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Ratgeber Pfannen


Aktualisiert: 30.05.2018 | Autor: Magnus Raab

Wissen kompakt

Das Kochen ist eine der ältesten und wichtigsten Kulturtechniken des Menschen. Schon vor rund 500.000 Jahren haben die Menschen ihre Speisen durch Erhitzen gegart. 

In Zeiten der modernen und gesunden Ernährung steht das Kochen jedoch längst unter einem anderen Fokus: Damit Speisen nicht nur gekocht, sondern auch gesund und lecker zubereitet werden, ist eine gute Küchenausstattung notwendig. Eine geeignete Bratpfanne darf hierbei keinesfalls fehlen.

Wissenswert

Das Wort „Pfanne“ leitet sich von dem althochdeutschen Begriff „panna“ bzw. „phanna“ ab. Die alten Griechen kannten das Bratgerät zuvor unter dem Begriff „patánē“, was übersetzt „Schüssel“ bedeutet.

Die klassische Bratpfanne ist ein Küchenutensil mit langer Tradition: Bereits die alten Griechen kannten ein metallenes Kochgefäß, das sie zum Braten verwendeten. Auch den Römern war diese Art der Zubereitung von Gerichten bekannt. 

Über Jahrhunderte hinweg wurden Pfannen in den unterschiedlichsten Formen und Größen zum Braten und Zubereiten von Speisen aller Art verwendet. 

Heute ist die Bratpfanne nicht mehr aus der Küche wegzudenken. Gerade wenn es um herzhafte Gerichte und aromatische Röstaromen geht, die durch das Anbraten entstehen, kommen sowohl Hobby- wie auch Profi-Köche nicht um das beliebte Küchenutensil herum.         

Um Ihnen die Kaufentscheidung zu erleichtern, haben wir in unserem nachfolgenden Kaufberater die wichtigsten Informationen für Sie zusammengetragen.  


Kaufberater

Die Vielfalt der Modelle und Ausführungen von Pfannen macht es nicht einfach, den Überblick zu behalten. Die richtige Pfanne für Ihre eigenen Anforderungen zu finden, kann somit schwierig sein. 

Im Vorfeld des Kaufs sollten Sie sich daher zunächst gründlich informieren – wir haben für Sie die wichtigsten Kriterien für die Kaufentscheidung zusammengefasst.

Bedenken Sie für den Kauf einer idealen Pfanne vor allem folgende Gesichtspunkte:

  • Überlegen Sie sich, wofür Sie Ihre neue Pfanne benutzen möchten.
    Je nachdem, ob Sie damit Steaks brutzeln, Fisch braten, Pfannkuchen zaubern oder asiatische Wok-Gerichte zubereiten wollen – für jeden Einsatzzweck gibt es die ideale Pfanne. Der Verwendungszweck entscheidet daher über die Wahl des Materials und die Form. 
  • Machen Sie sich Gedanken zur Größe Ihrer neuen Pfanne.
    Um energieeffizient zu braten und das Material nicht zu strapazieren, muss die Größe des Pfannenbodens zum Durchmesser der Kochplatte passen. Die Größe richtet sich zudem nach der Menge des Bratguts, das Sie zubereiten wollen. 
  • Entscheiden Sie sich zwischen Modellen mit Antihaft-Beschichtung und ohne Beschichtung.
    Die richtige Beschichtung kann das Braten deutlich vereinfachen: Spezielle Antihaft-Beschichtungen verhindern, dass das Essen am Boden anhaftet und schnell anbrennt. Unbeschichtete Edelstahl-Pfannen vertragen dagegen große Hitze und eignen sich zum scharfen Anbraten. 
  • Bedenken Sie, ob Ihre neue Pfanne induktionsfähig sein muss.
    Wenn Sie einen Induktionsherd besitzen, muss das gewählte Modell zwangsläufig induktionsfähig sein, damit Sie es verwenden können. Das bedeutet, es muss über einen magnetischen Boden verfügen, damit es erhitzt werden kann. Besitzen Sie einen herkömmlichen Herd, können Sie jede beliebige Pfanne verwenden. 

Alle wichtigen Informationen zum Thema Antihaft-Beschichtung haben wir in unserer Themen-Rubrik „Beschichtungen" für Sie zusammengestellt.


Materialien

Die Vielfalt an Pfannen ist groß. Je nach gewünschtem Verwendungszweck ist hierbei zunächst entscheidend, aus welchem Material Ihr Wunschmodell besteht – die Materialbeschaffenheit entscheidet hierbei über die Leitfähigkeit und das Gewicht.

Auf den Punkt!
  • Aluminium ist leicht und leitfähig, allerdings nicht hoch erhitzbar.

  • Eisen sorgt für eine gute Hitzeverteilung und kann sehr hohe Temperaturen vertragen. Eisen ist allerdings sehr schwer.

  • Edelstahl kann sehr hoch erhitzt werden, leitet die Hitze allerdings eher langsam.

  • Kupfer bietet die beste Wärmeleitfähigkeit und reagiert sensibel auf Änderungen der Wärmezufuhr. Das Material reagiert allerdings mit säurehaltigen Lebensmitteln und ist vergleichsweise teuer.

Für verschiedene Gerichte sind diese Materialien aufgrund ihrer Hitzeleitfähigkeit jeweils unterschiedlich gut geeignet.

Welches Material sich für die Zubereitung welcher Speisen eignet, veranschaulicht der nachfolgende tabellarische Überblick:

Aluminium-Pfanne Eisen-Pfanne Edelstahl-Pfanne Kupfer-Pfanne
Ei-Gerichte Schmor-Gerichte Ei-Gerichte Schmor-Gerichte
Pfannkuche, Kaiserschmarn Fleisch-Gerichte wie Steaks und Koteletts Schmor-Gerichte Empfindliche Gerichte
Gemüse-Gerichte Scharf angebratene Gerichte mit Röstaromen Gemüse-Gerichte Fisch-Gerichte
Fisch-Gerichte Bratkartoffeln Scharf angebratene Gerichte mit Röstaromen Fleisch-Gerichte
Paniertes wie etwa Schnitzel Fleischgerichte wie Steaks und Koteletts Gemüse-Gerichte
Bratwürste Bratkartoffeln

Weitere Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Materialien finden Sie darüber hinaus in unseren nachfolgenden Inhalts-Rubriken.

Aluminium-Pfannen: Alltagstauglich und nutzerfreundlich

Aluminium-Pfannen werden immer beliebter. Sie sind sehr leicht und leiten sehr gut Wärme.

In der Regel sind Alu-Pfannen beschichtet und eignen sich für die Zubereitung vieler Speisen. Besonders für fettarmes Braten wie auch für das Schmoren und Dünsten bei niedrigen Temperaturen sind sie ideal. Gerichte wie Fisch, Pfannkuchen, Spiegelei oder Rührei gelingen einfach und problemlos. 

Bedenken Sie

Aluminium-Pfannen zerkratzen leicht.

Aluminium-Pfannen sind in der Regel beschichtet erhältlich. Durch die anfällige Beschichtung zerkratzen sie im Gebrauch relativ schnell. Daher haben sie meist nur eine geringe Lebensdauer und müssen besonders vorsichtig behandelt werden.

Weniger gut eignen sich Alu-Modelle zum scharfen Anbraten bei großer Hitze. Gängige teflonbeschichtete Aluminium-Pfannen sollten hierbei auf nicht mehr als 260 °C erhitzt werden, um die Antihaft-Beschichtung nicht zu beschädigen. Bei sehr günstigen Produkten kann eine solche Überhitzung sogar dazu führen, dass sich das Kochgeschirr verzieht.

Aluminium-Pfannen sind relativ günstig zu erwerben. Sie fallen damit im Vergleich in die untere Preisklasse. Durch den günstigen Preis und die Vielzahl an Gerichten, die Sie damit zubereiten können, ist sie eine gute Wahl für die Verwendung im Alltag.

