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Altersempfehlung ab (Jah...
Altersempfehlung ab (Jahren)

Das Mindestalter bezeichnet das Alter, ab dem Kinder ein bestimmtes Spielgerät oder Werkzeug benutzen können. Die Einschätzung ist abhängig von Körpergröße, Kraft oder der geistigen Entwicklung.

Höchstgeschwindigkeit
Höchstgeschwindigkeit

Die Höchstgeschwindigkeit gibt die maximale Geschwindigkeit an, die mithilfe des Fahrzeugs erreicht werden können.

Fahrzeugart
Fahrzeugart

Als Fahrzeugart werden für Elektrofahrzeuge oft reale Fahrzeugtypen nachgebaut. Beliebt bei Kindern und häufig zu finden sind Modelle, die mehr oder weniger naturgetreu an Jeeps, Polizeifahrzeuge oder Rennautos erinnern.

Max. Belastbarkeit
Max. Belastbarkeit

Die maximale Belastbarkeit gibt an, wie schwer das Kind bei der Benutzung höchstens sein sollte.

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Produkteigenschaften
Elektroautos für Kinder gibt es in ähnlich großer Auswahl wie es auch Fahrzeuge für Erwachsene gibt. Kinder können mit normalen PKWs, mit Quads, Motorrädern, Rollern oder Traktoren im Miniaturformat herumfahren.

Die Autos gibt es in allen Ausführungen. Vom Cabrio, über den Luxussportwagen bis hin zum Geländewagen oder Jeep. Auch Formel 1 Autos, oder Nachbildungen aus Kinderfilmen und -serien sind sehr beliebt.

Die Quads haben kleinere Räder und eine Lenkstange anstatt eines Lenkrades. Sie haben eine gut gepolsterte Sitzfläche und schaffen kleinere Erhebungen.

Die Motorräder & Roller haben sehr breite Reifen und können auf einen Ständer gestützt abgestellt werden. Für die kleineren Kinder gibt es die Fahrzeuge auch mit drei Rädern oder mit Stützrädern. Hierbei muss das Kind das Gleichgewicht noch nicht ganz alleine halten. Eine besondere Ausführung ist das Polizei-Motorrad, das über passende Dekorationen und Sound verfügt.

Die Traktoren sind eher für etwas ältere Kinder, da sie größer sind. Viele haben besondere Extras, wie ein zusätzlicher Anhänger oder eine Schaufel, in denen sogar kleinere Dinge transportiert werden können. Die meisten sind in typischen Farben wie grün, gelb oder rot gehalten.

Bereifung
Flüsterreifen sind im Vergleich zu anderen Reifen aus Plastik oder Gummi sehr leise. Dadurch können die Kinder mit dem Elektroauto auch in der Wohnung fahren, ohne die Nachbarn zu sehr zu stören. Durch ihre weiche Beschichtung schonen die Räder außerdem Parkett und Laminat.

Gummireifen eignen sich gut, wenn das Spielzeug draußen genutzt wird. Sie fahren sich auf hartem Untergrund nicht so schnell ab und sind trotzdem leichtgängig und leise. Sie können problemlos über spitze Steine gefahren werden.

Mit Kunststoffrädern rollen die Autos leichter auf hartem Untergrund und sind schneller unterwegs. Ein Vorteil: Sie sind im Vergleich zu Lufträdern wesentlich günstiger.

Luftreifen eignen sich vor allem auf sauberen Straßen oder Wegen. Sie rollen sehr weich ab und sind leichtgängig. Einziges Problem: Wenn das Kind durch spitze Gegenstände wie z.B. Steine fährt, können die Räder kaputt gehen oder sogar platzen. Meist lassen sie sich aber einfach wieder flicken.

Eignung
Die verschiedenen Fahrzeuge zielen zwar durch unterschiedliche Farben und Bauweisen auf Jungen oder Mädchen ab, können aber von beiden Geschlechtern gleich benutzt werden. Eine Einschränkung, die aufgrund von Bauweise oder Bereifung getroffen wird, wäre die empfohlene Nutzung auf Asphalt oder Pflastersteinen.

Die Fahrzeuge sind für Kinder von 1 bis zu 8 Jahren ausgelegt. Je nach vorgesehenem Alter sind sie besonders gebaut oder gestützt. Auch die Größe variiert. Bei der Nutzung eines solchen Spielzeugs sollte auch immer auf die maximale Belastung, also wie schwer das Kind sein darf, um das Fahrzeug zu fahren, geachtet werden. Das Maximalgewicht wirkt sich auf Akkulaufzeit und Geschwindigkeit aus.

Energieversorgung
Die Akku-Spannung eines Elektrofahrzeugs für Kinder reicht von von 6 bis 24 V. Wobei ab 12 V in den meisten Fällen zusätzlich ein zweiter Akku verbaut wird. Der Akku läuft damit etwa 25 bis 120 Minuten. Um den Akku aufzuladen, dauert es um die 10 bis 15 Stunden.

Features
Die Features machen ein Elektrofahrzeug für ein Kind richtig spannend. So wird aus einem Auto erst ein Polizeiauto, wenn es eine Sirene und Blaulicht hat. Viele Autos haben eine ähnliche Beleuchtung wie die großen Fahrzeuge: Sie sind mit LED-Leuchten oder Stickern bestückt, die Blinker und Lichter imitieren.

Zusätzlich zu Lichtern und Stickern haben die Fahrzeuge bestimmte Soundeffekte wie Hupe, Sirenen oder andere Melodien. Einige verfügen auch über einen USB-Anschluss, an dem Musik gehört werden kann.

Die meisten Fahrzeuge besitzen zwei Gänge: einen Vorwärts- und einen Rückwärtsgang, die jeweils über einen Schaltknüppel oder einen Schalter eingelegt werden können. Schnellere Fahrzeuge verfügen zusätzlich zum Gaspedal auch noch über ein Bremspedal. Die meisten Elektroautos bremsen aber von alleine ab, sobald das Kind den Fuß vom Gaspedal nimmt.

Was ist beim Kauf eines Kinder-Elektroautos zu beachten?

Wir helfen Ihnen dabei, das ideale Elektrofahrzeug für Ihr Kind zu finden.

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Wissen Kompakt

Einsteigen, Zündschlüssel drehen, losfahren – da werden Kinderträume wahr. Was hätten wir damals für ein eigenes Elektroauto gegeben. Erinnern Sie sich noch, wie Sie Ihren Eltern damit unentwegt in den Ohren lagen? 
 
Die kleinen Elektrofahrzeuge stehen häufig weit oben auf den Wunschzetteln vieler Kinder. Doch was macht diese Fahrzeuge eigentlich so beliebt? Kinder lieben es, die Erwachsenen nachzuahmen und etwas selbst tun zu dürfen, was bisher eher ihren Eltern vorbehalten war. Die elektrischen Fahrzeuge bieten all diese Möglichkeiten, bringen Ihr Kind zudem mühelos von A nach B und können lange Sonntagsspaziergänge aufregender und müheloser gestalten. 
Wissenswert
Die Kinder-Elektroautos gibt es schon länger, als Sie vielleicht vermuten würden. 
 
Die ersten elektrischen Kinderfahrzeuge kamen bereits im Jahre 1930 auf den Markt. Hierbei handelte es sich um Quads, welche für Kinder von 6–8 Jahren konzipiert wurden. Aufgrund des hohen Preises konnten sich nur sehr gutsituierte Familien ein solches Fahrzeug leisten. Eines der bekanntesten Modelle war der Bugatti Typ 52 Rennauto. In England war dieses Modell in den 1980ern für einen stolzen damaligen Kaufpreis von umgerechnet 12.000 DM zu erwerben. 
Mittlerweile werden sogar einige Fahrzeuge in Zusammenarbeit mit namenhaften PKW-Herstellern entwickelt und schließlich mit deren Lizenz nachgebaut. Hierzu zählen unter anderem Fahrzeuge von: 
 
  • Ford
  • Mercedes
  • BMW 
  • Porsche
  • Yamaha
  • Renault
     
Meist überzeugen hier dann nicht nur Optik und Design, sondern auch die unterschiedlichen Ausstattungsmerkmale: Von Felgen in Chromoptik über Gummibereifung bis hin zu Xenon-Frontscheinwerfen bleibt hier kaum ein Wunsch unerfüllt. Das elektrisch angetriebene Kinderauto liegt im Trend: Produktsortiment und Anzahl der unterschiedlichen Kinderautos wachsen rapide an. Ob Geländewagen, Motorrad oder Traktor, die Auswahl ist groß und kann auf den ersten Blick etwas unübersichtlich erscheinen.
Shopping Tipp

Die Sicherheit Ihres Kindes sollte beim Fahren eines Elektrofahrzeugs immer höchste Priorität haben. Achten Sie daher beim Kauf besonders auf Sicherheitsfunktionen, Zertifikate sowie eine hohe Qualität der Fahrzeugverarbeitung.

Damit Sie genau wissen, worauf Sie bei der Wahl des passenden E-Autos achten müssen und welche Funktionen es idealerweise besitzen sollte, beraten wir Sie hierzu umfassend. 
 


Kaufberater

Sie haben bereits einen ersten Blick in das vielfältige Sortiment an Kinder-Elektrofahrzeugen geworfen und fragen sich nun, worauf Sie bei Ihrer Wahl besonders achten sollten bzw. welches Modell am besten für Ihr Kind geeignet ist? Damit Sie sich trotz des umfassenden Angebots ganz einfach zurechtfinden, haben wir nachfolgend die wichtigsten Entscheidungskriterien und Informationen zur Wahl Ihres neuen Kinderautos zusammengetragen.
Erfahren Sie in unserem Kaufberater mehr zu den Themen:
 
Bei der Wahl Ihres neuen Elektrofahrzeugs sollten Sie vor allem folgende Gesichtspunkte beachten:
 
  • Achten Sie auf die Höchstgeschwindigkeit bzw. die verschiedenen Geschwindigkeitsstufen Ihres neuen Kinder-Fahrzeugs.
    Die Höchstgeschwindigkeit der Kinder-Elektrofahrzeuge ist davon abhängig, mit welchem oder mit wie vielen Elektromotoren diese ausgestattet sind. Im Normalfall erreichen sie Geschwindigkeiten von ca. 4 km/h. Als Elternteil können Sie bei dieser Geschwindigkeit gemütlich nebenhergehen und notfalls eingreifen. Bei Höchstgeschwindigkeiten von 8–12 km/h können Sie Ihr Kind im Laufschritt begleiten.
     
