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Sommerreifen (10.171 Ergebnisse aus 53 Shops)

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Reifenbreite
Reifenbreite

Die Reifenbreite muss im Einklang mit der genutzten Felge sein und gibt an, wie breit ein Reifen ist. Im Fahrzeugschein eines jeden Autos ist zudem die zulässige Höchstreifenbreite verzeichnet.

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Querschnittsverhältnis
Querschnittsverhältnis

Das Reifen-Querschnittsverhältnis gibt das Verhältnis von Reifenhöhe und Reifenbreite an. Das Reifenquerschnittsverhältnis wird in Prozent angeben.

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Felgendurchmesser
Felgendurchmesser

Der Felgendurchmesser ist ein Wert, der in Zoll angegeben wird. Hiermit wird der Innendurchmesser des verwendeten Reifens errechnet.

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Tragfähigkeitsindex
Tragfähigkeitsindex

Der Tragfähigkeitsindex, auch Lastindex genannt, gibt die maximal zulässige Last an, die das Fahrzeug auf einen Reifen ausüben darf. Je größer die Ziffer, desto höher das Gewicht. Die Spanne reicht von 19 (=77,5 kg) bis 204 (=16.000 kg).

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Geschwindigkeitsindex
Geschwindigkeitsindex

Der Geschwindigkeitsindex gibt die maximal erlaubte Fahrgeschwindigkeit bei Reifen an und kann direkt über den letzten Buchstaben im Namen des Reifens ermittelt werden. Je später der Buchstabe im Alphabet steht, desto schneller kann der Reifen gefahren werden (E=70 km/h, V=240 km/h).

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Reifenbreite
Grundsätzlich ist die zu wählende Reifenbreite abhängig von der genutzten Felge. Sie wir in mm gemessen und ist bei der Reifen-Modellbenennung der erste Wert. Wie breit ein Sommerreifen maximal ausfallen sollte, ist den Fahrzeugpapieren zu entnehmen.

Querschnittsverhältnis
Das Querschnittsverhältnis eines Reifens definiert sich durch das Verhältnis von Reifenhöhe und Reifenbreite. Dieser Wert wird für gewöhnlich in Prozent angegeben. Je höher das Querschnittsverhältnis ausfällt, desto höher ist auch die Reifenflanke.

Durch diese Angabe lässt sich auch die Reifengattung ermitteln. Modelle, die sehr flach ausfallen, sind beispielsweise eher für sportliches Fahrverhalten ausgelegt.

Felgendurchmesser
Der Felgendurchmesser beschreibt dagegen die Diagonale von Felgenrand zu Felgenrand. Er wird bei Reifen für gewöhnlich in Zoll angegeben. Einige wenige Hersteller operieren dagegen mit den Millimeterangaben.

Welchen Felgendurchmesser Sie benötigen, entnehmen Sie idealerweise dem Fahrzeugschein oder der Bedienungsanleitung für Ihr Auto.

Geschwindigkeitsindex
Der Geschwindigkeitsindex ist in Buchstaben codiert und findet sich bei Reifenbezeichnungen an letzter Stelle. Er gibt an, mit welcher Geschwindigkeit man mit dem jeweiligen Reifen höchstens fahren darf. Nur wenn sich an diese Angaben gehalten wird, gewährleistet der Hersteller bei korrektem Reifendruck auch einen schadenfreien Dauerbetrieb. Grundsätzlich reicht die Skala bei Sommerpneus von N (bis 140 km/h) bis Y (bis 300 km/h).

Tragfähigkeitsindex
Wie schwer ein Reifen maximal belastet werden darf, wird durch den sogenannten Tragfähigkeitsindex angegeben. Auch hier gilt, dass bei einer Nichteinhaltung der Reifen Schaden nehmen kann.

Welcher Tragfähigkeitsindex Ihrem Wagen gerecht wird, entnehmen Sie der Zulassungsbescheinigung. Codiert ist der Tragfähigkeitsindex für Sommerreifen in einer Skala von 50 ( bis zu 190kg Belastung pro Reifen) bis 105 (bis zu kg pro Reifen 925).

Zusätzlich ist zu beachten, dass bei zu geringem Luftdruck wie auch erhöhter Fahrgeschwindigkeit die Reifenbelastbarkeit zusätzlich abnimmt.

EU-Reifenlabel
Seit dem 30.06.2012 wurde von der Europäischen Union das neue Reifenlabel eingeführt. Dies bedeutet, dass alle ab dato gefertigten Sommerreifen mit diesem Label gekennzeichnet werden müssen. Hiernach erfolgen Angaben über das externe Rollgeräusch, die Nasshaftung und die Kraftstoffeffizienz.

Externes Rollgeräusch
Es handelt sich hierbei um das Vorbeifahrgeräusch, dass die Reifen alleine erzeugen. Diese wird im Stadtverkehr vom menschlichen Ohr als größte Lärmbelastung wahrgenommen.

Das externe Rollgeräusch wird in Dezibel angegeben. Schon eine Erhöhung von 3 bis 5 Dezibel wird vom Ohr als Verdopplung wahrgenommen. Nach EU-Richtlinien darf das Abrollgeräusch für seit Ende Juni 2012 gefertigte Reifen nicht über 80 Dezibel liegen. Dieser Wert wird in den kommenden Jahren jedoch weiter gesenkt werden.

Nasshaftung
Die Nasshaftung eines Reifens wird mittels eines Bremstests auf nasser Fahrbahnermittelt. Gemessen wird hierbei die Differenz bei einer Gefahrenbremsung bei einer Geschwindigkeit von 80 km/h. Auch hier erfolgt eine Unterteilung in verschiedene Klassen. Bei der Klasse F handelt es sich um die Modelle mit längstem Bremsweg, während A die beste Nasshaftungsklasse darstellt. Zwischen den jeweiligen Klassen liegt ein Bremswegunterschied auf nasser Fahrbahn von 3 bis 6 Metern. Somit ist zwischen der Klasse A und F ein Unterschied von 30% messbar.

Kraftstoffeffizienz
Durch seinen Rollwiderstand hat der Reifen einen wesentlichen Einfluss auf den Kraftstoffverbrauch eines Autos. Entsprechend ist auch ratsam, sich an diesem Wert zu orientieren. Auch hier wird die Einstufung des Reifens von der besten Klasse A bis zur schlechtesten Einstufung G vorgenommen. Zwischen den beiden Klassen liegt eine Differenz von 7,5%, was immerhin ein Unterschied im Spritverbrauch von 0,5l auf 100km ausmachen kann.

Sie möchten in der heißen Jahreszeit sicher und benzinsparend von A nach B fahren?

Wir helfen Ihnen, den idealen Sommerreifen zu finden.
So finden Sie den passenden Reifen
Fahrzeugschein
Unter den Punkten 15.1 & 15.2 finden Sie die zulässige Reifengröße für Ihr Fahrzeug.
Tragfähigkeitsindex (optional)
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Ratgeber

Wissen Kompakt

Der letzte Schnee ist geschmolzen und die Temperaturen liegen konstant über 7 °C. Es ist an der Zeit, die Sommerreifen aufzuziehen. Winterreifen kommen jetzt an ihre Grenzen – ihr Material ist für warme Temperaturen zu weich. 

