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Kühl-Gefrierkombinationen (1 - 24 von 1.671)

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Energieeffizienzklasse
Energieeffizienzklasse

Die Energieeffizienzklasse gibt Aufschluss darüber, wie sparsam ein Gerät ist. So weisen Produkte mit Energielabel A+++ einen besonders geringen Energieverbrauch auf. Geräte mit Energieeffizienzklasse D benötigen dagegen deutlich mehr Strom.

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Gesamtnutzinhalt
Gesamtnutzinhalt

Der Nutzinhalt stellt die Bruttonutzfläche des Kühlraums und des Gefrierraums dar, welche zum Beispiel mit Lebensmittel befüllt werden kann.

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Beim Neukauf einer Kühl-Gefrierkombinationen ist die Wahl des Produkttyps eine wichtige Grundentscheidung. Prinzipiell wird hier zwischen Stand- und Einbaugeräten unterschieden. Einbau-Modelle haben den Vorteil, dass sich vollständig in die Küchenzeile integrieren lassen und somit ein harmonisches Gesamtbild gewährleisten. Beim Kauf müssen hier die Nischenmaße besonders beachtet werden.

Standgeräte sind dagegen frei aufstellbar und bieten dadurch mehr Flexibilität. Dies ist auch ein Vorteil beim Umzug, wenn sich beispielsweise die Raumverhältnisse verändern und die Küchenzeile ausgewechselt werden muss. Heutzutage werden in vielen Haushalten Stand-Modelle deshalb bevorzugt.

Energieeffizienzklassen
Weiterhin sollte bei einer neuen Kühl-Gefrierkombination auf den Energieverbrauch geachtet werden. Dieser lässt sich am besten anhand der Energieeffizienzklasse abschätzen. Diese ist durch EU-Richtlinien normiert und wird anhand des Nutzinhalts, der Temperaturbereiche und des Stromverbrauchs bestimmt.

Die beste Energieeffizienklasse ist momentan A+++. Ein Gerät dieser Klasse verbraucht im Gegensatz zu einem Modell der Klasse A fast 70% weniger Strom. Bei einem neuen Kühlgerät sollte man inzwischen die Klasse A+ oder gar A++ als Mindeststandard ansehen. Auch wenn Geräte mit einer höheren Energieeffizienz zumeist auch teurer im Anschaffungspreis sind, amortisieren sich die Kosten schon nach einigen Jahren durch die gesenkten Stromausgaben.

Klimaklassen
Eine weitere wichtige Kenngröße ist die Klimaklasse. Hier wird zwischen vier verschiedenen Labels unterschieden.

Geräte der Klimaklasse SN (Sub-Normal) sind ideal für eine Umgebungstemperatur zwischen 10 und 32 °C. Wer seine Kühl-Gefrierkombination am ehesten in einem unbeheizten Wohnraum aufstellt, beispielsweise im Keller, sollte sich für ein Modell dieses Klima-Labels entscheiden.

Für normale Wohnräume in Deutschland ist die Klimaklasse N (Normal) am geeignetsten. Diese Geräte sind für eine Umgebungstemperatur zwischen 16 und 32 °C konzipiert.

Die beiden Klimaklassen ST(Sub-Tropisch) und T(Tropisch) sind dagegen eher für wärme Regionen interessant.

Funktionen
Der Funktionsumfang ist ebenfalls ein Kaufkriterium. Attraktive Features erhöhen nicht nur den Bedienkomfort, sondern optimieren auch den Betrieb des Gefrierkühlschranks.

Prinzipiell ist es empfehlenswert, auf ein Modell mit einer antibakteriellen Beschichtung zu setzen.

Bei den Geräten der neuesten Generation ist zusätzlich ein Multi-Airflow-System inzwischen als Standard anzusehen. Ein eingebauter Lüfter sorgt hier dafür, dass durch gleichbleibende Kaltluftzirkulation die Luftverteilung ideal angepasst wird.

Definitiv ratsam ist ein Kühl-Gefrierautomat mit einer NoFrost-Technologie. Hierdurch wird die Luftfeuchtigkeit im Modell automatisch verringert, sodass es zu keiner Eisbildung an den Wänden kommt. So wird eine manuelle Entfrostung obsolet.

Weitere häufige Funktionen sind Schnellgefrieren und Schnellkühlen. Diese ermöglichen es, dass frisch gekaufte Lebensmittel entsprechend schnell auf Kühl- bzw. Gefriertemperatur gebracht werden.

Sicherheit
Auch die Sicherheit ist ein nicht zu vernachlässigender Aspekt. Neben der Einhaltung aller Funktions- und Sicherheitsstandards werden auch hier von vielen Herstellern zusätzliche Optionen geboten. Ein Flaschenkippschutz beispielsweise ermöglicht die sichere Lagerung von Getränken. Bei einem Modell mit Türalarm wird gewährleistet, dass falls das Schließen der Tür vergessen wird, die Kühl-Gefrierkombination durch Warntöne darauf hinweist. Zusätzlich sind viele Geräte mit einem Warnsignal bei Fehler ausgestattet, sodass der Nutzer im Störfall gleich reagieren kann. Praktisch ist auch ein Modell, das über eine sogenannte Urlaubsschaltung verfügt. Hierdurch kann im Urlaub beispielweise nur der Gefrierteil betrieben werden. So lässt sich auch zusätzlich Energie sparen.

Nutzinhalt
Bezüglich des Nutzinhaltes sollte man darauf achten, dass dieser entsprechend der Haushaltgröße angepasst ist. Bei dem Kühlteil rechnet man mit ca. 100 – 140 Litern für einen Ein-Personen-Haushalt. Für jede zusätzliche Person sollten noch ca. 50 Liter hinzuaddiert werden. Beim Gefrierteil sollte eher die Vorratshaltung einbezogen werden. Werden nur wenige Lebensmittel eingefroren, reichen 50 – 80 Liter aus. In Haushalten mit ausgeprägter Vorratshaltung sind durchaus 100 bis 150 Liter empfehlenswert.

Geräuschemission
Ein Aspekt der beim Kauf häufig vernachlässig wird, ist die Geräuschemission, welche in Dezibel bemessen wird. Gerade bei offenen Küchen sollte der Faktor dringend bedacht werden. Grundsätzlich sind Kühlschränke mit einem Geräuschpegel von unter 35 Dezibel kaum wahrnehmbar. Bei mehr als 40 Dezibel ist dagegen die Kühlarbeit durchaus präsent. Insbesondere bei Ruhephasen kann dies als leicht störend empfunden werden.

Sie möchten in einem Gerät Lebensmittel kühlen und einfrieren?

Finden Sie mit unserem Ratgeber die ideale Kühl-Gefrier-Kombination.

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Ratgeber

Wissen Kompakt

Keine moderne Küche kommt ohne sie aus: Kühl-Gefrier-Kombinationen gehören zu den am weitesten verbreiteten Elektro-Großgeräten in deutschen Haushalten. Zwar können Sie auch reine Kühlschränke kaufen und diese durch eine separate Kühltruhe ergänzen. Aber ein Kombigerät ist deutlich praktischer, zumal es weniger Platz beansprucht und weniger Strom verbraucht als 2 Einzelgeräte. 

Im Unterschied zu Kühlschränken mit integriertem Eisfach sind Kühl- und Gefrierteil in einem Kombigerät getrennt voneinander untergebracht. Sie verfügen über separate Türen und mitunter auch über separate Kühlkreisläufe.

Wissenswert

Modelle, deren Kühl- und Gefrierbereich sich einen gemeinsamen Kühlkreislauf teilen, können Sie nur im Verbund ein- und ausschalten. Modelle mit 2 getrennten Kühlkreisläufen können Sie hingegen unabhängig voneinander steuern.

Das Angebot an Kühl-Gefrier-Kombinationen ist groß. Es reicht von kompakten Modellen für den Single-Haushalt bis hin zu XXL-Geräten für Großfamilien. Zudem haben Sie die Wahl zwischen Einbau- und Standgeräten. Einbaumodelle sind relativ unauffällig und fügen sich harmonisch in das Gesamtbild Ihrer Küche ein, während freistehende Modelle mit unterschiedlichen Designs und Farben locken und sich individuell in die Einrichtung integrieren. Auch können moderne Kühl-Gefrier-Kombinationen mehr als nur kühlen und einfrieren. Intelligente Ausstattungsdetails erhöhen den Bedienkomfort und versprechen ein Plus an Hygiene. Mitunter verlängern sie sogar die Haltbarkeit von Lebensmitteln.

