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Fritteusen (256 Ergebnisse aus 78 Shops)

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Fassungsvermögen (kg)
Fassungsvermögen (kg)

Das Fassungsvermögen gibt die Gesamtkapazität des Frittierguts in Kilogramm wieder.

Öltankinhalt
Öltankinhalt

Der Öltankinhalt gibt Aufschluss über die Fettfüllmenge des Gerätes in Liter. Standardgeräte für den Haushalt haben in der Regel eine Kapazität von 5 bis 10 Liter. Geräte mit Actifry-Funktion kommen mit sehr wenig Öl aus und haben entsprechend geringere Werte.

Leistungsaufnahme
Leistungsaufnahme

Die Leistungsaufnahme bezieht sich darauf, wie leistungsstark ein Gerät ist, also wie viel Watt (Einheit für Leistung) ein Gerät umsetzen kann. Gleichzeitig erhöht sich hierbei jedoch auch der Stromverbrauch.

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Sie sind auf der Suche nach einer Fritteuse?

In unserem Kaufberater finden Sie die wichtigsten Informationen, um die ideale Fritteuse zu finden.

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Wissen Kompakt

Wer kennt ihn nicht, den Geschmack von warmen, knusprigen Pommes frites? Doch nicht nur die dünnen, gebackenen Kartoffelstreifen, sondern auch andere frittierte Spezialitäten sind für viele Personen ein Gaumenschmaus. Mithilfe einer Fritteuse können Sie sich diesen Genuss auch nach Hause holen. 
 
Die Fritteuse zählt zu jenen Küchengeräten, mit denen Sie in kurzer Zeit eine Vielzahl von Speisen knusprig zubereiten können. Kartoffelprodukte in den verschiedensten Variationen wie Pommes frites, Kartoffelecken oder Rösti sind genauso schnell und komfortabel zubereitet wie panierter Fisch, Schnitzel oder panierter Käse und viele andere Speisen. 

Wissenswert
Ein französischer Händler hatte bereits im Jahr 1789 die Idee zur Entwicklung der uns heute bekannten Fritteuse. Diese wurde jedoch erst Jahre später in Produktion gegeben.
Aufgrund ihrer französischen Abstammung ist das Küchengerät häufig auch unter der französischen Schreibweise „Friteuse“ zu finden. 
Bereits seit langem wird die Fritteuse daher nicht mehr nur in der Gastronomie genutzt und geschätzt. Auch für private Küchen gehört sie bereits seit Jahrzenten zu den beliebten Ausstattungsprodukten.
 
Damit auch Sie die Fritteuse finden, die ideal zu Ihren Bedürfnissen passt, haben wir nachfolgend in unserem Kaufberater alle wichtigen Entscheidungsmerkmale zusammengetragen. So können Sie sich schnell und komfortabel einen Überblick über die vielfältigen Möglichkeiten bei der Wahl einer Fritteuse verschaffen.
 

Kaufberater

Bei dem Kauf einer Fritteuse stehen Sie zunächst vor der Wahl von einer Vielzahl an unterschiedlichen Geräten. Diese unterscheiden sich nicht nur in ihrer Optik, sondern auch in ihrer Funktionsweise und Bauart

Stellen Sie sich daher vor dem Kauf die Frage, welche Anforderungen Sie an das Gerät stellen und auf welche Eigenschaften Ihrer neuen Fritteuse Sie besonderen Wert legen.
Erfahren Sie in unserem Kaufberater mehr zu den Themen
Bedenken Sie beim Kauf der für Sie idealen Fritteuse vor allem folgende Gesichtspunkte:
 
  • Wählen Sie die passende Bauart der Fritteuse für Ihre Bedürfnisse.
    Möchten Sie große Mengen an Lebensmitteln zubereiten, empfiehlt sich eine Fritteuse mit großem Behälter, wie beispielsweise eine Doppelfritteuse oder eine Standfritteuse für die Gastronomie. Für Haushalte mit geringer Personenanzahl reicht in der Regel ein kleineres Gerät wie die klassische Fritteuse oder eine Minifritteuse.
  • Überlegen Sie, ob Sie Ihre Speisen klassisch in Fett oder auf gesündere Weise mit Heißluft frittieren möchten.
    In klassischen Elektrofritteusen werden die Lebensmittel in heißem Fett ausgebacken. Sollten Sie besonderen Wert auf eine gesunde Zubereitung der Mahlzeiten legen, empfiehlt sich eine Heißluftfritteuse. Diese bereitet die Speisen statt mit flüssigem Öl mit Heißluft zu.
  • Wählen Sie aus dem zahlreichen Fritteusen-Angebot ein Gerät mit den Ausstattungselementen, die Sie benötigen.
    Um den Bedienkomfort zu erhöhen, besitzen Fritteusen oftmals eine Vielzahl an zusätzlichen Ausstattungselementen. Dazu zählen beispielsweise ein Ablasshahn, eine Easy-Clean-Funktion oder auch eine Liftomatik. Zudem sollte Ihre Fritteuse auch mit den wichtigsten Sicherheitsvorrichtungen ausgestattet sein.
     



Fritteusen-Typen

Eine Fritteuse bereitet im Handumdrehen knusprige Mahlzeiten. Die verschiedenen Fritteusen-Typen unterscheiden sich in der jeweiligen Funktionsweise und Bauart

Wissenswert
Fritteusen können je nach Modell grundsätzlich auf 2 Arten mit Energie versorgt werden:
Die Versorgung mit Strom eignet sich besonders für den privaten Gebrauch, da Sie die Fritteusen ganz einfach an die Steckdose anschließen müssen. 
 
Um eine Fritteuse mit Gas nutzen zu können, müssen Sie das Gerät mit einem entsprechenden Gasanschluss oder einer Gasflasche verbinden. Die Nutzung einer Gasfritteuse ist für den Gastronomie-Gebrauch energiesparender als eine strombetriebene Fritteuse. Zu beachten ist jedoch, dass Sie eine Gasflasche regelmäßig austauschen müssen. Zudem ist die zusätzliche Installation eines Abgaskamins erforderlich.

Fritteusen-Typen nach Funktionsweise

Sie haben beim Kauf einer Fritteuse die Wahl zwischen verschiedenen Funktionsweisen des Geräts:
Auf den Punkt!
  • Die Elektrofritteuse bereitet Ihre Speisen auf herkömmliche Weise mit viel Öl zu, das durch ein Heizelement im Boden erhitzt wird.
  • Eine gesündere, fettarme Zubereitung der Speisen können Sie mit einer Heißluftfritteuse erwirken. Sie funktioniert mit einem heißen Luftstrom.
  • Die innovative Technik einer Kaltzonenfritteuse verlängert die Haltbarkeit des Fettes durch ein integriertes Heizelement im Ölbehälter.
  • Die Rotofritteuse besitzt einen rotierenden Frittierkorb, wodurch weniger Fett zum Garen benötigt wird.

