billiger.de Fazit:
ThinkPad E16 G3 im Test: Starkes Office-Paket ohne echte Schwächen
Design und Verarbeitung
Das ThinkPad E16 G3 bleibt optisch klassisch, wirkt durch das neue Aluminium-Chassis aber hochwertiger und zugleich flacher sowie leichter. Die Stabilität passt, erreicht aber nicht das Niveau teurerer ThinkPad-Serien; dazu kommen leichtgängige Scharniere mit etwas Nachwippen. Fingerabdrücke sieht man auf den Oberflächen schnell.
Displayqualität
Die getestete Variante mit 16 Zoll WQHD, 120 Hz und VRR liefert eine sehr starke Bildqualität: scharf, kräftige Farben, matte Oberfläche ohne Körnung. Hohe Helligkeit, volle sRGB-Abdeckung und sehr schnelle Reaktionszeiten machen das Panel angenehm für Arbeit und auch flottere Inhalte; PWM-Flackern fehlt, nur Lichthöfe auf Schwarz fallen auf.
Leistung und Geschwindigkeit
Der Core Ultra 5 225U bietet für typische Office-Aufgaben ausreichend Reserven, im Alltag reagiert das System sehr schnell und bleibt auch im Akkubetrieb konstant. Für Echtzeit-Audio gibt es mit aktuellem BIOS leichte Einschränkungen bei den Latenzen.
Gaming
Die integrierte Intel Graphics in dieser Testkonfiguration zählt zu den langsameren aktuellen iGPUs und bremst Spiele spürbar. Für moderne Titel reicht es meist nur für minimale Details, teils laufen sie nicht flüssig.
Tastatur und Eingabegeräte
Die spritzwassergeschützte Tastatur mit Nummernblock tippt sich komfortabel und präzise, auch bei längeren Texten. TrackPoint und ClickPad arbeiten zuverlässig, die Beleuchtung hat zwei Stufen, aktiviert sich aber nicht automatisch.
Akkulaufzeit
Mit dem 64-Wh-Akku erreicht das Testgerät sehr gute Laufzeiten: knapp 13 Stunden im WLAN-Test bei 150 cd/m² und 60 Hz, rund 9 Stunden bei voller Helligkeit. Video hält fast 19 Stunden durch, geladen wird in 89 Minuten.
Anschlüsse und Erweiterbarkeit
Thunderbolt 4, ausreichend USB und Gigabit-Ethernet runden die Ausstattung gut ab, ein SD-Kartenleser fehlt. Sehr stark sind Wartung und Ausbau: zwei RAM-Slots sowie zwei M.2-Slots erlauben einfache Erweiterungen.
Geräuschentwicklung und Kühlung
Im Alltag bleibt der Lüfter oft aus, unter Last wird es hörbar, pendelt sich dann aber moderat ein. Die Oberflächen bleiben beim Tippen angenehm, nur unten entsteht ein zentraler Hotspot.