Unser Kaufberater verrät Ihnen, worauf Sie beim Kauf einer Kühl-Gefrier-Kombination achten sollten und wie Sie ganz leicht das Modell finden, das Ihre individuellen Bedürfnisse am besten erfüllt.
 


Kaufberater

Im Folgenden haben wir alle Informationen zu Kühl-Gefrier-Kombinationen zusammengetragen, die für eine Kaufentscheidung relevant sind. Wir erläutern Ihnen, worin sich Einbau- von Standmodelle unterscheiden und auf welche Ausstattungsmerkmale Sie besonderen Wert legen sollten. Außerdem gehen wir auf Kriterien wie das Fassungsvermögen, den Energieverbrauch und die Geräuschemission ein.

Bedenken Sie für den Kauf einer idealen Kühl-Gefrier-Kombination vor allem folgende Gesichtspunkte:
 

  • Überlegen Sie sich, wo das Gerät stehen soll.
    Fällt die Wahl auf ein Einbaumodell, hängen die Maße des Geräts von der Einbaunische ab. Ein freistehendes Modell bietet Ihnen mehr Flexibilität in puncto Abmessungen und Standortwahl. Nichtsdestotrotz ist es auch hier unabdingbar, dass Sie den künftigen Standort vor dem Kauf ausmessen. Vergessen Sie dabei nicht, dass auch genug Platz zum Öffnen der Türen vorhanden sein muss.
     

  • Neben dem Standort entscheiden Haushaltsgröße und Vorratsverhalten über die Größe des Geräts.
    Kühl-Gefrier-Kombinationen sind in verschiedenen Größen erhältlich, um unterschiedlichen Bedürfnissen an das Fassungsvermögen gerecht zu werden. Berücksichtigen Sie bei der Wahl der richtigen Größe nicht nur, wie viele Personen in Ihrem Haushalt leben. Mindestens genauso wichtig ist, wie oft Sie einkaufen bzw. wie viele Lebensmittel Sie auf Vorrat lagern möchten.
     

  • Wählen Sie ein Modell mit hoher Energieeffizienz.
    Kühl-Gefrier-Kombinationen sind rund um die Uhr in Betrieb und gehören zu den Geräten mit dem größten Stromverbrauch im Haushalt. Um langfristig Stromkosten zu sparen und die Umwelt zu schonen, sollten Sie in ein energiesparendes Gerät investieren. Am effizientesten sind Kühl-Gefrier-Kombinationen der Energieklasse A+++.
     

  • Fragen Sie sich, welche Ausstattung nützlich und welche überflüssig ist.
    Von BioFresh über NoFrost bis hin zum Türalarm – moderne Kühl-Gefriergeräte bieten eine Vielzahl komfortabler Ausstattungsdetails. Aber benötigen Sie diese auch? Da sich die Ausstattung mitunter erheblich auf den Preis auswirkt, überlegen Sie vor dem Kauf, welche Komfortmerkmale Ihnen wichtig sind und auf welche Sie verzichten können.
     


Kühl-Gefrier-Kombi-Modelle

Kühl-Gefrier-Kombinationen sind praktisch, vereinen sie doch Kühlschrank und Gefrierschrank in einem Gerät. Die nötigen Temperaturen zum Kühlen und Gefrieren erreichen die Geräte, indem sie ihrem Innenraum und den eingelagerten Lebensmitteln Wärme entziehen und diese nach außen abführen. Dies geschieht mithilfe eines Kompressors.
 

Ein Kompressor-Kühlgerät funktioniert wie folgt:
 
  1. Im Inneren des Geräts befindet sich eine schlangenförmige Rohrleitung, durch die ein flüssiges Kühlmittel fließt.

  2. Die Kühlflüssigkeit entzieht dem Innenraum die Wärme.
    ​⇒ Dadurch erwärmt sie sich selbst und verdampft. Aus diesem Grund wird die Rohrleitung auch Verdampfer genannt.

  3. Das nun gasförmige Kühlmittel wird über die Rohrleitung zu einem Kompressor geleitet.

  4. Der Kompressor verdichtet das gasförmige Kühlmittel.
     Das heißt, er drückt das Gas zusammen und leitet es unter hohem Druck in eine weitere Rohrleitung, die sich an der hinteren Außenwand des Geräts befindet. Diese Rohrleitung wird als Verflüssiger oder Kondensator bezeichnet.

  5. Hier kondensiert das Gas durch den hohen Druck: Es gibt die aufgenommene Wärme an die Umgebungsluft ab und verflüssigt sich wieder.

  6. Zu guter Letzt wird das Kühlmittel zurück in den Verdampfer im Inneren des Geräts geleitet.

  7. Der Kältekreislauf beginnt wieder von vorne.


Die Funktionsweise ist immer gleich. Dennoch gibt es verschiedene Kriterien, nach denen sich Kühl-Gefrier-Kombinationen unterscheiden lassen.
 

Preislich liegen Kühl-Gefrier-Kombinationen zwischen 200 € und 3.000 €. Dabei wirken sich die Aufstellungsart und der Aufbau der Geräte nur geringfügig auf den Preis aus. Entscheidend für die große Preisspanne sind Faktoren wie das Fassungsvermögen, die Ausstattung, die Energieeffizienz und die Verarbeitungsqualität. Wenn Sie sich für ein Einbaugerät entscheiden und den Einbau von einem Fachmann durchführen lassen, fallen zusätzlich Kosten für die Montage an.
 

Kühl-Gefrier-Kombi-Modelle nach Aufstellungsart

Steht der Kauf einer Kühl-Gefrier-Kombination an, sollten Sie zunächst folgende Frage klären: Wollen Sie lieber ein einbaufähiges oder ein freistehendes Gerät?

Auf den Punkt!
  • Einbaufähige Kühl-Gefrier-Kombinationen, kurz Einbaugeräte, sorgen für ein optisch stimmiges Gesamtbild in der Küche, da sie sich nahtlos in die Küchenzeile integrieren.

  • Freistehende Kühl-Gefrier-Kombinationen, auch Standgeräte genannt, sind vor allem wegen ihrer Flexibilität beliebt. Sie können sie an jedem beliebigen Platz in der Küche aufstellen.

Einbaugeräte

Eine Kühl-Gefrier-Kombination, die einbaufähig bzw. vollintegrierbar ist, fügt sich perfekt in eine bereits vorhandene Küchenzeile ein. Sie ist die ideale Wahl, wenn Sie es lieber unauffällig mögen. Auf den ersten Blick ist ein Einbaumodell gar nicht als Elektrogerät zu erkennen. Es verschwindet komplett hinter 2 Türfronten, deren Design auf die restliche Küchenzeile abgestimmt ist.

Fällt die Wahl auf ein Einbaumodell, bedeutet das allerdings auch, dass das Gerät einen festen, vordefinierten Platz in der Küche hat. Zudem ist die Größe der Einbaunische ausschlaggebend für die Größe der Kühl-Gefrier-Kombination. 

Die Abmessungen von Einbaugeräten sind genormt. In der Breite und Tiefe gibt es kaum Variationen, da so gut wie alle Einbaumodelle für eine Stellfläche von 60 x 60 cm ausgelegt sind. Wichtiger ist, dass Sie bei der Wahl der passenden Kühl-Gefrier-Kombination auf die Höhe achten.

Folgende Einbauhöhen sind erhältlich:
 

  • 122 bis 123 cm

  • 144 bis 145 cm

  • 157 bis 158 cm

  • 177 bis 178 cm


Nischen mit kleineren Einbauhöhen von 82 bis 87 cm eignen sich nicht für Kühl-Gefrier-Kombinationen. Hier können Sie lediglich einen Kühlschrank mit integriertem Eisfach unterbringen.

Shopping Tipp

Auf unserer Seite finden Sie schnell und einfach Modelle, die in die Einbaunische Ihrer Küche passen. Nutzen Sie dazu unsere Filterfunktion „Höhe“ auf der linken Seite, um die Liste der angezeigten Produkte entsprechend einzugrenzen.

Standgeräte 

Möchten Sie die Kühl-Gefrier-Kombination flexibel im Raum platzieren, ist ein Standgerät die richtige Wahl für Sie. Es ist optisch auffälliger als ein Einbaugerät. Dank einer großen Auswahl an Designs und Farben haben Sie aber auch hier die Möglichkeit, die Kühl-Gefrier-Kombi individuell an Ihre Einrichtung anzupassen. Ob schlicht oder ausgefallen, klassisch oder modern – für jeden Geschmack ist etwas dabei. 