Elektrofritteuse

Die Elektrofritteuse befüllen Sie auf herkömmliche Weise mit Öl bzw. Fett. Dieses wird elektrisch durch ein Heizelement erhitzt, das in der Regel direkt in der Bodenplatte des Geräts oder unter dem Garbehälter verbaut ist. Das Öl gerät somit nicht in Verbindung mit dem Heizelement, sodass Sie dieses nicht reinigen müssen. 
 
Die Temperatur können Sie meist über einen Regler steuern und somit anpassen. In einer Elektrofritteuse können Sie Pommes frites, Fisch, Fleisch, Gemüse und Obst sowie süße Backwaren zubereiten.

Nachteilig ist an einer Elektrofritteuse jedoch, dass der Boden des Ölbehälters sehr heiß wird und somit abgelöstes und heruntergesunkenes Frittiergut dort anbrennen kann. Das sorgt für eine unangenehme Geruchsentwicklung und macht einen häufigeren Wechsel des Frittieröls notwendig.

Eine Elektrofritteuse kostet je nach Bauart, Größe und Ausstattungsumfang etwa 15–2.000 €.
Pro
  • Keine Reinigung des Heizelements
  • Knuspriges Fritterergebnis
Contra
  • Geruchsentwicklung durch Anbrennen
  • Häufiges Wechseln des Öls

Heißluftfritteuse
In einer Heißluftfritteuse werden die Speisen nicht im Fett zubereitet. Stattdessen nutzt das Gerät heiße Luft, welche die Speisen – vergleichbar mit einem Backofen – gart oder backt. Sie fügen hierbei gar kein oder nur wenig Öl – etwa 1 Teelöffel – hinzu. Dadurch entwickelt sich auch kein typischer Fettgeruch im Raum.
 
Das Gerät verfügt über Lüfter und ein Heizelement, das den Luftstrom erhitzt und im Garraum der Fritteuse gleichmäßig verteilt. Darin befindet sich in der Regel ein zusätzlicher Rührarm, welcher die Speisen sowie die heiße Luft bewegt und somit für optimale Garergebnisse sorgt. Eine Heißluftfritteuse verfügt in der Regel über eine Keramikbeschichtung, die verhindert, dass das Frittiergut aufgrund des fehlenden Öls anbackt oder einbrennt.

Die Temperatur ist auf den meisten Modellen individuell einstellbar. Sie lässt sich auf die Zubereitung verschiedener Speisen ideal anpassen. Neben Pommes frites können Sie auch Gemüse, Fleisch oder Kuchen in einer Heißluftfritteuse schonend und gesund garen oder backen.
Bedenken Sie

Eine Heißluftfritteuse hat in der Regel eine klassische Bauform mit einem Füllvolumen bis 4 l. Sie ist nicht als Doppel- oder Standfritteuse erhältlich. 

Ein Vorteil der Heißluftfritteuse ist ihre einfache Reinigung. Bei spülmaschinenfesten Modellen können Sie den Behälter des Frittierguts entnehmen und in der Spülmaschine säubern. Außerdem entfällt das regelmäßige Auswechseln des benutzen Frittierfettes. Da die Fritteuse nicht vorgeheizt werden muss, verbraucht sie wenig Strom und ist somit energiesparend.
 
Nachteilig sind die geringen Einbußen im Geschmack. Der heiße Luftstrom und die längere Garzeit bergen die Gefahr, dass die Lebensmittel ihre Feuchtigkeit verlieren, austrocknen und somit nicht ganz so saftig sind, wie Sie es von herkömmlichen Fritteusen kennen. Zudem erhalten die Speisen durch die fehlende bzw. minimale Fettzubereitung keine allzu knusprige Panade. 

Eine Heißluftfritteuse kostet etwa 60–340 €.
Pro
  • Gesunde Zubereitung
  • Geringe Geruchsentwicklung
  • Leichte Reinigung
  • Vielseitig nutzbar     
  • Energiesparend
Contra
  • Speisen weniger knusprig und geschmacksintensiv
  • Lange Garzeit

Kaltzonenfritteuse
In einer Kaltzonenfritteuse befindet sich zwischen dem integrierten Heizelement und dem Boden des Ölbehälters eine Cool-Zone, in der das Fett eine deutlich niedrigere Temperatur besitzt als das darüber liegende.
 
Das Heizelement ist in diesem Gerät nicht – wie bei Fritteusen normalerweise üblich – vom Frittierbehälter abgetrennt, sondern befindet sich direkt in dem Ölbehälter. Dort ist es wenige Zentimeter über dem Boden angebracht, wodurch das Fett schnell erhitzt werden kann. 

In unserer FAQ-Sammlung erklären wir Ihnen, wie die Kaltzonentechnik funktioniert: Wie funktioniert die Kaltzonenfritteuse?

Diese Konstruktion hat den Vorteil, dass abgelöstes und heruntergefallenes Frittiergut aufgrund der niedrigen Temperaturen nicht auf dem Boden des Behälters anbrennt. Dadurch wird das Fett vor Verschmutzungen geschützt und ist länger nutzbar. Zudem entstehen somit kaum unangenehme Fettgerüche.
 
Ein Nachteil der Kaltzonenfritteuse ist jedoch, dass das im Ölbehälter angebrachte Heizelement bei der Reinigung gesäubert werden muss. Diese Reinigung sollte mit äußerster Vorsicht geschehen, um mögliche Beschädigungen der Heizspirale zu vermeiden.

Eine Kaltzonenfritteuse kostet je nach Bauart ca. 30–600 €.
Pro
  • Haltbarkeit des Fettes
  • Geruchsarm
  • Kein Anbrennen des Frittierguts am Boden 
Contra
  • Reinigung des Heizelementes

Rotofritteuse

Die Rotofritteuse besitzt einen rotierenden Frittierkorb, wodurch sie bei gleicher Frittiergutmenge nur halb so viel Fett benötigt wie eine herkömmliche Elektrofritteuse.
 
Durch das abwechselnde Ein- und wieder Auftauchen aus dem Ölbad saugen sich die Lebensmittel weniger mit Fett voll, sodass die Zubereitung in Rotofritteusen eine gesündere Variante des Frittierens darstellt.

Jedoch eignet sich die Rotofritteuse nicht für die Zubereitung von Speisen, die idealerweise komplett im Öl schwimmen sollten – wie beispielsweise Schnitzel oder Krapfen. 

Eine Rotofritteuse kostet etwa 40–230 €.
 
Fritteusen-Typen nach Bauart
Eine Fritteuse kann offen oder geschlossen sein. Die Geräte für den privaten Gebrauch sind in der Regel während des Betriebs mit einem Deckel luft- und spritzfest verschlossen. Offene Fritteusen werden hingegen nur im Ruhezustand mit einem Deckel zum Schutz vor Verunreinigungen abgedeckt. 

