Waveboards

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Ratgeber Waveboards


Aktualisiert: 02.04.2019 | Autor: Andrea Schreiner

Wissen kompakt

2 Rollen, 2 miteinander verbundene Bretter und unendlich Spaß: Waveboards haben seit Jahren ihren festen Platz im Fuhrpark der Fun-Sportarten. Vom Fahrgefühl her sind diese Fun-Sportgeräte ein Mix aus Snowboard, Surfboard und Skateboard. 

Manche Schulen nehmen Waveboard-Lehreinheiten in ihren Sportunterricht auf, aus gutem Grund: Die wellenartige Fortbewegung auf dem Asphalt fördert Fitness, Koordination und Gleichgewichtssinn. Pädagogen sprechen außerdem von einem hohen „Aufforderungscharakter“ des Boards. Einfacher ausgedrückt: Wer es sieht, will es ausprobieren. Manch ein Anfänger, der ein bisschen trainiert ist und genug sportliche Erfahrung hat, dem gelingen nach weniger als 1 Stunde schon vorzeigbare Fahrversuche. Und dann gibt es kein Halten mehr – die ersten Tricks stehen an. 

Für den Antrieb sorgt die eigene Körperbewegung, ein Abstoßen wie beim Skateboard ist nicht nötig. Fortgeschrittene entdecken, wie komplex und extrem sie manche Manöver ausgestalten können. Im Vergleich zum historischen Vorgänger, dem Skateboard mit seinen 4 Rädern, bieten die Wellenboards einiges mehr an sportlichen Möglichkeiten. Die Radaufhängungen (Caster) sind maximal um 360° drehbar, können also jedem Bewegungsimpuls folgen.

Bedenken Sie für den Kauf eines idealen Waveboards vor allem folgende Gesichtspunkte:

  • Es gibt grundlegend unterschiedliche Konstruktionsweisen.
    Klassische Waveboards haben eine Torsionsstange. Neuere Konstruktionen kommen zum Teil ohne die Stange aus. Das ergibt Unterscheide im Fahrverhalten.
    Mehr zur Bauart
  • Die Beschaffenheit der Rollen sollte zu Ihrem Fahrstil passen. 
    Möchten Sie sich mit dem Board hauptsächlich fortbewegen, dann sollte es eher weiche Rollen besitzen. Sind Sie bereits fortgeschritten und möchten auch Sprünge und Stunts vollführen, sollten Sie harte Rollen wählen.
    Mehr zu den Rollen
  • Finden Sie Ihr bevorzugtes Design. 
    Waveboards sind oft aufwendig designt, und die Optik ist sicherlich für viele ein wichtiger Entscheidungsfaktor. Sie können aus Fotos, Mustern und Grafiken wählen.
    Mehr zu den Styles

Kaufberater

Waveboarder sind schon lange keine Exoten mehr, und die Auswahl an Modellen ist seit ihrer Einführung rasant gewachsen. Erfahren Sie im folgenden Kaufberater wichtige Details, die Sie bei Ihrer Entscheidung unterstützen. 


Waveboard-Typen

Charakteristisch für die Bretter sind ihre Beweglichkeit in mehrere Richtungen und die damit möglich werdende wellenartige Fortbewegung. Grundsätzlich ist das Deck – d. h. die Abstellfläche für die Füße – 2-teilig angelegt. Die beiden Teile bewegen sich gegeneinander. Das stellt hohe Anforderungen an das Material.

Grundsätzlich lassen sich die Funboards folgendermaßen unterscheiden:

Waveboards nach Bauart

Die Boards für das Surfen auf der Straße finden Sie in unterschiedlichen Bauweisen im Handel.

Hier sind vor allem 4 vorherrschend:

  • Klassisches Waveboard mit Torsionstange
    Eine Torsionsstange ist ein Rohr mit Feder-Element, das an beiden Enden fest mit je einem Deck des Waveboards verbunden ist. Das Rohr ist in Stützlager montiert. Die Stange ermöglicht eine Schwenkbewegung durch Be- und Entlasten; sie sorgt dafür, dass 2 daran befestigte Bauteile (Decks) sich gegeneinander drehen können. Stange und Lager bringen um die 400 g Gewicht und einen gewissen Pflegeaufwand mit sich. Diese klassische Bauform kostet 20 € bis 170 €. 
  • Waveboard ohne Torsionsstange 
    Mit Hightech-Materialien ist es auch möglich, die Decks nicht gegeneinander zu kippen, sondern das Material der Decks selbst zu verwinden. Diese Variante kommt ohne Torsionsstange zwischen den Decks aus; genau genommen handelt es sich hier um ein einzelnes Deck mit einer schmalen „Taille“ in der Mitte. Daher begegnet Ihnen hier auch die englische Bezeichnung Single Frame (1 Gestell). Das spart Gewicht und reduziert den Wartungsaufwand, denn es sind weniger Lager vorhanden, die Pflege brauchen. Das bringt auch weniger Verschleißteile mit sich. Stangenlose Boards sind leicht und Sie können sie darum mit weniger Kraftaufwand kontrollieren. Preislich liegen sie etwa bei 100 €. 
  • Flexsurfing Waveboard
    Flexsurfing Boards bestehen wie klassische Waveboards aus 2 Fußdecks mit Torsionsstange als Verbindungselement. Der größte Unterschied dazu ist aber die Länge des Torsionsstabs. Der Stab erstreckt sich fast über das gesamte Board. Das bringt höhere Stabilität beim Fahren und reduziert die Bruchgefahr. Denn die längere Stange kann durch den größeren Hebel mehr Belastung aufnehmen. Beim normalen Surfen auf der Straße ist dieser Unterschied kaum von Bedeutung, für Sprünge und Rampen aber umso mehr. Ein weiterer Unterschied ist die Befestigung der Caster, also der Rollen. Die Caster sind nicht am Board befestigt, sondern an der Torsionsstange. Das reduziert die Bruchgefahr. Flexsurfing Boards sind vergleichsweise schwer. Sie wiegen rund 3900 g. Im Handel erhalten Sie sie zu Preisen zwischen 50 € und 100 €. 
  • Wavescooter
    Wavescooter kombinieren die Eigenschaften von Tretrollern und Waveboard. Der zusätzliche Lenker ermöglicht andere Bewegungsabläufe und einige akrobatische Tricks. Wer den Scooter als Kompromiss aus beiden Sportarten versteht, wird enttäuscht sein, denn weder Roller-Tricks noch Waveboard-Tricks funktionieren mit ihnen wie gewohnt. Wavescooter sind deshalb eine Klasse für sich – mit sehr vielen Varianten verschiedener Hersteller. Sie finden sie zwischen etwa 40 € und 70 € im Handel. Wavescooter mit Elektro-Antrieb sind eher für die Fortbewegung gedacht. 
Shopping Tipp

Maxboard ist ein Markenname, der gleichzeitig für eine Bauart steht, die am stärksten von der ursprünglichen Konstruktion abweicht. Das Deck besteht hier aus einer Mischung aus Fiberglas und Kunststoff. Sie ist so flexibel, dass keine Stange notwendig ist. Das macht Maxboards besonders leicht. Maxboards wiegen rund 2,4 kg und sind damit 40 % leichter als konventionelle Waveboards. Ähnlich wie dieses ist auch das RipStick bzw. RipStik Air, ebenfalls ein geschützter Produktname eines Herstellers. Die Entscheidung für Maxboard oder Ripstik ist Geschmackssache.

Waveboards nach Verwendung

Viele Boards sind universell einsetzbar und decken ein großes Nutzerspektrum ab. Sie eignen sich vom frühen Teenie-Alter bis hin zum Erwachsenen-Alter. 

Im Folgenden erfahren Sie, was die speziellen Boards auszeichnet: 

Waveboards für Kinder

Verkürzte und besonders leichte Wellenbretter machen Kindern von etwa 6 bis 10 Jahren den Einstieg ins Streetsurfing etwas leichter. 

Achten Sie beim Kauf außerdem auf eine solide Griptape-Beschichtung, die ungewolltes Abrutschen verhindern kann. Grundsätzlich gilt, dass ein leichtes Board besser zu kontrollieren ist.

Wissenswert

Modelle für Kinder sind rund 75 cm lang und wiegen weniger als 3 kg. Sogenannte Mini-Waveboards können nur noch 55 cm lang und 1.5 kg schwer sein. Erwachsenen-Boards sind dagegen meist über 80 cm lang. Das Gewicht (2,4 bis 4,5 kg) hängt von Konstruktion und Material ab.

Viele Anbieter geben bei Kinder-Boards Empfehlungen für Körpergröße, Alter und Gewicht. Wenn beim ausgewählten Exemplar nicht alle 3 Werte auf Ihr Kind zutreffen, kann es trotzdem geeignet sein. Die maximale Gewichtsbelastung ist aus Sicherheitsgründen der wichtigste Wert, der nicht überschritten werden sollte.

Faktoren für Ihre Entscheidung können auch die Gewohnheiten und die Umgebung Ihres Kindes sein: 

  • Gibt Ihr Kind ein neues Spielzeug meist sehr schnell wieder auf?
    Dann könnte ein günstiges Board ab 30 € die richtige Lösung sein.
  • Ist Ihr Kind bereits auf einem anderen Board sicher unterwegs?
    Dann entscheiden Sie sich am besten für ein leichtes Board mit normaler Länge, also bereits für eine Erwachsenengröße.
  • Gibt es in Ihrer Umgebung genug verkehrsarme, asphaltierte Flächen? 
    Wenn Ihr Kind viele leicht zugängliche Strecken – etwa einen eigenen Hof, breite Gehwege oder Parkflächen – vorfindet, auf denen es fahren kann, kann ein hochwertiges Modell für Vielnutzer die richtige Lösung sein. 
  • Die richtigen Rollen sollten vorhanden sein oder zugekauft werden. 
    Rollen für Kinder dürfen eher hart sein, denn sie müssen kein nennenswertes Gewicht abfedern und eignen sich besser für Tricks. 
Waveboards für Anfänger 

Das Streetsurfing-Board sollte so leicht wie möglich sein. Weniger Gewicht bedeutet bessere Kontrolle, also leichteres Lenken und Aufsteigen. 