Bedenken Sie

Unbeschichtete Pfannen erhalten erst durch den regelmäßigen Gebrauch ihr optimales Kochverhalten. Diese Gebrauchsschicht wird allerdings durch die Spülmaschinen-Reinigung zerstört. Bei beschichteten Modellen kann ebenso die Antihaft-Beschichtung beschädigt werden. Daher sollten Sie sie grundsätzlich nicht in der Spülmaschine reinigen. Ob Ihre Pfanne spülmaschinenfest ist, können Sie den Herstellerangaben entnehmen.

Nicht alle Aluminium-Pfannen sind für jeden Herd-Typ geeignet. Nur wenn Ihr Modell über einen Eisenkern im Boden verfügt, ist sie für die Verwendung auf einem Induktionsherd geeignet. 

Achten Sie beim Kauf Ihrer neuen Pfanne daher auf die Deklarierung „induktionstauglich“, wenn Sie einen solchen Herd besitzen

Vorteile
  • Leichtes Gewicht
  • Gute Wärmeleit-Eigenschaften
  • Einfaches Gelingen leichter Gerichte
  • Vergleichsweise günstig
  • Gut geeignet für: Fisch, Pfannkuchen,
    Spiegelei, Rührei, Omelette,
    Bratkartoffeln   
Nachteile
  • Keine hohe Hitzeleistung bei Teflon-Beschichtung
  • Zerkratzt leicht
Eisen-Pfannen: Profi-Kochgeräte für hohe Temperaturen

Eisen-Pfannen halten große Hitze aus und übertragen diese sehr gut. Wegen dieser guten Wärmeleitfähigkeit besitzen sie sehr gute Brateigenschaften. 

Temperaturänderungen gibt sie schnell an das Bratgut weiter. Vor allem in Verbindung mit einem Gasherd ist diese Eigenschaft von Vorteil, da sich die Hitze darauf schnell regulieren lässt. 

Daher eignen sich Pfannen aus Eisen grundsätzlich gut für scharfes Anbraten wie auch für langsames Schmoren. Essen Sie also gerne saftige Steaks, ist sie eine sehr gute Kaufentscheidung. 

Wie genau Sie Ihre neue Eisen-Pfanne einbrennen, erfahren Sie im FAQ-Bereich.

Bedenken Sie

Die guten Kocheigenschaften von Eisen-Pfannen entwickeln sich erst durch die regelmäßige Nutzung.

  • Sie verbessern ihre Kocheigenschaften im Laufe der Zeit. Bei regelmäßiger Nutzung mit Speisefett entsteht in den Poren der rauen Oberfläche eine natürliche Antihaft-Beschichtung, die sogenannte „Patina“. Dieser Vorgang wird auch als Einbrennen bezeichnet.
  • Um die Patina langfristig zu erhalten, ist ein regelmäßiges Nachfetten wichtig. Sie sind daher aufwändig zu pflegen.
  • Damit diese Schutzschicht nicht beschädigt oder zerstört wird, sollten Sie kein Spülmittel zur Reinigung verwenden. Wischen Sie Ihre Eisen-Pfanne stattdessen mit einem Küchentuch aus und achten Sie auf regelmäßiges Nachfetten.

Grundsätzlich sind Pfannen aus Eisen in der mittleren Preisklasse angesiedelt, es gibt aber auch schon sehr günstige für rund 20 €.

Sie sind in verschieden Formen erhältlich:

In der Regel sind sowohl die geschmiedeten als auch die gusseisernen Pfannen unbeschichtet erhältlich. Es gibt allerdings auch mit Email und mit Teflon beschichtete Eisen-Modelle. 

Wissenswert

Reine Eisen-Pfannen eignen sich grundsätzlich für die Verwendung auf Induktionsherden.

Weil reine Metalle wie Eisen magnetisch sind, können Pfannen aus diesem Material auf Induktionsherden verwendet werden. Sie sind grundsätzlich für alle gängigen Herd-Typen verwendbar.

Beide Typen dieses Materials haben unterschiedliche Brateigenschaften wie auch Vor- und Nachteile, die Sie den folgenden Inhalts-Rubriken entnehmen können:

Gusseisen-Pfannen

Gusseisen-Pfannen sind sehr robust und haben eine lange Lebensdauer

Gusseisen leitet die Wärme besser als Aluminium und Edelstahl und speichert sie optimal. Fabrikate aus diesem Materal brauchen eine gewisse Zeit, um ihre Betriebstemperatur zu erreichen. Dann jedoch verteilen sie die Hitze gleichmäßig.

In der Regel sind diese Modelle etwas dickwandiger und daher schwerer als geschmiedete Eisen-Pfannen. 

Wenn Sie gerne leckere Schmorgerichte zubereiten möchten, ist ein Gusseisen-Modell in jedem Fall eine gute Wahl. Aber auch Fleischgerichte oder Bratkartoffeln gelingen darin optimal. 

Es gibt auch mit Email oder Teflon beschichtete Gusseinsen-Pfannen. Diese sind zwar pflegeleichter, verlieren allerdings auch wichtige Eigenschaften wie hohe Hitzebeständigkeit oder gute Wärmespeicherung

Vorteile
  • Hohe Hitzebeständigkeit 
  • Sehr gute Wärmeleitfähigkeit sowie -speicherung
  • Robustheit und Langlebigkeit
  • Gut geeignet für: scharf und heiß angebratenes Bratgut wie Steaks, Speck, Zwiebeln und Bratkartoffeln 
Nachteile
  • Hohes Gewicht
  • Hoher Pflegeaufwand
  • Einbrennen nötig
  • Langsames Erreichen der Betriebstemperatur 
Geschmiedete Eisen-Pfannen

Geschmiedete Eisen-Pfannen verfügen ähnlich wie die gusseisernen Modelle über ein höheres Gewicht. 

Dadurch sind sie deutlich weniger wendig als leichte Pfannen aus Aluminium; z.B. Pfannkuchen hochzuwerfen und auf diese Weise zu wenden ist daher nicht möglich. 

Durch ihre hohe Hitzebeständigkeit eignen sie sich jedoch im Gegensatz zu den empfindlichen Aluminium-Pfannen zum scharfen Anbraten bei hohen Temperaturen. Zudem gewährleisten sie eine gute Wärmeleitfähigkeit und zeichnen sich durch Robustheit sowie Langlebigkeit aus. 

Im Gegensatz zu den Gusseisen-Pfannen sind geschmiedete Eisen-Modelle jedoch etwas leichter und dünnwandiger. Dadurch erhitzen sie sich in der Regel schneller, speichern allerdings die Hitze nicht so lange.

Insgesamt eignet sie sich für das Braten bei hohen Temperaturen und ein schnelles Erhitzen sowie Abkühlen.

Vorteile
  • Hohe Hitzebeständigkeit
  • Schnelles Erhitzen und Abkühlen
  • Sehr gute Wärmeleitfähigkeit
  • Robustheit und Langlebigkeit
  • Gut geeignet für: heiß angebratenes Bratgut wie Fleisch, Schmor- und Kartoffelgerichte
Nachteile
  • Vergleichsweise hohes Gewicht
  • Schwächere Wärmespeicherung
  • Hoher Pflegeaufwand
  • Einbrennen nötig
Edelstahl-Pfannen: Pflegeleichter und hitzebeständiger Allrounder

Edelstahl-Pfannen zeichnen sich grundsätzlich durch ein sehr robustes und hitzebeständiges Material aus und speichern Hitze effektiv für längere Zeit. Zudem sind sie vergleichsweise handlich und pflegeleicht.

