billiger.de Fazit:
EQ.300: Starkes Milchsystem, Kaffee mit Limits
Einordnung
Der EQ.300 trägt nur eine neue Modellnummer, technisch bleibt er ein EQ.3.
Bedienung und Benutzerfreundlichkeit
coffeeDirect Display, klare Tasten und Symbole führen Sie schnell zum ersten Bezug. Als einzige echte Hürde gelten Mahlgrad-Feintuning und das erste Handling der Brüheinheit.
Getränkeauswahl und Individualisierung
Espresso, Kaffee, Cappuccino, Latte Macchiato und heiße Milch stehen bereit, Heißwasser fehlt. Menge, Stärke und Schäumdauer lassen sich direkt beim Bezug anpassen, zwei Tassen gehen nur bei schwarzen Getränken ohne Milch-Zwischenschritt.
Getränkequalität
Espresso gelingt aromatisch mit guter Temperatur, die beste Extraktion zeigt sich bei mittlerer Stärke. Auf höchster Stufe stockt der Bezug, Crema leidet, Caffe Crema wirkt eher dünn.
Milchsystem
Die halbautomatische Düse liefert festen, warmen Schaum und klappt auch mit Alternativen. Sie steuern die Konsistenz über Zeit und Abbruch, danach reinigen Sie nur zwei kleine Teile.
Mahlwerk und Brühgruppe
Keramik-Scheibenmahlwerk mit fünf Stufen arbeitet ordentlich, der feinste Grad reicht meist. Die Brühgruppe setzt der Kaffeemehlmenge Grenzen.
Lautstärke, Tempo, Verarbeitung
Nicht flüsterleise, aber unter Klassendurchschnitt, Milchgetränke dauern. Kunststoff wirkt hochwertig, bleibt jedoch weniger robust für Dauerstress.
Reinigung und Wartung
Viele Teile dürfen in die Spülmaschine, Calc’nClean unterstützt. Auffällig: häufige Entkalkungsaufforderungen trotz Filter und weichem Wasser.
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Vorteile- Innovatives, leichtes Milchaufschäumen
- Einfache Reinigung vieler Teile
- Keramikmahlwerk zum Einstieg
Nachteile- Kein Heißwasser für Americano
- Maxstärke stottert, wenig Crema
- Fordert Entkalken vergleichsweise oft