Mähroboter

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Ratgeber Mähroboter


Aktualisiert: 25.08.21 | Autor: Andrea Schreiner

Häufige Fragen

Rasenmähroboter sind bequem und schenken Ihnen mehr Zeit für Muße im Garten. Unsere FAQ klären die wichtigsten Fragen.

Wie funktioniert ein Mähroboter?

Mähroboter, auch Rasenroboter genannt, sind Akkugeräte zur Rasenpflege. Sie mähen Ihren Rasen selbständig. Sie sind kleiner und flacher als herkömmliche Rasenmäher. Dafür nutzen sie eingebaute Sensoren, die den abgesteckten Begrenzungsdraht und eventuelle Hindernisse erkennen. Das Begrenzungskabel zu verlegen, ist somit die wichtigste Vorbereitung vor dem ersten Einsatz. Mit sehr scharfen Messern zerkleinern sie geräuscharm das Gras. Ein anschließendes Aufsammeln des Schnittguts ist nicht nötig: Es ist so fein zerkleinert, dass es als Mulchschicht liegen bleiben kann. Diese führt dem Boden wichtige Nährstoffe zu. Darum heißen die Roboter auch Mulchmäher. Anders als herkömmliche Rasenmäher sind Mähroboter mehrmals pro Woche unterwegs, manche sogar täglich. Das Ziel ist es, den Rasen stets auf einer voreingestellten Höhe zu halten.

Ist ein Automower auch ein Mähroboter?

Automower bedeutet übersetzt Selbstmäher. Das ist die Hauptaufgabe jedes Mähroboters. Aktuell verwendet aber ausschließlich der Hersteller Husqvarna diesen geschützten Begriff, um seine Rasenmäherroboter zu bezeichnen.

Wie schafft es ein Mähroboter, den gesamten Rasen lückenlos zu kürzen?

Es gibt 2 Arbeitsprinzipien, nach denen ein Mähroboter arbeiten kann. Mit beiden Methoden gelingt ein vollständiges Abmähen des vorbestimmten Areals:

  • Zufallsprinzip
    Die meisten Rasenmähroboter fahren das von Ihnen abgesteckte Gelände nach einem freien Bewegungsmuster ab. Nach einer gewissen Zeit ist das gesamte Areal abgemäht. Wie lange der Roboter dafür im Einsatz sein muss, ist ein Erfahrungswert, den Sie nach den ersten Fahrten Ihres Rasenschneiders entsprechend vorwählen können. Anders als bei einem herkömmlichen Mäher haben Sie danach kein Streifenmuster im Rasen, sondern eine gleichmäßige Fläche.
  • Systematisches Mähen
    Systematisch arbeitende Mähroboter machen beim ersten Einsatz eine Suchfahrt. Sie kalibrieren sich dabei speziell auf das mit Begrenzungsdraht abgesteckte Gelände. Danach bearbeiten sie jeden Abschnitt Ihres Rasens nur einmal pro Mähvorgang. Die systematische Methode bietet eine größere Zeitersparnis und verbraucht etwas weniger Energie als das Zufallsprinzip.

Welche Schnitthöhen kann ein Mähroboter bieten?

Die Skala der möglichen Schnitthöhen liegt bei 45–100 Millimetern (mm). Das ist die Länge der Grashalme nach dem Mähen. Welche Höhen Sie beim einzelnen Modell auswählen können, ist individuell verschieden. Die Einstellung erfolgt je nach Gerät in 3 bis 9 Stufen oder aber stufenlos.

Welche Schnittbreiten haben Mähroboter?

Für ein zügiges Mähen großer Flächen brauchen Sie größere Schnittbreiten als für einen kleinen Vorgarten. 56 Zentimeter (cm) Breite bieten die größten Geräte, 15 cm die wendigen und kleinen Rasenroboter. Sie erreichen Ecken besonders gut.

Muss ein Mähroboter unter Aufsicht bleiben?

