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Ein ausgiebiges Sonntagsfrühstück mit Brötchen, zum Mittag Fleisch, Fisch oder Salat, zwischendrin ein cremiger Cappuccino und abends mit Freunden im Restaurant essen: Was unsere tägliche Nahrungsmittelaufnahme angeht, haben wir in unserer westlichen Gesellschaft die freie Wahl. Was wir essen, in welcher Menge und wann: Essen und Getränke werden an jeder Straßenecke angeboten, zu immer günstigeren Preisen. Neben regionalen Spezialitäten genießen wir exotische Früchte, Fleisch aus Argentinien oder Sushi aus Japan. Die Globalisierung hat uns längst vollständig ergriffen und wir profitieren von unzähligen kulinarischen Möglichkeiten.
 

Allerdings kann es auch ein Nachteil sein, ständig vor der Qual der Wahl zu stehen. Und während des Einkaufens im Supermarkt gilt es, sich die Produkte verschiedener Hersteller genauestens anzusehen – und auf ihre Inhaltsstoffe zu prüfen. Denn bei industriell hergestellten Produkten handelt es sich um Lebensmittel, die einen langen Weg hinter sich haben oder über mehrere Monate einlagern müssen.
 

Das gilt nicht nur für Lebensmittel, sondern auch für Getränke. Den frisch gepressten Orangensaft wird man im herkömmlichen Supermarkt nur schwer finden. Auch haben Zusatzstoffe bei Getränken wie der Saftschorle, dem Nektar oder der Limonade eine geschmacksverstärkende Wirkung. Das gilt nicht nur für Kaltgetränke, sondern auch für einige Kaffeespezialitäten wie das Cappuccino-Pulver oder den Chai-Latte zum Anrühren.
 

Bei der Auswahl unserer Getränke setzen wir meist primär auf den Geschmack. Allerdings gibt es auch eine Vielzahl an Getränken, die eine anregende Wirkung versprechen – neben Tee und Kaffee sind das Soft-Drinks oder Energy Drinks, die für eine aufputschende Wirkung stehen. Vielen Menschen helfen sie beim Wachwerden, und anders als ein heißer Kaffee werden sie auch gerne bei hohen Temperaturen, im Park oder im Büro genossen. Selbst Sportler setzen vermehrt auf die aufputschende Wirkung von Energy Drinks. Allerdings stehen die Getränke in dem Ruf, überhaupt keine leistungssteigernde Wirkung zu besitzen. Viel mehr seien ihre Inhaltsstoffe schädlich und würden unerwünschte Nebenwirkungen herbeiführen.
 

Ob vom Discounter oder Markenprodukt: Über einige Inhaltsstoffe verfügt so gut wie jeder Energy Drink. Dazu gehören neben Wasser, Zucker und Kohlensäure Koffein oder Taurin. Auch bei Energy Drinks lohnt es sich, genauer hinzusehen, wieviel Zucker und andere Zusatzstoffe in dem Produkt enthalten sind. Werden besagte Getränke allerdings nicht in rauen Mengen genossen, sondern nur gelegentlich, muss man sich auch keine Gedanken über negative gesundheitliche Folgen machen.
 

Gerne dienen Fanta, Cola und Sprite aber auch zur Zubereitung von Drinks und alkoholischen Getränken. Was wäre beispielsweise der Gin Tonic ohne sein Tonic Water, der Cuba Libre ohne die Cola oder der Moscow Mule ohne sein Ginger Beer? Auch mit der Unterstützung von Sirup lassen sich die tollsten Drinks zaubern. Nicht nur alkoholische, sondern auch alkoholfreie Erfrischungen für den heißen Sommertag oder die Auszeit mit Freunden.
 

Und was wäre der Fußballabend ohne ein kühles Bier? Wohl nur halb so vergnüglich. Auch bieten Getränke aller Art immer einen guten Anlass, um in der Familie oder mit Freunden zusammenzukommen. Man denke nur einmal an den berühmten Kaffeeklatsch, das Feierabendbier oder das Anstoßen mit Sekt auf ein freudiges Ereignis.
 

Getränke gibt es heutzutage in Hülle und Fülle, von unzähligen Herstellern, als Marken- oder No-Name-Produkt. Auch werden Getränke nicht mehr nur im Supermarkt oder beim Getränkehändler angeboten, sondern lassen sich bequem über das Internet bestellen. Das hat den Vorteil, dass sich Getränke – soweit es der Platz zu Hause zulässt – einlagern lassen. 
 

Tee – Genussmittel mit vielerlei Wirkung

Trotz der rasant ansteigenden Beliebtheit von Cola, Fanta und Co. ist Wasser noch immer das meistgetrunkene Getränk der Welt. Gleich darauf folgen nicht Kaffee und Bier, sondern Tee. Dabei handelt es sich bei dem Genussmittel eigentlich nur um einen Aufguss aus den Blättern, den Knospen und den Trieben eines Teestrauchs.
 

