Backbleche

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Ratgeber Backbleche


Ratgeber Backbleche


Gebacken wird zu jedem erdenklichen Anlass. Besonders beliebt ist der Kuchen zu Omas Geburtstag. Nicht weniger häufig sind Muffins, die sich vor allem auf Kindergeburtstagen einer großen Beliebtheit erfreuen. Selbst gebackene Brezeln werden hingegen gerne als Snacks auf Gartenpartys oder kleineren Feiern angeboten. Natürlich kann das Gebäck von Hand zubereitet werden. Dies erfordert Geduld und nimmt etwas mehr Zeit in Anspruch. Ein modernes und praktisches Hilfsmittel stellt in diesem Zusammenhang das Backblech dar. Das Backblech darf in keinem gut ausgestatteten Haushalt fehlen und kommt besonders häufig in der Weihnachtszeit zum Einsatz. Zu dieser Zeit werden Plätzchen in Fließbandarbeit hergestellt. Natürlich eignen sich die Bleche auch für die Zubereitung von einfachen Kuchen, sowie von herzhaften Speisen.

Backbleche – Modelle

Damit Sie beim Backen optimale Ergebnisse erzielen, haben wir die wichtigsten Kaufinformationen im Folgenden genauer ausgeführt. Nachstehend finden Sie eine Liste der wesentlichen Punkte:

- Die Beschaffenheit und die Qualität des Materials
- Die Handhabung
- Die für die Reinigung benötigte Zeit

Backbleche sind in den verschiedensten Ausführungen erhältlich. Am häufigsten und bekanntesten ist die klassische rechteckige Form, die über einen flachen Boden und einen leicht erhöhten Rand verfügt. Ein solches Universal-Backblech ist in der Regel auf die dafür vorgesehenen Schienen des Backofens abgestimmt und ausziehbar. Eine Alternative stellen tiefe Backbleche dar, die aber ebenfalls eine rechteckige Form besitzen. Hinzu kommen Bleche mit vorgestanzten Mustern. Sie sind für die Zubereitung von Muffins, Brezeln oder anderen Gebäckteilen geeignet.

Das Material
Backformen und -bleche bestehen aus den unterschiedlichsten Materialien. Weit verbreitet sind emaillierte Backbleche, sowie Backbleche aus Stahlblech und Aluminium. Unter die Kategorie der Blechformen fallen auch Formen aus Weißblech. Die Besonderheit dieser Blechsorte besteht im geringen Eigengewicht. Dies ist beim Backen von großen Teigmengen von Vorteil. Zudem handelt es sich bei Weißblech um ein sehr günstiges Material. Leider besitzt das Weißblech eine säureempfindliche Oberfläche, so dass es nicht für die Zubereitung von Obstkuchen geeignet ist. Des Weiteren lässt sich der Kuchen nur schlecht aus den Formen lösen, wenn diese vorher nicht entsprechend eingefettet wurden. Das Weißblech ist nicht spülmaschinenfest und muss nach dem Abspülen immer gut abgetrocknet werden. Ansonsten beginnt es zu rosten.

Eine moderne Alternative stellt das Silikon dar. Silikon-Backformen und -Backbleche sind für alle Öfen und Teigarten geeignet. Neben der sehr guten Antihaftwirkung überzeugen sie mit einer entsprechend leichten Reinigung. Aufgrund des flexiblen Materials lassen sich Silikon-Formen zudem platzsparend aufbewahren. Außerdem kann auf das Einfetten der Backform verzichtet werden, da sich der Kuchen auch ohne Fett problemlos aus der Form lösen lässt. Weniger praktisch ist die geringe Standfestigkeit. Vor allem beim Einfüllen des Teiges kippen Silikon-Formen leicht um. Im Gegensatz zu den Formen und Blechen aus Weiß- und Schwarzblech kann das Silikon in der Spülmaschine gereinigt werden.

Formen aus Glas bestechen durch ihre schöne Optik. Aufgrund ihrer Transparenz eignen sie sich besonders für die Zubereitung von Obst- oder Hefekuchen, da der Backvorgang zu jedem Zeitpunkt kontrolliert werden kann. Backformen aus Glas sind robust, besitzen aber eine vergleichsweise geringe Wärmeleitfähigkeit. Dadurch wird der Backprozess verlängert. Glas-Backformen sind, wie auch das Silikon, spülmaschinenfest.

Muffinformen und Brezelbleche
Muffins lassen viel Raum für Kreativität, denn Sie können sehr individuell gestaltet werden. Für das Backen der Mini-Küchlein wurden ursprünglich kleine Förmchen aus Papier verwendet. Diese rundeten die Gestaltung durch ihre unterschiedlichen, fröhlichen Farben ab. Auch heute werden die kleinen Papier-Förmchen noch gerne eingesetzt. Allerdings setzen sich auch die sogenannten Muffinbleche immer weiter durch. Hierbei handelt es sich um rechteckige Bleche, die in der Regel über eine Antihaftbeschichtung verfügen. Die Besonderheit dieser Bleche sind die vorgestanzten Vertiefungen, in die der Teig für die Muffins eingefüllt wird. Die Anzahl der Vertiefungen variiert von Hersteller zu Hersteller. Durchgesetzt haben sich jedoch die Formen mit sechs oder zwölf Stanzungen.