Die Edelstahl-Pfanne ist also ein echter Allrounder, der für die Zubereitung vieler Speisen genutzt werden kann: Ganz gleich ob Sie Spiegeleier, Schmor-Gerichte, Bratkartoffeln oder Koteletts zubereiten möchten – mit ihr ist all dies problemlos möglich. Für empfindliche Gerichte wie Gemüsepfannen sollte sie allerdings beschichtet sein.

Der Nachteil besteht darin, dass das Material die Hitze nur langsam überträgt. Daher haben sie eine schlechte Wärmeleitfähigkeit.

Bedenken Sie

Nicht alle Edelstahl-Pfannen sind für alle Herd-Typen geeignet.

Zur Verwendung auf einem Induktionsherd muss Ihr Kochgeschirr über einen eisernen Boden oder einen Eisenkern verfügen. Beim Kauf sollten Sie deshalb auf die Induktionstauglichkeit achten, wenn Sie einen Induktionsherd besitzen.

Im Allgemeinen liegen die Edelstahl-Pfannen im mittleren Preissegment. Wenn Sie nicht so viel Geld ausgeben möchten, finden Sie allerdings Modelle aus Edelstahl auch schon für rund 30 €.

Pfannen aus diesem Material gibt es in folgenden Ausführungen:

Unbeschichtete Edelstahl-Pfannen

Unbeschichtete Edelstahl-Pfannen haben den Vorteil, dass sie deutlich mehr Hitze als Aluminium-Pfannen vertragen und die Hitze auch besser speichern können. 

Sie zeichnen sich in der Regel durch eine robuste Bauform aus. Im Vergleich zu Modellen aus Aluminium besitzen sie deshalb eine längere Lebensdauer.

Achten Sie beim Kauf darauf, dass der Boden möglichst aus mehreren Schichten besteht. Neben Edelstahl können diese Schichten beispielsweise Aluminium und Kupfer enthalten. Dadurch ist eine höhere Wärmeleitfähigkeit gewährleistet. Edelstahl speichert Hitze zwar sehr gut, leitet sie aber nur langsam. Daher benötigt man zum Kochen relativ viel Fett.

Achtung!

Nickel-Allergiker sollten unbeschichtete Edelstahl-Pfannen eher meiden. 

Weil das unbeschichtete Metall von Edenstahl-Pfannen gerade bei hohen Temperaturen Spuren von Nickel in das Essen abgeben kann, sollten Nickel-Allergiker auf solche Ausführungen lieber verzichten. 

Beschichtete Edelstahl-Pfannen stellen hierzu eine verträgliche Alternative dar.

Pfannen dieser Art neigen zum Anbrennen. Da Edelstahl zu feinporig ist, kann keine natürliche Schutzschicht durch Speisefett aufgebaut werden. Daher können auch nicht eingebrannt werden.

Insgesamt eignen sie sich gut, um Speisen wie Steaks scharf anzubraten, denn sie lassen sich stark erhitzen. 

Was die Brateigenschaften angeht, sind Modelle aus Edelstahl zwischen der Alu- und der Eisen-Pfanne einzuordnen.

Vorteile
  • Hohe Hitzebeständigkeit  
  • Handlich
  • Pflegeleicht 
  • Robust
  • Gute Wärmespeicherung
  • Gut geeignet für: scharfes Anbraten von Fleischgerichten wie z. B. Steaks oder Koteletts
Nachteile
  • Viel Fett zum Braten nötig
  • Keine Antihaft-Eigenschaften: Neigt zum Anbrennen
  • Schwache Wärmeleitfähigkeit
  • Kann Spuren von Nickel in das Essen abgeben
Beschichtete Edelstahl-Pfannen

Beschichtete Edelstahl-Pfannen verbinden hohe Hitzeleistung mit guten Antihaft-Eigenschaften

Insbesondere Modelle mit einer speziellen Keramik-Beschichtung können darüber hinaus noch mehr Hitze vertragen als unbeschichtete. Gleichzeitig bleibt nichts am Boden haften oder brennt an.

Mehr zu den Vor- und Nachteilen von beschichteten und unbeschichteten Pfannen erfahren Sie in unserer Themen-Rubrik „Beschichtungen“.

Vorteile
  • Hohe Hitzebeständigkeit
  • Gute Antihaft-Eigenschaften
  • Einfache Reinigung
  • Gut geeignet für: scharfes Anbraten von Fleischgerichten, aber auch für Fisch und Gemüse 
Nachteile
  • Schwache Wärmeleitfähigkeit
  • Kann zerkratzen
Kupfer-Pfannen: Profi-Gerät für punktgenaues Braten und Kochen

Pfannen aus Kupfer zeichnen sich aufgrund ihres Materials durch ein sehr leichtes Gewicht und sehr gute Wärmeleitfähigkeit aus.   

Profis schätzen sie, da sie eine exakte Temperaturregelung wie auch eine schnelle Regulierung der Wärmezufuhr ermöglichen. Mit Kupfer-Pfanne können Sie demnach auf den Punkt kochen bzw. braten.

Allerdings reagiert Kupfer mit vielen Lebensmitteln. Daher sind die meisten Modelle aus diesem Material grundsätzlich beschichtet.

Bedenken Sie

Pfannen aus Kupfer sind nicht gesundheitsschädlich.

  • In Maßen benötigt der menschliche Körper das Schwermetall Kupfer, in hohen Mengen kann es jedoch giftig sein. Bei Kupfer-Pfannen müssen Sie keine gesundheitlichen Bedenken haben, da sie zumeist über eine Zinn- oder Edelstahl-Beschichtung verfügen. Ohne eine solche Beschichtung treten Kupfer-Ionen aus, allerdings nur in geringem Maße. 
  • In jedem Fall sollten Sie vermeiden, säurehaltige Lebensmittel in Kochgeschirr aus Kupfer zuzubereiten. Denn Kupfer wird von Säure angegriffen und kann dadurch vermehrt austreten und in das Essen gelangen.

Kupfer-Pfannen eignen sich gut für präzises Kochen oder Braten. Schonendes Schmoren und Kochen sind mit ihnen daher ebenso möglich wie das scharfe Anbraten von Steaks. Auch bei der Zubereitung von Soßen kommen sie häufig zum Einsatz.

Allerdings sind Kupfer-Pfannen teurer in der Anschaffung. Dafür sind sie jedoch sehr robust und verfügen über eine lange Lebensdauer.

Weil Kupfer nicht magnetisch ist, sind Pfannen aus diesem Material grundsätzlich nicht für Induktions-Herde geeignet. Einige Hersteller bieten jedoch Kupfer-Pfannen mit magnetischem Boden an.  

Vorteile
  • Sehr gute Wärmeleitfähigkeit
  • Exakte Temperatur-Regulierung möglich
  • Gut geeignet für: empfindliche Gerichte und Schmorgerichte
Nachteile
  • Hoher Preis
  • Kupfer reagiert mit säurehaltigen Lebensmitteln

Pfannen-Typen

Pfannen sind in verschiedenen Formen bzw. Produkt-Typen erhältlich. Jedes Modell eignet sich für ein spezifisches Gericht oder eine besondere Zubereitungsart.

Die wichtigsten Pfannen-Formen sind: 

Als besondere Typen können darüber hinaus die Crêpes-Pfanne und die Poffertjes-Pfanne gelten. Im Folgenden erfahren Sie, welches Modell zu welchem Zweck und für welche Zubereitungsart am besten geeignet ist.

Lyoneser-Pfanne

Die sogenannte Lyoneser Pfanne ist eine klassische Pfannenform und deshalb auch weit verbreitet. Vermutet wird, dass die Bauart ihren Ursprung im französischen Lyon hat. Darauf dürfte auch die Bezeichnung zurückzuführen sein.

Sie zeichnet sich durch einen gerundeten Übergang vom Boden zum Rand sowie durch leicht bauchige Seitenwände aus. 