Viele Anfänger wissen auch eine Rückstellfeder am Caster, an den Lenkrollen, zu schätzen. Sie sorgt dafür, dass die Rollen sich nicht um 360° drehen, sondern um maximal 90°, und sich immer wieder gerade ausrichten. Bei einigen Modellen sind die Federn ausbaubar, sodass das Board weiter nutzbar ist, wenn das Können steigt. 

Shopping Tipp

Sparen Sie nicht an der falschen Stelle. Gerade bei leichten Boards verzichten manche Hersteller auf geschraubte Verbindungen zwischen den Decks und stecken die Bauteile aus Gewichtsgründen nur ineinander. Für die notwendige Stabilität sorgen aber nur verschraubte Decks.

Waveboards für Fortgeschrittene

Die Ansprüche an Material und Vielseitigkeit steigen mit dem Können. Wer in die Welt der Profi-Tricks einsteigen will, braucht den richtigen rollenden Begleiter. Er muss bruchsicher und stoßdämpfend sein und ein hohes Trickpotenzial bieten. In der günstigsten Preisklasse sind solche Stücke selten zu finden.

Als Fortgeschrittener sollten Sie beim Kauf besonders auf folgende Merkmale achten:

  • Austauschbare Bauteile
    Vielnutzer, die ihr Board lieben, wollen es nicht gleich beim ersten Defekt gegen ein Neues austauschen. Rollen, Caster und Deck sollten daher leicht ersetzbar sein. 
  • Belastbares Material
    Boards aus einfachem Hartplastik sind meist bruchanfällig. Im Profi-Bereich verbauen die Hersteller einen hohen Anteil an Fiberglas. Dies verbessert die elastische Energieaufnahme, was wiederum die Gelenke schont. Außerdem erhöht sich dadurch die Bruchfestigkeit. 
  • Griptape als Beschichtung
    Griptapes (engl für „griffige Aufkleber“) machen ein Board rutschfest. Es gibt sie als dauerhafte Beschichtung und als Aufkleber.
  • Hohes Trickpotenzial durch harte Rollen
    Wenn ein Board exakt auf die Bewegungen des Nutzers anspricht, sind sehr viel mehr gelungene Tricks möglich. Ob ein Board dieses Versprechen einlöst, lässt sich nur durch praktische Tests feststellen. Fest steht, dass vergleichsweise harte Rollen bei den meisten Fortgeschrittenen wichtig sind. 
  • Zerlegbare Bauteile
    Für die Bastler unter den Boardern ist es sinnvoll, wenn möglichst viele Teile zerlegbar sind, etwa die Kugellager. Das erleichtert die Wartung, das Reinigen und das Optimieren. 

Materialien

Wirklich vergleichbar sind die beiden gängigsten Materialien für die Decks eines Boards – Holz oder Kunststoff – nicht. Wenn sie gut verarbeitet sind, ist bei beiden die notwendige Flexibilität und Bruchsicherheit gegeben. Die Oberflächen lassen sich bei beiden Varianten so gestalten, dass sie auch äußerlich kaum zu unterscheiden sind. 

Hauptsächlich kommen folgende 3 Materialien bei der Herstellung zum Einsatz:

  • Aluminium
    Aluminium wird eher selten verwendet. Die Hersteller sprechen von einem besonders sicheren Fahrgefühl durch das sehr verwindungssteife Material. Außerdem entfallen die störenden Geräusche, die einige Kunststoff-Boards hören lassen. Natürlich brauchen Boards aus Alu immer eine Torsionsstange; dieses Material ist nicht flexibel genug, um sich verdrehen zu lassen. 
  • Holz
    Holzboards sind nicht zwingend schwerer als andere. Mehrere dünne Schichten Holz sind beim Deck eines solchen Boards miteinander verbunden. Hier kommt es auf die Wahl der Holzsorte an, etwa Ahorn. In guter Verarbeitung stehen diese Boards den herkömmlichen in nichts nach. Trotzdem sind sie derzeit noch die Ausnahme auf dem Markt. Optisch besonders schön ist es, wenn die verleimten Holzschichten seitlich noch zu erkennen sind. 
  • Kunststoff
    Die meisten Decks sind aus Kunststoff in verschiedenen Zusammensetzungen hergestellt. Günstige Modelle mit Torsionsstange können oft aus reinem Hartplastik sein, ein relativ unflexibles Material, das leichter bricht als hochwertigere Boards. Die Flexibilität und Robustheit erhöht sich mit einer Beimischung von Fiberglas, wobei die genaue Zusammensetzung oft das Geheimnis der Hersteller bleibt. 

Maße und Gewichte

Maßanfertigungen gibt es nur von kleineren Manufakturen. Doch Sie haben einige Möglichkeiten, Ihr Board passend zu machen. Wer in Größe oder Gewicht stark vom Durchschnitt abweicht, für den lohnt sich ein genauerer Blick auf die Proportionen des Waveboards und die Empfehlungen der Hersteller. 

