Nivona Kaffeevollautomaten
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Mahlwerk
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In Kaffeevollautomaten werden die ganzen Bohnen kurz vor dem Brühvorgang frisch im Mahlwerk gemahlen. Die unterschiedlichen Mahlwerke haben Vor- und Nachteile. Kegelmahlwerke überhitzen zum Beispiel nicht schnell und sind leiser als Scheibenmahlwerke. Scheibenmahlwerke sind dafür oftmals günstiger und arbeiten schneller.
In Kaffeevollautomaten werden die ganzen Bohnen kurz vor dem Brühvorgang frisch im Mahlwerk gemahlen. Die unterschiedlichen Mahlwerke haben Vor- und Nachteile. Kegelmahlwerke überhitzen zum Beispiel nicht schnell und sind leiser als Scheibenmahlwerke. Scheibenmahlwerke sind dafür oftmals günstiger und arbeiten schneller.
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Aktuelle Produkte in dieser Kategorie wurden innerhalb der letzten 36 Monate bei billiger.de neu gelistet. Der Zeitraum, in dem ein Produkt als aktuell gilt, wird durch unsere Produkt-Experten für jede Kategorie gesondert bestimmt.
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Ratgeber Nivona Kaffeevollautomaten
Nivona Kaffeevollautomaten im Überblick 2026
Nivona deckt mit den hier vorgestellten Modellen drei unterschiedliche Ansätze ab: die 9000er Serie für Premium-Ansprüche mit Pflanzenmilch-Fokus, die 7er-Serie als vielseitige Mittelklasse und den Cube 4 als kompakten Schwarzkaffee-Spezialisten. Gemeinsam ist allen drei Modellen die stufenlose Mahlgradverstellung und das Aroma-Balance-System mit mehreren Extraktionsprofilen. Bei Reinigung und Bedienung gehen sie jedoch sehr unterschiedliche Wege.
Nivona Nivo 9101: Premium-Vollautomat mit Pflanzenmilch-Fokus
Der Nivona Nivo 9101 führt die neue 9000er Serie an (Computerbild: Note 2,0; Coffeeness: Note 1,0). In Ausstattung und Getränkevielfalt hebt er sich deutlich von den beiden anderen Modellen ab.
- Getränkeauswahl und Geschmack: Fünf Aromaprofile variieren die Extraktionsgeschwindigkeit, dazu kommt eine Chilled-Brew-Funktion für Kaltextraktion bei Zimmertemperatur. Espresso gelingt bitterstofffrei mit schokoladigen Noten bei 65 °C. Das stufenlose Kegelmahlwerk arbeitet bei 67 Dezibel (Messung Coffeeness).
- Milchsystem: Integriert und speziell auf Pflanzenmilch optimiert. Kuhmilch ergibt feinporigen Schaum, Hafermilch eine stabile Schaumkrone mit sichtbaren Bläschen. Das Easy-Temperature-System erkennt die Ausgangstemperatur und erhitzt zielgenau auf 60 °C. Ein Milk-Foam-Boost liefert bei Bedarf luftigere Textur. Damit bietet der Nivo 9101 das technisch aufwendigste Milchsystem der drei Modelle. Der NICR 799 schäumt über einen externen Schlauch, der Cube 4 verzichtet ganz auf Milchverarbeitung.
- Bedienung und Reinigung: Das 7-Zoll-Touchdisplay bietet deutlich mehr Fläche als das 2,4-Zoll-Display der 7er-Serie und speichert bis zu 16 Favoriten. Die Menüführung erschließt sich allerdings nicht sofort: Ein kurzer Tipp startet den Bezug, Rezeptanpassungen verlangen einen langen Druck. Die Brühgruppe kommt ohne Winkel und Ecken aus und lässt sich unter fließendem Wasser säubern. Der beiliegende Doppelschlauch spült den Milchkreislauf automatisch, den Einfachschlauch müssen Nutzer von Hand umstecken. Entkalkungserinnerung ab 30 Litern Durchfluss.
- Sonstiges: Die Kaffeestärke reguliert die Pulvermenge zwischen 6,7 und 11,3 Gramm pro Bezug. Ein Extreme Mode verkürzt die Entkalkungsintervalle bei stark kalkhaltigem Wasser.
- Geeignet für: Haushalte mit Pflanzenmilch-Fokus, die Vielfalt bei Geschmacksprofilen und Milchschaum schätzen.
- Milchsystem für Kuh- und Pflanzenmilch optimiert
- Milchschaum zielgenau bei 60 °C
- 7-Zoll-Touchdisplay, 16 Favoritenrezepte
- Fünf Aromaprofile plus Chilled Brew
- Brühgruppe ohne Ecken und Kanten
- Menüführung erst nach Einarbeitung schlüssig
- Hafermilchschaum mit sichtbaren Bläschen
- Einfachschlauch nur manuell spülbar
Nivona NICR 799 CafeRomatica: Solide Mittelklasse mit App-Anbindung
Die technisch identische 7er-Serie erscheint in vier Farbvarianten (Computerbild: Note 1,9; Coffeeness: Note 1,0). Sie positioniert sich zwischen dem funktionsreichen Nivo 9101 und dem puristischen Cube 4.
