fahren funktioniert.

Bedenken Sie

Das Tragen eines Sturzhelms verringert die Verletzungsgefahr. 

Da Elektro-Skateboards sowie Hover-Boards Geschwindigkeiten von bis zu 20 km/h erreichen, ist das Tragen eines Helms und zusätzlicher Protektoren empfehlenswert.

Kauf

Zunächst sollten Sie sich fragen, für welche Einsatzzwecke Sie das Board nutzen wollen und welches fahrerische Können Sie bereits mitbringen. 

Überlegen Sie sich wo und wie Sie Ihr Skateboard nutzen möchten:

  • Sind Sie Anfänger?
    Begriffe wie Griptape und Kingpin sind noch ganz neu für Sie? In diesem Fall eignet sich ein Komplettboard besonders gut. Diese Skateboards werden fertig montiert und einsatzbereit zu Ihnen nach Hause geliefert. So ersparen Sie sich jeglichen Montagaufwand und können sofort mit den ersten Fahrversuchen loslegen. 
  • Haben Sie bereits Skate-Erfahrung?
    Für Sie als Skateboard-Kenner eignet sich das Komplettboard ebenso. Sie können Ihr Board mit etwas Hintergrundwissen allerdings auch ganz individuell zusammenstellen. 
  • Sie möchten ausschließlich flache Strecken bzw. Straßen befahren?
    Wenn Sie auf der Suche nach einem Street-Skateboard sind, können Sie ganz beruhigt zu einem Longboard greifen. Durch seine lange Standfläche bietet es mehr Sicherheit als vergleichsweise ein klassisches Skateboard. Wer jedoch schon Erfahrung hat, darf natürlich auch zu einem Mini-Skateboard oder einem Mini-Longboard greifen. Wichtig ist nur, dass das Skateboard gute Rollen für die Straße besitzt. 
  • Benötigen Sie Ihr Skateboard für aufwendige Tricks, z.B. in der Halfpipe?
    Um in der Halfpipe zu fahren und Tricks auszuführen, eignet sich ein Brett, das auf Stabilität ausgelegt ist. Für viele Tricks und Sprünge sind breite Boards gut geeignet. Diese erleichtern das Landen auf dem Skateboard, vor allem bei hohen Sprüngen. Außerdem sollten Sie sich die Wölbung des Boards (Concave) sowie die Rollen individuell aussuchen. Die meisten Skateboard-Fahrer nutzen Rollen mit einer Härte zwischen 95 A und 100 A.  

Weitere Informationen zu den unterschiedlichen Skateboard-Typen sowie den Komponenten finden Sie in unserem Kaufberater.
 

Sie sind neu in der Skateboard-Szene? Als Newcomer möchten Sie wahrscheinlich zuerst einmal austesten, ob der Sport Sie begeistern kann. Deshalb sollte das neue Board nicht allzu teuer sein. Es sollte aber auch nicht so preiswert sein, dass Sie aufgrund der mangelnden Qualität Ihres Boards vom Fahren abgeschreckt werden. 

Am besten eignet sich für den Einstieg ein sogenanntes Komplett-Board. Diese Skateboards werden fahrbereit zu Ihnen nach Hause geliefert und bewegen sich in einem  Preisrahmen von ca. 40 - 350 €.

Weitere Informationen zu Anfänger-Skateboards haben wir in unserem Kaufberater für Sie aufbereitet.

Lärm

Wenn die Nachbarn Sie schon aus großen Entfernungen herbeirollen hören, sind auf Ihrem Board definitiv zu harte Rollen montiert. Achten Sie darauf, dass Ihre Rollen nicht aus Hartplastik, sondern aus Polyurethan bestehen. Denn bei Skateboard-Rollen wird zwischen harten und weichen Rollen unterschieden. 

Weiche Rollen bieten mehr Griffigkeit und ermöglichen ein geschmeidigeres Fahren. Wenn es Ihnen um das reine Befahren von längeren Strecken und Straßen geht, eignen sich weiche Rollen aus Polyurethan am besten. Diese sind mit Werten von 70 A - 90 A gekennzeichnet.