Sommerreifen besitzen eine deutlich härtere Gummimischung. Sicheren Grip auf der Straße und einen kurzen Bremsweg erreichen Sie nur, wenn der Gummi zäh ist. Denn Sonneneinstrahlung und Reibungswärme belasten die Reifen extrem.

Wissenswert

Die Geschichte des Reifens im Überblick

1891 gelang Édouard Michelin der wirtschaftliche Durchbruch: Er erfand einen Luftreifen mit Schlauch.

1903 führte Friedrich Veith Reifen in Norm-Größen sowie genormte Felgen ein.

1904 entwickelte Continental die weltweit ersten Profilreifen für Automobile.

Es gilt zu beachten: Größe und Belastbarkeit des Reifens müssen zu Ihrem Fahrzeug passen. Immerhin geht es um Ihre Sicherheit im Straßenverkehr. 
 

Folgende Vorteile bieten Sommerreifen:

  • Resistenz gegen hohe Temperaturen
  • Kürzerer Bremsweg bei Trockenheit und Nässe
  • Geringe Anfälligkeit für Aquaplaning


Damit Sie den perfekten Sommerreifen passend zu Ihrem Auto und Ihren Anforderungen finden, haben wir in unserem nachfolgenden Kaufberater die wichtigsten Informationen für Sie zusammengefasst.


Kaufberater

Ein guter Sommerreifen muss nicht nur hinsichtlich seiner Größe zu Ihrem Fahrzeug passen. Im Idealfall besitzt er eine gute Kraftstoffeffizienz und garantiert auch auf nasser Fahrbahn sichere Fahreigenschaften.  

Damit Sie das passende Modell auswählen können, haben wir in unserem Kaufberater wichtige Kriterien für den Reifenkauf zusammengestellt. 

Erfahren Sie in unserem Kaufberater mehr zu den Themen

Beachten Sie beim Kauf eines idealen Sommerreifens vor allem folgende Punkte:
 

  • Die Reifen-Typen unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Ausführung.
    Während Sommerkompletträder bereits aus Felge und Reifen bestehen, erfordert der Kauf eines Sommerreifens den zusätzlichen Erwerb einer Reifenfelge. Runflat-Sommerreifen ermöglichen eine Weiterfahrt mit einem Platten.
     
  • Wählen Sie die Reifendimension passend zu Ihrem Fahrzeug.
    In der Zulassungsbescheinigung Teil I, Ihrem Fahrzeugschein, finden Sie die gesetzlich vorgeschriebene Reifendimension für Ihr Fahrzeug. Beachten Sie diese, da sich sonst die Fahrsicherheit minimiert und die Betriebserlaubnis erlischt. 
     
  • Eigenschaften wie Kraftstoffeffizienz, Nasshaftung und Rollgeräusch entscheiden über Umweltschutz und Sicherheit.
    Das EU-Reifenlabel gibt Ihnen eine Übersicht darüber, ob Ihr Wunschreifen beim Fahren Sprit spart, bei Regen einen kurzen Bremsweg ermöglicht und ein lautes Fahrgeräusch erzeugt.


Sommerreifen-Typen

Autoreifen, auch Pneus genannt, bestehen aus Kautschuk und Erdöl. Deren Gummimischung ist für den Einsatz bei hohen Temperaturen ausgelegt. Das härtere Material garantiert bei Hitze mehr Stabilität in Kurven und mehr Bodenhaftung.  

Zusätzlich ist das Profil von Sommerreifen für das Fahren bei Trockenheit und Nässe ausgelegt. Es ermöglicht einen kurzen Bremsweg und eine stabile Seitenführung auf einer nassen Fahrbahn. 

Sommerreifen sind immer als Radial-Reifen aufgebaut.

Erfahren Sie in unserem FAQ-Bereich mehr zu den Bauarten von Reifen: Welche Reifenbauarten gibt es?

Auf den Punkt!

Es gibt 3 Produkttypen von Sommerreifen:

  • Sommerkompletträder bestehen bereits aus Reifen und Felge.
  • Beim Kauf eines Sommerreifens ist der anschließende Kauf einer Felge nötig.
  • Runflat-Sommerreifen besitzen im Falle einer Panne Notlaufeigenschaften.

Sommerkompletträder

Beim Kauf von Sommerkompletträdern ist der Reifen bereits mit einer Felge kombiniert. 
 

Es gibt 2 Arten von Felgen:
 

  • Aluminiumfelgen
    Aluminiumfelgen, landläufig Alufelgen genannt, gibt es in vielen verschiedenen Designs. Ihrem hochwertigen Aussehen verdanken sie auch ihre Beliebtheit. In puncto Stabilität können Sie allerdings nicht mit Stahlfelgen mithalten. Trotzdem sind sie teurer als diese.
     
  • Stahlfelgen
    Stahlfelgen sind äußerst robust und günstig. Dafür gibt es sie nur in sehr wenigen Designs, weshalb ihnen für gewöhnlich Radkappen vorgeblendet werden. 
     

Sommerkompletträder erleichtern den jährlichen Wechsel von Winter- auf Sommerreifen, da Sie die Räder nur ab- und wieder anschrauben müssen. Das Abziehen der Reifen von der Felge, das nur maschinell erfolgen kann, entfällt. Das spart Zeit und Geld, wenn Sie den Wechsel alleine vornehmen. Auch die Dienste einer Werkstatt werden durch die eingesparte Arbeitszeit günstiger. 

Sommerkompletträder sind in der einfachsten Ausführung mit Stahlfelgen für 60 € das Stück zu haben. Ausführungen für hochpreisigere Automodelle können bis zu 3.000 € kosten.

 

Sommerreifen

Entscheiden Sie sich für den Kauf von Sommerreifen, sind keine Felgen im Lieferumfang inbegriffen. Das macht Sinn, wenn Sie schon einen Satz Felgen besitzen. Jedoch sollten Sie sich in einem zweiten Schritt dazu einen weiteren Satz Felgen anschaffen. 

Denn besitzen Sie nur einen Satz Felgen, müssen Sie die Sommerreifen auf diese aufziehen und im Winter wieder abziehen lassen. Der Wechsel kann nur in der Werkstatt erfolgen und ist teurer.

Sommerreifen kosten zwischen 20 € und 1.070 €. 

 

Runflat-Sommerreifen

Runflat-Reifen, kurz RFT (run flat tires), ermöglichen Ihnen bei einer Reifenpanne die Weiterfahrt bis zur nächsten Werkstatt. Der Pluspunkt: Sie müssen den Reifen nicht umgehend wechseln oder mit Pannenspray behandeln. 

Das Funktionsprinzip ist einfach: Runflat-Reifen besitzen sogenannte Notlaufeigenschaften durch selbsttragende, verstärkte Seitenwände. Dadurch fällt der Reifen bei Druckverlust nicht zusammen und kann daher nicht von der Felge rutschen. Mit einer maximalen Geschwindigkeit von 80 km/h dürfen Sie bis zu 80 km weit fahren. 

