billiger.de Fazit:
HP Victus 16 im Test: Viel Gaming-Power, starkes Durchhalten, schwaches Display
Design und Verarbeitung
Das matte Kunststoffgehäuse wirkt schlicht, zeigt aber spürbare Verwindung bei Deckel und Baseunit. Das matte Kunststoffgehäuse wirkt schlicht, gibt aber bei Druck am Deckel und an der Unterseite deutlich nach. Nach dem Entfernen der Unterschale erreichen Sie Akku und Komponenten leicht.
Displayqualität
Das 16,1-Zoll-IPS-Panel mit 144 Hz zeigt kein PWM-Flimmern, bleibt bei Helligkeit und Kontrast eher für Innenräume ausgelegt. Farbräume und Farbtreue überzeugen nicht, auch nach Kalibrierung. Die Reaktionszeiten liegen nur im Mittelfeld.
Leistung und Geschwindigkeit
Core i7-14700HX liefert viel Tempo, die Single-Thread-Leistung enttäuscht im Vergleich jedoch. DPC-Latenzen fallen auf und bremsen Echtzeit-Audio oder Video.
Anschlüsse und Erweiterbarkeit
Thunderbolt oder USB 4 fehlen, alle USB-Ports nutzen USB 3.2 Gen 1. USB-C lädt per Power Delivery und gibt DisplayPort aus, HDMI kommt dazu. Ein Kartenleser fehlt, ein zweiter M.2-Slot nimmt eine weitere SSD auf.
Tastatur und Eingabegeräte
Die RGB-Chiclet-Tastatur tippt leichtgängig mit klarem Druckpunkt, der Widerstand bleibt eher weich. Beim Tippen wippt das Deck etwas, Pfeiltasten und Enter-Taste fallen klein aus. Das Clickpad arbeitet präzise mit deutlichem Klick.
Gaming
Die RTX 4060 mit 120 Watt schafft flüssiges FHD-Gaming bei hohen bis maximalen Details. Advanced Optimus fehlt, der Wechsel der Grafikmodi kostet einen Neustart.
Geräuschentwicklung und Kühlung
Unter Volllast steigt der Pegel deutlich, im Alltag bleibt es passabel. Punktuell wird das Gehäuse spürbar warm.
Akkulaufzeit
Im praxisnahen WLAN-Test hält das Victus 8:31 Stunden durch. Für einen Gaming-Laptop bleibt das ein echter Pluspunkt, weil Sie damit abseits der Steckdose lange arbeiten oder streamen. Praktisch: Über USB-C lässt sich der Akku auch per Power Delivery mit bis zu 100 Watt nachladen.
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Vorteile- Sehr gute WLAN-Akkulaufzeit
- Starke FHD-Gaming-Leistung
- USB-C mit Power Delivery
Nachteile- Schwache Farbraum- und Farbtreue
- Nur USB 3.2 Gen 1
- Kleine Pfeil- und Enter-Taste