Pullover

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Ratgeber Pullover


Ratgeber Damen-Pullover


Männer sind oft der Meinung, dass ihre Frauen ständig frieren würden. Tatsächlich frieren viele Frauen schnell, aber bei genauer Betrachtung ist das auch nicht weiter verwunderlich. Schließlich kann sich nicht in einen formlos weiten Pullover hüllen, wer sexy und gut aussehen möchte. Glücklicherweise ist die Veränderung das typische Merkmal von Mode. Und so gibt es mittlerweile schicke und wärmende Damen-Pullover in jeder Form, Farbe und Größe. Bei der vorhandenen Vielfalt fällt die Auswahl jedoch schwer. Bis vor wenigen Jahrzehnten verstand die Modewelt unter einem „Pullover“ einen aus dicker Wolle gestrickten Überzieher mit langen Ärmeln. Diese Kleidungsstücke sollten vor allem Fischer vor Wind, Kälte und Regen schützen, weshalb berühmte Pullovervarianten wie beispielsweise der Norwegerpulli oder der Aranpullover aus typischen Fischergegenden stammen. Die heute noch faszinierenden Muster dienten dabei nur untergeordnet der Schönheit, sondern sollten im Falle eines Schiffsunglücks die verunglückten und an Land gespülten Männer identifizieren helfen. Dies war möglich, weil jede Fischerfamilie ihr eigenes Muster verwendete.

Lange Zeit galten Pullover als Arbeitskleidung und waren nicht gesellschaftstauglich. Genau wie bei der Jeans kam es in den letzten Jahren zu einem drastischen Meinungsumschwung. Heute ist kein Kleiderschrank mehr ohne Damen-Pullover in den verschiedensten Varianten denkbar. Das ehemalige Kleidungsstück der Arbeiterschicht hat einen gewaltigen Imagewandel erfahren. Insbesondere Damen-Pullover sind heutzutage in den unterschiedlichsten Farben und Formen zu haben und bestehen zudem schon lange nicht mehr nur aus Wolle.

Grob- oder Feinstrick?

Grundsätzlich findet eine Unterscheidung von „Pullover“ und „Sweatshirts“ statt. Mit der Bezeichnung „Pullover“ ist meist Strickware gemeint, die fein oder grob gewirkt sein kann. Dementsprechend finden Sie in den meisten Shops auch die Einteilung in Feinstrick und Grobstrick. Feingestrickte Modelle bestehen oft aus Baumwolle oder anderen zarten Materialien wie beispielsweise Kunstfasern – allen voran Viskose, Polyamid und ähnlichen Grundstoffen. Besonders hochwertige Feinstrickpullover werden hingegen aus Naturmaterialien wie etwa Seide, Kaschmir oder hochgradig fein gearbeiteter Wolle gefertigt.

Sowohl Kunst- wie auch Naturfasern weisen jeweils spezifische Vor- und Nachteile auf. So sind Naturfasern wie Baumwolle, Kaschmir und Seide zwar oft teurer, dafür aber hautverträglicher. In der Regel sind natürliche Materialien besser geeignet, Flüssigkeiten – beispielsweise Schweiß – aufzusaugen sowie ausreichend Luft an die Haut zu lassen. Viele Menschen neigen zum Schwitzen, sobald sie Pullover aus Kunstfaser tragen. Jedoch haben diese den Vorteil, dass daraus gefertigte Kleidungsstücke deutlich leichter zu reinigen und zu pflegen sind. So dürfen etwa Pullover aus Seide oder Kaschmir nicht in der Waschmaschine gewaschen werden, was wiederum einem Viskose-Pulli auch bei sehr hohen Temperaturen nicht schadet. Zudem sind Kunstfasern meist form- und farbstabiler. Viele Hersteller verbinden die Vor- und Nachteile jeder Faserart, indem sie Pullover aus Mischmaterialien anbieten. Auf diese Weise vereint ein Pullover aus Baumwolle mit einem Viskose-Anteil die Vorteile beider Gewebearten und reduziert deren Nachteile. Pullover aus Feinstrick können zu jeder Gelegenheit getragen werden. Zumindest die Damenwelt ist in einem solchen Kleidungsstück auch bei offiziellen Gelegenheiten passend angezogen.

Damen-Pullover aus Grobstrick hingegen sind mehr im Freizeitbereich anzusiedeln. Ein kuscheliger Norwegerpulli etwa ist genau das richtige Kleidungsstück, um es sich damit in der kalten Jahreszeit mit einer Tasse Tee vor den Kamin gemütlich zu machen. Der augenscheinliche Unterschied zwischen Grob- und Feinstrickware besteht jedoch in der Größe der Maschen. Während bei Feinstrick der Pullover oftmals nicht als Strickware zu erkennen ist, hebt Grobstrick den Charakter des Pullovers als gestricktes Kleidungsstück hervor. Derart gefertigte Damen-Pullover eignen sich vor allem als wärmende Bekleidung im Herbst oder Winter, während fein gewirkte Pullis eher an einem lauen Sommerabend oder im Winter als Bürokleidung zu tragen sind. Hochwertige Grobstrickware besteht meist aus Schur- und/ oder Alpakawolle, wobei letztere besonders weich und hautverträglich ist. Bei herkömmlicher Schurwolle haben besonders Menschen mit empfindlicher Haut das Gefühl, die Wolle würde „kratzen“. Daneben finden auch in diesem Segment auch Garne aus Baumwolle und Kunstfasern Verwendung.