Die erhältlichen Fritteusen unterscheiden sich dabei in ihrer Größe. Achten Sie daher bei der Wahl Ihrer Fritteuse darauf, wie viel Lebensmittel diese pro Durchgang frittieren kann und ob diese Menge für Ihre Haushaltsgröße geeignet ist. Für einen Haushalt mit 2 bis 3 Personen sollte eine Fritteuse mindestens ein Füllvolumen von etwa 1,5–2 l besitzen. Werden Fritteusen in der Gastronomie eingesetzt, müssen diese sehr viel höhere Kapazitäten aufweisen als Fritteusen für den Heimbedarf.
 
Fritteusen lassen sich nach ihrer Bauart in folgende Typen unterscheiden:
Auf den Punkt!
  • Eine klassische Fritteuse ist in der Regel mit nur mit einem Korb und einem Ölbehälter ausgestattet. Sie ist ein beliebtes Modell, um kleine Mengen zu frittieren.
  • Die Doppelfritteuse besitzt 2 Frittierkörbe und ein größeres Füllvolumen, sodass Sie eine große Menge an Lebensmitteln gleichzeitig darin frittieren können. 
  • Bäckereien verwenden ein Fettbackgerät, um Süßspeisen wie Krapfen oder Donuts in großen Mengen herzustellen.
  • Die Einbaufritteuse wird direkt in die Küche integriert und ist somit fester Bestandteil der Einrichtung. Sie ist in verschiedenen Größen erhältlich.
  • Eine Standfritteuse verfügt über große Ölbecken, in denen sich kontinuierlich große Mengen an Frittiergut zubereiten lassen. Daher ist sie meist in der Gastronomie zu finden.
  • Minifritteusen eignen sich aufgrund ihrer geringen Größe besonders für kleine Küchen.

Klassische Fritteuse

Die klassische Fritteuse besitzt in der Regel einen Ölbehälter sowie einen Frittierkorb. Im Vergleich zu einem Gastronomiemodell oder einer Doppelfritteuse verbraucht eine klassische Fritteuse aufgrund der geringeren Größe und des kleineren Füllvolumens weniger Strom.
Shopping Tipp

Klassische Elektrofritteusen sind auch für den Gastronomiebedarf geeignet. Sie umfassen dann meist ein größeres Füllvolumen von mindestens 5–10 l und sind aus hochwertigem Edelstahl gefertigt. 

Die klassische Fritteuse besteht in der Regel aus Edelstahl oder Kunststoff. Letzterer ist vor allem in privaten Haushalten zu finden. Sie besitzt meist ein Füllvolumen von bis zu 4 l, somit eignet sie sich für die Zubereitung kleinerer Mengen bzw. für den privaten Gebrauch. 

Der Preis für eine klassische Fritteuse liegt  etwa bei 15–300 €.

Pro
  • Platzsparend
  • Günstig
  • Verbraucht wenig Strom 
Contra
  • Nicht für die Zubereitung großer Mengen geeignet
Doppelfritteuse
Eine Doppelfritteuse ist mit 2 Frittierkörben ausgestattet, wodurch es möglich ist, größere Mengen oder verschiedene Speisen gleichzeitig zuzubereiten. 
 
Doppelfritteusen können Sie in 2 verschiedenen Ausführungen kaufen:
 
  • Doppelbecken
    Beide Körbe werden zusammen in ein großes Ölbecken abgesenkt, welches mit einer gemeinsamen Temperaturregelung erhitzt wird. Der Geschmack des Frittierguts kann hierbei darunter leiden, wenn 2 verschiedene Lebensmittel in demselben Frittierfett zubereitet werden.
  • Einzelbecken
    Beide Körbe verfügen über einzelne, voneinander abgetrennte Ölbehälter, welche mit separaten Temperaturreglern unabhängig erhitzt werden können. So vermischen sich auch nicht die Geschmacksaromen bei der Zubereitung verschiedener Speisen.

Sollten Sie nur eines der beiden Ölbecken benötigen, ist es bei Doppelfritteusen oftmals möglich, nur das jeweils genutzte Becken zu erhitzen – das spart Strom. Der allgemeine Stromverbrauch einer Doppelfritteuse kann allerdings relativ hoch sein, da der Doppel-Ölbehälter bis zu 20 l fassen kann und die Fritteuse viel Energie benötigt, um diese Menge vollständig zu erhitzen.
 
Preislich liegen die Doppelfritteusen zwischen 40–260 €.
Pro
  • Für die Zubereitung großer Mengen geeignet
  • Ermöglicht auch die getrennte Zubereitung verschiedener Speisen in einem Gerät
  • Individuelle Erhitzung der einzelnen Ölbecken
Contra
  • Platzbedarf
  • Höherer Stromverbrauch als eine klassische Fritteuse

Fettbackgerät

Ein Fettbackgerät, auch Backwarenfritteuse genannt, ist zumeist fester Bestandteil in jeder Bäckerei und Konditorei. Damit werden hauptsächlich süße Backwaren wie Berliner, Donuts und Quarkbällchen hergestellt.
 
In einem Fettbackgerät werden die Backwaren jeweils nacheinander von einer Seite in heißem Öl ausgebacken, sodass sie sowohl luftig aber auch goldgelb frittiert sind. Sie liegen dabei in einem flachen, großen Frittierkorb, der meist durch kleine Gitter in mehrere Reihen unterteilt ist. So bleiben alle Backwaren an ihrem Platz und können rundherum gleichmäßig im Fett gebacken werden.
Viele Fettbackgeräte arbeiten mit der Kaltzonen-Technik. Wie diese Technik funktioniert, erfahren Sie im Kapitel Kaltzonenfritteusen.

Diese Modelle sind recht leistungsstark, verbrauchen aber auch aufgrund ihrer Größe viel Strom. Das Fettfüllvolumen liegt bei einem Fettbackgerät zwischen 10–30 l, sodass Sie große Mengen an Backwaren gleichzeitig zubereiten können. Je nach Größe, Leistung und Ausstattungsumfang liegt der Preis für eine Backwarenfritteuse bei 600–2.300 €.

Pro
  • Für große Mengen an Gebäck geeignet
  • Leistungsstark
Contra
  •  Hoher Stromverbrauch
  •  Nimmt viel Platz in Anspruch

Einbaufritteuse

Das Frittierbecken von Einbaufritteusen ist direkt in die Arbeitsplatte einer Küchenzeile integriert und somit fester Bestandteil der Küchenausstattung. Dadurch benötigt sie keinen Standplatz auf der Arbeitsfläche. 

Mehr Informationen über Edelstahl und weitere Werkstoffe, die für die Herstellung von Fritteusen verwendet werden, finden Sie in der Rubrik Materialien.

Ein Nachteil einer Einbaufritteuse ist jedoch, dass sie nicht mobil ist. Durch die feste Installation in der Arbeitsplatte ist es nicht möglich, die Fritteuse an einer anderen Stelle in Betrieb zu nehmen. Zudem gestaltet sich die Reinigung des Küchengerätes ein wenig komplizierter, da die Fritteuse nicht entnommen werden kann.

Shopping Tipp

Berücksichtigen Sie den Platz für eine Einbaufritteuse möglichst schon während der Küchenplanung, da ein Nachrüsten dieser Modelle mit viel Aufwand verbunden ist.