Fahrzeuge, die mit Runflat-Reifen fahren, müssen mit einem Reifendruckkontrollsystem (RDKS) ausgestattet sein. Es weist den Autofahrer auf den Druckverlust im Reifen hin.

Achtung!
Beachten Sie die RF-Kennung.
Fahrzeuge mit der Buchstabenkombination RF in der Zulassungsbescheinigung Teil I, Felder 15.1 bis 15.2, dürfen Sie nur mit Runflat-Reifen fahren.

Moderne Runflat-Reifen ähneln vom Fahrkomfort her normalen Sommerreifen, während ältere Modelle durch die steifere Beschaffenheit Fahrbahnunebenheiten weniger gut abfedern konnten. Jedoch wiegen RFT pro Reifen etwa 0,3 kg mehr – möchten Sie beschleunigen, benötigen Sie mehr Energie. Hinzu kommt: Runflat-Modelle sind im Durchschnitt teurer als herkömmliche Sommerreifen. 

Günstige Runflat-Sommerreifen gibt es schon für 40 € zu kaufen, während hochwertige Modelle bis zu 870 € kosten können.

Shopping Tipp

Die Abkürzungen CSR, DSST, HRS, RFT, ROF, SSR, SST, XRP und ZP kennzeichnen Runflat-Reifen.


Kennzeichnung

Sommerreifen besitzen verschiedene Kennzeichnungen. An diesen können Sie beispielsweise ablesen, ob ein Reifen zu Ihrem Fahrzeug passt, welche Ausmaße er hat oder wann er hergestellt wurde. Folgende Kennzeichnungsarten lassen sich unterscheiden:


 

Reifenkennzeichnung

Welchen Sommerreifen Sie für Ihr Fahrzeug verwenden dürfen, können Sie in der Zulassung Ihres Fahrzeugs nachlesen. In der Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) ist unter Punkt 15.1 die Angabe „Bereifung Achse 1“ und unter Punkt 15.2 die Angabe „Bereifung Achse 2“ zu finden. Unter Punkt 22 erfahren Sie, ob es Einschränkungen bezüglich der Reifenwahl, wie beispielsweise eine Herstellerbindung, gibt.

Achtung!
Mit falschen Sommerreifen erlischt die Betriebserlaubnis.
Mit Sommerreifen, die für Ihr Fahrzeug nicht zugelassen sind, erlöschen die Betriebserlaubnis sowie der Versicherungsschutz.

Auch auf der Flanke eines jeden Sommerreifens können Sie die erforderlichen Informationen zur Reifengröße und -belastbarkeit ablesen. Die Angaben sind codiert und lauten beispielsweise 155/75 R13 81T. In der folgenden Übersicht erfahren Sie, welche Bedeutung die Ziffern und Buchstaben haben:
 

Kennzeichnung Bedeutung
155 Reifenbreite in mm
75  Querschnittsverhältnis in %
Bauart Radial-Reifen
13 Felgendurchmesser in Zoll
81 Tragfähigkeitsindex
Geschwindigkeitsindex

Lesen Sie mehr zu den einzelnen Punkten:


 

Reifenbreite

Eine breitere Auflagefläche des Sommerreifens auf der Straße erzeugt mehr Halt. Die Bodenhaftung nimmt mit der Breite zu: Sie können besser beschleunigen und der Bremsweg verringert sich.

Beispiel

Bei 100 km/h kommt ein 225 mm breiter 18-Zoll-Reifen 5 m früher zum Stehen als ein kleinerer 185 mm breiter Reifen.

Trotzdem ist bei Nässe Vorsicht geboten: Ist der Reifen breiter, muss auch mehr Wasser verdrängt werden. Breitere Modelle schwimmen auf nasser Fahrbahn früher auf – die Gefahr von Aquaplaning steigt. 

Das Abrollgeräusch bei breiten Reifen ist lauter. Da mehr Gummi auf der Straße aufliegt, ist der Rollwiderstand größer und der Spritverbrauch höher. 

Breite Reifen kosten mehr als schmale Reifen.
 

Querschnittsverhältnis

Das Querschnittsverhältnis gibt das Verhältnis zwischen der Breite der Reifen-Lauffläche und der Höhe der Reifenflanke an. 

Beispiel

Besitzt ein Reifen die Dimension 205/55 R16, ist der Reifen 205 mm breit und die Flankenhöhe beträgt 55 % der Breite. 

Breite Reifen besitzen meist einen niedrigen Reifenquerschnitt. Das heißt, sie sind verhältnismäßig flach. Ein niedriger Querschnitt hat zur Folge, dass das federnde Luftpolster unter der Felge über weniger Volumen verfügt. Fahren Sie über eine Bodenwelle, spüren Sie das deutlicher.

Ein verändertes Querschnittsverhältnis hat einen anderen Abrollumfang zur Folge. Der Abrollumfang entspricht der Strecke, die der Reifen bei einer vollen Umdrehung zurücklegt. 

Achtung!
Der Abrollumfang darf sich nicht zu sehr ändern.
Der Abroll-Umfang Ihrer Sommerreifen darf sich im Vergleich zur Serienbereifung nur minimal verändern. Wichtige Regelsysteme wie ABS (Antiblockiersystem) oder ESP (elektronisches Stabilitätsprogramm) arbeiten sonst nicht mehr richtig.
Felgendurchmesser

Der Felgendurchmesser bezeichnet den Abstand von Felgenrand zu Felgenrand. Da Reifen immer auf eine Felge montiert werden, ist seine Größe für den Kauf neuer Sommerreifen entscheidend. In der Regel wird er in Zoll (″) angegeben, wobei die gängigsten Maße zwischen 10″ und 20″ liegen.

Reifen für große Felgen verfügen meist über ein kleineres Querschnittsverhältnis, also eine niedrigere Reifenflanke. Dadurch ist der Reifen härter und bietet auf holprigen Straßen weniger Fahrkomfort. Kleine Felgen mit einem großen Querschnittsverhältnis federn Unebenheiten zwar besser ab, bieten durch die kleinere Auflagefläche aber weniger Bodenhaftung. Reifen für kleine Felgendurchmesser sind in der Regel günstiger.
 

Tragfähigkeitsindex 

Der Tragfähigkeitsindex wird auch Lastindex (LI), Loadindex oder Traglastzahl genannt. Er gibt an, wie viel Gewicht ein Reifen mit einem Befülldruck von 2,5 bar maximal tragen kann. Die Angabe erfolgt mithilfe von Kennziffern, deren Bedeutung Sie der folgenden Tabelle entnehmen können:

 

LI Höchstlast je Reifen LI Höchstlast je Reifen
75 387 kg 95 690 kg
76 400 kg 96 710 kg
77 412 kg 97 730 kg
78 425 kg 98 750 kg
79 437 kg 99 775 kg
80 450 kg 100 800 kg
81 462 kg 101 825 kg
82 475 kg 102 850 kg
83 487 kg 103 875 kg
84 500 kg 104 900 kg
85 515 kg 105 925 kg
86 530 kg 106 950 kg
87 545 kg 107 975 kg
88 560 kg 108 1000 kg
89 580 kg 109 1030 kg
90 600 kg 110 1060 kg
91 615 kg 111 1090 kg
92 630 kg 112 1120 kg
93 650 kg 113 1150 kg
94 670 kg 114 1180 kg

Achten Sie vor dem Kauf neuer Sommerreifen auf den für Ihr Fahrzeug vorgeschriebenen Tragfähigkeitsindex. Reifen mit einem zu geringen Wert dürfen Sie nicht fahren.