Lyoneser-Pfannen können Sie zur Zubereitung aller Speisen verwenden. Besonders beliebt ist diese Bauform bei der Zubereitung von Nachspeisen wie beispielsweise Kaiserschmarren oder Pfannkuchen. 

Tipp

Durch die bauchigen Seitenwände können Sie die Speisen mit einem Schwenk aus dem Handgelenk einfach wenden. Darüber hinaus eignet sich die Lyoneser-Pfanne auch gut zum Flambieren.

Schmor-Pfanne

Eine Schmor-Pfanne zeichnet sich im Wesentlichen durch ihren hohen Rand aus. Somit handelt es sich ebenfalls um ein klassisches Modell.

Insbesondere für Küchen mit geringem Stauraum bietet sich eine Schmor-Pfanne an, da sie ein guter Allrounder zum Braten, Dünsten und Schmoren ist.

Fisch-Pfanne

Um möglichst schonend Fisch zuzubereiten, bietet sich eine spezielle Fisch-Pfanne an. Ihre Größe und Form sind dabei für die Fischzubereitung ausgelegt. 

Die meisten Ausführungen verfügen über eine ovale Grundfläche. Auf diese Wiese passt der Fisch vollständig hinein und kann so bei gleichmäßiger Hitzeverteilung gebraten werden. 

Steak-Pfanne

Es gibt spezielle Steak-Pfannen, die sich gut für kurzgebratene Fleisch-Gerichte eignen. Diese sind in der Regel aus Eisen bzw. Gusseisen gefertigt und verfügen über einen gerippten Innenboden.

Häufig werden sie auch als Grill-Pfannen bezeichnet. Der gerippte Boden erzeugt auf dem Steak eine typische Grillrost-Optik. Zudem ermöglicht er es, das Fleisch außen kräftig anzubraten, damit es innen saftig bleibt. Der Flüssigkeitsverlust des Fleisches bleibt dadurch gering.

Alle weiteren Informationen zu Pfannen aus Eisen bzw. Gusseisen haben wir in unserer Themen-Rubrik „Eisen-Pfannen“ für Sie zusammengestellt.

Wok-Pfanne

Die Wok-Pfanne ist speziell auf die Zubereitung von Speisen mit vielen Zutaten ausgelegt. Sie ähnelt in ihrer Form einem herkömmlichen Wok, verfügt aber im Gegensatz zu diesem über einen flachen Boden. 

Charakteristisch für das Modell ist der hohe Rand. Wie ein klassischer Wok wird es in der Regel deutlich heißer als eine herkömmliche Pfanne. Die Temperatur des Essens können Sie bei der Zubereitung durch ständiges Rühren und Wenden regulieren. 

Asiatische Speisen, wie beispielsweise gebratener Reis, Wok-Gemüse oder Curry-Gerichte, gelingen so im Handumdrehen.

Bedenken Sie

Wok-Pfannen erhitzen sich nur langsam.

Wok-Pfannen benötigen im Allgemeinen einige Minuten länger, bis sie die volle Temperatur erreicht haben.

Paella-Pfanne

Um das spanische Reisgericht „Paella“ zu Hause nachkochen zu können, benötigen Sie eine spezielle Paella-Pfanne – die sogenannte Paellera.

Diese hat in der Regel einen sehr großen Durchmesser und bietet damit viel Bratfläche. So können Sie alle notwendigen Zutaten hineingeben und gleichmäßig zusammen garen. 

Wissenswert

Ursprünglich wird die Paella-Pfanne auf offenem Feuer benutzt. 

Traditionell wird eine Paella in einer Paellera über offenem Feuer zubereitet. Die modernen Varianten sind aber für die Verwendung auf einem Herd ausgelegt.

Darüber hinaus verfügt die Paella-Pfanne über 2 gegenüberliegende Griffe aus Metall, selten über einen Pfannenstiel. Dieser Aspekt lässt sie dekorativer wirken, so dass sie auch zum Servieren genutzt werden kann. Zusätzlich lässt sie sich vor allem auch gefüllt leicht und sicher zum Tisch transportieren.

Paella-Pfannen sind für unterschiedliche Küchengrößen und Personenzahlen ausgelegt:

  • Für 1 bis 2 Personen sollte Ihre Paellera mindestens 26 cm groß sein.
  • Für 3 bis 4 Personen sollte der Durchmesser mindestens 30 cm betragen.

Möchten Sie sehr viele Portionen zubereiten – etwa für 9 bis 10 Personen – sollten Sie eine Paella-Pfanne von mindestens 40 cm Durchmesser wählen.

Nach oben hin gibt es fast keine Grenzen beim Durchmesser. So sind sogar Paelleras mit einem Durchmesser von bis zu 130 cm erhältlich.

Recherche Tipp

Auf dem Koch-Portal chefkoch.de finden Sie leckere Rezepte für eine Paella.

Servier-Pfanne

Eine Servier-Pfanne besitzt gute Brat- und Schmoreigenschaften. Durch den hohen Rand eignet sie sich besonders für bunte Gemüsepfannen, Käsespätzle oder Bratkartoffeln. Aber auch für das Schmoren und Braten von Fleisch und Geflügel kommen sie infrage. 

Zudem können Sie darin Gerichte ansprechend servieren. So verfügt die Servier-Pfanne über 2 kompakte seitliche Griffe, die es ermöglichen, sie zu tragen. Meist isolieren diese Griffe Hitze – Sie benötigen keine zusätzlichen Topflappen.

Darüber hinaus hat das Servier-Modell in der Regel ein geringeres Gewicht, was das Servieren zusätzlich erleichtert.

Shopping Tipp

Achten Sie für eine lange Lebensdauer darauf, dass Ihre Servier-Pfanne aus unbeschichtetem Material besteht.

  • Ihre Gäste können sich an unbeschichteten Pfannen mit herkömmlichem Besteck bedienen, während
    Antihaftbeschichtungen dadurch beschädigt werden können. 

Größen

Je nach Gericht und Anzahl der Personen, für die gekocht und gebrutzelt werden soll, eignen sich unterschiedliche Größen. Viele Hersteller bieten Pfannen-Sets, bestehend aus 2 bis 3 unterschiedlich großen Modellen, an.

Die Angaben zur Größe beziehen sich dabei auf den Durchmesser des oberen Randes einer Pfanne. Möchten Sie einen passenden Deckel mit dem Durchmesser von beispielsweise 28 cm kaufen, benötigen Sie einen Pfannen-Deckel mit demselben Durchmesser.

  • Achten Sie auch auf den Bodendurchmesser.
    Damit Ihre Pfanne optimal auf ein Kochfeld Ihres Herdes passt, sollten Sie vor allem auf den Bodendurchmesser achten. Vor allem bei schmiedeeisernen Varianten kann ein zu großer Durchmesser dazu führen, dass sich das Material verzieht. Bei einem zu kleinen Modell geht bei der Nutzung Energie verloren. 
    Im Allgemeinen gilt hierbei:
Pfannen-Durchmesser (Pfannenrand) Boden-Durchmesser
18 cm 14 bis 16 cm
24 cm 17 bis 20 cm
28 cm 20 bis 22 cm
  • Angaben zum Fassungsvermögen dienen der Orientierung. 
    Viele Hersteller geben das Fassungsvermögen der Pfanne an. Hierbei sollten Sie beachten, dass diese Werte nicht immer exakt, sondern oft geschönt sind. Angaben hierzu dienen daher eher als Anhaltspunkt.
  • Wählen Sie die Größe einer beschichteten Pfanne nicht zu groß aus.
    Die Fläche, die nicht mit Bratgut belegt ist, überhitzt sich schnell. Dies kann die Beschichtung beschädigen. 