Härtere Rollen sind für das Befahren von Skateboard-Rampen und Tricks ausgelegt. Die härteren Rollen finden Sie unter den Kennzeichnungen 95 A  - 110 A.

Tipp

Sie haben bereits die passenden Rollen montiert, aber Ihr Board ist beim Fahren immer noch sehr laut? Dann sollten Sie Ihre Kugellager und Achsen ölen. Teflon-Fett eignet sich sehr gut zum Behandeln der Skateboard-Unterseite.

Montage

Durch den regelmäßigen Gebrauch verschleißt das Griptape mit der Zeit, daher muss es immer mal wieder erneuert werden. 

Da die Montage des Griptapes recht einfach ist, können Sie diese bedenkenlos selbst durchführen: 

  1. Schneiden Sie das Griptape zu.
    ⇒ Da das Griptape in einer rechteckigen Form verkauft wird, müssen Sie es zu aller erst zuschneiden. Die handelsüblichen Streifen sind 9 “ (Zoll) (22.86 cm) breit und 33 “ (83.82 cm) lang
    ⇒ Jetzt ist Ihr neues Griptape bereit, am Board angebracht zu werden.
  2. Bringen Sie das Griptape an der Oberseite Ihres Decks an.
    ⇒ Das Tape ist auf einer Seite selbstklebend, sodass es recht einfach anzubringen ist. Sie drücken es mit der selbstklebenden Seite auf das Deck, sodass es gerade aufsitzt.
  3. Jetzt sitzt das Griptape fest auf Ihrem Deck. 
  4. Beseitigen Sie letzte Unebenheiten.
  5. Anschließend können Sie es mit einem Teppichmesser zuschneiden und bei Bedarf noch etwas
    bearbeiten.
  6. Jetzt sollte das Griptape gut auf Ihrem Deck sitzen.
     

Der eigentliche Einbau der Skateboard-Rollen geht leicht von der Hand: Sie stecken die Räder einfach auf die Achsen und fixieren Sie mit einer Mutter. Zusätzlich empfiehlt es sich, sogenannte Speed-Rings zu verwenden. Diese platzieren Sie ebenfalls auf die Achsstifte. 

Der Speed-Ring fängt einen Teil der Reibung ab, sodass die Kugellager besser geschützt sind und im Idealfall eine längere Lebensdauer aufweisen.

Pflege

Wenn Ihnen Wind und Wetter nichts anhaben und Sie auch gerne durch den Regen “cruisen“ wollen, sollten Sie folgende Tipps beachten:
  • Pflegen Sie Ihre Kugellager.
    Bauen Sie Ihre Kugellager nach Regenfahrten regelmäßig aus und trocknen Sie sie ab. Viele Skater legen Ihre Lager über Nacht in einer Verdünnung ein und reinigen die Lager am nächsten Tag (hierfür eignet sich eine alte Zahnbürste). Die Behandlung, bzw. das Einreiben mit Öl tut dem Kugellager ebenfalls gut. Hierfür ist Teflon-Fett besonders gut geeignet.
  • Legen Sie sich preiswerte Kugellager zu, die Sie bei Bedarf austauschen. 
    Für Fahrten bei Regen lohnt es sich nicht, viel Geld für neue Kugellager auszugeben, da diese auch irgendwann zu rosten beginnen.

Sie setzen auf beste Qualität und sind auch bereit, ein wenig mehr für Kugellager zu zahlen? Dann sind Teflon-Kugellager eine Alternative. Diese eigenen sich am besten für Fahrten bei Regen. Diese müssen zwar auch ausgetauscht werden, halten der Nässe jedoch etwas länger stand als günstigere Lager. 

Mehr zu den Themen: Skateboard-AchsenKugellager und Rollen finden Sie in unserem Kaufberater.
 

