Tortenränder

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Ratgeber Tortenränder


Ratgeber Tortenränder


Die perfekt verzierte Torte ist erst dann „rund“, wenn auch die Tortenränder mitbedacht werden. Allerdings ist es recht schwierig, einen Tortenrand schön zu gestalten. Am einfachsten ist es, die Grundierung mit einem Teigschaber, einer Teigkarte oder einfach mit einem langen und breiten Messer sorgfältig zu verstreichen. Schließlich können Sie den Tortenrand beispielsweise mit Schokoraspeln oder Mandelblättern bedecken – auch diese lassen sich mit Hilfe der o.g. Werkzeuge leicht andrücken – oder aber mit Hilfe eines Spritzbeutels verzieren.

Doch bevor Sie Ihre leckere Torte dekorieren können, brauchen Sie überhaupt erst einmal eine. Nützliche Hilfen, um einen Kuchen in die richtige Form zu bekommen und diesen anschließend geordnet aufschichten zu können, sind sogenannte Tortenringe. Tortenringe bestehen aus einem langen Streifen, der in verschiedenen Durchmessern eingestellt werden kann. Back- oder Kuchenrahmen sind hingegen fest und können auch eine andere Form als rund haben. Mit Unterstützung eines Kuchenrahmens können Sie entzückende Torten ganz einfach beispielsweise in Herz- oder Blütenform zaubern.

Wie verwende ich Tortenringe?

Mit Hilfe eines Tortenringes erhält der Kuchen erst seine runde Form. Üblicherweise sind Tortenringe etwa einen Meter lang und zwischen 8 und 12 Zentimetern breit. Meist bestehen sie aus Kunststoff oder Edelstahl- bzw. Aluminiumblech. Tortenringe haben – im Gegensatz zu einer Springform - keinen Boden. Der Tortenstreifen lässt sich dank mehrerer Schlitzungen in unterschiedlichen Durchmessern einstellen, wodurch dieses Backhilfsmittel sehr flexibel einsetzbar ist. Tortenringe lassen sich für verschiedene Zwecke einsetzen. Zunächst einmal erleichtern sie das Schichten einer Creme- bzw. Sahnetorte ganz ungemein. Dazu umschließen Sie den Tortenboden ganz fest mit dem Tortenring und brauchen nun nur noch die verschiedenen Zutaten aufzuschichten und glatt zu streichen. Auch für die Zubereitung einer Fruchttorte eignet sich der Tortenring. Dank diesem kann der Tortenguss reichlich über die Früchte gegossen werden, so dass schließlich eine glatte Oberfläche entsteht. Wenn Sie wollen, können Sie diese noch mit Hilfe eines Spritzbeutels verzieren.

Äußerst praktisch für die Herstellung einer Torte sind Tortenringe mit Höhenmarkierungen. Anhand dieser lassen sich die einzelnen Schichten der Torte präzise verteilen. Tortenringe mit Griffen lassen sich besser greifen und sind in ihrer Handhabung praktischer als Modelle ohne.

Damit Sie den Tortenring später wieder leicht und ohne die Torte zu beschädigen ablösen können, sollten Sie diesen vor Gebrauch leicht einfetten und eventuell mit Puderzucker bestäuben. Natürlich können Sie den Tortenring auch anstelle einer Springform zum Backen verwenden. In diesem Fall sollten Sie jedoch auf einen Tortenring aus Edelstahl zurückgreifen. Modelle aus Kunststoff eignen sich nicht für die Verwendung im heißen Backofen. Anstelle des fehlenden Bodens können Sie ein ungelochtes Patisserieblech benutzen. Es ist aber auch möglich, das Standard-Backblech mit Backpapier zu belegen und den Tortenring einfach darauf zu stellen. Achten Sie darauf, dass der Kuchenteig nicht allzu flüssig ist, da er sonst leicht auslaufen kann.

Mehrere Tortenringe benötigen Sie, wenn Sie eine Stufentorte herstellen wollen. Für eckige Kuchen und Torten benötigen Sie einen sogenannten Backrahmen.

