Waveboards
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Kugellager
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Produkterzeugungsdatum
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Aktuelle Produkte in dieser Kategorie wurden innerhalb der letzten 36 Monate bei billiger.de neu gelistet. Der Zeitraum, in dem ein Produkt als aktuell gilt, wird durch unsere Produkt-Experten fĂŒr jede Kategorie gesondert bestimmt.
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Ratgeber Waveboards
Kaufberater
Waveboarder sind schon lange keine Exoten mehr, und die Auswahl an Modellen ist seit ihrer EinfĂŒhrung rasant gewachsen. Erfahren Sie im folgenden Kaufberater wichtige Details, die Sie bei Ihrer Entscheidung unterstĂŒtzen.
Bedenken Sie fĂŒr den Kauf eines idealen Waveboards vor allem folgende Gesichtspunkte:
- Es gibt grundlegend unterschiedliche Konstruktionsweisen.
Klassische Waveboards haben eine Torsionsstange. Neuere Konstruktionen kommen zum Teil ohne die Stange aus. Das ergibt Unterscheide im Fahrverhalten.
Mehr zur Bauart - Die Beschaffenheit der Rollen sollte zu Ihrem Fahrstil passen.Â
Möchten Sie sich mit dem Board hauptsĂ€chlich fortbewegen, dann sollte es eher weiche Rollen besitzen. Sind Sie bereits fortgeschritten und möchten auch SprĂŒnge und Stunts vollfĂŒhren, sollten Sie harte Rollen wĂ€hlen.
Mehr zu den Rollen - Finden Sie Ihr bevorzugtes Design.Â
Waveboards sind oft aufwendig designt, und die Optik ist sicherlich fĂŒr viele ein wichtiger Entscheidungsfaktor. Sie können aus Fotos, Mustern und Grafiken wĂ€hlen.
Mehr zu den Styles
Waveboard-Typen
Charakteristisch fĂŒr die Bretter sind ihre Beweglichkeit in mehrere Richtungen und die damit möglich werdende wellenartige Fortbewegung. GrundsĂ€tzlich ist das Deck â d. h. die AbstellflĂ€che fĂŒr die FĂŒĂe â 2-teilig angelegt. Die beiden Teile bewegen sich gegeneinander. Das stellt hohe Anforderungen an das Material.
GrundsĂ€tzlich lassen sich die Funboards folgendermaĂen unterscheiden:
Waveboards nach Bauart
Die Boards fĂŒr das Surfen auf der StraĂe finden Sie in unterschiedlichen Bauweisen im Handel.
Hier sind vor allem 4 vorherrschend:
- Klassisches Waveboard mit Torsionstange
Eine Torsionsstange ist ein Rohr mit Feder-Element, das an beiden Enden fest mit je einem Deck des Waveboards verbunden ist. Das Rohr ist in StĂŒtzlager montiert. Die Stange ermöglicht eine Schwenkbewegung durch Be- und Entlasten; sie sorgt dafĂŒr, dass 2 daran befestigte Bauteile (Decks) sich gegeneinander drehen können. Stange und Lager bringen um die 400 g Gewicht und einen gewissen Pflegeaufwand mit sich. Diese klassische Bauform kostet 20 ⏠bis 170 âŹ. - Waveboard ohne TorsionsstangeÂ
Mit Hightech-Materialien ist es auch möglich, die Decks nicht gegeneinander zu kippen, sondern das Material der Decks selbst zu verwinden. Diese Variante kommt ohne Torsionsstange zwischen den Decks aus; genau genommen handelt es sich hier um ein einzelnes Deck mit einer schmalen âTailleâ in der Mitte. Daher begegnet Ihnen hier auch die englische Bezeichnung Single Frame (1 Gestell). Das spart Gewicht und reduziert den Wartungsaufwand, denn es sind weniger Lager vorhanden, die Pflege brauchen. Das bringt auch weniger VerschleiĂteile mit sich. Stangenlose Boards sind leicht und Sie können sie darum mit weniger Kraftaufwand kontrollieren. Preislich liegen sie etwa bei 100 âŹ. - Flexsurfing Waveboard
Flexsurfing Boards bestehen wie klassische Waveboards aus 2 FuĂdecks mit Torsionsstange als Verbindungselement. Der gröĂte Unterschied dazu ist aber die LĂ€nge des Torsionsstabs. Der Stab erstreckt sich fast ĂŒber das gesamte Board. Das bringt höhere StabilitĂ€t beim Fahren und reduziert die Bruchgefahr. Denn die lĂ€ngere Stange kann durch den gröĂeren Hebel mehr Belastung aufnehmen. Beim normalen Surfen auf der StraĂe ist dieser Unterschied kaum von Bedeutung, fĂŒr SprĂŒnge und Rampen aber umso mehr. Ein weiterer Unterschied ist die Befestigung der Caster, also der Rollen. Die Caster sind nicht am Board befestigt, sondern an der Torsionsstange. Das reduziert die Bruchgefahr. Flexsurfing Boards sind vergleichsweise schwer. Sie wiegen rund 3900 g. Im Handel erhalten Sie sie zu Preisen zwischen 50 ⏠und 100 âŹ. - Wavescooter
Wavescooter kombinieren die Eigenschaften von Tretrollern und Waveboard. Der zusĂ€tzliche Lenker ermöglicht andere BewegungsablĂ€ufe und einige akrobatische Tricks. Wer den Scooter als Kompromiss aus beiden Sportarten versteht, wird enttĂ€uscht sein, denn weder Roller-Tricks noch Waveboard-Tricks funktionieren mit ihnen wie gewohnt. Wavescooter sind deshalb eine Klasse fĂŒr sich â mit sehr vielen Varianten verschiedener Hersteller. Sie finden sie zwischen etwa 40 ⏠und 70 ⏠im Handel. Wavescooter mit Elektro-Antrieb sind eher fĂŒr die Fortbewegung gedacht.Â
Maxboard ist ein Markenname, der gleichzeitig fĂŒr eine Bauart steht, die am stĂ€rksten von der ursprĂŒnglichen Konstruktion abweicht. Das Deck besteht hier aus einer Mischung aus Fiberglas und Kunststoff. Sie ist so flexibel, dass keine Stange notwendig ist. Das macht Maxboards besonders leicht. Maxboards wiegen rund 2,4 kg und sind damit 40 % leichter als konventionelle Waveboards. Ăhnlich wie dieses ist auch das RipStick bzw. RipStik Air, ebenfalls ein geschĂŒtzter Produktname eines Herstellers. Die Entscheidung fĂŒr Maxboard oder Ripstik ist Geschmackssache.
