Schneebesen

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Ratgeber Schneebesen


Ratgeber Schneebesen


Der Schneebesen ist eines der wichtigsten Utensilien in der Küche. Er ist aus keinem Haushalt mehr wegzudenken und seine Einsatzzwecke sind vielfältig. Oft handelt es sich dabei um das steif Schlagen von Sahne oder anderen Lebensmitteln. Das Vermischen von Flüssigkeiten und Pulvern ist ebenfalls beliebt. Mittlerweile gibt es auch elektrische Schneebesen, die einem die Arbeit erheblich erleichtern. Zudem gibt es die Schaumschläger, wie sie auch gerne bezeichnet werden, in verschiedenen Materialien. Dadurch werden sie genauso wie die Töpfe immer wieder an diese angepasst.

Benutzung

Einen Schneebesen benutzt man üblicherweise, um flüssige und halbflüssige Zutaten miteinander zu vermischen oder diese schaumig zu schlagen. Am bekanntesten ist der Einsatz im Bereich des Eischnee oder Sahne steif Schlagens. Das geschieht dadurch, dass man den Schneebesen schräg hält und kreisende Bewegungen aus dem Handgelenk ausführt. Wegen der Tätigkeit wird es auch als „schlagen“ bezeichnet. Dabei werden zunächst große Luftblasen unter die Flüssigkeit oder das Gemisch gehoben. Durch das konstante Weiterschlagen werden diese Luftblasen immer wieder zerkleinert. Mit der Zeit entsteht so ein feiner Schaum. Falls es die Komponenten zulassen, wird die Masse fester.

Eine weitere Verwendung ist das Vermischen oder Verrühren von einzelnen Bestandteilen. Die Komponenten werden mit flachen, schwingenden Bewegungen zu einer glatten Masse gerührt. Beispiele sind beim Anrühren von Salatsoßen mit Wasser, Öl und Essig oder die Zubereitung von Soßen. Die einzelnen Komponenten der Zutaten werden ganz fein zerteilt und gleichzeitig ordentlich miteinander vermischt. Diesen Vorgang nennt man homogenisieren oder emulgieren. Gemeint ist damit nichts anderes, als dass die Masse glatt gerührt wird.

Herkunft der Schneebesen

Wenn man nach dem Ursprung des Begriffs Schneebesen sucht, wird man oft nicht wirklich fündig. Offenbar ist das Küchenutensil bereits zu lange in der Geschichte verankert. Denn ein Erfinder und ein Jahr der Erfindung kann nicht mehr genannt werden. Fakt ist aber, dass der Schwingbesen seinen Namen durch seine Nutzung erhalten hat. Früher wie heute wird er dazu genutzt, aus Eiweiß Eischnee zu schlagen. In Verbindung mit seinem besenähnlichen Aufbau entstand so das Wort Schneebesen. Der Begriff Schaumschläger kommt daher, dass man die Zutaten mit ihm schaumig schlägt.

Konstruktion

Trotz diverser Weiterentwicklungen sind die Schneebesen in ihrem Grundaufbau alle gleich. In der Regel bestehen sie aus sechs bis zwölf langen und elastischen Stäben oder Schlaufen. Diese sind übereinander angeordnet. Im Griff am oberen Ende werden sie zusammengeführt. Mittlerweile haben die Schneebesen oft ein moderneres Aussehen. Sie bestehen nicht mehr aus Schlaufen. Stattdessen kommen aus dem Griff nur noch einzelne Stäbe. Diese haben jeweils eine runde Kugel am Ende. Das Resultat und die Handhabung sind gleich.

Materialien
Am häufigsten besteht der gängige Rührbesen aus Metall. Sowohl die Schlaufen als auch der Griff sind aus diesem Material. Das macht den Küchenhelfer besonders stabil und langlebig. Aber nicht immer bestehen alle Komponenten aus Metall. Oft sind die Griffe aus Holz oder Kunststoff. Das liegt daran, dass diese Werkstoffe besser in der Hand liegen. Das Arbeiten wird somit angenehmer. Die Beschichtung von Pfannen und Töpfen unterliegt einer steten Weiterentwicklung. Deswegen kann man die Schneebesen auch aus Plastik oder Silikon kaufen. Diese sind besonders schonend zu den oft empfindlichen Oberflächen. Dabei erfüllen sie ihren Zweck genauso gut wie die älteren Modelle aus Metall.

