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Ratgeber Römertöpfe


Ratgeber Römertöpfe


Bei Römertöpfen handelt es sich um Töpfe aus Ton, mit denen Sie viele Speisen im Backofen oder in der Mikrowelle zubereiten können. Zu einem Römertopf gehört in aller Regel ein Deckel, ebenfalls aus Ton, der das Garen mit eigenem Dunst oft ohne Zugabe von Wasser ermöglicht. Außerdem gibt es Römertöpfe, die Sie zur Aufbewahrung von Zwiebeln oder Kartoffeln verwenden können. Die Römertopf Keramik GmbH vertreibt Römertöpfe in Deutschland. Die großen Tonbräter waren vor allem seit 1980 in deutschen Haushalten vertreten und erfreuen sich auch heute noch großer Beliebtheit, weil die Handhabung der Töpfe einfach ist und zubereitete Mahlzeiten aus dem Römertopf sehr schmackhaft sind.

Bereits in vergangenen Jahrhunderten haben Menschen beispielsweise Fleisch eingetöpfert, um es langsam über einem Feuer zu schmoren. Auch das ist heute noch möglich, weil es kleine Römertöpfe gibt, die Sie für die Zubereitung von Süßspeisen oder kleinen Gerichten nutzen können. Um den Inhalt zu erhitzen, können Sie den geschlossenen Topf auf ein passendes Stövchen stellen. Römertöpfe kommen im kalten Backofen zum Einsatz, wo sich der offenporige Ton langsam erhitzen kann. Falls Sie doch einmal Wasser zufügen möchten, um zum Beispiel Fleisch vor dem Austrocknen zu bewahren, sollten Sie nur warmes Wasser benutzen, damit der Ton nicht reißt.

Römertöpfe in der Küche

Sie können Römertöpfe auf vielfache Art und Weise zum Lagern und Zubereiten von Speisen verwenden. Damit Geschmack, Aroma und Nährstoffe auch erhalten bleiben, sollten Sie die folgenden Punkte beachten:

- In der Anfangszeit müssen Sie den Römertopf 15 Minuten wässern, ehe Sie mit dem Garen beginnen.
- Vermeiden Sie zu große Temperaturschwankungen, da zu schnelles Erhitzen oder Abkühlen den Tontopf beschädigen können.
- Reinigen Sie Römertöpfe nur mit warmem Wasser oder mit milden Spülmittel, gegebenenfalls können Sie den Topf auch in den Geschirrspüler geben.
- Ein regelmäßiges Auskochen mit Essig ist empfehlenswert.

Das Wässern des Römertopfes entfällt nach einer Weile, da sich eine Schicht mit Feuchtigkeit bildet, die den Garprozess unterstützt. Achten Sie daher bei der Lagerung von gereinigtem Topf und Deckel darauf, dass ausreichend Luft zirkulieren kann.

Klassische Römertöpfe
Für die Zubereitung von Mahlzeiten für die ganze Familie eignen sich klassische ovale Römertöpfe für Mengen bis zu 5 Kilogramm. In diesen Tonbrätern gelingt Ihr Sonntagsbraten besonders gut, ohne dass Sie viel Aufwand betreiben müssen. Mit einer Länge von rund 40 cm und einer Breite von knapp 30 cm passen auch größere Fleischstücke in diesen Römertopf. Besonders geeignet sind Römertöpfe mit Fleischspieß, die es Ihnen ermöglichen, mit dem verdunstenden Fleischsaft zu garen, ohne dass der Braten selbst in Flüssigkeit schwimmt. Aber auch ein einfacher Römertopf ist für einen Braten gut geeignet. Nehmen Sie ein kleineres Modell, so können Sie mit dem Tonbräter einfach für zwei Personen kochen, zumal Sie je nach Gericht einen kompakten Römertopf auch in die Mikrowelle stellen können.

Römertöpfe für Süßspeisen
Ein besonderes Highlight des Herstellers sind dekorative und kompakte Römertöpfe für Süßspeisen, beispielsweise für Bratäpfel oder gebackene Bananen. Die Römertöpfe sind in unterschiedlichen Formen erhältlich, die sich an der Nachspeise und dem süßen Genuss orientieren.

Weit verbreitet sind Römertöpfe, gestaltet als Äpfel, die Sie verwenden können, um darin schmackhafte Brat- oder Backäpfel zuzubereiten. Wässern Sie hierzu den Römertopf und entkernen Sie den Apfel. Setzen Sie diesen in den Tontopf und füllen Sie ihn nach Belieben. Legen Sie abschließend den Deckel auf den Römertopf und geben Sie ihn in den kalten Backofen, die Mikrowelle oder auf ein Stövchen für Römertöpfe. Dank der schonenden Garmethode verliert der Apfel weder an Geschmack noch an Nährstoffen, so dass Sie eine süße und gesunde Leckerei servieren können.

