Hochdruckreiniger (385 Ergebnisse aus 87 Shops)

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Ratgeber Hochdruckreiniger


Wissen kompakt

Effizientes Reinigen ohne viel Aufwand und Chemie – ein Hochdruckreiniger macht dies möglich. Das Gerät gewährleistet Sauberkeit drinnen und draußen

Ein Hochdruckreiniger arbeitet mit einem gebündelten Wasserstrahl, der selbst hartnäckigste Schmutzablagerungen mühelos entfernt. Auch hinsichtlich der Zeit-Effizienz kann ein Hochdruckreiniger überzeugen – große Flächen können Sie schnell bearbeiten. Die möglichen Einsatzgebiete eines Hochdruckreinigers sind fast unbegrenzt.

Reinigen können Sie mit einem solchen Arbeitsgerät unter anderem: 

  • Böden 
  • Fahrzeuge 
  • Fassaden
  • Fenster
  • Gartenmöbel 
  • Gartenwerkzeug 
  • Küchen- und Badfliesen
  • Mauern
  • Zäune 

Lästiges Scheuern bleibt Ihnen erspart, denn die Reinigung ist hochgradig effektiv. Auch schwer zugängliche Stellen können Sie mit einem Hochdruckreiniger problemlos säubern. Dieser entfernt Staub und Schmutz aus fast allen Ecken und Ritzen.

Wissenswert

Der erste Hochdruckreiniger stammt aus den Vereinigten Staaten von Amerika. In Deutschland haben ihn erstmals US-Truppen eingesetzt. Ein gewisser Alfred Kärcher, der Namensgeber und Gründer des Unternehmens Kärcher, übernahm die Wartung und Reparatur dieser Modelle. Er entwickelte daraufhin im Jahre 1950 den ersten europäischen Hochdruckreiniger. 

Hochdruckreiniger unterscheiden sich in vielen Faktoren. Je nach Einsatzzweck und Budget ist die Auswahl sehr vielseitig. Wir gehen mit Ihnen die wichtigsten Schritte in Ihrer Kaufentscheidung durch.


Kaufberater

In unserem Kaufberater möchten wir Ihnen alle wichtigen Kaufkriterien von Hochdruckreinigern vorstellen. Welcher Produkttyp ist ideal? Was gibt es hinsichtlich des Antriebs zu beachten? Was sind gängige Ausstattungsmerkmale? Alle diese Fragen beantworten wir Ihnen im Folgenden. 

Bedenken Sie für den Kauf eines idealen Hochdruckreinigers vor allem folgende Punkte:

  • Die Wassertemperatur ist ein zusätzlicher Effizienz-Faktor. 
    Im Profi-Bereich ist ein Heißwasser-Hochdruckreiniger zu empfehlen. Schmutz löst sich durch heißes Wasser besser ab. Für den Alltag empfiehlt sich ein Kaltwasser-Hochdruckreiniger, der jedoch eine hohe Wasserzulauf-Temperatur gestattet. Dieser ist kostengünstig und kompakt in der Bauweise.
  • Die Antriebsart bestimmt Umweltfreundlichkeit, Wartungsaufwand und Bedienkomfort. 
    Ein Elektro-Antrieb ist bei den meisten Modellen Standard. Dieser ist auch die umweltfreundlichste Alternative. Ein Benzin-Motor sorgt zwar für einen höheren Bedienkomfort dank Unabhängigkeit von einem Kabel, dafür belastet dieser die Umwelt stärker. Auch haben Benzin-Motoren einen höheren Wartungsaufwand. 
  • Die Reinigungsleistung ergibt sich aus dem Wasserdruck und der Fördermenge. 
    Ein hoher Druck in Kombination mit einer hohen Wasserfördermenge sorgt für ein effizientes Reinigungsergebnis. Die Wasserfördermenge beschreibt, wie viele Liter pro Stunde der Hochdruckreiniger maximal fördern kann. Für Einsteiger sind 100 bar und 600 l/h als Minimum zu empfehlen.  
  • Das Material bestimmt die Langlebigkeit des Geräts. 
    Beispielsweise ist ein Messing-Pumpwerk besonders hochwertig und gewährleistet einen langfristigen Einsatz. 

Hochdruckreiniger-Typen 

Bei einem Hochdruckreiniger handelt es sich in der Regel um ein mobiles Arbeitsgerät auf Rädern. Es dient der effektiven Reinigung von Verschmutzungen. 

Sie müssen es zur Nutzung zunächst an einen Wasseranschluss anschließen. Eine motorbetriebene Pumpe im Gerät erzeugt entsprechend Druck. Sie leitet auf diese Weise das Wasser über einen Schlauch an die Pistole. Diese spritzt das Wasser mit hohem Druck heraus. Mitthilfe des Wasserstrahls können Sie gezielt Gegenstände und große Flächen effizient reinigen. 

Die allgemeine Funktionsweise eines Hochdruckreinigers haben wir im FAQ-Bereich genauer für Sie zusammengefasst unter der Frage: Wie funktioniert ein Hochdruckreiniger?

Selten gibt es auch stationäre Hochdruckreiniger im Handel zu finden, die Sie direkt am Einsatzort installieren müssen. Die Geräte sind also an einen Platz gebunden. Die Geräte punkten durch eine besonders hohe Leistungsfähigkeit. Sie finden jedoch hauptsächlich im gewerblichen Bereich Verwendung. Häufig kommen sie in Profi-Küchen, in Werkstätten und auf Terrassen zum Einsatz.

Hochdruckreiniger für Privathaushalte lassen sich nach der Wassertemperatur und der Antriebsart unterscheiden. 

Hochdruckreiniger nach Wassertemperatur 

Kaltwasser- und Heißwasser-Hochdruckreiniger variieren in ihren Eigenschaften und im Preis. Das Reinigungsergebnis hängt maßgeblich von der Wassertemperatur ab. 

Auf den Punkt!
  • Kaltwasser-Hochdruckreiniger bieten eine gute Leistung für einen günstigen Preis. Sie sind für Einsteiger empfehlenswert. 
  • Heißwasser-Hochdruckreiniger reinigen aufgrund der höheren Wassertemperatur besser. Aufgrund eines zusätzlich integrierten Heizelementes sind sie jedoch teurer.
Kaltwasser-Hochdruckreiniger 

Kaltwasser-Hochdruckreiniger überzeugen durch ihre Leistung bei einer Vielzahl von Reinigungsarbeiten. Dabei können Sie sie auch mit warmem Wasser betreiben. Dieses müssen Sie dem Gerät jedoch bereits aufgewärmt zuführen, weil es nicht imstande ist, Wasser selbst zu erhitzen.

Näheres zum Betrieb von Kaltwasser-Geräten mit Warmwasser finden Sie im Kapitel Wassertemperatur.

Aufgrund des Fehlens eines Heizelementes sind die Geräte kompakt und auch leichter. Daher können Sie sie am Einsatzort besser manövrieren und auf die verschmutzte Stelle ausrichten. Zudem gestaltet sich die Bedienung unkomplizierter. 

Ferner sind Kaltwasser-Hochdruckreiniger günstiger als Heißwasser-Modelle – dies gilt sowohl für den Anschaffungspreis als auch für die Folgekosten. Schließlich ist durch das fehlende Heizelement der Energieverbrauch niedriger.  Allerdings kann dadurch auch das Reinigungsergebnis schlechter ausfallen.

Sie sind derzeit der meistverkaufte Produkttyp auf dem Markt und für den Privatgebrauch bestens geeignet. 

Preislich liegen Hochdruckreiniger zwischen 46 € und 11.000 €.