Sie möchten lange Freude an Ihrem neuen Skateboard haben? Dann haben wir hier die passenden Pflege- und Reinigungstipps für Sie.

Da das Skateboard ein Fahrzeug ist, sollte es regelmäßig gewartet werden. 

Überprüfen Sie am besten vor jeder Fahrt:

  1. Ob noch alle Schrauben fest sitzen. Ein Tool benötigen Sie, um die Schrauben, Achsen, Rollen und Muttern festzuziehen.
  2. Mit einem feuchten Tuch können Sie vorab alle Verschmutzungen, die durch die letzte Fahrt entstanden sind, entfernen. Mithilfe einer gebrauchten Zahnbürste gelangen Sie an verwinkelte und schwer erreichbare Stellen wie z.B. die Achsen. 
  3. Auch die Skateboard-Rollen und Kugellager sollten hin und wieder komplett gereinigt werden. Letztere können Sie zum Beispiel mit Schmiermitteln auf Öl-Basis ölen

Rechtlich

Gemäß der Straßenverkehrsordnung §24 Abs. 1 gilt das Skateboard nicht als Fahrzeug, sondern als ein Fortbewegungsmittel auf derselben rechtlichen Grundlage wie ein Rollstuhl und ein Rodelschlitten. Für solche Fortbewegungsmittel gelten in Deutschland die straßen-verkehrsrechtlichen Vorschriften für Fußgänger. 

Daraus folgt, dass Skateboards auf Fahrbahnen nicht benutzt werden dürfen, da diese den Fahrzeugen vorbehalten sind. Beim Skateboardfahren sind Sie also verpflichtet, den Gehweg zu benutzen.

Trotzdem gibt es immer wieder Skateboarder, die sich über diese Regeln hinwegsetzen und auf der Straße/Fahrbahn fahren. Bedenken Sie bitte, dass dieses Verhalten das Unfall- und somit gleichzeitig das Verletzungsrisiko immens erhöht. Halten Sie sich an die Regeln und fahren Sie immer vorsichtig und vorrausschauend.