Waveboards nach Verwendung
Viele Boards sind universell einsetzbar und decken ein groĂes Nutzerspektrum ab. Sie eignen sich vom frĂŒhen Teenie-Alter bis hin zum Erwachsenen-Alter.Â
Im Folgenden erfahren Sie, was die speziellen Boards auszeichnet:Â
Waveboards fĂŒr Kinder
VerkĂŒrzte und besonders leichte Wellenbretter machen Kindern von etwa 6 bis 10 Jahren den Einstieg ins Streetsurfing etwas leichter.Â
Achten Sie beim Kauf auĂerdem auf eine solide Griptape-Beschichtung, die ungewolltes Abrutschen verhindern kann. GrundsĂ€tzlich gilt, dass ein leichtes Board besser zu kontrollieren ist.
Modelle fĂŒr Kinder sind rund 75 cm lang und wiegen weniger als 3 kg. Sogenannte Mini-Waveboards können nur noch 55 cm lang und 1.5 kg schwer sein. Erwachsenen-Boards sind dagegen meist ĂŒber 80 cm lang. Das Gewicht (2,4 bis 4,5 kg) hĂ€ngt von Konstruktion und Material ab.
Viele Anbieter geben bei Kinder-Boards Empfehlungen fĂŒr KörpergröĂe, Alter und Gewicht. Wenn beim ausgewĂ€hlten Exemplar nicht alle 3 Werte auf Ihr Kind zutreffen, kann es trotzdem geeignet sein. Die maximale Gewichtsbelastung ist aus SicherheitsgrĂŒnden der wichtigste Wert, der nicht ĂŒberschritten werden sollte.
Faktoren fĂŒr Ihre Entscheidung können auch die Gewohnheiten und die Umgebung Ihres Kindes sein:Â
- Gibt Ihr Kind ein neues Spielzeug meist sehr schnell wieder auf?
Dann könnte ein gĂŒnstiges Board ab 30 ⏠die richtige Lösung sein. - Ist Ihr Kind bereits auf einem anderen Board sicher unterwegs?
Dann entscheiden Sie sich am besten fĂŒr ein leichtes Board mit normaler LĂ€nge, also bereits fĂŒr eine ErwachsenengröĂe. - Gibt es in Ihrer Umgebung genug verkehrsarme, asphaltierte FlĂ€chen?Â
Wenn Ihr Kind viele leicht zugĂ€ngliche Strecken â etwa einen eigenen Hof, breite Gehwege oder ParkflĂ€chen â vorfindet, auf denen es fahren kann, kann ein hochwertiges Modell fĂŒr Vielnutzer die richtige Lösung sein. - Die richtigen Rollen sollten vorhanden sein oder zugekauft werden.Â
Rollen fĂŒr Kinder dĂŒrfen eher hart sein, denn sie mĂŒssen kein nennenswertes Gewicht abfedern und eignen sich besser fĂŒr Tricks.Â
Waveboards fĂŒr AnfĂ€ngerÂ
Das Streetsurfing-Board sollte so leicht wie möglich sein. Weniger Gewicht bedeutet bessere Kontrolle, also leichteres Lenken und Aufsteigen.Â
Viele AnfĂ€nger wissen auch eine RĂŒckstellfeder am Caster, an den Lenkrollen, zu schĂ€tzen. Sie sorgt dafĂŒr, dass die Rollen sich nicht um 360° drehen, sondern um maximal 90°, und sich immer wieder gerade ausrichten. Bei einigen Modellen sind die Federn ausbaubar, sodass das Board weiter nutzbar ist, wenn das Können steigt.Â
Sparen Sie nicht an der falschen Stelle. Gerade bei leichten Boards verzichten manche Hersteller auf geschraubte Verbindungen zwischen den Decks und stecken die Bauteile aus GewichtsgrĂŒnden nur ineinander. FĂŒr die notwendige StabilitĂ€t sorgen aber nur verschraubte Decks.
Waveboards fĂŒr Fortgeschrittene
Die AnsprĂŒche an Material und Vielseitigkeit steigen mit dem Können. Wer in die Welt der Profi-Tricks einsteigen will, braucht den richtigen rollenden Begleiter. Er muss bruchsicher und stoĂdĂ€mpfend sein und ein hohes Trickpotenzial bieten. In der gĂŒnstigsten Preisklasse sind solche StĂŒcke selten zu finden.
