Brotkästen

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Ratgeber Brotkästen


Ratgeber Brotkästen


Frisches Brot vom Bäcker bleibt oft alles andere als lange frisch. Nach einigen Tagen wird es trocken, hart oder schimmelt sogar. Viele Verbraucher fragen sich angesichts des raschen Qualitätsverlustes, mit welchen Mitteln das Brot länger frisch gehalten werden kann. Die Frage nach dem richtigen Aufbewahrungsmittel wird zu einer essenziellen. Keramik, Metall, Holz und Papier stehen zur Auswahl. Im Folgenden soll einmal näher betrachtet werden, welches Material die längste Haltbarkeit ermöglicht.

Was muss ein Brotgefäß leisten

Sobald das Brot aus dem Ofen kommt, beginnt ein Alterungsprozess. Dies hängt damit zusammen, dass das im Brot enthaltene Wasser mit der Zeit verdampft. Das Brot wird trocken. Wird das Brot zum Beispiel in Plastiktüten aufbewahrt, kann die Flüssigkeit nicht entweichen und sammelt sich an. Tropft sie dann wieder zurück auf das Brot, entsteht sehr schnell Schimmel. Eine Brotbox hat diesen Prozessen entgegenzuwirken und das Brot so möglichst lang haltbar zu machen. Dies kann sie nur leisten wenn, die Feuchtigkeit im richtigen Umfang abgegeben wird. Es muss zunächst einmal genug sein, damit es nicht schimmelt. Darüber hinaus darf es aber auch nicht zu viel sein, um dem Austrocknen vorzubeugen.

Der gute Brotbehälter vermittelt zwischen diesen zwei Polen. Hierfür ist zuvorderst eine optimierte Luftzirkulation notwendig. Diese kann durch ein atmungsaktives Material oder aber durch angemessen große Luftlöcher in der Brotbox begünstigt werden. Diese dürfen allerdings nicht nur oben und an der Seite vorhanden sein. Für einen optimalen Luftfluss müssen auch unten Löcher eingelassen sein. Auch soll sie aus einem Material bestehen, das geschmacklich nicht auf das Brot abfärbt. An manchen Holzbrottöpfen lässt sich dieses Problem sehr deutlich feststellen. Auch der Geruch von Edelstahl wird nicht jedem gefallen. Die Handhabung ist ein weiteres wichtiges Bewertungskriterium. Der Deckel sollte sich leicht öffnen lassen und gut in der Hand liegen. Keramik, da sie schwer ist und leicht einmal abplatzt, ist hier nicht jedermanns Sache.

Brottopf

Der Brottopf ist ein ursprünglich aus dem Holz der Zirbelkiefer gefertigter Brotbehälter. Seine Funktion ist es, Brot und anderes Gebäck vor Schimmelbefall zu schützen und über mehrere Tage frischzuhalten. Brottöpfe werden neben Holz auch aus Ton/Steinzeug und Keramik gefertigt. Ihre Form variiert. Neben runden Varianten gibt es auch ovale und eher rechteckige. Ein Deckel sorgt für den Verschluss des Brots.

Bei der Auswahl eines Brottopfs sind vor allem die Eigenschaften des Materials für den Käufer wichtig. Holz hat zum Beispiel eine natürlich gute Fähigkeit, Wasser aufzunehmen und abzugeben. Schimmel kann so gut vorgebeugt werden. Bei Brottöpfen, die komplett aus Holz bestehen, ist aber auch die Gefahr der schnellen Austrocknung durch zu schnelle Wasserabgabe gegeben. Glasierte Keramik auf der anderen Seite lässt sich sehr gut reinigen und ist geschmacksneutral, ist aber praktisch nicht atmungsaktiv. Bei Brottöpfen kann aus diesen Gründen die Kombination der beiden Eigenschaften für den Käufer interessant sein. Brottöpfe aus verschiedenen Materialien verbinden die Vorteile und gleichen die Nachteile aus. Eine gute Wahl sind Keramiktöpfe mit Holzdeckeln. Zu beachten ist aber, dass sich Brot auch im besten Material nicht ewig hält. Nach etwa 10 Tagen kann auch das beste Material keinen Schimmelbefall mehr aufhalten. Preislich bewegen sich die Töpfe in einem Rahmen von 20 bis 50 Euro. Besonders edle Modelle gibt es auch für über 100 Euro.