Shopping Tipp

Ob Edelstahl-Geräte oder Retro-Modelle in Pastelltönen: Mit unserer Filterfunktion „Farbe“ finden Sie schnell und einfach optisch passende Standgeräte für Ihre Küche.

Sofern eine Steckdose in der Nähe ist, können Sie ein Standgerät quasi überall in der Küche platzieren – unabhängig von anderen Küchenmöbeln. Auch eine Unterbringung im Keller oder im Hauswirtschaftsraum ist möglich, wenn es sich z.B. um ein Zweitgerät handelt. Im Falle eines Umzugs können Sie das Gerät zudem problemlos mitnehmen.

Was die Abmessungen der Kühl-Gefrier-Kombination anbelangt, sind Sie weniger eingeschränkt als bei einem Einbaugerät, da die Anpassung an bestehendes Küchenmobiliar nicht notwendig ist. Darüber hinaus können Sie ein freistehendes Gerät einfacher durch ein neues ersetzen, wenn sich z.B. Ihre Lebenssituation verändert und Sie auf einmal ein Modell mit einem größeren oder kleineren Fassungsvermögen benötigen. 
 

Kühl-Gefrier-Kombi-Modelle nach Aufbau

Der Aufbau von Kühl-Gefrier-Kombinationen variiert. Je nachdem, wo sich der Gefrierbereich befindet, wird zwischen Bottom- und Top-Freezer unterschieden. 

Auf den Punkt!
  • Als Bottom-Freezer werden Kühl-Gefrier-Kombinationen bezeichnet, die über einen untenliegenden Gefrierbereich verfügen.

  • Die sogenannten Top-Freezer unter den Kühl-Gefrier-Kombinationen bieten einen obenliegenden Gefrierbereich.

Bottom-Freezer 

Die Mehrheit der im Handel angebotenen Kühl-Gefrier-Kombinationen sind sogenannte Bottom-Freezer. Das heißt, der Kühlraum befindet sich oben, der Gefrierraum unten. Schließlich ist es komfortabler, wenn sich der Teil der Kühl-Gefrier-Kombination oben befindet, da er häufiger benötigt wird: Auch Sie greifen im Alltag höchstwahrscheinlich öfter in den Kühl- als in den Gefrierbereich. 

Shopping Tipp

Insbesondere wenn Sie unter Knie- und Rückenproblemen leiden, ist ein Bottom-Freezer zu empfehlen. Hier können Sie in bequemer Körperhaltung auf den täglich mehrmals benötigten Kühlbereich zugreifen. 

Bottom-Freezer sind als Einbau- und als Standgeräte erhältlich, sodass Sie bei der Wahl des Standorts alle Möglichkeiten haben. Gleiches gilt für die Größe der Geräte. Ob kleines oder großes Fassungsvermögen – für jede Haushaltsgröße und jedes Vorratsverhalten gibt es den passenden Bottom-Freezer.
 

Top-Freezer 

Top-Freezer verfügen über einen Gefrierraum, der oberhalb des Kühlraums montiert ist. Diese Variante ist empfehlenswert, wenn Sie öfter auf den Gefrierbereich zugreifen. 

Auch bei Top-Freezer-Modellen können Sie grundsätzlich zwischen Einbau- und Standgerät wählen. Anders verhält es sich jedoch beim Fassungsvermögen. Zwar finden Sie im Handel mitunter auch extragroße Top-Freezer, aber der Großteil der Geräte fällt relativ kompakt aus. Fast immer sind die obenliegenden Gefrierteile kleiner als untenliegende, weshalb Sie mit einem Top-Freezer keine großen Mengen einfrieren können. 

Shopping Tipp

Eine Sonderform der Kühl-Gefrier-Kombinationen sind die übergroßen, aus den USA bekannten Side-by-Side-Kühlschränke mit Flügeltüren. Auch in Europa erfreuen sie sich zunehmender Beliebtheit. Kühl- und Gefrierteil liegen hier nicht über-, sondern nebeneinander.


Fassungsvermögen

Wesentlich für die Kaufentscheidung ist das Fassungsvermögen einer Kühl-Gefrier-Kombination. Es wird als Nutzinhalt in l (Litern) angegeben und beschreibt die tatsächliche Füllkapazität des Geräts – abzüglich aller Zubehörteile wie Trennflächen oder Schubladen, die ebenfalls Platz benötigen.  

Da sich Kühl-Gefrier-Kombinationen nicht nur in ihrem totalen Fassungsvermögen, sondern auch durch verschieden große Kühl- bzw. Gefrierbereiche unterscheiden, finden Sie auf den Produktdatenblättern stets 3 Nutzinhalte:
 

  • Gesamtnutzinhalt

  • Nutzinhalt des Kühlteils

  • Nutzinhalt des Gefrierteils
     

Welches Fassungsvermögen ideal für Sie ist, hängt in erster Linie von Ihrer Haushaltsgröße ab. Je mehr Personen in Ihrem Haushalt leben, desto mehr Lebensmittel sollte die Kühl-Gefrier-Kombination fassen können. Je größer das Modell, desto höher ist allerdings auch der Stromverbrauch. Das Gerät sollte also auch nicht größer sein als nötig. Für die Größe des Gefrierteils ist nicht allein die Anzahl der im Haushalt lebenden Personen entscheidend. Hier sollten Sie zusätzlich Ihre persönliche Vorratshaltung in die Kaufentscheidung einbeziehen.

Shopping Tipp

Folgende Richtwerte helfen Ihnen, das optimale Fassungsvermögen zu ermitteln: Im Kühlbereich sollten Sie 50– 70 l pro Person einplanen. Im Gefrierbereich reichen 40– 60 l pro Person, sofern Sie nur wenig einfrieren. Bei ausgeprägter Vorratshaltung sind 80–120 l Nutzinhalt pro Person empfehlenswert.


Antifrost-Technologien

Ist das Gefrierteil Ihres Geräts vereist, müssen Sie es abtauen. Neuere Kühl-Gefrier-Kombinationen nehmen Ihnen diese Arbeit ab oder verhindern die Eisbildung mit modernsten Antifrost-Technologien. Allerdings sind diese Technologien nicht Teil der Standard-Ausstattung und die Geräte dementsprechend teuer.
 

  • Abtau-Automatik
    Eine Kühl-Gefrier-Kombination, die über eine Abtau-Automatik verfügt, taut die Gefrierfächer in regelmäßigen Abständen automatisch ab – ohne dass Sie die eingefrorenen Lebensmittel zuvor aufbrauchen oder umlagern müssen. Dazu wird die Temperatur im Gefrierteil kurzfristig erhöht. Das Tauwasser, das dabei entsteht, wird an der Rückwand aufgefangen und über Ablaufrinnen in einen Behälter geleitet, wo es schließlich verdunstet. Günstige Kühl-Gefrier-Kombinationen bieten die Abtau-Automatik nur für den Kühlteil. Geräte, die die Abtau-Automatik auch im Gefrierteil haben, kosten für gewöhnlich mehr. Durch die eingesparten Energiekosten haben Sie die Anschaffungskosten aber bald wieder herausgeholt.
     
  • NoFrost-Technologie 
    Kühl-Gefrier-Kombinationen mit NoFrost-Technologie müssen Sie seltener bis gar mehr nicht abtauen. Die Technologie verhindert die Eisbildung mithilfe eines eingebauten Ventilators, der die Kühlluft kontinuierlich umwälzt und ihr dadurch die Feuchtigkeit entzieht. Durch die geringe Luftfeuchtigkeit bilden sich in NoFrost-Geräten nur kleine Mengen an Reif und das nur auf den Kühllamellen, die in regelmäßigen Abständen kurz erhitzt und abgetaut werden. Nachteilig an der Technologie ist, dass die Geräte teurer sind und durch den permanent laufenden Ventilator 10 bis 30 % mehr Energie verbrauchen als Geräte ohne NoFrost. Der erhöhte Energieverbrauch relativiert sich jedoch, da NoFrost-Geräte einer Energieverschwendung durch Eisbildung und langwierige Abtauvorgänge vorbeugen.
     