Korrekt vorbereitete Mähroboter können Sie guten Gewissens alleine arbeiten lassen. Sie erkennen das Gelände, das sie bearbeiten sollen. Die Voraussetzung ist, dass Sie es zuvor mit dem mitgelieferten Begrenzungsdraht entsprechend abstecken. Der Roboter mäht dann nur innerhalb dieser Fläche. Hindernisse wie Sträucher Bäume und höhere Gegenstände erkennt und umfährt er. Flache Gegenstände hingegen registrieren die unterschiedlichen Roboter weniger gut. Kleine Tiere wie Insekten, Würmer, Raupen und kleinere Schnecken können ihm ebenfalls zum Opfer fallen. Wenn Sie dies vermeiden möchten, prüfen Sie das Gelände und bringen Sie die Tiere in sichere Entfernung.

Selbst zum Ein- und Ausschalten müssen Sie bei vielen Modellen nicht selbst anwesend sein: Programmgesteuerte Roboter starten zu den vorher eingegebenen Zeiten. Sie verlassen dann eigenständig ihre Ladestation und finden selbst den Weg zurück zur Ladestation, wenn sie fertig sind. Wetterfeste Geräte arbeiten sogar bei leichtem Regen weiter, alle anderen machen eine Pause an der Ladestation. Viele Modelle sind allerdings in der Lage, auch leicht feuchte Rasenflächen zu mähen.

Gibt es bei einem Mähroboter Verschleißteile, die ich auswechseln muss?

Akku und Klingen sind die Teile eines Rasenmäherroboters, die Sie irgendwann erneuern müssen. Es lässt sich nicht pauschal sagen, wann ein Wechsel fällig wird. Das hängt von der Intensität der Nutzung ab. Klingen sollten mehrere Monate verwendbar sein. Fransige Halme sind ein Anzeichen, dass Sie neue Klingen brauchen. Die Akkus behalten ihre Kapazität bis zu etwa 3 Jahre. Achten Sie darauf, ob der Hersteller Garantien auf ihre Lebensdauer gibt. 

Wie viel wiegt ein Mähroboter?

Mähroboter sind keine Leichtgewichte, denn sie enthalten immerhin einen leistungsfähigen Motor. Rund 6 Kilogramm (kg) bis knapp 15 kg kann ein Rasenmäherroboter wiegen. Bereits beim leichtesten Exemplar ist ein integrierter Tragegriff sehr angenehm – selbst wenn Sie Ihren Mäher nur 2-mal im Jahr tragen müssen, um ihn zur passenden Saison in den Garten oder in die Garage zu tragen. 

Braucht ein Mähroboter viel Strom?

Die Energiekosten eines Rasenroboters liegen bei einer Fläche von rund 500 Quadratmetern (qm) bei 14–18 Euro pro Jahr. Diese Angabe bezieht sich auf die durchschnittliche Betriebszeit von 34 Stunden (h) pro Saison. Sie kommen bei einmal wöchentlichem Mähen zustande. Die konkreten Verbrauchskosten können von diesem Wert stark abweichen, je nach Häufigkeit der Einsätze und nach Gelände. Mähroboter verbrauchen somit etwas weniger Strom als herkömmliche, kabelgebundene Elektro-Rasenmäher. Hier liegt der Verbrauch für die gleiche Betriebsdauer bei 15–20 Euro. Die bedeutsamen Kostenpunkte sind eher Klingen und Akku, die Sie nach einiger Zeit erneuern.

Kann ein Mähroboter auch Hänge bewältigen?

Steigungen können viele Mähroboter bewältigen. Wie steil der Hang maximal sein darf, ist je nach Modell unterschiedlich. Zwischen 25 und 45 Prozent liegen die möglichen Winkel zur Waagerechten. Allerdings bezieht sich die Angabe des Herstellers meist auf das Innere der Rasenfläche. Nahe dem Begrenzungsdraht brauchen die meisten Mähroboter eine geringere Neigung, um korrekt halten und wenden zu können. Es kann also sein, dass Sie die Ränder Ihres Rasens selbst nachschneiden müssen, wenn diese steil angelegt sind.

Wie hoch sind die Kosten für einen Mähroboter?

Mit der Anschaffung allein sind noch nicht die Gesamtkosten für Ihren Mähroboter über die gesamte Nutzungsdauer abgedeckt. Einen einfachen Roboter, der nach dem Zufallsprinzip arbeitet und der wenige Programmierungsmöglichkeiten bietet, erhalten Sie bereits ab rund 300 Euro. Umfangreich programmierbare, oft auch geländegängige Modelle eignen sich meist auch für sehr große Rasenflächen. Sie können bis 3.300 Euro kosten. Dazu kommen neue Klingen für 6–20 Euro und nach einigen Jahren auch ein neuer Akku für 80–100 Euro.