Vorteile
  • Günstiger Preis 
  • Kompakte Größe sorgt für hohe Mobilität 
  • Hoher Bedienkomfort durch geringes Gewicht
Nachteile
  • Schlechteres Reinigungsergebnis
Heißwasser-Hochdruckreiniger 

Heißwasser-Hochdruckreiniger erhitzen Wasser selbstständig. Dafür verfügen sie über ein integriertes Heizelement. Sie sind dadurch noch effizienter bei der Reinigung als Kaltwasser-Hochdruckreiniger. Schließlich ist Wärme-Energie ein wichtiger Faktor bei der Reinigung. 

Wissenswert

Wärme beschleunigt chemische Prozesse. Bereits eine Erhöhung von 10 °C verdoppelt die Reaktionsgeschwindigkeit. 20 °C vervierfacht sie sogar. Öle, Fette und sonstige Verschmutzungen zerfließen schneller.

In der Praxis verkürzt sich so die Reinigungszeit mit Hilfe eines Heißwasser-Hochdruckreinigers um bis zu 35 %. Auch die Reinigungsergebnisse sind meist besser.

Besonders effizient sind Heißwasser-Hochdruckreiniger, die das Wasser auf über 100 °C erhitzen können. Sie reinigen auch mit Dampf und werden daher auch als Dampfstrahler bezeichnet. Per Wasserdampf lassen sich selbst anspruchsvollste Reinigungsarbeiten bewältigen. Bei Dampfstrahlern können Sie auf den Einsatz von Reinigungsmitteln und Chemikalien verzichten. Durch die hohe Temperatur eignen sich Dampfstrahler sogar zum Desinfizieren. 

Achtung!

Verbrennungsgefahr

Mit einem Dampfstrahler ist Vorsicht geboten. Bei nachlässiger Bedienung kann der Nutzer sich leicht verbrennen.  

Der Nachteil von Heißwasser-Hochdruckreinigern ist ihr höherer Preis. Außerdem verbrauchen sie deutlich mehr Strom, weil das Heizelement das Wasser erst erhitzen muss. Auch fallen die Geräte schwerer aus, was den Bedienkomfort senkt.

Heißwasser-Hochdruckreiniger sind etwas für Profis. Sie kommen etwa in der Land- und Forstwirtschaft und im Baugewerbe zum Einsatz. Für alltägliche Reinigungsarbeiten sind Kaltwasser-Hochdruckreiniger mehr zu empfehlen.

Preislich liegen Heißwasser-Hochdruckreiniger zwischen 200 € und 14.000 €.

Vorteile
  • Bis zu 35% schnellere Reinigung 
  • Besseres Reinigungsergebnis
Nachteile
  • Teurer in der Anschaffung 
  • Höherer Stromverbrauch 
  • Geringerer Bedienkomfort durch höheres Gewicht
Hochdruckreiniger nach Antrieb 

Hochdruckreiniger unterscheiden sich zudem nach ihrer Antriebsart. Die Pumpe wird schließlich durch einen Motor angetrieben. Nur so lässt sich ein hoher Wasserdruck erzeugen. Die Art des Motorantriebs hat dabei Einfluss auf die Reinigungsleistung und den Bedienkomfort. 

Auf den Punkt!
Hochdruckreiniger mit Elektromotor

Bei Modellen mit Elektromotor erfolgt die Stromversorgung über eine elektronische Quelle, spricht entweder über den Netzstecker und/ oder einen Akku. 

Die Geräte punkten durch eine leise Arbeitsweise. Ferner geben die Geräte keine Abgase ab. Somit können Sie Hochdruckreiniger mit Elektromotor auch im Innenbereich nutzen. Sie gelten als sehr wartungsarm. Obendrein sind die Geräte auch noch kostengünstig – zumindest in der Basisvariante. 

Nachteile dieser Geräte-Typen ist, dass sie leistungsschwächer sind als Modelle mit Verbrennungsmotor. 

Für die Stromversorgung von Hochdruckreinigern mit Elektromotor gibt es 3 Varianten: 

  • Netzstecker
    Einen Elektro-Hochdruckreiniger müssen Sie einfach an den Strom anschließen und er ist einsatzbereit. Die Geräte können mit ausreichend Leistung überzeugen. Außerdem sind sie im Vergleich zu benzinbetriebenen Modellen wartungsarm. Ein großer Nachteil von Elektro-Hochdruckreinigern ist die eingeschränkte Mobilität. Der Nutzer ist von einer Steckdose abhängig. Gerade beim Einsatz im Außenbereich ist dies ein Problem. 
  • Akku
    Ein Akku-Hochdruckgerät ist wie ein benzinbetriebenes Modell sehr flexibel im Einsatz. Es punktet durch die Unabhängigkeit von einer externen Stromquelle. Außerdem sind Akku-Modelle umweltfreundlicher als Benzin-Hochdruckreiniger. Allerdings ist die Reinigungsleistung von Akku-Geräten etwas schlechter. Sowohl Druck als auch Wasserfördermenge fallen geringer aus. 
  • Hybrid
    Ein Hybrid-Gerät funktioniert sowohl per Akku-Versorgung als auch per Netzspannung. Einerseits kann der Nutzer so von der Flexibilität des Akku-Betriebs profitieren. Mit einem Hybrid-Modell können Sie jedoch ganz einfach auch eine höhere Leistung nutzen. Dafür schließen Sie diesen an den Strom an. Auch wenn der Akku leer ist, müssen Sie so die Arbeit während des Ladevorgangs nicht unterbrechen.

Aufgrund der geringeren Leistungsfähigkeit und des günstigen Preises sind diese Modelle für den Privatbetrieb und Einsteiger zu empfehlen. Der ideale Einsatzort sind kleine Außenflächen, Garagen und insbesondere Innenbereiche. 

Preislich liegen diese Modelle bei 45 € bis 10.000 €.

Vorteile
  • Leise Arbeitsweise 
  • Keine Abgase 
  • Kostengünstig 
Nachteile
  • Geringere Leistung 
  • Modelle mit Netzstecker sind abhängig von einer Stromquelle 
Hochdruckreiniger mit Verbrennungsmotor 

Ein Hochdruckreiniger mit Verbrennungsmotor punktet durch seine Unabhängigkeit von einer externen Stromquelle. Er wird mittels eines Kraftstoffs betrieben. 

Ein großer Vorteil dieser Geräte ist die hohe Leistungsstärke. Auch für komplexe Aufgaben sind die Modelle problemlos gewappnet. 

Nachteilig ist, dass Modelle mit Verbrennungsmotor mehr Wartung benötigt. So muss regelmäßig ein Ölwechsel durchgeführt werden. Auch sind sie in der Arbeitsweise lauter. Obendrein entstehen bei dieser Betriebsart Abgase. Daher können Sie sie nicht im Innenbereich einsetzen.  

Als Brennstoff dient Benzin oder Diesel:

  • Benzin 
    Benzinbetriebene Modelle sind im Kaufpreis günstiger. Dafür ist Benzin selbst teurer als Diesel. 
  • Diesel
    Zwar sind mit Diesel betriebene Hochdruckreiniger recht teuer, dafür kostet der Brennstoff weniger als Benzin. Der höhere Kaufpreis kann sich so mit den Jahren ausgleichen. 

Nutzer, die ihr Gerät vorwiegend für den Außenbereich nutzen möchten, sind mit einem Benzin- oder Dieselantrieb gut beraten.

Ein Benzin- oder Diesel-Hochdruckgerät kostet zwischen 200 € und 11.000 €.

