billiger.de Fazit:
Legion Pro 7i im Test: OLED-Power mit Ausdauer
Design und Verarbeitung
Das kantige, matt-schwarze Aluminiumgehäuse wirkt hochwertig und sitzt sauber verarbeitet, zudem zeigt sich das Chassis recht verwindungssteif. Fingerabdrücke fallen auf der matten Oberfläche schnell auf. Die Handballenauflage aus Kunststoff lässt sich spürbar eindrücken, bleibt dafür beim Spielen angenehm kühl.
Displayqualität
Das 16-Zoll-OLED mit 2560 x 1600 Pixeln und 240 Hz überzeugt mit satten Farben, perfektem Kontrast und hoher Helligkeit bis 485 cd/m², mit HDR sind kurzzeitig 678 cd/m² drin. Dank 100 Prozent DCI-P3 eignet sich das Panel auch für anspruchsvollere Bild- und Videoprojekte. Die spiegelnde Oberfläche erzeugt jedoch schnell störende Reflexionen.
Tastatur und Eingabegeräte
Die Tastatur tippt sich angenehm mit mittlerem Hub und klar spürbarem Feedback, auch die normal großen Pfeiltasten gefallen. Verwindungsversuche steckt das Keyboard gut weg, nur der Ziffernblock gibt minimal nach. Das Touchpad wirkt mit 12 x 7,5 Zentimetern klein, gleitet aber ordentlich und setzt Eingaben bis in die Ecken zuverlässig um.
Leistung und Geschwindigkeit
Im Vergleich mit Geräten mit Core 9 Ultra 275HX liefert das Testgerät starke CPU-Werte und überzeugt vor allem bei der Grafik: In Benchmarks und Spielen liegt es teils vor ähnlich ausgestatteten Konkurrenten. Lenovo reizt die RTX 5080 sichtbar aus und hält die Performance dabei stabil.
Gaming
In Cyberpunk 2077 und AC Valhalla setzt sich das Legion je nach Auflösung leicht ab, erst in 4K gibt es teils Gleichstand. In AC Shadows hängt das Ergebnis stärker vom Titel ab, hier zeigt ein Vergleichssystem in QHD und 4K Vorteile. Die Leistungsprofile bieten klare Abstufungen, der ausgeglichene Modus passt am besten zu dauerhaftem Spielen.
Geräuschentwicklung und Kühlung
Drei Lüfter plus große Vapor Chamber kühlen kräftig, trotzdem laufen die Komponenten unter Last recht warm, im Leerlauf dürften die Temperaturen niedriger ausfallen. Die Werte bleiben unkritisch, die Oberflächen bleiben meist im Rahmen, punktuell erreicht die Tastatur bis 45,6 Grad und oberhalb der Tasten fast 52 Grad. Die Lautstärke entspricht der Klasse: im Leerlauf hörbar, unter Last empfehlen sich Kopfhörer.
Akkulaufzeit
Für ein Gaming-Notebook liefert das Gerät überraschend starke Laufzeiten. Im PCMark Gaming-Test hält es spürbar länger durch als die Vergleichsgeräte, im Modern Office Test liegt es sogar mehrere Stunden vorn und wirkt dadurch auch abseits der Steckdose alltagstauglich.
Audio
Zwei Lautsprecher liefern klare Sprachwiedergabe und bleiben auch bei hoher Lautstärke verzerrungsfrei. Bass fehlt allerdings, daher eignet sich das System eher für Videos als für Musik.