  • LowFrost-Technologie
    Alternativ zur NoFrost-Technologie haben die Hersteller von Kühl-Gefrier-Kombinationen die LowFrost- oder StopFrost-Technologie entwickelt. LowFrost verhindert die Eisbildung in den Gefrierfächern zwar nicht, zögert sie aber derart lange hinaus, dass ein Abtauen nur noch alle 4 bis 5 Jahre erforderlich ist. Diese Antifrost-Technologie kommt ohne einen Ventilator aus. Stattdessen verfügen die Geräte über eine Art „Airbag“ auf der Geräterückseite, der den Gefrierraum vor eindringender Luftfeuchtigkeit von außen schützt. Kühl-Gefrier-Kombinationen mit LowFrost sind ähnlich teuer wie NoFrost-Modelle.

Falls Sie sich gegen ein Modell mit Antifrost-Technologie entscheiden, denken Sie daran, das Gefrierteil regelmäßig abzutauen. Eine kleine Anleitung zum manuellen Abtauen finden Sie in unserem FAQ-Bereich: Wie taue ich meine Kühl-Gefrier-Kombination richtig ab?


Energieeffizienz

Unter den Haushaltsgeräten gehören Kühlschränke zu den Geräten mit dem größten Stromverbrauch – insbesondere, wenn es sich dabei um ein Modell mit Gefrierteil handelt. Kühl-Gefrier-Kombinationen verbrauchen deutlich mehr Strom als vergleichbar große Kühlschränke ohne Gefrierteil. Deshalb sollten Sie beim Kauf einer neuen Kühl-Gefrier-Kombination unbedingt auf die Energieeffizienz des Geräts achten. 

Auskunft über die Energieeffizienz gibt das EU-Energielabel, auf dem Elektro-Großgeräte anhand einer farbig gekennzeichneten Skala in die Energieeffizienz-Klassen A (grün) bis D (rot) eingestuft werden. Weil moderne Kühlgeräte zunehmend effizienter werden, gibt es seit ein paar Jahren außerdem die zusätzlichen Klassen A+, A++ und A+++.

Wissenswert

Seit Juli 2012 dürfen nur noch Kühlgeräte mit Energieeffizienz-Klassen von A+++ bis A+ in den Handel gelangen. Begegnen Ihnen dennoch Geräte mit einer niedrigeren Klasse im Geschäft, handelt es sich um Altmodelle aus dem Lager.

Ihre neue Kühl-Gefrier-Kombination sollte also mindestens die Anforderungen der Energieeffizienz-Klasse A+ erfüllen. Die bessere Wahl treffen Sie aber mit einem Gerät der Klasse A++ oder A+++. A+++-Geräte sind zwar häufig teurer in der Anschaffung, machen sich aber auf lange Sicht bezahlt. Sie verbrauchen bis zu 25 % weniger Energie als A++-Geräte. Gegenüber A+-Geräten sinkt der Energieverbrauch sogar um bis zu 50 %.

Bedenken Sie

Auch die Größe der Kühl-Gefrier-Kombination hat Einfluss auf den Stromverbrauch.

Je größer das Gerät, desto höher der Stromverbrauch. Stimmen Sie das Fassungsvermögen der Kühl-Gefrier-Kombi also auf die Anzahl der Personen in Ihrem Haushalt ab. Zu große Kombi-Geräte verbrauchen nur unnötig Strom.

Um die Energieeffizienz der Geräte besser einordnen zu können, sollten Sie deshalb auch einen Blick auf den Jahresstromverbrauch werfen. Er wird ebenfalls auf dem EU-Label ausgewiesen und in Kilowattstunden (kWh) angegeben.

Beispiel

Eine kleine 240-Liter-Kühl-Gefrier-Kombi der Klasse A+++ verbraucht rund 130 kWh pro Jahr. Bei einem Strompreis von 0,29 €/kWh betragen die jährlichen Stromkosten somit knapp 40 € für das Gerät.


Klimaklasse

Die Klimaklasse ist entscheidend für die richtige Standortwahl. Sie gibt an, bei welchen Umgebungstemperaturen die Kühl-Gefrier-Kombination – insbesondere der Gefrierteil – optimal arbeitet.
 

Es werden 4 Klimaklassen unterschieden: 
 

Klimaklasse Umgebungstemperatur
SN (Subnormal) 10 °C bis 32 °C
N (Normal) 16 °C bis 32 °C
ST (Subtropen) 16 °C bis 38°C
T (Tropen) 16 °C bis 43 °C


 

In unseren Breitengraden ist die Klimaklasse N ideal, sofern die Kühl-Gefrier-Kombination in der Küche oder einem anderen beheizten Wohnraum steht. Ist das (Zweit-)Gerät in einem unbeheizten Raum wie z.B. einem Keller untergebracht, sollten Sie besser eine Kühl-Gefrier-Kombination der Klimaklasse SN wählen. Die Klimaklassen ST und T sind nur in wärmeren Breitengraden relevant. 
 


Geräuschemission

Auf dem EU-Energielabel für Kühl- und Gefriergeräte finden Sie nicht nur Informationen über den Jahresverbrauch und die Energieeffizienz der Geräte. Das Label verrät Ihnen auch, wie laut oder leise die jeweilige Kühl-Gefrier-Kombination ist – in Abhängigkeit vom angedachten Standort ein nicht zu vernachlässigender Faktor für die Kaufentscheidung. 
Shopping Tipp

Wenn Küche und Wohnbereich fließend ineinander übergehen, sollten Sie besonderes Augenmerk auf die Geräuschemission Ihrer Kühl-Gefrier-Kombination legen. Stellen Sie das Gerät im Keller auf, müssen Sie auf die Lautstärke keine Rücksicht nehmen. 

Die Geräuschemission wird in dB (Dezibel) angegeben. Besonders leise sind Kühl-Gefrier-Kombinationen, die Werte unter 35 dB aufweisen. Auch Geräuschpegel um die 40 dB stören im Alltag nicht, sofern Sie nicht in unmittelbarer Nähe zum Gerät schlafen. Unangenehm laut sind Kühl-Gefrier-Kombinationen erst ab einem Wert von 45 dB.

Eine wesentliche Geräuschquelle in Kühl-Gefrier-Kombinationen ist der für die Kühlleistung zuständige Kompressor bzw. der Elektromotor, der den Kompressor antreibt. Er ist allerdings nicht durchgehend zu hören, sondern nur, wenn er anspringt. Auch das Kühlmittel, das durch die Rohrleitungen des Geräts gepumpt wird, oder ein eventuell verbauter Kühlventilator können Betriebsgeräusche verursachen.

Welche Ursachen es haben kann, wenn der Kompressor dauerhaft brummt, können Sie im FAQ-Bereich nachlesen: Warum brummt meine Kühl-Gefrier-Kombination permanent?


Ausstattung

Die Ausstattung von Kühl- und Gefrierkombinationen variiert. Wechselbare Türanschläge, variabel einsetzbare Glasböden und ein Temperaturregler sind Teil der Standardausstattung. Andere Ausstattungsmerkmale wie z.B. BioFresh-Fächer, ein Display oder auch ein Türalarm sind dagegen nur in teureren Geräten enthalten.
 

  • Wechselbare Türanschläge
    Ob Einbau- oder Standgerät: Alle handelsüblichen Kühl-Gefrier-Kombinationen sind mit wechselbaren Türanschlägen ausgestattet. Das heißt, Sie können die Öffnungsrichtung der Türen für das Kühl- und Gefrierteil mit wenigen Handgriffen ändern, um das Gerät optimal an die räumlichen Gegebenheiten in Ihrer Küche anzupassen. Wie Sie den Türanschlag wechseln, können Sie für gewöhnlich in der Bedienungsanleitung des Geräts nachlesen.
     
  • Höhenverstellbare Füße
    Viele Kühl-Gefrier-Kombinationen verfügen über höhenverstellbare Füße. Damit können Sie kleinere Bodenunebenheiten am Stellplatz ausgleichen. Das geht leichter, wenn sich auch die beiden hinteren Füße von der Vorderseite aus verstellen lassen. Manche Kühl-Gefrier-Kombinationen haben auf der Rückseite keine Stell-, sondern Rollfüße, um den Transport des Geräts zu erleichtern. Bei diesen Modellen können Sie nur die beiden vorderen Füße in der Höhe verstellen.
     
  • Variabel einsetzbare Ablageflächen
    Variabel einsetzbare Ablageflächen aus Sicherheitsglas für den Kühlbereich gehören zur Standardausstattung von Kühl-Gefrier-Kombinationen. Achten Sie aber darauf, dass das Gerät genügend solcher Glasböden und demzufolge auch genügend Variationsmöglichkeiten für die Stauraum-Aufteilung bietet. So können Sie den Stauraum besser auf Ihre Bedürfnisse abstimmen. 
     