Römertöpfe zur Aufbewahrung
Ebenso beliebt sind Römertöpfe zur Aufbewahrung von Zwiebeln, Knoblauch und Kartoffeln. Die Tontöpfe verfügen über zusätzliche kleine Löcher zur Belüftung der Lebensmittel, damit sich weder Feuchtigkeit noch Schimmel bildet. Die Tontöpfe sind in verschiedenen Größen und Ausführungen erhältlich und lassen sich dank einer Beschichtung im Innern problemlos in der Spülmaschine reinigen. Einige Vorratstöpfe sind farblich lackiert und eignen sich vor allem als Brottopf aus Ton. Diese können sowohl rund als auch oval sein und sind ebenfalls mit Löchern für eine verbesserte Luftzirkulation versehen. Ihr Brot bleibt darin länger frisch und schmeckt deutlich besser.

Ebenso populär sind Kräutertiere aus Ton, die der Aussaat und Ernte frischer Kräuter wie beispielsweise Kresse dienen. Sie benötigen lediglich die Samen, die Sie auf der Tonschale ausstreuen und leicht bewässern. Erde oder weitere Zugaben sind hingegen nicht notwendig.

Kochen im Römertopf

Der Römertopf hat seinen Namen vor allem der perfektionierten Methode der alten Römer zu verdanken. Diese haben Tontöpfe dazu genutzt, um ihre Speisen auf dem offenen Feuer zu garen. Dass der Römertopf in keiner Küche fehlen sollte, hat daher viele Gründe. Einerseits können Sie darin sowohl Fleisch als auch Beilagen wie Kartoffeln oder Gemüse und Fisch zubereiten, und andererseits ist die Zubereitung im Römertopf besonders schonend. Fleisch bleibt schön saftig und zart und Gemüse behält weitgehend seine Nährstoffe und Vitamine. Zudem ist das Kochen mit dem Römertopf sehr einfach und gelingt Ihnen auch dann, wenn Sie nicht über das Talent eines Sternekochs verfügen.


Das Prinzip des Dunstgarens
Wenn Sie Mahlzeiten mit dem Römertopf zubereiten, geschieht dies durch das sogenannte Dunstgaren. Das Prinzip ist leicht erklärt: Der offenporige Tontopf speichert Wasser, das beim Erhitzen verdunstet. Der aufliegende Deckel verhindert, dass der Dampf abzieht, so dass Fleisch und Gemüse im eigenen Saft schmoren können. Zum Braten ist der Römertopf hingegen nicht geeignet. Hierfür müssen Sie weiterhin auf klassische Bräter oder Pfannen zurückgreifen. Damit der Römertopf die Zutaten mit Flüssigkeit versorgen kann, ist es vor allem zu Beginn notwendig, dass Sie Topf und Deckel für 10 bis 15 Minuten in ein Wasserbad geben. Achten Sie darauf, dass beide Teile komplett mit Wasser bedeckt sind. So kann der Ton das Wasser aufnehmen.

Andere Länder, andere Töpfe
Das Dunstgaren in Tontöpfen ist in vielen Ländern bekannt. In einigen gehört es zur bevorzugten Art des Kochens. Die marokkanische Tajine ist ein klassisches Beispiel für das Kochen im Tontopf. Die Tajine besteht aus einer flachen Form aus Lehm sowie einem konischen Deckel. Der Deckel besitzt eine kleine Mulde für Wasser, das den aufsteigenden Dampf abkühlt, so dass dieser in flüssiger Form wieder am Deckel hinab läuft. Die so besonders sanft und langsam gegarten Speisen sind schmackhaft und bekömmlich.

Hygienische Zubereitung
Die meisten Römertöpfe verfügen über eine spezielle Beschichtung, die eine hygienische Zubereitung gewährleistet. So können keine Speisereste oder -bestandteile in die feinen Poren eindringen. Dennoch ist es erforderlich, den Römertopf nach Gebrauch sorgfältig zu reinigen. Auf scharfe Reinigungsmittel sollten Sie dabei jedoch verzichten, da diese nicht nur das Material angreifen können, sondern unter Umständen auch in die Poren einziehen und beim nächsten Kochen auf die Speisen übergehen.
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