Es ist gestattet, Reifen mit einem höheren als dem für Ihr Fahrzeug vorgeschriebenen Tragfähigkeitsindex zu fahren. 

Shopping Tipp

Bezeichnungen wie Reinforced, Extra Load oder XL kennzeichnen Reifen mit einer besonders hohen Tragfähigkeit.

Überschreiten Sie die maximale Tragfähigkeit Ihrer Reifen niemals, indem Sie Ihr Auto zu schwer beladen. Die Reifen könnten sonst Schaden nehmen und das Unfallrisiko steigen.
 

Geschwindigkeitsindex

Der Geschwindigkeitsindex gibt die zulässige Höchstgeschwindigkeit des Sommerreifens an. Er wird durch Kennbuchstaben angegeben, denen die Höchstgeschwindigkeiten zugeordnet sind. Die nachfolgende Tabelle gibt Ihnen eine Übersicht:
 

Geschwindigkeitssymbol Höchstgeschwindigkeit
F 80 km/h
G 90 km/h
J 100 km/h
K 110 km/h
L 120 km/h
M 130 km/h
N 140 km/h
P 150 km/h
Q 160 km/h
R 170 km/h
S 180 km/h
T 190 km/h
U 200 km/h
H 210 km/h
V 240 km/h
VR >210 km/h
W 270 km/h
Y 300 km/h
ZR >240 km/h


Spezielle Hinweise gelten für die Geschwindigkeitssymbole VR (Höchstgeschwindigkeit über 210 km/h) und ZR (über 240 km/h). Diese bezeichnen Hochgeschwindigkeitsreifen älterer Fahrzeuge. Sie werden in der Regel nicht mehr hergestellt.

Shopping Tipp

Benötigt Ihr Fahrzeug VR- oder ZR-Reifen, wenden Sie sich an den Hersteller. Dieser kann für Sie heraussuchen, welche Reifen Sie ersatzweise fahren dürfen.

Betrachten Sie Geschwindigkeitsindex und Tragfähigkeitsindex immer im Zusammenhang. Mit steigender Geschwindigkeit sinkt die Tragfähigkeit eines Reifens. 

Beispiel

Die Tragfähigkeit eines V-Reifens sinkt bei der möglichen Höchstgeschwindigkeit von 240 km/h auf 91 % seiner ausgewiesenen Tragfähigkeit.

Ist der Geschwindigkeitsindex höher als im Fahrzeugschein eingetragen, ist das unproblematisch. Zum Beispiel dürfen Sie einen V-Reifen (240 km/h) fahren, wenn in Ihrer Zulassung ein H-Reifen eingetragen ist (210 km/h). Ist der Geschwindigkeitsindex niedriger als in Ihrem Fahrzeugschein angegeben, dürfen Sie den Reifen allerdings nicht fahren.

 
Zusätzliche Kennzeichnungen
Folgende weitere Kennzeichnungen sollten Sie beim Reifenkauf ebenfalls beachten:
EU-Reifenlabel
Seit 2012 kennzeichnet das sogenannte EU-Reifenlabel europaweit alle neu produzierten Pkw-, Lkw- und Transporter-Reifen. Das Label weist auf die Wertigkeit des Reifens in Hinblick auf folgende Punkte hin:
Kraftstoffeffizienz
Das Symbol mit der Zapfsäule kennzeichnet den Rollwiderstand des Sommerreifens. Ist dieser gering, ist auch der Kraftstoffverbrauch gering. Die Einteilung erfolgt von Klasse A (höchste Effizienz) bis Klasse G (geringste Effizienz). Zusätzlich sind die Klassen mit einer Farbskala von grün bis rot gekennzeichnet. Eine Verbesserung um eine Klasse führt zu einer Ersparnis von rund 0,1 l Sprit auf 100 km/h.
Tipp

Der Kraftstoffverbrauch hängt auch mit Ihrem Fahrstil zusammen. Ein umweltschonendes Fahrverhalten sowie der richtige Reifendruck reduzieren den Spritverbrauch deutlich. Experten empfehlen, bereits bei einer Drehzahl von 2.000 U/min (Umdrehungen pro Minute) die einzelnen Gänge nach oben zu schalten. 

Nasshaftung
Das Regenwolken-Symbol zeigt die Nasshaftung des Sommerreifens an. Sie ist für die Fahrsicherheit entscheidend. Sommerreifen mit einer ausgezeichneten Nasshaftung besitzen einen kurzen Bremsweg auf regennasser Fahrbahn. Auch hier erfolgt die Einordnung der Reifen in den Klassen A (höchste Nasshaftung) bis Klasse G (geringste Nasshaftung). Als Grundlage dient der Bremsweg bei Nässe, wenn Sie mit einer Geschwindigkeit von 80 km/h fahren. Zwischen jeder Klasse liegt ein Unterschied von 3 bis 6 m Bremsweg.
Bedenken Sie

Ihre Fahrweise beeinflusst die Verkehrssicherheit. Zusätzlich verbessert ein optimaler Reifendruck die Nasshaftung und Energieeffizienz. Überprüfen Sie ihn deshalb regelmäßig. Achten Sie auch auf einen ausreichenden Sicherheitsabstand.

Rollgeräusch
Die Lautstärke des externen Rollgeräuschs wird neben dem Piktogramm aus einem Reifen- und einem Lautsprechersymbol angegeben. Die Angabe erfolgt in Dezibel (dB). Es beschreibt, wie laut der Sommerreifen beim Vorbeifahren ist. Der Wert bezieht sich auf die Lautstärke außerhalb des Wagens. Da nicht jedem die Einheit dB bekannt ist, wird die Lautstärke zusätzlich grafisch dargestellt: Je mehr schwarze Balken neben dem Piktogramm zu sehen sind, desto größer ist die Lautstärke des externen Rollgeräuschs.
Beispiel

70 dB entsprechen in etwa dem Geräuschniveau eines laufenden Wasserkochers. Eine Waschmaschine im Schleudergang kommt auf 75 dB.

DOT-Nummer
Das Produktionsdatum und damit das Alter von Sommerreifen ist bei der Kaufentscheidung wichtig. Seit dem Jahr 2000 finden Sie es als 4-stellige Nummer in einem Oval auf der Reifenflanke. Die ersten beiden Stellen geben dabei die Produktionswoche, die letzten beiden Stellen das Produktionsjahr an.
Beispiel

Reifen mit der DOT-Nummer 1010 wurden in der 10. Kalenderwoche im Jahr 2010 produziert.