Vorteile
  • Leistungsstark
  • Unabhängigkeit von einer externen Stromquelle 
Nachteile
  • Abgase
  • Hohe Lautstärke
  • Wartungsintensiv 

Reinigungsleistung 

Die Reinigungsleistung eines Hochdruckreinigers ist abhängig vom Pumpendruck, der Wasserfördermenge und der Wasser- bzw. Dampftemperatur. Je höher der Arbeitsdruck in Verbindung mit der Fördermenge ausfällt, umso effizienter arbeitet das Gerät. Ebenso löst heißes Wasser oder Wasserdampf Schmutz effizienter als kaltes Wasser. 

Nachfolgend erfahren Sie mehr zu den genannten Kriterien:

Pumpendruck

Der Pumpendruck bestimmt die Kraft des Wasserstrahls. Die Angabe erfolgt in der Maßeinheit bar.

Je nach Hersteller wird als Pumpendruck der Arbeitsdruck oder der maximal zulässige Druck angegeben: 

  • Arbeitsdruck 
    Dieser bezeichnet den Wasserdruck am Ausgang der Pumpe. 
  • Maximal zulässiger Druck 
    Dieser Druck tritt dagegen nur kurzzeitig im Pumpen-Inneren auf, wenn die Pistole geschlossen ist. Er liegt zwischen 10 % und 15 % über dem Arbeitsdruck.

Wichtig ist, dass Sie den Pumpendruck entsprechend verstellen können. Je nach Arbeitsgebiet und Verschmutzungsgrad benötigen Sie mehr oder weniger Druck. Wenn Sie beispielsweise lediglich Gartenmöbel reinigen möchten, reicht ein geringer Arbeitsdruck bis zu 100 bar. Möchten Sie dagegen Außenflächen von Moss befreien, sind 150 bar empfehlenswert. 

Wasserfördermenge 

Die maximale Wasserfördermenge beschreibt, wie viele Liter pro Stunde (l/h) der Hochdruckreiniger maximal fördern kann. Eine hohe Wasser-Durchflussmenge ermöglicht es, großflächig zu arbeiten. Sie spült auch bereits gelösten Schmutz besser beiseite. 

Die Fördermenge sollte stufenlos regulierbar sein. So verbrauchen Sie nur so viel Wasser wie nötig. Für die Reinigung von Gartenmöbeln benötigen Sie beispielsweise nur 600 l/h. Für Die Beseitigung von Moos sind etwa 800 l/h notwendig. 

Wassertemperatur

Die Wassertemperatur eines Hochdruckreinigers entscheidet über das Reinigungsergebnis. Grundsätzlich gilt: Je höher die Reinigungstemperatur ausfällt, umso besser ist die Reinigung.

Sie kann über 2 Faktoren gesteuert werden: 

  • Zulauf-Temperatur
    Die maximale Zulauf-Temperatur ist nur für Kaltwasser-Hochdruckreiniger eine relevante Kerngröße. Sie beschreibt die maximale Wassertemperatur, die dem Gerät zugeführt werden darf. Heißes Wasser fördert die Reinigungsleistung enorm. Das Reinigungsmittel verbindet sich besser mit dem Schmutz und die nasse Fläche trocknet auch schneller. Das bedeutet: Je höher die maximale Zulauf-Temperatur, desto besser ist das Reinigungsergebnis. Üblicherweise liegt die maximale Zulauf-Temperatur zwischen 60 °C und 80 °C.
  • Heißwasserabgabe
    Für Heißwasser-Hochdruckgeräte ist die Heißwasserabgabe entscheidend. Diese sagt aus, auf welche Temperatur das Modell das Wasser aufheizen kann. Möglich sind bis zu 155 °C. Ab 100 °C können Sie die Geräte entsprechend auch als Dampfreiniger nutzen. 


Ausstattung 

Die Ausstattung eines Hochdruckreinigers bestimmt den Bedienkomfort, die Einsatzbereiche und auch die Sicherheit. Der Umfang der Ausstattung hat einen wesentlichen Einfluss auf den Preis des Geräts. 

Folgende Ausstattungsmöglichkeiten gibt es: 

Aufsätze 

Ein hochwertiger Hochdruckreiniger ist mit verschiedenen Aufsätzen ausgestattet. Auf die Pistole aufgesetzt, können Sie das Gerät mit deren Hilfe an jede Reinigungsaufgabe anpassen:

  • Dreckfräse
    Die Dreckfräse, auch Rotordüse genannt, setzt einen rotierenden Punktstrahl frei. Dieser entfernt selbst hartnäckigsten Schmutz. Der Aufsatz zählt zur Standardausrüstung vieler Hochdruckreiniger. Geeignet ist er für die Reinigung von robusten Materialien wie Regenrinnen und Gehwegen.
  • Felgen-Waschbürste
    Die Felgen-Waschbürste ist für die Reinigung an schwer zugänglichen Stellen ideal. Das Wasser wird von der Rundbürste um 360° rundum verteilt. Die Bürste löst den Schmutz durchgängig und spült diesen weg. Oftmals sind zusätzliche Borsten für ein noch besseres Reinigungsergebnis angebracht. Vorwiegend sind Felgen-Waschbürsten für die Reinigung von Felgen und Speichen geeignet. 
  • Flächenreiniger
    Flächenreiniger ermöglichen ein sauberes und gleichmäßiges Arbeiten. Die Reinigungswirkung ist gegenüber einer Flachstrahl-Düse größer. Die Bauform und Funktion ermöglicht es nämlich, den Flächenreiniger näher an den Boden zu halten. Meist ist im Reinigungsgehäuse eines Flächenreinigers eine Art Propeller untergebracht. Der Wasserdruck versetzt diesen in Bewegung. So verteilt sich das Wasser regelmäßig über die zu reinigende Fläche. Dieser Aufsatz eignet sich beispielsweise für die Reinigung von Terrassen.
  • Flachstrahl-Düse
    Die Flachstrahl-Düse hat eine schlitzförmige Öffnung. Sie setzt einen fächerförmigen Wasserstrahl frei. Insbesondere für eine schonende Reinigung sind Flachstrahl-Düsen zu empfehlen. Anwendung finden sie für die Reinigung von Autos, Fassaden, Geräten, Bädern und Küchen.
  • Schaumsprüher 
    Einige Hersteller bieten spezielle Schaumsprüher an. Diese haben einen integrierten Behälter für Reinigungsmittel. Der zusätzlich produzierte Schaum sorgt für eine mühelose Reinigung. Für die Reinigung von lackierten Oberflächen, Glas oder Stein ist ein Schaumsprüher gut geeignet. 
Halterung

Eine Halterung ist ein praktisches Ausstattungselement eines Hochdruckreinigers. Sie ist meist am Korpus befestigt. An dieser können Sie die Pistole bzw. Sprühlanze einstecken. Entsprechend müssen Sie diese nicht auf dem Boden ablegen, falls Sie kurz die Reinigungsarbeit unterbrechen. So haben Sie auch gleich beide Hände frei und müssen sich zudem nicht bei der Ablage bücken. Dies ist auch gut für den Rücken. Außerdem schont eine Halterung die Sprühlanze. Auch erleichtert sie die Verstauung des Hochdruckreinigers. 

Rammschutz 

Bei einem Rammschutz handelt es sich um eine weiche Umrandung des Gehäuses. Sollte Ihr Hochdruckreiniger mit einem Gegenstand, einer Wand, anderen Maschinen oder Möbeln zusammenstoßen, verringert der Rammschutz die Gefahr von Schäden. Er schont damit sowohl das Gerät als auch die Arbeitsumgebung. 

Insbesondere beim Einsatz im Inneren sollten Sie darauf achten, dass Ihr Modell mit einem Rammschutz ausgestattet ist. Hier ist die Kollisionsgefahr mit Möbeln groß.

