billiger.de Fazit:
Redmi 12C: Ruckel-Realität statt Budget-Glück
Leistung
Das Redmi 12C ruckelt schon in Menüs und reagiert teils verzögert. Wenig RAM und langsamer eMMC-Speicher bremsen Multitasking und App-Starts spürbar, einfache Games laufen nur eingeschränkt.
Kamera
Bei Tageslicht liefert die 50-MP-Hauptkamera ordentliche Details, auch 2x Digitalzoom bleibt brauchbar. Abends kippt die Qualität schnell, ohne optische Stabilisierung wirken Bilder weich, dunkel und verrauscht, die Frontkamera fällt bei wenig Licht noch stärker ab.
Akku und Ladezeit
Der 5.000-mAh-Akku hält zuverlässig einen Tag, bei moderater Nutzung auch länger. Laden gelingt nur mit 10 Watt und dauert entsprechend.
Display
Das 6,7-Zoll-IPS-Panel zeigt solide Bildqualität, aber nur HD+ und 60 Hz. In direkter Sonne fällt das Ablesen schwer.
Design und Verarbeitung
Kunststoffgehäuse wirkt robust, die Rückseite bleibt sauber, das Kameraglas verschmutzt leicht. Große Abmessungen und die hohe Lautstärkewippe erschweren die Bedienung.
Betriebssystem und Software
Android 12 mit MIUI 13 läuft spürbar zäh, trotz Updates. Positiv: Xiaomi verspricht zwei Android-Versionen und drei Jahre Sicherheitspatches.
Konnektivität
LTE und WiFi 5 reichen für Alltag, NFC und Bluetooth 5.1 sind dabei. 5G und WiFi 6 fehlen.
Audio
Der Einzel-Lautsprecher spielt ausreichend laut, Telefonate bleiben verständlich. Freisprechen über Lautsprecher bleibt allerdings zu leise.
Sicherheitsfunktionen
Der Fingerabdruckscanner arbeitet schnell und zuverlässig, die Nähe zum Kameramodul lädt aber zu Fehlgriffen ein.
Besondere Features
Klinkenanschluss, Dual-SIM plus microSD bis 1 TB punkten. Der Micro-USB-Port wirkt in dieser Klasse fehl am Platz.