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Wasserkocher (1.172 Ergebnisse aus 156 Shops)

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Klassische, elektrisch betriebene Wasserkocher erhitzen Wasser mithilfe eines integrierten Heizelements. Im Unterschied dazu verfügen Heißwasserspender über einen Durchlauferhitzer: Sie stellen heißes Wasser auf Knopfdruck in der gewünschten Menge bereit. Wasserkessel dienen dem Aufkochen von Wasser auf dem Herd. Tauchsieder sind elektrisch betriebene Heizspiralen, die aufgrund ihrer kompakten Größe ideal für Reisen sind.

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Fassungsvermögen (Liter)
Fassungsvermögen (Liter)

Das Fassungsvermögen des Wasserkochers sollte sich nach Ihrem Bedarf richten. Für Mehr-Personen-Haushalte mit entsprechend großem Bedarf an heißem Wasser empfiehlt sich ein Wasserkocher mit einer Füllmenge von mindestens 1,7 l bis 2 l. Für kleinere Haushalte reicht mitunter auch ein Gerät mit 1 l bis 1,5 l Fassungsvermögen.

Leistungsaufnahme
Leistungsaufnahme

Je höher die Leistungsaufnahme, desto kürzer die Kochzeit. Für den Hausgebrauch empfiehlt sich eine Leistung von 2.000 W bis 2.400 W.

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Wissen Kompakt

Schneller geht‘s nicht: Wasserkocher erhitzen Wasser innerhalb kürzester Zeit und verbrauchen dabei nur wenig Energie. Das macht sie in den allermeisten Haushalten zu einem unverzichtbaren Küchenutensil

Die kompakten Elektrogeräte finden in jeder Küche Platz und sind zudem kinderleicht zu bedienen. Sie müssen das Wasser lediglich in das Behältnis füllen, den Deckel verschließen und das Gerät einschalten.

Ist das Wasser aufgekocht, stehen Ihnen zahlreiche Verwendungsmöglichkeiten zur Verfügung. Sie können damit z. B. Tee und andere Heißgetränke zubereiten, Einmachgläser sterilisieren oder das Nudel- und Kartoffelwasser für den Kochtopf vorkochen.

Die Auswahl an Wasserkochern ist groß. Inwiefern sich die Modelle unterscheiden und was Sie beim Kauf unbedingt beachten sollten, haben wir in unserem nachfolgenden Kaufberater zusammengefasst.
 


Kaufberater

Moderne Wasserkocher können mehr als nur Wasser aufkochen. Viele von ihnen warten mit interessanten Zusatzfunktionen und anderen nützlichen Extras auf. Auch die Optik ist ein immer wichtigeres Kaufkriterium. Damit Sie unter den zahlreichen Modellen den für Sie perfekten Wasserkocher finden, haben wir im folgenden Kaufberater alles Wissenswerte über die Geräte zusammengetragen.

Erfahren Sie in unserem Kaufberater mehr zu den Themen
 

Bedenken Sie für den Kauf eines idealen Wasserkochers vor allem folgende Gesichtspunkte:
 

  • Bedenken Sie, wie oft und wie viel Wasser Sie aufkochen.
    Für eine gelegentliche Tasse Tee genügt ein Modell mit kleinem Fassungsvermögen. Möchten Sie dagegen öfter eine ganze Kanne aufbrühen oder auch das Nudelwasser im Wasserkocher vorkochen, sollte das Gerät entsprechend mehr Wasser fassen können.
     
  • Auch die Leistung des Geräts ist entscheidend.
    Von der Leistung hängt ab, wie schnell das Wasser aufkocht. Gerade bei Wasserkochern mit einem großen Fassungsvermögen ist eine hohe Leistung vorteilhaft, da dadurch auch größere Mengen Wasser zügig und effizient zum Kochen gebracht werden.
     
  • Machen Sie sich Gedanken darüber, was Ihr Wasserkocher alles können muss.
    Keinesfalls verzichten sollten Sie auf wichtige Sicherheitsfunktionen wie eine automatische Abschaltung. Darüber hinaus bieten einige Wasserkocher Extras wie eine Warmhaltefunktion oder eine Temperaturwahl: Hier entscheiden Ihre eigenen Ansprüche an den Bedienkomfort.
     


Wasserkocher-Typen

Wasserkocher sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich, die sich grundsätzlich in der Bauform unterscheiden.

Auf den Punkt!
  • Der klassische Wasserkocher ist ein elektrisches Küchengerät, das Wasser über ein integriertes Heizelement zum Kochen bringt.

  • Eine traditionelle Erhitzung des Wassers auf dem Herd ist mit einem Wasserkessel möglich.

  • Ein Heißwasserspender ist ebenfalls ein elektrisch betriebenes Gerät. Es stellt heißes Wasser auf Knopfdruck in der benötigten Menge und Temperatur bereit.

  • Eine platzsparende Alternative zu einem Wasserkocher ist ein Tauchsieder, den Sie in einen Topf oder einen anderen hitzebeständigen Behälter tauchen.

Klassischer Wasserkocher

Ein klassischer Wasserkocher ist das Richtige für Sie, wenn Sie schnell und einfach Wasser aufkochen möchten.

