Winterdecken

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Ratgeber Winterdecken


Ratgeber Winterdecken


Neben dem Wohnzimmer befindet sich ein Mensch in seinem Leben wahrscheinlich am häufigsten im Schlafzimmer. Das Schlafzimmer vermittelt Ruhe und Geborgenheit, gibt ihm die Möglichkeit, wieder Kraft zu tanken und frisch in einen neuen Tag zu starten. Neben Faktoren wie der richtigen Einrichtung und einem bequemen Bett sind die Ausstattungsmerkmale des Bettes wichtig, um einen geruhsamen Schlaf zu finden.

Neben einer komfortablen Matratze sind auch Bettwaren wie das Kopfkissen und ein Matratzenschoner ausschlaggebend. Ist es etwas kühler, nimmt die Bettdecke einen sehr hohen Stellenwert ein.

Die Bettdecke ist wichtig für einen guten Schlaf, umhüllt uns während der Nacht mit einer dünnen oder dickeren Wärmeschicht. Maßgeblich für ein gutes Schlafgefühl ist die Füllung, sowie die Einteilung der Kammern.

Was Sie beim Kauf von Winterbetten beachten müssen, welche Merkmale sie besitzen sollte und worauf noch zu denken ist, haben wir in diesem Ratgeber übersichtlich zusammengefasst.

Wozu eine Winterdecke?

Ein Kalenderjahr hält für uns nicht nur den Sommer und Winter bereit, sondern mit ihnen unterschiedliche Temperaturen. Fakt ist, dass jeder Mensch im Schlaf schwitzt aber gleichzeitig auch regelmäßig herunter kühlt. Die Bettdecke übernimmt somit die Aufgabe, einen guten Temperaturausgleich zu schaffen, dem Menschen bei kühlen Nächten genügend Wärme zu bieten und ihn gleichzeitig nicht zu überhitzen. Im Winter und Sommer ist es daher angebracht, die Bettdecke auszutauschen.

Der Markt bietet neben luftigen und dünnen Sommerdecken auch Modelle für den Winter an. Häufig sind diese mit Daunenfedern gefüllt oder alternativ mit synthetischen Hohlfasern. Bevorzugen Sie dagegen eine Winterdecke aus Schurwolle oder Kamelhaar, gibt es eine ebenso große Auswahl.

Nachfolgend möchten wir Ihnen die unterschiedlichen Modelle vorstellen.

Winterdecken mit Daunenfüllung
Auch Sie haben sicherlich schon einmal einen aufgeplusterten Vogel in einem Baum sitzen sehen. Dieser Vogel verschafft sich durch seine aufgelockertes Federkleid genügend Wärme. Ausschlaggebend ist dabei die Funktion der sogenannten Daune.

Die Daune, oder sogenannte Dune, ist eine Feder, die einen kurzen Kiel besitzt und dazu mit langen Federästen besetzt ist. Die Federäste der Daune besitzen keine Häkchen, wie es bei größeren Federn der Fall ist. Durch ihre negative Aufladung sind sie dazu in der Lage, ein Luftpolster zu bilden und somit Wärme zu speichern. Vögel nutzen ihre Daunen also, um ihren Körper zu wärmen.

Das gleiche Konzept verfolgen die Hersteller bei der Verwendung einer Daunenfüllung. Warme Bettdecken die mit Daunen gefüllt sind, erfreuen sich, trotz des meist erheblichen Gewichtes, nach wie vor großer Beliebtheit. Aufgrund ihrer Eigenschaften bieten sie, vergleichsweise zu anderen Füllungen, den größtmöglichen Wärmespeicher.

Die Füllung ist mit einem besonderen Bezug ummantelt, damit die Federkiele der Daunen nicht durch den Stoff stechen und somit die Nachtruhe stören können.

Schurwolle und Kamelhaar
Alternativ zur Daunenfüllung ist bei Winterbettdecken auch Schafschurwolle oder Kamelhaar im Einsatz.

Schafschurwolle überzeugt mit ihrer Kräuselung und einer hohen Bauschigkeit. Daher kann sie viel Wärme speichern und ist somit ideal zur Verwendung als Winterdeckenfüllung. Zudem ist sie gut dazu in der Lage, den Schweiß abzuleiten und daraus resultierend einen hervorragenden Temperaturausgleich zu ermöglichen.

Kamelhaar dagegen wird ausschließlich aus dem Brusthaar von Kamelen gewonnen. Es ist sehr weich und seidig. Dazu ist es extrem leicht und hält sehr warm. Durch seine Anschmiegsamkeit sind äußerst weiche Winterdecken erhältlich, die atmungsaktiv sind und die Feuchtigkeit gut abtransportieren.