Achten Sie auf folgende wichtige Merkmale:

  • Belastbarkeitsempfehlung
    Viele Hersteller geben bezogen auf das Körpergewicht Grenzwerte an, bis zu denen Sie das Modell optimal nutzen können. Wer deutlich schwerer ist, riskiert schnellen Verschleiß oder gar Bruch. Leichte Nutzer dagegen können eventuell nicht das volle Potenzial ihres Boards ausnutzen oder empfinden das Fahrgefühl als besonders hart. 
  • Breite
    Auf den breiten Teilen des Decks sollten die Füße so Platz finden, dass nur die Zehen und wenige Zentimeter der Ferse darüber hinausragen. Wenn Sie also sehr große oder kleine Füße haben, sollten Sie nachmessen. 
  • Form
    Einige Decks verlaufen nach vorne und/oder hinten leicht nach oben, Dies ist ein Noselift (engl. für Nase) bzw. Taillift (engl. für Schwanz). Einige Streetsurfer schwören auf diese Besonderheit, weil bestimmte Tricks damit besser gelingen. 
  • Gewicht des Boards 
    Ein Waveboard kann 2,4 kg bis 4,5 kg auf die Waage bringen. Leichte Modelle sind grundsätzlich einfacher manövrierbar als schwere – und es ist angenehmer, sie über weite Strecken zu transportieren. Doch auch schwerere Boards haben ihre Berechtigung. Für Nutzer, die hauptsächlich längere Strecken fahren und weniger auf Tricks fokussiert sind, kann deren gute Straßenlage angenehm sein.
  • Länge
    Modelle für Kinder sind in der Regel bis zu 75 cm oder 29,5 ″ (Zoll) lang und damit sehr wendig. Waveboards für Erwachsene sind 75 cm bis 86 cm bzw. 29,5 ″ bis 33,9 ″ lang. Die längeren Varianten haben eine bessere Laufruhe, sind dafür aber weniger wendig. Anfänger wissen diese Eigenschaft meist zu schätzen.
Shopping Tipp

Optimal ist ein Board für Nutzer, die im mittleren Bereich der empfohlenen Gewichtsklasse liegen. 


Rollen

Die Rollen und Rollenlager sind bei vielen Modellen austauschbar, aber grundsätzlich sollte Ihr Wunsch-Board bereits mit dem Rollenpaar geliefert werden, das zu Ihnen passt.

In den folgenden Kapiteln finden Sie wichtige Informationen zu:

Härtegrad

Entscheidend für die Fahreigenschaften der Rollen ist ihr Härtegrad. Rollen für Waveboards bestehen meist aus Gieß-Polyurethan. Das ist ein Kunststoff, der bei der Herstellung in der Härte variierbar ist. Die Skala für Waveboard-Rollen reicht von 74 A bis 101 A (weich bis hart). 

Sehr weiche Rollen sind mehr für die reine Fortbewegung gedacht und weniger für Tricks. Sie dämpfen Erschütterungen und die Haftung auf der Unterlage ist hoch. Sind Sie als Fahrer schwerer, geben sie spürbar nach. Die Fahrgeräusche fallen gering aus. Daher sind weiche Rollen besonders beim Dreh von Videos beliebt. Allerdings nutzt sich das Material schneller ab und Sie müssen die Rollen öfter austauschen.

Härtere Rollen sind die richtige Wahl, wenn es Ihnen auf Geschwindigkeit, Wendigkeit und Tricks ankommt oder Sie auf nicht allzu rauem Untergrund unterwegs sind. 

Alle Eigenschaften der unterschiedlichen Rollen finden Sie auf einen Blick in der folgenden Tabelle: 

Eigenschaft Weiche Rollen Harte Rollen
Haftfähigkeit (Grip)  hoch gering
Abnutzung hoch gering
Abdämpfen von Erschütterungen stark schwach
Ausgleich Körpergewicht stark gering
Eignung für anspruchsvolle Tricks gering hoch
Fahrkomfort auf Asphalt hoch gering
Geschwindigkeit  gering hoch

Einige Hersteller haben ihre eigenen Skalen und Bezeichnungen. Gebräuchlich sind diese eher für Skateboard-Rollen, werden aber zum Teil auch für Waveboard-Rollen verwendet. STF (Street Tech Formula) eignet sich für asphaltierte Strecken. SPF ist für Beton gemacht und steht für Skatepark-Formula. Die härteren Rollen übertragen die Geschwindigkeit auf glatten Flächen (Bowls, Ramps) besonders gut. 

Shopping Tipp

Als mittlere, universell verwendbare Werte für die Härte der Rollen gelten 78 A bis 84 A. 

Kugellager

Jede Rolle enthält zwei Kugellager, die durch sogenannte Spacer getrennt sind. Die Spacer schützen die Kugellager vor dem Druck von außen. Die Kugeln machen die Bewegung der Rollen erst möglich.

Schutzkappen, auch Shields genannt, schützen das Kugellager von außen. 

Die Kugeln selbst liegen in einer Art Käfig, dem sogenannten Ball-Cage. 

Bedenken Sie

Nicht immer austauschbar

Nicht bei allen Waveboards sind die Kugellager auswechselbar. Wenn es Ihnen wichtig ist, die Lager nach langem Gebrauch oder einem Sturz selbst auszutauschen, achten Sie beim Kauf auf Modelle, die Rollen mit separaten Kugellagern enthalten. 