Einbaufritteusen haben in der Regel ein Fettfüllvolumen von bis zu 4 l, wodurch sie gut für die heimische Küche oder für kleine Gastronomiebetriebe geeignet sind. Der Preis für eine Einbaufritteuse variiert je nach Ausstattung und Größe; er beträgt etwa 500–1.200 €. 

Pro
  • Platzsparend
Contra
  • Nicht flexibel verstellbar 
  • Erschwerte Reinigung
  • Nachrüstung ist aufwendig

Standfritteuse
Die Standfritteuse wird aufgrund ihrer Größe ausschließlich in der Gastronomie verwendet. Sie kann entweder ein einzelnes Becken mit großem Frittierkorb oder mehrere, separate Becken mit kleinen Körben enthalten. 
 
Aufgrund ihrer hohen Leistungsfähigkeit können Sie eine Standfritteuse im Dauerbetrieb verwenden, sodass kaum Wartezeiten zwischen einzelnen Zubereitungen entstehen. Dadurch verbraucht sie allerdings sehr viel Strom. 

Die enorm großen Behälter der Fritteuse können eine Fettfüllmenge von bis zu 30 l aufnehmen, sodass Sie viele Portionen zeitgleich zubereiten können. 

Für 1.600–5.200 € können Sie eine Standfritteuse kaufen. Der Preis richtet sich dabei nach Größe, Leistung und Ausstattungsumfang.
Pro
  • Dauerbetrieb möglich
  • Leistungsstark
  • Für große Mengen geeignet
Contra
  •  Hoher Stromverbrauch
  •  Preisintensiv
  •  Nur für Gastronomie geeignet

Minifritteuse

​Wie der Name schon verrät, handelt es sich bei Minifritteusen um Geräte, die in ihrer Größe kleiner ausfallen als klassische Fritteusen. Daher eignen sich die entsprechenden Geräte besonders für Haushalte mit wenigen Personen und kleine Küchen mit wenig Platz.

Aufgrund des kompakten Gehäuses ist der enthaltene Fritteusenkorb recht klein, sodass nur eine geringe Menge an Öl und Frittiergut darin untergebracht werden kann. In der Regel haben Minifritteusen ein Füllvolumen von 0,5 bis 1 l. Die geringe Menge an Öl lässt sich in einer Minifritteuse schnell erhitzen, sodass sie relativ wenig Energie verbraucht.

Eine Minifritteuse kostet etwa 25–45 €, je nach Ausstattungsmerkmalen und Materialien.

Pro
  • Geringer Stromverbrauch
  • Platzsparend
  • Schnelles Erhitzen
Contra
  • Nur für kleine Mengen geeignet
Viele Fritteusen besitzen Ausstattungskomponenten, die den Bedienkomfort und auch den sicheren Umgang mit dem Gerät erleichtern. Die jeweiligen Ausstattungselemente lassen sich folgenden 2 Kategorien zuordnen:

 
Bedienkomfort
Folgende Ausstattungselemente erleichtern nicht nur die Bedienung einer Fritteuse, sondern können auch die Reinigung vereinfachen:
 
  • Ablasshahn
    Durch einen Ablasshahn können Sie in der Fritteuse enthaltenes Öl direkt in einen separaten Behälter füllen. Das macht die Reinigung besonders einfach. Viele Modelle filtern das Öl während des Ablassens und reinigen es von Lebensmittelrückständen, wodurch Sie es erneut verwenden können.
  • Antihaftbeschichtung
    Fritteusen mit einer Antihaftbeschichtung sind einfach zu reinigen, da sich sowohl Fett- als auch Lebensmittelrückstände leicht davon entfernen lassen.
  • Automatische Deckelöffnung
    Geschlossene Fritteusen können über eine Drucktaste verfügen, bei deren Betätigung sich der Deckel automatisch öffnet.
  • Easy-Clean
    Easy-Clean ist ein bewährtes Ausstattungsmerkmal, das die Reinigung vieler Küchengeräte vereinfacht. Hierbei geben Sie etwas Spülwasser in den abgekühlten Fritteusebehälter. Dieser wird durch die Betätigung der Easy-Clean-Taste erhitzt. Dabei entsteht Wasserdampf, der sich auf die Rückstände in der Fritteuse legt. Diese können Sie anschließend ganz einfach mit einem Lappen entfernen.
  • Frittierkorb
    Im Frittierkorb werden die Lebensmittel ins heiße Öl gegeben und auch wieder herausgenommen. Idealerweise besitzt er einen wärmeisolierten Griff, so dass Sie sich nicht daran verbrennen.
  • Herausnehmbarer Ölbehälter
    Einige Modelle bieten die Möglichkeit, den Ölbehälter herauszunehmen. Dadurch wird dessen Reinigung deutlich erleichtert. Meist sind die Behälter spülmaschinenfest.
  • Kontroll-Leuchte
    Das Aufleuchten der Kontroll-Leuchte einer Fritteuse signalisiert, dass das Öl auf die gewünschte Temperatur erhitzt ist und Sie das Frittiergut hineingegeben können.
  • Liftomatik
    Geschlossene Geräte, die über die Liftomatik-Funktion verfügen, ermöglichen durch Knopfdruck das Heben und Senken des Frittierkorbes in und aus dem Fett, ohne den Deckel dabei öffnen zu müssen. Das verhindert Fettspritzer beim Eintauchen der Lebensmittel. Außerdem können die Lebensmittel nach dem Frittieren bei geschlossenem Deckel abtropfen und bleiben somit warm.
  • Regelbares Thermostat
    Mit Hilfe eines Thermostats können Sie die Temperatur des Öls regulieren. Dabei handelt es sich meist um eine Stufeneinstellung von Temperaturen zwischen 150–190 °C. Die Fritteuse erhitzt das Fett auf die gewünschte Temperatur und behält diese während des Frittierens bei.
  • Sichtfenster
    Fritteusen mit einem integrierten Sichtfenster ermöglichen es, während des Frittierens einen Blick in das Gerät zu werfen. So können Sie den Frittiervorgang verfolgen und abschätzen, wann die Lebensmittel fertig zubereitet sind.
  • Timer
    Bei Fritteusen mit Timer-Funktion können Sie die Garzeit vorweg einstellen. Nach Ablauf der gewählten Zeit gibt ein Signalton zu erkennen, dass die Zubereitung der Speisen abgeschlossen ist und Sie diese entnehmen können. Einige Modelle bieten auch die Möglichkeit, das zu frittierende Lebensmittel auszuwählen. Der Timer richtet sich dann nach der Garzeit der jeweiligen Lebensmittel. 
  • Signalton
    Der Signalton informiert über die Beendigung des Frittiervorgangs, sofern dessen Dauer voreingestellt wurde.