Reinigungsmittel-Tank 

Der Einsatz von zusätzlichen Reinigungsmitteln kann das Reinigungsergebnis zusätzlich verbessern. Somit erweist sich ein Hochdruckreiniger mit integriertem Reinigungsmittel-Tank als besonders hilfreich. 

Die Kapazität des Tanks variiert von Modell zu Modell. Die Angabe erfolgt für gewöhnlich in Litern.  Wenn Sie sich für ein Modell mit großem Reinigungsmittel-Tank entscheiden, müssen Sie diesen seltener nachfüllen. 

Shopping Tipp

Es gibt auch Modelle mit einer Halterungsvorrichtung für Reinigungsmittel. An diese können Sie entsprechend die passende Packung Reinigungsmittel anschließen. Somit bedarf es keines Reinigungsmittel-Tanks.

Schlauch und Schlauchtrommel 

Jeder Hochdruckreiniger ist mit einem Schlauch ausgestattet, durch den das Wasser vom Anschluss in das Gerät gesaugt wird. Die Schlauchlänge bestimmt den Aktionsradius und den Bedienkomfort Ihres Modells. So erleichtert eine hinreichende Länge das Arbeiten. Für ein begrenztes Arbeitsgebiet von bis zu 70 m² sind etwa 5 m ausreichend. Bereits mit 10 m können Sie über 300 m2 bearbeiten. 

Zur besseren Handhabung ist zusätzlich eine Schlauchtrommel an vielen Modellen Standard. An dieser können Sie den Schlauch aufwickeln. So kommt es bei Nichtnutzung zu keinen Beschädigungen am Schlauch. Damit lässt sich das Gerät auch insgesamt besser verstauen. 

Sicherheitsventil

Vor unzulässigem Druck schützt ein zusätzliches Sicherheitsventil am Hochdruckreiniger. Dieses schaltet sich dazwischen, wenn der Arbeitsdruck zu hoch ist. Damit ist die Arbeitssicherheit erhöht. 

Wassereingangsfilter

Wer Wasser sparen möchte, der kann auch Regenwasser in dem Hochdruckreiniger einsetzen. Beim Einsatz von Regenwasser ist jedoch Vorsicht geboten. Die darin enthaltenen Schmutzpartikel können die zu reinigende Oberfläche beschädigen. 

Für die gefahrlose Nutzung von Regenwasser ist ein Wassereingangsfilter unerlässlich. Dieser siebt Schmutzpartikel heraus. Achten Sie darauf, dass der Wassereingangsfilter nicht verstopft. Sonst kann die Pumpe kein Wasser mehr ansaugen. Für die Vorbeugung einer Verstopfung ist die regelmäßige Reinigung des Filters wichtig. Bei regelmäßiger Nutzung sollte dies alle 2 bis 5 Monate geschehen. Bei seltener Nutzung reicht dies 1- bis 2-mal jährlich.

Achtung!

Auch ein guter Wassereingangsfilter erwischt nicht alle Schmutzpartikel. 

Daher ist die Nutzung von Regenwasser auf sensiblen Oberflächen zu vermeiden. Dies gilt vor allem für Autos. Durch den hohen Druck können selbst kleine Schmutzteile einen großen Schaden anrichten.

Wasserkasten

Hochdruckreiniger können über einen integrierten Wasserkasten verfügen. In diesem wird das eingeleitete Wasser zwischengelagert. Ein Wasserkasten dient als Schutz gegen Wassermangel. Damit gibt es nur 2 Zustände: genug Wasser oder kein Wasser. Gibt die Wasserquelle kein Wasser mehr ab, merkt dies der Nutzer sofort. So können Pumpenschäden durch ein Wasser-Luft-Gemisch vermieden werden. 

Zusätzlich ist durch den Kasten der Wassereingang in die Hochdruckpumpe drucklos. Sie können somit bereits vorm Pumpeneingang Reinigungsmittel zufügen. Damit lassen sich Druckverluste durch späteres hinzufügen vermeiden. Obendrein dient der Wasserkasten als Puffer zwischen der Hochdruckpumpe und der Wasserquelle. Dies erhöht zusätzlich die Sicherheit in der Handhabung. 


Material

Das Material ist ein entscheidendes Kaufkriterium. Je nach Werkstoff sind die einzelnen Bauteile von einer höheren Qualität und langlebiger. Ein hochwertigeres Material bedeutet jedoch auch einen höheren Kaufpreis. 

Die Haupteinheit besteht sowohl bei Geräten der höheren als auch der niedrigeren Preisklasse meist aus Kunststoff. Achten Sie beim Kauf daher auf die stark beanspruchten Bauteile. Das sind bei Hochdruckreinigern die Pumpe, der Schlauch und die Pistole

Pumpe

Für Einsteiger ist ein Kunststoff-Pumpenwerk durchaus ausreichend. Bei nur gelegentlicher Nutzung ist der Verschleiß nicht allzu groß. Außerdem bietet es den Vorteil, dass die Hochdruckreiniger so auch günstiger im Gesamtpreis sind. 

Für Fortgeschrittene empfiehlt sich ein Aluminium-Pumpenwerk. Dieses gilt als langlebig und wartungsarm. Aluminium bildet eine schützende Oxidschicht. Diese sorgt für Schutz vor Korrosion.  

Ein Messing-Pumpwerk überzeugt hinsichtlich der Langlebigkeit am meisten. Für Profis ist es daher zu empfehlen. Das Material erweist sich ferner als hitze- und kälteresistent. 

Wissenswert

Damit metallische Komponenten eines Hochdruckreinigers lange halten, sind diese an hochwertigen Modellen mit einem Korrosionsschutz versehen. Das bedeutet, dass zusätzliche Maßnahmen getroffen wurden, die das Metall langlebiger machen. So reagiert es weniger mit seiner Umgebung.

Schlauch

An günstigen Hochdruckreinigern besteht der Schlauch aus Textilgewebe. Das ist daran erkennbar, dass Sie den Schlauch einfach abknicken können. 

Schläuche, die zusätzlich verstärkt sind, erweisen sich als ein Qualitätsmerkmal. An hochpreisigen Modellen ist der Schlauch des Reinigers sogar durch ein Stahlgewebe aufgebessert. So kann der Schlauch über Jahre hinweg dem intensivierten Arbeitsdruck standhalten. 

An den Schlauch-Enden sollten die Verbindungen als Messing-Verschraubungen ausgeführt sein. An günstigen Geräten für den Hausgebrauch stellen sich diese als einfache Bajonettverschlüsse aus Kunststoff dar. Diese verbinden Sie durch Ineinanderschieben und Verdrehen fest miteinander. Sie sind nicht so langlebig und wasserdicht wie Metall-Verschraubungen.

Pistole

Hochwertige Pistolen besitzen Spitzen aus Metall. Am langlebigsten sind solche aus Edelstahl, da sie nicht rosten. Sie finden sich aber nur an Profi-Geräten. Messing ist ebenfalls robust und langlebig. Günstige Geräte besitzen meist eine Spitze aus Kunststoff.

Die Verbindung zu den Aufsätzen sollte im Idealfall durch Metall-Schraubverschlüsse herzustellen sein. Jedoch sind diese nur an hochwertigen Geräten zu finden, während im Hobby-Bereich Kunststoff-Verschlüsse die Regel sind.


Funktionen

Der Funktionsumfang bestimmt den Mehrwert eines Geräts. Zu unterscheiden sind hier Reinigungsfunktionen und Sicherheitsfunktionen.  