  • Informieren Sie sich über die Sicherheitsvorkehrungen der verschiedenen Elektrofahrzeuge.
    Einige Elektrofahrzeuge können zusätzlich mithilfe einer Fernbedienung gesteuert werden, in die ein Notfallknopf eingebaut ist, der das kleine Fahrzeug bei Betätigung sofort zum Stillstand bringt. Außerdem ist an beinahe allen Fahrzeugen ein Sicherheitsgurt angebracht. Auf diese Weise lernt Ihr Kind schon frühzeitig, wie wichtig es ist, sich während der Fahrt anzuschnallen. Scheinwerfer ermöglichen sichere Fahrten in der Dämmerung und sind in vielen Fahrzeugen bereits integriert. Für den bestmöglichen Schutz Ihres Kindes ist zusätzlich auch das Tragen eines Helms empfehlenswert. 
     
  • Die Reifen und auch das Bremssystem Ihres Elektrofahrzeugs sollten qualitativ hochwertig und funktionell sein.
    Achten Sie darauf, dass die Reifen Ihres Elektroautos eine gute Bodenhaftung (Grip) aufweisen. Viele Reifen bestehen hauptsächlich aus Hartplastik – diese bieten einen weniger guten Grip und sind beim Fahren sehr laut. Aus diesem Grund sollten die Reifen Ihres Elektrofahrzeugs sowohl aus Hartplastik als auch aus Weichgummi (Polyurethan) bestehen. Die Beschaffenheit der Felgen spielt hierbei keine Rolle. Gebremst werden die kleinen Fahrzeuge meist indem der Fuß vom Gaspedal genommen wird und sie so nach kurzer Auslaufzeit zum Stillstand kommen, Elektroautos mit höheren Geschwindigkeiten (10–12 km/h) besitzen ein Bremspedal.
     
  • Die Akkukapazität Ihres Wunschfahrzeugs entscheidet über die jeweilige Fahrdauer.
    Kinder-Elektrofahrzeuge besitzen in der Regel eine maximale Fahrdauer von ca. 3 h. Weil die Akkuleistung von Gerät zu Gerät variiert, ist es ratsam, diese im Vorfeld zu vergleichen und ein Kinderauto mit einer möglichst hohen Fahrdauer auszuwählen.  
     
  • Achten Sie auch auf die maximale Belastbarkeit des Elektrofahrzeugs. 
    Wenn Sie wissen, wie hoch die maximale Belastbarkeit (Tragkraft) des Elektrofahrzeugs ist, sollten Sie diese an das Gewicht Ihres Kindes anpassen. Wählen Sie ein Modell, mit dem Ihr Kind auch noch in 3–4 Jahren Freude hat. 
     
  • Einen hohen Spaßfaktor bieten zusätzliche Ausstattung und Funktionen.
    Achten Sie in den Produktdetails des jeweiligen Elektrofahrzeugs auch auf die zusätzlichen Eigenschaften und Funktionen. Mittlerweile sind viele E-Autos neben dem elektrischen Antrieb auch mit Licht, realen Geräuschen, einem MP3-Anschluss und einer Fernbedienung ausgestattet. Besitzt Ihr Wunschfahrzeug einen MP3-Player? Dann kann Ihr Kind seine Lieblingsmusik beim Fahren über die kleinen Lautsprecher hören.   
Bedenken Sie
Reifen und Motor der Kinder-Elektrofahrzeuge können recht laut sein. 
 
Vermeiden Sie einen langandauernden hohen Geräuschpegel, indem Sie die Autos nicht im Dauerbetrieb nutzen. Schonen Sie Ihre Nachbarn, indem Sie die bekannten Ruhezeiten einhalten (20 Uhr abends – 10 Uhr morgens). 


Elektrofahrzeug-Typen

Elektrofahrzeuge für Kinder gibt es in diversen Ausführungen und mit unterschiedlichen Merkmalen. Damit Sie sich vorab schon mal einen groben Überblick über die unterschiedlichen Fahrzeugtypen verschaffen können, zeigen wir Ihnen die prägnantesten Merkmale auf einen Blick:
Auf den Punkt!
Elektroautos sind vor allem für Kleinkinder gut geeignet, da sie sich besonders einfach steuern lassen. Es gibt sie in einfacher Ausführung oder mit umfangreicher Ausstattung und Zubehör.
 
Elektroquads lassen sich auch auf unebenen Untergründen fahren und begeistern durch ihre einmalige Fahrweise.
 
Elektrogeländewagen sind große stabile Fahrzeuge, die sich für den Spielspaß bei Wind und Wetter im Gelände eignen. 
 
Elektrotraktoren sind ideal für Kinder, die landwirtschaftliche Tätigkeiten nachspielen möchten. Durch Zubehörteile, wie z. B. Schaufeln und Anhänger, könnte Ihr Kind Sie hiermit sogar ein wenig bei der Gartenarbeit unterstützen.
 
Elektromotorräder bzw. -motoroller können das Gleichgewicht schulen. Kleine Modelle können als Vorbereitung und Übung zum späteren Fahrradfahren dienen.
 
Elektroscooter sind elektrische Tretroller. Durch die höhenverstellbare Lenkstange können die rasanten Roller besonders lange genutzt werden. Sie eignen sich eher für ältere Kinder.
 
Elektro-Driftscooter sind neuere Funsport-Geräte: Durch den tieferliegenden Sitz und die im Winkel von 360° schwenkbaren Hinterräder bietet dieses Elektrofahrzeug ein völlig neues Fahrerlebnis.

Elektrofahrzeuge eignen sich für unterschiedliche Altersklassen. Hersteller geben in der Regel eine Altersempfehlung für das jeweilige Modell ab. Es gibt typische Alterskategorien bzw. Geschwindigkeitsstufen: 
 

Altersklasse Geschwindigkeitsstufe
2 – 4 Jahre 2 – 6 km/h
5 – 8 Jahre 8 – 12 km/h
Ab 8 Jahre Über 12 km/h


Die Modelle sind zudem für verschieden hohe Belastungen ausgelegt. Es empfiehlt sich, etwa 10–15 kg mehr als das aktuelle Körpergewicht des Kindes einzuplanen – so hat Ihr Kind länger Freude daran.

Shopping Tipp

Auf unserem Portal können Sie gezielt nach Fahrzeugen filtern, die dem Alter Ihres Kindes entsprechen sowie die Belastungsgrenze der Fahrzeuge auswählen. 

Kinder-Elektrofahrzeuge sind häufig als 2-Sitzer erhältlich. So kann Ihr Kind sein Geschwisterchen oder einen Spielkameraden zu einer Spritztour mitnehmen. 
 
In den meisten Fällen werden die Elektrofahrzeuge in Einzelteilen geliefert, die Sie vor der ersten Benutzung montieren müssen.

Sie fragen haben Fragen zur Montage der Elektrofahrzeuge? In unserem FAQ-Bereich haben wir unter der Frage Wie baue ich das Elektrofahrzeug nach dem Kauf zusammen? alle wichtigen Informationen für Sie zusammengefasst.

Elektroautos
Die Kinder-Elektroautos sind wohl der Klassiker unter den Elektrofahrzeugen. Vom Oldtimer bis hin zum Ferrari im Miniatur-Format gibt es kaum ein Modell, das nicht auch für Kinder erhältlich ist. 
 
Die Elektroautos werden wie alle Elektromodelle über ein Akkugerät angetrieben und können von einem Kind ohne großen Kraftaufwand gesteuert werden.
 
Im Vergleich zu den anderen Modellen verfügen die Elektroautos über eine besonders einfache Lenkung und lassen sich aufgrund ihrer kompakten Bauform leicht manövrieren. In den meisten Fällen ist ein Anschnallgurt vorhanden, der das Herausfallen Ihres Kindes auf besonders unebenen Untergründen verhindert. Die kleinen Autos bieten dank ihres niedrigen Schwerpunkts ein sehr hohes Maß an Stabilität und kippen nicht so leicht um. Die Motorenlautstärke der Elektrofahrzeuge variiert von Modell zu Modell.
Shopping Tipp

Einige Modelle besitzen einen sehr lauten batteriebetriebenen Motor. Achten Sie auf Angaben zum Geräuschpegel in den Produktinformationen. Hilfreich können zudem Nutzerbewertungen und Testberichte zum jeweiligen Fahrzeug sein.

Kinder-Elektrofahrzeuge gibt es in Standard- und Luxus-Ausführungen. Die Innenausstattung ist der von PKWs optisch nachempfunden. Wer hier etwas mehr Geld ausgibt, kann lederüberzogene Autositze und Lenkräder erwarten, Armaturenbretter sind meist, wie die der echten PKWs, mit einer Gummischicht überzogen. Dank der weiterentwickelten Hardware können viele der Luxus-Kinderautos auch Berge und kleinere Steigungen problemlos hinauffahren. 
 
Zur Ausstattung der Luxusmodelle zählen häufig:
 
  • Stoßdämpfer
  • Allrad-Antrieb 
  • Abriebfeste Polyurethan-Reifen 
  • Gas- und Bremspedale 
  • Vor- und Rückwärtsgang
  • Präzises elektrisches Lenksystem
  • Fernbedienung, welche die manuelle Lenkung übernehmen kann
     
Elektrisch angetriebene Autos bieten weniger Platz im Innenraum, als die meisten anderen Modelle. Deshalb sind solche Kinderautos eher für Kleinkinder geeignet. Besonders praktisch sind die kleinen Elektroautos beispielsweise bei längeren Spaziergängen und Touren mit der Familie. Kinder können auf diese Weise weite Strecken zurücklegen, ohne frühzeitig zu ermüden.