Sicherheit
Die nachfolgenden Ausstattungselemente ermöglichen Ihnen einen sicheren Umgang mit der Fritteuse:
 
  • Abschalt-Automatik
    Verfügt eine Fritteuse über eine Abschalt-Automatik, so wird der Frittiervorgang nach Ablauf der vorgegebenen Garzeit automatisch beendet. Ein Signalton informiert Sie, dass Sie das Frittiergut entnehmen können.
  • Anti-Rutsch-Füße
    Anti-Rutsch-Füße sorgen für einen sicheren Stand der Fritteuse und schützen gleichzeitig den Untergrund vor Brandflecken.
Achtung!

Verwenden Sie Ihre Fritteuse stets auf einem ebenen und feuerfesten Untergrund, um die Brandgefahr zu verringern.

Beim Gebrauch einer Fritteuse lassen sich Fettspritzer nicht vermeiden. Stellen Sie Ihre Fritteuse daher auf einen robusten, pflegeleichten Untergrund.

  • Überhitzungsschutz
    Ein Überhitzungsschutz ist ein Temperaturbegrenzer. Er verhindert, dass das Fett während des Betriebs zu heiß wird. Zu heißes Fett ist leicht entzündbar und stellt somit ein erhöhtes Fettbrandrisiko dar.
     
  • Wärmeisolierendes Gehäuse
    Fritteusen mit wärmeisoliertem Gehäuse sind besonders für Haushalte mit Kindern zu empfehlen. Sie verfügen über eine Hitzeschutz-Isolierung, wodurch beim Berühren des Gerätes von außen keine Verbrennungsgefahr besteht. Modelle, welche die Bezeichnung „Cool-Touch“ tragen, erreichen maximal die Temperatur, die der Körpertemperatur entspricht.


Leistung

Die Leistungsstärke einer Fritteuse wird in Watt (W) angegeben. Je höher die Wattzahl ist, desto leistungsstärker ist eine Fritteuse. Sie kann dementsprechend schneller die gewünschte Temperatur erreichen und sie auch bei großen Mengen an Frittiergut im Behälter konstant halten. 

Kaufen Sie also eine große Fritteuse oder möchten Sie diese oft nutzen, empfiehlt sich ein leistungsstarkes Modell von mindestens 1.800 W. Nutzen Sie das Gerät hingegen nur selten oder bevorzugen ein kleines Modell, genügt auch eine niedrigere Leistung.

Die Leistungsstärke wirkt sich neben der Funktionsweise, Größe und dem Ausstattungsumfang auf den Preis einer Fritteuse aus.

Mehr Informationen zu den verschiedenen Funktionsweisen, Größen und Ausstattungselementen finden Sie in unserem Kaufberater in den Rubriken Fritteusen-Typen und Ausstattung.
Das Material des Gehäuses ist ein wichtiges Kriterium für Ihre Kaufentscheidung, da es Einfluss auf den Bedienkomfort sowie den Reinigungsaufwand der Fritteuse hat. Auch der Frittierkorb muss aus einem robusten Material gefertigt sein, da er den hohen Temperaturen im Behälter direkt ausgesetzt ist.

 
Gehäuse
Folgende 3 Materialien werden für die Herstellung von Fritteusen verwendet:
Auf den Punkt!
  • Fritteusen aus Aluminium haben ein sehr geringes Gewicht, sind aber dennoch robust und stabil.
  • Edelstahl-Fritteusen werden besonders gerne in der Gastronomie verwendet, da sie pflegeleicht und langlebig sind.
  • Das Gehäuse von Kunststoff-Fritteusen erhitzt sich kaum, sodass diese sich besonders für Haushalte mit Kindern eignen.
Aluminium
Aluminium gehört zu den leichtesten Metallen. Daher haben Fritteusen aus diesem Material ein sehr geringes Gewicht. Trotzdem sind sie aufgrund der hohen Festigkeit des Leichtmetalles robust und stabil. Das Material erfordert allerdings viel Pflege, da Fettrückstände und Finderabdrücke schnell sichtbar sind. 
 
Fritteusen aus Aluminium sind meist nur in relativ kleinen Ausführungen erhältlich.

 
Edelstahl
Am häufigsten verbreitet – sowohl in Privathaushalten, als auch in der Gastronomie – sind Fritteusen aus Edelstahl. Edelstahl hat eine lange Lebensdauer. Zudem ist es sehr hygienisch, da Bakterien sich nicht an seiner Oberfläche festsetzen können. Finderabdrücke und Fettrückstände sind darauf allerding schnell sichtbar, daher ist das Material sehr pflegeintensiv. 
 
Die Edelstahloberfläche von Fritteusen kann auf 2 unterschiedliche Arten bearbeitet sein:
 
  • Gebürstet
    Fritteusen aus gebürstetem Edelstahl haben ein mattes Erscheinungsbild.
  • Poliert
    Polierter Edelstahl verleiht der Fritteuse einen leichten Glanz.

 
Kunststoff
Kunststoff besitzt 3 positive Eigenschaften: 
 
  • Es ist besonders leicht.
  • Die Außenwände einer Fritteuse erhitzen sich aufgrund der geringen Wärmeleitfähigkeit kaum.
  • Außerdem ist das Material durch seine glatte Oberfläche sehr pflegeleicht. Fettspritzer lassen sich einfach mit etwas Spülmittel und einem Schwamm abwischen. 
Modelle aus Kunststoff sind aus diesen Gründen besonders für den privaten Gebrauch mit Kindern geeignet. Allerdings ist das Material sowohl für Kratzer als auch für Brüche relativ anfällig.
Bedenken Sie
Fritteusen arbeiten meist mit heißem Öl und stellen somit ein Verletzungsrisiko dar. 
Achten Sie deshalb auf einen sachgemäßen Umgang und weisen Sie Ihre Kinder angemessen in die Benutzung der Fritteuse ein, selbst wenn sie aus Kunststoff besteht.
Frittierkorb
Die enormen Temperaturunterschiede sind für die Frittierkörbe sehr belastend. Daher werden sie aus robusten Materialien hergestellt. Qualitativ hochwertige Frittierkörbe verfügen daher über ein verchromtes oder verzinktes Stahlgeflecht mit eingefassten Rahmen an der Ober- und Unterseite, welche ein Verformen des Korbes verhindern.
 
Frittierkörbe besitzen zudem in der Regel einen hitzebeständigen Griff aus Holz oder Kunststoff, sodass von ihnen keine Verbrennungsgefahr ausgeht. Die Körbe gibt es in runder wie auch eckiger Ausführung.

Wie Sie den Frittierkorb reinigen, erfahren Sie in unserer FAQ-Sammlung: Wie reinige ich den Frittierkorb am besten?