Der Vorteil des Muffinblechs besteht in der stabilen Form. Zu dünne Papierförmchen geben nämlich oft unter dem Gewicht von zu viel Teig nach, so dass unförmige Muffins entstehen. Mit der vorgefertigten Muffinform schaffen Sie hingegen sehr gleichmäßige Kuchen. Muffinformen sind auch in der beliebten Silikonausführung erhältlich. Das Silikon stellt sicher, dass sich die Muffins nach dem Backen schneller aus der Form herauslösen lassen.

Nach einem ähnlichen Prinzip funktionieren auch die Brezelbleche. Wie der Name schon sagt, sind diese Spezialbleche eigens für das Backen von Brezeln entworfen worden. Brezelbleche verfügen also über vorgestanzte Formen, mit denen sich kleine, gleichmäßig geformte Brezeln zubereiten lassen. Sie sind ebenfalls in verschiedenen Formen erhältlich und stellen dementsprechend eine unterschiedliche Anzahl an vorgestanzten Brezeln zur Verfügung. Achten Sie beim Kauf eines Brezelbleches darauf, dass dieses über eine entsprechende Antihaftbeschichtung verfügt. Die kleinen Vertiefungen lassen sich ansonsten nur schwer reinigen.

Pizzableche
Eine moderne Form des Backblechs stellen Pizzableche dar. Pizzableche weichen aufgrund der meist runden Form der Pizza von der klassischen, rechteckigen Form des Backblechs ab und sind ebenfalls kreisförmig gehalten. Sie werden in verschiedenen Größen angeboten. Unterschieden wird zwischen Blechen für tiefgefrorene und frische Pizza. Tiefgefrorene Pizzen werden auf gelochten Blechen zubereitet. Die Löcher im Blech sorgen dafür, dass die Pizza von unten mit mehr Hitze versorgt wird und somit schneller auftaut. Bleche für frische Pizzen kommen dementsprechend ohne Löcher aus.

Pizzableche bestehen in der Regel aus Aluminium oder Stahlblech. Stahlblech hat den Vorteil, dass es für Temperaturen von bis zu +280 Grad Celsius geeignet ist. Alu-Backbleche sind für weniger hohe Temperaturen gedacht, besitzen dafür aber ein geringes Eigengewicht. Einige Pizzableche werden in Kombination mit einer Transporthaube angeboten. Hierbei handelt es sich um eine Haube aus Kunststoff. Diese befestigen Sie am Rand des Blechs. Im Anschluss lässt sich das Blech mit Hilfe der an der Haube befestigten Griffe transportieren.

Zubehör

Ein modernes und praktisches Zubehörteil stellt das sogenannte Spritzschutzblech dar. Hierbei handelt es sich um ein spezielles Blech, das über dem eigentlichen Backblech angebracht wird. Es besitzt kleine Öffnungen, die das Garen der Speisen ermöglichen. Der Großteil der Fläche ist jedoch verschlossen, wodurch ein Überkochen von Flüssigkeiten und eine anschließende, aufwendige Reinigung verhindert werden. Die meisten Spritzschutzbleche eignen sich aufgrund ihres praktischen Designs auch als Grillunterlage. Beim Kauf des Spritzschutzbleches sollten Sie darauf achten, dass die Größe des Bleches zum Backofen und zu dem abzudeckenden Backblech passt.

Die Reinigung

Viele, die häufig mit dem Backblech arbeiten, kennen das Problem der anschließenden Reinigung. Diese gestaltet sich vor allem bei Blechen ohne Antihaftbeschichtung sehr aufwendig. Im Folgenden finden Sie einige Tipps, die Ihnen die Reinigung hoffentlich erleichtern werden: Leichtere bis mittlere Verschmutzungen lassen sich zum Beispiel mit heißem Wasser und Spülmittel entfernen. Dafür geben Sie zunächst etwas Spülmittel auf das Blech und lassen dieses einige Minuten einwirken. Im Anschluss können die Speisereste meist ohne Probleme mit einem Schwamm und Wasser abputzen.

Die Entfernung von hartnäckigen Verschmutzungen gestaltet sich etwas schwieriger, ist aber auch zu bewältigen. Hilfreich sind spezielle Sprays aus Discountern. Wer kein Geld für die Reinigung ausgeben will, kann einfach auf Backpulver zurückgreifen. Dieses wird mit Wasser auf das Backblech gegeben und muss circa eine halbe Stunde einwirken. In äußersten Notfällen kann auf Putzsteine oder Topfschwämme zurück gegriffen werden. Bedenken Sie aber, dass der häufige Einsatz solcher Schwämme die Beschichtung des Bleches beschädigen kann.

Um starke Verschmutzungen zu vermeiden, sollten Sie schon vor dem Backen entsprechende Vorkehrungen treffen. Ein praktisches Hilfsmittel stellt zum Beispiel das Backpapier dar. Eine Alternative sind Schutzmatten aus Silikon. Diese können mehrfach verwendet und nach dem Backen einfach abgespült werden. Wichtig ist auch, dass Sie das Backblech nach jedem Backen reinigen. Wenn Sie dies nicht tun, brennen die Speisereste vom letzten Backvorgang noch stärker ein und lassen sich am Ende gar nicht mehr entfernen.

Unser Team besteht aus RedakteurInnen, deren umfangreiches Wissen auf jahrelanger journalistischer Erfahrung im E-Commerce beruht. Wir recherchieren mit Begeisterung alle Informationen zu den unterschiedlichsten Themen und fassen diese für Sie übersichtlich in unseren Ratgebern zusammen.


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