Verschiedene Teesorten

Genau wie es verschiedene Kaffeesorten gibt, haben wir auch beim Tee eine riesige Auswahl an unterschiedlichen Sorten, die in den verschiedensten Regionen dieser Welt angebaut werden. Bei der Camellia sinensis aber handelt es sich um die Urform der Teepflanze.
 

Der Hochgenuss, den viele Menschen mit dem Trinken von Tee verbinden, basiert nicht nur auf dem Geschmack der Teesorte, sondern auch in seiner wärmenden Wirkung in Verbindung mit einem intensiven Duft. Für viele bedeutet das Trinken von Tee, zu Hause angekommen zu sein, Ruhe zu finden oder einen gemütlichen Winterabend auf dem Sofa zu verbringen. In vielen Kulturen dieser Welt wird Tee eine besondere Bedeutung beigemessen. Während er in den arabischen Ländern beispielsweise auch dazu dient, die Körpertemperatur an heißen Tagen auszugleichen, gehört er auch zu einigen zeremoniellen Anlässen ganz einfach dazu. So wird die Tea-Time in England wohl nie aus der Mode kommen, genau wie in Österreich, China oder Deutschland.
 

Ob Grüner Tee, Kamillentee oder Ostfriesen-Tee: Das intensive Heißgetränk ist auch in unserer westlichen Welt so beliebt, dass es den klassischen Kaffee oftmals bereits ersetzt hat. Denn eine aufputschende, anregende Wirkung besitzen auch viele Teesorten, darunter der Weiße und Grüne Tee, der Schwarze Tee aus Indien oder der intensive Kräutertee.
 

Wer bei der Auswahl seiner Lebensmittel und Getränke stets Wert auf faire Arbeitsbedingungen und einen gerechten Handel sowie einen besonderen Anbau legt, hat mittlerweile eine große Auswahl an Bio-Tees und Fairtrade-Sorten, auf die er zurückgreifen kann. Auch zeugen jene Sorten meist von einer hochwertigen Verarbeitung, was sich positiv auf den Geschmack auswirken kann.
 

Wein, Sekt oder Prosecco?

Wenn es etwas zu feiern gibt, wird angestoßen. Ob Geburtstag, Hochzeit oder Taufe. Spätestens am 01.01. eines neuen Jahres darf er nicht fehlen: der Sekt. Doch was unterscheidet den Sekt eigentlich von Prosecco? Und was macht den Wein so besonders?
 

Sowohl Sekt als auch Prosecco und Champagner haben eines gemeinsam: Sie schäumen und sind deshalb der Kategorie der Schaumweine zuzuordnen. Spritzige Getränke haben aber nicht nur um die Silvesterzeit herum Saison. Auch im Sommer veredeln sie den Sektcocktail oder geben dem Aperol Spritz seine spritzige Note. Sekt, Prosecco, Wein und Champagner haben eine gemeinsame Basis: die Weintraube. Wie diese verarbeitet wird, entscheidet letztendlich über die Farbe und den Geschmack des Weins oder Schaumweins.
 

Prosecco gibt es nicht nur im Edelrestaurant oder bei dem Fachhändler. Selbst im Discounter gibt es den Schaumwein bereits im Niedrigpreissegment. Im Gegensatz zu anderen Schaumweinen perlt der Prosecco allerdings nur wenig. Zu seiner Herstellung dienen Weine der Rebsorte Glera, ursprünglich stammt der Prosecco aus dem Nordosten Italiens.
 

Als beliebtester Sprudelwein erfreut sich hierzulande allerdings nach wie vor der Sekt. Wer Wert auf eine hohe Qualität legt, sollte auf den Hinweis „traditionelle Flaschengärung“ achten. Andererseits kann davon ausgegangen werden, dass es sich um eine günstige Massenware handelt und der Sekt in großen, druckfesten Tanks gegärt wurde. Auch beim Sekt dient ein Grundwein wie der Riesling als Basis, verfeinert wird dieser mit Hefezellen und Zucker. Die Gärung dauert dann mindestens sechs Monate, wobei Kohlensäure freigesetzt wird.
 

Beim Champagner handelt es sich um die wohl edelste Möglichkeit, auf feierliche Anlässe anzustoßen. Bereits mit dem Namen verbinden wir Luxus und einen exquisiten Geschmack. Champagner darf der Schaumwein allerdings nur dann heißen, wenn er auch tatsächlich aus der französischen Region Champagne stammt. Knapp 35.000 Hektar Wein werden hier angebaut, die dann als Basis für den edlen Champagner dienen.
 

Hergestellt wird Champagner ähnlich wie Sekt. Statt sechs bis neun Monaten Gärung reift der Champagner allerdings mindestens 15 Monate in der Flasche, bis er sich in den Regalen des Supermarkts wiederfindet. Selbst im Discounter ist der französische Schaumwein mittlerweile erhältlich – und das zu einem vergleichsweise günstigen Preis. 

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