Beide Deckenfüllungen sind mit einer Vliesschicht ummantelt und erhalten dazu einen Baumwollbezug. Somit sind sie perfekt ausgerüstet, um im Winter für ein wohlig warmes Gefühl im Bett zu sorgen.

Synthetische Hohlfasern
Nachdem die Mikrofaser-Bettwäsche den Markt förmlich erobert hat, Allergiker einen viel ruhigeren Schlaf pflegen und auch Neurodermitispatienten nicht mehr unangenehm aus dem Schlaf gerissen werden, entwickelte man die sogenannten Hohlfasern.

Sie besitzen ein sehr niedriges Eigengewicht und sind daher perfekt für die Füllung einer Winterdecke geeignet. Hohlfasern speichern die Wärme in sich und geben sie nur dann wieder ab, um einen Temperaturausgleich zu schaffen. Sie sind antiallergisch und durch ihre gute Luftzirkulation sehr gut für eine erholsame Nachtruhe. Als Bezug dient hauptsächlich hautfreundliche Baumwolle.

Neben den bereits genannten Vorteilen können Sie das Winterdeckbett auch einfach in der Waschmaschine reinigen und anschließend in den Trockner geben. Die meisten Modelle sind bei 60 Grad waschbar und somit sehr hygienisch.

Die unterschiedlichen Steppungen

Nicht nur die Füllung machen gute Wintersteppbetten aus. Die Steppung, welche die Bettdecke in einzelne Kammern unterteilt, beeinflussen das Schlaferlebnis und das Handling der Decken ungemein. Nachfolgend möchten wir Ihnen die einzelnen Steppungen etwas näher vorstellen.

Bei der Verwendung von Daunendecken ist das sogenannte Ballonbett erhältlich. Es besitzt keinerlei Steppung, was auf der einen Seite eine konstante Wärme gewährleistet, andererseits aber ein wenig schwieriger zu handeln ist. Oft verlagern sich die Daunen ins Fußende und die Winterdaunendecken müssen beim Herrichten des Bettes erneut aufgeschlagen werden. Alternativ zum Ballonbett gibt es Hersteller, die mit einer Kassettensteppung arbeiten. Hierbei ist die Decke in einzelne Quadrate unterteilt und bietet somit ein besseres Handling.

Die sogenannte Wolkensteppung unterteilt die Decke in einzelne Wölkchen. Diese Art der Verarbeitung ist oft im Zusammenhang mit Hohlfasern im Einsatz. Die Steppung garantiert, dass sich die Hohlfasern nicht in einen Teil der Decke verlagern und somit stets am richtigen Fleck bleiben.

Die Motivsteppung kann sehr unterschiedlich aussehen. Teilweise besitzen die Decken einen abgesteppten Rahmen, während in der Mitte eine Rautensteppung vorliegt. Statt Rauten setzen manche Hersteller auch auf Wellen. Häufig findet man diese Musterung bei Winterdecken, die mit Kamelhaar oder Schafschurwolle gefüllt sind. Auch sie gewährleisten, dass die Wolle an ihrem Platz bleibt.

Im Grunde ist es gleich, für welche Art der Steppung Sie sich entscheiden. Bedenken Sie, dass manche Steppungen leichter zu behandeln sind und somit das Waschen erleichtern.

Winterdecken in unterschiedlichen Größen

Winterdecken sind bereits im Kinderzimmer einsetzbar. Eine Größe von 100 x 135 Zentimetern ist problemlos erhältlich. Dazu gibt es die reguläre Größe 135 x 200 Zentimeter für das Standardbett.

Wer es etwas größer mag, kann auch eine Winterdecke in der Größe 150 x 200 Zentimeter erstehen. Daneben sind die Bettdecken auch in zwei Sondergrößen erhältlich. Sie besitzen entweder die Größe 150 x 220 Zentimeter oder sind 200 x 200 Zentimeter groß. Letztere eignen sich besonders, wenn sie sich mit Ihrem Partner im Bett eine Decke teilen möchten.

Worauf Sie noch achten sollten

Beim Kauf einer Winterdecke sollten Sie beachten, ein Modell zu wählen, welches mit einem qualitativen Bezug ausgestattet ist. Nichts ist störender, als nachts die Kiele der Daunen zu spüren oder nach kurzer Zeit bereits ein Durchscheuern des Innenmaterials festzustellen.

Wichtig ist, dass Sie sich unter der Decke wohlfühlen. Ein Probeliegen ist empfehlenswert.

Schütteln Sie die Füllung regelmäßig nach dem Aufstehen auf, was bei Daunen und Hohlfasern sehr wichtig ist. So erhalten Sie die Qualität dauerhaft und haben auch nach ein paar Jahren noch eine schöne und wärmende Winterdecke.
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