Das Wissen um das Herstellungsdatum eines Sommerreifens ist wichtig, da das Gummi-Material mit der Zeit aushärtet und somit Fahreigenschaften einbüßt. Unabhängig vom Abnutzungsgrad des Profils raten Experten daher dazu, Reifen nach spätestens 8 Jahren zu wechseln. 

Wissenswert

Die Abkürzung DOT steht für das US-amerikanische Verkehrsministerium Department of Transportation. Es hat die Nummer eingeführt.

ECE-Prüfzeichen

Das ECE-Prüfzeichen bestätigt, dass der Sommerreifen nach der europäischen Norm ECE-R 30 für Pkw-Reifen produziert wurde. Dargestellt wird es als E in einem Kreis oder als e in einem Rechteck auf der Seitenwand des Reifens.

Seit dem Produktionsdatum 1. Oktober 1998 (40. Woche 1998 – DOT-Nummer 4083) ist diese Kennzeichnung der Reifenflanke in Europa Pflicht. Demnach dürfen an einem Fahrzeug keine Reifen montiert sein, die nach diesem Datum produziert wurden und das Prüfzeichen nicht tragen. 

Achtung!

Der TÜV stuft das Fehlen des ECE-Prüfzeichens bei der Hauptuntersuchung als schweren Mangel ein.

Ausgenommen von der Kennzeichnungspflicht mit dem ECE-Prüfzeichen sind runderneuerte Reifen. Erfahren Sie in unserem FAQ-Bereich mehr dazu: Was sind runderneuerte Sommerreifen und wofür eignen sie sich?


Fahreigenschaften

Die Fahreigenschaften eines Sommerreifens sind aus den erwähnten Kennzeichnungen kaum herauszulesen. Lediglich das Bremsverhalten bei Nässe ist auf dem EU-Label angegeben. 

Reifentests geben genauere Auskünfte über das Brems-, Lenkansprech- und Kurvenverhalten auf nasser und trockener Fahrbahn.

Shopping Tipp

Auf unserem Portal sind zu den meisten Sommerreifen die entsprechenden Testberichte abrufbar. 

Darüber hinaus wird der Verschleiß gemessen. Der ADAC ermittelt in diesem Zusammenhang sogar die Laufleistung bis zum Erreichen der gesetzlich vorgeschriebenen Mindestprofiltiefe von 1,6 mm. Der Kraftstoffverbrauch ist ebenfalls Gegenstand diverser Reifentests. 

Recherche Tipp

Der ADAC bringt jedes Jahr einen Vergleichstest aktueller Sommerreifen heraus. Im Jahr 2017 testete der ADAC Sommerreifen des Typs 195/65 R15 V.


Nachgefragt von A-Z – Sie fragen, wir antworten.

Sie haben Fragen zur Verwendung oder zum Wechsel von Sommerreifen? An dieser Stelle haben wir für Sie zusammengefasst, was Sie schon immer über das Thema wissen wollten. Unsere FAQ-Sammlung haben wir auf Grundlage der Fragen anderer Käufer von Sommerreifen erstellt.

Aufbau

Wie sind Sommerreifen aufgebaut?

40 % eines Sommerreifens bestehen aus Kautschuk. Hinzu kommen Füllstoffe wie Ruß oder Silica. Weichmacher, Öle, Harze sowie weitere Chemikalien verbessern die Eigenschaften der Gummimischung. Im Gummi steckt als Festigkeitsträger ein Gewebe aus Nylon und Stahldraht. Dieses kann die Fahreigenschaften verbessern, den Rollwiderstand verringern und die Haltbarkeit verlängern.


Autoreifen sind in der Regel schlauchlos. Sie setzen sich aus folgenden Elementen zusammen:
 

  • Lauffläche
    Die Lauffläche verbindet den Reifen mit der Fahrbahn. Sie ist maßgeblich für dessen Fahreigenschaften verantwortlich, weil sie das Profil enthält. Durch die Profilrillen wird Wasser unter dem Reifen von der Lauffläche nach außen gedrückt.
     
  • Seitenwand
    Die Seitenwand schützt die Karkasse von außen.  
     
  • Karkasse
    Die Karkasse ist das tragende Gerüst des Sommerreifens und hält ihn zusammen. Gürtel und Laufstreifen ergänzen sie. Meist besteht sie aus 1 bis 2 Gewebeschichten, die in den Gummi eingebaut sind. Dieses Gewebe besteht aus Kunstfaser, Kunstseide und in Radial-Reifen aus Stahldraht. 
     
  • Wulst
    Die Wulst verbindet den Sommerreifen fest mit der Felge.  
     
  • Innenschicht
    Die Innenschicht besteht aus einer speziellen Gummimischung. Diese verhindert, dass Luft aus dem Reifen nach außen dringt.


 

Welche Reifenbauarten gibt es?

Reifen lassen sich wegen ihrer Bauart in Diagonal- und Radial-Reifen unterscheiden. Die Bezeichnungen beschreiben, wie die Cordfäden des Reifenunterbaus zur Laufrichtung des Reifens verlaufen. 

Die Verwendung von Diagonal-Reifen ist in der Zulassung durch ein D vorgeschrieben. Radial-Reifen werden an selber Stelle durch ein R bestimmt. Steht an dieser die Kennung RF, dürfen Sie nur Runflat-Reifen auf Ihren Wagen aufziehen. 
 

  • Diagonal-Reifen
    Bis in die 1980er-Jahre waren Diagonal-Reifen bei Pkw verbreitet. Radial-Reifen haben sie mittlerweile verdrängt. Üblich sind sie noch in der Landwirtschaft und bei Oldtimern. Auch im Offroad-Bereich werden Diagonal-Reifen eingesetzt. Durch die starke Beweglichkeit ihrer Lauffläche besitzen sie eine bessere Selbstreinigung im Schlamm sowie eine bessere Anpassung an unebene Untergründe. Viele Rennreifen werden zudem als Diagonal-Reifen gebaut.
     
  • Radial-Reifen 
    Nahezu alle Autoreifen sind heutzutage Radial-Reifen. Im Vergleich zu Diagonal-Reifen sind die Laufeigenschaften in Bezug auf Haftung bei Nässe und in Kurven besser. Weitere Vorteile der Radial-Reifen sind: geringer Rollwiderstand, geringer Spritverbrauch, gute Seitenführung sowie gutes Antriebs- und Bremsverhalten.
Wissenswert

Michelin hat 1948 den Radial-Reifen auf Anregung von Citroën entwickelt und eingeführt. Er sollte eine höhere Lebensdauer als ein Diagonal-Reifen erreichen. Es gelang: Die ersten Radial-Reifen hielten mehr als doppelt so lange. 

Warum sind Sommerreifen größer als vergleichbare Winterreifen?

Tatsächlich verfügen Sommerreifen meist über eine größere Auflagefläche als Winterreifen. Der Grund hierfür liegt darin, dass mit einer kleineren Auflagefläche mehr Druck auf den Boden ausgeübt werden kann. Daher ist der Winterreifen besser in der Lage, sich tief in eine Schneedecke einzuarbeiten. 

