Die angegebene Auswurfrichtung besagt, in welchem Bereich des Rasentraktors das Schnittgut ausgeworfen wird. ErhĂ€ltlich sind GerĂ€te mit seitlichem wie auch mit Heckauswurf. Der Auswurf kann wahlweise ĂŒber einen Fangkorb eingesammelt oder auf dem Rasen verteilt werden.
Die empfohlene RasenflĂ€che gibt Auskunft fĂŒr welche FlĂ€chengröĂen der Rasentraktor geeignet ist. Je gröĂer die zu bearbeitende FlĂ€che, desto gröĂer sollte auch die Schnittbreite des Rasentraktor sein.
Das Motorfabrikat gibt den Hersteller des Rasentraktor-Motors an. Bekannte und renommierte Hersteller in diesem Bereich sind zum Beispiel Briggs & Stratton, Honda, MTD oder OHV.
Der GerĂ€uschpegel gibt Informationen ĂŒber die LautstĂ€rke eines Rasentraktors im Betrieb. Angegeben wird der Wert in Dezibel (dB). Die LautstĂ€rke entsteht zum einen durch die MotorgerĂ€usche, zum anderen durch den beim Fahren und MĂ€hen auftretenden Luftzug durch das MĂ€hwerk.
Ăber die Schnitthöhenanpassung kann die Höhe des Rasenschnitts eingestellt werden. Je zahlreicher die Einstellstufen fĂŒr die Schnitthöhenanpassung sind, umso mehr unterschiedliche Möglichkeiten der SchnittlĂ€nge sind vorhanden.
Das Fangkorbvolumen gibt in Litern an, wie viel Schnittgut maximal in den Korb passt.
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Autor: Online-Redaktion
Vor dem Kauf eines Rasentraktors sollten Sie einige Aspekte berĂŒcksichtigen, damit Sie am Ende auch das ideale Modell fĂŒr Ihre Anforderungen erwerben. Die Modelle unterscheiden sich vor allem hinsichtlich der Leistung und der Ausstattung voneinander.
BerĂŒcksichtigen Sie fĂŒr den Kauf eines idealen Rasentraktors vor allem folgende Gesichtspunkte:
Rasentraktoren stellen die nĂ€chsthöhere Klasse 4-rĂ€driger RasenmĂ€her dar, die mit einem vergleichsweise leistungsstarken Motor und einem Sitz ausgestattet sind. Dementsprechend sind diese MĂ€hgerĂ€te darauf ausgelegt, dass Sie gröĂere GrĂŒnflĂ€chen bequem im Sitzen mĂ€hen können.
Die Antriebseinheit befindet sich hierbei â wie bei einem Traktor â im Frontbereich des Fahrzeugs. Das sogenannte MĂ€hdeck, in dem die Messer fĂŒr den MĂ€hvorgang integriert sind, befindet sich hingegen im unteren Bereich zwischen der Hinter- und Vorderachse. An der Hinterseite des Rasentraktors ist in den meisten FĂ€llen zudem ein AuffangbehĂ€lter fĂŒr das Schnittgut angebracht.
Sogenannte AufsitzmĂ€her Ă€hneln zwar den Rasentraktoren, sind aber in der Regel leistungsschwĂ€cher und weniger robust als diese. Im Gegensatz zu klassischen Rasentraktoren befindet sich der Motor hier direkt unterhalb der SitzflĂ€che. AufsitzrasenmĂ€her besitzen zudem meist eine vergleichsweise geringe Schnittbreite und kommen daher vorrangig fĂŒr kleinere FlĂ€chen infrage. Vorteil dieser Bauart kann hier wiederum der eher geringe Wendekreis sein.
Viele Rasentraktoren werden mit Benzin angetrieben. Dazu sind sie mit einem kraftvollen Verbrennungsmotor ausgestattet, wobei sich 1-Zylinder- und 2-Zylinder-Motoren voneinander unterscheiden. Es gibt jedoch inzwischen auch elektrische, akkubetriebene Varianten. WeiterfĂŒhrende Informationen zum jeweiligen Motortyp erhalten Sie in unserem gleichnamigen Kapitel.