  • Antibakterielle Beschichtung
    Lebensmittel sind im Kühlschrank länger haltbar, weil die kalten Lagertemperaturen das Wachstum von Bakterien und Schimmelpilzen hemmen. Nichtsdestotrotz versiegeln einige Hersteller von Kühl-Gefrier-Kombinationen die Ablageflächen im Kühlbereich zusätzlich mit einer antibakteriellen Beschichtung. Für gewöhnlich basiert diese Beschichtung auf Nanosilberpartikeln, die eine bakterien- und keimabtötende Wirkung haben.
Bedenken Sie

Nichtsdestotrotz sollten Sie die Kühlfächer alle 4 bis 6 Wochen gründlich abwischen.

Auch wenn die antibakterielle Beschichtung die Hygiene im Kühlschrank unterstützt, ist sie kein Ersatz für die regelmäßige Reinigung des Geräts.

  • Temperaturregler
    In den meisten Geräten finden Sie zur Einstellung der Kühltemperatur einen Drehregler im Inneren des Kühlteils. Je höher Sie den Regler einstellen, desto kühler wird es im Innenraum. Häufig wird die optimale Kühltemperatur aber schon mit einer der unteren Stufen auf dem Drehregler erreicht. Das Europäische Informationszentrum für Lebensmittel (EUFIC) rät zu einer Temperatur von 5 °C, das Umweltbundesamt empfiehlt 7 °C.
Tipp

Mit einem Kühlschrank-Thermometer können Sie die eingestellte Temperatur in Ihrem Gerät ganz einfach prüfen.

  • Display
    Deutlich mehr Komfort bei der Temperaturregulierung bieten Kühl-Gefrier-Kombinationen, die über ein digitales Display auf der Außenseite der Kühlschranktür verfügen. Darüber können Sie die Temperatur genau einstellen und kontrollieren – sowohl für den Kühl- als auch für den Gefrierraum. Oftmals signalisiert Ihnen das Display auch, wenn eine Störung vorliegt (z.B. durch eine offenstehende Kühlschranktür). 
     
  • Dynamische Umluftkühlung
    Für gewöhnlich wird die Temperatur, die Sie eingestellt haben, nur im mittleren Kühlfach erreicht. Im oberen Kühlfach ist es meist um einige Grad wärmer, im unteren kälter. Diese Temperaturabweichungen sind physikalisch bedingt: Kalte Luft hat eine höhere Dichte als warme Luft und sinkt deshalb nach unten. Um diese Temperaturunterschiede innerhalb des Kühlteils zu verhindern, statten einige Hersteller ihre Kühl-Gefrier-Kombinationen mit einer dynamischen Umluftkühlung aus, die sie mit den Begriffen Multi Flow, Multi Airflow, DynaCool, DynamicAir oder PowerCooling bewerben. Dabei verteilt ein Ventilator die kalte Luft gleichmäßig im gesamten Innenraum und sorgt so dafür, dass überall die gleiche Temperatur herrscht. Der Vorteil daran ist, dass Sie Ihre Lebensmittel beliebig einräumen und auf die einzelnen Fächer verteilen können. Bei herkömmlichen Kühl-Gefrier-Kombinationen mit statischer Kühlung wird dagegen empfohlen, dass Sie die Lebensmittel angepasst an die unterschiedlichen Temperaturzonen einsortieren, damit sie länger frisch bleiben.

Falls Sie sich für ein Gerät ohne Umluftkühlung entschieden haben, können Sie in unserer FAQ-Sammlung nachlesen, welche Temperaturzone für welche Lebensmittel ideal ist: Wie lagere ich Lebensmittel in meiner Kühl-Gefrier-Kombination richtig?

  • 0-Grad-Zone (BioFresh)
    Manche Kühl-Gefrier-Kombinationen verfügen über spezielle Fächer mit eigenem Kühlregelkreis. Temperatur und Luftfeuchtigkeit der Fächer werden also separat vom restlichen Kühlraum reguliert. Da die Temperatur in diesen Fächern um die 0 °C beträgt, werden sie häufig als 0-Grad-Zone bezeichnet. Je nach Hersteller sind aber auch die Bezeichnungen BioFresh, PerfectFresh, VitaFresh oder LongFresh geläufig. In der 0-Grad-Zone können Sie empfindliche Lebensmittel bis zu 3-mal länger frisch halten als in herkömmlichen Kühlfächern. Meist unterteilen die Hersteller die Frischhaltezone in ein feuchtes und ein trockenes Fach. Letzteres empfiehlt sich für Fleisch, Fisch und Milchprodukte, da für diese Lebensmittel eine geringe Luftfeuchtigkeit von 50 % ideal ist. Die meisten Obst- und Gemüsesorten lagern Sie dagegen am besten bei einer hohen Luftfeuchtigkeit von 90 %. Kühl-Gefrier-Kombinationen mit BioFresh-Fächern sind mitunter recht kostspielig, aber eine gute Investition, wenn Sie gerne auf Vorrat einkaufen und einen hohen Verbrauch an Obst, Gemüse und Fleisch haben.


Funktionen

Insbesondere größere Kühl-Gefrier-Kombinationen bieten interessante Zusatzfunktionen, die den Bedienkomfort verbessern oder auch den Energieverbrauch der Geräte optimieren.
 

  • Schnellkühlen/Schnellgefrieren 
    Diese beiden Funktionen werden auch als Superkühl- und Superfrostfunktion bezeichnet und sind vor allem für Großfamilien interessant. Sie erlauben Ihnen, die Kühl- bzw. Gefrierleistung des Geräts kurzfristig zu erhöhen, um größere Mengen frisch gekaufter Lebensmittel schnell auf die gewünschte Kühl- bzw. Gefriertemperatur zu bringen. Nach einem bestimmten Intervall kehrt das Gerät automatisch in den normalen Betrieb zurück. Bei einigen Kühl-Gefrier-Kombinationen können Sie die Schnellkühl- und die Schnellgefrierfunktion auch jederzeit manuell deaktivieren. 
     
  • Party-Automatik
    Manche Kombigeräte bieten auch eine Party-Automatik, nicht zu verwechseln mit der Schnellkühl- bzw. Schnellgefrierfunktion. Die Party-Automatik aktivieren Sie, wenn Sie Getränke zum schnellen Herunterkühlen ins Gefrierteil legen. Um ein versehentliches Gefrieren oder gar Platzen der Flaschen zu verhindern, ertönt nach 30 min ein akustisches Signal, das Sie daran erinnert, die Getränke wieder herauszunehmen.
     
  • Urlaubsfunktion
    Wenn Sie häufiger auf Reisen sind, lohnt die Anschaffung einer Kühl-Gefrier-Kombination mit einer Urlaubsfunktion (auch Vacation- oder Holiday-Modus). Dabei handelt es sich um eine Art Energiesparmodus speziell für den Kühlteil. Während die Temperatur im Gefrierteil unverändert bleibt, regelt die Urlaubsfunktion die Temperatur im Kühlteil leicht nach oben. Statt auf 5 °C bis 7 °C wird der Kühlraum nur auf 14 °C bis 15 °C heruntergekühlt. Warum es besser ist, die Urlaubsfunktion einzuschalten und die Kühl-Gefrier-Kombination nicht komplett auszuschalten? Zum einen müssten Sie auch alle Lebensmittel aufbrauchen, die im Gefrierteil gelagert sind, wenn Sie das Gerät vom Strom nehmen würden. Viel wichtiger aber ist, dass durch die restliche Luftfeuchtigkeit und die fehlende Zirkulation die Gefahr von Geruchs- und Schimmelbildung besteht. Im Urlaubsmodus wird dies effektiv verhindert, ohne dabei allzu viel Energie zu verbrauchen.
     
  • Eco-Funktion
    Grundsätzlich hilft diese Funktion Energie zu sparen, indem sie Kühl- und Gefrierleistung des Geräts optimiert. Die technische Umsetzung unterscheidet sich allerdings von Gerät zu Gerät. So nutzen einige Modelle Sensoren, um das Nutzerverhalten zu analysieren und die Betriebstemperatur entsprechend anzupassen. Die Sensoren registrieren beispielsweise, wie oft Sie die Kühlschranktür öffnen. Andere Modelle regulieren die Temperaturen einfach automatisch auf 7 °C im Kühl- und -15 °C im Gefrierteil, wenn Sie die Eco-Funktion einschalten.
     