Zubehör

Um mit einer Fritteuse Ihre Speisen zubereiten zu können, bieten sich folgende Zubehörprodukte an:

 
Fritteusenfett
Fett bzw. Öl ist eine wichtige Zutat, die Sie zum Frittieren benötigen. Oftmals entscheidet die Wahl des richtigen Fettes über den Geschmack der Speisen. Frittieren können Sie sowohl mit speziellem Frittierfett als auch mit geeignetem Öl
Achtung!
Herkömmliches Hartfett birgt Brandgefahr. 
Füllen Sie herkömmliches Hartfett niemals direkt in eine Fritteuse. Sobald es zu schmelzen beginnt, tropfen flüssige Fetttropfen auf das bereits stark erhitze Heizelement, wodurch ein Brand entstehen kann.
Schmelzen Sie Hartfett zuvor in einem Topf. Anschließend können Sie es in die noch kalte Fritteuse einfüllen.
Viele pflanzliche, hochungesättigte Öle – beispielsweise kaltgepresstes Sonnenblumen- oder Distelöl – sowie Butter weisen eine geringe Hitzebeständigkeit auf. Diese sind zum Frittieren nicht geeignet, denn sobald ihre Siedetemperatur überschritten wird, werden die Mahlzeiten durch einen ranzigen Geschmack ungenießbar.
 
Achten Sie daher darauf, dass die zum Frittieren genutzten Fette und Öle hocherhitzbar sind.

In unserer FAQ-Sammlung geben wir Ihnen einen Überblick über die Rauchpunkte der verschiedenen Öle und Fette: Wie stark kann ich Fritteusenfett erhitzen?

Fritteusenfilter

Um die Geruchsbildung durch das Frittieren zu minimieren, müssen Sie die Filter Ihrer Fritteuse regelmäßig austauschen.

Es gibt dabei 2 Arten von Fritteusenfiltern:
 
  • Geruchsfilter
    Der Geruchsfilter aus kohlehaltigem Karbon reduziert die Geruchsbildung während des Frittierens. Sobald die Poren des Filters verstopft sind, sollten Sie ihn nach spätestens 80 Anwendungen durch einen neuen ersetzen, um dessen Funktionsfähigkeit weiterhin zu gewährleisten. 
  • Fettfilter
    Der Fettfilter beseitigt Verunreinigungen im Fritteusenfett, sodass dieses mehrfach verwendet werden kann. Sollte der Fettfilter veraltet oder verstopft sein, äußert sich das nicht nur im Geschmack der darin zubereiteten Speisen, sondern stellt auch ein gesundheitliches Risiko dar.
Shopping Tipp

Sie können Ihre Fritteuse auch mit einem Permanentfilter ausstatten. Diesen können Sie bei Bedarf in der Spülmaschine reinigen und anschließend wieder in das Gerät einsetzen.


Nachgefragt von A-Z – Sie fragen, wir antworten.

Wissenswertes zum Gebrauch von Fritteusen sowie praktische Tipps zur Reinigung haben wir an diese Stelle zusammengefasst. Unsere FAQ-Sammlungen basieren hierbei auf dem Wissensbedarf anderer Käufer von Fritteusen.

Alternative

Das Frittieren ohne Fritteuse gelingt am besten in einem großen Topf. Dieser sollte, wenn möglich, nach oben hin breiter werden. Diese Form verhindert das Überkochen des heißen Fettes. 

Damit das Frittiergut möglichst knusprig wird, sollte es vollständig von Fett umgeben sein. Zum Frittieren ist die richtige Temperatur entscheidend, nehmen Sie daher ein Fett-Thermometer zur Hilfe. Dieses zeigt an, wann das Fett die ideale Temperatur erreicht hat, um das Frittiergut hineinzugeben.
 
Da das Frittieren im Topf mit einem größeren Aufwand verbunden ist, oft kein ideales Ergebnis erzielt und die Gefahr besteht, dass das heiße Fett überschäumt und spritzt, empfiehlt sich der Kauf einer Fritteuse. Hier können Sie die Temperatur vorab einstellen und erhalten ein knuspriges Frittierergebnis. Zudem verhindern Fritteusenfilter im Gerät eine starke Geruchsentwicklung. Fritteusen mit geschlossenem Deckel schützen zusätzlich vor heißen Fettspritzern. 

Welche unterschiedlichen Fritteusen-Modelle im Handel erhältlich sind, erfahren Sie in unserem Kaufberater in der Rubrik Fritteusen-Typen

Ersatzteile

Da Fritteusen nicht genormt sind und unterschiedliche Abmessungen besitzen können, sollten Sie die Ersatzteile bei dem jeweiligen Hersteller des Frittiergerätes kaufen. So können Sie sicher sein, dass die Ersatzteile mit Ihrem Gerät kompatibel sind.

 

Füllvolumen

Wird von dem Füllvolumen einer Fritteuse gesprochen, handelt es sich um die Menge an Fett, die in das Gerät hineinpasst. 
 
Je mehr Fett sich in der Fritteuse befindet, umso mehr Frittiergut können Sie darin zubereiten. 

Welche Modelle ein besonders großes Füllvolumen besitzen, erfahren Sie in der der Rubrik Fritteusen-Typen nach Bauart in unserem Kaufberater.

Fett

Die wichtigste Regel bei der Entsorgung von altem Fritteusenfett lautet: Auf keinen Fall in den Ausguss gießen. Das heiße, flüssige Fett kann durch das rasche Abkühlen schnell hart werden und zu Rohrverstopfungen führen. Zudem stellt das Fett eine schädliche Belastung für das Abwassersystem und die spätere Wasseraufbereitung dar.
 
Die ordnungsgemäße Entsorgung des Fettes hängt von seiner Konsistenz ab:
 
  • Flüssiges Fritteusenfett
    Flüssiges Brat- und Fritteusenfett können Sie entweder in einem geeigneten Gefäß im Hausmüll entsorgen oder zum Wertstoffhof bringen, wo in der Regel Speiseöl-Tonnen bereitstehen. So wird für eine sachgemäße Entsorgung garantiert.
  • Hartes Fritteusenfett
    Abgekühltes, hartes Frittierfett können Sie in Zeitungspapier einschlagen und im Hausmüll entsorgen.

 
Bewahren Sie das Fett vor Licht und Sauerstoff geschützt auf, sobald Sie das Fett aus der Fritteuse entnommen haben. Dafür empfiehlt sich die Lagerung in einem fest verschließbaren Behälter an einem kühlen und dunklen Ort.
 
Ebenfalls ist es möglich, das Fett oder Öl in der zuvor gereinigten Fritteuse aufzubewahren. Lagern Sie diese bei kühlen Temperaturen, sorgfältig verschlossen, damit das Fett nicht von Staubpartikeln verunreinigt wird.
Shopping Tipp

Einige Fritteusen verfügen über einen herausnehmbaren Ölbehälter, in dem Sie das Öl separat von der Fritteuse aufbewahren können.

Als Faustregel gilt: Fritteusenfett sollte nach 6- bis 8-maligem Gebrauch erneuert werden, um weiterhin schmackhafte Mahlzeiten darin zubereiten zu können.

Die Haltbarkeit des Fritteusenfettes ist jedoch auch abhängig von dem verwendeten Frittiergut: Negativ auf die Haltbarkeit des Fettes wirkt sich beispielsweise das Frittieren von eiweißhaltigen Produkten wie Fisch und Fleisch aus.
 
Schütten Sie jedoch nie frisches Fett hinzu, um das alte aufzufrischen. Tauschen Sie es immer komplett aus. Nur so erhalten sie eine qualitativ hochwertige und schmackhafte Grundlage für Ihre Speisen.
 
