Als Produkttyp wird beim Holzspalter die Antriebsart bezeichnet. Unterschieden wird zwischen Hydraulik-Holzspaltern, Elektro-Holzspaltern und Zapfwellen-Holzspaltern. Letztere werden ĂŒber die Zapfwelle eines Traktors betrieben und erreichen einen besonders hohen Spaltdruck.
Der maximale Spaltdruck gibt an, wie hoch der maximale Druck des Holzspalters auf das zu spaltende Holz sein kann. Um Kiefern- oder anderes Weichholz zu spalten, ist ein geringerer Spaltdruck erforderlich als fĂŒr Harthölzer oder Holz mit starken Verastungen.
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Als Antrieb fĂŒr Holzspalter kommen Benzin- oder Elektromotoren in Frage, weiterhin können die GerĂ€te ĂŒber einen Zapfwellenantrieb betrieben werden.
Der maximale Hydraulikdruck bezeichnet den maximal erreichbaren Druck im hydraulischen System eines Holzspalters.
Autor: Online-Redaktion
Holzspalter sind in verschiedenen GröĂen und Leistungsstufen erhĂ€ltlich. Die wesentlichen Leistungsdaten sind die Nennleistung des Motors, die Spaltkraft und die maximale Abmessung des Spaltgutes. Im Folgenden informieren wir Sie ĂŒber die verschiedenen AusfĂŒhrungen und geben Ihnen Aufschluss darĂŒber, welcher Brennholzspalter fĂŒr Ihre individuellen BedĂŒrfnisse in Frage kommt.
Egal ob Sie es sich vor dem Kamin gemĂŒtlich machen oder das Holz zu ErwĂ€rmung Ihres Hauses nutzen möchten, das Holzhacken ist immer notwendig. Wer gerne frisch duftendes Feuerholz haben möchte, muss zur Axt greifen. Zumindest dann, wenn Sie keinen Holzspalter besitzen. Diese GerĂ€te ermöglichen es Ihnen, eine groĂe Menge Holz in kurzer Zeit zu Brennholz zu verarbeiten. Und das nahezu gĂ€nzlich ohne eigenen Kraftaufwand. Sie mĂŒssen das Holz lediglich in den Brennholzspalter legen, den Rest ĂŒbernimmt das GerĂ€t.
Zwar sind wir heute wĂ€rmetechnisch mit moderner Heiztechnik versorgt, das Verbrennen von Holz hat dennoch einen hohen Stellenwert in unserem Alltag. Das knisternde Feuer im Kamin sorgt nicht nur fĂŒr Behaglichkeit, sondern ist auch aus KostengrĂŒnden eine sinnvolle Heizalternative.
Neben dem geringen Kraftaufwand bietet Ihnen ein Holzspalter jedoch noch weitere Vorteile. Die GerÀte verursachen deutlich weniger LÀrm als eine KettensÀge. Damit können Sie das Holz auch zu Tageszeiten verarbeiten, an denen eine gesetzlich vorgeschriebene Ruhezeit herrscht. Mit einem Holzspalter sparen Sie also nicht nur Kraft, sondern schonen auch die Nerven Ihrer Nachbarn.
Im Wesentlichen lohnt sich die Anschaffung eines Holzspalters immer dann, wenn Sie regelmĂ€Ăig Holz fĂŒr den Ofen oder Kamin spalten mĂŒssen. Auch wenn Sie nur kleine Mengen verarbeiten möchten, können Sie auf einen Holzspalter zurĂŒckgreifen. Kleinere GerĂ€te lassen sich platzsparend verstauen und bieten Ihnen dennoch den Vorteil der Kraftersparnis.
Verarbeiten Sie besonders groĂe Mengen, können Sie ein leistungsstarkes GerĂ€t erwerben, welches auch gröĂere HolzstĂŒcke oder sogar ganze BaumstĂ€mme verarbeiten kann. Worin sich die verschiedenen GerĂ€te unterscheiden, lesen Sie im Anschluss.