GrundsĂ€tzlich sorgt der Motor dafĂŒr, dass sich das Fahrzeug fortbewegt und dabei auch hohes und dichtes Gras problemlos mĂ€ht. Damit eignen sich Rasentraktoren ideal fĂŒr den privaten Gebrauch.Â
Sind Sie Besitzer eines Gartens mit einer groĂen RasenflĂ€che von mindestens 500 mÂČ? Ist fĂŒr Sie das Pflegen des Rasens mit einem klassischen SchiebemĂ€her nur schwer und unter hohem Zeitaufwand möglich? Dann könnte ein Rasentraktor zu Ihren BedĂŒrfnissen passen. Obendrein können Sie Ihr Modell, mit dem passenden Zubehör, im Winter in eine SchneerĂ€ummaschine umfunktionieren.
Allerdings sollten Sie dazu bereit sein, fĂŒr einen neuen Rasentraktor einen nicht unerheblichen Preis zu zahlen. So liegen die meisten aktuellen Traktoren je nach Modell und Ausstattung innerhalb eines Preisbereichs von 1.000 ⏠und 7.000 âŹ. Im höheren Preissegment finden Sie dabei besonders leistungsstarke Fahrzeuge mit einer höheren Schnittbreite.
Ein genaues Augenmerk sollten Sie auf den Motor des Rasentraktors legen. Die Auswahl richtet sich einerseits nach den örtlichen Gegebenheiten und andererseits nach Ihren persönlichen Vorstellungen.
RasenmÀher mit Sitz können mit 2 verschiedenen Motoren betrieben werden:
Angetrieben werden die meisten Rasentraktoren von einem Verbrennungsmotor, der Benzin verbraucht. Dieser befindet sich ĂŒblicherweise vor der SitzflĂ€che unterhalb der Motorhaube. Daher wird der Motor von Rasentraktoren auch als Frontmotor bezeichnet. Die Motorleistung wird in Kilowatt (kW) angegeben. Dabei gilt die Faustregel: Je höher der Wert, desto leistungsstĂ€rker ist auch das MĂ€hgerĂ€t. Die Leistung hĂ€ngt neben dem konkreten Modell vor allem vom Motortyp ab.Â
GrundsÀtzlich kommen 2 Arten von Benzinmotoren in Gartentraktoren zum Einsatz:
Umweltfreundlich und leise fahren MĂ€htraktoren mit einem elektrischen, akkubetriebenen Motor. Dabei handelt es sich derzeit meistens noch um AufsitzmĂ€her bzw. FrontmĂ€her. Den Akku dieses MĂ€hgerĂ€tes laden Sie ĂŒber Nacht ĂŒber die Steckdose auf. Eine Akkuladung reicht je nach Batterietyp fĂŒr einen bis zu 3-stĂŒndigen MĂ€hvorgang. Damit sollten Sie RasenflĂ€chen bis zu 10.000 mÂČ in der Regel bewĂ€ltigen können.
Diese Modelle finden Sie allerdings, aufgrund der bisher nur geringen Angebote, noch zu sehr hohen Preisen im Handel. Planen Sie hierfĂŒr etwa 7.000 ⏠ein.
Die Schnittbreite bezeichnet die Breite der Bahn, die Sie mit Ihrem Rasentraktor abmĂ€hen können. Dabei gilt: Je gröĂer die Schnittbreite, desto gröĂer ist die FlĂ€che, die Sie in einem Durchgang mĂ€hen können. Mit einer gröĂeren Schnittbreite benötigen Sie somit weniger Bahnen, bis Sie die gesamte RasenflĂ€che gemĂ€ht haben.