Im Allgemeinen sind die unterschiedlichen Größen für unterschiedliche Personen-Zahlen geeignet:

  • 18 cm und kleiner: Passend für 1 bis 2 Spiegeleier.
  • 20 cm: Single-Bratpfanne für den kleinen Hunger.
  • 24 cm: Bratpfanne für etwa 1 bis 3 Personen.
  • 26 cm: Bratpfanne für 2 bis 3 Personen.
  • 28 cm: Gängige Bratpfannen-Größe, die sich für etwa 3 bis 5 Personen eignet.
  • 32 cm: Überdurchschnittlich große Pfanne für 5 Personen und mehr.
  • 36 cm und größer: Bratpfannen für die Gastronomie, für die spezielle Herde benötigt werden.

Beschichtungen

Zu den wichtigsten Entscheidungen beim Kauf gehört vor allem auch die Wahl zwischen einer beschichteten und einer unbeschichteten Pfanne.

Die speziellen Antihaft-Beschichtung bietet einige Vorteile: Selbst empfindliche Gerichte wie Spiegeleier und Omelettes rutschen leicht aus der Pfanne, statt darin haften zu bleiben. Zudem lassen sich beschichtete Modelle leicht reinigen.                                                                         

Grundsätzlich lassen sich 3 Arten der Antihaft-Beschichtung voneinander unterscheiden: 

Teflon-Beschichtung: Funktional und einfach

Bei Pfannen mit Teflon-Beschichtung haftet grundsätzlich nichts an. Zudem ist das Material sehr beständig gegen Wärme, Kälte und Chemikalien.

Mit Teflon wird umgangssprachlich der Kunststoff „Polytetrafluorethylen“ (PTFE) bezeichnet. Allerdings ist PTFE sehr empfindlich gegenüber äußeren Einwirkungen und kann leicht beschädigt werden. Aufgrund dieser Empfindlichkeit ist die Lebensdauer von Teflon-Pfannen eher gering.

Achtung!

Teflon ist im Vergleich zu unbeschichteten Pfannen empfindlich.

Kochgeschirr mit Teflon-Beschichtung ist grundsätzlich sehr empfindlich, daher sollten Sie folgendes beachten: 

  • Verwenden Sie kein Metallbesteck, um die Beschichtung nicht zu verletzen.
  • Nutzen Sie Teflon-Pfannen nicht im Backofen.

Verwenden Sie in beschichteten Pfannen nur Holz- und Kunststoff-Besteck. Metall-Besteck kann sehr leicht die Beschichtung beschädigen, da der eingesetzte Kunststoff relativ weich ist. 

Teflon-Pfannen erfordern also einen vorsichtigen und achtsamen Umgang, damit die empfindliche Beschichtung nicht beschädigt wird.

Grundsätzlich wird eine Temperatur von mehr als 200 °C zwar nie erreicht, solange sich noch Speisen darin befinden. Sie sollten trotzdem nie länger als 3 Minuten leer auf einer heißen Herdplatte stehen. Auf einem Induktionsherd können derartige Temperaturen noch schneller erreicht werden.

Insgesamt lassen sich Speisen mit einer Teflon-Pfanne aufgrund der Antihaft-Beschichtung einfach und gesund zubereiten – gerade da zur Zubereitung nur wenig Fett benötigt wird und die Gerichte dennoch nicht am Boden haften bleiben.

Wissenswert

Lösen sich Teile der Beschichtung, bestehen keinerlei gesundheitliche Bedenken.

  • Sollte sich bei einer Teflon-Pfanne nach längerer Zeit im Gebrauch Teile der Beschichtung ablösen, brauchen Sie jedoch keinerlei gesundheitliche Bedenken zu haben. 
  • Das Verschlucken von Partikeln, die sich von einer zerkratzten PTFE-Beschichtung gelöst haben, ist laut dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) grundsätzlich unbedenklich. Der Körper scheidet diese Partikel unverdaut wieder aus.
Keramik-Beschichtung: Das neue Teflon

Es gibt auch Ausführungen mit einer speziellen Keramik-Beschichtung. Diese kommen gänzlich ohne den Einsatz von Teflon aus.

Bei diesen Varianten handelt es sich um Aluminium- oder Edelstahl-Pfannen mit einer dünnen Beschichtung aus Keramik. Reine Keramik-Beschichtungen punkten mit sehr guten Antihaft-Eigenschaften und einer hohen Kratzfestigkeit

Pfannen mit reinen Keramik-Beschichtungen werden von den Herstellern mit unterschiedlichen Bezeichnungen angeboten: beispielsweise von WMF („CeraDur“) oder Berndes („Cerabase“).

Laut Herstellerangaben lassen sich viele Produkte mit Keramik-Beschichtungen sogar auf 400 °C und mehr erhitzen. Beachten Sie hierbei jedoch in jedem Fall die Angaben zu Ihrem speziellen Produkt bzw. die Gebrauchsanweisung. 

Anders als PTFE- bzw. Teflon-Beschichtungen lassen sich Speisen in Keramik-Pfannen auch bei hohen Temperaturen zubereiten. Dadurch sind sie für das heiße, scharfe Anbraten von Fleisch oder für das Braten von knusprigen Bratkartoffeln ideal.

Ein kleiner Nachteil ist die geringere Lebensdauer der Keramik-Beschichtung. Die Antihaft-Wirkung lässt bereits nach etwa 20 Einsätzen deutlich nach. Zudem können die falschen Öle den Antihaft-Effekt von Keramik-Beschichtungen dauerhaft zerstören. Hitzeempfindliche Öle, wie beispielsweise kaltgepresstes Olivenöl, brennen sich auf der glatten Keramik-Oberfläche ein und zerstören auf diese Weise die Antihaft-Wirkung. Pfannen mit Keramik-Beschichtung benötigen daher nach längerer Zeit im Gebrauch immer mehr Öl, damit die Speisen bei der Zubereitung nicht anbrennen.

Tipp

Verwenden Sie zum heißen, scharfen Braten hitzebeständige Öle.

Damit Sie die Antihaft-Wirkung einer Keramik-Beschichtung nicht zerstören, sollten Sie hitzebeständige Öle verwenden. Für hohe Temperaturen und scharfes Anbraten eignen sich beispielsweise Sonnenblumen-Öl, Raps-Öl, Kokos-Öl oder Palmfett. 

Keramik ist also insgesamt weit weniger empfindlich gegen äußere Einwirkungen wie Hitze und Kratzer als Teflon. Wegen ihrer hohen Hitzebeständigkeit können Keramik-Pfannen auch ohne Bedenken in den Backofen gestellt werden.

Damit nicht nur die Pfanne und ihre Beschichtung, sondern auch deren Griff hitzebeständig ist, ist dieser in der Regel aus Kunststoff gefertigt. Denn so können Sie sie problemlos anfassen, ohne sich die Finger zu verbrennen. Eine Keramik-Pfanne, von der sich der Griff abnehmen lässt, ist besonders praktisch: Sie passt grundsätzlich in nahezu jeden Backofen. Mit einem solchen Modell können Gerichte daher auch im Ofen gebacken oder gegart werden.

Email-Beschichtung: Robust und schnittfest

Email ist ein glasartiger Schutzüberzug, der bei 850 °C auf Eisen- und Metalloberflächen aufgetragen wird. Das Material besteht zum Großteil aus Keramik auf der Grundlage von Metalloxiden. Um die Stoßfestigkeit und Antihaft-Wirkung zu verbessern, werden jedoch häufig Kobalt, Lithium oder Nickelverbindungen hinzugefügt.

Email besitzt eine porenlose Oberfläche. Dadurch verhindert die Beschichtung eine Entwicklung von Keimen.

Grundsätzlich sind Pfannen mit der glasähnlichen Schutzschicht schnitt- und kratzfest und vertragen Hitze bis ca. 450 °C. Durch die robuste Oberfläche besitzen emaillierte Modelle eine lange Lebensdauer.