Ein weiterer Vorteil schmaler Reifen: Sie sind weniger anfällig für Aquaplaning, da sich nicht so viel Wasser unter der Lauffläche sammelt – der Reifen schwimmt nicht so schnell auf. Sommerreifen transportieren Wasser über tiefe Profilrillen nach außen und können daher breiter sein. 
 

Bedarf

Warum benötige ich Sommerreifen?

Sommerreifen sind so zusammengesetzt, dass sie das Fahren in der warmen Jahreszeit sicher für Sie machen. Die Gummimischung ist härter – das erhöht den Fahrkomfort und die Bremskraft bei hohen Temperaturen. Bei Hitze sollen diese Reifen zudem keinen hohen Verschleiß aufweisen. 

Es gibt Autofahrer, die versuchen, ganzjährig mit Winterreifen zu fahren. Davon ist abzuraten. Im Sommer verfügen Winterreifen über einen höheren Rollwiderstand. Weil sie weicher sind, nutzen sie sich sehr viel schneller ab. Das verbraucht nicht nur mehr Kraftstoff. Auch der Bremsweg verlängert sich mit Winterreifen.

Beispiel

Mit einer Geschwindigkeit von 100 km/h auf trockener Straße und bei einer Temperatur von 20 °C kommt ein Auto mit Sommerreifen nach 38 m zum Stehen. Bei Winterreifen sind es 56 m.

Möchten Sie Ihre Reifen nicht wechseln, kommen Ganzjahresreifen für Sie infrage. Diese sollen sowohl im Sommer als auch im Winter einsetzbar sein. Dabei handelt es sich aber um einen Kompromiss: Sie sind weder im Sommer so geeignet wie Sommerreifen noch können Sie auf winterlichen Fahrbahnverhältnissen mit Winterreifen mithalten. 

Shopping Tipp

Auf unserem Portal finden Sie eine große Auswahl an Ganzjahresreifen.

Felgenschutzleiste

Was ist eine Felgenschutzleiste?

Eine Felgenschutzleiste bewahrt die Felge vor Beschädigungen durch unsanften Kontakt mit Schlaglöchern oder Bordsteinkanten. Es handelt sich um eine entlang des Felgenrandes verlaufende Schicht aus verstärktem Gummi. Reifen mit niedrigem Querschnittsverhältnis sind häufig mit einer Felgenschutzleiste ausgestattet, weil bei ihnen die Felge niedriger liegt als die meisten Bordsteinkanten. Besonders in Verbindung mit Alufelgen machen Reifen mit Felgenschutzleiste Sinn. Diese sind jedoch meist anfällig für Kratz- und Stoßschäden.
 

Gebraucht-Reifen

Kann ich auch gebrauchte Sommerreifen kaufen?

Gebrauchte Reifen sind in der Anschaffung deutlich günstiger als Neureifen. Beachten Sie beim Kauf aus zweiter Hand aber, dass Sie die Qualität nur schwer einschätzen können.

Je älter ein Sommerreifen ist, desto schlechter ist sein Grip. Das Reifenmaterial verhärtet sich mit der Zeit, auch wenn es ungenutzt bleibt. Die Fahreigenschaften und Bremsqualität gebrauchter Pneus sind gegenüber Neureifen schlechter. Hinzu kommen abgefahrene Profile und Beschädigungen an den Laufflächen.

Tipp

Untersuchen Sie die Laufflächen gründlich auf Beschädigungen wie Kratzer, Einschnitte und eingeschlossene Steine, wenn Sie gebrauchte Sommerreifen kaufen. 

Stellen Sie sich vor dem Kauf eines gebrauchten Sommerreifens folgende Fragen:

  • Sind die Laufflächen beschädigt?
  • Ist die Profiltiefe ausreichend?
  • Sind die Profile gleichmäßig abgefahren?
  • Sind die Reifenflanken verbeult oder verfärbt?
  • Sind die Felgen von Kompletträdern beschädigt?

Zudem kann ein Rempler gegen den Bordstein die Reifen-Karkasse beschädigt haben, ohne dass an der Außenseite des Reifens etwas zu erkennen ist. Bemerken Sie den Mangel erst nach dem Kauf, bleiben Sie auf den Kosten sitzen – für gebrauchte Sommerreifen gibt es keine gesetzlich vorgeschriebene Gewährleistung oder Rücknahmepflicht.

Runderneuerte Reifen können eine Alternative zu gebrauchten Reifen sein. Erfahren Sie mehr darüber in unserem FAQ: Was sind runderneuerte Sommerreifen und wofür eignen sie sich?

Geschwindigkeit

Wie schnell kann ich mit Sommerreifen fahren?

Die Höchstgeschwindigkeit eines Sommerreifens muss immer zu Ihrem Fahrzeug passen. Deshalb finden Sie in der Zulassungsbescheinigung Teil 1 unter Punkt 15 den Geschwindigkeitsindex, den der Reifen mindestens besitzen muss. Dieser wird durch einen Kennbuchstaben kodiert. Auf der Reifenflanke sollte der gleiche Kennbuchstabe stehen. Auch ein höherer als der vorgeschriebene Geschwindigkeitsindex ist erlaubt. Geringer darf er hingegen nicht sein, ansonsten kann der Reifen beschädigt werden. 

Mehr Informationen zum Geschwindigkeitsindex sowie eine Tabelle mit den Kennbuchstaben und den dazugehörigen Höchstgeschwindigkeiten finden Sie in unserem Kaufberater.

Kauf

Wann kaufe ich Sommerreifen idealerweise?

Die Hauptsaison für Sommerreifen ist von Ende Februar bis Mitte April. Die Nachfrage erreicht Ende März ihren Höhepunkt. Das heißt, ab April können Sie online teilweise schon besonders günstige Angebote finden.

Tipp

Am günstigsten sind Sommerreifen in den Sommermonaten. Dann können Sie Ihren Sommerreifen für das darauffolgende Jahr kaufen.

Wie finde ich die richtigen Sommerreifen?

Beachten Sie bei der Auswahl Ihres idealen Sommerreifens, dass dieser auch zu Ihrem Fahrzeug passen muss. Angaben dazu finden Sie entweder in der Zulassungsbescheinigung Teil 1 (Fahrzeugschein) oder auf der Reifenflanke Ihres alten Reifens. 
 

Folgende Aspekte sollten Sie bei der Kaufentscheidung berücksichtigen:
 

  • Größe 
    Lesen Sie nach, welche Reifengröße (Reifenbreite, Querschnittsverhältnis und Felgendurchmesser) für Ihr Fahrzeug zugelassen ist. Die Informationen dazu finden Sie in der Zulassungsbescheinigung Teil 1 (Fahrzeugschein) oder an der Reifenflanke Ihrer alten Sommerreifen.
     
  • Bauart
    Dort finden Sie auch Angaben über die vorgeschriebene Bauart. Bei modernen Reifen stehen nur R für Radial-Reifen und RF für Runflat-Reifen zur Auswahl. 
     
  • Tragfähigkeitsindex
    Der Tragfähigkeitsindex informiert Sie über das maximal zulässige Gewicht, mit dem Ihre Sommerreifen belastet werden dürfen. Reifen mit einer zu geringen Belastbarkeit dürfen Sie nicht fahren.
     