Die elektrischen Kinderautos sind für ca. 60–200 € erhältlich. Luxuriöse Varianten kosten aufgrund der umfangreichen Zusatzausstattung meist 500–1500 €. Nachfolgend sehen Sie die Vor- und Nachteile der kleinen Elektroautos nochmals auf einen Blick: 
Pro
  • Leicht manövrierbar
     
  • Anschnallgurt gehört meist zur Standardausstattung 
     
  • Geringe Kippgefahr
Contra
  • Wenig Platz im Innenraum
     
  • Fahrzeuge mit vielen Extras und Funktionen sind deutlich kostspieliger
Elektroquads
Ein Quad ist ein Fahrzeug auf 4 gleich großen Rädern mit Motorrad-Lenker sowie -Sitzbank. Viele Kinder-Elektroquads können auch zu zweit gefahren werden. In diesem Fall sitzt der Beifahrer dann genauso wie auf einem Motorrad hinter dem Fahrer. Diese Elektrofahrzeuge eignen sich dank großer Reifen mit starkem Profil und hohem Fahrgestell besonders für Fahrten im Gelände, können jedoch genauso gut auf Asphaltstraßen fahren. 
 
Da durch die Fahrzeughöhe auch der Fahrzeugschwerpunkt höher ist, findet das Fahrzeug bei Unebenheiten und tiefen Schlaglöchern weniger Halt und kann kippen.
Achtung!
Achten Sie besonders bei Kinder-Elektroquads auf die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen.
 
Aufgrund der Kippgefahr sollten Kinder unbedingt einen Schutzhelm tragen. Ein geschlossener Fußraum und eine robuste Verkleidung schützen zusätzlich vor Verletzungen. Prüfen Sie die Strecke, welche Ihr Kind mit seinem Elektroquad befahren möchte, nach Möglichkeit im Vorfeld.

Generell können die Kinderquads meist ab einem Alter von 3 Jahren gefahren werden. Welches Fahrzeug am besten auf das Alter Ihres Kindes zugeschnitten ist, können Sie den Empfehlungen der Hersteller entnehmen. Ein Kinderquad kann eine gute Vorbereitung für einen professionelleren Quad-Sport sein.

Shopping Tipp
Es gibt elektrische Kinderquads, an denen die ausfahrbare Geschwindigkeit manuell einstellbar ist. So lässt sich die Leistung mit zunehmendem Alter nach und nach steigern, ohne dass Sie ein neues Fahrzeug anschaffen müssen.
 
Sollte Ihr Kind später auf ein noch schnelleres Quad umsteigen wollen, können Sie Modelle mit Höchstgeschwindigkeiten von ca. 30 km/h erwerben. Diese Quads sind etwas langsamer und zudem ein wenig kleiner als Modelle für erwachsene Fahrer. Kinder unter 16 Jahren dürfen diese Quads nur unter Aufsicht eines Erziehungsberechtigten und auf privatem Gelände fahren. 

Die elektrischen Kinderquads sind für ca. 60 bis 400 € im Handel erhältlich. Modelle, die weitere Funktionen und Extras bieten, kosten häufig deutlich mehr. 

Pro
  • Ideal für das Gelände geeignet
     
  • Oftmals mit 2 Sitzplätzen ausgestattet 
     
  • Gute Vorbereitung für den späteren Quad-Sport
Contra
  • Kippgefahr bei unebenen Bodenverhältnissen 
     
  • Weniger Stabilität durch einen hohen Fahrzeugschwerpunkt
Elektrogeländewagen
Elektrogeländewagen, oft auch als Offroader oder Jeeps bezeichnet, sind wegen ihrer großen griffigen Reifen die idealen Fahrzeuge für Ausflüge in die Natur. Die Geländewagen trotzen kleineren Bodenunebenheiten und sind ebenso für Fahrten auf der Wiese geeignet. 
 
Ähnlich wie Elektroquads verfügen Geländewägen über ein erhöhtes Fahrgestell und dadurch einen hohen Schwerpunkt. In die meisten Modelle sind jedoch Hinterrad-Stoßdämpfer eingebaut, Erschütterungen werden abgemildert und die Kippgefahr beim Durchfahren von Schlaglöchern so reduziert. Da bei großen Bodenunebenheiten dennoch Kippgefahr besteht, sollten Sie sich die Fahrstrecke Ihres Kindes im Vorfeld ansehen.

Achten Sie bei der Wahl Ihres Kinder-Geländewagens vor allem auf die Sicherheitsausstattung, wie beispielsweise einen Anschnallgurt. Ausführliche Informationen dazu finden Sie im gleichnamigen Kapitel. 

Weil die Offroader relativ groß und sperrig sind, benötigen Sie ausreichend Platz zum Unterstellen.
 
Ab welchem Alter die kleinen Geländewägen gefahren werden dürfen, ist maßgeblich abhängig von der zulässigen Höchstgeschwindigkeit: Es gibt größere Fahrzeuge für ältere Kinder, die mit höheren Geschwindigkeiten (10–12 km/h) fahren. Die meisten Geländefahrzeuge erreichen geringere Geschwindigkeiten. Sie sind für Kinder ab 3 Jahren geeignet und dabei sehr einfach zu steuern.

Generell bewegt sich der Kaufpreis für einen Kinder-Elektrogeländewagen zwischen 130 bis 400 €. Mit Zusatzausstattung sind die Wagen oft deutlich kostspieliger.
Pro
  • Optimal, um Wiesen und unebene Strecken zu befahren 
     
  • Stoßdämpfer mildern Erschütterungen und reduzieren die Kippgefahr 
Contra
  • Benötigt viel Stellplatz
Elektrotraktoren
Elektrotraktoren sind ideale Fahrzeuge für kleine Landwirte. Hiermit können Kinder die Aufgaben eines echten Bauern nachspielen und die ein oder andere kleine Tätigkeit übernehmen. 
 

Im Aufbau sind Elektrotraktoren den großen Landmaschinen nachempfunden. So sind die kleinen Trecker oftmals mit Zusatzteilen ausgestattet, die den Spielspaß noch um ein Vielfaches erhöhen können. Mit einigen Traktormodellen kann Ihr Kind Sie bei der täglichen Gartenarbeit unterstützen. Dadurch können Sie ihm das Gefühl vermitteln, eine echte Hilfe zu sein und so bringt der kleine elektrische Traktor auch einen pädagogischen Nutzen mit sich.

Zur typischen Ausstattung von Elektrotraktoren gehören unter anderem:
 
  • Anhänger
    Viele Modelle bieten die Möglichkeit, einen Anhänger anzubringen. Oftmals lassen sich darin bis zu 20 kg Gewicht transportieren.
     
  • Schaufel
    Mit einer großen Schaufel an der Traktorfront kann Ihr Kind Erde umgraben oder beispielsweise ein wenig Sand oder Unkraut transportieren.
     
  • Wassertank
    An einige Traktoren lässt sich ein Wassertank anhängen. Hiermit kann Ihnen Ihr Kind beim Blumengießen im Garten behilflich sein.
     
Kinder-Elektrotraktoren sind besonders stabil gebaut und aufgrund des grobstolligen Profils ihrer Räder ideal für das Befahren von unebenen Untergründen geeignet. Damit Ihr Kind den Traktor gut nutzen kann, benötigen Sie eine recht große Garten- oder Hoffläche. Außerdem sollten Sie genügend Abstellplatz für das Fahrzeug einplanen. 

Shopping Tipp

Kindertraktoren sind auch als Trettraktor mit zusätzlichem Elektroantrieb erhältlich. Diese Variante ist bei Kindern besonders beliebt, denn hier sind gleich 2 Fahrweisen möglich: Sie können sowohl selbst in die Pedale treten als auch den Elektromotor nutzen. 

Aufgrund der oftmals lauten Geräuschkulisse und den großen Zubehörteilen ist der elektrische Traktor vor allem etwas für unerschrockene Kinder. Einige der elektrischen Trecker sind bereits ab einem Alter von 3 Jahren nutzbar.

Der Kaufpreis für elektrische Kindertraktoren bewegt sich in einer Preisspanne von etwa 80 bis 500 €

Pro
  • Imitation landwirtschaftlicher Tätigkeiten
     
  • Zusatzausstattung erhöht Spielspaß und kann Beitrag zu Gartenarbeit leisten
     
  • Stabile Bauweise
     
  • Geringe Kippgefahr auch auf unebenen Untergründen 
     
  • Sicheres Fahren auf unebenen Untergründen
Contra
  • Große Spielfläche benötigt
     
  • Großer Stellplatz notwendig
     
  • Laute Geräuschkulisse
Elektromotorräder
Ihr Kind träumt davon, ein Motorradfahrer zu sein? Dann liegt die Wahl eines Kinder-Elektromotorrades nahe. 
 
Kindermotorräder gibt es in folgenden Varianten:
 
  • Motorräder
  • Mopeds
  • Motorroller
  • Dreiräder
     
Da sich das Fahren auf einem Motorrad etwas wackliger als auf einem Elektroauto anfühlen kann, sind für die Varianten mit 2 Rädern häufig kleine Stützräder im Lieferumfang enthalten. Diese sollen vor allem Kleinkindern bei den ersten Fahrversuchen helfen, das Gleichgewicht zu halten. Modelle mit 3 Rädern bieten Ihrem Kind ein noch höheres Maß an Sicherheit, da diese Motorräder stabiler stehen und nicht so schnell umkippen können.
Achtung!
Auf Elektrofahrzeugen mit 2 Rädern können wilde Manöver und schnelle Kurven leichter zu Stürzen führen. 
 