Allerdings stellt Email keine echte Antihaft-Beschichtung dar, wie es bei der Teflon- oder Keramik-Beschichtung der Fall ist. Denn Email ist zwar haftreduziert, aber nicht haftfrei. Trotzdem verringert eine Email-Beschichtung das Anhaften und Anbrennen von Speisen.

Bedenken Sie

Viele Email-Pfannen verformen sich bei Überhitzung.

Sehr günstige Email-Pfannen, insbesondere mit leichter Emaillierung, verformen sich bei Überhitzung. Liegt der verformte Boden nicht mehr plan auf der Kochplatte auf, kann dies höhere Stromkosten und eine längere Kochzeit zur Folge haben. 
Am besten eignen sie sich daher für die Verwendung auf einem Gasherd.

Eine Weiterentwicklung der Emaillierung ist das Material Silargan, das von der deutschen Firma Silit entwickelt wurde und ähnliche Eigenschaften wie Email besitzt. 

Bei Silargan handelt es sich um eine Art Funktions-Keramik, die bei sehr hohen Brenntemperaturen eine feste Verbindung mit dem Kochgeschirr eingeht. Dadurch ist sie extrem robust, stoß- und schnittfest

Zudem sorgt Silargan für eine fast porenlose, glanzbeständige und kratzfeste Oberfläche, die nicht nur nickelfrei ist, sondern auch antibakteriell wirkt. 


Ausstattung

Pfannen besitzen eine Vielzahl an Ausstattungsmerkmalen, welche die Handhabung beim Kochen und Braten erheblich verbessern können.

Zu den wichtigsten Features gehören hierbei:

Griff

Zu den mitunter wichtigsten Ausstattungsmerkmalen gehört der Griff, der häufig auch Pfannenstiel genannt wird.

Hierbei unterscheidet man zwischen 2 wesentlichen Griff-Merkmalen:

  • Abnehmbarer Griff
    Pfannen mit abnehmbaren Griffen lassen sich häufig auch im Backofen verwenden. Zudem können sie platzsparend verstaut werden. Sie lassen sich so leichter stapeln.
Achtung!

Beschichtete Pfannen können beim Stapeln zerkratzen. 

Verwenden Sie hier zum Schutz der Innenflächen jeweils einen Trenner. Ein solcher ist in der Regel aus Pappe oder Filz in Drogeriemärkten erhältlich.

  • Wärmeabweisender Griff
    Griffe mit spezieller Wärmeisolierung erleichtern die Handhabung der Pfanne – besonders bei Materialien mit hoher Wärmeleitfähigkeit. Auf Topflappen kann hier durch die wärmedämmenden Materialien (wie beispielsweise Holz oder Kunststoff) in der Regel gut verzichtet werden – das Verletzungsrisiko sinkt und die Griffsicherheit nimmt zu. Griffe aus Edelstahl bieten grundsätzlich auch eine gute Wärmeisolierung. Denn das Material überträgt Hitze nur in geringem Maße. Zudem ist ein Griff aus Edelstahl hitzebeständig und damit auch im Backofen einsetzbar.
Deckel

Insbesondere beim Dünsten und Schmoren ist ein Deckel unverzichtbar: Dieser sorgt dafür, dass die Flüssigkeit nicht verdunstet und die Speisen für längere Zeit köcheln können.  

Das Kochen und Braten mit Deckel ist zudem sehr energieeffizient, da die Hitze nicht sofort entweichen kann. So lassen sich Garprozesse beschleunigen und ein unerwünschter Hitzeverlust bleibt aus. 

In der Regel bestehen die meisten Pfannendeckel aus Stahl, Keramik und Glas. Aber auch Kupfer und Email kommen zum Einsatz.

Shopping Tipp

Hochwertige Glas-Deckel sind zu empfehlen. 

Glas-Deckel erlauben es, Speisen auch bei geschlossenem Pfannendeckel zu beobachten. 

Häufig ist ein passender Deckel schon in der Lieferung eines Pfannen-Sets enthalten. Kaufen Sie den Deckel dagegen unabhängig, kommt es auf die richtige Größe an: Ein passender Deckel besitzt den gleichen Durchmesser wie die Pfanne. Den Durchmesser können Sie entweder dem Datenblatt des Produkts entnehmen oder am oberen Rand abmessen.

Induktionsfähigkeit

Damit eine Pfanne auf einem Induktionsherd verwendet werden kann, muss sie induktionsfähig sein. Das bedeutet, dass sie über einen magnetischen Boden verfügen muss.

Induktionsherde erhitzen Kochgeschirr mithilfe von Magnetfeldern.

Während Eisen-Pfannen wegen ihres Materials grundsätzlich induktionsgeeignet sind, können Modelle aus Kupfer in der Regel nicht auf Induktionsherden verwendet werden. 

Auch Pfannen aus amagnetischem Material können induktionsgeeignet sein, sofern in den Boden ein Eisenkern oder eine Eisenschicht eingelassen ist. 

Shopping Tipp

Benötigen Sie eine induktionsgeeignete Pfanne, sollten Sie bei der Bestellung auf entsprechende Angaben der Hersteller achten.

Schüttrand

Besonders praktisch zum Umschütten von Speisen, insbesondere Soßen, ist ein abgerundeter Schüttrand. Dieser ermöglicht es, das gekochte Essen einfach und bequem von der Pfanne auf den Teller oder in eine Schale umzuschütten.

Innenskalierung

Damit Sie beim Zubereiten von Speisen Flüssigkeitsmengen optimal dosieren können, sind Pfannen mit Innenskalierung hilfreich. Die Skalierung erfolgt meist in Form von Literangaben.


Häufige Fragen

Was Sie schon immer zur Verwendung von Pfannen wissen wollten, haben wir an dieser Stelle für Sie zusammengefasst. Unsere FAQ-Sammlungen basieren hierbei auf dem Wissensbedarf anderer Käufer.

Beschichtung

Welche Beschichtung sollte eine Pfanne besitzen?

Beschichtete und unbeschichtete Pfannen haben jeweils spezifische Vor- und Nachteile, die sie gegeneinander abwägen sollten. 

Auf den Punkt!
  • Beschichtete Pfannen haben den Vorteil einer guten Antihaft-Wirkung, was bedeutet, dass Speisen weder anbrennen noch am Boden anhaften. Die Beschichtung ist dafür allerdings häufig sehr anfällig für Schäden durch Kratzer, Stöße und zu hohe Temperaturen.
  • Unbeschichtete Pfannen sind grundsätzlich sehr resistent gegenüber äußeren Einwirkungen, wie Kratzern oder hohen Temperaturen. Dadurch eignen sie sich generell vor allem für das scharfe Anbraten von Fleisch und das Erzeugen von Röstaromen. Allerdings kann das Bratgut darin leichter anbrennen.

Bevorzugen Sie eine Pfanne mit Beschichtung, können Sie sich zwischen der klassischen Teflon-Beschichtung (PTFE-Beschichtung), einer Keramik-Beschichtung und einer Email-Beschichtung entscheiden. Über welche Beschichtung Ihre Pfanne verfügen soll, hängt jedoch letztlich von Ihren Anforderungen ab. 

