Speisewärmer

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Ratgeber Speisewärmer


Aktualisiert: 07.12.2018 | Autor: Online-Redaktion

Gut zu wissen

Viele Gerichte schmecken nur, wenn sie warm verzehrt werden. Mal ganz ehrlich: Wer möchte seine Suppe, leckere Pastagerichte oder köstlichen Braten schon kalt genießen? Damit zubereitete Gerichte auch am Tisch oder an anderen Orten fernab der Kochstelle bei Temperatur bleiben, kommen vielfach sog. Speisewärmer zum Einsatz, sei es in der Gastronomie oder in privaten Haushalten.

Wissenswert

Laut dem aktuellen Ernährungsreport des Bundeslandwirtschaftsministeriums kochten 2017 rund 39 % der Bundesbürger mindestens einmal täglich selbst.
 

Was auf den Teller kommt, hängt bei 97% der Befragten davon ab, ob es auch schmeckt. Schmecken tut es allerdings meist nur dann, wenn es auch bei optimaler Temperatur verzehrt wird, weshalb zum Warmhalten von Gerichten häufig auf Hilfsmittel wie Speisewärmer zurückgegriffen wird.

Speisewärmer sind Vorrichtungen, die zum Warmhalten bereits fertig zubereiteter Speisen verwendet werden. In der Regel kommen solche Geräte in privaten Haushalten meist in der Nähe des entsprechenden Ortes des Verzehrs wie z.B. dem Esstisch zum Einsatz. Sie liefern allerdings auch auf Servierwagen oder an Buffets nützliche Dienste. Dabei ist der Begriff Speisewärmer nur als Oberbegriff zu verstehen, da zu diesem Zweck sehr verschiedenartige Vorrichtungen verwendet werden können. Angefangen vom klassischen Rechaud über Warmhalteplatten, die mit herkömmlichen Teelichtern auf Temperatur gehalten werden bis hin zu modernen elektrischen Warmhalteplatten und den in der Gastronomie beliebten Chafing Dishes, gibt es verschiedene Arten von Speisewärmern.
 

Grundsätzlich kann man bei Speisewärmern zwischen Modellen unterscheiden, bei welchen die zum Warmhalten benötigte Wärme durch Brennstoffe oder elektrischen Strom erzeugt wirkt. So gibt es z.B. Rechauds oder Warmhalteplatten, die mit Teelichtern, Kerzen oder Hilfsstoffen wie Brennspiritus oder Brennpasten betrieben werden, wie man es z.B. von klassischen Fondues oder Raclettes her kennt. Andererseits gibt es heute eine Vielzahl an elektrisch beheizten Warmhalteplatten, die für die Wärmeerzeugung lediglich eine herkömmliche Steckdose benötigen oder zur Stromversorgung mit einem integrierten Akku ausgestattet sind. Bei all diesen Varianten können die warmzuhaltenden Speisen direkt mit dem Geschirr wie z.B. Tellern, Suppenschüsseln, Töpfen oder Pfannen auf dem Speisewärmer abgestellt werden.
 

Etwas anders werden sog. Chafing-Dishes verwendet, die allerdings in erster Linie weniger in privaten Haushalten, sondern mehr im gastronomischen Bereich eingesetzt werden. Vor allem beim Catering oder an klassischen Buffets greift man zu solchen Speisewärmern, bei welchen die warmzuhaltenden Speisen direkt in einen Behälter aus Edelstahl gefüllt werden. Dieser Behälter steht wiederum in einem weiteren Behälter mit erhitztem Wasser, durch welches die Wärme gleichmäßig auf den eigentlichen Speisenbehälter übertragen wird. Das Wasserbad solcher Speisewärmer kann wiederum auf unterschiedliche Weisen erhitzt werden, auch hier stehen Modelle für die Erhitzung mit elektrischem Strom oder brennbaren Hilfsstoffen zur Verfügung. Sie eignen sich sehr gut für ein Warmhalten über einen längeren Zeitraum hinweg, liefern sehr gleichmäßige Temperaturen und verhindern, dass die Speisen austrocknen oder weitergaren würden.

Auf den Punkt!

Grundsätzlich ist der Preis von Speisewärmern vom Material, der Art der Wärmerzeugung, ihrer Leistung und ihrer Größe abhängig.
 