- Getränkeauswahl und Geschmack: Fünf Kaffeeprogramme stehen bereit: Espresso, Kaffee, Americano, Cappuccino und Latte Macchiato. Mehr Auswahl bietet die Maschine ab Werk nicht. Der Espresso besticht durch ein süßlich-schokoladiges Profil mit dichter Crema. Drei Aromaprofile lassen sich wählen, die besten Ergebnisse bringt Constant. Kaffeestärke in fünf Stufen.
- Milchsystem: Externer Schlauch mit Cappuccinatore am Zentralauslauf. Der Schaum fällt cremig und samtig aus, die Menge bleibt laut Coffeeness aber knapp (1,5 von 3 Punkten im Fingertest). Der Cappuccino Connaisseur regelt die Reihenfolge von Milch und Kaffee. Anders als beim Nivo 9101 fehlt eine automatische Anpassung an Pflanzenmilch.
- Bedienung und Reinigung: 2,4-Zoll-Farbdisplay mit Drehknopf, Bluetooth-App für Rezeptverwaltung und Statistiken. Brühgruppe herausnehmbar, dazu laufen Reinigung und Entkalkung automatisch ab. Drei Mahlgrade. Die Live-Programmierung erlaubt Änderungen während des Bezugs.
- Sonstiges: 2,2-Liter-Wassertank (der größte der drei Modelle), 250-g-Bohnenbehälter, fünf Benutzerprofile, optionaler Claris-Wasserfilter. Den Vertrieb wickelt Nivona ausschließlich über ausgewählte Fachhändler ab, was die Auswahl beim Kauf einschränkt.
- Geeignet für: Kaffeetrinker, die eine unkomplizierte Maschine mit gutem Geschmack und optionaler App-Steuerung suchen.
- App-Steuerung per Bluetooth ohne WLAN
- Espresso süßlich-schokoladig mit dichter Crema
- Milchschaum cremig und samtig
- Wassertank mit 2,2 Litern
- Fünf Benutzerprofile, Live-Programmierung
- Nur fünf vorinstallierte Kaffeeprogramme
- Milchschaummenge knapp bemessen
- Kauf nur über Fachhändler
Nivona Cube 4: Kompakter Purist ohne Milchsystem
Der Nivona Cube 4 (Modelle 4102 in Cremeweiß, 4106 in Schwarz) bricht mit dem klassischen Vollautomaten-Konzept (Chip: Note 3,0; Coffeeness: Note 1,6). Statt Milchgetränken konzentriert er sich ausschließlich auf Espresso und Kaffee.
- Getränkeauswahl und Geschmack: Drei Aromaprofile (Constant, Dynamic, Intense) variieren die Durchflussgeschwindigkeit. Coffeeness beschreibt den Geschmack als vielschichtig mit guter Crema. Im Chip-Labortest schwanken die Ergebnisse allerdings, weil das Mahlwerk unabhängig von den Einstellungen mal zu wenig, mal zu viel Pulver liefert. Auch die Pumpe zeigt sich dort bei manchen Einstellungen überfordert. Espresso bleibt mit maximal 58 °C kühler als beim Nivo 9101 (65 °C), Kaffee erreicht 68 °C. Ein Milchaufschäumer fehlt komplett.
- Bedienung und Reinigung: Statt einer internen Brühgruppe kommt der Click Cup zum Einsatz: extern mahlen, manuell tampern, brühen. Kein Kaffee gelangt ins Maschineninnere, ein Tresterbehälter entfällt. Den Click Cup spülen Nutzer in Sekunden ab. Ein Leuchtsymbol-Panel ersetzt das Display, bei Fehlermeldungen hilft oft nur die Bedienungsanleitung weiter. Automatische Reinigungsprogramme gibt es nicht, nur Entkalken und Durchspülen.
- Sonstiges: Mit halber Tiefe herkömmlicher Vollautomaten das kompakteste der drei vorgestellten Modelle. 1,4-Liter-Wassertank, 250-g-Bohnenbehälter, 15 Bar Pumpendruck. Das Mahlwerk arbeitet bei 71 Dezibel.
- Geeignet für: Schwarzkaffee-Puristen, die kompakte Maße und eine unkomplizierte Reinigung ohne interne Brühgruppe schätzen.
- Kaffee gelangt nie ins Maschineninnere
- Click Cup in Sekunden gespült
- Halbe Tiefe herkömmlicher Vollautomaten
- Kein Tresterbehälter nötig
- Pulvermenge per Hand nachjustierbar
- Kein Milchaufschäumer, keine Milchgetränke
- Mahlwerk dosiert laut Chip inkonsistent
- Espresso erreicht nur 58 °C