Die verschiedenen Rasentraktoren auf dem Markt eignen sich nicht gleichermaĂen fĂŒr jede Art von GefĂ€lle. Die meisten herkömmlichen Modelle sind auf ein GefĂ€lle bis zu 10 % ausgelegt. Es sind allerdings Traktoren mit einer sogenannten Druckumlaufschmierung erhĂ€ltlich, die Sie auch auf steilem GelĂ€nde mit einem GefĂ€lle bis zu 30 % einsetzen können
Je nach Art und GröĂe Ihres zu mĂ€henden GrundstĂŒcks sollten Sie die verschiedenen Schnittbreiten einbeziehen: WĂ€hrend Modelle mit einer eher kleinen Schnittbreite nur Bahnen von etwa 72 cm mĂ€hen können und sich so vor allem bei dichter Bepflanzung sowie schmalen Rasenabschnitten anbieten, besitzen gröĂere Varianten Schnittbreiten bis zu 127 cm. Diese können Sie auf weitlĂ€ufigerem GelĂ€nde optimal einsetzen.Â
Die folgende Tabelle bietet Ihnen einen Ăberblick darĂŒber, welche Schnittbreite sich in etwa fĂŒr welche RasenflĂ€che empfiehlt:
RasenflÀche |
Schnittbreite |
|---|---|
Bis 1.500 mÂČ |
72 cm |
Bis 2.000 mÂČ |
92â96 cm |
Bis 5.000 mÂČ |
105â107 cm |
Ab 5.000 mÂČ |
117â127 cm |
Die Schnitthöhe gibt an, bis zu welcher Höhe Sie das Gras mit Ihrem Rasentraktor problemlos mÀhen können. Generell sind die in den Modellen verbauten Sichelmesser auf eine bestimmte maximale Rasenhöhe ausgelegt. Diese liegt bei den meisten Traktoren zwischen 8 cm und 9 cm.
MĂ€hen Sie regelmĂ€Ăig sehr hohes Gras, sollte Ihr Traktor auch fĂŒr eine entsprechende Rasenhöhe geeignet sein. HierfĂŒr gibt es Modelle, die eine Schnitthöhe bis zu 12 cm besitzen. Die minimale Schnitthöhe liegt bei der Mehrzahl der aktuellen Modelle bei etwa 2,5 cm und 3,5 cm.
FĂŒr eine optimale Schnitthöhe Ihres Rasens gilt: MĂ€hen Sie idealerweise nicht mehr als ein Drittel der HalmlĂ€nge. Die HalmlĂ€nge ermitteln Sie, indem Sie mit einem MaĂband messen. GrundsĂ€tzlich empfiehlt sich fĂŒr einen herkömmlichen Nutzrasen eine SchnittlĂ€nge zwischen 3 cm und 5 cm.
Die verschiedenen Modelle von Rasentraktoren auf dem Markt unterscheiden sich in ihrer Ausstattung zum Teil stark.
Im Folgenden fĂŒhren wir die wichtigsten Bestandteile auf:Â
In elektrisch betriebenen Rasentraktoren oder AufsitzmĂ€hern sind mehrere Akkus verbaut, die Sie mittels Kabel aufladen können. Die in der Regel hochwertigen Akkus ermöglichen eine MĂ€hdauer von mindestens 2 Stunden am StĂŒck. In dieser Zeit können Sie bereits eine groĂe RasenflĂ€che bearbeiten.
Ein Anti-Vibrationssystem wirkt sich vor allem auf den Bedienkomfort aus. Es sorgt dafĂŒr, dass sich die vom Motor erzeugten Vibrationen nicht auf das Lenkrad auswirken. Das Fahrzeug lĂ€sst sich so leichter steuern und schont zugleich Ihre HĂ€nde.
Im Hinblick auf die Ausstattung eines Rasentraktors ist die Art des Antriebs ein wichtiges Merkmal, das Sie nicht vernachlÀssigen sollten. Entscheidend dabei ist die Art des GelÀndes, das Sie mÀhen möchten.
FĂŒr eine Wiese mit starkem GefĂ€lle sollten Sie ein Modell mit Allradantrieb in Betracht ziehen.Â
Handelt es sich um eine weitestgehend ebene FlĂ€che, ist ein Hinterradantrieb ausreichend.Â
Bei dieser Form erfolgt der Antrieb an allen Achsen, wodurch alle 4 Reifen in Bewegung versetzt werden. Besonders zu empfehlen ist diese Antriebsform in hĂŒgeligem GelĂ€nde wie etwa einem HanggrundstĂŒck, da sie das Fahren wesentlich erleichtert und Sie somit auch effizienter arbeiten können.
GrundsÀtzlich bietet Ihnen der Allradantrieb folgende Vorteile:
WĂ€hlen Sie ein Modell mit einer Knicklenkung.
Ein Allradantrieb schrÀnkt den Rasentraktor in seiner Wendigkeit ein, weshalb Sie nur bedingt prÀzise arbeiten können. Eine Knicklenkung stellt eine prÀzise Fahrweise und Lenkung sicher, indem das Hinterrad stets exakt der Fahrspur des Vorderrads folgt.