Als Fortgeschrittener sollten Sie beim Kauf besonders auf folgende Merkmale achten:
- Austauschbare Bauteile
Vielnutzer, die ihr Board lieben, wollen es nicht gleich beim ersten Defekt gegen ein Neues austauschen. Rollen, Caster und Deck sollten daher leicht ersetzbar sein. - Belastbares Material
Boards aus einfachem Hartplastik sind meist bruchanfĂ€llig. Im Profi-Bereich verbauen die Hersteller einen hohen Anteil an Fiberglas. Dies verbessert die elastische Energieaufnahme, was wiederum die Gelenke schont. AuĂerdem erhöht sich dadurch die Bruchfestigkeit. - Griptape als Beschichtung
Griptapes (engl fĂŒr âgriffige Aufkleberâ) machen ein Board rutschfest. Es gibt sie als dauerhafte Beschichtung und als Aufkleber. - Hohes Trickpotenzial durch harte Rollen
Wenn ein Board exakt auf die Bewegungen des Nutzers anspricht, sind sehr viel mehr gelungene Tricks möglich. Ob ein Board dieses Versprechen einlöst, lÀsst sich nur durch praktische Tests feststellen. Fest steht, dass vergleichsweise harte Rollen bei den meisten Fortgeschrittenen wichtig sind. - Zerlegbare Bauteile
FĂŒr die Bastler unter den Boardern ist es sinnvoll, wenn möglichst viele Teile zerlegbar sind, etwa die Kugellager. Das erleichtert die Wartung, das Reinigen und das Optimieren.Â
Materialien
Wirklich vergleichbar sind die beiden gĂ€ngigsten Materialien fĂŒr die Decks eines Boards â Holz oder Kunststoff â nicht. Wenn sie gut verarbeitet sind, ist bei beiden die notwendige FlexibilitĂ€t und Bruchsicherheit gegeben. Die OberflĂ€chen lassen sich bei beiden Varianten so gestalten, dass sie auch Ă€uĂerlich kaum zu unterscheiden sind.Â
HauptsÀchlich kommen folgende 3 Materialien bei der Herstellung zum Einsatz:
- Aluminium
Aluminium wird eher selten verwendet. Die Hersteller sprechen von einem besonders sicheren FahrgefĂŒhl durch das sehr verwindungssteife Material. AuĂerdem entfallen die störenden GerĂ€usche, die einige Kunststoff-Boards hören lassen. NatĂŒrlich brauchen Boards aus Alu immer eine Torsionsstange; dieses Material ist nicht flexibel genug, um sich verdrehen zu lassen. - Holz
Holzboards sind nicht zwingend schwerer als andere. Mehrere dĂŒnne Schichten Holz sind beim Deck eines solchen Boards miteinander verbunden. Hier kommt es auf die Wahl der Holzsorte an, etwa Ahorn. In guter Verarbeitung stehen diese Boards den herkömmlichen in nichts nach. Trotzdem sind sie derzeit noch die Ausnahme auf dem Markt. Optisch besonders schön ist es, wenn die verleimten Holzschichten seitlich noch zu erkennen sind. - Kunststoff
Die meisten Decks sind aus Kunststoff in verschiedenen Zusammensetzungen hergestellt. GĂŒnstige Modelle mit Torsionsstange können oft aus reinem Hartplastik sein, ein relativ unflexibles Material, das leichter bricht als hochwertigere Boards. Die FlexibilitĂ€t und Robustheit erhöht sich mit einer Beimischung von Fiberglas, wobei die genaue Zusammensetzung oft das Geheimnis der Hersteller bleibt.Â
MaĂe und Gewichte
MaĂanfertigungen gibt es nur von kleineren Manufakturen. Doch Sie haben einige Möglichkeiten, Ihr Board passend zu machen. Wer in GröĂe oder Gewicht stark vom Durchschnitt abweicht, fĂŒr den lohnt sich ein genauerer Blick auf die Proportionen des Waveboards und die Empfehlungen der Hersteller.Â
Achten Sie auf folgende wichtige Merkmale:
- Belastbarkeitsempfehlung
Viele Hersteller geben bezogen auf das Körpergewicht Grenzwerte an, bis zu denen Sie das Modell optimal nutzen können. Wer deutlich schwerer ist, riskiert schnellen VerschleiĂ oder gar Bruch. Leichte Nutzer dagegen können eventuell nicht das volle Potenzial ihres Boards ausnutzen oder empfinden das FahrgefĂŒhl als besonders hart. - Breite
Auf den breiten Teilen des Decks sollten die FĂŒĂe so Platz finden, dass nur die Zehen und wenige Zentimeter der Ferse darĂŒber hinausragen. Wenn Sie also sehr groĂe oder kleine FĂŒĂe haben, sollten Sie nachmessen. - Form
Einige Decks verlaufen nach vorne und/oder hinten leicht nach oben, Dies ist ein Noselift (engl. fĂŒr Nase) bzw. Taillift (engl. fĂŒr Schwanz). Einige Streetsurfer schwören auf diese Besonderheit, weil bestimmte Tricks damit besser gelingen. - Gewicht des BoardsÂ
Ein Waveboard kann 2,4 kg bis 4,5 kg auf die Waage bringen. Leichte Modelle sind grundsĂ€tzlich einfacher manövrierbar als schwere â und es ist angenehmer, sie ĂŒber weite Strecken zu transportieren. Doch auch schwerere Boards haben ihre Berechtigung. FĂŒr Nutzer, die hauptsĂ€chlich lĂ€ngere Strecken fahren und weniger auf Tricks fokussiert sind, kann deren gute StraĂenlage angenehm sein. - LĂ€nge
Modelle fĂŒr Kinder sind in der Regel bis zu 75 cm oder 29,5 âł (Zoll) lang und damit sehr wendig. Waveboards fĂŒr Erwachsene sind 75 cm bis 86 cm bzw. 29,5 âł bis 33,9 âł lang. Die lĂ€ngeren Varianten haben eine bessere Laufruhe, sind dafĂŒr aber weniger wendig. AnfĂ€nger wissen diese Eigenschaft meist zu schĂ€tzen.