Stützräder und ein Helm sorgen für zusätzliche Sicherheit. Wenn das Kind die nötige Balance mit der Zeit gefunden hat, können Sie die Stützräder entfernen. Weil das Motorradfahren Gleichgewichtssinn und Motorik erfordert, sollten Sie bei den ersten Fahrversuchen Ihres Kindes dabei sein.
Das Kindermotorrad wird von Kleinkindern gerne auch als Laufradersatz genutzt: Der Vorteil ist, dass Kinder bei Unsicherheiten sowie bei Bremsvorgängen beide Beine links und rechts auf dem Boden abstellen können. Bei Bedarf kann dann der Elektromotor hinzugeschalten werden.
 
Betrachten Sie die Bewegungsabläufe genauer, stellen Sie fest, dass das Fahren mit einem Kindermotorrad dem Fahrradfahren sehr nahekommt – so kann es eine gute Vorbereitung darauf sein: Das kleine Elektrozweirad schult die Motorik und die Balance Ihres Kindes. Da die kleinen Motorräder dickere Reifen als ein Fahrrad besitzen, fällt es hiermit sogar leichter, das Gleichgewicht zu halten. 
 
Kleine Elektromotorräder sind häufig bereits für Kinder ab einem Alter von 1–2 Jahren geeignet, größere Maschinen oft erst für Kinder über 3 Jahre. 
Shopping Tipp
Für ältere Kinder, die begeisterte Motorrad-Fans sind, könnte auch Motocross-Fahren interessant sein. Diese Sportart kann mit passenden Motorcross-Bikes bereits ab einem Alter von 5 Jahren betrieben werden. Diese können teilweise sehr hohe Geschwindigkeiten bis zu 55 km/h erreichen, es darf aber nicht auf der Straße gefahren werden.
 
Viele der Fahrer steigen ab einem Alter von 21 Jahren in die Erwachsenenliga um und dürfen nach und nach entsprechend größere Maschinen fahren. Unter dem Suchbegriff Motocross finden Sie auf unserem Portal Helme und weiteres Zubehör für diesen rasanten Fahrsport.

Die kleinen Zweiräder sind mittlerweile in den unterschiedlichsten Ausführungen und Designs zu Preisen von ca. 40 bis 450 € erhältlich. 

Pro
  • Vorbereitung auf das spätere Fahrradfahren
     
  • Schult Motorik und Gleichgewicht
     
  • Als Laufrad nutzbar
Contra
  • Hohe Kippgefahr
     
  • Wackligeres Fahrgefühl 
Elektroscooter
Elektroscooter, geläufig sind auch die Bezeichnungen Elektroroller, Cityroller, Klapproller oder E-Scooter, verfügen über 2 Räder, eine Lenkstange am Vorderrad und eine tiefe Trittfläche. 
 
Die Lenkstange ist meist höhenverstellbar: So haben Sie die Möglichkeit, den Roller an Ihre oder die Körpergröße Ihres Kindes anzupassen – der Roller wächst praktisch mit. Um die Stabilität eines Rollers zu gewährleisten, ist die Trittfläche im Gegensatz zur Lenkstange nicht variabel. 
 
Mit einem Eigengewicht von ca. 14 kg sind die Elektroscooter um einiges schwerer als herkömmliche Tretroller – sie liegen so sicher auf der Straße
 
Der Elektroroller bietet eine Menge Fahrspaß: Er unterstützt den natürlichen Bewegungsdrang Ihres Kindes und zum anderen gestaltet er die Fahrt durch den Elektromotor noch einfacher, da weniger Kraft aufgewendet werden muss. Damit dem Vergnügen keine Grenzen gesetzt werden, müssen die Rollen einwandfrei funktionieren.
Wissenswert
Roller sind gut geeignet, um Kinder auf das Fahrradfahren vorzubereiten. 
 
Kinder, die schon früh mit dem Rollerfahren beginnen, entwickeln eine deutlich bessere Motorik. Sie lernen, das Gleichgewicht zu halten. Auch trainieren sie Fähigkeiten wie die Koordinations- und Reaktionsfähigkeit. 

Mit diesen Elektrofahrzeugen sind Kinder vergleichsweise schnell unterwegs: Die maximale Geschwindigkeit kann bis zu 40 km/h betragen und lässt sich über einen Drehgriff am Lenker regeln. Dabei sollten Sie besonders Wert darauf legen, dass Ihr Kind Schutzbekleidung, wie einen Fahrradhelm, Ellenbogenschützer und Knieschoner trägt, um im Falle eines Unfalls oder Sturzes die Verletzungsgefahr zu reduzieren. 

Shopping Tipp

Einige Modelle sind mit einer Handbremse ausgestattet. Auf diese Weise kommt der Kinderroller auch bei hohen Geschwindigkeiten zuverlässig zum Stillstand.

Im Normalfall hält der Akku 45 min Dauerbetrieb stand – das entspricht etwa einer Reichweite von 8 bis 10 km. Die konkrete Laufleistung bzw. Reichweite hängt von der jeweiligen Gewichtsbelastung und der Bodenbeschaffenheit ab. Der Akku ist meist innerhalb von 4 bis maximal 8 h wieder vollständig aufgeladen. 
 
Die Roller mit Elektroantrieb sind in der Regel für Kinder ab einem Alter von 8 Jahren geeignet. Zusätzlich gibt es Modelle, welche erst ab einem Alter von 12 Jahren empfehlenswert sind – das gilt insbesondere für Scooter, die sehr hohe Geschwindigkeiten erreichen können.

Der Kaufpreis für einen Kinder-Elektroscooter bewegt sich in einem Rahmen von ca. 90 bis 400 €. Nachfolgend haben wir die Vor- und Nachteile der Elektroscooter gegenübergestellt:
Pro
  • Höhenverstellbare Lenkstange lässt sich variabel an Körpergröße anpassen
     
  • Rollerfahren verbessert die Motorik und das Gleichgewicht.
     
  • Geschwindigkeiten von bis zu 28 km/h 
Contra
  • Höhere Geschwindigkeit kann zu gefährlicheren Situationen führen
     
  • Erst ab 8 Jahren erlaubt
Elektro-Driftscooter
Ein Elektro-Driftscooter ist ein neuartiges Funsport-Gerät – es erinnert auf den ersten Blick an ein etwas tiefer liegendes Kettcar. Wie der Name bereits verrät, sind mit diesem Fahrzeug Drifts, also das Gleiten über den Boden, möglich. Geläufig ist auch die Bezeichnung 360-Grad-E-Scooter.
Das Gestell eines Driftscooters besteht aus einer länglichen Stange, Vorder- und Hinterradachsen und einem tiefliegenden Sitz. An der hinteren Achse befinden sich kleinere Rollen. Sie sorgen dafür, dass Drehungen jederzeit in alle Richtungen (360°) möglich sind. An der Vorderachse sind ein größeres Vorderrad sowie eine unterschiedlich hohe Lenkstange verbaut. Teilweise befinden sich Haltegriffe am Sitz.
 
Obwohl die Räder recht klein sind, erreicht der Elektro-Driftscooter relativ hohe Geschwindigkeiten (bis zu 13 km/h). Die unterschiedlichen Geschwindigkeitsstufen lassen sich digital per Knopfdruck am Lenker einstellen. Der Bremsvorgang wird durch Betätigung der Handbremse ausgelöst.
Achtung!
Beim Fahren können hohe Geschwindigkeiten erreicht werden. Dadurch erhöht sich die Verletzungsgefahr bei Unfällen.
 
Achten Sie darauf, dass Ihr Kind mit Schutzbekleidung und -helm fährt.
Driftscooter besitzen einen tiefen Schwerpunkt: Der tief liegende Sitz und die Nähe zum Boden lassen Ihr Kind über die Straße gleiten und verhindern gleichzeitig ein mögliches Umkippen. Elektro-Driftscooter sind zudem aus Stahl gefertigt – so wird ein Umfallen auch durch das relativ hohe Eigengewicht des Geräts (meist ca. 12–15 kg) selbst bei waghalsigen Drehungen verhindert. Die Sportgeräte können auch im Stehen gefahren werden. 
 
Mit einer Nutzungsdauer von ca. 30 min ist die Akkuleistung der Scooter geringer als die der meisten anderen Elektrofahrzeuge. Das Fahrzeug ist zusammenklappbar und somit relativ platzsparend zu verstauen.
 
Elektro-Driftscooter sind für Kinder ab 5 Jahren konzipiert und erfreuen sich mittlerweile immer mehr an Beliebtheit. 

Der Kaufpreis der Elektro-Driftscooter bewegt sich zwischen 170 bis 350 €. Es gibt auch Varianten ohne elektrischen Antrieb – sie sind ab ca. 80 € erhältlich.
Pro
  • Digitale Geschwindigkeitskontrolle am Lenker
     
  • Schwenkbare Hinterräder ermöglichen Drifts 
     
  • Fahren im Stehen möglich
     
  • Handbetriebene Vorderbremse bietet Sicherheit
     
  • Zusammenklappbar
     
  • Platzsparend verstaubar
Contra
  • Kurze Nutzungsdauer
     
  • Hohe Geschwindigkeiten erfordern Fahrpraxis


Grundausstattung

Die Grundausstattung eines Elektrofahrzeugs ist in den meisten Fällen bereits fest verbaut bzw. im Lieferumfang enthalten. Dazu zählen folgende Komponenten:
 
Bedienelemente
Damit Kinder die kleinen Autos problemlos steuern und manövrieren können, funktioniert die Bedienung in den meisten Fällen ganz einfach. Es gibt vor allem folgende Bedienelemente in Elektrofahrzeugen für Kinder:
 
  • Gaspedal
    Dieses Steuerelement ist in allen elektronischen Kinderfahrzeugen verbaut. Bei Betätigung mit dem Fuß kann Ihr Kind zunehmend Geschwindigkeit aufnehmen. An einige Modellen lässt sich die Geschwindigkeit auch am Lenkrad regulieren.
     
  • Startknopf
    Alternativ oder zusätzlich zum Gaspedal können Elektrofahrzeuge über einen Startknopf verfügen. Mit diesem wird der Motor gestartet. 
     