Die meisten Wasserkocher sind als kabellose Geräte erhältlich. Sie bestehen aus einem Behälter für das Wasser und einem Anschluss-Sockel, der über ein Stromkabel verfügt. Als kabellos werden diese Modelle bezeichnet, weil Sie den Behälter zum Befüllen und Ausgießen vom Sockel abnehmen können. Im unteren Preissegment finden Sie mitunter auch noch Wasserkocher ohne separaten Sockel, bei denen das Stromkabel fest mit dem Kochbehälter verbunden ist. 

Achtung!

Einen einteiligen Wasserkocher mit festem Kabel sollten Sie stets vom Stromnetz trennen, bevor Sie ihn mit Wasser befüllen – auch wenn das Gerät direkt neben der Spüle angeschlossen ist. Ziehen Sie den Stecker nicht, besteht die Gefahr, dass es einen Kurzschluss gibt und das Gerät kaputtgeht.

Darüber hinaus wird zwischen Wasserkochern mit verdecktem und freiliegendem Heizelement unterschieden:
 

  • Wasserkocher mit freiliegendem Heizelement
    Bei Wasserkochern mit offener Heizspirale kommt diese direkt mit dem Wasser in Berührung. Dadurch wird das Wasser schnell erwärmt und somit nur wenig Energie verbraucht. Nachteilig ist, dass sich Kalkablagerungen an der Heizspirale festsetzen. Um Leistungseinbußen zu vermeiden, ist daher eine regelmäßige Entkalkung notwendig.
     
  • Wasserkocher mit verdecktem Heizelement
    Bei Modellen mit einer verdeckten Heizspirale befindet sich diese unter dem Heizboden. Das Wasser wird indirekt und somit etwas langsamer und energieaufwändiger erwärmt als bei einer offenen Heizspirale. Der Vorteil ist jedoch, dass die Heizspirale vor Kalkablagerungen geschützt ist. Lediglich der Heizboden kann verkalken. 
     

Klassische Wasserkocher haben ein Fassungsvermögen von 1,5 l bis 2 l und können über unterschiedliche Funktionen wie eine Abschaltautomatik oder gar eine Temperaturwahl und eine Warmhaltefunktion verfügen.

Shopping Tipp

Es gibt auch kompakte Modelle, die Sie auf Reisen mitnehmen können. Reisewasserkocher haben ein Fassungsvermögen von 0,5 l bis 1 l.

In Abhängigkeit von der Größe, der Ausstattung und dem Funktionsumfang bewegen sich die Preise für Wasserkocher zwischen 10 € und 150 €.

Nachfolgend haben wir Ihnen alle Vor- und Nachteile von klassischen Wasserkochern aufgelistet:

Pro
  • Schnelle Wassererwärmung

  • Einfache Handhabung 

  • Wasserbehälter zum Befüllen und Ausgießen abnehmbar (kabellose Modelle)

  • Abschaltautomatik

  • Mit verschiedenen Zusatzfunktionen erhältlich

Contra
  • Regelmäßiges Entkalken notwendig (insbesondere bei freiliegendem Heizelement)
Wasserkessel

Wenn Sie Wasser traditionell auf dem Herd aufkochen möchten, ist ein Wasserkessel die Alternative zu Topf und Wasserkocher.

Der dünnwandige Boden des Kessels führt zu einer raschen Erwärmung des Wassers. Zudem verhindert der Deckel, dass die Hitze entweichen kann. Ein Wasserkessel ist somit ähnlich energieeffizient wie ein mit Strom betriebener Wasserkocher.

Wissenswert

Wasserkessel, die für Induktionsherde geeignet sind, erhitzen Wasser mitunter energiesparender als Wasserkocher.

Ein Wasserkessel nimmt keinen Platz auf der Arbeitsfläche weg. Da er kein störendes Stromkabel besitzt, können Sie ihn einfach im Schrank verstauen, wenn Sie ihn nicht benötigen.

Auch können Sie mit einem Wasserkessel häufig größere Mengen Wasser erhitzen als mit einem herkömmlichen Wasserkocher. Ein Fassungsvermögen von 2 l ist keine Seltenheit. Manche Modelle fassen sogar 3 l. Dafür bieten Wasserkessel für gewöhnlich keine Wasserstandsanzeige und auch keine Zusatzfunktionen wie eine Abschaltautomatik.

Shopping Tipp

Einige Modelle signalisieren mit einem schrillen Ton, dass das Wasser kocht. Sie werden deshalb auch als Pfeif- oder Flötenkessel bezeichnet.

Wasserkessel gibt es von günstig bis teuer. Je nach Größe, Material und Ausstattung kosten sie zwischen 10 und 150 €. 

Lesen Sie nachfolgend alle Vor- und Nachteile eines Wasserkessels:

Pro
  • Schnelle Wassererwärmung 

  • Großes Fassungsvermögen 

  • Einfache Handhabung

Contra
  • Keine Wasserstandsanzeige

  • Keine Zusatzfunktionen

Heißwasserspender

Ein mit Strom betriebener und energieeffizienter Heißwasserspender ist die perfekte Wahl, wenn Sie öfter nur eine geringe Menge heißes Wasser benötigen. Das Gerät gibt das Wasser für eine Tasse Tee oder ein anderes Heißgetränk auf Knopfdruck und ohne Wartezeit aus.