Ein Rasentraktor mit einem Antrieb am Heck, auch Hinterachsantrieb oder Hinterradantrieb genannt, wird lediglich an der hinteren Achse angetrieben. Dadurch rotieren entsprechend nur die beiden hinteren RĂ€der.
Diese Variante bietet sich vor allem fĂŒr leicht zu pflegende RasenflĂ€chen an. Um sicherzugehen, dass ein solches Modell mit Heckantrieb fĂŒr Sie infrage kommt, sollten Sie die zu mĂ€hende FlĂ€che vor dem Kauf jedoch auf Bodenwellen und GefĂ€lle ĂŒberprĂŒfen.
Ein Modell mit Hinterradantrieb bietet Ihnen folgende Vorteile:
Nicht alle Modelle auf dem Markt verfĂŒgen ĂŒber einen BehĂ€lter, der das gemĂ€hte Gras auffĂ€ngt und sammelt. So gibt es viele MĂ€hgerĂ€te, die ĂŒber einen Seitenauswurf verfĂŒgen und das Schnittgut somit zurĂŒck auf den Boden befördern. Allerdings mĂŒssen Sie bei solchen GerĂ€ten das gemĂ€hte Gras anschlieĂend per Hand einsammeln, was zusĂ€tzlichen Arbeitsaufwand bedeutet.
Daher sind AuffangbehĂ€lter als zusĂ€tzliches Ausstattungsmerkmal von Rasentraktoren empfehlenswert. Das auf diese Weise aufgefangene Gras sammelt sich somit im Fangkorb, den Sie nach dem MĂ€hen problemlos in Ihren BiomĂŒll oder in den Kompost entleeren können.
Je nach Art und Modell des Traktors montieren Sie diese Fangvorrichtung entweder an der Seite oder am Heck. DarĂŒber hinaus unterscheidet sich das Auffangvolumen je nach Modell, wobei die meisten AuffangbehĂ€lter ein Volumen zwischen 150 l und 250 l besitzen.
Eine Alternative zum klassischen AuffangbehĂ€lter ist ein sogenanntes Mulch-Kit, das Sie am Heck des Traktors anbringen. Dieses zerkleinert das Gras besonders fein und befördert es anschlieĂend zurĂŒck auf den Rasen, wo es kaum sichtbar ist und als Schutz und DĂŒnger dient
Ăhnlich wie bei einem herkömmlichen Auto sind auch Rasentraktoren in verschiedenen Getriebearten erhĂ€ltlich.Â
Bei Rasentraktoren lassen sich 3 Getriebearten unterscheiden:
Das hydrostatische Getriebe basiert auf einer Hydraulikpumpe, die dem Motor Ăl zufĂŒhrt und somit fĂŒr den Antrieb sorgt. MĂ€hgerĂ€te mit diesem Getriebe besitzen nur einen einzigen Gang, sodass weder eine Kupplung noch eine Schaltung notwendig sind. Anders als bei Modellen mit manuellem Schaltgetriebe können Sie die Geschwindigkeit eines Traktors mit dem sogenannten Hydrostat-Getriebe stufenlos regulieren â ganz Ă€hnlich wie beim Automatikgetriebe eines Autos.
Sie benötigen zudem keinerlei Vorkenntnisse in der FĂŒhrung von Fahrzeugen. Rasentraktoren mit einem Hydrostat-Getriebe stellen durch ihren höheren Komfort die deutlich einfachere, bequemere Variante dar.
Dabei gibt es 2 verschiedene Formen des hydrostatischen Antriebs:
Mit einem manuellen Getriebe wechseln Sie den Gang des Fahrzeugs mithilfe eines Handhebels. Dabei regulieren Sie durch die Wahl des Ganges auch die Geschwindigkeit. Es gibt bis zu 6 verschiedene Stufen, die Ihnen beim Fahren zur VerfĂŒgung stehen.
Allerdings mĂŒssen Sie Ihr MĂ€hgerĂ€t mit manuellem Getriebe beim Gangwechsel zunĂ€chst stoppen, auskuppeln, in den gewĂŒnschten Gang umschalten und können dann erst weiterfahren.Â
DarĂŒber hinaus sind Rasentraktoren dieser Art gegenĂŒber Varianten mit Hydrostat-Getriebe oder manuellem Getriebe deutlich preiswerter erhĂ€ltlich.