Achten Sie beim Kauf vor allem auf folgende Merkmale von Kugellagern:

  • Geschlossen oder halb geschlossen 
    Sie können zwischen geschlossenen (ZZ) und halb geschlossenen (Z) Lagern wählen. Halb geschlossene Lager haben 1 statt 2 Abdeckscheiben. Sie werden dadurch schneller, aber auch empfindlicher. 
  • Geschmiert oder ungeschmiert 
    Bei Kugellagern, die Sie als Ersatzteile kaufen, können Sie auswählen, ob sie bereits geschmiert geliefert werden oder nicht. Einige Hersteller bieten spezielle Schmiermittel für Boards an. Bei Neukauf eines Boards sind die Kugellager immer geschmiert.
  • Exaktheit der Lager
    Die Qualität der Kugellager entscheidet mit über die Qualität und die Fahrgeschwindigkeit des gesamten Bretts. Bei der Herstellung kommt es daher auf Genauigkeit an. Das amerikanische Annular Bearing Engineering Committee vergibt Bewertungen der Messgenauigkeit. Die sogenannten ABEC-Werte für gängige Lager reichen von 1 bis 11, wobei 1 der schlechteste Wert ist. Als akzeptabel gelten die meist genutzten Werte von ABEC 5 bis ABEC 7. Die Werte werden auch auf die Kugellager anderer Boards sowie von Fidget Spinnern angewandt. 
  • Materialqualität 
    Mindestens so wichtig wie der ABEC-Wert ist das verwendete Material der Kugeln. Herkömmliche Kugellager haben einfache Stahlkugeln. Hochwertigere Produkte verwenden Edelstahl. High-End Produkte enthalten Keramikkugeln, die teuer, aber extrem lange haltbar sind. 
Shopping Tipp

Anhaltspunkte, ob ein Kugellager hochwertig ist, erhalten Sie, wenn Sie die Rollen einzeln frei drehen. Diese sollten dann keine Schleif- oder Mahlgeräusche aufweisen, sondern rundlaufen und nicht schlingern. 

Bedenken Sie auch, dass Kugellager empfindlich sind. Staub mögen sie ebenso wenig wie Regen, denn sie können rosten.

Caster

Caster ist der englische Begriff für Lenkrollen, also die Kombination aus einer drehbaren Halterung und einer Rolle. 

Casterboards sind also prinzipiell alle Boards auf lenkbaren Rollen. Die ersten Modelle gingen unter diesem Oberbegriff erstmals in den US-Handel; in Deutschland war der Begriff Waveboard von Anfang an gebräuchlicher. 

Waveboard-Caster sind aus Aluminium oder aus Stahl. Alu-Caster sind billiger und leichter. Stahl-Caster sind zwar teurer und schwerer, dafür aber auch länger haltbar. 


Styles

Die Wellenboards sind nicht nur auf der Straße ein Hingucker; Sie können Ihr Board auch gut sichtbar in Ihrer Wohnung platzieren. Darum bieten viele Hersteller eine große Auswahl an, was die Gestaltung angeht. 

Dazu gehören folgende Varianten: 

  • Geometrische Muster 
    Viele geometrische Muster entfalten ihre Wirkung besonders in Bewegung und machen sich daher besonders gut bei schnellen Tricks und Moves. 
  • Fotos
    Fotos von Stars und Szenenfotos aus Filmen sind besonders interessant, solange sie aktuell sind. Andere Fotos, etwa von Stränden oder Stadtbildern, sind zeitloser. 
  • Grafiken
    Buchstaben, groß gestaltete Markennamen, Tattoo-ähnliche Symbole und vieles mehr können ein Board zum Kunstobjekt machen. 
  • Neonfarben
    Bei bestimmten Lichtverhältnissen sind Neonfarben ein ganz besonderer Hingucker. 

Sicherheit

Streetsurfing-Boards bergen ein gewisses Verletzungsrisiko – wie alle Sportgeräte. Mit der richtigen Sicherheitsausrüstung und einem Sportgerät, das gültigen Sicherheitsnormen entspricht, reduzieren Sie das Risikopotenzial erheblich. 

Folgendes sollte in Ihrer Sicherheitsausrüstung enthalten sein:

  • Helm
    Helme sind ein absolutes Muss beim Streetsurfing – ob für Erwachsene oder für Kinder. Im Falle eines Sturzes kann der Helm Sie vor schweren Kopfverletzungen schützen. Besonders beliebt sind die Formen Nutcase und Melon – sie erinnern an eine Nussschale bzw. Melone.
  • Protektoren 
    Hände, Knie und Ellenbogen schützen Sie am besten mit Protektoren. Dabei handelt es sich um gepolsterte harte Schalen, die entsprechend geformt sind und so genau an die jeweilige Körperpartie angepasst sind. Die Schutzausrüstung dämpft den Aufprall bei Stürzen.
Shopping Tipp

Die Schutzausrüstung gibt es häufig als Komplettset – alle Protektoren zusammen, Protektoren und Helm oder gar als Beigabe zum Board.

Sicherheitsnormen 

Auch Sportgeräte zum Streetsurfing müssen bestimmten Sicherheitsnormen entsprechen.