  • Türalarm
    Kühl-Gefrier-Kombinationen der neuesten Generation sind mit einem Türalarm ausgestattet. Er ertönt, sobald die Temperatur im Kühl- und Gefrierbereich plötzlich ansteigt, weil z.B. eine Tür offen steht oder eine andere Störung vorliegt. Verfügt das Gerät außerdem über ein Display, weist für gewöhnlich auch ein optisches Signal auf den Temperaturanstieg hin. Der Türalarm ist nicht Teil der Standardausstattung, aber ausgesprochen nützlich – gerade wenn kleine Kinder oder Personen mit eingeschränktem Sehvermögen im Haushalt leben. Durch den Warnton werden Sie schnell und effektiv auf ungewünschte Temperaturabweichungen aufmerksam und können so verhindern, dass eingelagerte Lebensmittel verderben und der Stromverbrauch unnötig steigt.
     

Nachgefragt von A-Z – Sie fragen, wir antworten.

Was Sie schon immer zur Verwendung von Kühl-Gefrier-Kombinationen wissen wollten, haben wir an dieser Stelle für Sie zusammengefasst. Unsere FAQ-Sammlungen basieren hierbei auf dem Wissensbedarf anderer Käufer von Kühl-Gefrier-Kombinationen.

Abtauen

Grundsätzlich sollten Sie das Abtauen einer Kühl-Gefrier-Kombination gut planen, da der Vorgang etwas Zeit beansprucht. Außerdem muss das Gefrierteil für den Abtauprozess komplett leer sein. Entweder Sie brauchen die eingefrorenen Lebensmittel vor dem Abtauen auf oder Sie lagern die Produkte zwischen, z.B. in einer Kühltasche oder einem eventuell vorhandenen Zweitgerät.

Tipp

Erledigen Sie das regelmäßige Abtauen des Gefrierraums vorzugsweise im Winter. In der kalten Jahreszeit können Sie das Gefriergut bei Minusgraden auch ganz einfach im Freien zwischenlagern.


So tauen Sie Ihre Kühl-Gefrier-Kombination richtig ab:
 

  1. Schalten Sie das Gerät aus.
    ⇒ Dies ist wichtig, da ansonsten das Thermostat überhitzen kann. Vorsichtshalber sollten Sie auch den Netzstecker ziehen. 

  2. Entnehmen Sie alle losen Elemente wie Schubfächer und Gitter- bzw. Glasablagen. 

  3. Nun haben Sie 2 Möglichkeiten, um das Eis zum Schmelzen zu bringen:
    ⇒ Möglichkeit 1: Lassen Sie die Tür des Gefrierteils offenstehen. Durch die warme Außenluft taut das Eis langsam ab. 
    ⇒ Möglichkeit 2: Etwas schneller schmilzt das Eis, wenn Sie eine Schüssel mit heißem Wasser in den Gefrierraum stellen und die Tür schließen.
    ⇒ Größere Eisbrocken entfernen Sie am besten mit einem Schaber. Verwenden Sie keinesfalls ein Messer oder andere spitze Gegenstände, da diese die Kühlrippen beschädigen können.
    ⇒ Auch von der Verwendung eines Haartrockners ist abzuraten. Gelangt Tauwasser in den Haartrockner, kann dies einen Kurzschluss verursachen und das Gerät kaputtgehen.

  4. Fangen Sie das Tauwasser auf.
    ⇒ Bei einer dünnen Eisschicht reicht es, wenn Sie ein Handtuch unter und vor dem Gerät ausbreiten. 
    ⇒ Hat sich eine dickere Eisschicht gebildet, können Sie zusätzlich ein Backblech als Auffangschale für das Tauwasser verwenden. Am besten eignet sich ein tiefes Backblech, das außerdem in der Breite verstellbar ist, damit Sie es direkt im Gefrierraum platzieren können.

  5. Ist das Eis vollständig abgetaut, können Sie das Gerät reinigen. 
    ⇒ Wischen Sie den Innenraum gründlich aus. Verwenden Sie hierfür einen feuchten Lappen, auf den Sie etwas Geschirrspülmittel oder Essigessenz tropfen. Anschließend wischen Sie mit einem trockenen Tuch nach.
    ⇒ Vergessen Sie nicht, auch die entnommenen Schubfächer und Ablagen zu reinigen.

  6. Nun können Sie die Schubfächer und Ablagen wieder in den Innenraum einsetzen.

  7. Nehmen Sie das Gerät wieder in Betrieb.
     

Grundsätzlich sollten Sie das Abtauen nicht zu lange vor sich herschieben. Ab einer 1 cm dicken Eisschicht sollten Sie spätestens tätig werden. Durch die starke Vereisung ist die Funktionsfähigkeit der Kühlrippen derart beeinträchtigt, dass das Gerät 10 % bis 15 % mehr Energie aufwenden muss, um die Minusgrade im Gefrierteil halten zu können.

Experten empfehlen, das Gefrierteil regelmäßig abzutauen – mindestens 1-mal, besser noch 2-mal pro Jahr. Wie oft Sie das Gefrierteil Ihrer Kühl-Gefrier-Kombination abtauen müssen, hängt allerdings auch vom Gerät ab. Neuere Modelle, die der Eisbildung mit Antifrost-Systemen wie LowFrost oder NoFrost effizient entgegenwirken, müssen Sie z.B. nur noch alle paar Jahre bzw. gar nicht mehr abtauen. Manche Geräte sind zudem mit einer Abtau-Automatik ausgestattet. Sie macht den Vorgang überflüssig, indem sie das Gefrierteil in regelmäßigen Abständen selbstständig abtaut.

Ausführliche Informationen zu den hier genannten Antifrost-Technologien finden Sie in der gleichnamigen Rubrik in unserem Kaufberater. 


Begriff

Eine Kühl-Gefrier-Kombination vereint Kühl- und Gefrierschrank in einem Gerät. Kühl- und Gefrierteil sind übereinander angeordnet und verfügen über separate Türen. Im Unterschied zu Kühlschränken mit integriertem Eisfach bieten Kühl-Gefrier-Kombinationen grundsätzlich mehr Platz für Gefriergut. Zudem müssen Sie hier nicht erst den Kühlraum öffnen, um auf den Gefrierraum zugreifen zu können. Sie sind als Einbau- und als Standgeräte erhältlich.

Worauf Sie beim Kauf einer Kühl-Gefrier-Kombination in puncto Fassungsvermögen, Ausstattung oder auch Energieeffizienz achten sollten, erläutern wir in unserem Kaufberater.


Eisbildung

Eine der Hauptursachen für die Eisbildung im Gefrierraum ist die warme Raumluft, die bei jedem Öffnen der Tür in das Gerät eindringt. Warme Luft kann mehr Feuchtigkeit binden als kalte. Gelangt sie ins Innere des Gefrierteils, kühlt sie ab und verliert somit ihre Fähigkeit, die enthaltene Feuchtigkeit zu binden. Die überschüssige Feuchtigkeit schlägt sich dann als Kondenswasser an den Innenwänden des Geräts nieder und wird zu Eis. 

Kühl-Gefrier-Kombinationen, die mit Antifrost-Technologien wie NoFrost ausgestattet sind, verhindern die Eisbildung, indem sie eindringende Feuchtigkeit aus dem Gefrierraum ableiten. Lesen Sie in unserem Kaufberater mehr über diese Technologie.


Das ist übrigens auch der Grund dafür, warum der Gefrierraum merklich schneller vereist, wenn Sie heiße oder warme Speisen hineinstellen. Lassen Sie Speisen also gut abkühlen, bevor Sie sie einfrieren. 

Auch sollte die Kühl-Gefrier-Kombination nicht in unmittelbarer Nähe zu einer Wärmequelle (z.B. Heizung oder Herd) stehen. Denn je wärmer die Umgebungsluft, desto mehr Luftfeuchtigkeit gelangt ins Innere des Gefrierteils, wenn Sie es öffnen, und dementsprechend schneller bildet sich Eis. Davon abgesehen, muss der Kompressor in einer kühleren Umgebung weniger Energie aufwenden, um die Kühl- bzw. Gefriertemperatur im Geräteinneren aufrechtzuerhalten. 

Ferner sollten Sie Ihre Kühl-Gefrier-Kombination nicht zu dicht an die Wand schieben. Das Gerät muss die aus dem Innenraum entzogene Wärme auf der Rückseite abführen können. Kann die Abwärme nicht entweichen, begünstigt das ebenfalls die Eisbildung.