Reinigungsfunktionen

Diverse Einstellmöglichkeiten erhöhen die Funktionalität eines Hochdruckreinigers beträchtlich. Hochwertige Geräte verfügen über stufenlose Regler. Diese können sich entweder an der Pistole oder an der Haupteinheit befinden. Regler an der Pistole sind komfortabler, weil sie immer griffbereit und sind. Moderne Hochdruckreiniger machen die aktuellen Einstellungen mittels Display sichtbar. 

Folgende Reinigungsfunktionen gibt es: 

  • Reinigungsmittel-Regulierung
    Mit dieser Funktion stellen Sie ein, ob und wie viel Reinigungsmittel eingesetzt werden. So können Sie den Bedarf an Reinigungsmittel an die Schmutzgegebenheiten anpassen. 
  • Druck-Regulierung
    Der Druck sollte für eine komfortable Bedienung ebenfalls regulierbar sein. So können Sie ihn an die jeweilige Reinigungssituation anpassen. Schließlich ist nicht immer ein hoher Druck gewünscht. Bei empfindlichen Gegenständen oder nur leichter Verschmutzung können Sie ihn einfach senken. 
  • Temperatur-Regulierung
    Die Temperatur können Sie an den meisten Heißwasser-Hochdruckreinigern regeln. Je höher die Temperatur, umso besser das Reinigungsergebnis. Allerdings wird dadurch auch zusätzlich Strom verbraucht. 
Sicherheitsfunktionen

Um die Sicherheit und Langlebigkeit eines Geräts zu erhöhen, gibt es verschiede Sicherheitsfunktionen für Hochdruckreiniger.

Wir haben die wichtigsten für Sie zusammengefasst: 

  • Überstrom-Auslöser
    Kommt es zu einer überhöhten Stromaufnahme, sorgt ein Überstrom-Auslöser dafür, dass sich das Gerät automatisch abschaltet. 
  • Trockenlauf-Sicherheit 
    Trockenlauf-Sicherheit gibt es als Funktion in 2 Varianten. Einerseits können viele Maschinen zunächst problemlos weiter laufen, sobald der Wasserzulauf stoppt. Bei manchen Herstellern schaltet sich jedoch das Gerät auch sofort durch die Trockenlauf-Sicherheit aus. So lassen sich Schäden in der Mechanik vermeiden. 
  • Motorkühlung 
    Eine Motorkühlung verhindert eine Überhitzung des Motors. Diese kann beispielsweise durch einen zeitintensiven Einsatz des Geräts zustande kommen. Ohne Kühlung könnte der Motor dabei Schaden nehmen. 
  • Automatische Abschaltung
    Ist diese Funktion vorhanden, schaltet sich der Hochdruckreiniger automatisch ab, sobald Sie den Pistolengriff oder die Sprühlanze loslassen. Dies erhöht die Arbeitssicherheit. Außerdem verlängert sich dadurch die Haltbarkeit des Motors und der Pumpe. 


Stromverbrauch

Die Leistungsaufnahme, manchmal auch Anschlussleistung genannt, definiert den Bedarf an elektrischer Energie. Im Datenblatt der Hochdruckreiniger wird sie in Watt (W) angegeben. Aus dieser Wattzahl lässt sich der durchschnittliche Stromverbrauch in Kilowattstunden (kWh) berechnen.

Beispiel

Die Einheit kWh beschreibt die Leistungsaufnahme in 1 Stunde (h). Wird ein Hochdruckreiniger mit einer Leistungsaufnahme von 3 kW (also 3.000 W) 1 h lang betrieben, verbraucht er 3 kWh.

An der Angabe der Leistungsaufnahme können Sie auch die Leistungsfähigkeit des Motors ablesen, der die Pumpe antreibt. Dies wiederum lässt Rückschlüsse auf die Reinigungsleistung des Geräts zu. Jedoch gilt nicht immer: Je höher die Leistungsaufnahme, umso besser auch das Modell. Andere Leistungskriterien gilt es zusätzlich zu beachten. 

Um die Reinigungswirkung eines Hochdruckreinigers besser bewerten zu können, informieren Sie sich entsprechend im Kapitel Reinigungsleistung

Die Leistung reicht bei Hochdruckreinigern von etwa 1.400 W bis 18.000 W. Für den normalen Hausgebrauch sollten etwa 2.000 W ausreichen. Diese Modelle sind beispielsweise für Steinoberflächen und Holzterrassen geeignet. Profi-Geräte warten mit über 3.000 W auf. Hiermit können Sie auch hartnäckige Verschmutzungen, beispielsweise in Werkstätten, reinigen. 


Häufige Fragen

Was Sie schon immer über Hochdruckreiniger wissen wollten, haben wir in unserem FAQ-Bereich für Sie zusammengetragen. Dabei basieren die Fragen auf den Erfahrungen anderer Nutzer. 

Anschluss 

Wie schließe ich einen Hochdruckreiniger an die Wasserleitung an? 

Grundsätzlich können Sie Ihr Modell an jeden Wasserhahn im Haus, in der Wohnung, im Garten oder auf der Terrasse anschließen. Es kann jedoch vorkommen, dass der Wasserhahn nicht passend für den Schlauch des Geräts ist. Doch hierfür haben Hersteller eine Lösung: Viele Anbieter bieten eine Auswahl an passenden Adaptern.

Arbeitssicherheit 

Was gilt es hinsichtlich der Arbeitssicherheit zu beachten? 

So viele Vorteile Hochdruckreiniger auch mit sich bringen, ein sorgloser Umgang mit diesen birgt gewisse Gefahren. 

Bedenken Sie

Seien Sie bei der Bedienung des Geräts vorsichtig. 

Durch den hohen Arbeitsdruck können Sie sich leicht am Wasserstrahl verletzen. Ferner kann der Wasserstrahl Gegenstände durch die Gegend schleudern, was ebenfalls gefährlich sein kann. 

Folgende Tipps sollten Sie beim Umgang mit einem Hochdruckreiniger dringend beachten: 

  • Tragen Sie wasserfeste Kleidung und Gummistiefel. 
    Diese schützen vor Nässe. Die festen Schuhe können ferner schmerzhafte Verletzungen vermeiden, wenn Sie aus Unachtsamkeit mal den Strahl auf den Fuß richten.
  • Tragen Sie immer eine Schutzbrille und lange Kleidung. 
    Auch dies schützt zusätzlich vor Verletzungen. Gerade am Auge können Wasserstrahlen zu schlimmen Verletzungen führen. 
  • Arbeiten Sie immer vom Köper weg.
    So vermeiden Sie, dass Sie den Wasserstrahl abbekommen. 
  • Zielen Sie niemals mit dem Wasserstrahl auf Menschen. 
    Der hohe Wasserdruck kann schwerwiegende Verletzungen hervorrufen. 
  • Achten Sie auf Beschädigungen am Stromkabel oder Hochdruckschlauch.
    Fehlt die Isolation am Kabel, kann es in Verbindung mit der Feuchtigkeit zu lebensgefährlichen Stromschlägen kommen. Defekte Teile sollten Sie umgehend austauschen. 
  • Fangen Sie stets mit reduziertem Druck beim Arbeiten an.
    Sie können diesen dann langsam steigern. So vermeiden Sie auch eine Beschädigung an der zu reinigenden Oberfläche. 

Defekte 

Woran liegt es, dass kein Druck aus dem Hochdruckreiniger kommt? 

Kommt kein Druck aus dem Gerät, kann dies unterschiedliche Gründe haben.