Folgende Zertifizierungen sind dabei geläufig: 

  • GS-Zeichen
    Das Siegel GS (Geprüfte Sicherheit) bescheinigt, dass ein Produkt dem Produktsicherheitsgesetz entspricht. Für Waveboards gilt die Europäische Norm für Skateboards (EN 13613). Sicherheit, Bedienungsanleitung und Kennzeichnung müssen dabei bestimmten Standards entsprechen. Ob ein Produkt das GS-Siegel bekommt, entscheiden unabhängige Prüf-Organisationen. Das GS-Zeichen ist freiwillig in der Anwendung. Es ist nur gültig in Kombination mit dem Logo des prüfenden Instituts. So bedeutet etwa der Vermerk „TÜV/GS geprüft“, dass der TÜV die Konformität mit den GS-Vorgaben festgestellt hat. 
  • CE-Kennzeichnung
    Die CE-Kennzeichnung ist kein Prüfzeichen, sondern eine Art Reisepass für die EU, den die Hersteller selbst anbringen. Sie zeigt an, dass ein Produkt den Anforderungen der EU-Verordnungen entspricht; darin spielen auch Sicherheitsanforderungen eine Rolle. Wer in Europa ein Produkt in Verkehr bringt, muss mit dem Anbringen dieser Kennzeichnung zusichern, dass es den geltenden Normen entspricht. Ein Produkt ohne diese Kennzeichnung darf genau genommen nicht in Europa vermarktet werden. 

Extras

Noch mehr Fahrspaß und Sicherheit versprechen Extras, die Sie nachrüsten können. 

Das sind vor allem Folgende:

  • Griptape
    Griptape heißt übersetzt so viel wie „griffiger Aufkleber“. Der Begriff wird aber auch verwendet, um fest eigebaute Elemente zu bezeichnen, die die Reibung erhöhen. Die meisten Streetsurfer halten ein Griptape für unverzichtbar, weil es die Griffigkeit und damit die Sicherheit erhöht. Es gibt sie in 2 Varianten: Griptapes zum Aufkleben haben meist eine Oberfläche, die Schleifpapier ähnelt. Die grobe Körnung erhöht die Auflagefläche für die Schuhe enorm. Mit auswechselbaren Griptapes lässt sich ein Waveboard immer neu gestalten. Der Nachteil vieler Klebe-Tapes ist, dass sie nicht lange halten und für manche Nutzer nicht rau genug erscheinen. Als fester Bestandteil des Decks ins Design integriert kann eine Deck-Beschichtung besonders lange haltbar sein. 
  • Kufen
    Eis auf dem See und Waveboard im Keller? Indem Sie die Rollen gegen Waveboard-Kufen austauschen, verwandeln Sie Ihr Board in ein Wintersportgerät. 
  • LED-Rollen 
    LED-Rollen, zum Teil mit wechselnden Farbeffekten, liegen im Trend und erhöhen die Sichtbarkeit und Sicherheit. Einige Boards werden bereits mit Leuchtrollen ausgeliefert. Das LED-Farbspiel der Rollen ist nicht bei jedem Modell abschaltbar. Wenn Sie hin und wieder auch ohne die auffallenden Leuchten fahren wollen, achten Sie beim Kauf auf dieses Detail.
  • Rückstellfeder
    Rückstellfedern sorgen dafür, dass sich die Rollen immer wieder in Fahrtrichtung ausrichten. Für Anfänger wird der Einstieg dadurch leichter. Auch längere Strecken können Sie so komfortabel bewältigen. Fortgeschrittene bevorzugen aber die uneingeschränkte Drehbarkeit um 360°, weil viele Tricks so erst möglich werden. Falls Sie zu dieser Personengruppe zählen, achten Sie beim Kauf darauf, dass sich die Feder leicht entfernen oder deaktivieren lässt.
  • Bremsklötze
    Eine sichere Alternative zum Absprung in kritischen Situationen bieten zusätzliche Bremsklötze. Sie werden hinten am Waveboard befestigt. Mit den Klötzen können Sie abbremsen, indem Sie das Board nach hinten neigen. So bekommen die Bremsklötze Bodenkontakt und unterbrechen die Bewegung. 

Häufige Fragen

In unserer FAQ-Sammlung haben wir weitere interessante Informationen zum Thema Waveboards für Sie zusammengefasst. Die Auswahl der Fragen orientiert sich an dem Wissensbedarf anderer Käufer dieser Sportgeräte.

Altersbegrenzung

Grundsätzlich gilt: Wer gehen kann, kann mit etwas Übung auch mit einem Waveboard fahren. Die nötige Koordination ist im Alter von 8 bis 9 Jahren deutlich leichter aufzubauen als etwa bei 6-Jährigen. Nach oben gibt es keine Altersbegrenzungen – Gesundheit vorausgesetzt. 

Anfänger 

Waveboarden lernen Sie in Kursen, mit erfahrenen Freunden – oder alleine, jeweils auf einem ebenen, glatten Untergrund. Alles beginnt mit dem Aufsteigen und Draufbleiben. 

Zunächst machen Sie sich bewusst, welches Ihr Spielbein ist. In der Regel ist das das Bein, mit dem Sie einen Ball kicken würden, während das Standbein für Stabilität sorgt. 