Optimal ist ein Board fĂŒr Nutzer, die im mittleren Bereich der empfohlenen Gewichtsklasse liegen.Â
Rollen
Die Rollen und Rollenlager sind bei vielen Modellen austauschbar, aber grundsÀtzlich sollte Ihr Wunsch-Board bereits mit dem Rollenpaar geliefert werden, das zu Ihnen passt.
In den folgenden Kapiteln finden Sie wichtige Informationen zu:
HĂ€rtegrad
Entscheidend fĂŒr die Fahreigenschaften der Rollen ist ihr HĂ€rtegrad. Rollen fĂŒr Waveboards bestehen meist aus GieĂ-Polyurethan. Das ist ein Kunststoff, der bei der Herstellung in der HĂ€rte variierbar ist. Die Skala fĂŒr Waveboard-Rollen reicht von 74 A bis 101 A (weich bis hart).Â
Sehr weiche Rollen sind mehr fĂŒr die reine Fortbewegung gedacht und weniger fĂŒr Tricks. Sie dĂ€mpfen ErschĂŒtterungen und die Haftung auf der Unterlage ist hoch. Sind Sie als Fahrer schwerer, geben sie spĂŒrbar nach. Die FahrgerĂ€usche fallen gering aus. Daher sind weiche Rollen besonders beim Dreh von Videos beliebt. Allerdings nutzt sich das Material schneller ab und Sie mĂŒssen die Rollen öfter austauschen.
HĂ€rtere Rollen sind die richtige Wahl, wenn es Ihnen auf Geschwindigkeit, Wendigkeit und Tricks ankommt oder Sie auf nicht allzu rauem Untergrund unterwegs sind.Â
Alle Eigenschaften der unterschiedlichen Rollen finden Sie auf einen Blick in der folgenden Tabelle:Â
Eigenschaft |
Weiche Rollen |
Harte Rollen |
|---|---|---|
HaftfÀhigkeit (Grip) |
hoch |
gering |
Abnutzung |
hoch |
gering |
AbdĂ€mpfen von ErschĂŒtterungen |
stark |
schwach |
Ausgleich Körpergewicht |
stark |
gering |
Eignung fĂŒr anspruchsvolle Tricks |
gering |
hoch |
Fahrkomfort auf Asphalt |
hoch |
gering |
Geschwindigkeit |
gering |
hoch |
Einige Hersteller haben ihre eigenen Skalen und Bezeichnungen. GebrĂ€uchlich sind diese eher fĂŒr Skateboard-Rollen, werden aber zum Teil auch fĂŒr Waveboard-Rollen verwendet. STF (Street Tech Formula) eignet sich fĂŒr asphaltierte Strecken. SPF ist fĂŒr Beton gemacht und steht fĂŒr Skatepark-Formula. Die hĂ€rteren Rollen ĂŒbertragen die Geschwindigkeit auf glatten FlĂ€chen (Bowls, Ramps) besonders gut.Â
Als mittlere, universell verwendbare Werte fĂŒr die HĂ€rte der Rollen gelten 78 A bis 84 A.Â
Kugellager
Jede Rolle enthĂ€lt zwei Kugellager, die durch sogenannte Spacer getrennt sind. Die Spacer schĂŒtzen die Kugellager vor dem Druck von auĂen. Die Kugeln machen die Bewegung der Rollen erst möglich.
Schutzkappen, auch Shields genannt, schĂŒtzen das Kugellager von auĂen.Â
Die Kugeln selbst liegen in einer Art KĂ€fig, dem sogenannten Ball-Cage.Â
Nicht immer austauschbar
Nicht bei allen Waveboards sind die Kugellager auswechselbar. Wenn es Ihnen wichtig ist, die Lager nach langem Gebrauch oder einem Sturz selbst auszutauschen, achten Sie beim Kauf auf Modelle, die Rollen mit separaten Kugellagern enthalten.Â
Achten Sie beim Kauf vor allem auf folgende Merkmale von Kugellagern:
- Geschlossen oder halb geschlossenÂ
Sie können zwischen geschlossenen (ZZ) und halb geschlossenen (Z) Lagern wĂ€hlen. Halb geschlossene Lager haben 1 statt 2 Abdeckscheiben. Sie werden dadurch schneller, aber auch empfindlicher. - Geschmiert oder ungeschmiertÂ
Bei Kugellagern, die Sie als Ersatzteile kaufen, können Sie auswĂ€hlen, ob sie bereits geschmiert geliefert werden oder nicht. Einige Hersteller bieten spezielle Schmiermittel fĂŒr Boards an. Bei Neukauf eines Boards sind die Kugellager immer geschmiert. - Exaktheit der Lager
Die QualitĂ€t der Kugellager entscheidet mit ĂŒber die QualitĂ€t und die Fahrgeschwindigkeit des gesamten Bretts. Bei der Herstellung kommt es daher auf Genauigkeit an. Das amerikanische Annular Bearing Engineering Committee vergibt Bewertungen der Messgenauigkeit. Die sogenannten ABEC-Werte fĂŒr gĂ€ngige Lager reichen von 1 bis 11, wobei 1 der schlechteste Wert ist. Als akzeptabel gelten die meist genutzten Werte von ABEC 5 bis ABEC 7. Die Werte werden auch auf die Kugellager anderer Boards sowie von Fidget Spinnern angewandt. - MaterialqualitĂ€tÂ
Mindestens so wichtig wie der ABEC-Wert ist das verwendete Material der Kugeln. Herkömmliche Kugellager haben einfache Stahlkugeln. Hochwertigere Produkte verwenden Edelstahl. High-End Produkte enthalten Keramikkugeln, die teuer, aber extrem lange haltbar sind.Â
Anhaltspunkte, ob ein Kugellager hochwertig ist, erhalten Sie, wenn Sie die Rollen einzeln frei drehen. Diese sollten dann keine Schleif- oder MahlgerĂ€usche aufweisen, sondern rundlaufen und nicht schlingern.Â
Bedenken Sie auch, dass Kugellager empfindlich sind. Staub mögen sie ebenso wenig wie Regen, denn sie können rosten.