Wir haben für Sie mögliche Ursachen und deren Lösungen zusammengestellt: 

  • Keine Wasserversorgung 
    Prüfen Sie, ob das Gerät richtig an die Wasserleitung angeschlossen ist.
  • Verschmutztes Sieb
    Bauen Sie das Sieb aus und reinigen Sie es.
  • Luft in der Pumpe
    Nehmen Sie den Hochdruckreiniger ohne Stahlrohr in Betrieb. Lassen Sie ihn so lange laufen, bis keine Luft mehr aus der Düse kommt. 
  • Undichte Ventile 
    Ein Fachmann muss diese austauschen. 
  • Festsitzendes Überströmventil
    Das Überströmventil muss ein Fachmann lösen. 


Weshalb schaltet sich der Motor meines Hochdruckreinigers nicht an? 

Es kann unterschiedliche Gründe haben, weshalb der Motor nicht funktioniert.

Auch hier finden Sie eine Übersicht möglicher Ursachen und Lösungen: 

  • Keine Stromversorgung 
    Prüfen Sie die Stromversorgung und Netzsicherung.
  • Hauptschalter oder Pistole sind verschlossen 
    Prüfen Sie den Hauptschalter und die Bedienpistole. Eventuell müssen Sie den Service des Herstellers in Anspruch nehmen.
  • Steuerkolben oder Druckschalter klemmen
    Für die Funktionsprüfung und Reparatur schicken Sie das Modell beim Hersteller-Service ein. 
  • Motor ist überhitzt 
    Schalten Sie das Gerät an und lassen Sie es auskühlen. Sollte es nochmals vorkommen, kontaktieren Sie den Service. 
  • Hauptschalter defekt
    Für die Reparatur ist ein Fachmann notwendig. 


​Woran liegt es, dass der Hochdruckreiniger kein Reinigungsmittel ansaugt?

Reinigungsmittel steigern die Reinigungswirkung eines Hochdruckreinigers zusätzlich. Doch was tun, wenn das Reinigungsmittel durch das Gerät nicht angesaugt wird?

In diesem Fall haben Sie verschiedene Optionen:

  • Leerer Reinigungsmittel-Behälter
    Füllen Sie den Reinigungsmittel-Behälter nach. 
  • Verschmutzter Reinigungsmittel-Ansaugfilter 
    Spülen Sie den Filter sorgfältig aus und säubern Sie ihn gründlich.
  • Undichter Reinigungsmittel-Ansaugschlauch 
    Untersuchen Sie den Saugschlauch auf beschädigte Stellen. Tauschen Sie ihn um, wenn er Löcher aufweist.

Pflege

Wie wird ein Hochdruckreiniger gewartet und gepflegt? 

Damit Sie auch lange von Ihrem Hochdruckreiniger profitieren, ist eine regelmäßige Wartung und Pflege entscheidend.

Auf folgende Punkte gilt es besonders zu achten: 

  • Vorbeugung und Beseitigung von Kalkverunreinigungen
    Bei Hochdruckreinigern kann es schnell zu Kalkablagerungen kommen. Diese können zu Korrosion und irreparablen Defekten führen. Die meisten Hersteller bieten daher spezielle Systempflege-Produkte für die Reinigung von Hochdruckgeräten an. Sie entfernen nicht nur Verkalkungen, sondern beugen diesen auch aktiv vor. 
  • Ölwechsel bei Benzin-Hochdruckreinigern 
    Nehmen Sie spätestens alle 50 Betriebsstunden einen Ölwechsel vor. Sobald das Öl milchig oder schwarz wird, sollten Sie das Öl umgehend wechseln. Sowohl die richtige Füllmenge als auch Öl-Sorte können Sie der Bedienungsanleitung entnehmen. 
  • Beseitigung von Ablagerungen 
    Leider kann es trotz Filtern zu Ablagerungen an Ventilen kommen. Dies macht sich durch einen geringen Arbeitsdruck oder einen unregelmäßigen Wasserstrahl bemerkbar. Entsprechend müssen die Ventile in diesem Fall überprüft, gereinigt oder gar ausgetauscht werden. 

Definition

Was ist ein Hochdruckreiniger? 

Ein Hochdruckreiniger ist ein hocheffizientes Arbeitsgerät zur Reinigung von hartnäckigen Verschmutzungen im Innen- und Außenbereich. Die Schmutzentfernung erfolgt durch einen Wasserdruck von 5 bar bis über 1.000 bar und eventuell durch zusätzliche Reinigungsmittel. 

Sie müssen einen Hochdruckreiniger entsprechend an einen Wasseranschluss anschließen. Eine motorisierte Pumpe sorgt für den entsprechenden Wasserdruck. Das Wasser wird an eine Spritzvorrichtung weitergeleitet. Sogenannte Heißwasser-Hochdruckreiniger erhitzen das Wasser zusätzlich noch. Die Reinigungswirkung wird dadurch massiv gesteigert.

Einsatz 

Wozu brauche ich einen Hochdruckreiniger? 

Hochdruckreiniger sind eine langfristige Investition. Der Kauf sollte wohl überlegt sein. Doch ergeben sich durch die Nutzung zahlreiche Vorteile, die für eine Anschaffung sprechen: 

  • Effizientes Arbeiten 
    Die Reinigungswirkung ist durch den hohen Arbeitsdruck enorm. 
  • Schonendes Arbeiten 
    Die Reinigung von Bodenplatten oder Maschinen belastet Ihren Körper weniger. Sie müssen nicht alles mit einem Tuch oder Lappen scheuern. 
  • Zeitsparendes Arbeiten 
    Sie können innerhalb von kurzer Zeit große Flächen reinigen. 
  • Vielseitiges Arbeiten 
    Egal ob zur Reinigung der Terrasse, der Regenrinne oder des Autos – Hochdruckreiniger sind äußerst vielseitig einsetzbar. 
     

Welche Einsatzgebiete gibt es für Hochdruckreiniger? 

Ein Hochdruckreiniger kann mithilfe von Wasserdruck und Reinigungsmittel verschiedene Beläge entfernen.

Dazu gehören: 

  • Organische Verunreinigungen 
    Dies umschließt beispielweise Moos und Algen.
  • Metallische Oxidationen 
    Auch Rost lässt sich mit Hochdruckreinigern abtragen. 
  • Mineralische Ablagerungen 
    Darunter fällt beispielsweise Kalk. 
  • Farbschichten
    Mit hohem Druck lassen sich auch Farbschichten wieder entfernen. 

Wir haben für Sie die wichtigsten Einsatzgebiete für Hochdruckreiniger zusammengestellt: 

  • Bodenplatten oder Wege
    Auf Bodenplatten oder Wegen kann das Gerät Moos effektiv entfernen. Auch hartnäckiger Schmutz lässt sich einfach lösen. Durch die Zugabe von bestimmten Reinigungsmitteln können Sie den Boden auch vor künftigen Moosbefall schützen. 
  • Dachrinnen 
    Mit den Geräten befreien Sie Dachrinnen von Blättern, Moos und Schmutz. 
  • Holzdielen auf Terrassen
    Holzdielen bringen Sie mit Hochdruckreinigern effektiv auf Vordermann. Pilze und Verunreinigung lassen sich einfach lösen. Auch Verfärbungen können Sie durch Hochdruckreiniger abtragen. 
  • Gartenmöbel 
    Gartenmöbel lassen sich ebenfalls mit diesen Geräten reinigen. Dies ist jedoch nicht bei allen Materialien möglich. Grundsätzlich sind Kunststoff-, Holz- und Metall-Möbel dafür geeignet. 
  • Fassaden
    Auf Fassaden können Sie Verunreinigungen und Verfügungen einfach durch hohen Wasserdruck lösen. So sehen diese wieder aus wie neu. 
  • Gewerbliche Nutzung 
    Gerade in der gewerblichen Nutzung sind Hochdruckreiniger häufig anzufinden. Es lassen sich damit Arbeitsmaschinen, Werkstätte und Profiküchen reinigen. 
     