  • Bremse
    Einige Modelle verfügen über ein Bremspedal, über das der Wagen gestoppt werden kann. Elektroscooter verfügen oftmals über eine Handbremse. Insbesondere Fahrzeuge, die nur sehr geringe Geschwindigkeiten erreichen, bremsen häufig automatisch: Wird das Gaspedal losgelassen, kommt das Auto sofort zum Stehen.
     
  • Armaturenbrett 
    Über das Armaturenbrett kann je nach Modell zusätzlich noch eine Vielzahl an Extras und Funktionen gesteuert werden, beispielsweise Licht, Hupe, Fahrgeräusche oder Radio. Zudem kann sich ein Tacho zur Geschwindigkeitsanzeige darin befinden. Einige Armaturen verfügen über eine Hintergrundbeleuchtung.
     
  • Lenkung
    Die Fahrtrichtung wird meist über ein kleines Lenkrad gesteuert. Die Lenkräder der elektrischen Fahrzeuge sind generell einfach zu bedienen. Manchmal sind zusätzlich Hup- oder Sirenenknöpfe vorhanden. An Elektromotorrädern, Quads und Scootern ist ein Lenker, ggf. mit einer höhenverstellbaren Lenkstange, angebracht. 
Shopping Tipp
Damit das Fahrzeug auch bei starkem Einlenken in Kurven nicht ins Wanken gerät, sollte die Lenkung ein gewisses Maß an Spiel besitzen. 
 
Da Hinweise dazu selten in den Produktinformationen aufgeführt sind, informieren Sie sich hierüber am besten in den jeweiligen Kundenbewertungen.
Karosserie
Die Fahrzeughülle der meisten elektrischen Kinderautos ist komplett aus Hartplastik gefertigt. Dabei werden meist folgende Materialien verwendet:
 
  • ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymer)
    ABS ist sehr robust, kratzfest und witterungsbeständig. Es kann leicht beschichtet werden und erhält so zum Beispiel eine Oberfläche in Chrom- oder Metallic-Optik. Dadurch wirkt ein Elektrofahrzeug nicht nur hochwertiger, die zusätzliche Lackierung schützt in der Regel auch das Grundmaterial. Zudem ist ABS ein für Kinder unbedenkliches
    Material.
     
  • PVC (Polyvinylcholorid)
    PVC ist ebenfalls robust und witterungsbeständig. PVC kann sogenannte Weichmacher enthalten, die teilweise gesundheitsschädlich sein können. Um dies auszuschließen, sollten Sie auf Herstellerhinweise wie „frei von Weichmachern“ bzw. „Phthalat-frei“ achten.
     
Da nach der Montage am Gehäuse alle Teile fest verbaut sind, besteht meist keine Verschluckungsgefahr von Kleinteilen. 
 
Motor
Der Motor in Elektrofahrzeugen ist ausschlaggebend dafür, welche Höchstgeschwindigkeiten gefahren werden können. Das Maximaltempo ist jedoch maßgeblich abhängig von der Wattzahl des Motors, seiner elektrischen Spannung sowie vom Eigengewicht des Fahrzeugs. 
 
Um sehr hohe Geschwindigkeiten und auch Leistungen zu erreichen, sind in einigen Elektroautos oft gleich 2 oder 4 Motoren verbaut. So stellen auch kleine Steigungen keine Schwierigkeiten dar.
 
Für die Motorleistung sind folgende Werte relevant:
 
  • Elektrische Spannung
    Sie gibt an, wie viel Stromstärke der Motor erzeugen kann. Die Spannung wird in Volt (V) angegeben. Es gibt 6-Volt- und 12-Volt-Motoren. Grundlegend erreichen Motoren mit 12 V höhere Geschwindigkeiten als jene mit 6 V.
     
  • Leistung
    Die Motorleistung wird in Watt (W) ausgewiesen. Je höher die Wattzahl, desto schneller kann gefahren werden.
     
Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die typische Motorleistung und die jeweiligen Geschwindigkeiten:
 
Leistung Geschwindigkeit
50 – 90 W 3 – 6 km/h
90 – 120 W 7 – 12 km/h
100 – 250 W 12 – 18 km/h
250 – 300 W 18 – 25 km/h
500 W Bis zu 55 km/h

Shopping Tipp

Einige Motoren können auch gedrosselt werden. So lässt sich die Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs mit zunehmendem Alter und mehr Fahrpraxis manuell erhöhen. Dies gilt insbesondere für Elektromotorräder bzw. Motorcross-Bikes.

Räder
Entscheidend bei der Bereifung der kleinen Autos ist vor allem der Grip, also die Bodenhaftung. Diese wirkt sich auf die Schnelligkeit und Sicherheit beim Fahren aus. 
 
Wie stark die Bodenhaftung jeweils ist, hängt maßgeblich vom Material sowie von der Bauweise ab. Gängig sind folgende Varianten:
 
  • Kunststoff-Reifen
    Der Hauptbestandteil vieler Räder von elektrischen Kinderautos ist Hartplastik, meist PVC (Polyvinylcholrid). Einige bestehen sogar komplett aus Plastik. Sie sind robust und erleichtern das Vorankommen und einfache Lenkmanöver, da sie weniger Bodenhaftung bieten. Durch die Reibung nutzt sich das Reifenmaterial schnell ab. Besonders auf glatten Flächen, wie z. B. Laminat kann es dazu kommen, dass die aus Hartplastik gefertigten Rollen durchdrehen und an Grip verlieren. Die Räder sind beim Fahren vergleichsweise laut.
     
  • Weichgummi-Reifen
    Weichgummi-Räder sind in der Regel Luft-Reifen: Um die Felge ist ein Weichgummi-Mantel gezogen, indem sich ein mit Luft gefüllter Schlauch befindet. Es gibt aber auch Modelle mit Vollgummi-Reifen. Gummi ist elastisch, dadurch passt es sich dem Untergrund besser an und verbessert so den Grip um ein Vielfaches. Die Räder drehen nicht so leicht durch und sind damit für Fahrten auf sandigen, unebenen und nassen Untergründen ideal. Daher sind Weichgummi-Reifen häufig an Modellen wie Geländewagen oder Quads angebracht. Das Reifenprofil nutzt sich zudem nur langsam ab. Weichgummi-Reifen sind deutlich leiser als Hartplastik-Varianten und schonen bei Fahrten in der Wohnung den Fußboden. 
     
  • Flüster-Reifen
    Es gibt sogenannte Flüster-Reifen, die aus Kunststoff bestehen und mit Gummibändern ummantelt sind. Flüster-Reifen sorgen für geräuscharme und rutschfeste Fahrten über glatte Untergründe, wie etwa Gehwegplatten oder Fliesen und Holzböden in der Wohnung. 
     
Sitze
Ob und über welche Sitzform ein Elektrofahrzeug verfügt, ist maßgeblich abhängig vom jeweiligen Fahrzeug-Typ. Zudem gibt es viele Varianten, die mit 2 Sitzen ausgestattet sind. 
 
Sitze gibt es in der Regel in folgenden Formen bzw. Materialien: 
  • Hartplastiksitze
    Etwas preisgünstigere Modelle besitzen oft Sitzbänke oder Schalensitze aus Hartplastik. Dabei handelt es sich meist um ABS- oder PVC-Kunststoff. Beide Materialien sind robust. Die harten Sitzgelegenheiten bieten allerdings vergleichsweise wenig Sitzkomfort.
     
  • Polstersitze
    Insbesondere luxuriöse Elektroautos verfügen über gepolsterte Sitze, die oftmals sogar mit Kunstleder oder gar Leder überzogen sind. Dadurch sind die Sitze auch über längere Strecken bequem. Für diese Ausstattung müssen Sie oft etwas mehr Geld investieren.
     
  • Textilsitze
    Insbesondere Driftscooter können über Sitze aus einer Textilplane verfügen, die am Gestell angebracht ist. Ein solcher Sitz aus Kunststofffasern ist leicht und gleichzeitig flexibel und erhöht so nicht das Gewicht des Fahrzeugs. Gleichsam bietet er viel Bewegungsfreiheit bei den Manövern, ohne dass das Kind den Halt verliert.
     


Sicherheitsausstattung

Um die Sicherheit Ihres Kindes während der Fahrt zu gewährleisten, verfügen Elektrofahrzeuge in der Regel über folgende Sicherheitsvorrichtungen:
 
  • Sicherheitsgurte
    Ihr Kinder-Elektrofahrzeug sollte in jedem Fall einen Sicherheitsgurt besitzen. Dieser hält Ihr Kind auch bei Fahrten über unebenes Gelände fest im Sitz und verhindert das Rausfallen.
     
  • Hupen
    Durch das Betätigen einer Hupe kann sich Ihr Kind während der Fahrt bemerkbar machen, zum Beispiel bei Fußgängern oder Spielgefährten.
     
  • Brems- und Notfallknöpfe
    Ein Brems- bzw. Notfallknopf bringt das Fahrzeug kurz nach der Betätigung zum Stillstand bzw. lässt es ausrollen.
     
  • Lichter
    Scheinwerfer sind gerade bei Fahrten in der Dämmerung sehr nützlich, da das Kinderauto von anderen Verkehrsteilnehmern besser wahrgenommen werden kann. Gleichzeitig wird die Strecke ausgeleuchtet und Hindernisse sind schneller sichtbar.
     
  • Fernbedienung
    Mithilfe einer Fernbedienung können Sie das Fahrzeug Ihres Kindes manuell steuern. So haben sie die Möglichkeit, in Gefahrensituationen einzugreifen und kleinere Zusammenstöße zu vermeiden.
     


Zusatzausstattung

Elektrofahrzeuge können über Zusatzausstattung verfügen, die den Spielspaß noch steigern oder praktische Funktionen erfüllen. Diese kann bereits im Lieferumfang enthalten sein, viele Artikel können Sie aber auch als Zubehör erwerben. 
 
Zur Zusatzausstattung zählen beispielsweise:
 
Shopping Tipp
Die gewählten Zusatzkomponenten sollten zum jeweiligen Modell bzw. Hersteller passen. Das gilt vor allem für jene Bauteile, die unmittelbar ans Fahrzeug angeschlossen werden müssen. So gewährleisten Sie deren optimale Funktionalität.
 