Es gibt deutliche Anzeichen dafür, dass Sie das benutzte Fritteusenfett nicht mehr verwenden sollten:
  • Das Fett besitzt eine trübe, bräunliche Farbe.
  • Es hat einen unangenehm stechenden Geruch.
  • Das Fett beginnt schon bei niedrigen Temperaturen zu rauchen.
  • Es bildet sich ein anhaltender, feiner Schaum auf dem Fett.
Trifft einer der genannten Punkte zu, sollten Sie Ihr Fritteusenfett komplett austauschen.
 
Wie stark Sie das Fett in Ihrer Fritteuse erhitzen können, ist von der verwendeten Fettart abhängig. Alle Fette und Öle besitzen verschiedene Rauchpunkte. Dabei handelt es sich um die Temperaturen, bei denen ein Fett beim Erhitzen Rauch erzeugt:
 
Fettart Rauchpunkt
Butter 175 °C
Butterschmalz  205 °C
Olivenöl (kaltgepresst) 130–175 °C
Olivenöl (raffiniert) 220 °C
Palmfett 220 °C
Rapsöl (kaltgepresst) 130–190 °C
Rapsöl (raffiniert) 220 °C
Schweineschmalz 120–220 °C
Sonnenblumenöl (kaltgepresst) 107 °C
Sonnenblumenöl (raffiniert) 210–225 °C
Sojaöl 235 °C


 

Grundsätzlich gilt: Die Temperatur des Fettes in einer Fritteuse sollte 175 °C möglichst nicht überschreiten, da sich sonst bei stärkehaltigen Speisen wie Kartoffeln krebserregendes Acrylamid bilden kann. Eine Rauchentwicklung des Fettes weist zudem nicht auf die ideale Siedetemperatur hin. Sobald das Fett zu rauchen beginnt, werden wichtige Bestandteile des Fettes zerstört und seine Haltbarkeit verringert. 

 
Um erfolgreich frittieren zu können, muss sich eine Mindestmenge von 0,5–1 l Öl in der Fritteuse befinden. Wie viel Fett Sie darüber hinaus in die Fritteuse hineingeben können, ist abhängig von dem jeweiligen Modell.
 
Grundsätzlich sollte das Frittiergut ringsum von Fett umgeben sein, um ein möglichst knuspriges Ergebnis zu erzielen.

 

Funktion

Eine Kaltzonenfritteuse besitzt eine sogenannte Cool-Zone am Boden des Ölbehälters, in der das Fett eine niedrigere Temperatur hat. Dadurch kann herabsinkendes Frittiergut nicht am Boden anbrennen und sich somit kein unangenehmer Geruch entwickeln. 
So funktioniert die Kaltzonen-Technik:
 
  1. Heißes Öl steigt in der Fritteuse nach oben. 
  2. Dort kühlt es sich durch die Raumtemperatur wieder ab und sinkt dadurch an den Seitenwänden des Ölbehälters wieder ab. 
  3. Das erkaltete Öl sammelt sich unter dem Heizelement und bildet die Kaltzone.

Mehr Informationen zu einer Kaltzonenfritteuse erhalten Sie in der Rubrik Fritteusen-Typen im Kapitel Kaltzonenfritteuse.

Das Überkochen des Öls aus einer Fritteuse kann mehrere Gründe haben:
 
  • Abgestandenes Fett
    Altes, verbrauchtes Fett bildet beim Erhitzen feinen Schaum, welcher bei hoher Füllmenge überkochen kann.
  • Hoher Wassergehalt der Lebensmittel
    Frische Lebensmittel besitzen oft einen hohen Wasseranteil. Sobald die Speisen in heißes Öl gegeben werden, verlieren sie ungefähr 65 % ihres Wassergehalts, welches sich unter das Fett in der Fritteuse setzt und somit zu einem ansteigenden Pegel führt. Derselbe Prozess tritt bei tiefgefrorenen Produkten auf. Diese enthalten in gefrorener Form Wasser, welches durch die Hitze freigesetzt wird.
  • Zu große Füllmenge
    Sollte sich zu viel Frittiergut in der Fritteuse befinden, kann das Fett beim Erhitzen überkochen. Beachten Sie immer die Angaben des Herstellers zum maximalen Fassungsvermögen Ihrer Fritteuse.

 
Prinzipiell können so gut wie alle Speisen in heißem Fett frittiert werden. Das wohl bekannteste Frittiergut sind Pommes frites, aber auch andere Lebensmittel, wie Fleisch, Fisch oder Gemüse können Sie in einer Fritteuse zubereiten.
 
Neben herzhaften Gerichten können Sie auch Süßspeisen, wie Berliner oder Krapfen, in einer Fritteuse ausgebacken. Professionelle Bäcker verwenden für die Produktion dieser Backwaren meist ein spezielles Fettbackgerät.

Damit das Frittieren von Lebensmitteln glückt, sollten Sie folgende Aspekte beachten: 
 
  • Größe
    Schneiden Sie große Lebensmittel vor dem Frittieren in kleine Stücke. Dadurch verkürzt sich die Zubereitungszeit und die Produkte nehmen weniger Fett auf.
  • Panade
    Besitzen die zu frittierenden Lebensmittel eine Panade, achten Sie darauf, dass diese fest haftet. So vermeiden Sie eine Verschmutzung des Fettes durch abfallende Krümel.
  • Portionen
    Frittieren Sie portionsweise, sodass die frittierten Lebensmittel nicht aneinanderhaften und sich die Frittierzeit somit nicht unnötig verlängert.
  • Wasser
    Falls Sie die Lebensmittel vor dem Frittieren waschen, müssen Sie diese vor dem Eintauchen in das heiße Öl gründlich abtrocknen.
  • Gefrorene Produkte 
    Frittieren Sie gefrorene Produkte, sollten Sie diese zuvor an- bzw. aufzutauen. So sinkt die Temperatur des Fritteusenfettes nicht allzu sehr und Sie sparen Energie, da es nicht erneut stark aufgeheizt werden muss.

 

Geruch

Sobald Ihre Fritteuse unangenehm zu riechen beginnt, ist das ein deutliches Anzeichen dafür, dass Sie das Fett nicht länger verwenden sollten. Der Geruch entsteht durch Verunreinigungen, welche sich mit der Zeit in dem Fritteusenfett durch abgelöste Panade oder sonstige Rückstände bilden.
 
Eine unangenehm riechende Fritteuse sollten Sie daher umgehend entleeren und reinigen. 
Tipp

Um eine längere Haltbarkeit des Fritteusenfettes zu erzielen, können Sie dieses nach jedem Gebrauch filtern. 

Fettgeruch ist besonders hartnäckig und setzt sich nach dem Einsatz einer Fritteuse gerne in der Wohnung fest.

