Ganzjahresdecken

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Ratgeber Ganzjahresdecken


Ratgeber Ganzjahresdecken


Die Bettdecke ist Teil der Bettwaren. Die Bettwaren werden im Allgemeinen in die Bereiche der Körperauflagen und der Körperunterlagen eingeteilt. Zu den Körperunterlagen gehören unter anderem das Kopfkissen und die Matratze. Die Körperauflagen sollen die Temperatur des Körpers von oben regulieren. In diesen Bereich wird auch die Bettdecke eingeordnet. Die Bettdecke ist in diversen Ausführungen erhältlich, die sich zum Teil nur in der Optik, oder aber auch in der Funktion unterscheiden. Sie wird aus hygienischen Gründen in der Regel in Kombination mit einem passenden Bettbezug eingesetzt. Eine besondere Gruppe unter den Bettdecken bilden die sogenannten Ganzjahresdecken. Sie können, wie der Name bereits verrät, das ganze Jahr über eingesetzt werden und erfreuen sich daher an einer besonderen Beliebtheit.

Ganzjahresdecken – Modelle

Damit Sie das ganze Jahr über die schönsten Träume haben, haben wir Ihnen die wesentlichen Informationen, die Sie beim Kauf der Ganzjahres-Bettdecke beachten sollten im Folgenden genauer erläutert. Eine Liste der wichtigsten Punkte finden Sie anbei:

- Die Größe der Bettdecke
- Die Füllung: Haltbarkeit und Hygiene
- Das Wärmerückhaltevermögen und die Atmungsaktivität
- Die Pflege- und Reinigungsmöglichkeiten
- Die Vorkehrungen für Allergiker

Die passende Bettdecke fürs Bett
Bettdecken werden in Standardgrößen angeboten. Dies lässt sich zum einen auf die Vereinfachung der industriellen Produktion und zum anderen auf die Standardisierung der Bettmaße zurückführen. Im Großen und Ganzen wird dadurch die Auswahl der richtigen Vierjahreszeitendecken erleichtert. Eine Auflistung der gängigsten Formate finden Sie im Folgenden:

Die Babydecke hat eine Größe von 80 x 80 cm. Darauf folgt die Decke für Kleinkinder, die über die Maße 100 x 135 cm verfügt. Die Standardgröße für Bettdecken liegt bei 135 x 200 cm. Hinzu kommen Bettdecken mit Überlänge (135 x 220 cm) und mit Überbreite (155 x 200cm). Des Weiteren kann zwischen der Komfortgröße 155 x 220 cm und der Doppelbettgröße 240 x 220 cm gewählt werden. Dabei verlieren vor allem Vierjahreszeiten-Bettdecken mit Überlänge und -breite an Bedeutung, da deren Maße auch von der Komfortgröße abgedeckt werden. Natürlich sind Bettdecken auch in anderen Größen erhältlich. Allerdings handelt es sich hierbei um besondere Modelle, die entsprechend der individuellen Vorstellungen angefertigt werden müssen.

Die Funktion der Ganzjahresdecke
Die Ganzjahres-Bettdecke wird auch als 4-Jahreszeiten-Bettdecke bezeichnet. Sie ist das ganze Jahr über einsetzbar und versucht dementsprechend die Eigenschaften der Winter- und Sommerdecken auf ideale Weise zu kombinieren. In der Regel handelt es bei der Vierjahreszeitendecke um eine Kombination aus einer Sommer- und einer Übergangsdecke. Diese können bei Bedarf zu einer warmen Winterdecke zusammen geknüpft werden. Solche Modelle haben den Vorteil, dass sie sich schnell zusammenfügen und trennen lassen. Die Trennbarkeit erleichtert die Reinigung der Bettdecke in der Waschmaschine.

Die Füllung – das Herzstück der Bettdecke
Das wohl wichtigste Kaufkriterium stellt die Füllung der Jahresdecken dar. Hier sollten Sie darauf achten, dass Ihre Vierjahreszeiten-Bettdecke nicht mit zu schweren Füllmaterialien bestückt ist. Im Allgemeinen gelten die folgenden Richtwerte: Das Gewicht der Sommerdecke sollte bei circa 500 bis 600 g liegen. Die Übergangsdecke darf mit 800 bis 900 g etwas schwerer sein.

In Bezug auf die Füllung wird zwischen den Daunen-, Feder- und Naturhaardecken, sowie den Synthetikdecken unterschieden. Die Füllung der Synthetikdecken besteht aus Hohl- oder Mikrofasern. Daher sind diese 4-Jahreszeitenbetten meist deutlich günstiger als ihre Gegenstücke mit Daunen- oder Naturhaarfüllung. Beim Kauf einer Synthetikdecke sollten Sie darauf achten, dass diese keine Schadstoffe wie Formaldehyd, Antimon oder zinnorganische Verbindungen enthält. Wenn Sie nachts viel schwitzen, sollten Sie sich zudem für eine Bettdecke mit Baumwollhülle entscheiden. Mischgewebe und reine Kunstfasern haben den Nachteil, dass sie den kondensierten Schweiß schlechter aufnehmen, wodurch das Schwitzen noch verstärkt werden kann.

