billiger.de Fazit:
Asus ROG Strix G17 (2023) im Test: Starker Ryzen, schwacher Akku
Design und Verarbeitung
Sehr groß und schwer, mit dickem Displayrahmen und weit herausragendem Heck. Viel Kunststoff, die Handballenauflage fühlt sich angenehm an, zeigt aber Fingerabdrücke und gibt etwas nach; Deckel und Scharniere aus Metall, der Bildschirm bleibt leicht biegsam.
Tastatur und Eingabegeräte
Geräumige Tastatur mit Nummernblock und Makrotasten. Tippgefühl ordentlich, aber etwas schwammig bei schnellen Wiederholungen. Touchpad gleitet gut, klickt unten etwas straff.
Displayqualität
Das 240Hz-Panel wirkt dank Anti-Glare alltagstauglich und sehr farbstark, inklusive sehr guter Farbtreue. Mit rund 316 Nits fehlt Reserven, und Dolby Vision wirkt eher wie ein Etikett als echtes HDR-Erlebnis.
Leistung und Geschwindigkeit
Im Test läuft das Walmart-Modell mit AMD Ryzen 9 7845HX (12 Kerne), GeForce RTX 4060, 16GB RAM und 1TB SSD. Der Prozessor liefert in Produktivaufgaben sehr hohe Performance und hängt viele Rivalen ab, die SSD fällt im Vergleich jedoch etwas träge aus und bremst einzelne Workflows. In Grafiklast bleibt die RTX 4060 der limitierende Faktor, weshalb die starke CPU nicht immer einen Vorteil herausspielt.
Gaming
In vielen Tests knapp hinter gleich ausgestatteten RTX-4060-Rivalen. Bei 1440p bleibt die Leistung dennoch solide, ohne Einbrüche im Stresstest.
Akkulaufzeit
Im Videotest hält das ROG Strix G17 weniger als vier Stunden durch und fällt damit deutlich hinter viele aktuelle Gaming-Notebooks, die inzwischen klar über sechs Stunden schaffen. Das 1440p-Display mit hoher Bildwiederholrate kostet Energie, doch selbst mit auf 60Hz reduzierter Frequenz gewinnt das Gerät praktisch keine Laufzeit.
Anschlüsse und Erweiterbarkeit
Hinten vielseitig mit USB-C und HDMI, seitlich mager. Kein USB4 und nur Gigabit-LAN, Wi-Fi 6E läuft schnell und stabil.
Geräuschentwicklung und Kühlung
Eng wirkende Abluftöffnungen, dennoch konstante Leistung im Stresstest ohne Drosselung.