billiger.de Fazit:
ThinkPad L16 G2: Stark im Büro, schwach mobil
Design und Verarbeitung
Das Kunststoffgehäuse wirkt robust, aber einfacher und weniger hochwertig als bei teureren ThinkPads. Für den Schreibtisch passt das Konzept gut.
Displayqualität
Das matte 16-Zoll-WUXGA-Display eignet sich für klassische Büroarbeit, bleibt insgesamt aber nur Mittelmaß. Die Helligkeit reicht auch für den Außeneinsatz, bei Farben und Genauigkeit zeigt das Panel jedoch klare Schwächen.
Leistung und Geschwindigkeit
Die getestete Variante mit Ryzen 5 Pro 215 und 32 GB RAM arbeitet im Alltag flott genug. Office, Browser und Multitasking laufen sauber. Die 512-GB-SSD startet zügig, gehört aber nicht zu den schnellsten.
Gaming
Die Radeon 740M taugt nur für sehr einfache Grafiklast. Ältere Spiele laufen teils, aktuelle Titel reizen das Gerät nicht sinnvoll aus.
Tastatur und Eingabegeräte
Hier punktet das ThinkPad klar. Tastatur, Ziffernblock, Touchpad und TrackPoint liefern ein angenehmes, präzises Arbeitsgefühl.
Akkulaufzeit
Der 57-Wh-Akku enttäuscht. Rund neun Stunden wirken für ein Büro-Notebook nur mäßig und passen nicht gut zu häufigen mobilen Einsätzen.
Anschlüsse und Erweiterbarkeit
Viele Ports, drei USB-A und gute Aufrüstbarkeit gefallen. RAM, SSD und sogar die Tastatur lassen sich leicht tauschen. Ein SD-Kartenleser fehlt.
Geräuschentwicklung und Kühlung
Das L16 G2 bleibt meist leise und unter Last angenehm kühl. Throttling oder Spulenfiepen stören nicht.
Kompletten Testbericht von Notebookcheck.com lesen
Vorteile- Sehr gute ThinkPad-Tastatur
- Viele Anschlüsse, gut aufrüstbar
- Kühl und meist leise
Nachteile- Schwaches Display
- Unterdurchschnittliche Akkulaufzeit
- Für unterwegs zu träge