Benzin-Rasenmäher mit Antrieb

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Ratgeber Benzin-Rasenmäher mit Antrieb


Aktualisiert: 11.09.2019

Gut zu wissen

Sie besitzen einen großen Garten mit viel Rasenfläche und möchten sich das Rasenmähen in Zukunft erleichtern? Dann ist ein Benzin-Rasenmäher mit Radantrieb genau das Richtige für Sie. Insbesondere bei größeren Rasenflächen ab ca. 500 m² kann ein Kauf sinnvoll sein. Denn hier sind diese gegenüber anderen Typen, wie beispielsweise dem Elektro- oder Akku-Rasenmäher, im Vorteil. Treibstoffbetriebene Rasenmäher kommen ohne Stromquelle aus: Kein lästiges Kabel oder zu wenig Akku-Kapazität. Ein Nachteil der Benziner: Sie verursachen Lärm und Abgase.

Mit einem zusätzlichen Hinterradantrieb können Sie die Rasenmähmaschine leichter schieben, vor allem in hügeligem Gelände. 

Auf den Punkt!

Ein Benzin-Rasenmäher mit Antrieb kostet zwischen 150 € und 1.700 €. Der Preis ist abhängig von der Motorleistung, der Schnittleistung und dem Material. Je höher Ihre Ansprüche, desto mehr müssen Sie investieren. Einige Modelle bieten sogar eine integrierte Vertikutierfunktion.

Was zeichnet einen Benzin-Rasenmäher mit Antrieb aus?

Was Sie vor dem Kauf eines Rasenmähers mit Selbstantrieb beachten sollten, haben wir im Folgenden für Sie zusammengefasst. 

Modelle

Modelle mit Hinterradantrieb gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Die folgenden 2 sind gängig:

  • Sichelmäher 
    Sichelmäher verfügen über horizontal angeordnete Schneidemesser, die in einer relativ hohen Geschwindigkeit rotieren. Dadurch wird ein Luftstrom erzeugt, wodurch die Grashalme aufgerichtet und anschließend durchtrennt werden. 
  • Spindelmäher
    Der Spindelmäher liegt gegenüber dem Sichelmäher klar im Vorteil: Sie können Ihren Rasen kürzer schneiden. Bei diesem Modell verläuft eine mit messerbesetzte, waagerechte Spindel quer zur Bewegungsrichtung des Mähers und schneidet die Gräser im Scherenprinzip ab.  

Motor 

Die Motorisierung sagt viel über die Leistungsfähigkeit aus. Besonders bei hohem und dichtem Gras benötigt der Mäher entsprechende Power. Nachteil eines Motors: Die Geräuschentwicklung ist größer als bei einem mit Strom betriebenen Modell. Angeboten werden Benzin-Rasenmäher mit 2 verschiedenen Ottomotoren: 

  • 2-Takter
    2-Takt-Motoren benötigen zum Betrieb eine Mischung aus Benzin und Öl.
  • 4-Takter
    Bei 4-Takt-Motoren wird das Motoröl als Schmiersubstanz und das Benzin getrennt als Treibstoff verwendet. Zusätzlich ist ein Ölfilter verbaut. Dieses sollten Sie sich gleich mit zulegen. Neuere Modelle sind sogar E10-tauglich.

Die meisten Rasenmäher mit Selbstantrieb sind mit einem 4-Takt-Ottomotor und einem Zylinder ausgestattet. Die Motorleistung wird in PS und/ oder kW angegeben.

Ausstattung und Funktionen 

Sie benötigen einen Rasenmäher, der möglichst schnell eine große Fläche mäht? Dann sollten Sie sich ein Modell mit einer breiten Schnittfläche zulegen. Die meisten Geräte haben eine Schnittbreite von 40 cm bis 50 cm. 

Idealerweise sollte die Schnitthöhe in unterschiedlichen Stufen verstellbar sein. 

Das Volumen des Fangkorbs ist je nach Modell unterschiedlich und kann zwischen 50 l und 65 l betragen. Neuere Modelle sind mit einer integrierten Füllstandanzeige ausgestattet. So wissen Sie genau, wann Sie den Behälter leeren müssen. 

Einige Modelle verfügen außerdem über eine Vertikutierfunktion oder Mulchfunktion. 

Neuartige Mäher mit Radantrieb können Sie mit Hilfe einer E-Start-Funktion in Gang setzen. Damit können Sie ohne Anstrengung mit dem Mähen beginnen. 

Fazit

Im Folgenden haben wir Ihnen die Vor- und Nachteile eines Rasenmähers mit Hinterradantrieb noch einmal zusammengestellt:

Vorteile
  • Keine Stromquelle nötig
  • Für große Rasenflächen geeignet
  • Weniger Kraftaufwand
Nachteile
  • Relativ Laut
  • Produktion von Abgasen

Möchten Sie sich auch über andere Ausführungen informieren? Unser Rasenmäher-Ratgeber bietet Ihnen alle nützlichen Informationen. 

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