Heißwasserspender verfügen über einen Durchlauferhitzer, der das Wasser binnen Sekunden nach dem Einschalten erwärmt. Außerdem integriert ist ein Wasserfilter, der das Wasser entkalkt und somit für einen ungetrübten Geschmack sorgt. Der Wassertank, der 1,5 l bis 5 l fassen kann, ist für ein einfaches Befüllen häufig abnehmbar. Auch bieten Ihnen die Automaten die Möglichkeit, die Wassertemperatur und die Tassengröße einzustellen. Die maximale Wassermenge, die ein Heißwasserspender pro Knopfdruck ausgibt, ist auf 300 ml bis 600 ml begrenzt.

Zwar fallen Heißwasserspender zumeist größer und schwerer aus als klassische Wasserkocher. Es gibt aber auch kompakte Modelle, die kaum größer sind als ein Kaffeevollautomat. Nichtsdestotrotz sind sie für den Einsatz an einem festen Standort konzipiert.

Preislich liegen Heißwasserspender zwischen 50 € und 150 €.

Pro
  • Zubereitung von geringen Wassermengen

  • Schnelle Wassererwärmung

  • Temperatur regulierbar

  • Tassengröße einstellbar

  • Integrierter Wasserfilter

Contra
  • Fester Standort 

  • Automatische Heißwasser-Ausgabe begrenzt auf maximal 300 ml bis 600 ml

Tauchsieder

Tauchsieder sind ideal für Sie, wenn Sie auf der Arbeitsplatte in Ihrer Küche keinen Wasserkocher aufstellen möchten. Tauschsieder bestehen im Grunde nur aus einem Rohrheizkörper, der derart klein und kompakt ist, dass Sie das Gerät bei Nichtgebrauch problemlos in einer Schublade verstauen können. Auch eignen sich Tauchsieder ideal zum Mitnehmen. 

Ein Vorteil von Tauchsiedern ist, dass sie überall betrieben werden können, wo es einen Stromanschluss gibt. Der Heizkörper kann bis zu 100 l Wasser erwärmen. Sie müssen ihn dazu direkt in das zu erwärmende Wasser in ein hitzebeständiges Gefäß tauchen. 

Achtung!

Es besteht Verletzungs- und Verbrennungsgefahr! 

Das Wasser muss die gesamte Heizspirale des Rohrheizkörpers bedecken, darf jedoch nicht die elektrischen Anschlüsse am Griff berühren. Andernfalls besteht die Möglichkeit eines Kurzschlusses, zudem kann es zu Defekten am Gerät kommen. Achten Sie deshalb auf die beiden Markierungen am Heizkörper, die auf den minimalen und den maximalen Wasserstand hinweisen.

Die Heizspirale ist auch lange nach dem Betrieb noch sehr heiß. Fassen Sie den Tauchsieder daher stets am Griff an, ziehen Sie nach dem Gebrauch den Netzstecker und lassen Sie den Sieder vollständig auf einer hitzeunempfindlichen Unterlage abkühlen, bevor Sie ihn wieder im Küchenschrank verstauen. 

In Hinblick auf die Energieeffizienz schneiden Tauchsieder sehr gut ab. Da sie direkt ins Wasser gestellt werden, gibt es so gut wie keinen Wärmeverlust während des Kochvorgangs. Im Gegensatz zu modernen Wasserkochern und Heißwasserspendern verfügen Tauchsieder allerdings über keinerlei Zusatzfunktionen. Die meisten Geräte besitzen lediglich einen einfachen Überhitzungsschutz.

Aufgrund ihrer schlichten Konstruktion kosten Tauchsieder lediglich zwischen 5 € und 30 €.

Sehen Sie nachfolgend alle Vor- und Nachteile eines Tauchsieders auf einen Blick.

Pro
  • Kompakte Größe

  • Auch zum Mitnehmen geeignet

  • Geringer Preis

  • Überall verwendbar, wo es einen Stromanschluss gibt

Contra
  • Verletzungs- und Verbrennungsgefahr

  • Keine Zusatzfunktionen


Fassungsvermögen

Ein wichtiges Kaufkriterium ist das Fassungsvermögen eines Wasserkochers. Entscheidend dabei sind die Haushaltsgröße und der individuelle Bedarf an heißem Wasser. 

Leben Sie in einem Haushalt mit mehreren Personen oder kochen Sie regelmäßig größere Mengen heißes Wasser, empfiehlt sich ein Gerät mit einem hohen Fassungsvermögen von 1,7 l bis 2 l. Trinken Sie nur gelegentlich eine Tasse Tee oder benötigen Sie im Allgemeinen nur wenig heißes Wasser, können Sie auch zu einem kleineren Gerät mit einem Fassungsvermögen von 1 l bis 1,5 l greifen.

Shopping Tipp

Achten Sie beim Kauf auch auf die Mindestfüllmenge. Bei großen Wasserkochern beträgt sie meist 0,5 l. Wenn Sie auch mal kleine Mengen Wasser ohne Überschuss aufkochen wollen, ist jedoch eine minimale Füllmenge von 0,25 l praktischer.