Skateboard-Fachbegriffe

Jede Sportart hat ihre ganz eigene Fachsprache. Ob Fußball, Basketball oder Squash – überall gibt es Begriffe, die Anfänger nicht gleich verstehen. Gerade in der Skateboard-Szene sind im Laufe der Jahre zahlreiche Fachbegriffe hinzugekommen. 
Damit Sie von Anfang an mitreden können und die Skateboard-Sprache verstehen, haben wir Ihnen die gängigsten Fachbegriffe aufgelistet:
  • Ankle Roll
    Ist die Bezeichnung für eine Verletzung, die oftmals beim Skateboarden auftritt. Meist ist damit das Umknicken mit einem Knöchel gemeint, was mitunter sehr schmerzhaft ist und empfindliche Verletzungen nach sich ziehen kann.
  • Bail
    Insbesondere beim Skaten in einer Rampe zeichnet sich recht schnell ab, wenn ein Trick nicht bis zum Ende durchgeführt werden kann. In diesem Fall bricht der Skater die Ausführung ab und begeht einen kontrollierten Sturz, zum Beispiel auf die Knieschoner. Dabei spricht man auch von einem Bail.
  • Baseplate
    Die Grundplatte zur Aufnahme der Achse an einem Skateboard nennt sich auch Baseplate. Sie verbindet den beweglichen Teil der Achse mit dem Deck. Durch unterschiedlich dicke Unterlegklötze aus Kunststoff kann die Höhe des Decks eingestellt werden.
  • Bearings
    Bearings ist der englische Begriff für Kugellager. Sie kommen in den Rollen eines Skateboards zum Einsatz und sorgen dafür, dass diese leicht laufen und unter dem Gewicht des Fahrers nicht blockieren.
  • Clean
    Wird eine Figur beziehungsweise ein Trick wie vorgesehen vom Anfang bis zum Ende sauber ausgeführt, bezeichnet man dies auch als Clean.
  • Deck
    Deck wird das eigentliche Brett, also das Skateboard ohne Achsen, Rollen und sonstige Anbauteile bezeichnet. Das Deck besteht meist aus Ahornholz, welches in mehreren Schichten verleimt wird, um eine größere Stabilität und Bruchsicherheit zu erreichen.
  • Endo
    Verlagert der Skater sein Gewicht bei einem Trick zu weit nach vorne, kann das Skateboard unkontrolliert nach hinten wegschießen. Dabei spricht man auch von einem Endo.
  • Fakie
    Als Fakie wird das Rückwärtsfahren in normaler Board-Stellung bezeichnet.
  • Funbox
    Die Funbox ist mittlerweile in vielen Skateparks, überall auf der Welt, zu finden. Es handelt sich hierbei um ein Gerät, das gleich mehrere Gelegenheiten zum Ausführen von Tricks bietet. Dafür besitzt die Funbox beispielsweise unterschiedlich steile Auf- und Abfahrten, integrierte Schienen und Stangen für Slides.
  • Grinden
    Als Grinden wird das Entlangrutschen mit einer oder zwei Achsen des Skateboards an einem Rail (Geländer) oder einem Curb (Randstein)  bezeichnet. 
  • Griptape
    Damit der Fahrer nicht auf dem Deck des Skateboards ins Rutschen kommt, wird dieses auf der Oberseite mit einem rutschfesten Belag beklebt. Dieser Belag nennt sich Griptape und erinnert an handelsübliches Schmirgelpapier.
  • Kingpin
    Der Kingpin ist der zentrale Bolzen, welcher alle Teile einer Skateboard-Achse aufnimmt und miteinander verbindet. Durch das Anziehen bzw. Lockern der zentralen Mutter an der Unterseite des Kingpins lässt sich die Härte der Lenkung eines Skateboards einstellen.
  • Moshen
    Als Moshen bezeichnet man das Befahren von Treppen mit einem Skateboard. Meist werden dabei einzelne Treppenstufen übersprungen, oftmals unter Zuhilfenahme verschiedener Figuren und/oder Tricks.
  • Nose
    Als Nose bezeichnet man das nach oben geneigte Ende des Boards. Dadurch erlangt der Fahrer mehr Kontrolle über das Board. Inzwischen gehen einige Hersteller dazu über, auch den vorderen Teil des Decks (die Nose/Nase) hochzubiegen, um auch hier noch mehr Kontrollmöglichkeiten einzubringen.
  • Slam
    Im Gegensatz zu einem Bail, bei dem der Skateboard-Fahrer einen Trick kontrolliert abbricht, um beispielsweise auf seinen Knieschonern zu landen, spricht man bei einem unkontrollierten Sturz von einem Slam. Dabei handelt es sich um die Stürze, die oftmals Verletzungen nach sich ziehen.
  • Tail
    Als Tail wird der hintere Teil eines Skateboards bezeichnet, der in der Regel leicht nach oben gebogen ist. Dadurch lässt sich das Board durch entsprechenden Druck mit dem Fuß auf das Tail leichter mit der vorderen Spitze in die Luft heben.
  • Trucks
    Der Begriff Trucks bezeichnet die Achsen eines Skateboards. Diese sind beweglich gelagert, so dass das Board durch entsprechende Gewichtsverlagerung auf das Deck gelenkt werden kann.
  • Wheels
    Die Räder beziehungsweise Skateboard-Rollen werden als „Wheels“ bezeichnet. Es gibt sie in verschiedenen Größen und Härtegraden, so dass das Board auf den jeweiligen Einsatz-Zweck optimal abgestimmt werden kann.
     
Wissenswert

Der Kick-Flip ist der wichtigste Flip-Trick schlechthin. 

Der Kick-Flip stellt neben dem Ollie die wichtigste Basis für unzählige weitere Tricks dar. Beim Kick-Flip dreht sich das Board einmal um seine Längsachse.