Caster
Caster ist der englische Begriff fĂŒr Lenkrollen, also die Kombination aus einer drehbaren Halterung und einer Rolle.Â
Casterboards sind also prinzipiell alle Boards auf lenkbaren Rollen. Die ersten Modelle gingen unter diesem Oberbegriff erstmals in den US-Handel; in Deutschland war der Begriff Waveboard von Anfang an gebrĂ€uchlicher.Â
Waveboard-Caster sind aus Aluminium oder aus Stahl. Alu-Caster sind billiger und leichter. Stahl-Caster sind zwar teurer und schwerer, dafĂŒr aber auch lĂ€nger haltbar.Â
Styles
Die Wellenboards sind nicht nur auf der StraĂe ein Hingucker; Sie können Ihr Board auch gut sichtbar in Ihrer Wohnung platzieren. Darum bieten viele Hersteller eine groĂe Auswahl an, was die Gestaltung angeht.Â
Dazu gehören folgende Varianten:Â
- Geometrische MusterÂ
Viele geometrische Muster entfalten ihre Wirkung besonders in Bewegung und machen sich daher besonders gut bei schnellen Tricks und Moves. - Fotos
Fotos von Stars und Szenenfotos aus Filmen sind besonders interessant, solange sie aktuell sind. Andere Fotos, etwa von StrÀnden oder Stadtbildern, sind zeitloser. - Grafiken
Buchstaben, groà gestaltete Markennamen, Tattoo-Àhnliche Symbole und vieles mehr können ein Board zum Kunstobjekt machen. - Neonfarben
Bei bestimmten LichtverhĂ€ltnissen sind Neonfarben ein ganz besonderer Hingucker.Â
Sicherheit
Streetsurfing-Boards bergen ein gewisses Verletzungsrisiko â wie alle SportgerĂ€te. Mit der richtigen SicherheitsausrĂŒstung und einem SportgerĂ€t, das gĂŒltigen Sicherheitsnormen entspricht, reduzieren Sie das Risikopotenzial erheblich.Â
Folgendes sollte in Ihrer SicherheitsausrĂŒstung enthalten sein:
- Helm
Helme sind ein absolutes Muss beim Streetsurfing â ob fĂŒr Erwachsene oder fĂŒr Kinder. Im Falle eines Sturzes kann der Helm Sie vor schweren Kopfverletzungen schĂŒtzen. Besonders beliebt sind die Formen Nutcase und Melon â sie erinnern an eine Nussschale bzw. Melone. - ProtektorenÂ
HĂ€nde, Knie und Ellenbogen schĂŒtzen Sie am besten mit Protektoren. Dabei handelt es sich um gepolsterte harte Schalen, die entsprechend geformt sind und so genau an die jeweilige Körperpartie angepasst sind. Die SchutzausrĂŒstung dĂ€mpft den Aufprall bei StĂŒrzen.
Die SchutzausrĂŒstung gibt es hĂ€ufig als Komplettset â alle Protektoren zusammen, Protektoren und Helm oder gar als Beigabe zum Board.
SicherheitsnormenÂ
Auch SportgerĂ€te zum Streetsurfing mĂŒssen bestimmten Sicherheitsnormen entsprechen.