Leistung

Die Leistung eines Wasserkochers wird in W (Watt) angegeben. Ein Gerät mit einer hohen Leistung erwärmt das Wasser oftmals schneller, benötigt dementsprechend aber auch mehr Energie.

Zumeist weisen Wasserkocher eine Leistung von 1.000 W bis 3.000 W auf. Kompakte Reisemodelle und Tauchsieder begnügen sich mit 150 W bis 1.000 W.

Folgende Tabelle veranschaulicht, wie viel Zeit ein Wasserkocher in Abhängigkeit von seiner Leistung in etwa benötigt, um 1 l Wasser aufzukochen.

 

Leistung Kochzeit für 1 l Wasser
1.000 W Ca. 3 - 4 min
2.000 W Ca. 2 - 3 min
3.000 W  Ca. 1 - 2 min



Legen Sie im Alltag großen Wert auf eine kurze Kochdauer, sollten Sie sich also für ein möglichst leistungsstarkes Modell entscheiden. 

Tipp

Kochen Sie immer nur so viel Wasser im Wasserkocher auf, wie Sie tatsächlich benötigen. Das spart nicht nur Zeit, sondern auch Energie.


Materialien

Wasserkocher bestehen aus verschiedenen Gehäusematerialien, die nicht nur die Optik der Geräte beeinflussen. Die Materialbeschaffenheit wirkt sich auch auf die Wärmeisolierung und den Pflegeaufwand aus.

Auf den Punkt!
  • Edelstahl ist ein robustes, langlebiges und geruchsneutrales Material, das zudem sehr hochwertig wirkt.

  • Kunststoff zeichnet sich durch seine geringe Wärmeleitfähigkeit aus. Wasserkocher aus diesem Material werden außen nicht so warm.

  • Glas besticht durch seine geschmacks- und geruchsneutralen Eigenschaften. Auch sind Wasserkocher aus diesem Material ein Hingucker.

  • Keramik verleiht Wasserkochern ebenfalls eine besondere Optik und kann darüber hinaus Wärme lange speichern.

Edelstahl
Edelstahl überzeugt durch Robustheit und Langlebigkeit. Auch ist das Material geruchsneutral und sehr hygienisch, da sich auf der glatten Oberfläche keine Bakterien festsetzen können. Überdies bleibt das Wasser in einem Edelstahl-Wasserkocher länger warm als in einem Modell aus Kunststoff. Allerdings hat das Material auch einen entscheidenden Nachteil: Es wird heiß.
Achtung!

Ein Edelstahl-Wasserkocher kann außen sehr heiß werden. Um sich nicht zu verbrennen, sollten Sie das Gerät nur am Griff anfassen. Dieser ist für gewöhnlich aus Kunststoff gefertigt und somit wärmeisoliert.

Hervorstechend sind ebenfalls die edle Optik und das geringe Eigengewicht. Edelstahl ist ein sehr pflegeintensives Material. Kalkablagerungen, Wasserflecken und Fingerabdrücke sind schnell darauf sichtbar. Jedoch können Sie Edelstahl sehr einfach reinigen.

Pro
  • Edle Optik

  • Geruchsneutral

  • Hygienisch

  • Gute Isolierung

  • Einfache Reinigung

  • Geringes Gewicht

Contra
  • Wird an der Oberfläche heiß

  • Fingerabdrücke schnell sichtbar

Kunststoff

Wasserkocher aus Kunststoff sind vergleichsweise günstig. Darüber hinaus sind sie recht robust und leicht – noch leichter als Modelle aus Edelstahl – und somit bestens für die Mitnahme auf Reisen geeignet.

Tipp

Ist der Wasserkocher neu, kann beim Erhitzen des Wassers ein unangenehmer Plastikgeruch entstehen.

Kochen Sie den Wasserkocher mit einer Essig-Wasser-Lösung auf, damit der Geruch verschwindet.

Aufgrund der geringen Wärmeleitfähigkeit von Kunststoff bleibt die Außenwand verhältnismäßig kühl. Dies verhindert Verbrennungen. Auch ist das Material pflegeleicht und unempfindlich gegenüber Fingerabdrücken. Bei Modellen von minderer Qualität besteht jedoch die Möglichkeit, dass sich während des Kochvorgangs Mikropartikel aus dem Kunststoff lösen und ins Wasser gelangen. 

Achtung!

Kunststoff kann Weichmacher enthalten.

Manche Weichmacher sind gesundheitsschädlich, jedoch nicht alle. Erkundigen Sie sich gegebenenfalls beim Hersteller über enthaltende Bestandteile, in der Regel geben diese auch Auskunft über deren Bedenklichkeit. Schmeckt und riecht das Wasser auch nach mehrmaligem Aufkochen immer noch auffällig nach Plastik, sollten Sie das Gerät besser auswechseln.

Pro
  • Günstiger Preis

  • Robust

  • Oberfläche erwärmt sich kaum

  • Pflegeleicht

  • Geringes Gewicht

Contra
  • Eventuell Plastikgeruch beim Erhitzen des Wassers

  • Enthält mitunter Weichmacher

Glas

Glas ist ein sehr hygienisches Gehäusematerial. Verschmutzungen setzen sich nur schwer auf der glatten, porenfreien Oberfläche fest, was der Bildung von Bakterien und Keimen entgegenwirkt und die Reinigung erleichtert. Zudem ist das Material geruchs- und geschmacksneutral, da keine Weichmacher und Metallteilchen in das Wasser gelangen können.