Wann sollte ich einen Hochdruckreiniger nicht verwenden? 

Hochdruckreiniger bieten ein effizientes Reinigungsergebnis. Doch nicht für alle Gegenstände ist das Gerät geeignet. Empfindliche Materialien oder leicht zerbrechliche Gegenstände sollten Sie nicht damit reinigen. Auch Elektronik sollte keinesfalls mit viel Wasserdruck gereinigt werden. 

Funktion 

Wie funktioniert ein Hochdruckreiniger? 

Im wesentliche sind 3 Bestandteile für die Funktionsweise des Hochdruckreinigers verantwortlich: 

  • Der Motor für den Antrieb 
  • Die Antriebseinheit zur Kraftübertragung 
  • Die Pumpe zur Erzeugung des Wasserdrucks

Der Wasserdruck des Geräts kommt folgendermaßen zustande: 

  1. Ein Motor versetzt das Pumpensystem in Bewegung.  
  2. In den Kolben der Pumpe entsteht ein Unterdruck. 
  3. Die Saugventile der Pumpe öffnen sich. 
  4. Der Kolben saugt das aus dem Wasseranschluss bereitgestellte Wasser an.
  5. Das Druckventil in der Kolbenpumpe, welches der Regelung des Druckes dient, öffnet sich. 
  6. Mittels Auslassventil gelangt das Wasser über den Hochdruckschlauch in die Sprühpistole.
    ⇒ Von der Pumpe zur Sprühpistole sinkt der Wasserdruck für gewöhnlich. 
    ⇒ Der Druck in der Pumpe ist also meist höher als der Arbeitsdruck. 

Kauf

Was gibt es beim Kauf eines Hochdruckreinigers zu beachten?

Ein Hochdruckreiniger ist ein hocheffizientes Reinigungsgerät für den Alltag. Beim Kauf gibt es verschiedene Faktoren zu beachten.

Stellen Sie sich vor dem Kauf folgende Fragen: 

  • Welcher Produkttyp ist für mich sinnvoll? 
    Die Modelle unterscheiden sich hinsichtlich der Wassertemperatur. Es gibt somit Kaltwasser- und Heißwasser-Hochdruckreiniger. Letztere erwärmen das Wasser zusätzlich. Heißes Wasser steigert das Reinigungsergebnis. Manche Geräte erhitzen das Wasser sogar auf über 100 °C. Entsprechend arbeiten diese Modelle sogar mit Wasserdampf. Heißwasser-Hochdruckreiniger sind grundsätzlich teurer. Sie sind eher für den Profi-Bereich zu empfehlen. Kaltwasser-Hochdruckreiniger eignen sich insbesondere für Einsteiger. Sie sind günstiger und erzielen für die meisten Alltagsanwendungen trotzdem ein gutes Reinigungsergebnis. Ferner unterscheiden sich Hochdruckreiniger in ihrer Antriebsart. Es gibt verschiedene Varianten mit Elektro-Antrieb via Akku oder Steckdose sowie Modelle mit Benzin-Antrieb. Benzinbetriebene Geräte haben eine höhere Leistung, sind jedoch wartungsintensiver. Außerdem geben sie Abgase ab. 
  • Was gibt es hinsichtlich der Reinigungsleistung zu beachten? 
    Für die Reinigungsleistung sind 3 Faktoren entscheidend: Pumpendruck, Wasserfördermenge und Wassertemperatur. Ein ideales Zusammenspiel dieser sorgt für ein optimales Reinigungsergebnis. Achten Sie entsprechend darauf, dass Sie sich für ein Modell entscheiden, dass bei allen Faktoren gute Werte aufweisen kann. 
  • Wie sollte mein Hochdruckreiniger ausgestattet sein? 
    Achten Sie beim Kauf eines Hochdruckreinigers auch auf eine umfassende Ausstattung. Dazu gehören beispielsweise verschiedene Aufsätze. Diese können den Wasserstrahl unterschiedlich verändern und damit je nach Einsatzzweck das Reinigungsergebnis optimieren. 
  • Welche Funktionen sollte mein Wunschmodell haben? 
    Bedenken Sie ferner, dass zusätzliche Reinigungsfunktionen Ihren Hochdruckreiniger flexibler machen. An einem hochwertigen Gerät sollten Sie Druck und Wassertemperatur flexibel einstellen können. Auch sorgen zusätzliche Sicherheitsfunktionen, wie beispielsweise eine Motorkühlung, für eine längere Lebensdauer der Geräte. 
  • Was gibt es hinsichtlich der Verarbeitung zu beachten? 
    Hier gilt es, auf Nutzerbewertungen zurückzugreifen. Sitzen alle Schrauben und Ventile fest? Wirkt die Verarbeitung hochwertig? Ein wichtiger Punkt sind dabei auch die verarbeiteten Materialien. Gerade hinsichtlich des Pumpenwerks lohnt es sich, in ein Modell mit Messing zu investieren. Dieses ist besonderes hochwertig und sorgt für einen langfristigen Einsatz. 
     

Wo kann ich einen Hochdruckreiniger kaufen?

Hochdruckreiniger können Sie im Fachhandel kaufen oder in Online-Shops. Auf unserem Portal finden Sie beispielsweise zahlreiche Modelle.

Dabei bietet eine Internet-Bestellung diverse Vorteile: 

  • Lieferung direkt zu Ihnen nach Hause 
  • Einfacher Preisvergleich 
  • Breitere Produktauswahl 
     

Wie viel kostet ein Hochdruckreiniger? 

Der Preis eines Hochdruckreinigers ist stark abhängig von dessen Leistung. Anhand der Reinigungsleistung lassen sich verschiedene Preisklassen bilden. Ein Hauptmerkmal ist der Arbeitsdruck: Günstige Einsteiger-Modelle arbeiten mit einem geringeren Druck. Grundsätzlich gilt: Sie müssen in höhere Leistung auch mehr investieren. 

Einstiegsmodelle sind bereits unter 100 € zu haben. Die Kosten für Geräte der Mittelklasse liegen um die 200 € bis 400 €. Darüber beginnt preislich die untere Profiklasse. Speziell Heißwasser-Hochdruckreiniger gibt es als Profi-Geräte, die bis zu 6.700 € kosten können. 

Der Preis ist auch abhängig vom Druckvolumen, das der Hochdruckreiniger bietet. Je höher das Druckvolumen, umso besser die Reinigungsleistung. Jedoch ist dann das Gerät auch entsprechend teurer. Welches Druckvolumen Sie für welchen Preis erwarten können, haben wir für Sie zusammengefasst: 

Preisklasse Druckvolumen
bis 100 € 100 bar
ab 100 € 100–250 bar 

Preisunterschiede ergeben sich auch aus folgenden Gesichtspunkten: 

  • Material der Pumpe, des Schlauchs und der Pistole 
  • Verarbeitungsqualität 
  • Ausstattung

Pflege

Wie wird ein Hochdruckreiniger gewartet und gepflegt? 