Brotkästen aus Holz

Der Brotkasten aus Holz dient der Aufbewahrung von Brotlaiben. Er kann mit einer Breite von 40 cm, einer Tiefe von 20 cm und einer Höhe von 15 cm platzsparend auf der Küchenfläche hingestellt werden. Oft ist er vorn abgerundet und lässt sich aufklappen oder aufrollen. Diente er früher noch dem Schutz vor Schädlingen im Haus, so ist er heute hauptsächlich dazu da, um Brot länger frisch zu halten. Es empfiehlt sich zu seiner Pflege, ihn regelmäßig mit Essig auszuwaschen. Auf diese Weise können Sporen von Schimmelpilzen dauerhafter als mit Wasser bekämpft werden. Einfache Rollbrotkästen können bereits ab 20 EUR erworben werden. Modelle mit ausziehbarem Schneidrost kosten um die 40 EUR, besonders edle Modelle mit silberner Jalousie um die 60 EUR.

Brotkasten aus Edelstahl

Vor dem Kauf von rostfreien Edelstahlbehältern ist auf die metallische Zusammensetzung zu achten. Viele Modelle bestehen zu etwa 30% aus Nickel und Chrom. Beim Reinigen können sich dabei Moleküle lösen und vom Brot aufgenommen werden. Punkten können die Edelmetallbehälter vor allem mit ihrer Optik. Sie wirken stilvoll und können das Ambiente der Küche elegant erweitern. Inwieweit sie sich passend in das Gesamtbild integrieren, hängt allerdings von der individuellen Ausstattung ab. In Verbindung mit Holzflächen lassen sie sich aber in der Regel bedenkenlos kombinieren.

Die Haltbarkeit des Brotes in Metallboxen variiert, ist aber insgesamt ordentlich. Fünf Tage guter Geschmack sind in der Regel kein Problem. Vor dem Kauf sollte man sich vergewissern, dass das Material auch luftdurchlässig genug ist. Die Preise bewegen sich zwischen 15 und 150 EUR. Besonders edle Varianten warten mit modernem Design und Kunststoffbeschichtung auf, aus denen die Feuchtigkeit langsam entweichen kann. Empfehlenswert sind zum Beispiel Brotbehälter von WMF. Sind sie auch in der Anschaffung etwas teurer, so bieten sie doch sehr gute Qualität. Beim Kauf sollten Sie darauf achten, dass der Behälter zur Brotaufbewahrung ausreichend Platz bietet, um all ihre Backwaren darin unterzubringen. Der Kasten sollte sich außerdem leicht reinigen lassen und keine scharfen Kanten haben.

Hinweise zu Verwendung und Pflege

Der Brotbehälter garantiert noch nicht an sich eine optimale Funktionsweise. Er sollte hierfür auf jeden Fall in einem trockenen Umfeld positioniert werden. Ebenso sollte er auf einer freien Fläche stehen, damit die Luft gut um ihn herum zirkulieren kann. Ein kühlerer Raum ist ideal. Frisches Brot sollte man am besten erst auskühlen lassen, ehe man es in die Box gibt. Sollte in einer Box Schimmelbefall aufgetreten sein, reicht es nicht, das Brot einfach nur zu entsorgen. Eine gründliche Reinigung des Gefäßes mit Essig sollte ebenso erfolgen.

Es ist nicht notwendig, das Gebäck im Brotkasten noch einmal extra in ein Papier einzuwickeln. Es werden mittlerweile auch spezielle Brotbehälter angeboten, in denen das Brot in einem Vakuum eingelagert wird. Vor dem Kauf empfiehlt sich eine genaue Lektüre mehrerer Testberichte. Es kann nämlich vorkommen, dass Geräte eine recht hohe Betriebslautstärke aufweisen. Auch braucht es nicht viel, dass aufgrund kleiner Defekte Luft eindringt. Mitunter schließt eine Klappe auch bauartbedingt nicht sauber.
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