Folgende Zertifizierungen sind dabei gelĂ€ufig:Â
- GS-Zeichen
Das Siegel GS (GeprĂŒfte Sicherheit) bescheinigt, dass ein Produkt dem Produktsicherheitsgesetz entspricht. FĂŒr Waveboards gilt die EuropĂ€ische Norm fĂŒr Skateboards (EN 13613). Sicherheit, Bedienungsanleitung und Kennzeichnung mĂŒssen dabei bestimmten Standards entsprechen. Ob ein Produkt das GS-Siegel bekommt, entscheiden unabhĂ€ngige PrĂŒf-Organisationen. Das GS-Zeichen ist freiwillig in der Anwendung. Es ist nur gĂŒltig in Kombination mit dem Logo des prĂŒfenden Instituts. So bedeutet etwa der Vermerk âTĂV/GS geprĂŒftâ, dass der TĂV die KonformitĂ€t mit den GS-Vorgaben festgestellt hat. - CE-Kennzeichnung
Die CE-Kennzeichnung ist kein PrĂŒfzeichen, sondern eine Art Reisepass fĂŒr die EU, den die Hersteller selbst anbringen. Sie zeigt an, dass ein Produkt den Anforderungen der EU-Verordnungen entspricht; darin spielen auch Sicherheitsanforderungen eine Rolle. Wer in Europa ein Produkt in Verkehr bringt, muss mit dem Anbringen dieser Kennzeichnung zusichern, dass es den geltenden Normen entspricht. Ein Produkt ohne diese Kennzeichnung darf genau genommen nicht in Europa vermarktet werden.Â
Extras
Noch mehr FahrspaĂ und Sicherheit versprechen Extras, die Sie nachrĂŒsten können.Â
Das sind vor allem Folgende:
- Griptape
Griptape heiĂt ĂŒbersetzt so viel wie âgriffiger Aufkleberâ. Der Begriff wird aber auch verwendet, um fest eigebaute Elemente zu bezeichnen, die die Reibung erhöhen. Die meisten Streetsurfer halten ein Griptape fĂŒr unverzichtbar, weil es die Griffigkeit und damit die Sicherheit erhöht. Es gibt sie in 2 Varianten: Griptapes zum Aufkleben haben meist eine OberflĂ€che, die Schleifpapier Ă€hnelt. Die grobe Körnung erhöht die AuflageflĂ€che fĂŒr die Schuhe enorm. Mit auswechselbaren Griptapes lĂ€sst sich ein Waveboard immer neu gestalten. Der Nachteil vieler Klebe-Tapes ist, dass sie nicht lange halten und fĂŒr manche Nutzer nicht rau genug erscheinen. Als fester Bestandteil des Decks ins Design integriert kann eine Deck-Beschichtung besonders lange haltbar sein. - Kufen
Eis auf dem See und Waveboard im Keller? Indem Sie die Rollen gegen Waveboard-Kufen austauschen, verwandeln Sie Ihr Board in ein WintersportgerĂ€t. - LED-RollenÂ
LED-Rollen, zum Teil mit wechselnden Farbeffekten, liegen im Trend und erhöhen die Sichtbarkeit und Sicherheit. Einige Boards werden bereits mit Leuchtrollen ausgeliefert. Das LED-Farbspiel der Rollen ist nicht bei jedem Modell abschaltbar. Wenn Sie hin und wieder auch ohne die auffallenden Leuchten fahren wollen, achten Sie beim Kauf auf dieses Detail. - RĂŒckstellfeder
RĂŒckstellfedern sorgen dafĂŒr, dass sich die Rollen immer wieder in Fahrtrichtung ausrichten. FĂŒr AnfĂ€nger wird der Einstieg dadurch leichter. Auch lĂ€ngere Strecken können Sie so komfortabel bewĂ€ltigen. Fortgeschrittene bevorzugen aber die uneingeschrĂ€nkte Drehbarkeit um 360°, weil viele Tricks so erst möglich werden. Falls Sie zu dieser Personengruppe zĂ€hlen, achten Sie beim Kauf darauf, dass sich die Feder leicht entfernen oder deaktivieren lĂ€sst. - Bremsklötze
Eine sichere Alternative zum Absprung in kritischen Situationen bieten zusĂ€tzliche Bremsklötze. Sie werden hinten am Waveboard befestigt. Mit den Klötzen können Sie abbremsen, indem Sie das Board nach hinten neigen. So bekommen die Bremsklötze Bodenkontakt und unterbrechen die Bewegung.Â
HĂ€ufige Fragen
In unserer FAQ-Sammlung haben wir weitere interessante Informationen zum Thema Waveboards fĂŒr Sie zusammengefasst. Die Auswahl der Fragen orientiert sich an dem Wissensbedarf anderer KĂ€ufer dieser SportgerĂ€te.
Erhalten Sie in unserem FAQ-Bereich wichtige Antworten zu den Themenbereichen
Altersbegrenzung
Ab und bis zu welchem Alter ist ein Waveboard empfehlenswert?
AnfÀnger
Wie lerne ich Waveboardfahren?
Aufbau
Wie ist ein Waveboard aufgebaut?
Begriff
Woher kommt der Begriff Waveboard?
Was ist der Unterschied zwischen Waveboard und Skateboard?
Belastbarkeit
Fitness
Warum ist das Fahren eines Waveboards gut fĂŒr die Fitness?
Kauf
Wo kann ich gĂŒnstig ein Waveboard kaufen?
Gibt es fĂŒr Waveboards Ersatzteile?
Sicherheit
Wo darf ich mit dem Waveboard fahren?
Brauche ich eine SchutzausrĂŒstung beim Waveboarden?
Tricks und Moves
Welche Tricks kann ich mit einem Waveboard machen?
Wartung
Wie reinige und warte ich mein Waveboard?
Zubehör
Was gehört zu einem Waveboard dazu, und welche Extras gibt es?
Altersbegrenzung
Ab und bis zu welchem Alter ist ein Waveboard empfehlenswert?Â
GrundsĂ€tzlich gilt: Wer gehen kann, kann mit etwas Ăbung auch mit einem Waveboard fahren. Die nötige Koordination ist im Alter von 8 bis 9 Jahren deutlich leichter aufzubauen als etwa bei 6-JĂ€hrigen. Nach oben gibt es keine Altersbegrenzungen â Gesundheit vorausgesetzt.Â
AnfĂ€ngerÂ
Wie lerne ich Waveboardfahren?Â
Waveboarden lernen Sie in Kursen, mit erfahrenen Freunden â oder alleine, jeweils auf einem ebenen, glatten Untergrund. Alles beginnt mit dem Aufsteigen und Draufbleiben.Â
ZunĂ€chst machen Sie sich bewusst, welches Ihr Spielbein ist. In der Regel ist das das Bein, mit dem Sie einen Ball kicken wĂŒrden, wĂ€hrend das Standbein fĂŒr StabilitĂ€t sorgt.Â
So gehen Sie vor:Â
- Beginnen Sie in ebenem GelÀnde.