Auf unserem Portal finden Sie eine große Auswahl an Zubehör für Kinderfahrzeuge.
Anhänger
Mit einem Anhänger kann Ihr Kind Materialen wie Sand, Kies oder Gras spielerisch von A nach B transportieren. Der Anhänger sollte exakt an das jeweilige Elektrofahrzeug-Modell passen. So kann er sicher angeschlossen werden und bringt das Fahrzeug während einer Kurvenfahrt nicht aus dem Gleichgewicht. 
 
Anhängerkupplungen sollten stets über einen passenden Kippschutz verfügen: Er verhindert, dass auch das Fahrzeug umfällt, wenn der Hänger kippt.
Achtung!
Eine zu hohe Belastung kann zu Schäden am Material führen.
 
Mit einem Anhänger erhält ein Fahrzeug zusätzliches Gewicht. Prüfen Sie, dass das Maximalgewicht insbesondere durch einen beladenen Hänger nicht überschritten wird.
Baggerschaufeln
Mit einer Baggerschaufel können Sie beispielsweise kleine Elektrotraktoren um eine Funktion erweitern oder aber eine defekte Schaufel austauschen. Ähnlich wie mit einem Anhänger kann Ihr Kind verschiedene Materialien in der Schaufel   transportieren. Baggerarme mit Schaufel eignen sich auch zum Graben kleinerer Löcher, beispielsweise in einem größeren Sandkasten.
 
Auch bei diesem Bauteil sollten Sie ähnlich wie bei Anhängern auf die Kompatibilität mit dem Fahrzeug sowie die Belastungsgrenze beachten. Überladung kann dazu führen, dass Material ermüdet und gegebenenfalls bricht.
 
Lenkeraufsätze
Speziell für die Elektroscooter und ggf. für kleine Elektromotorräder sind Lenkeraufsätze in verschiedenen Formen, Größen und Designs erhältlich. 
 
Diese werden einfach auf den Lenker gesteckt und bieten so ein optisches Highlight.
Bedenken Sie

Sehr große Lenkeraufsätze können die Lenkung beeinträchtigen und Armaturen oder Geschwindigkeitsanzeigen verdecken.

Radio
Mit einem im Fahrzeug eingebauten Radio kann Ihr Kind beim Fahren seine Lieblingslieder oder Hörbücher hören. In der Regel handelt es sich um eine Art eingebauten MP3-Player. 
 
Idealerweise ist Ihr Wunsch-Elektroauto bereits mit einem Radio ausgestattet. Der nachträgliche Einbau ist eher aufwendig und sollte von einem Fachmann durchgeführt werden. 
 
Schutzplanen
Sollten Sie keinen passenden Stellplatz für das Elektroauto haben, können Sie es mithilfe einer Schutzplane vor Regen und weiteren Umwelteinflüssen wie UV-Licht schützen. So kann Feuchtigkeit nicht in die Elektronik dringen und Farben und Materialien werden nicht so leicht angegriffen.
 
Sicherheitsschlösser
Mithilfe eines Sicherheits- oder Zahlenschlosses können Sie das Elektroauto gegen Diebstahl sichern. Um Ihr Elektrofahrzeug zu schützen, eignet sich oft auch ein handelsübliches Fahrradschloss.
 
Sirenen

Der Einsatz von Sirenen und zusätzlichen Leuchtelementen bringt Ihrem Kind ein noch realeres Spielerlebnis, insbesondere bei kleinen Polizei- oder Feuerwehr-Elektroautos. Diese können fest am Fahrzeug verbaut und per Knopfdruck gesteuert werden oder zusätzlich mitgeführt werden. Achten Sie bei Benutzung von Sirenen darauf, die bekannten Ruhezeiten einzuhalten.
 

Sticker
Mit unterschiedlichen Aufklebern können Sie Ihr Elektrofahrzeug ganz individuell gestalten. So gibt es beispielsweise passende Rennstreifen oder -nummern.
 
Verkehrszeichen 
Mithilfe von Verkehrszeichen und Ampeln lernt Ihr Kind schon früh auf spielerische Weise, wie es sich im Verkehr zu verhalten hat. Passende Sets können meist schon zu Preisen ab 10 € erworben werden.
 

Akkuleistung

Im Inneren eines jeden Elektrofahrzeugs befindet sich ein Akku, der die nötige Energie für den Motor und somit den Betrieb des Fahrzeugs liefert. 
 
Folgende Angaben in den Produktinformationen der Hersteller sollten Sie in Bezug auf die Akkuleistung berücksichtigen:
 
  • Akkuspannung
    Akkus können eine unterschiedlich hohe Spannung aufweisen. Sie kann zwischen 3–36 V (Volt) betragen. Je höher der Wert ist, desto mehr Strom kann der Akku für den Betrieb zur Verfügung stellen und desto höher ist die Nutzungsdauer.
     
  • Akkulaufzeit
    Die Akkulaufzeit ist maßgeblich abhängig von der Akkukapazität: Diese wird in Ah (Amperstunden) angegeben. Je höher der Wert, desto größer ist der Energiespeicher, der aufgebraucht werden kann. Je nach Kapazität kann die Akkulaufzeit zwischen 30 min bis zu 3 h betragen. Oft bieten Akkus der preisgünstigeren Elektrofahrzeuge eine relativ kurze Fahrdauer. So besitzen Akkus mit 7 Ah und einer Akkuspannung von 12 V oft eine Nutzungsdauer von etwa 1,5 h.
     
  • Akkuladezeit
    Nach einer gewissen Fahrzeit muss der Akku wieder aufgeladen werden. Dazu genügt in der Regel eine haushaltsübliche Steckdose. Ist der Akku leer, wird er je nach Modell innerhalb von 2–15 h wieder vollständig aufgeladen. Sollten Sie einen Zeittarif-Stromzähler besitzen, kann es sich finanziell lohnen, den Akku nachts aufzuladen.

Recherche Tipp

Sie haben sich noch nicht für ein spezielles Fahrzeug entschieden und möchten vorab die Fahrdauer der unterschiedlichen Modelle anhand der Produktinformationen miteinander vergleichen? Auf dem Portal Kinderauto-Ratgeber finden Sie einen Rechner, der die maximale Fahrdauer Ihres Fahrzeugs berechnen kann.

Sie können den Akku Ihres Elektrofahrzeugs oft durch ein leistungsfähigeres Modell ersetzen bzw. passende Ersatzakkus erwerben, sollte die aktuelle Batterie an Kapazität verlieren. Der Kaufpreis für einzelne Akkus für Elektrofahrzeuge bewegt sich zwischen 10 bis 100 €

Shopping Tipp

Informieren Sie sich mithilfe der Nutzerbewertungen auf unserem Portal, ob sich anstelle eines Marken-Akkus auch No-Name-Batterien zum Betrieb eines Elektrofahrzeugs eignen.


Nachgefragt von A-Z – Sie fragen, wir antworten.

Was Sie schon immer über die elektrischen Kinderfahrzeuge wissen wollten, haben wir an dieser Stelle für Sie zusammengefasst. Unsere FAQ-Sammlungen basieren hierbei auf dem Wissensbedarf anderer Käufer von Elektrofahrzeugen.

Altersempfehlung

Aus rechtlichen Gründen sind die Hersteller der elektrischen Kinderfahrzeuge dazu verpflichtet, für die Benutzung eine Altersspanne anzugeben. Diese bewegt sich in der Regel in einem Rahmen von ca. 2–8 Jahren. 
 
Die Erfahrung zeigt oftmals, dass diese Angaben nicht pauschal gelten. Ausschlaggebend ist nicht nur das Alter des jeweiligen Kindes, sondern auch folgende Aspekte: 
 
  • Persönliche Reife
  • Motivation
  • Motorische Fähigkeiten
  • Größe
     
Viele Kleinkinder haben schon mit 1,5 Jahren sehr viel Freude am Autofahren. Der Übergang vom Tretroller oder Lauflernwagen kann hier fließend erfolgen. Kinder müssen zudem groß genug sein, um mit den Füßen auch an die Pedale zu gelangen.
 
Natürlich sollten die elektrischen Fahrzeuge für die ganz Kleinen etwas langsamer sein als die für größere Kinder: Hier empfiehlt sich, einen Wagen mit einer Motorleistung von 6 V (Volt) und geringer Wattzahl zu wählen. Dies entspricht einer ungefähren Geschwindigkeit von 4 km/h

Mit zunehmender Fahrpraxis kann Ihr Kind auf ein leistungsstärkeres Modell beispielsweise mit einer Höchstgeschwindigkeit von 10–12 km/h umsteigen. 
 
Auch die Steuerung bzw. Manövrierbarkeit des Fahrzeugs sollte sich an den Entwicklungsstand des Kindes anpassen: Da kleinere Kinder noch nicht allzu viel Energie und motorische Fähigkeiten besitzen, empfiehlt ein Modell, das entsprechend einfach zu steuern ist. So ist z.B. ein elektrischer Traktor viel schwieriger zu manövrieren als ein kleines Elektroauto.

Wissenswertes zu den unterschiedlichen Elektrofahrzeug-Typen finden Sie in unserem Kaufberater.

Geschwindigkeit 

Elektrofahrzeuge sind in unterschiedlichen Geschwindigkeitsstufen erhältlich:
 
  • 3–6 km/h – Diese Modelle eignen sich vor allem für Kinder von ca. 2–4 Jahren.
  • 8–12 km/h – für Kinder von 5–8 Jahren.
  • Ab 12 km/h – für Kinder ab 8 Jahren.
Achtung!
Kleinkinder sollten aus Sicherheitsgründen keine hohen Geschwindigkeiten fahren. 
 
