billiger.de Fazit:
Philips LatteGo: Stark bei Pflege, schwach beim Espresso
Design und Verarbeitung
Solide Mittelklasse ohne Schnörkel. Alles wirkt funktional, der Fokus liegt klar auf dem LatteGo-System.
Bedienung und Benutzerfreundlichkeit
Sensortasten mit Signalleuchten steuern zuverlässig. Ein Display fehlt. Ungeübte suchen Einstellungen teils in der knappen Anleitung. Kaffeemenge, Stärke und Brühtemperatur lassen sich anpassen, aber ohne Favoriten oder Nutzerprofile. Die Milchmenge lässt sich nicht vorab einstellen.
Getränkequalität und Getränkeauswahl
Drei Programme genügen im Alltag: Espresso, Kaffee, Cappuccino. Der Espresso enttäuscht: wässrig, schwach, wenig Aroma, helle flüchtige Crema. Cappuccino gelingt solide, weil der Espresso dort weniger auffällt.
Mahlwerk und Brühgruppe
Keramik-Scheibenmahlwerk mit 12 Mahlgraden. Bohnenbehälter fasst ca. 275 g, Fach für Pulverkaffee vorhanden. Brühgruppe sitzt rechts hinter Serviceklappe und Wassertank.
Milchsystem
LatteGo bleibt das Highlight: sehr einfach einzusetzen und zu reinigen, spülmaschinenfest. Ein kurzer Spülvorgang für den Milchstutzen fehlt.
Geschwindigkeit und Lautstärke
Nicht leise: Spitze rund 69 dB bei Espresso.
Reinigung und Wartung
Starke Pflege-Seite: Entkalken, Brühgruppen-Fett entfernen und Spülgänge laufen automatisch. Brühgruppe reinigen Sie per Hand. LatteGo, Tresterbehälter sowie Abtropfschale sind spülmaschinenfest, die kleine Frontblende nicht.
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Vorteile- LatteGo extrem einfach zu reinigen
- Pflegeprogramme sehr alltagstauglich
- Bedienung per Sensortasten klappt
Nachteile- Espresso wässrig und schwach
- Milchschaum grobporig und blasig
- Keine Favoriten, kein Display