Besonders sollten Sie hierbei beachten:

  • Eine Teflon-Beschichtung bietet eine gute Antihaft-Wirkung, ist jedoch empfindlich.
    Die sogenannte PTFE-Beschichtung bietet grundsätzlich gute Antihaft-Eigenschaften, so dass kein Bratgut am Pfannenboden kleben bleibt und das Essen somit leicht auf den Teller rutschen kann. Allerdings ist diese Beschichtung sehr empfindlich gegenüber äußeren Einwirkungen  (z.B. Metallbesteck oder Hitze). Daher sollten Sie mit einem solchen Modell, das dadurch eine eher geringere Lebensdauer hat, sehr behutsam umgehen.
  • ​Eine Keramik-Beschichtung bietet sehr gute Antihaft-Eigenschaften, die jedoch mit der Zeit nachlassen.
    Die vermutlich beste Antihaft-Wirkung erzielten Pfannen mit Keramik-Beschichtung. So haftet kein Essen an – auch nicht bei hohen Temperaturen. Das Braten und Kochen bei hoher Hitze ist dadurch unproblematisch. Allerdings lässt die Antihaft-Wirkung mit der Zahl der Bratvorgänge nach, so dass Sie ab einem bestimmten Zeitpunkt mehr Fett zum Braten benötigen.
  • Eine Email-Beschichtung reduziert das Anhaften von Bratgut, kann sich jedoch bei Überhitzung schnell verformen.
    Die Email-Beschichtung ist keine Antihaft-Beschichtung im engeren Sinn, sondern vielmehr ein glasähnlicher Überzug. Daher wirkt eine Emaillierung grundsätzlich haftreduzierend, kann aber nicht als vollständig haftfrei gelten. Die Email-Beschichtung verhindert in jedem Fall das Anbrennen des Bratguts und hält auch hohen Temperaturen stand. Bei einer leichten Email-Schicht besteht allerdings das Risiko, dass sich die Pfanne auf der Kochplatte verformt. Daher eignet sie sich besser für die Verwendung auf einem Gasherd.

Backofen

Welche Pfannen dürfen in den Backofen?

Grundsätzlich können Sie die meisten Pfannen in den Backofen stellen, um Ihre Speisen warmzuhalten oder fertig zu garen. Ob Eisen, Edelstahl, Kupfer oder Aluminium –Temperaturen im Backofen vertragen Pfannen aus diesen Materialien allesamt. 

Anders verhält es sich bei den Griffen. Je nach Ausführung bestehen sie aus unterschiedlichen Materialien. So dürfen Varianten mit Griffen aus Holz oder Kunststoff nicht in den Backofen gestellt werden, weil sie nicht hitzeresistent sind. 

Tipp

Achten Sie auf die Maximal-Temperatur bei backofentauglichen Pfannen mit Kunststoff-Griffen.

Es gibt auch Ausführungen mit Kunststoff-Griffen, die laut Hersteller backofentauglich sein sollen. Hierbei gibt es jedoch zumeist eine Maximal-Temperatur, bis zu der solche Griffe hitzebeständig sind. Diese liegt in der Regel zwischen 150 und 180 °C. Achten Sie bei der Verwendung einer solchen Pfanne im Ofen unbedingt auf die Einhaltung dieser Maximal-Temperatur. Schauen Sie dazu in die Gebrauchsanleitung oder fragen Sie bei dem Hersteller nach.

Eine gute Alternative zu backofentauglichen Pfannen mit Kunststoff-Griffen sind solche mit abnehmbaren Griffen. Bei Letzteren können Sie den Pfannenstiel ganz einfach abmontieren und diese anschließend in den Ofen stellen. Modelle mit diesem Ausstattungsmerkmal sind zudem platzsparend.

Alle wichtigen Informationen zu dem Ausstattungsmerkmal von Pfannen mit abnehmbaren Griffen haben wir in unserer Themen-Rubrik „Ausstattung“ für Sie zusammengefasst.

Eignung

Welche Pfanne brät am besten?

Es gibt nicht die eine Pfanne, die sich für alle Anwendungs- und Einsatzzwecke am besten eignet. Ihre Wahl sollte sich daher danach richten, welche Speisen Sie zubereiten möchten. 

  • Aluminium-Pfannen eignen sich gut für eine Vielzahl einfacher, leichter Gerichte.
    Aluminium-Pfannen sind grundsätzlich sehr leicht und vergleichsweise günstig. Dadurch ist sie ein solides Kochgerät für den Alltag. Allerdings verträgt sie generell keine hohen Temperaturen und neigt durch die häufig vorhandene Teflon-Beschichtung schnell zu Kratzern.
  • Eisen-Pfannen eignen sich sehr gut für scharf angebratene Gerichte.
    Eine Eisen-Pfanne eignet sich sehr gut für die Erzeugung von Röstaromen und die Zubereitung von Fleischgerichten. Zudem zeichnet sie sich durch eine hohe Robustheit, hohe Hitzeverträglichkeit und gute Wärmeleitfähigkeit aus. Allerdings sind Eisen-Pfannen durch ihr Material schwer und pflegeaufwändig, da sie eingebrannt und regelmäßig nachgefettet werden müssen. 
  • Edelstahl-Pfannen eigenen sich ebenfalls für scharf angebratene Gerichte.
    Auch Edelstahl-Pfannen eignen sich grundsätzlich für scharf angebratene Gerichte wie Steaks. Dabei sind sie relativ handlich, pflegeleicht und robust. Zudem bieten sie eine gute Wärmespeicherung. Die Wärmeleitfähigkeit ist dagegen geringer.
  • Kupfer-Pfannen eignen sich für alle Gerichte, die nicht säurehaltig sind.
    Gerichte, die in einer Kupfer-Pfanne zubereitet werden, dürfen nicht säurehaltig sein. Das Material wird ansonsten angegriffen, dabei können Kupfer-Ionen austreten und in das Essen gelangen. Bei sämtlichen anderen Gerichten punktet sie mit sehr guter Wärmeleitfähigkeit und einer dosierbaren Temperatur-Regelung. Modelle aus diesem Material sind vergleichsweise teuer.
  • Für spezielle Zwecke, wie das Zubereiten von Fisch, Wok-Gerichten oder Paella gibt es unterschiedliche Ausführungen.
    Auch wenn Sie Fisch, Steaks oder eine Paella in der Regel ebenso in einer klassischen Pfanne zubereiten können, gibt es Modelle, die eigens für diese Einsatzzwecke gefertigt sind. Spezielle Fisch-, Steak-, Wok- und Paella-Pfannen eigenen sich durch Ihre Form und Beschaffenheit speziell für die Zubereitung der entsprechenden Gerichte.

Mehr Informationen zu den verschiedenen Materialien und Pfannen-Typen finden Sie in unserem Kaufberater. 

Einbrennen

Wie brenne ich eine Pfanne ein?

Eisen-Pfannen werden in der Regel ohne Beschichtung verkauft. Damit sich am Boden Ihrer neuen Pfanne eine künstliche Antihaft-Schicht (die Patina) bilden kann, muss es vor dem ersten Gebrauch eingebrannt werden. Dadurch kann beim Braten später nichts mehr anbrennen und das Bratgut bleibt nicht am Pfannenboden haften.

Achtung!

Edelstahl-Pfannen und beschichtete Modelle dürfen nicht eingebrannt werden.

Im Gegensatz zu Eisen-Pfannen dürfen Ausführungen aus Edelstahl und beschichtete Modelle nicht eingebrannt werden. Denn dazu sind diese aufgrund ihres Materials bzw. der bereits vorhandenen Beschichtung nicht geeignet.

Vor dem Einbrennen, sollten Sie Ihren Rauchmelder kurzzeitig abschalten, um einen Alarm trotz nicht gegebener Gefahr zu vermeiden. Zudem sollten Sie Ihre Dunstabzugshaube einschalten, um der Rauchentwicklung möglichst effektiv entgegenzuwirken.

So brennen Sie Ihre neue Eisen-Pfanne ein:

  1.  Säubern Sie Ihre Pfanne. 
     ⇒ Sie ist eventuell vom Hersteller mit einem Rostschutz versehen. Befreien Sie sie mit etwas warmem  Wasser und mildem Spülmittel davon.
  2.  Stellen Sie die Pfanne auf den Herd und geben Sie Öl hinzu. 
     ⇒ Füllen Sie so viel Öl ein, bis dieses den Boden vollständig bedeckt und ca. 3 mm hoch steht.
  3.  Schalten Sie die Herdplatte ein.
  4.  Wenn sie heiß genug ist, geben Sie Kartoffelschalen hinein.
  5.  Geben Sie mindestens einen Esslöffel Salz hinzu.