Kleinkinder haben eine längere Reaktionszeit, schätzen Gefahrensituationen anders ein und können insbesondere bei höheren Geschwindigkeiten das Fahrzeug weniger gut koordinieren. Bei niedrigem Tempo können Sie gegebenenfalls eingreifen. Erst mit zunehmender Fahrpraxis und verbesserten motorischen Fähigkeiten sollte ein höheres Tempo gefahren werden. Berücksichtigen Sie daher die jeweiligen Altersempfehlungen der Hersteller.
In einigen Fahrzeugen lässt sich der eingebaute Motor durch ein leistungsfähigeres Modell ersetzen. Dazu sollte der Motor mit dem Fahrzeug kompatibel sein. Im Zweifelsfall sollten Sie den Umbau von einem Fachmann vornehmen lassen. 
 
Da gerade Kleinkinder Geschwindigkeiten noch nicht abschätzen können, ist es jedoch erst ratsam, diese erst bei vorhandener Fahrpraxis und in höherem Alter zu erhöhen.  
Informationen zur Leistung des Motors in Elektrofahrzeugen finden Sie im Kapitel Grundausstattung unseres Kaufberaters.

Kauf

Besitzt Ihr Kind bereits grundlegendes Interesse am Auto-, Motorrad- oder auch Rollerfahren, so kann ein Elektrofahrzeug den Spielspaß deutlich erhöhen. Ein Elektroauto kann außerdem für die Entwicklung Ihres Kindes förderlich sein. Entscheiden Sie aufgrund von Motivation und persönlicher Reife, ob Ihr Kind bereits für ein eigenes batteriebetriebenes Auto bereit ist.
 
Um Sie in der Entscheidung zu unterstützen, haben wir nachfolgend wesentliche Vor- und Nachteile der elektrischen Kinderfahrzeuge gegenübergestellt:
Pro
  • Hoher Spaßfaktor
     
  • Stillt Entdeckungsdrang
     
  • Schult Gleichgewicht, Motorik, Aufmerksamkeit
     
  • Besitzt Lerneffekt für die spätere Verkehrsteilnahme
     
  • Vergleichsweise ungefährliches Fortbewegungsmittel
     
  • Drinnen und draußen nutzbar
Contra
  • Vergleichsweise hohe Kosten
     
  • Vor Inbetriebnahme muss das Fahrzeug montiert werden
     
  • Aus Sicherheitsgründen sollten Sie Ihr Kind beaufsichtigen und Fahrstrecken zuvor sichten, um Gefahrenquellen zu erkennen
     
  • Ständiges Sitzen in einem Kinderauto sorgt für weniger Bewegung
Für welches Modell Sie sich letztendlich entscheiden, ist grundlegend von Ihren bzw. den Vorlieben Ihres Kindes abhängig. Besteht Ihre Familie beispielsweise aus begeisterten Motorradfahrern, liegt es ja beinahe auf der Hand, ein Zweirad im Miniaturformat zu wählen. 
 
Zusätzlich sollten Sie auf folgende Aspekte Wert legen:
 
  • Belastbarkeit
    Passen Sie die Belastbarkeit des Elektroautos an das Gewicht Ihres Kindes an. Bedenken Sie hierbei, dass es auch noch in 2-3 Jahren Freude am Fahren haben möchte. 
     
  • Fahrdauer
    Mit einem vollen Akku können viele Elektrofahrzeug im Durchschnitt 1,5 h durchhalten. 
     
  • Geschwindigkeit
    Achten Sie darauf, dass die Geschwindigkeit Ihres neuen Elektrofahrzeugs an das Alter Ihres Kindes angepasst ist. Kleinkinder sollten auf Fahrzeugen mit maximal 6 km/h fahren, größere Kinder mit ausgeprägten motorischen Fähigkeiten können schnellere Varianten nutzen.
     
  • Leistung
    Ein leistungsstarker Motor bzw. mehrere Motoren sorgen dafür, dass auch Steigungen kein Problem darstellen.
     
  • Manövrierbarkeit
    Besonders Kleinkinder sollten ein Fahrzeug bekommen, das leicht zu steuern ist. Außerdem sollte ein Vorwärts- als auch ein Rückwärtsgang vorhanden sein. Am besten eigenen sich hierfür kleinere Autos mit einer niedrigen Höchstgeschwindigkeit. 
     
  • Material
    Mit einer robusten Karosserie erhöht sich die Lebensdauer des Fahrzeugs. Weichgummi-Reifen bieten die beste Bodenhaftung und sind besonders langlebig.
     
  • Sicherheit
    Achten Sie darauf, dass das Produkt dem Alter und den motorischen Fähigkeiten des Kindes entspricht. Legen Sie zudem Wert auf die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen wie Gurt, Bremse oder Notfallknopf.
     
  • Spaßfaktor
    Zusätzliche Funktionen, wie realistische Fahrgeräusche, Sirenen, Anhänger oder kleine Scheinwerfer, machen das Fahren zu einem besonderen Erlebnis. Überlegen Sie vorab auch, ob ein Zweisitzer für Ihr Kind sinnvoll sein kann – so könnte es einen Spielkameraden oder das Geschwisterkind mitnehmen.
     
  • Preis
    Setzen Sie auf Qualität. Besonders günstige Produkte bieten oft nicht die notwendigen Qualitäts- und Sicherheitsmerkmale. Die günstigen Modelle besitzen zudem oft einen schwachen Motor, eine sehr kurze Fahrdauer und Akkuladezeiten von über 12 h. 

Mehr zu den Themen Sicherheitsausstattung, Akkuleistung, Bedienelemente, Räder und Karosserie finden Sie in unserem Kaufberater. 

Der Kaufpreis der Elektrofahrzeuge ist maßgeblich abhängig vom Fahrzeugtyp, der Ausstattung sowie von Qualität und Verarbeitung der Materialien. Günstige Modelle kosten bis zu etwa 100 €, qualitativ hochwertigere Fahrzeuge erhalten Sie meist ab einem Verkaufspreis von ca. 180 €.
 

Die nachfolgende Tabelle bietet einen Überblick über die Preisspannen der verschiedenen Elektrofahrzeugtypen:

 

Fahrzeug-Typ Preisspanne
Elektroautos 60 – 200 €
Elektroguads 60  – 400 €
Elektrogeländewagen 130 €  – 400 €
Elektrotraktoren 80 €  – 500 €
Elektromotorräder 40 €  – 450 €
Elektroscooter 90 €  – 400 €
Elektro-Driftscooter 170 €  – 350 €
Modelle mit besonderer Ausstattung 500 €  – 1.500 €


 

Modelle

Mittlerweile sind die unterschiedlichsten Kinder-Elektrofahrzeuge auf dem Markt. Die gängigsten sind folgende:
 
  • Elektroautos
  • Elektroquads
  • Elektromotorräder
  • Elektrotraktoren
  • Elektrogeländewägen
  • Elektroscooter
  • Elektro-Driftscooter
     
Die meisten Modelle sind für Kleinkinder mit einer Höchstgeschwindigkeit von 6 km/h und für größere Kinder mit Höchst-Geschwindigkeiten von 10-12 km/h erhältlich.

In unserem Kaufberater stellen wir die einzelnen Elektrofahrzeug-Typen ausführlich vor.

Daneben gibt es seltener auch spezielle Anfertigungen, wie beispielsweise Elektrolokomotiven: So wurden – angelehnt an eine beliebte Kinderserie – auch kleine elektrische 6-Volt-Lokomotiven für Kinder von 2–4 Jahren produziert. Diese elektrischen Loks verfügen über ein eigenes Schienensystem, das einfach im Freien aufgebaut werden kann. 
 

Sowohl ein Elektroscooter als auch ein Elektromotorrad sind in der Regel mit 2 Rädern und einer Lenkstange ausgestattet. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass ein Scooter im Stehen, ein Motorrad hingegen im Sitzen gefahren wird. 
 
Beide Varianten schulen Motorik und Gleichgewicht und gelten als mögliche Vorbereitung auf das Fahrradfahren. Ihr Kind benötigt für einen Elektroscooter jedoch etwas mehr Fahrpraxis, beispielsweise durch vorheriges Üben auf einem typischen Tretroller, Motorräder hingegen können zunächst auch mit Stützrädern gefahren werden, um die notwendige Stabilität zu gewährleisten.
 
Die nachfolgende Tabelle stellt wesentliche Merkmale der beiden Produkttypen gegenüber:

 
Unterscheidungskriterium Elektroscooter Elektromotorrad
Fahrweise Im Stehen Im Sitzen
Altersempfehlung Ab 8 Jahren Ab 2 Jahren
Anzahl Mitfahrer 1 Kind 1 – 2 Kinder
Lenker Höhenverstellbar Fest
Beleuchtung Keine Meist vorhanden
Radgröße Etwa 12 – 20 cm Etwa 20 – 30 cm

Weitere Merkmale von Elektoscootern und Elektromotorrädern haben wir für Sie in unserem Kaufratgeber zusammengestellt.

Montage

Wie genau der Aufbau Ihres Fahrzeugs funktioniert, lesen Sie in der mitgelieferten Montageanleitung des Herstellers. Idealerweise verfügt das Produkt über eine leicht verständliche Montageanleitung – insbesondere selbsterklärende Bilder und Grafiken erleichtern das Arbeiten.
 
Oftmals müssen Sie nach dem Kauf eines Kinder-Elektroautos folgende Schritte durchführen:
 
  • Räder montieren
  • Sitz festschrauben
  • Akku einbauen
  • Lenkrad aufstecken

Für den Aufbau des elektrischen Kinder-Autos benötigen Sie in der Regel kein spezielles Werkzeug: Meist genügt ein einfacher Schraubendreher. Die Montage dauert zudem in der Regel nicht länger als 30 min. 
Achtung!
Lose oder fehlerhaft montierte Bauteile können die Stabilität des Fahrzeugs beeinträchtigen und so die Sicherheit des Kindes gefährden.
 
Halten Sie sich exakt an die Hinweise des Herstellers. Prüfen Sie daher nach der Montage, ob alle Teile fest und sicher miteinander verschraubt sind.
Recherche Tipp

Eine exemplarische Aufbau-Anleitung für einen BMW Z4 finden Sie auf dem Portal Crooza.

