billiger.de Fazit:
HP OmniBook Ultra Flip 14: Ausdauer-Champion mit OLED, aber wenig Power
Design und Verarbeitung
Das OmniBook Ultra Flip 14 zeigt sich sehr stabil, sauber verarbeitet und mit dezentem Reise-Look. Das 2-in-1-Scharnier hält fest, die blau abgesetzte Power-Taste mit Fingerabdrucksensor fällt schnell ins Auge. Kritisch: Zwei USB-C-Ports sitzen in den hinteren Ecken und machen Kabelwege oft umständlich.
Tastatur und Eingabegeräte
Die große Beschriftung, gute Tastenabstände und leises, klares Klickgefühl erlauben langes Tippen ohne Umgewöhnung. Den Nummernblock streicht HP. Das Trackpad reagiert präzise, bietet aber etwas wenig Klick-Spielraum.
Displayqualität
Der OLED-Touchscreen punktet mit satten Schwarztönen und macht Filme im Tablet-Modus richtig stark. 500 Nits reichen drinnen locker und draußen bei moderater Sonne.
Leistung und Geschwindigkeit
Im Alltag liefert der Core Ultra 7 258V solide Systemleistung, bei Multi-Thread-Aufgaben bremst er deutlich. Unter längerer Last setzt Throttling früh ein. Vorinstallierte Software, besonders McAfee, nervt und auch die KI-Extras überzeugen kaum.
Gaming
Die integrierte Grafikkarte überrascht positiv und reicht für einfache Spiele spürbar besser als üblich.
Anschlüsse und Erweiterbarkeit
Sie erhalten drei USB-C, davon zwei Thunderbolt-4, aber kein USB-A, HDMI, Ethernet oder SD. Wi-Fi 7 und Bluetooth 5.4 stehen bereit. Ein Stylus lag beim Testgerät bei, welcher für Notizen taugt. Zum Zeichnen ist er allerdings eher ungeeignet.
Akkulaufzeit
Im Videoloop-Test erreicht das Gerät 1.051 Minuten, also erstaunliche 17,5 Stunden, und hält damit problemlos dem täglichen Gebrauch stand.
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Vorteile- Sehr lange Akkulaufzeit
- Starkes OLED-Touch-Display
- Komfortable, leise Tastatur
Nachteile- Schwache Multi-Thread-Leistung
- Nur USB-C, ungünstig platziert
- Bloatware und KI ohne Mehrwert