  6.  Braten Sie Öl, Salz und Kartoffelschalen so lange, bis alles komplett schwarz geworden ist.
     ⇒ Wenden Sie das Bratgut hin und wieder. Lassen Sie sich von dem entstehenden Rauch und Qualm  nicht irritieren, denn die Rauchentwicklung ist beim Einbrennen völlig normal.

  7.  Wenn die Kartoffelschalen schwarz sind, können Sie die Pfanne vom Herd nehmen und
     die Kartoffelschalen entsorgen.

  8.  Lassen Sie die Pfanne abkühlen. 

  9.  Spülen Sie sie mit klarem Wasser (ohne Spülmittel) gründlich aus.

  10.  Trocknen Sie Ihre Pfanne mit einem Küchentuch.

Tipp

Geben Sie einen Tropfen Wasser in die Pfanne, um die richtige Temperatur zu bestimmen.

Ein einfacher Trick, um die richtige Temperatur zu bestimmen, ist der Wassertropfen-Test: Geben Sie einen Tropfen kalten Wassers in das Öl bzw. Fett hinein. Wenn der Tropfen glasklar perlend darin tanzt, ist die richtige Temperatur erreicht und Sie können Ihr Bratgut hinzufügen. Zischt es hingegen und die Tropfen verdampfen, so ist die Temperatur noch zu niedrig. 

Nun ist Ihre Pfanne eingebrannt und Sie können Speisen darin zubereiten. Achten Sie darauf, sie nach jedem Bratvorgang und nach jeder Reinigung mit ein wenig Öl oder Fett einzureiben, um die Bildung der Patina zu unterstützen und diese langfristig zu erhalten.

Induktion

Welche Pfanne ist für die Verwendung an einem Induktionsherd geeignet?

Grundsätzlich ist jedes Modell induktionsgeeignet, das über einen magnetischen Pfannenboden verfügt. Durch ihr Material sind Eisen-Pfannen grundsätzlich für die Verwendung auf einem Induktionsherd geeignet. 

Pfannen anderen Materials müssen über einen entsprechenden Eisenkern oder eine Eisenschicht im Boden verfügen, damit sie durch die Erzeugung von Magnetfeldern erhitzt werden können.

Alle wichtigen Informationen über induktionsfähige Modelle haben wir in unserem Unterkapitel „Induktionsfähigkeit“ für Sie zusammengefasst.

Reinigung

Wie sollten Pfannen gereinigt werden?

Bei der Reinigung spielt es eine wesentliche Rolle, ob Ihr Modell beschichtet oder unbeschichtet ist. 

Beschichtete Pfannen lassen sich durch die Antihaft-Wirkung einfach reinigen. Zwar sollte im Normalfall auch bei unbeschichteten Modellen nichts anbrennen – sollte dies allerdings doch passieren, so kann das Ablösen der angebrannten Kruste vom Pfannenboden eine echte Herausforderung darstellen.

Für beschichtete wie unbeschichtete Modelle gilt gleichermaßen: 

Sie gehören nicht in die Spülmaschine. Denn der Spülmaschinen-Waschgang kann die Oberfläche beschädigen – und somit die künstliche Beschichtung oder die natürliche Gebrauchsschicht zerstören. Sollte Ihre Ausführung spülmaschinenfest sein, können Sie dies den Angaben des Herstellers entnehmen. Doch auch in diesem Fall ist die Reinigung von Hand grundsätzlich vorzuziehen.

Lassen Sie Ihre Pfanne vor der Reinigung zunächst abkühlen. Wenn Sie eine noch heißes Kochgeschirr direkt mit kaltem Wasser befüllen, kann es aufgrund des hohen Temperaturunterschieds passieren, dass sich der gesamte Pfannenboden verzieht oder wölbt. Außerdem kann heißes Fett herausspritzen.

Reinigung von beschichteten Pfannen

Bei der Reinigung von beschichteten Modellen sollten Sie folgendes beachten:

  • Reinigen Sie sie mit Wasser und wenigen Tropfen Spülmittel.
    Um die gröbsten Verschmutzungen zu entfernen, sollte es zumeist ausreichen, Ihre beschichtete Pfanne mit Wasser und etwas Spülmittel zu reinigen. Verwenden Sie dazu am besten einen weichen Schwamm oder eine Bürste. Oft hilft es auch, sie mit etwas Spülmittel einzuweichen und danach unter heißem Wasser auszuspülen.
  • Verwenden Sie keine Stahlwolle oder harte, spitze Gegenstände zum Reinigen.
    Beschichtete Modelle lassen sich am besten reinigen, wenn die Antihaft-Beschichtung noch intakt ist und keine Schäden aufweist. Dann brennen weder Speisereste am Boden an, noch haften diese daran. Damit das so bleibt, sollten Sie niemals Stahlwolle oder spitze Gegenstände zur Reinigung verwenden. Auch bei der Essenszubereitung sollten Sie darauf achten, statt Metallbesteck eher Pfannenwender aus Kunststoff oder Holz zu verwenden.
Tipp

Sehr hartnäckige Verschmutzungen lassen sich mit Backpulver entfernen.

Bei sehr hartnäckigen Verschmutzungen kann Backpulver Abhilfe schaffen. Dazu streuen Sie einfach ein wenig Backpulver auf den angebrannten Pfannenboden und geben anschließend etwas Wasser hinzu. Lassen Sie das Gemisch nun aufkochen und für einige Stunden einwirken. Nun sollten sich die eingebrannten Stellen gelöst haben.

Reinigung von unbeschichteten Pfannen

Bei der Reinigung von unbeschichteten Pfannen sollten Sie Folgendes beachten:

  • Reinigen Sie die Pfanne mit klarem Wasser.
    Spülen Sie Ihre Pfanne mit warmem Wasser aus und reinigen Sie die mit einer sauberen Bürste. Sollten weiterhin Reste zurückbleiben, können Sie ein wenig Wasser hinein geben und sie einweichen lassen. Danach sollten sich die Reste einfach entfernen lassen.
Achtung!

Verwenden Sie kein Spülmittel zur Reinigung von unbeschichteten Pfannen.

  • Herkömmliches Spülmittel greift die künstliche Gebrauchsschicht, die Patina, an oder beschädigt das feinporige Material auf der Oberfläche. Verzichten Sie deshalb auf die Verwendung von Spülmittel und insbesondere von fettlöslichem Spülmittel bei der Reinigung von unbeschichteten Pfannen.
  • Bakterien und Viren sterben schon ab ca. 70°C ab. Daher können Sie in hygienischer und gesundheitlicher Hinsicht bedenkenlos auf den Einsatz von Spülmittel verzichten.
  • Wischen Sie die Pfanne mit Küchenpapier aus.
    Um Ihre Pfanne zu trocknen und von Fettresten zu befreien, können Sie sie mit Küchenpapier auswischen. Wenn sie nach dem Braten ohnehin nicht stark verschmutzt ist, genügt es, sie lediglich mit einem Küchentuch ohne Wasser zu reinigen. Bei Edelstahl-Modellen treten häufig unschöne Verfärbungen auf der Oberfläche auf, die durch Leitungswasser und verschiedene Lebensmittel entstehen. Diese sind zwar nicht gesundheitsschädlich, verringern jedoch die Lebensdauer. Mithilfe spezieller Metallputzmittel oder Essig-Lösungen können Sie diese Verfärbungen beseitigen.

Über Magnus Raab

Neben meinem theoretisch veranlagten Politik- und Wirtschaftsstudium haben mich immer schon Praxisthemen interessiert, vor allem Verbraucherthemen. Seit 2016 schreibe ich deshalb für billiger.de und unterstütze Sie mit hilfreichen Informationen beim Kauf.


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