  • Geschwindigkeitsindex 
    Der Geschwindigkeitsindex ist ebenfalls in den Fahrzeugpapieren und auf dem Reifen zu finden. Ein Kennbuchstabe gibt hierbei an, welche Höchstgeschwindigkeit für den Sommerreifen zugelassen ist. 

Je eine Tabelle mit der Erklärung der Kennzahlen des Tragfähigkeitsindex und der Kennbuchstaben des Geschwindigkeitsindex finden Sie in den betreffenden Themenrubriken unseres Kaufberaters.

Weitere Entscheidungshilfen können die Angaben auf dem EU-Label sein. Sie informieren über Kraftstoffeffizienz, Nasshaftung und externes Rollgeräusch.
 

  • Kraftstoffeffizienz
    Das EU-Reifenlabel gibt an, wie sparsam ein Sommerreifen in Bezug auf den Spritverbrauch ist. Der Wert steht neben dem Zapfsäulensymbol.
     
  • Nasshaftung
    Das Symbol einer Regenwolke kennzeichnet die Nasshaftung. Eine hohe Nasshaftung verkürzt den Bremsweg auf nasser Fahrbahn.
     
  • Externes Rollgeräusch
    Die Lautstärke des externen Rollgeräuschs finden Sie auf dem EU-Reifenlabel neben dem Lautsprecher-Symbol. Sie wird hierbei in Dezibel (dB) angegeben und anhand schwarzer Balken dargestellt.


Lagerung

Wie lagere ich Sommerreifen richtig?

Sommerreifen ohne Felgen lagern Sie am besten stehend auf einem trockenen und sauberen Boden. Drehen Sie die Reifen regelmäßig ein wenig.

Sommerkompletträder sollten Sie liegend übereinandergestapelt lagern. Um das Material zu schonen, können Sie einen Karton zwischen die einzelnen Reifen legen. 

Shopping Tipp
Zur Lagerung unterbenutzter Sommerreifen bieten sich ebenfalls Reifentaschen, ein Felgenbaum oder eine Wandhalterung an. Eine große Auswahl solcher Artikel finden Sie auf unserem Portal in der Rubrik Reifenzubehör.

Bewahren Sie Reifen immer an einem dunklen Ort auf. Das schützt vor UV-Strahlung, die den Gummi aushärten lässt.


So bereiten Sie Sommerreifen auf die Lagerung vor:
 

  1. Säubern Sie die Reifen vor der Einlagerung gründlich.

  2. Entfernen Sie das Reinigungsmittel mit viel Wasser.

  3. Überprüfen Sie jedes Rad auf Beschädigungen.

Tipp

Vor dem Einlagern sollten Sie den Luftdruck der Reifen an der Tankstelle um 0,5 bar im Vergleich zur Angabe des Herstellers erhöhen. Selbst wenn Sie nicht fahren, verlieren Reifen langsam an Druck.

Wo lagere ich die Sommerreifen im Winter?

Haben Sie bei sich zuhause keinen Platz zur Verfügung, der den Anforderungen an die Reifenlagerung gerecht wird, können Sie auch eine professionelle Reifenlagerung in Anspruch nehmen. Die meisten Reifenhändler und viele Werkstätten bieten eine solche fachgerechte Lagerung für Pneus an. Dies kostet in der Regel nicht mehr als einen niedrigen 2-stelligen Betrag pro Saison. 

Die professionelle Reifenlagerung ist vor allem in Großstädten beliebt, in denen viele Autobesitzer in Mietwohnungen leben. 
 

Lebensdauer

Wie lange halten Sommerreifen?

Meist ist ein abgefahrenes Profil der Grund dafür, den Sommerreifen auszutauschen. Doch auch ungenutzte Reifen kommen in die Jahre – unabhängig vom Verschleiß.

5 Jahre lang dürfen unbenutzte Reifen als Neureifen verkauft werden. Bei sachgerechter Lagerung sollen laut Hersteller keine Einbußen hinsichtlich der Qualität zu befürchten sein.

Wissenswert
Anhänger-Reifen müssen nach 6 Jahren ausgetauscht werden.
Der Gesetzgeber gibt vor: Sommerreifen von Autoanhängern, die für 100 km/h zugelassen sind, dürfen nicht älter als 6 Jahre sein.

8 Jahre sind die Obergrenze. Selbst wenn Sie die Sommerreifen kaum genutzt haben, haben UV-Licht, Hitze, Feuchtigkeit und Ozon dem Material zugesetzt. Die Gummimischung hat sich verschlechtert, ist hart und spröde geworden. 

Wenn Sie die gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofiltiefe von 1,6 mm vorher unterschreiten, ist der Wechsel der Sommerreifen schon eher fällig. Experten empfehlen, Sommerreifen schon bei einer Profiltiefe von 3 mm auszusortieren sowie wenn diese Löcher, Risse oder Beschädigungen aufweisen. 

Tipp

Kontrollieren Sie 6 Jahre alte Sommerreifen regelmäßig auf Risse oder anderweitige Schäden. Am besten lassen Sie sie vom Fachmann untersuchen.

Möchten Sie lange Freude an Ihren Pneus haben, sollten Sie schnelles Anfahren und hartes Bremsen vermeiden. Sind die Reifen nicht optimal auf Fahrwerk und Karosse abgestimmt, besitzen sie nur eine kurze Lebensdauer. 
 

Luftdruck

Warum ist der richtige Luftdruck wichtig?

Ist der Luftdruck im Sommerreifen zu niedrig, erwärmt sich dieser stark. Das kann folgende Auswirkungen haben:

  • Reifenschäden
  • Geringere Fahrstabilität
  • Schnellerer Reifenverschleiß
  • Höherer Kraftstoffverbrauch
  • Längerer Bremsweg
Tipp

Luft tritt schleichend aus dem Reifen aus. Das spüren Sie beim Fahren nicht. Kontrollieren Sie den Luftdruck deshalb regelmäßig.

Genauso wenig sollten Sie den empfohlenen Luftdruck überschreiten. Ansonsten kann Folgendes passieren: 

  • Wenig Fahrkomfort durch geringe Dämpfung
  • Starker Profilverschleiß in der Mitte der Rollfläche 
  • Weniger Bodenkontakt 
  • Schlechtere Kurvenlage
  • Hohe Gefahr eines Reifenschadens
     

Der richtige Reifenfülldruck bringt folgende Vorteile mit sich:

  • Maximale Kilometerleistung
  • Größte Haftfläche
  • Minimaler Bremsweg
  • Bestmögliche Kurvenstabilität
  • Optimaler Fahrkomfort


Preis

Wo finde ich Preise zu Sommerreifen?

Günstige Angebote für Sommerreifen finden Sie auf unserem Portal. 

Shopping Tipp
Nutzen Sie die Filterfunktion auf unserem Portal, um den richtigen Reifen für Ihr Fahrzeug zu finden.