Wie viel Rasenfläche kann ich mit einem Mähroboter bearbeiten?  

Bis zu 5.000 qm können gängige Mähroboter für den privaten Gebrauch mit einer Akkuladung bearbeiten. Ab einer Fläche von 200 qm sind Mähroboter sinnvoll einsetzbar – vorausgesetzt, das kleine Areal ist nicht zu verwinkelt oder zu sehr mit Hindernissen versehen. Andernfalls kann es zu einem unregelmäßigen Schnittbild kommen, weil die Klingen beim Mähen immer in einem gewissen Sicherheitsabstand zu Gegenständen und Rändern bleiben.

Welche Akkulaufzeiten haben Mähroboter?

Die Skala reicht von einer halben Stunde bis hin zu 4,5 Stunden Laufzeit. Die besonders langen Laufzeiten sind vor allem für große oder stark verwinkelte Grundstücke sinnvoll. Ein sehr kleiner Rasen kommt häufig bereits mit 30 Minuten Betriebsdauer aus, bis der Roboter wieder die Ladestation anfährt.

Welche Flächenleistung sollte mein Mähroboter haben? 

Die Hersteller geben für ihre Mähroboter jeweils eine maximale Flächenleistung an. Er gibt die Fläche an, auf die ein Modell maximal ausgelegt ist. Bei optimalen Geländeverhältnissen kann der Mähroboter diesen Wert erreichen, bis er wieder an die Ladestation muss. Unregelmäßig geformte, verwinkelte Gärten verlangen dem Mähroboter längere Wege ab, da er Nischen und Ecken oft mehrmals anfahren muss. Steigungen oder Hindernisse kosten ebenfalls zusätzlich Energie.

Hier sehen Sie, wie sich die Flächenleistung je nach den Gegebenheiten reduziert:

  • Verwinkeltes Gelände
    bis 30 Prozent weniger Flächenleistung
  • Viele Steigungen oder steile Steigungen
    bis 20 Prozent weniger Flächenleistung
  • Viele Hindernisse
    bis 30 Prozent weniger Flächenleistung

Wie laut sind Mähroboter?

Die Skala der Lautstärken reicht bei Mährobotern von 56 bis 70 Dezibel (dB). 56 dB sind in etwa so laut wie ein leises Gespräch, 70 dB erreicht ein laufender Wasserhahn. Kabelgebundene Elektro-Rasenmäher mit diesen angenehmen Werten sind die Ausnahme: Hier liegt die Bandbreite bei 71 bis 96 dB. Sie können also ähnlich laut sein wie ein lautes Gespräch oder Maschinen zur Holzbearbeitung. Auch handgeführte Akku-Rasenmäher können bis 96 dB laut sein, es gibt allerdings auch Exemplare, die in puncto Geräuschentwicklung mit den Mährobotern gleichauf sind.

Wie reinige ich meinen Mähroboter?

Nach dem Einsatz ist es ratsam, bei ausgeschaltetem Gerät die anhaftenden Grasreste zu entfernen. Bei etwas gröberer Verschmutzung verwenden Sie eine weiche Bürste oder ein trockenes Tuch für die Reinigung. Ein Bearbeiten mit fließendem Wasser oder gar einem Hochdruckreiniger ist für die meisten Geräte nicht vorgesehen. Beachten Sie hier die Betriebsanleitung.

Wenn Sie einen Rasenmäher suchen und die Entscheidung noch nicht gefallen ist: Schauen Sie doch mal in unserem Ratgeber Rasenmäher vorbei. Dort finden Sie alles Wissenswerte über dieses wichtige Gartengerät.


Als Verlagslektorin und Mit-Autorin für Gastroführer hatte ich einen kulinarischen Berufsstart. Es folgte erst ein längeres Intermezzo beim Radio, danach vielfältige Aufgaben als Zeitungsredakteurin. Nach spannenden Jahren bei einer PR-Agentur bin ich nun seit 2013 bei billiger.de rund ums Online-Shopping aktiv.


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