Damit Sie auch lange von Ihrem Hochdruckreiniger profitieren, ist eine regelmäßige Wartung und Pflege entscheidend. Auf folgende Punkte gilt es besonders zu achten: 

  • Vorbeugung und Beseitigung von Kalkverunreinigungen
    Bei Hochdruckreinigern kann es schnell zu Kalkablagerungen kommen. Diese können zu Korrosion und irreparablen Defekten führen. Die meisten Hersteller bieten daher spezielle Systempflege-Produkte für die Reinigung von Hochdruckgeräten an. Sie entfernen nicht nur Verkalkungen, sondern beugen diesen auch aktiv vor. 
  • Ölwechsel bei Benzin-Hochdruckreinigern 
    Nehmen Sie spätestens alle 50 Betriebsstunden einen Ölwechsel vor. Sobald das Öl milchig oder schwarz wird, sollten Sie das Öl umgehend wechseln. Sowohl die richtige Füllmenge als auch Öl-Sorte können Sie der Bedienungsanleitung entnehmen. 
  • Beseitigung von Ablagerungen 
    Leider kann es trotz Filtern zu Ablagerungen an Ventilen kommen. Dies macht sich durch einen geringen Arbeitsdruck oder einen unregelmäßigen Wasserstrahl bemerkbar. Entsprechend müssen die Ventile in diesem Fall überprüft, gereinigt oder gar ausgetauscht werden. 
Recherche Tipp

Informieren Sie sich über die entsprechende Vorgehensweise in der Bedienungsanleitung Ihres Hochdruckreinigers. Beachten Sie auch zusätzlich weitere Pflege- und Wartungshinweise.

Regenwasser

Kann ich Regenwasser für den Betrieb eines Hochdruckreinigers nutzen? 

Grundsätzlich ist dies von Modell zu Modell unterschiedlich. Achten Sie auf die Empfehlungen des Herstellers. Häufig können Sie Regenwasser nutzen. Es muss allerdings ein spezieller Saugschlauch mit Filter zum Einsatz kommen. Dieser filtert Schmutzpartikel aus dem Wasser. So vermeiden Sie Beschädigungen an der zu reinigenden Oberfläche. 

Den Saugschlauch müssen Sie mit einem Ende am Gerät befestigt. Die zweite Seite stecken Sie in die Regentonne.

Reinigungsmittel 

Wozu dienen Reinigungsmittel bei einem Hochdruckreiniger? 

Reinigungsmittel versprechen ein besseres Reinigungsergebnis. Sie können das Lösen von Schmutz beschleunigen. 

Je nach Einsatzbereich bieten Hersteller auch unterschiedliche Reinigungsmittel an. Für den Innenbereich sind beispielsweise solche empfehlenswert, die Keime und Bakterien abtöten. 

Auch für die Terrassenpflege gibt es spezielle Reinigungsmittel. Diese beugen beispielsweise dem Befall von Moos vor. Steinreiniger helfen dagegen, Algen und Pilze zu entfernen.

Qualität 

Woran erkenne ich einen guten Hochdruckreiniger? 

Die Qualität eines Hochdruckreinigers ist von verschiedenen Gesichtspunkten abhängig: 

  • Der maximale Arbeitsdruck ist ein wesentliches Kriterium. 
    Für den Hausgebrauch reichen 100 bar, für Fortgeschrittene und Profis sind 150 bar bis 200 bar empfehlenswert.
  • Die Wasserfördermenge ist entscheidend. 
    Der TÜV Süd empfiehlt eine Fördermenge von 6 l bis 10 l in der Minute. 
  • Achten Sie auf einen verstellbaren Arbeitsdruck.
    Der Druck muss an verschiedene Oberflächen anpassbar sein. Sensible Oberflächen reinigen Sie mit einem geringen Druck. Sie können sonst Schaden nehmen.
  • Der Sprühwinkel sollte sich verstellen lassen.
    Ein Flachstahl, der das Wasser in einem großen Winkel abgibt, ist gut für die Reinigung von Flächen. Ein Stechstrahl, der lediglich einen dünnen Wasserstrahl abgibt, ermöglicht hingegen eine punktgenaue Reinigungsleistung.
     

Wie viel Wasserdruck sollte ein Hochdruckreiniger haben? 

Die Auswahl eines guten Hochdruckreinigers ist von einer optimalen Abstimmung des Pumpendrucks und der Wasserfördermenge abhängig. Ist der Druck hoch, aber die Wasser-Durchflussmenge zu gering, zerstäubt sich der Hochdruckstrahl nach Düsenaustritt schnell. 

In der folgenden Tabelle haben wir abgestimmte Werte je nach Einsatzgebiet für Sie zusammengestellt: 

Arbeitsdruck Wasserfördermenge  Einsatzgebiet 
Bis 80 bar 500 l/h
  • Autoreinigung
120–140 bar  600–660 l/h
  • Privatnutzung
  • Allround-Einsatz
  • Fensterreinigung 
150–180 bar 780–840 l/h
  • Reinigung von Außenflächen
  • Mauerwerk 
Ab 180 bar  Ab 1000 l/h
  • Profi-Bereich
  • Reinigung von Maschinen 

Sprühabstand 

Was gibt es hinsichtlich des Sprühabstands zu beachten? 

Der Sprühabstand ist bei der Reinigung entscheidend. Je näher Sie die Düse über den Boden führen, desto gründlicher ist die Reinigungswirkung. Allerdings erhöht sich auch die Reinigungsdauer, da Sie so eine kleinere Fläche bearbeiten. Einen zu geringen Sprühabstand sollten Sie vermeiden. 

Bedenken Sie

Ein zu geringer Sprühabstand birgt das Risiko einer Beschädigung des zu reinigenden Gegenstandes. 

Zum Beispiel ist bei Reifen ein Mindestabstand von 20 cm einzuhalten. Sonst droht die Reifenwand beschädigt zu werden. 

Auch auf lackierten Flächen kann ein zu kurzer Abstand zu einer Beschädigung führen – der Lack kann abplatzen. Selbst die Kanten von Gehweg-Platten können Schaden nehmen, wenn ein harter Strahl aus zu geringem Abstand auftrifft.  

Tipp

Es ist empfehlenswert, mit geringem Druck und größerem Abstand zu beginnen und langsam den Druck zu erhöhen und den Abstand zu verringern. 

Vor- und Nachteile 

Welche Vor- und Nachteile hat ein Hochdruckreiniger? 

Ein Hochdruckreiniger erweist sich als effizientes Arbeitsgerät. Es kann in vielerlei Hinsicht punkten.

Zum einen gewährleistet das Gerät eine schnelle und einfache Reinigung. Der punktgenaue Strahl reinigt die zu bearbeitende Oberfläche zuverlässig. Der hohe Druck sorgt dafür, dass sich der Schmutz schnell löst. 

So sparen Sie Zeit und Geld. Beispielsweise müssen Sie nicht zwingend zusätzliche Reinigungsmittel beschaffen. Daraus ergibt sich, dass Hochdruckreiniger umweltfreundlicher sind: Sie machen den Einsatz von chemischen Reinigungsmitteln in vielen Fällen überflüssig.

Bei richtiger Abstimmung von Druck und Sprühabstand sind Hochdruckreiniger auch schonend zu den Oberflächen. Auf glatten Oberflächen vermeiden sie zudem unschöne Putzspuren.  

Jedoch hat ein solches Gerät auch Nachteile. So ist der Wasserverbrauch bei der Reinigung nicht unerheblich. Zudem kann eine falsche Anwendung schlimme Folgen haben: Zu hoher Druck beschädigt oder zerstört die zu reinigende Oberfläche. Außerdem birgt die Nutzung stets eine Verletzungsgefahr. 

Wasserverbrauch

Wie viel Wasser benötigt ein Hochdruckreiniger? 

Der Wasserverbrauch eines Hochdruckreinigers schwankt je Modell zwischen 230 l/h und 600 l/h (Liter pro Stunde). 

Trotz des hohen Wasserverbrauchs ist das Gerät immer noch effizienter als der Einsatz eines Wasserschlauchs. 

Wissenswert

Zum Vergleich: Durch einen Gartenschlauch fließen etwa 3.500 l/h. Er gewährleistet jedoch durch den viel niedrigeren Wasserdruck nur eine weit geringere Reinigungsleistung.

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