Acer Aspire 17: Zu teuer für zu wenig Notebook
Displayqualität
Das 17-Zoll-IPS-Panel enttäuscht klar: blasse Farben, schwache Farbtreue, kleiner sRGB-Raum, mäßige Helligkeit und träge Reaktionszeiten. Positiv bleibt nur das flackerfreie Bild.
Leistung und Geschwindigkeit
Core 7 150U, 16 GB RAM und die 1 TB SSD reichen für Alltag und Office, die Gesamtleistung wirkt im Klassenvergleich aber nur mittelmäßig. Die SSD startet flott, baut unter Dauerlast jedoch ab.
Gaming
Die dedizierte RTX 2050 hat mit 4 GB VRAM eine eher magerer Speicherausstattung. Sie hebt sich insgesamt zu selten von aktuellen iGPUs ab. Für Spiele fehlt damit ein echtes Leistungsplus.
Akkulaufzeit
Mit 7:22 Stunden im WLAN-Test hält das Aspire 17 solide durch, mehr aber nicht. Der kleine 50-Wh-Akku begrenzt das Potenzial.
Design und Verarbeitung
Das Gehäuse wirkt schlank, die Verarbeitung passt. Materialmix, teils nachgiebige Basis und Klappern senken jedoch den Qualitätseindruck.
Tastatur und Eingabegeräte
Die Tastatur arbeitet ordentlich, fühlt sich aber weich an. Das Touchpad gleitet gut, nur die Klickmechanik wirkt klapprig.
Anschlüsse und Erweiterbarkeit
Thunderbolt 4, HDMI 2.1, LAN sowie 2x SO-DIMM und 2x M.2 sind klare Pluspunkte. Ein zweiter USB-C-Port und ein Kartenleser fehlen.
Geräuschentwicklung und Kühlung
Die Temperaturen bleiben angenehm, die Lüfter nerven jedoch mit Schwankungen im Leerlauf und hoher Lautstärke unter Last.
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