Einen einfacheren Speisewärmer zum Warmhalten fertiger Speisen auf dem heimischen Esstisch mit herkömmlichen Teelichtern bekommt man bereits für knappe 10 EUR. Elektrische Warmhalteplatten in haushaltsüblicher Größe sind ab rd. 25 EUR erhältlich, für professionelle und qualitativ hochwertige Chafing-Dishes muss man mindestens 75 EUR auf den Tisch legen.

Ist ein Speisewärmer das Richtige für mich?

Speisewärmer halten fertig zubereitete Gerichte bei Temperatur und lassen sich schnell und unkompliziert verwenden. Ob ein solches Hilfsmittel auch Ihren Anforderungen und Bedürfnissen entspricht, lässt sich durch Beantwortung nachfolgender Fragen besser beurteilen:

  • Wie wichtig ist mir bei einem Speisewärmer die Mobilität und Unabhängigkeit von Strom?
    Gerade zum Warmhalten von Speisen auf dem Esstisch oder einem beigestellten Servierwagen möchte man nicht immer erst einen elektrischen Speisewärmer anstecken, der zudem auf eine entsprechende Steckdose in der Nähe angewiesen ist. Für diesen Zweck eignen sich mit Hilfsmitteln wie Brennpasten oder Teelichtern betriebene Rechauds oder Warmhalteplatten sehr gut. Sie sind flexibel verwendbare Alternativen zum Warmhalten von Speisen im Freien, wo nicht zwangsläufig immer Strom für eine elektrische Warmhalteplatte zur Verfügung steht. So kann man warme Speisen z.B. auch einmal im Garten, auf dem Balkon oder der Terrasse genießen, ohne auf die richtige Temperatur der Gerichte verzichten zu müssen. Wer etwas mehr investieren möchte, kann einen solchen Speisenwärmer heute auch mit integrierten Akkus finden, die unabhängig von der Steckdose funktionieren und trotzdem keine Hilfsstoffe wie Brennpaste oder Brennspiritus benötigen.
     
  • Worin liegen die Vorteile elektrischer Speisenwärmer?
    Elektrische Speisenwärmer wie Warmhalteplatten haben den Vorteil, dass sich ihre Wärmeabgabe meist sehr individuell und stufenlos regulieren lässt. So steht für unterschiedliche Arten von Speisen immer die richtige Temperatur zur Verfügung, egal ob man sie nun heiß oder nur leicht angewärmt genießen möchte. Ein weiterer Vorteil elektrischer Speisenwärmer liegt darin, dass sie in der Regel sofort nach dem Einschalten zur Verfügung stehen und nicht erst lange Aufwärmzeiten benötigen, wie das bei Rechauds mit Erwärmung durch Brennpasten oder Teelichtern häufig der Fall ist. Durch integrierte Thermostate kann bei solchen Geräten wiederum eine voreingestellte Temperatur über einen längeren Zeitraum aufrechterhalten werden.
Wissenswert

Eine Sondervariante elektrischer Speisenwärmer sind sog. Elektrische Suppentöpfe, die speziell zum Warmhalten flüssiger Speisen wie Suppen, Eintöpfen oder Saucen verwendet werden können.
 

Sie sind meist mit einem entnehmbaren Warmhaltebehälter, einem entsprechenden Deckel und integrierten Thermostaten ausgestattet, die ein gleichmäßiges Warmhalten der flüssigen Speisen gewährleisten. Mit einer Suppenkelle oder einem Schöpflöffel können die bei Temperatur gehaltenen Suppen, etc. direkt aus dem Speisenwärmer serviert werden.

Fazit

Nachfolgend sind die individuellen Vor- und Nachteile von Speisewärmern kompakt zusammengefasst:

Vorteile
  • Halten Speisen am gewünschten Ort warm
  • Elektrische Speisewärmer sind leistungsfähig und schnell einsetzbar
  • Brennstoffbetriebene Speisewärmer sind unabhängig von Stromquellen
Nachteile
  • Preiswerte Modelle bieten häufig nur ungleichmäßige Wärmeverteilung
  • Elektrische Speisewärmer benötigen eine Steckdose
  • Brennstoffbetriebene Speisewärmer benötigen Hilfsstoffe wie Brennpasten oder Brennspiritus

Falls Sie weitere interessante Informationen rund um das Thema Warmhalteplatten suchen, steht Ihnen unser umfangreicher Ratgeber zur Verfügung.


Online-Redaktion

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