Wissenswert

Einige Hersteller von Kühl-Gefrier-Kombinationen legen ihren Geräten Wandabstandhalter bei. Diese helfen Ihnen dabei, den optimalen Abstand zur Wand einzuhalten. 


Vereisen die Gefrierfächer ungewöhnlich schnell, kann das aber auch ein Zeichen für eine poröse Türdichtung oder einen defekten Kompressor sein. In diesem Fall sollten Sie einen Fachmann zurate ziehen. 
 

Energieverbrauch

Das ist von Modell zu Modell unterschiedlich, da der Stromverbrauch von mehreren Faktoren abhängt. Prinzipiell haben Kühl-Gefrier-Kombinationen einen höheren Verbrauch als Kühlschranke ohne Gefrierteil, da der Kompressor für die Gefrierfunktion mehr Energie aufwenden muss als für die Kühlfunktion.

Bedenken Sie

Folglich wirkt sich auch die eingestellte Temperatur auf den Energieverbrauch aus.

Je niedriger Sie die Kühl- und die Gefriertemperatur einstellen, desto mehr muss der Kompressor leisten und dementsprechend mehr Strom verbraucht Ihre Kühl-Gefrier-Kombination. Im Kühlteil genügt eine Temperatur von 5 °C bis 7 °C, im Gefrierteil eine Temperatur von -18 °C.


Ferner ist die Größe der Geräte entscheidend. In einer Kühl-Gefrier-Kombination mit über 300 l Nutzinhalt muss schließlich mehr Kälte umgewälzt werden als in einem Modell, das nur halb so viel Stauraum bietet. Die jährlichen Stromkosten hängen aber auch von der Energieeffizienz der Geräte ab.

Beispiel

In Abhängigkeit von Ihrem Stromtarif kostet Sie eine 300-Liter-Kühl-Gefrier-Kombi im Schnitt 45 € bis 60 € Strom im Jahr. Bei einer niedrigen Energieeffizienz können die jährlichen Kosten aber auch deutlich höher ausfallen.


Entsorgung

Grundsätzlich gilt: Elektroschrott gehört nicht in den Hausmüll. Ausgediente Elektrogeräte enthalten häufig Schadstoffe, die Umwelt und Gesundheit bei nicht fachgerechter Entsorgung gefährden. 

Für die ordnungsgemäße Entsorgung Ihrer alten Kühl-Gefrier-Kombination stehen Ihnen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. Beispielsweise können Sie Ihr Altgerät kostenlos an kommunalen Sammelstellen wie Recycling- und Wertstoffhöfen abgeben. Adressen sowie Informationen zu Öffnungszeiten dieser Sammelstellen erhalten Sie bei Ihrer Stadt- oder Gemeindeverwaltung oder im Internet. Ist es Ihnen nicht möglich, das ausrangierte Gerät zu einer Abgabestelle zu transportieren, können Sie es auch abholen lassen. Für die Abholung verlangt die Kommune aber mitunter eine kleine Transportgebühr.

Eine weitere Möglichkeit sind Elektrofachgeschäfte und Online-Händler, die Ihr Altgerät ebenfalls kostenlos oder gegen geringes Entgelt zurücknehmen. Mitunter ist die Rücknahme aber an den Kauf eines neuen Geräts geknüpft. 

Egal, für welche Möglichkeit der Entsorgung Sie sich entscheiden: Vergessen Sie nicht, dass Sie Ihre ausgediente Kühl-Gefrier-Kombination vorher abtauen müssen. Wie Sie das am besten machen, können Sie ebenfalls in unserem FAQ-Bereich nachlesen: Wie taue ich meine Kühl-Gefrier-Kombination richtig ab?


Geräuschemission

Warum brummt meine Kühl-Gefrier-Kombination permanent?

Dass Ihre Kühl-Gefrier-Kombination von Zeit zu Zeit brummt, wenn der Kompressor anspringt, ist normal und kein Grund zur Sorge. Brummt das Gerät allerdings permanent, stimmt etwas nicht. 
 

Das dauerhafte Brummen kann verschiedene Ursachen haben:
 

  • Die Kühl-Gefrier-Kombination steht schief.
    Oftmals brummt eine Kühl-Gefrier-Kombination, weil sie nicht geradesteht. Ob dies der Fall ist, können Sie einfach und schnell mit einer Wasserwaage überprüfen. Nutzen Sie gegebenenfalls die höhenverstellbaren Standfüße an Ihrem Gerät, um kleinere Unebenheiten im Boden auszugleichen. Bei größeren Unebenheiten greifen Sie zusätzlich auf Unterlegplättchen zurück. Achten Sie außerdem darauf, dass die Kühl-Gefrier-Kombination stabil steht und nicht wackelt.
     
  • Eine der beiden Türen ist undicht.
    Mit der Zeit kann die Gummidichtung der Türen porös werden. Das hat zur Folge, dass die Kühl-Gefrier-Kombination nicht mehr richtig schließt und kontinuierlich warme Umgebungsluft ins Innere eindringt. Der Kompressor muss auf Hochtouren arbeiten, um die Temperaturdifferenz auszugleichen. Eine poröse Türdichtung können Sie mit wenigen Handgriffen auswechseln. Jedoch sollten Sie abwägen, ob sich das Auswechseln lohnt. Denn in der Regel tritt dieses Problem nur bei Geräten auf, die schon viele Jahre im Einsatz sind. Auf lange Sicht kann es ratsamer sein, das Gerät durch ein neues, energieeffizienteres Modell zu ersetzen.
     
  • Die Kühl-Gefrier-Kombination ist stark vereist.
    Haben Sie ihr Gerät schon länger nicht abgetaut? Dann könnte auch eine dicke Eisschicht im Gefrierteil dafür verantwortlich sein, dass der Kompressor häufiger anspringt als üblich. Sie sollten das Gerät unbedingt durch Abtauen von der Eisschicht befreien. Wenn Sie sich diese etwas mühsame Arbeit künftig sparen wollen, ziehen Sie den Kauf einer Kühl-Gefrier-Kombination mit einer Abtau-Automatik und/oder NoFrost-Technologie in Erwägung.
     
  • Ein Defekt liegt vor.
    Wenn Sie die ersten 3 Ursachen ausschließen können, liegt möglicherweise ein technischer Defekt oder allgemeiner Verschleiß vor. Häufig lohnt die Reparatur durch einen Fachmann nur, wenn Sie die Herstellergarantie noch in Anspruch nehmen können. Ist die Garantie abgelaufen, ist es oftmals günstiger, in eine neue Kühl-Gefrier-Kombination zu investieren.
     

Größe

Wie groß sollte eine Kühl-Gefrier-Kombination sein? 

Wie viel Fassungsvermögen Ihre neue Kühl-Gefrier-Kombination bieten sollte, hängt von der Größe Ihres Haushalts und Ihrer Vorratshaltung ab. Sie können sich an den folgenden Richtwerten zu orientieren:
 

  • Richtwerte für den Kühlbereich
    In einem 1- bis 2-Personen-Haushalt genügen 100 l bis 140 l Nutzinhalt. Leben mehr Personen in Ihrem Haushalt, rechnen Sie pro weitere Person ca. 50 l dazu.
     
  • Richtwerte für den Gefrierbereich
    Bei geringer Vorratshaltung müssen Sie pro Person nicht mehr als 40 bis 60 l Nutzinhalt einplanen. Frieren Sie viel ein, sollten Sie pro Person besser 80 bis 120 l in Erwägung ziehen.
     

Lagerung

Auch wenn es einfacher ist, sollten Sie Ihre Lebensmittel nicht einfach wahllos in die Kühl-Gefrier-Kombination einräumen. Das gilt insbesondere für leicht verderbliche Produkte. Wenn Sie Ihr Gerät systematisch befüllen, bleiben viele Lebensmittel länger frisch. Grund hierfür sind die unterschiedlichen Temperaturzonen im Kühlteil. 

Laut Experten beträgt die ideale Kühltemperatur zwischen 5 °C und 7 °C. Diese Temperatur wird jedoch nicht konstant gehalten. Im oberen Bereich des Kühlteils ist es immer etwas wärmer, im unteren kühler.

Wissenswert

Die Ursache für die unterschiedlichen Temperaturzonen im Kühlteil ist in den Gesetzen der Physik zu suchen. Kalte Luft sinkt aufgrund ihrer höheren Dichte nach unten, während warme Luft aufgrund ihrer geringeren Dichte nach oben steigt.


