HP OmniBook 3: Großes Format, kleine Leistung
Displayqualität
Das matte 17-Zoll-IPS-Display überzeugt mit einer höheren Helligkeit als erwartet und einem guten Kontrast. Der kleine Farbraum und die mäßige Farbtreue lassen Inhalte jedoch blass wirken. Für Spiele fallen die Reaktionszeiten nur durchschnittlich aus.
Leistung und Geschwindigkeit
Die getestete Variante mit Ryzen 5 40, 16 GB RAM und 512-GB-SSD arbeitet im Alltag oft träge. Prozessor und SSD bremsen das System spürbar aus und liegen deutlich hinter aktuellen Alternativen.
Gaming
Die integrierte Radeon 610M eignet sich kaum für Spiele. Ältere Titel laufen teilweise flüssig, moderne Spiele ruckeln selbst mit niedrigen Einstellungen deutlich.
Tastatur und Eingabegeräte
Die Tastatur bietet keine Beleuchtung und besitzt ein gewöhnungsbedürftiges Layout. Auch das Touchpad hinterlässt mit seiner Stabilität und den lauten Klickgeräuschen keinen hochwertigen Eindruck.
Akkulaufzeit
Der sparsame Prozessor sorgt trotz des kleinen 41-Wh-Akkus für eine gute Laufzeit von rund 10,5 Stunden im WLAN-Test.
Design und Verarbeitung
Das helle Design wirkt hochwertig, obwohl das Gehäuse aus Kunststoff besteht. Die Verarbeitung überzeugt, die Stabilität des Gehäuses und Displaydeckels fällt jedoch mäßig aus.
Anschlüsse und Erweiterbarkeit
Vier USB-Anschlüsse sowie HDMI 2.1 bieten eine ordentliche Ausstattung. LAN, Kartenleser und Aufrüstmöglichkeiten fehlen weitgehend.
Geräuschentwicklung und Kühlung
Das Notebook arbeitet angenehm leise und bleibt im Alltag unauffällig. Die Unterseite erwärmt sich unter Last deutlich, die Handballenauflage bleibt kühl.
Kompletten Testbericht von Notebookcheck.com lesen