Snow-Skateboard

Skateboarding funktioniert auch im Schnee. Hierfür gibt es das sogenannte Snow-Skateboard, auch Snow-Glide genannt. Anders als beim Snowboard steht der Fahrer hier ohne Bindung auf dem Board. Die Unterseiten der Snow-Skates – die Kufen – sind mit längs verlaufenden Rillen, sogenannten Channels, versehen. Diese sorgen dafür, dass das Board im Schnee geradeaus fährt.

Verschleiß

Für die Kugellager Ihres Skateboards ist Nässe genauso schädlich wie Staub. 

Bei Regen kommt noch erschwerend hinzu, dass die Kugellager mit der Zeit rosten. Dann kann es sogar passieren, dass die Rollen sich nicht mehr durchdrehen lassen und die Lager kratzen. Auch das Holz-Deck zieht bei Regen Feuchtigkeit und verliert dadurch seinen Pop (die Spannung des Decks).

Der Pop des Decks ermöglicht Ihnen hohe Sprünge, wie z.B. bei Tricks wie dem Ollie. Wenn Ihr Deck also einmal richtig nass geworden ist, hat es höchstwahrscheinlich den Großteil seines Pops verloren. Außerdem leidet auch das Griptape immens unter Fahrten bei Regen und Nässe. Das Tape kann sich bei Regenfahrten nach und nach ablösen und bietet nicht mehr den gewohnten Abrutsch-Schutz der Füße. Daher sollten Sie, Ihrem Board zuliebe auf Regenfahrten verzichten. 

Wie Sie Ihre Kugellager vor Nässe schützen können, erfahren Sie in unserer Rubrik: Pflege der Kugellager.
 

Die Lebensdauer eines Skateboard-Decks ist begrenzt, da es aus Holz besteht. Besonders bei Profi-Skateboardern ist der Verschleiß aufgrund der hohen Belastung durch Tricks und Sprünge sehr hoch. Hier kann bereits eine fehlerhafte Fußstellung zum Deck-Bruch führen. 

Bei Skateboardern, die auf waghalsige Stunts auf der Halfpipe verzichten und stattdessen überwiegend auf geraden Strecken unterwegs sind, halten die Decks etwas länger. 

Die Lebensdauer eines Skateboard-Decks hängt vor allem von der jeweiligen Beanspruchung und vom individuellen Fahrstil ab. Je wilder Sie auf Ihrem Brett unterwegs sind, desto mehr Verschleiß ist bemerkbar.     

Weitere Informationen zum Schutz und zur Pflege Ihres Skateboards finden Sie in unserem FAQ-Bereich unter der Frage: Ist nasser Straßenbelag schädlich für mein Skateboard?

Bedenken Sie

Das Deck kann durch Nässe aufweichen. 

Um die Lebensdauer Ihres Decks zu verlängern, sollten Sie es vor Wasser schützen. Da Holzprodukte beim Kontakt mit Nässe aufweichen, würde auch das Skateboard-Deck an Spannung (Pop) verlieren.  

Zubehör

Obwohl Halfpipes und auch kleinere Rampen (Mini-Ramps) für Privatpersonen zu kostspielig sind, gibt es mittlerweile auch günstigere Alternativen. Kleinere Rampen und auch Rails (Geländer oder Stangen) sind jedoch oftmals zu einem guten Preis erhältlich. 

Zusätzlich zu den Rails gibt es spezielle Gleitschienen für das Skateboard. Diese werden von unten an das Deck geschraubt und ermöglichen ein Gleiten auf Geländern oder anderen kantigen Gegenständen. 

Achtung!

Seien Sie beim Kauf Ihrer eigenen Skateboard-Rampe aufmerksam. 

Auf dem Markt gibt es auch einige schlechte Modelle, die kaum Stabilität bieten. Achten Sie hierbei auf die Bedienungsanleitung, um Unfälle zu vermeiden.


Online-Redaktion

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