Dafür sind Glas-Wasserkocher vergleichsweise schwer und im Gegensatz zu Modellen aus Edelstahl oder Kunststoff weniger bruchsicher. Fallen sie herunter, können sie zerbrechen. Auch sind sie nicht gut isoliert. Zwar erhitzt das Wasser schnell, jedoch kühlt es ebenso zügig wieder ab. 

Bedenken Sie

Da der Behälter transparent ist, fallen Kalkablagerungen am Boden deutlich schneller auf als bei anderen Modellen. 

Entsprechend häufiger müssen Sie das Gerät reinigen. Allerdings sollten Sie einen Wasserkocher ohnehin regelmäßig entkalken. Das erhöht die Lebensdauer des Geräts.

Fingerabdrücke sind auf Glas sichtbar, springen aber nicht so sehr ins Auge wie auf hochglänzendem Edelstahl. Auch Glas-Wasserkocher gefallen durch ihr modernes, ansprechendes Design.

Pro
  • Moderne Optik

  • Sehr hygienisch

  • Geschmacks- und geruchsneutral

  • Einfach zu reinigen

Contra
  • Hoher Reinigungsbedarf

  • Nicht bruchsicher 

  • Hohes Eigengewicht

  • Geringe Wärmeisolation

Keramik

Keramik kommt nur selten zum Einsatz, obwohl auch dieses Material geschmacksneutral ist. Darüber hinaus kann Keramik sehr gut Wärme speichern. 

Optisch sind Keramik-Wasserkocher zudem ein Highlight. Sie sind in ihrer Form häufig einem Wasserkessel nachempfunden – auch die elektrisch betriebenen Modelle. Damit sind sie besonders für Liebhaber des Retro-Designs eine Empfehlung. Allerdings müssen Sie bei Wasserkochern aus Keramik häufig auf eine Wasserstandsanzeige verzichten, die ansonsten Standard ist. Außerdem sind Keramik-Modelle stoßempfindlich und haben ein relativ hohes Eigengewicht.

Pro
  • Besondere Retro-Optik

  • Geschmacksneutral

  • Gute Wärmespeicherung

Contra
  • Stoßempfindlich 

  • Hohes Gewicht


Ausstattung

Wasserkocher können über unterschiedliche Ausstattungsmerkmale verfügen, die den täglichen Umgang mit dem Gerät erleichtern.
 

  • Füllstandsanzeige
    Die meisten Wasserkocher besitzen eine außenliegende Füllstandsanzeige, die sich entweder hinter dem Griff oder an den Seiten des Geräts befindet. Damit können Sie, ähnlich wie bei einem Messbecher, den Wasserfüllstand ablesen. Zumeist ist auf der Anzeige auch eine Markierung für die Mindest- und Maximalfüllmenge vorhanden.
     
  • Wärmeisoliertes Gehäuse
    Ein wärmeisoliertes Gehäuse verhindert, dass der Wasserkocher außen heiß wird und Sie sich die Finger an dem Gerät verbrennen.
     
  • Wärmeisolierter Griff
    Mitunter ist nicht das komplette Gehäuse, sondern nur der Griff wärmeisoliert. Die Hersteller reden in diesem Zusammenhang häufig von einem Cool-Touch-Griff. Zwar müssen Sie bei einem solchen Modell aufpassen, dass Sie den Wassertank nicht berühren. Durch den wärmeisolierten Griff können Sie aber dennoch Wasser ausschenken, ohne sich dabei die Hand zu verbrennen.
     
  • Verriegelbarer Sicherheitsdeckel
    So gut wie immer ist der Deckel mit einer Sicherheitsverriegelung ausgestattet. Das verhindert, dass sich der Deckel ungewollt während des Erhitzungsvorganges oder beim Ausgießen des aufgekochten Wassers öffnet.
     
  • Antikalk-Filter
    Der Antikalk-Filter ist ein kleines, herausnehmbares Sieb, das sich direkt am Ausguss des Wasserkochers befindet. Schenken Sie Wasser mit dem Gerät aus, so bleiben Kalkrückstände im Sieb hängen und landen nicht in Ihrer Tasse. In den meisten Fällen können Sie den Kalk-Filter für eine einfache Reinigung entnehmen und unter dem Wasserhahn ausspülen.
     
  • Kontroll-Leuchte
    Viele Wasserkocher haben eine Kontroll-Leuchte im Ein-/Aus-Schalter integriert. Sie leuchtet auf, wenn das Gerät in Betrieb und somit Vorsicht geboten ist. 
     
  • Beleuchtung
    Für eine schöne Optik verfügen manche Modelle, insbesondere solche aus Glas, über eine im Sockel integrierte Beleuchtung. Sie taucht den Wassertank während des Kochvorgangs in farbiges, meist blaues Licht.
     
  • Signalton
    Nicht nur bei Wasserkesseln, auch bei einigen klassischen Wasserkochern ertönt ein Signalton, wenn das Wasser kocht.
     