So gehen Sie vor: 

  1. Beginnen Sie in ebenem Gelände.
  2. Stellen Sie sich seitlich mit dem Standbein auf die Mitte des vorderen Decks. 
  3. Stoßen Sie sich mit dem hinteren Fuß ab und verlagern Sie dann das Gewicht auf den vorderen. 
  4. Geradeaus schauen – nicht nach unten! 
  5. Körper aufrichten und Knie leicht beugen. 
  6. Schub und Richtung geben Sie dem Board durch Bewegungen von Oberkörper und Hüften: Hier ist Ausprobieren angesagt. 

Da Streetsurfing ein vielseitiger Sport ist, gibt es noch viele andere Möglichkeiten für die ersten Kilometer. 

Aufbau 

Bei vielen Boards sind die Bauteile auswechselbar. 

Ein Waveboard besteht grundsätzlich aus 4 Teilen:

  • Deck
    Das Deck ist die Fläche, auf der Sie stehen. Die Boards können 2 Decks haben, die durch eine Torsionsstange miteinander verbunden sind, oder 1 flexibles Deck.
  • Räder
    Die Räder bestehen aus einer Kombination von Caster und Rolle Jedes Waveboard hat 2 Rollen, die entweder am Deck oder an der Halterung der Torsionsstange befestigt sind. 
  • Stange
    Die Torsionsstange verbindet 2 Decks so, dass sie vertikal gegeneinander drehbar sind. Dies ermöglicht die wellenförmige Bewegung auf dem Board. Bei Boards ohne Torsionsstange ist das Material so flexibel, dass es die Drehung erlaubt. 
  • Griptape 
    Das englische „Grip“ bezeichnet den Halt auf dem Deck. Griptapes verhindern vorzeitiges Abrutschen. Sie sind fest in das Deck eingearbeitet oder aufgeklebt. 

Begriff 

Das Fahrgefühl erinnert an das Surfen auf den Wellen des Meeres. Der Grundgedanke bei der Entwicklung war, dieses Gefühl zu haben, ohne aufs Meer angewiesen zu sein. 

Das Board für die Straße wurde zu Beginn der 2000er Jahre in den USA erfunden und eingeführt.

Wissenswert

Es gibt Waveboards für den Wassersport, die mit den Streetsurfing-Boards nichts zu tun haben. Sie sind meist aus Carbon. Die Namensgleichheit konnte sich in Deutschland vermutlich halten, weil der Begriff vorher nur in Surfer-Kreisen eine Rolle spielte. 

Der deutlichste Unterschied ist die Anzahl der Rollen: Skateboards haben 4, Waveboards nur 2 Rollen. Das macht sie um einiges wendiger. 

Auf einem Skateboard bewegt sich der Nutzer grundlegend anders; für den Antrieb drückt er sich mit dem Fuß ab. 

Auf Waveboards dagegen ist die Bewegung wellenförmig mit Impulsen aus Schultern und Hüfte.

Snakeboards sind eher eine Abart des Skateboards, sie haben 4 Rollen und 3 Segmente, die sich gegeneinander drehen lassen. 

Caster ist der englische Begriff für Lenkrollen, also die Kombination aus einer drehbaren Halterung und einer Rolle. 

Casterboards sind also prinzipiell alle Boards auf lenkbaren Rollen. Die ersten Waveboards gingen als Casterboards erstmals in den US-Handel; in Deutschland war der Begriff Waveboard von Anfang an gebräuchlicher.

Mehr über Caster lesen Sie im gleichnamigen Kapitel unseres Ratgebers. 

Belastbarkeit

Die Streetsurfing-Sportgeräte sind auf schnelle Bewegungen und dynamische Belastungen ausgerichtet, doch sie sind nicht unzerstörbar. 

Aus gutem Grund geben die Hersteller keine Garantien für eine bestimmte Haltbarkeitsdauer. Nutzen Sie das Board intensiv und loten dessen Möglichkeiten voll aus, sollten Sie damit rechnen, dass Sie bereits nach einigen Wochen oder Monaten Teile ersetzen müssen. 

Shopping Tipp

Wenn Sie der Meinung sind, dass Ihr Board vorzeitig defekt ist, klären Sie das Thema mit dem Händler. Sachkundige und serviceorientierte Händler können Ihnen weiterhelfen – unter Umständen ist eine Reparatur möglich. 

Fitness

Es bringt Ausdauer und Kreislauf in Schwung, trainiert umfassend die Muskulatur und schult den Gleichgewichtssinn. 

Das haben auch Pädagogen erkannt; die Wellenboards gehören in einigen Schulen und manchen sozialen Einrichtungen zur festen Ausrüstung. 

Kauf 

Die meisten großen Anbieter von Sportartikeln haben diese Modelle im Programm. Daneben gibt es einige spezialisierte Händler, die entweder Boards aller Art oder sogar ausschließlich Waveboards im Programm haben. Dort können Sie meist auch online eine umfassende Beratung erwarten. 

Ein breites Angebot von Waveboards und informative Kundenbewertungen finden Sie auf unserem Portal. 
 

Rechnen Sie mit Ausgaben zwischen etwa 30 € bis rund 170 €. Sonderanfertigungen aus kleinen Manufakturen können aber auch ein Vielfaches davon kosten. 

Ein Board, das Tricks und lange Nutzung ohne vorzeitige Schäden mitmacht, können Sie ab rund 80 € erwarten. 
 