Traktoren mit einem Transmatic-Getriebe erlauben es, die GĂ€nge komfortabel zu wechseln, ohne dass Sie das GerĂ€t dazu stoppen mĂŒssen. Damit schalten Sie Ă€hnlich wie beim Autofahren.Â
Allerdings kosten GerĂ€te mit diesem Getriebe mehr als Modelle mit einem herkömmlichen Schaltgetriebe.Â
Das MĂ€hwerk bildet das HerzstĂŒck eines leistungsstarken Rasentraktors. Es befindet sich in der Regel im unteren, vorderen Bereich des MĂ€hgerĂ€ts.
Je nach Modell kann die Funktions- und Konstruktionsweise des MĂ€hwerks hierbei variieren. Ăblicherweise handelt es sich beim MĂ€hwerk klassischer Rasentraktoren jedoch um ein sogenanntes 2-Messer-MĂ€hwerk. Der Bezeichnung entsprechend sind darin 2 MĂ€hmesser integriert, die durch das Einschalten des MĂ€hwerks zu rotieren beginnen und auf diese Weise gleichmĂ€Ăig das Gras kĂŒrzen.
Wesentliche Unterschiede beim MĂ€hwerk gibt es insbesondere im Hinblick auf die Schnitthöhe und Schnittbreite. AusfĂŒhrliche Informationen hierzu finden Sie in den gleichnamigen Themenrubriken.
Ein wichtiges Ausstattungsmerkmal eines Rasentraktors sind auch die RĂ€der. Sie sorgen dafĂŒr, dass Sie sich mit Ihrem MĂ€hgerĂ€t auch bei schlechten Witterungsbedingungen und auf schwierigem Untergrund problemlos fortbewegen können.
Um dies zu gewĂ€hrleisten, benötigen die Modelle GelĂ€ndereifen, die ein sogenanntes AS-Profil aufweisen. Durch die spezielle Form sind Reifen dieser Art ideal fĂŒr GrĂŒnflĂ€chen und die Landwirtschaft geeignet. Weil Sie nur mit Reifen dieses Profils stets eine optimale Bodenhaftung erreichen können, sollten Sie beim Kauf hierauf besonders achten.
Scheinwerfer sorgen auch bei schlechten LichtverhĂ€ltnissen fĂŒr eine ausreichende Beleuchtung. Sie tragen zudem dazu bei, dass Sie auf Ihrem MĂ€h-Traktor gesehen werden. Die Scheinwerfer befinden sich in der Regel im vorderen Teil des Fahrzeugs. Einige Modelle verfĂŒgen ĂŒber einen Sensor, der das Licht automatisch einschaltet.
Mit einer höheren Leistung geht meist ein gröĂeres Tankvolumen einher, sodass die Benzintanks von Kompaktmodellen 1 l bis 1,2 l fassen, wĂ€hrend das obere Limit bei gröĂeren Modellen bis zu 6 l betragen kann.Â
Die Hersteller geben in ihren Produktbeschreibungen meist auch Richtwerte zur Reichweite an, die sich aus der Kombination von Motorleistung, Tankvolumen und Schnittbreite ergibt. 1-Liter-Tanks reichen demnach fĂŒr ca. 1.000 mÂČ, Modelle mit 6 l Tankvolumen fĂŒr ca. 6.000 mÂČ.
Achten Sie auf ein ausreichend hohes Tankvolumen.
Bei sehr groĂen Gartenanlagen von mehr als 2.000 mÂČ ist ein Tankvolumen von mindestens 2 l empfehlenswert.
Einige Gartentraktoren verfĂŒgen ĂŒber einen Tempomat. Mit diesem können Sie die MĂ€hgeschwindigkeit exakt halten, ohne das Gaspedal stĂ€ndig betĂ€tigen zu mĂŒssen. Das hat den Vorteil, dass Sie dadurch ein gleichmĂ€Ăiges Schnittbild auf Ihrem Rasen erzeugen. Ein Geschwindigkeitsregler eignet sich vor allem dann fĂŒr Sie, wenn Sie besonders groĂe RasenflĂ€chen zu bearbeiten haben.