Die tatsächliche Qualität von Daunendecken lässt sich beim Kauf nur schwer bestimmen. Eine mittelmäßige Qualität der Materialien zeigt sich in der Regel erst nach einiger Zeit. Dann kommt es durch die Federstile zu unangenehmen Durchstichen, die den Schlafkomfort negativ beeinträchtigen. Die Qualität des Materials kann also nur anhand der Herstellerangaben beurteilt werden. Dies trifft auch auf die tatsächliche Zusammensetzung des Füllmaterials zu. Das Füllmaterial kann nämlich nur in einem aufwendigen Verfahren untersucht werden. Allerdings wird eine gewisse Grundqualität durch eine entsprechende Norm gesichert. Sie legt die Gewichtsanteile der Füllung in Prozenten fest. Das bedeutet, dass eine Daunendecke heute mindestens 60% Daunen enthalten muss.

Sowohl Daunen- als auch Synthetikdecken sollten über ein ausreichendes Wärmerückhaltevermögen verfügen. Damit wird die Fähigkeit der Bettdecke bezeichnet die Wärme des Körpers abzuleiten und in einem sinnvollen Maße zu speichern, ohne dass es dabei zu einem Wärmestau unter dem 4-Jahreszeiten-Steppbett kommt. Dabei sollte gleichzeitig eine hohe Atmungsaktivität gewährleistet werden.

Die Bettdecke richtig reinigen

Die richtige Pflege und Reinigung der Bettwaren verlängert nicht nur die Haltbarkeit der Produkte, sondern kann auch wesentlich zur Verbesserung des Schlafklimas beitragen. Grundsätzlich gilt: Die Reinigung sollte regelmäßig vorgenommen werden. Grund dafür sind die Entgiftungsprozesse, die während des Schlafens im Körper stattfinden. Durch sie scheidet der menschliche Körper in einer Nacht bis zu 0,5 Liter an Flüssigkeit über die Haut und den Atem aus. Davon nimmt die Bettdecke etwa ein Viertel auf.

Als besonders pflegeleicht haben sich die sogenannten Mikrofaser-Bettdecken erwiesen. Sie können, wenn die Größe es zulässt, einfach in der Waschmaschine gereinigt werden. Dafür reicht meist eine Trommelgröße von 4,5 kg aus. Eine Verbesserung der Hygiene erreichen Sie zudem durch das regelmäßige Auslüften an der frischen Luft. Dieses sollten Sie jedoch auf die trockenen und sonnigen Sommertage beschränken. An solchen Tagen profitieren Sie von der desinfizierenden Wirkung des UV-Lichts. Wenn Sie eine Tagesdecke verwenden, sollten Sie diese nicht sofort nach dem Aufstehen auf das Bett legen. So nehmen Sie der Decke die Möglichkeit, die in der Nacht aufgenommene Feuchtigkeit wieder an die Umgebung abzugeben.

Die Reinigung von Daunen- und Federbettwäsche gestaltet sich in der Regel etwas schwieriger. Das erste Problem ist das höhere Eigengewicht. Sie lassen sich daher nur in Waschmaschinen mit größeren Trommelgrößen waschen. Des Weiteren wird für diese Art von Bettwäsche ein besonderes Daunenshampoo benötigt. Keineswegs eingesetzt werden dürfen chlorhaltige Waschmittel. Sie zerstören die Füllkraft der Daunen und Federn sofort. Beim Trocknen der Bettdecke sollten Sie, unabhängig vom Füllmaterial, darauf achten, dass auch die Füllung keine Restfeuchte mehr aufweist.

Bettdecken für Allergiker

Mittlerweile leidet fast jeder Fünfte unter einer Allergie, die ihn in seinem Alltag mehr oder weniger stark einschränkt. Ausgelöst werden diese von eingeatmeten Allergenen. Dabei handelt es sich zum Beispiel um Hausstaubmilben, Pilzsporen, Tierhaare und Hautschuppen. Für Allergiker sind vor allem die Jahresdecken aus Mikrofaser geeignet. Diese sind für das häufige Waschen mit bis zu 95° ausgelegt, so dass sich Bakterien und Milben fast mühelos entfernen lassen. Auch Daunen- und Federdecken können entgegen der weit verbreiteten Meinung von Allergikern eingesetzt werden. Für eine deutliche Reduzierung der allergenen Belastung reichen nämlich bereits Waschtemperaturen von 60° aus.

Allergien können zudem auch durch das regelmäßige Lüften vermindert werden. Dabei wird die Luftfeuchtigkeit im Raum auf circa 50% reduziert. Des Weiteren sollten Sie beachten, dass die Zimmertemperatur 18 bis 20° nicht überschreitet. Ebenfalls wichtig ist, dass Sie Staubfänger, wie zum Beispiel Bücher und offene Regale zumindest aus Ihrem Schlafraum entfernen.
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