billiger.de Fazit:
Lenovo Yoga 7 2-in-1: Vielseitiges 14-Zoll-Convertible mit starkem OLED und solider Ausdauer
Design und Verarbeitung
Das Yoga 7 2-in-1 im Test setzt auf ein Metallgehäuse mit hoher Stabilität und sauberer Verarbeitung. Mit rund 1,5 kg bleibt es für 14 Zoll im Mittelfeld, die hellere Farbe kaschiert Fingerabdrücke gut, nur der glänzende Touchscreen verschmutzt schneller. Die 360-Grad-Scharniere sitzen stimmig und wirken alltagstauglich.
Displayqualität
Das getestete OLED-Panel im 16:10-Format mit 1.920 x 1.200 Pixeln liefert starke Bildqualität, sehr hohen Kontrast und eine fast vollständige Abdeckung von sRGB, AdobeRGB und DCI-P3. Die Helligkeit liegt bei knapp 350 cd/m² und passt eher zu Innenräumen. Dazu kommt PWM-Flackern mit 240 Hz bis 90 Prozent Helligkeit, was empfindliche Personen stören kann.
Leistung und Geschwindigkeit
Der Ryzen 5 8640HS mit 16 GB RAM sorgt für ein flottes, reaktionsschnelles System und landet bei der Systemleistung weit vorn. Der Micron-NVMe-Speicher arbeitet solide und bleibt auch unter Dauerlast stabil.
Gaming
Die Radeon 760M eignet sich gut für ältere oder genügsame Spiele, teils auch mit hohen Details. Aktuelle, fordernde Titel laufen meist nur mit minimalen Settings, FSR kann helfen. Unter längerer Last bleibt die Bildrate in Cyberpunk 2077 nach kurzem Einbruch recht konstant.
Tastatur und Eingabegeräte
Die Chiclet-Tastatur trifft den Lenovo-Standard über Durchschnitt, inklusive weißer Beleuchtung, nur ohne Nummernblock. Das große Touchpad arbeitet zuverlässig, das Klickgeräusch wirkt jedoch etwas klapprig. Der mitgelieferte Active Pen erweitert die Nutzung im Tablet-Modus sinnvoll.
Akkulaufzeit
Im Wi-Fi-Test erreicht das Testgerät rund 11 Stunden und bleibt damit klar alltagstauglich, aber ohne Bestwertniveau. Im Akkuspar-Modus sinkt die Leistung spürbar, dafür wird es leiser.
Anschlüsse und Erweiterbarkeit
Mit USB-A, USB-C, USB 4, HDMI 2.1, microSD-Leser und Audio-Buchse zeigt sich die Ausstattung modern und praxisnah. Schwächer fällt die Aufrüstbarkeit aus: Der RAM ist verlötet und es gibt nur einen einzelnen M.2-2242-Slot.
Geräuschentwicklung und Kühlung
Im Leistungsmodus wird der Lüfter unter Last deutlich hörbar, im Leerlauf bleibt das Gerät meist zurückhaltend. Die Temperaturen bleiben kontrolliert: bis 44 °C oben und 47 °C unten, der Prozessor pendelt im Stresstest bei 60 bis 65 °C.