Wenn die Torte fertig ist, präsentieren Sie sich am stilvollsten auf einer speziellen Tortenplatte. Mit Hilfe eines Torteneinteilers zerteilen Sie die Torte schnell und einfach in 14 oder 16 genau gleich große Stücke, ohne das Kunstwerk beschädigen zu müssen.

Haben Sie ein solches Hilfsmittel zur Hand, sollten Sie zuerst die Torte zerteilen und sie dann erst – fein säuberlich, Stück für Stück – verzieren.

Übrigens können Sie Tortenringe nicht unbedingt nur für Gebäck verwenden. Auch herzhafte Gerichte lassen sich mit ihrer Unterstützung hervorragend schichten und im Backofen zubereiten. Allerdings sollten diese, aufgrund des fehlenden Bodens, nicht allzu saftig sein, da die Flüssigkeit sonst ausläuft. Nach dem Backen entfernen Sie den Tortenring und servieren beispielsweise einen köstlichen Schichtauflauf. Doch auch hier gilt: Nur metallene Tortenringe verwenden!

So zaubern Sie eine Stufentorte

Stufentorten sind faszinierend anzuschauen und gelten als Krönung des Konditorhandwerkes. Mit einigen Tricks gelingt es Ihnen auch zu Hause, eine mehrstöckige Torte herzustellen. Es gibt verschiedene Varianten von Stufentorten, wie beispielsweise die Unterscheidung zwischen selbsttragenden Torten und einer Etagere zeigt. Bei der Etagere sind die einzelnen Schichten der Torte auf einem Tortenständer angeordnet. Doch welche Form Sie auch wählen, Sie selbst entscheiden über Inhalt und Verzierung Ihrer Torte.

Für eine dreistöckige Torte benötigen Sie drei Tortenringe unterschiedlichen Durchmessers. Zunächst einmal backen Sie drei verschieden große Böden, die Sie nach dem Auskühlen jeweils einmal teilen. Fangen Sie mit dem größten Boden an. Nehmen Sie die beiden Einzelteile des Bodens und verstreichen Sie auf der unteren Seite eine Creme und belegen Sie die Torte ganz nach Ihren Wünschen. Legen Sie den oberen Teil wieder vorsichtig auf. Ein Tortenring fixiert das Ganze.

Verfahren Sie mit den anderen beiden Böden genauso. Anschließend lassen Sie die Creme aushärten und die Böden sich setzen – Am besten im Kühlschrank und über Nacht. Am nächsten Tag können Sie den untersten Boden gänzlich mit Sahne – oder einer anderen Grundierung – bestreichen. Anschließend setzen Sie den mittleren Boden vorsichtig mittig auf und verteilen weitere Grundierungscreme. Ist der mittlere Boden zur Gänze bedeckt, kann der oberste aufgesetzt und ebenfalls mit Creme versehen werden. Bestenfalls verfügen Sie über ein weiteres Paar Hände, dass Ihnen beim Aufsetzen der einzelnen Böden behilflich sein kann. Nun steht einer fantasievollen Dekoration der Torte nichts mehr im Weg. Die einzelnen Schichten sollten für den Anfang nicht allzu dick ausfallen und der Teig nicht zu locker sein, da die Stufen sonst, infolge der Schwerkraft, ineinander versinken würden.

Eine traditionelle Hochzeitstorte hat übrigens fünf Stockwerke, welche die fünf großen Stationen des Lebens symbolisieren: Geburt, Konfirmation (d.h. Eintritt in die Welt der Erwachsenen), Heirat, Geburt der Kinder und Tod. In manchen Gegenden ist es Tradition, dass das fünfte Stockwerk abgenommen und eingefroren wird, um schließlich am ersten Hochzeitstag verspeist zu werden. Hochzeitstorten werden meist mit den Symbolen der Liebe und Zusammengehörigkeit dekoriert, sprichwörtlich ist schon das Brautpaar aus Zuckerguss, das seinen Platz ganz oben auf der Torte einnimmt.

Unser Team besteht aus RedakteurInnen, deren umfangreiches Wissen auf jahrelanger journalistischer Erfahrung im E-Commerce beruht. Wir recherchieren mit Begeisterung alle Informationen zu den unterschiedlichsten Themen und fassen diese für Sie übersichtlich in unseren Ratgebern zusammen.


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