Ein weiterer Vorteil des Online-Shoppings: Der Reifenversand erfolgt vom Händler direkt zu Ihnen nach Hause.
 

Produkttypen

Welche Sommerreifen gibt es?

Es gibt 3 Produkttypen von Sommerreifen:

  • Sommerkompletträder
  • Sommerreifen
  • Runflat-Sommerreifen
In unserem Kaufberater erfahren Sie mehr zu den unterschiedlichen Sommerreifen-Typen und deren Eigenschaften.

Profil

Wie viel Profil braucht ein Sommerreifen?

Das Reifenprofil eines Sommerreifens ähnelt einem Entwässerungssystem. Die Profilrillen leiten Regenwasser zur Seite und nach hinten ab. Dadurch behält der Reifen durchgehend Kontakt zur Straße – die Bodenhaftung bleibt bestehen. Fabrikneue Sommerreifen besitzen eine Profiltiefe von mindestens 8 mm. 

Nutzt sich die Profiltiefe ab, können die Profilrillen weniger Wasser aufnehmen. Das Wasser kann nicht mehr abgeleitet werden und sammelt sich unter der Lauffläche – der Reifen verliert somit Bodenkontakt. Das ist gefährlich: Kommt es zum Aquaplaning, können Sie das Fahrzeug weder lenken noch abbremsen.

Beispiel

Sommerreifen, deren Profil bis auf 3 mm abgefahren ist, können nur noch 30 % an Wasser ableiten. Bei der gesetzlich vorgeschriebenen Mindestprofiltiefe von 1,6 mm sind das nur noch 10 %, die an Wasser abgeleitet werden können.

Die sogenannten Verschleißanzeiger geben Ihnen Orientierung. An 6 Stellen sind beidseitig am Rand der Lauffläche die Buchstaben TWI (Tread Wear Indicator) oder ein Firmenlogo eingeprägt. Auf Höhe dieser Markierungen befinden sich in den Profilrillen Erhebungen. Spätestens wenn das Profil bis auf diese Höhe abgenutzt ist, müssen Sie die Reifen austauschen. Dann wurde die gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofiltiefe von 1,6 mm unterschritten.

Achtung!
Fahren Sie das Profil nicht zu sehr ab.
Fahren Sie den Reifen niemals bis zur Profiltiefe von 1,6 mm ab. Bereits unter 3 bis 4 mm nimmt die Haftung bei Nässe laut TÜV und ADAC deutlich ab. Es herrscht erhöhte Unfallgefahr.

Es gibt Sommerreifen, deren Profil an eine Laufrichtung gebunden ist. Ein Pfeil auf der Seitenwand des Reifens kennzeichnet die vorgeschriebene Drehrichtung. 1-mal auf der Felge aufgezogen, können Sie diese Sommerreifen nur noch auf einer Fahrzeugseite montieren.
 

Recycling-Reifen

Was sind runderneuerte Sommerreifen und wofür eignen sie sich?

Runderneuerte Autoreifen können für Sie eine günstige Alternative sein. Dabei wird der Reifenunterbau, die Karkasse, wiederverwendet und die Lauffläche erneuert: Ein Laufstreifen wird auf die alte Karkasse aufgebracht und vulkanisiert – dadurch entsteht ein nahezu neuwertiger, voll funktionsfähiger Sommerreifen.

Die Eigenschaften runderneuerter Reifen hängen maßgeblich von der Qualität der gebrauchten Karkasse ab sowie von der sorgfältigen Verarbeitung.

Wissenswert
ECE-Prüfzeichen
Seit 2006 dürfen nur runderneuerte Sommerreifen verkauft werden, die nach ECE-R 108 produziert und geprüft wurden und die wie neugefertigte Reifen ein ECE-Prüfzeichen tragen.
Das Datum der Runderneuerung finden Sie wie das Produktionsdatum (DOT-Nummer) von Neureifen als 4-stellige Zahl in einem Oval auf der Reifenflanke. 
Shopping Tipp

Runderneuerte Autoreifen erkennen Sie an der Kennzeichnung R, runderneuert, retread oder retreaded auf der Flanke. Zusätzlich finden Sie dort die ECE-Nummer.

Runderneuerte Reifen sind nicht in allen Größen erhältlich, sondern nur in den gängigsten. Auch sind sie nicht mit dem EU-Reifenlabel gekennzeichnet: Sie erhalten keine Informationen zu Nasshaftung, Rollgeräusch und Kraftstoffeffizienz.
 

Wechsel

Die Faustregel besagt: Sommerreifen von O bis O – von Ostern bis Oktober. Sobald das Thermometer dauerhaft mehr als 7 °C anzeigt, sollten Sie die Winterreifen gegen Sommerreifen austauschen, da ihre Gummimischung für diese Temperaturen zu weich ist.

 
Wechseln Sie Ihre Sommerreifen selbst, sparen Sie sich das Geld für die Werkstatt. 

Das brauchen Sie dafür: 
  • 1 Satz Sommerreifen
  • Wagenheber
  • Schraubenschlüssel
  • Drehmomentschlüssel
     
So gehen Sie beim Reifenwechsel vor:
 
  1. Stellen Sie das Auto auf ebenem Untergrund ab.
  2. Lösen die Muttern mit dem Schraubenschlüssel.
  3. Stecken Sie die Aussparung des Wagenhebers auf die dafür vorgesehene Kante am Fahrzeugunterboden und befördern Sie das Auto durch Kurbeln nach oben.
  4. Nehmen Sie das Rad ab.
  5. Markieren Sie mit Kreide, wo das Rad am Fahrzeug befestigt war (z. B. VL, für vorne links). 
  6. Stecken Sie das neue Rad auf die Nabe.
  7. Schrauben Sie es mithilfe eines Drehmomentschlüssels mit der Einstellung 120 Nm (Newtonmeter) fest.
  8. Ziehen Sie die Bolzen nach 100 km Fahrt noch 1-mal nach.
Achtung!
Ziehen Sie die Radbolzen richtig an.
Sind die Radbolzen zu fest angezogen, können sie brechen. Sind sie zu lose, kann das Rad abspringen. Kontrollieren Sie nach 100 km die Radbolzen und ziehen Sie diese gegebenenfalls nach.

Winter

Was passiert, wenn ich Sommerreifen im Winter fahre?

Seit 2010 besteht in Deutschland eine gesetzliche Winterreifenpflicht. Sie besagt: Bei winterlichen Fahrbahnverhältnissen dürfen Sie nur mit Reifen fahren, die die Prägung M+S besitzen. Das können Winterreifen oder Ganzjahresreifen sein.

Bedenken Sie

Fahren Sie im Winter bei Schnee, Matsch und Eis mit Sommerreifen, droht ein Bußgeld von 40 € sowie 1 Punkt in Flensburg. Bei einer Verkehrsbehinderung zahlen Sie sogar 80 €. Sind Sie in einen Unfall verwickelt, wird Ihnen eine Mitschuld angerechnet.

Parken Sie Ihr Fahrzeug mit Sommerreifen hingegen auf einer verschneiten Straße bzw. fahren es nur bei Trockenheit, begehen Sie keinen Regelverstoß.

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