- Stellen Sie sich seitlich mit dem Standbein auf die Mitte des vorderen Decks.Â
- StoĂen Sie sich mit dem hinteren FuĂ ab und verlagern Sie dann das Gewicht auf den vorderen.Â
- Geradeaus schauen â nicht nach unten!Â
- Körper aufrichten und Knie leicht beugen.Â
- Schub und Richtung geben Sie dem Board durch Bewegungen von Oberkörper und HĂŒften: Hier ist Ausprobieren angesagt.Â
Da Streetsurfing ein vielseitiger Sport ist, gibt es noch viele andere Möglichkeiten fĂŒr die ersten Kilometer.Â
AufbauÂ
Wie ist ein Waveboard aufgebaut?
Bei vielen Boards sind die Bauteile auswechselbar.Â
Ein Waveboard besteht grundsÀtzlich aus 4 Teilen:
- Deck
Das Deck ist die FlÀche, auf der Sie stehen. Die Boards können 2 Decks haben, die durch eine Torsionsstange miteinander verbunden sind, oder 1 flexibles Deck. - RÀder
Die RÀder bestehen aus einer Kombination von Caster und Rolle Jedes Waveboard hat 2 Rollen, die entweder am Deck oder an der Halterung der Torsionsstange befestigt sind. - Stange
Die Torsionsstange verbindet 2 Decks so, dass sie vertikal gegeneinander drehbar sind. Dies ermöglicht die wellenförmige Bewegung auf dem Board. Bei Boards ohne Torsionsstange ist das Material so flexibel, dass es die Drehung erlaubt. - GriptapeÂ
Das englische âGripâ bezeichnet den Halt auf dem Deck. Griptapes verhindern vorzeitiges Abrutschen. Sie sind fest in das Deck eingearbeitet oder aufgeklebt.Â
BegriffÂ
Woher kommt der Begriff Waveboard?Â
Das FahrgefĂŒhl erinnert an das Surfen auf den Wellen des Meeres. Der Grundgedanke bei der Entwicklung war, dieses GefĂŒhl zu haben, ohne aufs Meer angewiesen zu sein.Â
Das Board fĂŒr die StraĂe wurde zu Beginn der 2000er Jahre in den USA erfunden und eingefĂŒhrt.
Es gibt Waveboards fĂŒr den Wassersport, die mit den Streetsurfing-Boards nichts zu tun haben. Sie sind meist aus Carbon. Die Namensgleichheit konnte sich in Deutschland vermutlich halten, weil der Begriff vorher nur in Surfer-Kreisen eine Rolle spielte.Â
Was ist der Unterschied zwischen Waveboard und Skateboard?Â
Der deutlichste Unterschied ist die Anzahl der Rollen: Skateboards haben 4, Waveboards nur 2 Rollen. Das macht sie um einiges wendiger.Â
Auf einem Skateboard bewegt sich der Nutzer grundlegend anders; fĂŒr den Antrieb drĂŒckt er sich mit dem FuĂ ab.Â
Auf Waveboards dagegen ist die Bewegung wellenförmig mit Impulsen aus Schultern und HĂŒfte.
Was ist ein Snakeboard?
Snakeboards sind eher eine Abart des Skateboards, sie haben 4 Rollen und 3 Segmente, die sich gegeneinander drehen lassen.Â
Was ist ein Casterboard?Â
Caster ist der englische Begriff fĂŒr Lenkrollen, also die Kombination aus einer drehbaren Halterung und einer Rolle.Â
Casterboards sind also prinzipiell alle Boards auf lenkbaren Rollen. Die ersten Waveboards gingen als Casterboards erstmals in den US-Handel; in Deutschland war der Begriff Waveboard von Anfang an gebrÀuchlicher.
Mehr ĂŒber Caster lesen Sie im gleichnamigen Kapitel unseres Ratgebers.Â
Belastbarkeit
Was hĂ€lt ein Waveboard aus?Â
Die Streetsurfing-SportgerĂ€te sind auf schnelle Bewegungen und dynamische Belastungen ausgerichtet, doch sie sind nicht unzerstörbar.Â
Nutzen Sie das Board intensiv und loten dessen Möglichkeiten voll aus, sollten Sie damit rechnen, dass Sie bereits nach einigen Wochen oder Monaten Teile ersetzen mĂŒssen.Â
Wenn Sie der Meinung sind, dass Ihr Board vorzeitig defekt ist, klĂ€ren Sie das Thema mit dem HĂ€ndler. Sachkundige und serviceorientierte HĂ€ndler können Ihnen weiterhelfen â unter UmstĂ€nden ist eine Reparatur möglich.Â
Fitness
Warum ist das Fahren eines Waveboards gut fĂŒr die Fitness?
Es bringt Ausdauer und Kreislauf in Schwung, trainiert umfassend die Muskulatur und schult den Gleichgewichtssinn.Â
Das haben auch PĂ€dagogen erkannt; die Wellenboards gehören in einigen Schulen und manchen sozialen Einrichtungen zur festen AusrĂŒstung.Â
KaufÂ
Wo kann ich gĂŒnstig ein Waveboard kaufen?Â
Die meisten groĂen Anbieter von Sportartikeln haben diese Modelle im Programm. Daneben gibt es einige spezialisierte HĂ€ndler, die entweder Boards aller Art oder sogar ausschlieĂlich Waveboards im Programm haben. Dort können Sie meist auch online eine umfassende Beratung erwarten.Â
Ein breites Angebot von Waveboards und informative Kundenbewertungen finden Sie auf unserem Portal.Â
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Wieviel kostet ein Waveboard?
Rechnen Sie mit Ausgaben zwischen etwa 30 ⏠bis rund 170 âŹ. Sonderanfertigungen aus kleinen Manufakturen können aber auch ein Vielfaches davon kosten.Â
Ein Board, das Tricks und lange Nutzung ohne vorzeitige SchĂ€den mitmacht, können Sie ab rund 80 ⏠erwarten.Â
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Gibt es fĂŒr Waveboards Ersatzteile?