Funktionen

Viele Wasserkocher bieten nützliche Zusatzfunktionen, die das Wasserkochen so komfortabel und sicher wie möglich gestalten.
 

  • Temperaturwahl
    Eine Temperaturwahl ist vor allem für Teetrinker interessant. Mit Hilfe dieser Funktion erhitzt das Gerät das Wasser auf das Grad genau auf die benötigte Temperatur. Dazu verfügt der Wasserkocher entweder über einen Schieberegler für eine stufenlose Temperatureinstellung oder aber Tasten für unterschiedliche Temperaturstufen. 
Wissenswert

Für den perfekten Teegenuss ist neben der Ziehzeit auch die Brühtemperatur entscheidend. Schwarz-, Kräuter- und Früchtetee können Sie mit 90 bis 95 °C heißem Wasser aufbrühen. Grüne und weiße Teesorten schmecken dagegen schnell bitter, wenn Sie sie mit sprudelnd kochendem Wasser aufgießen. Sie entfalten ihr Aroma am besten bei 70 bis 80 °C. Japanischer Grüntee ist noch empfindlicher: Hier sollte die Brühtemperatur nicht mehr als 60 °C betragen.

  • Warmhaltefunktion
    Eine Warmhaltefunktion hält das Wasser über längere Zeit auf der gewünschten Temperatur – je nach Modell bis zu 60 min lang. Sie müssen das Wasser somit nicht erneut aufkochen. 
     
  • Timer
    Einige Wasserkocher und Heißwasserspender verfügen über einen Timer. Damit können Sie die Uhrzeit einstellen, zu der das Gerät das Wasser zum Sieden bringen soll. 
     
  • Abschaltautomatik
    Die meisten Wasserkocher schalten sich automatisch aus, sobald das Wasser kocht. Dies geschieht mit Hilfe eines Temperaturfühlers aus Bimetall, der sich durch den heißen Wasserdampf verformt und dadurch die automatische Abschaltung auslöst. Wichtig hierbei ist, dass der Deckel während des Kochvorgangs geschlossen bleibt. Bei geöffnetem Deckel entweicht zu viel Wasserdampf und das Bimetall reagiert nicht. Dank Abschaltautomatik verbraucht das Gerät immer nur so viel Energie, wie zum Aufkochen des Wassers tatsächlich benötigt wird.
     
  • Überhitzungsschutz
    Diese Funktion greift, wenn die automatische Abschaltung nicht funktioniert, weil z. B. der Deckel des Wasserkochers geöffnet ist. Würde das Gerät ununterbrochen weiterkochen, droht es zu überhitzen. Der Überhitzungsschutz sorgt dafür, dass sich der Wasserkocher rechtzeitig ausschaltet.
Achtung!

Überhitzt der Wasserkocher, kann es einen Kurzschluss geben und das Gerät kaputtgehen. Zudem können Bauteile aus Kunststoff schmelzen und schlimmstenfalls sogar Feuer fangen.

  • Trockengehschutz
    Ein Trockengehschutz verhindert, dass der Wasserkocher überhitzt, wenn sich kein bzw. zu wenig Wasser darin befindet. Sobald die Mindestfüllmenge unterschritten wird, schaltet sich das Gerät ab.
     
  • Lift-Switch-Off-Funktion
    Nehmen Sie das Gefäß während des Kochvorgangs vom Sockel, schaltet sich ein Wasserkocher mit Lift-Switch-Off-Funktion automatisch ab. Auch wenn Sie das Gefäß wieder auf den Sockel stellen, bleibt der Wasserkocher aus.
Shopping Tipp

Achten Sie beim Kauf eines Wasserkochers auf die üblichen Sicherheitszertifikate. Mit dem GS-Siegel (Geprüfte Sicherheit) bescheinigt der Hersteller, dass das Gerät den Sicherheits- und Qualitätsstandards des deutschen Produktsicherheitsgesetztes (ProdSG) genügt. Das CE-Zeichen (Certificate Europe) bestätigt, dass der Wasserkocher zudem auch alle europäischen Richtlinien in puncto Sicherheit, Qualität und Gesundheit erfüllt. Außerdem gibt es noch das TÜV-Siegel, ein privates Gütesiegel, das durch die Technischen Überwachungsvereine vergeben wird.


Bedienelemente

In Abhängigkeit vom Funktionsumfang können Wasserkocher über unterschiedliche Bedienelemente verfügen. Folgende Bedienelemente stehen zur Wahl:
 
  • Schalter
    Abgesehen von Touch-Modellen haben alle Wasserkocher einen Schalter, über den Sie das Gerät ein- und ausschalten.
     
  • Tasten
    Über Tasten verfügen Wasserkocher, bei denen Sie verschiedene Temperaturstufen auswählen können.
     
  • Drehregler
    Ein Drehregler ermöglicht Ihnen eine stufenlose Einstellung der gewünschten Wassertemperatur.
     
  • Touch Control
    Es gibt auch Wasserkocher, die mit Touch-Technologie funktionieren. Meist handelt es sich hierbei um besser ausgestattete Geräte, die mit diversen Komfortfunktionen wie einer Temperaturwahl und einem Timer aufwarten. Sie sind etwas anspruchsvoller in der Handhabung.
     