Ein wichtiges Kriterium beim Kauf stellt auch die ArbeitslautstÀrke Ihres neuen Rasentraktors dar. Diese bestimmt, wie laut Ihr GerÀt ist und zu welchen Tageszeiten Sie den Traktor in unmittelbarer NÀhe Ihrer Nachbarschaft nutzen können. Die LautstÀrke wird hierbei in Dezibel (dB) ausgewiesen.
Die 32. Bundesemmissionsschutzverordnung regelt, welches GerÀt mit welcher GerÀuschemission unter die LÀrmschutzverordnung fÀllt:
Zwar liegt die Mehrzahl der MĂ€htraktoren auf dem Markt in der höheren GerĂ€uschklasse, grundsĂ€tzlich sind Rasentraktoren jedoch innerhalb einer Bandbreite von 80 dB bis 110 dB erhĂ€ltlich. Die GerĂ€te sind also generell sehr laut. Neben den gesetzlichen Bestimmungen sollten Sie auch berĂŒcksichtigen, dass eine hohe LautstĂ€rke bei lĂ€ngerer Arbeitsdauer sehr belastend sein kann.Â
Werte zwischen 65 dB und 80 dB kommen einem Fernseher in ZimmerlautstÀrke oder einem Staubsauger nahe.
85 dB bis 95 dB wirken wie VerkehrslĂ€rm oder Musik ĂŒber Kopfhörer.
100 dB wirken wie eine MotorsÀge.
FĂŒr Ihren neuen Rasentraktor steht Ihnen eine Vielzahl an Zubehörartikeln zur VerfĂŒgung, mit denen Sie die FunktionalitĂ€t des GerĂ€ts erhöhen können. Dabei ist das entsprechende Zubehör â je nach Produkt â entweder im Set des Traktors enthalten oder aber optional erhĂ€ltlich.Â
Zu den wichtigsten Zubehörartikeln gehören folgende:
Alle wichtigen Fragen rund um das Thema Rasentraktoren haben wir an dieser Stelle fĂŒr Sie aufgefĂŒhrt und beantwortet. Die Auswahl der Fragen stĂŒtzt sich dabei auf den Wissensbedarf anderer Interessenten an dieser Produktgruppe.
Erhalten Sie in unserem FAQ-Bereich wichtige Antworten zu den Themenbereichen
Bedienung
Was sollte ich beim Bedienen eines Rasentraktors beachten?
Kauf
Unter welchen Voraussetzungen lohnt sich die Anschaffung eines Rasentraktors?
Wo liegt der Unterschied zwischen einem Rasentraktor und einem AufsitzmÀher?
Last
Wie viel Kilogramm kann ich mit einem Rasentraktor transportieren?
Lebensdauer
Wie lange kann ich meinen Rasentraktor nutzen?
Pflege
Wie pflege ich meinen Rasentraktor richtig?
Rasenschnitt
Welche Möglichkeiten zur Verwendung des Rasenschnitts gibt es?
Zulassung
Was sollte ich beim Bedienen eines Rasentraktors beachten?
Bei der Bedienung Ihres neuen Rasentraktors sollten Sie einige Gesichtspunkte berĂŒcksichtigen, um eine sichere Anwendungsweise und ein optimales MĂ€hergebnis zu ermöglichen.
BerĂŒcksichtigen Sie grundsĂ€tzlich folgende Hinweise:
Weitere Informationen zur GerÀuschemission von Rasentraktoren finden Sie in unserer gleichnamigen Rubrik.
Studieren Sie vor der Inbetriebnahme grĂŒndlich die Betriebsanleitung. Darin finden Sie die wichtigsten Hinweise zur Bedienung Ihres Modells.
Unter welchen Voraussetzungen lohnt sich die Anschaffung eines Rasentraktors?Â
Ein Rasentraktor lohnt sich grundsĂ€tzlich dann, wenn Sie eine groĂe RasenflĂ€che von mehr als 500 mÂČ besitzen und diese nicht vollstĂ€ndig mit einem herkömmlichen RasenmĂ€her pflegen möchten. Der Traktor nimmt Ihnen die körperliche Arbeit ab und erleichtert die Gartenarbeit somit enorm.
Zudem können Sie groĂe RasenflĂ€chen mit einem leistungsstarken Rasentraktor deutlich schneller mĂ€hen.
Folgende Kriterien sprechen fĂŒr den Kauf eines Rasentraktors:
Wo liegt der Unterschied zwischen einem Rasentraktor und einem AufsitzmÀher?