Sonderformen
Besonders zum Anrühren von Soßen hat sich mittlerweile eine weiterentwickelte Form des einfachen Rührbesens etabliert. Der Soßenrührer besteht aus einem langen elastischen Stab, der am unteren Ende eine flache Schlaufe bildet. Darum befindet sich eine kleine runde Spirale. Mit dieser besonderen Form soll die Bildung von Klümpchen verhindert werden. Wegen seiner Form wird er unter anderem Spiralrührer genannt.

Elektrische Variante

Eine recht praktische Weiterentwicklung des Schaumschlägers stellt die elektrische Variante dar. Die elektrischen Schneebesen funktionieren vom Prinzip her genauso wie ihre manuellen Ebenbilder. Bei der elektrischen Variante unterscheidet man zwischen dem Handmixer mit zwei Rührstäben und einem Schneebesen mit elektrischem Antrieb. Letzterer sieht genauso aus, wie ein herkömmlicher Schneebesen, wird aber mit Strom betrieben. Der Vorteil eines Handrührgeräts ist der, dass die Arbeit vom Gerät ausgeführt wird. Damit wird die Arbeit immens erleichtert. Zudem bietet sich der Schneebesen in elektrischer Form besonders bei der Herstellung von Teigen an. Oft ist das mit der Hand sehr mühselig und schwierig, weil die Masse immer dicker wird. Es muss immense Kraft aufgewendet werden, um die Masse immer wieder glatt zu rühren.

Um die Jahre 1920 bis 1930 wurde das Standrührgerät erfunden. Dieses kam gezielt für das Vermengen und die Herstellung von Teigen zum Einsatz. Dabei verrührte ein großer breiter Schneebesen aus Metall in der Mitte die Zutaten in einer Schale. Oft drehte sich dabei die Schale zusätzlich, was das Vermengen beschleunigte. Das Gerät war äußerst praktisch, aber leider auch sehr groß und unhandlich. Eine kleinere Art war das Handrührgerät. Bekannt wurde diese elektrische Alternative unter dem Namen Handmixer durch die Firma Krups. Diese führte ihre Krups 3 Mix-Geräte in den 60ern in Deutschland auf dem Markt ein.

Das Handrührgerät verfügt in der Regel über zwei sich drehende Rührbesen. Das Prinzip ist dabei das Gleiche wie beim mechanischen Schneebesen. Wenn man den Handmixer leicht schräg in ein Gefäß hält, kommt es zur Blasenbildung. Dadurch entsteht eine schaumige Masse. Für das Herstellen von speziellen Teigen gehören in der Regel Knethaken zum Lieferumfang. Elektrische Schneebesen und Handrührer laufen auf verschiedenen Geschwindigkeitsstufen. Das ist ein weiterer Vorteil. Es gibt Speisen, die nur langsam vermengt werden dürfen. Andere hingegen brauchen eine hohe Geschwindigkeit. Das funktioniert durch die Stufeneinstellung beides genauso gut. Für das Anrühren von einfachen Zutaten wie beispielsweise Soßen rentiert sich der Einsatz eines elektrischen Schneebesens aber in der Regel nicht.

Hersteller

Schneeruten gibt es von den unterschiedlichsten Herstellern. Die wohl bekanntesten unter den mechanischen Schaumschlägern sind Marken, wie WMF, Kaiser oder Dr. Oetker. Diese stehen für eine gute Verarbeitung und eine hohe Qualität. Bei den elektrischen Alternativen sind Marken, wie Krups, Siemens und Bosch sehr bekannt.

Alternative Bezeichnungen

Neben der gängigsten Bezeichnung Schneebesen gibt es noch einige Synonyme in Deutschland für das Küchengerät. Diese sind zum Beispiel Schaumschläger, Rührbesen oder Quirl. In der Schweiz ist der Küchenhelfer als Schwingbesen bekannt. Von den Österreichern wird das Küchenutensil als Schneerute bezeichnen. Die elektrischen Varianten werden oft Handrührer, Handmixer oder Elektroquirl genannt.

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