Nachgefragt von A-Z – Sie fragen, wir antworten.

Falls Sie noch mehr über Wasserkocher wissen möchten, werfen Sie doch einen Blick auf unsere FAQ-Sammlung. Sie beruht auf dem Wissensbedarf anderer Käufer von Wasserkochern.


Entsorgung

Wasserkocher gehören in den Sondermüll. Durch die fachgerechte Entsorgung gelangen keine umweltbelastenden Stoffe in die Natur. Teile des Geräts können zudem recycelt werden, z. B. der für die Abschaltautomatik verantwortliche Temperaturfühler aus 

Folgende Entsorgungsmöglichkeiten haben Sie:
 

  • Recyclinghof
    Zumeist können Sie Elektroschrott kostenlos auf dem Wertstoff- oder Recyclinghof abgeben.
     
  • Sperrmüll
    Alternativ können Sie einen defekten Wasserkocher zusammen mit dem Sperrmüll entsorgen, der 2-mal im Jahr nach einer terminlichen Vereinbarung abgeholt wird.
     
  • Elektro-Fachgeschäft
    Seit Juli 2016 sind zudem Elektro-Fachgeschäfte mit einer Verkaufsfläche von mindestens 400 m² gesetzlich dazu verpflichtet, Elektroschrott kostenlos anzunehmen. Dies gilt auch, wenn Sie das Gerät in einem anderen Laden erworben haben.
     

Kauf

Wieso sollte ich einen Wasserkocher kaufen?

Das herkömmliche Erwärmen von Wasser auf dem Herd kostet nicht nur viel Energie und somit Stromkosten, sondern ist auch zeitintensiv. Zudem müssen Sie aufpassen, dass das Wasser nicht überkocht. 

Ein Wasserkocher hingegen ermöglicht Ihnen eine schnelle und energieeffiziente Erhitzung des Wassers. Außerdem müssen Sie den Kochvorgang nicht überwachen, sofern das Gerät eine Abschaltautomatik besitzt und Sie sich an die maximale Füllmenge halten, die auf der Wasserstandsanzeige des Geräts markiert ist.

Achtung!

Überschreiten Sie die maximale Füllmenge, kann kochendes Wasser aus der Ausgussöffnung des Wasserkochers herausspritzen.

Auch die Anschaffung eines Wasserkessels hilft, Energiekosten zu sparen. Durch den dünnen Boden kocht Wasser im Kessel deutlich schneller auf als im Topf. 
 

Was muss ich beim Kauf eines Wasserkochers beachten?

Wenn Sie einen Wasserkocher kaufen, sollten Sie auf folgende Dinge achten:
 

  • Material
    Wasserkocher werden aus unterschiedlichen Materialien gefertigt. Edelstahl-Modelle sehen schick aus und sind sehr robust, können außen jedoch heiß werden. Geräte aus Kunststoff sind meist besser gegen Wärme isoliert und zudem preiswerter. Dafür garantieren Glas-Wasserkocher einen unverfälschten Wassergeschmack. Durch den transparenten Behälter sind Kalkablagerungen allerdings schnell zu sehen. 
     
  • Fassungsvermögen
    Das Fassungsvermögen sollte auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten sein. Die meisten Wasserkocher verfügen über eine maximale Füllmenge von 1,7 l bis 2 l. Es gibt aber auch Modelle mit kleinerem bzw. größerem Fassungsvermögen.
     
  • Leistung
    Je höher die Leistung, desto schneller kocht das Wasser. Leistungsstarke Geräte mit 3.000 W benötigen oftmals nur 1 min, um 1 l Wasser zum Sieden zu bringen. Für den normalen Hausgebrauch reichen aber auch 2.000 W bis 2.400 W. Damit ist 1 l Wasser binnen 2 min bis 3 min aufgekocht.
     
  • Sicherheit
    Um eine sichere Handhabung zu gewährleisten, sollte das Gerät über einen verriegelbaren Sicherheitsdeckel sowie ein wärmeisoliertes Gehäuse oder zumindest einen wärmeisolierten Griff verfügen. Achten Sie auch auf Sicherheitsfunktionen wie eine Abschaltautomatik, einen Trockengeh- und einen Überhitzungsschutz. Zudem sollten Sie nur Wasserkocher kaufen, die die gängigen Sicherheitssiegel (GS, CE und TÜV) aufweisen.
     
  • Funktionen
    Überlegen Sie vor dem Kauf, ob Ihnen Zusatzfunktionen wie eine Temperaturwahl oder eine Warmhaltefunktion wichtig sind. Sie erhöhen den Bedienkomfort, wirken sich aber auch auf den Preis aus.
     
  • Gewicht
    Modelle aus Glas und Keramik sind zumeist schwerer als Wasserkocher aus Kunststoff oder Edelstahl. Im täglichen Einsatz kann das hohe Gewicht den Umgang mit dem Wasserkocher erschweren und deshalb störend sein.

In unserem Ratgeber erläutern wir ausführlicher, was Sie in puncto Materialien, Ausstattung und Funktionen beim Kauf eines Wasserkochers beachten sollten.