Die folgende Übersicht zu den verschiedenen Temperaturzonen einer Kühl-Gefrier-Kombination verrät Ihnen, wo Sie welche Lebensmittel am besten einsortieren:

 

Temperaturzone Temperatur Geeignet für folgende Lebensmittel
Oberstes Kühlfach 8 °C bis 10 °C Fertiggerichte, gegarte Speisereste, geräucherte Wurstwaren, Marmelade
Mittleres Kühlfach 5 °C bis 7 °C Käse und Milchprodukte wie Sahne, Quark, Joghurt
Unteres Kühlfach 2 °C bis 3 °C Rohes Fleisch, frischer Fisch
Obst- und Gemüseschublade 8 °C bis 10 °C Obst, Gemüse, Salat
Türfächer 9 °C bis 12 °C Milch, Getränke, Saucen, Eier, Butter, Magarine
Gefrierfach - 18 °C Tiefgefrorene Produkte


 

Warum es im Obst- und Gemüseschubfach deutlich wärmer ist als im darüberliegenden, kältesten Kühlfach? Ganz einfach: Dadurch, dass das Obst- und Gemüseschubfach von allen Seiten durch Plastikwände und die aufliegende Glasplatte abgeschirmt ist, kann die Kälte nicht weiter nach unten sinken. 

Einige neuere Kühl-Gefrier-Kombinationen bieten anstelle herkömmlicher Obst- und Gemüseschubfächer sogenannte BioFresh-Schubfächer, die mit einer Temperatur von 0 °C nicht nur deutlich kühler sind, sondern sich auch durch eine getrennt regulierbare Luftfeuchtigkeit auszeichnen. Sie halten Obst und Gemüse bis zu 3-mal länger frisch.

Wieder andere Geräte setzen auf eine dynamische Kühlung, die dafür sorgt, dass überall im Kühlbereich die gleiche Temperatur herrscht. Bei diesen Kühl-Gefrier-Kombinationen ist es demzufolge irrelevant, wo Sie welche Lebensmittel einräumen.

Weitere Informationen zu BioFresh-Fächern sowie zur dynamischen Umluftkühlung finden Sie im Kapitel Ausstattung in unserem Kaufberater.


Reinigung

Wie reinige ich den Kühlbereich meiner Kühl-Gefrier-Kombination richtig?

Auch wenn die niedrigen Temperaturen im Kühlbereich die Bildung von Keimen, Bakterien und Schimmelpilzen hemmen, gänzlich verhindern können sie sie nicht. Deshalb sollten Sie unbedingt auf die Hygiene achten und den Innenraum regelmäßig reinigen.
 

Worauf Sie bei der Kühlschrankreinigung achten sollten, haben wir hier zusammengefasst:
 

  • Verwenden Sie nur Reinigungsmittel, die für Lebensmittel unbedenklich sind.
    Von aggressiven Reinigern sollten Sie die Finger lassen. Schließlich kommen Lebensmittel wie Obst und Gemüse direkt mit den gereinigten Flächen in Berührung. Auch von der Verwendung von Essigessenz ist abzuraten. Es kann unter Umständen die Kunststoffoberflächen angreifen. Greifen Sie stattdessen zu einem Gemisch aus warmem Wasser und ein paar Tropfen Geschirrspülmittel.
     
  • Verwenden Sie zum Putzen einen sauberen Lappen oder Schwamm.
    Benutzte Putzlappen und -schwämme sind voller Bakterien, selbst wenn sie nicht offensichtlich verschmutzt sind. Sie sollten sie daher nicht zum Reinigen des Kühlgeräts verwenden. Am besten nehmen Sie einen neuen Putzlappen- oder -schwamm. Sie können aber auch einen Lappen verwenden, den Sie zuvor bei mindestens 60 °C gewaschen haben.
     
  • Entnehmen Sie alle Ablageflächen und Schubladen.
    Um das Gerät gründlich zu reinigen, nehmen Sie alle losen Bauteile wie Glasplatten, Schubladen und Türablagen heraus. Die losen Bauteile reinigen Sie im Spülbecken.
     
  • Reiben Sie den Innenraum und alle Zubehörteile gewissenhaft trocken.
    Bakterien und Keime fühlen sich in feuchten Milieus besonders wohl. Vergessen Sie also nicht, alle Innenflächen und losen Bauteile nach der Feuchtreinigung sorgfältig trocken zu reiben. Verwenden Sie hierfür am besten ein saugfähiges Mikrofasertuch oder Einweg-Küchentücher.
     

Wie oft sollte ich meine Kühl-Gefrier-Kombination reinigen?

Viele reinigen Ihr Kühlgerät nur, wenn die Ablageflächen und Schubladen offensichtlich verschmutzt sind oder der Innenraum unangenehm riecht. Um zu verhindern, dass sich Keime und Schimmelpilze ausbreiten, sollten Sie Ihre Kühl-Gefrier-Kombination jedoch regelmäßig reinigen. Experten empfehlen, den Kühlbereich alle 4 bis 6 Wochen auszuräumen und gründlich auszuwischen. Das Gefrierteil sollten Sie 1- bis 2-mal im Jahr abtauen und reinigen.

Wie Sie am besten dabei vorgehen, haben wir an anderer Stelle im FAQ-Bereich zusammengefasst: Wie taue ich meine Kühl-Gefrier-Kombination richtig ab?


Transport

Das hängt ganz davon ab, wie das Gerät transportiert wurde. Wurde die Kühl-Gefrier-Kombination durchweg stehend zu Ihnen nach Hause transportiert, können Sie das Gerät umgehend in Betrieb nehmen. 

Anders sieht es aus, wenn der Transport liegend erfolgt ist. Dann sollten Sie mit der Inbetriebnahme warten. Die 24-Stunden-Regel, von der überall zu lesen ist, gilt jedoch nur für ältere Modelle. Haben Sie die Kühl-Gefrier-Kombination neu erworben, können Sie sie meist schon nach 2 h bis 12 h anschließen. Die genaue Wartezeit entnehmen Sie der Bedienungsanleitung.

Achtung!

Lassen Sie eine liegend transportierte Kühl-Gefrier-Kombination nicht ruhen, kann sie Schaden nehmen.

Bei einem liegenden Transport kann Öl aus dem Kompressor in den Kühlkreislauf gelangen. Damit das Öl genug Zeit hat, wieder abzufließen, sollten Sie unbedingt die vom Hersteller empfohlene Wartezeit einhalten. Ansonsten besteht die Gefahr, dass der Kompressor kaputtgeht.


Türanschlag

Wenn Sie die Türöffnungsrichtung Ihrer Kühl-Gefrier-Kombination ändern wollen, werfen Sie zunächst einen Blick in die Bedienungsanleitung Ihres Geräts. Dort ist für gewöhnlich genau beschrieben, wie Sie dabei vorgehen müssen.

Falls Sie die Bedienungsanleitung nicht zur Hand haben, kann Ihnen auch unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung helfen. Beachten Sie jedoch, dass es sich hierbei um eine exemplarische Anleitung handelt und sich die einzelnen Schritte von Gerät zu Gerät unterscheiden können. Außerdem sollten Sie den Wechsel des Türanschlags nicht alleine vornehmen. Lassen Sie sich dabei von einer weiteren Person helfen.
 

  1. Öffnen Sie die Tür, um an die beiden Türscharniere zu gelangen.
  2. Entfernen Sie die Abdeckblenden, die eventuell auf den Scharnieren stecken. Nehmen Sie hierfür einen flachen Schlitz-Schraubendreher zu Hilfe.
  3. Lösen Sie die Halterungsschrauben der Scharniere um wenige Millimeter mit einem Kreuzschlitz-Schraubendreher. 
  4. Heben Sie die Tür mit den Scharnieren vorsichtig nach oben aus. 
  5. Besitzt die Tür einen mittig montierten Griff, können Sie ihn dort belassen. Befindet sich der Griff rechts bzw. links an der Tür, müssen Sie ihn abschrauben und auf der anderen Seite der Tür wieder anbringen.
  6. Lösen Sie nun die Scharniere von der Tür und befestigen Sie diese auf der gegenüberliegenden Seite.
  7. Lösen Sie auch die Scharnier-Halterungsschrauben am Gerät und befestigen Sie diese auf der gegenüberliegenden Seite.
  8. Hängen Sie die Tür seitenverkehrt ein.
  9. Drehen Sie die Scharnier-Halterungsschrauben mit dem Schraubendreher fest.
  10. Zu guter Letzt stecken Sie die Abdeckblenden wieder auf.
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