Wenn Ihr Kinder-Elektrofahrzeug früher oder später Ausfall- oder Verschleißerscheinungen aufzeigt, können Sie es mit passenden Ersatzteilen wieder fahrtüchtig machen oder es optimieren. Mit einem stärkeren Akku können Sie z.B. eine höhere Fahrdauer erzielen, sodass Ihr Kind noch länger Freude am Fahren hat. 
Sie können meist folgende Einzelteile ersetzen oder nachrüsten:
 
  • Akkus und Ladegeräte
  • Räder
  • Getriebe
  • Blinklichter und Scheinwerfer
  • Fernbedienung bzw. Fernsteuerungsrelais
  • Hupeinheiten bzw. Huptaste
  • Ein- und Ausschalter
  • Lenkräder
     

Nutzung

Die meisten Elektroautos können mit einem Gewicht von 25–35 kg belastet werden. Vereinzelt gibt es aber auch Fahrzeuge, die deutlich belastbarer sind.
 
Generell ist es empfehlenswert, ein Fahrzeug mit einer möglichst hohen Tragkraft zu wählen, mindestens jedoch 30 kg. Die Maximalbelastung sollte zudem 10 kg über dem Eigengewicht des Kindes liegen. So sind die Autos lange nutzbar, da sie Gewicht Ihres Kindes noch tragen können, wenn es größer wird oder es kann zusätzlich Gepäck darin verstaut werden.
Bedenken Sie
Gefüllte Anhänger bzw. Schaufeln erhöhen die Gewichtsbelastung zusätzlich.
 
So sollte die maximale Tragkraft auch durch die Fracht nicht überschritten werden. Durch Überladung und einseitige Belastung kann das Fahrzeug kippen, das Material nachgeben und Bauteile können abbrechen.
Laut der Straßenverkehrsordnung (STVO) dürfen die kleinen Elektrofahrzeuge in folgenden Bereichen gefahren werden:
 
  • In Fußgängerzonen
  • Auf Spielstraßen
  • Auf Gehwegen
  • Auf privaten Grundstücken 
     

Auf Radwegen und Straßen dürfen die Elektrofahrzeuge nicht benutzt werden, da diese Fahrrädern bzw. Kraftfahrzeugen vorbehalten sind.
 

Sicherheit

Elektrofahrzeuge sind ein vergleichsweise sicheres Spielzeug. Damit die kleinen Fahrer/innen relativ gefahrlos mit Ihren Elektroautos von A nach B kommen, statten die Hersteller diese mit diversen Sicherheitsmerkmalen aus. Dazu zählen hauptsächlich:
 
  • Altersgerechte Geschwindigkeitsstufen
  • Bremsautomatik
  • Notfallknöpfe
  • Anschnallgurte
  • Stützräder (für Motorräder)
  • Hupen und Fahrgeräusche 
  • Fernsteuerung 
  • Belichtung und Frontscheinwerfer

Über die Sicherheitsausstattung von Elektrofahrzeugen erfahren Sie mehr in unserem Kaufberater. 

Neben den Sicherheitsfunktionen, die bereits seitens der Hersteller im Fahrzeug verbaut sind, können Sie selbst einige Faktoren für die Fahrt im Elektroauto berücksichtigen, um Ihrem Kind ein höheres Maß an Sicherheit zu bieten und mögliche Gefahren auszuschließen. 
Achtung!
Kleinkinder sollten keinesfalls unbeaufsichtigt mit dem Elektrofahrzeug fahren.
 
Da die motorischen Fähigkeiten von Kleinkindern noch nicht so weit entwickelt sind, sollten Sie deren Fahrten als Elternteil immer im Auge behalten. Da Kleinkinder noch nicht gut bremsen können, ist beim Bergabfahren besondere Vorsicht geboten. Kinder verstehen oft das Ursache-Wirkungsprinzip noch nicht und erkennen daher meist Gefahrensituationen nicht.
Halten Sie sich zudem grundsätzlich an folgende Sicherheitsmaßnahmen:
 
  • Achten Sie darauf, dass Ihr Kind ein auf sein Alter abgestimmtes Fahrzeug erhält.
  • Stellen Sie sicher, dass Ihr Kund den Anschnallgurt angelegt hat.
  • Ihr Kind sollte bei Geschwindigkeiten von über 6 km/h und vor allem auf Kindermotorrädern einen Schutzhelm tragen.
  • Ihr Kind sollte die Gas- und Bremspedale gut mit seinen Füßen erreichen können.
  • Achten Sie auf eine leichte Lenkung, damit Ihr Kind gut Hindernissen ausweichen kann. 
  • Sichten Sie die Strecke nach Schlaglöchern, um die Kippgefahr zu verringern.
  • Entfernen Sie Hindernisse wie tiefhängende Äste, Hängematten, Slacklines, Schaukeln.
  • Bringen Sie Ihr Auto in Sicherheit, um mögliche Kollisionen zu vermeiden.
  • Schließen Sie nach Möglichkeit Grundstückstore, damit Ihr Kind beim Fahren nicht auf die Straße gelangt.
  • Sichern Sie steile Hügel, Rampen und ebenerdige Treppenabgänge. 
     
Grundsätzlich bieten die kleinen Autos mehr Stabilität und Schutz als Zweiräder. Andererseits fördern die kleinen Mofas und Motorräder die motorischen Fähigkeiten Ihres Kindes um ein Vielfaches, zudem können Sie anfangs die Stabilität mit Stützrädern erhöhen. Diese können Sie mit der Zeit und der notwendigen Balance Ihres Kindes entfernen. Die kleinen Mofas können den Übergang zum Fahrradfahren immens erleichtern.
 
Damit Ihr Fahrzeug mit allen notwendigen Sicherheitsstandards ausgestattet ist, achten Sie darauf, ein zertifiziertes Produkt auszuwählen. Auf folgende Prüfsiegel können Sie dabei Wert legen:
 
  • CE-Zeichen 
    Das CE-Zeichen ist besonders häufig an Kinder-Elektrofahrzeugen zu finden. Es bedeutet, dass das Produkt mit den geltenden Anforderungen konform ist und im EU-Handelsraum auf den Markt gebracht werden darf. Demnach sollte Ihr Fahrzeug diese Kennzeichnung in jedem Fall besitzen. 
     
  • GS-Zeichen
    GS steht für „geprüfte Sicherheit“. Ist das GS-Zeichen an Ihrem Gerät angebracht, bedeutet das, dass es den Anforderungen des § 21 ProdSG (Produktsicherheitsgesetz) hinsichtlich der Gewährleistung des Schutzes von Sicherheit und Gesundheit von Personen entspricht. Das GS-Zeichen ist eine freiwillige Kennzeichnung.
     
  • Spielzeugrichtlinie
    Die Norm 2009/48/EG, auch als Spielzeugrichtlinie bekannt, regelt Punkte wie z.B. die Höchstlautstärke oder die Entflammbarkeit des Produkts.
     

Steuerung

Elektroautos werden über verschiedene Bedienelemente gesteuert: 
 
  • Lenkung
    Elektroautos sind immer mit einem Lenkrad ausgestattet. An Motorrädern, Quads und Elektro-Scootern ist stattdessen ein kleiner Lenker verbaut. Die Lenkung funktioniert, wie auch beim richtigen Auto, indem Lenker oder Lenkrad in die gewünschte Richtung gedreht werden.
     
  • Fahrtrichtung
    Ob das Fahrzeug vorwärts oder rückwärts fährt, wird über einen Ganghebel oder Knopf am Armaturenbrett ausgewählt.
     
  • Bremsen
    Fahrzeuge können über ein Bremspedal, einen Bremsknopf oder eine Bremsautomatik verfügen. Automatisch bremst das Auto, indem das Kind den Fuß vom Gaspedal nimmt. Der Knopf wird einfach gedrückt und das Auto kommt sofort zum Stehen. Ein Bremspedal ist an größeren Fahrzeugen mit leistungsfähigen Motoren angebracht, die Bremsgeschwindigkeit kann hier mit dem Fuß manuell reguliert werden: Leichtes Antippen bedeutet ein langsames Bremsen, ein starkes Treten auf das Pedal bringt das Fahrzeug schnell zum Stehen.
     
  • Beschleunigen
    Beschleunigt wird das Fahrzeug meist über ein Gaspedal. Einige Modelle verfügen auch über eine Geschwindigkeitseinstellung per Knopfdruck. Wie hoch die Geschwindigkeit sein kann und wie stark beschleunigt wird, ist abhängig von der Leistung des Elektromotors.

Über die einzelnen Bedienelemente eines Elektrofahrzeugs können Sie in unserem Kaufberater mehr erfahren.

Viele der Fahrzeuge besitzen eine Fernsteuerung. Das bietet Ihnen als Aufsichtsperson die Möglichkeit, jederzeit die Kontrolle zu behalten oder in Gefahrensituationen einzugreifen. Mit der kleinen Fernbedienung lässt sich sowohl die Fahrtrichtung als auch die Geschwindigkeit beeinflussen. Das kleine Fahrzeug kann ganz einfach per Tastendruck gesteuert werden. Die Reichweite ist meist begrenzt, daher sollten Sie sich in der Nähe des Elektrofahrzeuges aufhalten.
 
Heutzutage besitzt beinahe jedes elektrische Kinderauto zudem einen sogenannten Notfallknopf (N-Knopf). Dieser bringt den Wagen bei Betätigung sofort zum Stehen – dies kann vor allem in Gefahrensituationen, z. B. an einer Straßenkreuzung, hilfreich sein.
Tipp

Eine Fernbedienung ist vor allem dafür gedacht, brenzlige Situationen wie etwa Zusammenstöße zu verhindern. Eigenständige Fahrversuche und das Meistern von Hürden steigern hingegen die Selbstständigkeit und motorischen Fähigkeiten Ihres Kindes – Greifen Sie daher idealerweise nur in Notfällen ein.

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