 

Wasserkocher sind in verschiedenen Preiskategorien erhältlich. Je nach Leistung, Ausstattung und Funktionsumfang reicht die Spanne von 10 € bis 150 €. Aber auch das Material hat entscheidenden Einfluss auf den Preis. So sind Modelle aus Kunststoff und Keramik meist günstiger als Glas- oder Edelstahl-Kocher.
 

Produkttyp Preis
Wasserkocher aus Edelstahl 15 - 150 €
Wasserkocher aus Kunststoff 10 - 60 €
Wasserkocher aus Glas 15 - 100 €
Wasserkocher aus Kermaik 25 - 40 €

Alle Materialien haben Vor- und Nachteile. Genaueres dazu können Sie in unserem Ratgeber zu Wasserkochern in der entsprechenden Rubrik nachlesen.


Leistung

Wasserkocher sind mit einer Leistung von 1.000 W bis 3.000 W erhältlich. Grundsätzlich gilt: Je höher die Wattzahl, desto kürzer die Kochzeit. 

In den meisten Fällen ist eine Leistung von 2.000 W bis 2.400 W vollkommen ausreichend. Ein Wasserkocher mit dieser Leistung erhitzt 1 l kaltes Wasser in nur 2 min bis 3 min. 

Weitere Informationen zur Leistung von Wasserkochern finden Sie in unserem Ratgeber.


Reinigung

Wie entkalke ich meinen Wasserkocher?

Das regelmäßige Entkalken des Wasserkochers ist nicht nur aus geschmacklichen und hygienischen Gründen wichtig. Kalkablagerungen können auch die Leistung und Lebensdauer des Geräts beeinträchtigen.

Wissenswert

Was ist Kalk?

Wasser enthält sogenanntes Calciumhydrogencarbonat. Wird Wasser aufgekocht, entweicht daraus Kohlendioxid und das gelöste Calciumhydrogencarbonat wandelt sich in unlösliches Calciumcarbonat um. Letzteres schlägt sich am Boden des Wasserkochers nieder und wird umgangssprachlich als Kalk bezeichnet.

Mit Essigessenz können Sie Ihren Wasserkocher natürlich entkalken:
 

  1. Mischen Sie Essigessenz mit Wasser im Verhältnis 1:3. 
    ⇒ Ist der Wasserkocher stark verkalkt, dosieren Sie im Verhältnis 1:2.
  2. Kochen Sie das Gemisch aus Essig und Wasser kurz im Wasserkocher auf.
  3. Lassen Sie das Gemisch 15 min bis 20 min einwirken.
    ⇒ Der Essig löst den Kalk auf.
  4. Gießen Sie das Gemisch ab.
  5.  Spülen Sie den Wasserkocher mit Wasser aus.
  6. Anschließend kochen Sie 1- bis 2-mal frisches Wasser in dem Gerät auf und schütten Sie dies anschließend weg.
    ⇒ Nur so wird Essiggeschmack im Wasser vermieden.
Tipp

Sorgen Sie für ausreichend Belüftung, wenn Sie Essigessenz zum Entkalken verwenden.

Essig hat einen strengen Eigengeruch und kann zudem die Schleimhäute reizen.

Anstelle von Essigessenz können Sie auch Zitronensäure zum Entkalken des Wasserkochers verwenden. Auch hier mischen Sie Zitronensäure mit Wasser im Verhältnis 1:3. Allerdings müssen Sie dieses Gemisch unbedingt kalt einwirken lassen. Wird die Lösung erhitzt, verbindet sich die Zitronensäure mit den Kalkablagerungen. Dabei entsteht Calciumcitrat und das ist noch schwieriger zu entfernen als Kalk.

Recherche Tipp

Auch unkonventionelle Mittel wie Backpulver, Aspirin-Tabletten oder Gebissreiniger können Verkalkungen entfernen. Wie Sie Ihren Wasserkocher damit reinigen, können Sie auf chip.de nachlesen.


 

Wie oft Sie Ihren Wasserkocher entkalken müssen, hängt maßgeblich vom Härtegrad des Leitungswassers in Ihrem Wohngebiet ab. Je höher der Härtegrad, desto schneller verkalkt das Gerät.

Wissenswert

Die Wasserhärte gibt an, wie hoch die Konzentration von Calcium- und Magnesium-Ionen im Wasser ist. Hierzulande wird sie in der Einheit °dH (Grad deutscher Härte) angegeben. Beträgt die Konzentration weniger als 8,4 °dH, ist die Rede von weichem Wasser. Werte von 8,4 °dH bis 14 °dH verweisen auf Wasser mittlerer Härte. Liegt der Wert über 14 °dH, wird Wasser als hart eingestuft.

Wohnen Sie in einer Gegend mit hartem Wasser, empfiehlt es sich, den Wasserkocher alle 3 bis 4 Wochen zu entkalken. Verwenden Sie das Gerät mehrmals täglich, ist das Entkalken mitunter aber auch schon nach 2 Wochen notwendig. In einer Gegend mit weichem Wasser reicht es, wenn Sie den Wasserkocher alle 2 bis 3 Monate reinigen.

Recherche Tipp
Welchen Härtegrad Ihr Leitungswasser hat, erfahren Sie auf der Webseite Ihres Wasseranbieters oder auf wasserhaerte.net.
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