WĂ€hrend sich der Motor eines Rasentraktors vor dem Sitz befindet, ist dieser bei einem AufsitzrasenmĂ€her direkt unterhalb des Sitzes verbaut. DarĂŒber hinaus verfĂŒgen Rasentraktoren ĂŒber eine höhere Leistung, da sie in der Regel gröĂere FlĂ€chen bearbeiten.Â
Wie viel Kilogramm kann ich mit einem Rasentraktor transportieren?
Den Rasentraktor nutzen Sie mit einem AnhĂ€nger z. B. fĂŒr den Transport von Rasenschnitt, Pflanzen, GartenabfĂ€llen oder Erde. Bei einer maximalen Beladung von 75 kg stellt das Befördern von Blumenerde, Werkzeug oder AbfĂ€llen kein Problem dar.Â
Reduzieren Sie jedoch das Gewicht, wenn Sie einen Hang befahren. Ein Allradantrieb sorgt hierbei fĂŒr eine höhere Leistung, sodass Sie trotz der schweren Last nicht an Geschwindigkeit einbĂŒĂen.Â
Wie lange kann ich meinen Rasentraktor nutzen?
Den Rasentraktor nutzen Sie mit einem AnhĂ€nger z. B. fĂŒr den Transport von Rasenschnitt, Pflanzen, GartenabfĂ€llen oder Erde. Bei einer maximalen Beladung von 75 kg stellt das Befördern von Blumenerde, Werkzeug oder AbfĂ€llen kein Problem dar.Â
Reduzieren Sie jedoch das Gewicht, wenn Sie einen Hang befahren. Ein Allradantrieb sorgt hierbei fĂŒr eine höhere Leistung, sodass Sie trotz der schweren Last nicht an Geschwindigkeit einbĂŒĂen.Â
Wie pflege ich meinen Rasentraktor richtig?
Um stets ein optimales MĂ€hergebnis zu erzeugen, sollten Sie Ihr GerĂ€t regelmĂ€Ăig warten. Sie beugen damit einem VerschleiĂ sowie eventuellen SchĂ€den vor, die eine lange Inbetriebnahme verhindern.Â
Der ideale Zeitpunkt fĂŒr einen Check Ihres Fahrzeugs ist vor der Einlagerung im Winter, damit Sie Ihren Rasen auch im FrĂŒhjahr wieder mithilfe eines ordnungsfreien GerĂ€ts mĂ€hen können.
Reinigen Sie Ihren Traktor grundsĂ€tzlich nach jedem Gebrauch und befreien Sie ihn von Grasresten. Entfernen Sie kleine Hindernisse wie Ăpfel, Steine und Baumwurzeln vor dem MĂ€hen von der RasenflĂ€che. Des Weiteren sollten Sie das GerĂ€t regelmĂ€Ăig auf VerschleiĂ ĂŒberprĂŒfen und eine umfassende Wartung durchfĂŒhren.
Achten Sie bei der Pflege und Wartung auf Folgendes:
Welche Möglichkeiten zur Verwendung des Rasenschnitts gibt es?
Das gemÀhte Gras können Sie entsorgen. Sie können es jedoch auch sinnvoll weiterverwenden und Sie sparen sich die Entsorgungskosten.
Wir zeigen Ihnen die wesentlichsten Möglichkeiten auf:
Wann gilt ein Rasentraktor als zulassungspflichtig?
Einige Modelle auf dem Markt gelten aufgrund ihrer Geschwindigkeit als zulassungspflichtige Fahrzeuge. Vor der Inbetriebnahme sollten Sie daher ĂŒberprĂŒfen, ob es sich dabei um ein solches zulassungspflichtiges GerĂ€t handelt.
Eine einfache Regel hierfĂŒr ist die folgende: Sofern Ihr Rasentraktor eine höhere Geschwindigkeit als 6 km/h erreicht, ist dieser zulassungspflichtig und muss mit einem Kennzeichen ausgestattet werden.
Zudem mĂŒssen Sie Ihr GartengerĂ€t in diesem Fall zusatzversichern lassen. Ein wichtiger Punkt ist dabei die Frage nach der Verkehrstauglichkeit. Erfragen Sie bei Ihrer örtlichen Zulassungsstelle, ob Sie öffentliche StraĂen oder Wege befahren dĂŒrfen.

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