Gerade bei sehr gĂŒnstigen Modellen oder bei intensivem Gebrauch kann ein Austausch einzelner Teile schnell fĂ€llig werden. Im Prinzip sind alle Teile ersetzbar.Â
Ersatzrollen, Kugellager-Kugeln, Decks und vieles mehr gibt es einzeln zu kaufen. Ob fĂŒr Ihr Modell passende Ersatzteile zu bekommen sind und ob Sie sie selbst austauschen können, erfahren Sie aus dem Produktdatenblatt oder vom Anbieter.Â
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Sicherheit
Wo darf ich mit dem Waveboard fahren?
Auf Gehwegen ist das Fahren erlaubt. SelbstverstĂ€ndlich ist RĂŒcksicht auf FuĂgĂ€nger dabei oberstes Gebot. Reine Radwege oder gar StraĂen sind nach § 24 StVO tabu.Â
FĂŒr Tricks und Stunts suchen Sie verkehrsberuhigte Zonen oder SportflĂ€chen auf.
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Brauche ich eine SchutzausrĂŒstung beim Waveboarden?Â
Nicht nur Kinder und AnfĂ€nger sind mit einem guten Verletzungsschutz auf der sicheren Seite. Gerade wenn die Tricks komplexer und dynamischer werden, ist ein Schutz unerlĂ€sslich. Er besteht aus Helm, KnieschĂŒtzern, Handschuhen und Ellenbogen-Protektoren.Â
Komplettsets sind oft gĂŒnstiger als der Einzelkauf. Einige Anbieter stellen Board, Helm und/oder Protektoren zusammen und bieten die Kombination besonders preiswert an.Â
Tricks und Moves
Welche Tricks kann ich mit einem Waveboard machen?Â
Als sehr fortgeschrittener Fahrer können Sie das Angebot an Rampen und Halfpipes in Skaterparks gut nutzen. Aber auch kleine Hindernisse wie Bordsteine, Stufen und Gullideckel sind bereits eine Herausforderung.Â
Daneben gibt es verschiedene Stunts, die Sie als fortgeschrittener Streetsurfer ausprobieren können.
Zu diesen zÀhlen etwa:
- Board Leap
Hier tauschen Sie ein Board wÀhrend des Fahrens gegen ein anderes, liegendes, aus. - Ollie
Dieser Sprung ist eine besondere Herausforderung, denn er funktioniert mit dem Wellenboard nur im Fahren. - 180° Body Varial
Bei diesem Sprung drehen Sie sich im Fahren um 180° auf dem Board.Â
Wartung
Wie reinige und warte ich mein Waveboard?Â
Gute Pflege verlĂ€ngert die Lebensdauer Ihres Streetsurfing-Bretts enorm. Entfernen Sie deshalb nach jeder Fahrt Staub und Schmutz mit einem weichen Tuch und einer BĂŒrste, besonders an den RĂ€dern.Â
Falls Ihr Board Kugellager hat, die sich öffnen lassen, können Sie sich nach jeweils 15 bis 20 Nutzungen an die Reinigung wagen.
Gehen Sie dabei folgendermaĂen vor:
- Legen Sie eine SchĂŒssel, Reinigungsbenzin, ein weiches Tuch, eine alte ZahnbĂŒrste, Schmiermittel und ggf. einen kleinen Schraubendreher fĂŒr einfache Schlitze bereit.
- Entfernen Sie die Rollen und aus diesen anschlieĂend die Kugellager.Â
- SĂ€ubern Sie das Kugellager von auĂen mit der ZahnbĂŒrste.Â
- Entfernen Sie vorsichtig die Dichtungsscheiben mit dem Schraubendreher. Eventuell ist ein Verschlussring vorgelagert, den Sie vorher abnehmen mĂŒssen.Â
- Legen Sie das Kugellager in die mit Reinigungsbenzin gefĂŒllte SchĂŒssel.Â
- BĂŒrsten Sie die Kugellager nach etwa 10 Minuten aus.Â
- Entfernen Sie mit dem Tuch Reste des Reinigungsmittels und lassen Sie das Lager trocknen.
- Drehen Sie das Kugellager; es sollten keine KratzgerĂ€usche zu hören sein.Â
- Geben Sie das Schmiermittel ins Innere und schlieĂen Sie das Kugellager.Â
- Nun können Sie die Teile wieder zusammensetzen.Â
Fahren Sie das Board nach der Reinigung ein. Das Schmiermittel muss sich erst gleichmĂ€Ăig im Lager verteilen; die ersten Kilometer fĂŒhlt sich das Fahren daher vielleicht etwas holprig an.
Zubehör
Was gehört zu einem Waveboard dazu, und welche Extras gibt es?Â
Zu Ihrer Sicherheit benötigen Sie ein vollstĂ€ndiges Set aus Helm und Protektoren. Zur SchutzausrĂŒstung können Sie im Kapitel Sicherheit unseres Ratgebers mehr erfahren.
Besitzen Sie ein Board mit austauschbaren VerschleiĂteilen, so ist es sinnvoll, einen Satz passender Rollen und Lager bereitzustellen. FĂŒr den Austausch kompletter Rollen ist kein allzu groĂes handwerkliches Geschick nötig.Â
Sinnvoll ist auch eine Aufbewahrungstasche, die das Board vor Schmutz schĂŒtzt und es transportabel macht.Â
Noch mehr Informationen zu Zubehör finden Sie in unserem Ratgeber unter dem Kapitel Extras.