Schleifmaschinen

Ratgeber Schleifmaschinen


Ratgeber Schleifmaschinen



Die Schleifmaschine ist ein Werkzeug, welches beim heimischen Handwerken eher selten vorkommt. Hierfür braucht es einiges an Vorkenntnis und Erfahrung, sowie dem nötigen Kleingeld. Durch das Internet haben Sie jedoch die Möglichkeit, auf ein breites Angebotsspektrum zurückzugreifen, Preise miteinander zu vergleichen und so die bestmögliche Ersparnis bei gleichbleibend guter Qualität zu finden. Darüber hinaus ergeben sich aus der Nutzung einer solchen Maschine zahlreiche Vorteile. Das herkömmliche Schleifen per Hand braucht nicht nur einiges an Kraft und Energie, sondern vor allem Zeit.

Gerade beim Aufarbeiten alter Dielenböden muss entsprechend der Größe der Wohnung ein enormes Maß an Hingabe aufgebracht werden. Eine Schleifmaschine hingegen muss nur richtig geführt und angewendet werden, sodass Projekte durch die Ersparnis im Aufwand schneller abgeschlossen werden können. Da es zahlreiche Arten der Schleifmaschinen gibt, beginnend beim Winkelschleifer über die Parkettschleifmaschine und die Tellerschleifmaschine bis hin zum Exzenterschleifer und dem Deltaschleifer, gilt es, sich vorab ausreichend zu informieren, für welche Arbeit welches Gerät am geeignetsten ist und welche Kriterien, gerade beim Online-Shopping, berücksichtigt werden müssen.

Die am häufigsten genutzten Schleifmaschinen

Wenn Sie über die Anschaffung einer Schleifmaschine nachdenken, dann sollten Sie verschiedene Aspekte wie die Art, die benötigte Schleifblattgröße, die maximale Leistungsfähigkeit und die Staubentwicklung bedenken. Gerade letzteres kann bei umfangreichen Arbeiten schnell zu einem massiven Problem werden. Wenn Sie also einen besonders großen Bereich abschleifen wollen, sollten Sie zu einem Produkt greifen, welches über eine spezielle Vorrichtung verfügt, die den Staub optimal ableitet, sodass die Staubentwicklung enorm herabgesenkt werden kann. Zu den bekanntesten Arten der Schleifmaschine gehört zunächst einmal der Bandschleifer, für welchen Sie sich entscheiden sollten, wenn Sie eine große Oberfläche wie zum Beispiel eine Tür oder eine Tischplatte schnell abschleifen wollen.
Für kleine und schwer erreichbare Flächen wie Ecken sollten Sie hingegen einen Deltaschleifer oder einen Geradschleifer wählen. Der sogenannte Exzenterschleifer hingegen ist gerade für grobe, aber auch feine Arbeiten perfekt geeignet. Hier liegt ein weiterer Vorteil in der gebogenen Form, die es ermöglicht, schnell über Kurven und rechte Winkel zu schleifen. Eine weitere Variante der Schleifmaschine ist der Multifunktionsschleifer, der sich seinem Namen entsprechend für die unterschiedlichsten Schleifarbeiten verwenden lässt. Bedarf es in Ihrem Fall eines Produkts, welches es schafft, mehrere Arbeiten wie das Schleifen, das Schneiden und Sägen zu erledigen, dann empfiehlt es sich, ein Multifunktionsgerät zu kaufen.



Die einzelnen Schleifmaschinen im Detail

Grundlegend wissen Sie nun schon, welche Arten der Schleifmaschine erhältlich sind. Doch um Ihnen ausreichend Informationen zu geben, geht es nun um die Details. Der Bandschleifer kann auch als Hochleistungsschleifer bezeichnet werden, denn hier werden große Flächen in einer guten Zeit fertiggestellt. Allerdings eignet sich das Modell nur für den ersten Schliff. Ein hohes Maß an Funktionalität wird jedoch dadurch erreicht, dass sich der Bandschleifer zudem für das Zurechtschneiden nutzen lässt.

Seinen Namen verdankt dieses Modell im Übrigen der großen Schleifpapierrolle, die über zwei Rollen gespannt ist und so den notwendigen Bandmechanismus auslöst. Der Deltaschleifer hat einen sehr kompakten Handgriff und kann so ohne große Mühen in Ecken und auf kleinen Flächen geführt werden. Die Funktionsweise entsteht durch einen Vibrationsmechanismus, der sich auf das dreieckige Schleifblatt überträgt. Der Exzenterschleifer kann der passende Helfer für Sie werden, wenn Sie eine Verbindung zwischen zwei Holzstücken schleifen wollen, da dies einen exakt gleichen Winkel erfordert. Durch eine hohe Drehzahl und einer zirkulierenden Kreisbahn können glatte Oberflächen beim ersten Schliff erzielt werden. Ein häufiger Fehler, den Sie bitte nicht machen, ist das Verwechseln mit dem Schwingschleifer, denn bei diesem fehlt die Drehbewegung. Auch ein Kantenschleifer sorgt für die notwendige Feinarbeit für passgenaue Kanten.