Um Ihre Wohnung davon wieder zu befreien, können folgende Maßnahmen helfen:
 
  • Lüften
    Die beste Methode, um anhaltende Essensgerüche loszuwerden, ist das ausgiebige Lüften der Wohnung. Öffnen Sie dazu Türen und Fenster, um einen Durchzug im Raum zu erzeugen. 
  • Essig
    Ein Gemisch aus Essig und heißem Wasser kann Fettgerüche beseitigen. Der Essiggeruch selbst mag zu Beginn etwas unangenehm sein, sobald dieser jedoch verfliegt, sind auch die lästigen Fettgerüche verschwunden.
  • Duftöle
    Duftöle oder -kerzen können helfen, den Fettgeruch zu überdecken. Allerdings sollten Sie zusätzlich lüften, um den Fettgeruch dauerhaft loszuwerden.
  • Kaffe
    Erwärmen Sie in einem Topf etwas Kaffeepulver auf einer lauwarmen Herdplatte. Dadurch werden Röstaromen freigesetzt, welche den Raum mit wohlriechendem Kaffeeduft erfüllen.
  • Zitrone
    Vermengen Sie frischen Zitronensaft in heißem Wasser und verteilen Sie das Gemisch in kleinen Schalen in der Wohnung. Die Wohnräume werden dadurch von einem angenehmen Frischeduft erfüllt und lästige Fettgerüche verschwinden.
Shopping Tipp

Viele Fritteusen verfügen bereits über einen austauschbaren Geruchsfilter, welcher während des Frittierens unangenehme Düfte in sich aufnimmt und somit die Wohnung vor möglichem Fettgeruch bewahrt.

Kalorien

Generell sind Speisen, die in der Fritteuse zubereitet wurden, sehr kalorienreich.
 
100 g Pommes – das entspricht etwa einer mittleren Portion von großen Fast-Food-Ketten – haben etwa 315 kcal.
Beispiel

Ein kleiner Apfel mit dem Gewicht von 100 g hat ca. 52 kcal. 6 kleine Äpfel entsprechen also etwa dem Kalorienwert einer mittleren Portion Pommes.

Kosten

Fritteusen für den privaten Gebrauch kosten je nach Funktionsweise und Größe 15–300 €. Fritteusen für den Einsatz in der Gastronomie sind aufgrund ihrer Ausmaße und Leistungsfähigkeit deutlich teurer.
 
Es gibt sehr günstige Fritteusen, die in der Regel nur eine Grundausstattung besitzen. Auch eine qualitative Verarbeitung des Materials ist hier nicht immer gegeben. Qualitativ hochwertige Modelle sind hingegen stabil und robust gebaut und besitzen oftmals einen großen Ausstattungsumfang und eine hohe Leistungsstärke.

In unserer Ratgeber-Rubrik Fritteusen-Typen geben wir Ihnen einen Überblick über alle wichtigen Eigenschaften der verschiedenen Modelle sowie Ihre jeweiligen Preisspannen. In unserem Kaufberater finden Sie zudem die wichtigsten Ausstattungselemente und Wissenswertes zur Leistungsstärke einer Fritteuse. 

Reinigung

Ein Fritteusenreiniger ist ein Pulver, welches das Innere der Fritteuse sowie den Frittierkorb und gegebenenfalls die Heizstäbe von Frittier-Rückständen befreit. 

Dazu müssen Sie das Fett aus der Fritteuse zunächst ablassen und anschließend durch Wasser ersetzen. Das Pulver geben Sie in der vom Hersteller bestimmten Dosierung ins Wasser und erhitzen es auf eine bestimmte Temperatur. Durch die Reinigung lösen sich Verschmutzungen aller Art, sodass die Fritteuse nach der Behandlung nicht nur sauber ist, sondern auch wieder schneller aufheizen kann.
 
Spezieller Fritteusenreiniger ist jedoch hauptsächlich für den gewerblichen Verbrauch konzipiert. Daher gibt es ihn nur in großen Mengen zu kaufen.
Wie Sie Ihre Fritteuse auch ohne Fritteusenreiniger säubern können, erfahren Sie unter der Frage: Wie reinige ich meine Fritteuse?
Befreien Sie den Frittierkorb regelmäßig von anhaftenden Fettrückständen. Dies ist besonders im Zuge des Fettwechsels zu empfehlen.

So reinigen Sie Ihren Frittierkorb:
 
  1. Verteilen Sie auf dem noch warmen Korb fettlösendes Spülmittel.
  2. Reiben Sie mit einer Bürste oder einem Schwamm den Korb unter heißem Wasser gründlich ab.
    ⇒ So entfernen Sie grobe Fettrückstände.
  3. Trocknen Sie den Frittierkorb im Anschluss gut ab.
Achtung!
Durch die Reinigung in der Spülmaschine kann der Frittierkorb rosten. 
Reinigen Sie verchromte oder verzinkte Frittierkörbe nicht in der Spülmaschine, da die darin eingesetzten Reinigungsmittel die Beschichtung des Korbes angreifen können. 
Da die Fritteuse für die Zubereitung von Lebensmitteln verwendet wird, ist es wichtig, dass Sie diese regelmäßig und gründlich säubern.

So reinigen Sie Ihre Fritteuse richtig:
 
  1. Trennen Sie die Fritteuse vom Strom.
  2. Entfernen Sie das in der Fritteuse enthaltene Fett.
  3. Zerlegen Sie, falls möglich, die Fritteuse in Einzelteile.
  4. Reinigen Sie den Ölbehälter, sowie den Frittierkorb und Deckel mit etwas Wasser und handelsüblichem Spülmittel.
  5. Spülen Sie die Einzelteile gründlich ab.
    ⇒ Es dürfen sich keine Spülmittelreste in der Fritteuse befinden, da diese das Fett verderben lassen.
  6. Trocknen Sie das Gerät ab und setzen Sie es gegebenenfalls wieder zusammen.
  7. Reinigen Sie das Heizelement der Fritteuse behutsam mit einem angefeuchteten Lappen und ein wenig Spülmittel.
Achtung!

Tauchen Sie weder die Heizelemente noch den Stromstecker in Wasser, da dies zu einem Kurzschluss führen kann. 

Verbrauch

Der Stromverbrauch einer Fritteuse ist immer abhängig von Modell, Größe und Funktionsweise. Ältere Geräte benötigen zudem deutlich mehr Strom als neuere Modelle.
 
Außerdem ist der Stromverbrauch von der Leistungsstärke der Fritteuse abhängig:
  • Geräte mit hohen Wattwerten beziehen viel Strom, garen die Speisen dafür aber auch verhältnismäßig schnell.
  • Geräte mit niedriger Leistung benötigen weniger Strom, brauchen allerdings länger für die Zubereitung des Frittierguts.

 
Je mehr Watt eine Fritteuse besitzt, umso schneller erhitzt sie das Fett und umso schneller regeneriert sich die Temperatur bei Zugabe von kaltem Frittiergut. Außerdem werden die Speisen schneller gegart.
 
Fritteusen für den privaten Gebrauch haben in der Regel eine Wattanzahl zwischen 1000 und 2000 Watt. Fritteusen in der Gastronomie besitzen eine deutlich höhere Leistung.
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