Der Antrieb von Holzspaltern erfolgt entweder ĂŒber eine Zapfwelle oder ĂŒber eine eigene Hydraulik. GerĂ€te, die ĂŒber eine Zapfwelle angetrieben werden, mĂŒssen vor dem Betrieb mit einem entsprechenden Fahrzeug verbunden werden. Hierbei handelt es sich meist um Nutzfahrzeuge wie beispielsweise Traktoren. Diese Fahrzeuge haben ein spezielles Keilwellenprofil, welches mit dem Holzspalter verbunden wird. Ăber die Motorkraft des Fahrzeuges wird auch der Holzspalter angetrieben.
Holzspalter, die ĂŒber eine Zapfwelle laufen, haben den Vorteil, dass sie meist besonders leistungsfĂ€hig sind. Hier können Sie auch hartes Holz problemlos verarbeiten. Zudem lĂ€sst sich das verarbeitete Holz direkt auf einen AnhĂ€nger laden. Holzspalter mit Zapfwellenantrieb eignen sich vor allem fĂŒr den Einsatz im Wald.
Einige Holzspalter verfĂŒgen ĂŒber eine eigene Hydraulik. Der Vorteil liegt auf der Hand: Diese GerĂ€te benötigen zum Betrieb kein weiteres Fahrzeug. Holzspalter, die mit einer eigenen Hydraulik ausgestattet sind, werden meist ĂŒber einen Elektro- oder Benzinmotor angetrieben. Diese GerĂ€te eignen sich vor allem fĂŒr den Heimeinsatz. Wenn Sie also das Holz im eigenen Garten verarbeiten möchten, greifen Sie zu einem hydraulischen Holzspalter.
Die LeistungsfĂ€higkeit eines Holzspalters erkennen Sie unter anderem am sogenannten Spaltdruck. Hierbei handelt es sich um die Kraft, die das GerĂ€t zum Spalten des Holzes aufbringen kann. Die Angabe des Spaltdrucks erfolgt in Tonnen. FĂŒr den heimischen Gebrauch reicht ein Holzspalter mit einem Spaltdruck von vier bis acht Tonnen. Damit steht Ihnen genug Power zur VerfĂŒgung, um kleine bis mittelgroĂe HolzstĂŒcke zu verarbeiten.
Möchten Sie gröĂere StĂŒcke oder ganze BaumstĂ€mme verarbeiten, greifen Sie zu einem GerĂ€t mit einem besonders hohen Spaltdruck. LeistungsfĂ€hige Holzspalter erreichen einen Spaltdruck von bis zu 14 Tonnen. Mit diesen GerĂ€ten können Sie auch hartes Holz in kurzer Zeit zu kleinem Brennholz verarbeiten.
Möchten Sie ein GerĂ€t mit einem Elektromotor erwerben, spielt die Nennleistung des Motors eine wichtige Rolle. Diese finden Sie im Datenblatt des Holzspalters. Die Angabe erfolgt in Kilowatt, kurz kW. Bei der Nennleistung handelt es sich um die Leistung, die der Motor abgeben kann. Je höher die Nennleistung eines Motors ist, desto mehr Kraft steht zur Holzverarbeitung zur VerfĂŒgung. FĂŒr den heimischen Gebrauch genĂŒgt eine Leistung von mindestens 1,5 kW. LeistungsfĂ€hige GerĂ€te erreichen eine Motorleistung von bis zu 4,5 kW.
Ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl des Holzspalters ist die SpaltgutlĂ€nge. Dabei handelt es sich um die maximal mögliche LĂ€nge, die das zu spaltende HolzstĂŒck vor der Spaltung aufweisen darf.
Benötigen Sie nur relativ kurze HolzstĂŒcke, greifen Sie zu einem GerĂ€t mit einer kurzen SpaltlĂ€nge. GerĂ€te mit einer besonders geringen SpaltlĂ€nge werden auch Kurzholzspalter genannt. Durch die relativ kurze Strecke werden die Vor- und RĂŒcklaufzeiten bei der Verarbeitung minimiert. WĂŒrden Sie hier ein GerĂ€t mit einer hohen SpaltgutlĂ€nge verwenden, mĂŒsste das Holz bei der Verarbeitung einen gröĂeren Weg zurĂŒcklegen. Die Folge: Die gesamte Arbeitszeit verlĂ€ngert sich deutlich. Kurzholzspalter eignen sich vor allem fĂŒr Anwender, die Holz zu herkömmlichem Kaminholz verarbeiten möchten. Die GerĂ€te sind besonders kompakt und können nach der Verwendung platzsparend verstaut werden.

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