Eine Sonderform der Schleifmaschinen stellt der Winkelschleifer dar, der auch als Trennschleifer bezeichnet werden kann und nur im weitesten Sinne zu den Schleifmaschinen zählt. Denn dieses Modell kann zwar als Schleifer genutzt werden, dient jedoch ursprünglich zum größten Teil dem Trennen von Materialien mit Hilfe von verschiedenen Aufsätzen. Ein bekanntes Synonym für den Winkelschleifer ist auch der Begriff „Flex“, obwohl es sich hierbei eigentlich um einen Markennamen handelt.

Die Betriebsformen von Schleifmaschinen

Nicht nur die Art der Schleifmaschinen unterscheidet sich, sondern auch die Möglichkeiten des Betriebes. So lässt sich zwischen einem kabelgebundenen und einem akkubetriebenen Schleifer differenzieren. Die kabelgebundene Variante ist hierbei die am häufigsten vorkommende, doch gerade beim Deltaschleifer findet sich auch das akkubetriebene Modell. Wenn Sie im Inneren Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung nicht ausreichend Platz zum Schleifen haben, dann ist es ratsam, kabellose Schleifmaschinen zu nutzen, denn so können Sie das Prozedere auch bequem im Garten oder Hinterhof erledigen, was dann natürlich auch noch praktisch ist, da die Staubentwicklung unwichtig wird und Sie sich somit die Anschaffung eines Geräts mit einer entsprechenden Vorrichtung ersparen. Sie können dennoch darauf achten, ob sich an dem Artikel eine zusätzliche Düse anbringen lässt und sollten zudem ohne Ausnahme stets eine Schutzbrille und eine Atemmaske tragen, um jegliches Risiko auszuschließen.

Die Wahl der Schleifblätter
Die Wahl der richtigen Schleifmaschine ist der zweite wichtige Schritt. Doch bei Ihrem Kauf dürfen Sie die Schleifblätter nicht vergessen. Diese ähneln sich zwar oft im Aussehen, können jedoch auch in Dreiecksform auftreten, so wie beim Deltaschleifer. Auch in anderen Punkten finden sich Unterschiede, sodass Sie nicht jedes Schleifpapier für jede Maschine nutzen können, solange es nur die kleine Form hat. Denn gerade der Körnungsgrad hat einen enorm großen Einfluss auf das Ergebnis der Schleifarbeiten. Dabei gilt grundsätzlich, dass je höher die Körnung ausfällt, desto glatter die Oberfläche wird. Damit Sie die passende Größe für Ihr Gerät finden, sollten Sie zusätzlich beachten, dass der Durchmesser in Millimetern angegeben wird.

Ausreichend Pflege
Damit Sie möglichst lange von Ihrem Produkt Nutzen haben und die oftmals hohe Investition bei Schleifmaschinen auch rentabel bleibt, müssen Sie das Gerät regelmäßig pflegen. Denn nur so kann die Leistung auch über einen längeren Zeitraum hinweg gleichbleibend gut sein. Gebrauchsteile müssen nach einem gewissen Einsatz ausgetauscht werden. Dies bezieht sich vor allem auf die Schleifscheiben, die Schleifbänder und das Schleifmittel.

Tipps für den Online-Einkauf
Um auf den ersten Blick gute von schlechter Qualität zu unterscheiden, hilft bei Schleifmaschinen oftmals schon der optische Eindruck. Denn alles was eher an ein Spielzeug als an ein nützliches Werkzeug erinnert, kann mit Fug und Recht als mittelmäßig bis schlecht bezeichnet werden. Weist ein Produkt viele metallene Bauteile auf, so kann dies als Indiz für eine qualitativ hochwertige Verarbeitung angesehen werden. Denn durch das Metall erhöhen sich die Lebensdauer und die Leistungsfähigkeit, wobei gleichzeitig das Maß an Verschleiß verringert wird. Da Sie im Internet Schleifmaschinen nicht probehalten können, sollten Sie auf das Design achten. Ist dies bereits in einer ergonomischen Form gehalten, wie zum Beispiel beim Deltaschleifer oder dem Geradschleifer, kommt dies der Handlichkeit beim Arbeiten zugute.
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