Gerade bei sehr günstigen Modellen oder bei intensivem Gebrauch kann ein Austausch einzelner Teile schnell fällig werden. Im Prinzip sind alle Teile ersetzbar. 

Ersatzrollen, Kugellager-Kugeln, Decks und vieles mehr gibt es einzeln zu kaufen. Ob für Ihr Modell passende Ersatzteile zu bekommen sind und ob Sie sie selbst austauschen können, erfahren Sie aus dem Produktdatenblatt oder vom Anbieter. 
 

Sicherheit

Auf Gehwegen ist das Fahren erlaubt. Selbstverständlich ist Rücksicht auf Fußgänger dabei oberstes Gebot. Reine Radwege oder gar Straßen sind nach § 24 StVO tabu. 

Für Tricks und Stunts suchen Sie verkehrsberuhigte Zonen oder Sportflächen auf.
 

Nicht nur Kinder und Anfänger sind mit einem guten Verletzungsschutz auf der sicheren Seite. Gerade wenn die Tricks komplexer und dynamischer werden, ist ein Schutz unerlässlich. Er besteht aus Helm, Knieschützern, Handschuhen und Ellenbogen-Protektoren. 

Shopping Tipp

Komplettsets sind oft günstiger als der Einzelkauf. Einige Anbieter stellen Board, Helm und/oder Protektoren zusammen und bieten die Kombination besonders preiswert an. 

Tricks und Moves

Als sehr fortgeschrittener Fahrer können Sie das Angebot an Rampen und Halfpipes in Skaterparks gut nutzen. Aber auch kleine Hindernisse wie Bordsteine, Stufen und Gullideckel sind bereits eine Herausforderung. 

Daneben gibt es verschiedene Stunts, die Sie als fortgeschrittener Streetsurfer ausprobieren können.

Zu diesen zählen etwa:

  • Board Leap
    Hier tauschen Sie ein Board während des Fahrens gegen ein anderes, liegendes, aus. 
  • Ollie
    Dieser Sprung ist eine besondere Herausforderung, denn er funktioniert mit dem Wellenboard nur im Fahren.
  • 180° Body Varial
    Bei diesem Sprung drehen Sie sich im Fahren um 180° auf dem Board. 

Wartung

Gute Pflege verlängert die Lebensdauer Ihres Streetsurfing-Bretts enorm. Entfernen Sie deshalb nach jeder Fahrt Staub und Schmutz mit einem weichen Tuch und einer Bürste, besonders an den Rädern. 

Falls Ihr Board Kugellager hat, die sich öffnen lassen, können Sie sich nach jeweils 15 bis 20 Nutzungen an die Reinigung wagen.

Gehen Sie dabei folgendermaßen vor:

  1. Legen Sie eine Schüssel, Reinigungsbenzin, ein weiches Tuch, eine alte Zahnbürste, Schmiermittel und ggf. einen kleinen Schraubendreher für einfache Schlitze bereit.
  2. Entfernen Sie die Rollen und aus diesen anschließend die Kugellager. 
  3. Säubern Sie das Kugellager von außen mit der Zahnbürste. 
  4. Entfernen Sie vorsichtig die Dichtungsscheiben mit dem Schraubendreher. Eventuell ist ein Verschlussring vorgelagert, den Sie vorher abnehmen müssen. 
  5. Legen Sie das Kugellager in die mit Reinigungsbenzin gefüllte Schüssel. 
  6. Bürsten Sie die Kugellager nach etwa 10 Minuten aus. 
  7. Entfernen Sie mit dem Tuch Reste des Reinigungsmittels und lassen Sie das Lager trocknen.
  8. Drehen Sie das Kugellager; es sollten keine Kratzgeräusche zu hören sein. 
  9. Geben Sie das Schmiermittel ins Innere und schließen Sie das Kugellager. 
  10. Nun können Sie die Teile wieder zusammensetzen. 
Bedenken Sie

Fahren Sie das Board nach der Reinigung ein. Das Schmiermittel muss sich erst gleichmäßig im Lager verteilen; die ersten Kilometer fühlt sich das Fahren daher vielleicht etwas holprig an.

Zubehör

Zu Ihrer Sicherheit benötigen Sie ein vollständiges Set aus Helm und Protektoren. Zur Schutzausrüstung können Sie im Kapitel Sicherheit unseres Ratgebers mehr erfahren.

Besitzen Sie ein Board mit austauschbaren Verschleißteilen, so ist es sinnvoll, einen Satz passender Rollen und Lager bereitzustellen. Für den Austausch kompletter Rollen ist kein allzu großes handwerkliches Geschick nötig. 

Sinnvoll ist auch eine Aufbewahrungstasche, die das Board vor Schmutz schützt und es transportabel macht. 

Noch mehr Informationen zu Zubehör finden Sie in unserem Ratgeber unter dem Kapitel Extras.


Über Andrea Schreiner

Als Verlagslektorin und Mit-Autorin für Gastroführer hatte ich einen kulinarischen Berufsstart. Es folgte erst ein längeres Intermezzo beim Radio, danach vielfältige Aufgaben als Zeitungsredakteurin. Nach spannenden Jahren bei einer PR-Agentur bin ich nun seit 2013 bei billiger.de rund ums Online-Shopping aktiv.


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