Sweatshirts

Sweatshirts sind genau genommen ebenfalls Pullover, doch im Gegensatz zu diesen werden diese modernen Kleidungsstücke nicht gestrickt. Sweatshirts, auch als Hoodies bekannt, stammen ursprünglich aus dem Sportbereich und sind eigentlich Bestandteil eines Jogginganzuges. Mittlerweile sind sie jedoch vor allem bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen als Freizeit- und Arbeitsbekleidung sehr beliebt. Sweatshirts gibt es in vielen verschiedenen Formen und Farben. Besonders beliebt ist die Variante mit Kapuze. Das Kapuzensweatshirt wird oft mit Kängurutasche oder - als Sweatjacke - mit „Zip“, also mit einem Reißverschluss, angeboten.

Sweatshirts werden meist aus Baumwolle oder einem Baumwollgemisch gefertigt. Häufig sind diese Kleidungsstücke innen angeraut, was sie zum perfekten Begleiter für jede Witterung werden lässt. Besonders stylisch wirkt bei schlanken Frauen ein auf Taille geschnittenes Kapuzensweatshirt in einer Knallfarbe und zu einer engen Jeans getragen. Ein solches Outfit lässt auch jedes Vorurteil hinfällig werden, das Pullover für unsexy erklärt. Aber auch fülligere Frauen können Sweatshirts sehr gut tragen, jedoch sollten diese auf einen lockeren Schnitt und eine ausreichende Länge. Allerdings sollte das Sweatshirt auch nicht zu weit geschnitten sein, da es sonst schnell unförmig wirkt.

Welcher Damen-Pullover steht mir?

Um diese Frage zu klären, sollten Sie sich zunächst einmal Ihre Figur genau betrachten. Sind Sie beispielsweise schlank, dürften Ihnen taillierte und eher kurz geschnittene Pullover hervorragend stehen. Frauen mit breiten Hüften hingegen profitieren optisch von gerade geschnittenen Oberteilen, die zudem etwas lockerer sitzen und nicht zu eng anliegen. Ein A-förmig geschnittener Pulli – oben schmal, unten weit – sieht hingegen vor allem an Frauen mit schmaleren Hüften gut aus, da die Proportionen auf diese Weise etwas verbreitert werden und ein derart geschnittener Pulli Kurven an Stellen zaubert, wo welche hingehören.

Haben Sie einen großen Busen, betonen Sie ihn ruhig! Bei der Kleiderwahl geht es schließlich vor allem darum, nicht jeder Modetorheit hinterher zu laufen, sondern darum, Ihre Vorzüge zu betonen und die nicht so geliebten Körperstellen zu kaschieren. Wenn Sie also einen schönen Busen haben, tragen Sie ruhig einen Pullover mit V-Ausschnitt. Dieser eignet sich übrigens auch für offizielle Anlässe, da eine darunter getragene Bluse – der Kragen guckt aus dem Ausschnitt heraus – sowohl schick wie auch formell wirkt. Ein weiter Rundhalsausschnitt hingegen ist eher für den Alltag geeignet, da er meist sehr lässig aussieht. Besonders im Sommer ist ein locker geschnittener Pulli mit einem weiten Rundhalsausschnitt und getragen über einem darunter hervor blitzenden Top oder Spitzenhemdchen sehr apart. Ein solcher Look steht sowohl schlanken wie auch fülligen Frauen, vor allem, wenn die Farbwahl stimmt.

Gerade sehr angesagt sind sogenannte Long-Pullover. Diese sind in der Regel so lang wie ein kurzes Kleid und werden zu einer engen Jeans oder einer Leggings getragen. Dazu sehen Ballerinas und ein hübsch gemustertes Tuch süß aus.

Rollkragenpullover hingegen sind eine typische Winterbekleidung und sind zeitlos-schön in Kombination mit einer dunklen Hose und einer langen Kette. Rollkragenpullover gibt es mit weit fallenden oder eng anliegenden Rollkrägen. Ein weiter Kragen ist besonders dann empfehlenswert, wenn Sie Ihre Oberweite kaschieren wollen.

Ebenfalls zu den Pullovern zählen die Pullunder, worunter Pullis ohne oder mit nur angeschnittenem Ärmel verstanden werden. Sie eignen sich prima als Überzieher über einer schlichten Bluse oder einem T-Shirt, sie spenden wohlige Wärme, ohne dabei jedoch zu warm zu werden. Auch Pullunder sind in vielen verschiedenen Versionen und für jede Figur passend erhältlich.

Der Poncho, ein locker sitzender Überwurf, ist das ideale Kleidungsstück sowohl für schmale wie breitere Frauen in der kühleren Jahreszeit.

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